Vereinsgeschichte der Leonhardstoana

Beim Steirer

Am 21. Juni 1908 brannten zirka 8 junge Burschen auf dem Leonhardstein ein Johannifeuer ab.
Nach demselben hielten sie im Gasthof Lehmann eine Zeche und faßten den Entschluß eine Tischgesellschaft mit dem Namen "D`Leonhardstoana" zu gründen. Sie hielten jährlich einmal ein Tanzkränzchen, sowie eine Christbaumfeier ab.

1910 veranstalteten sie am Leonhardstag die Leonhardifahrt
indem sie zwei schmuckvolle Wagen herrichteten und fuhren in schmucker Festtracht mit zwei Vierspänner um die Kirche wo die Segnung der Pferde stattfand.

Im Februar 1912 hielten sie vom Hirschberg ein Preisrodeln ab,
wo es sehr schöne Preise gab.
Der Jahresbeitrag betrug 1 M und so brachten sie den schönen Betrag von 90 M zusammen trotz der vielen Ausgaben.

Als nun 1914 der Krieg ausbrach
und die Vorstandschaft sowie die meisten Mitglieder dem Ruf des Vaterlandes folgen mußten, übergaben sie den Kassenbestand von 90 M dem Roten Kreuz.

In den ruhmreichen Kämpfen die das bayrische Heer gegen Frankreich führte, mußten auch viele Mitglieder ihr Leben dem Vaterland preisgeben.

Als erster starb und dann folgten ihm:
Pichler Karl, Edbauer Alois, Gruber Josef, Gruber Johann, Rohnbogner Johann, Kistler Theodor, Seidl Martin, Hagn Bartholomäus, Haltmayer Josef, Hollaus Josef, Götschl Georg. Durch die lange Dauer des Krieges erlosch die Tätigkeit der Gesellschaft.

Johann Fröhlich Schriftführer

Schildensteiner

Viele Kreuther Bürger, Tiroler Abstammung, mußten im 1. Weltkrieg zu den österreichischen Kaiserjägern an die Dolomitenfront einrücken (Isonzo - Tagliamento). So auch die zwei Gruber Brüder, der Hannes und der Sepp. Beide fielen im Kampf innerhalb einer Woche. Hannes war Maurer und hatte sich mehr schlecht als recht ein kleines Häusl in Enterfels gebaut. Da die Witwe von der Tiroler Seite kaum eine Rente erwarten konnte, mußte sie das Haus verkaufen und verdingte sich beim Postwirt als Stalldirn. Doch das Haus heißt heute noch das "Gruberhaus", es gehört zur ehemaligen Krankenanstalt Dr. May.

Es gab in Kreuth auf alle Fälle noch eine "Gesellschaft Schildensteiner 1909".
Von dieser Gesellschaft ist nicht mehr viel bekannt, außer daß das Sommerhäusl in der Siebenhüttn ihr Treffpunkt war und sie ein eigenes Vereinszeichen hatten.

1919 bis 1921

Im Jahre 1919 am 26. Dezember wurde von mehreren Burschen im Gasthof Lehmann die Gesellschaft "d`Leonhardstoana" wieder ins Leben gerufen.
Die Gründungsmitglieder bestanden aus folgenden Namen:
Gloggner Lorenz 1. Vorstand
Fröhlich Johann Schriftführer
Gloggner Peter Kassier
Sanktjohanser Lorenz Vorplattler
Jennerwein Franz und Hagn Lorenz.

Bald fanden sich mehrere Mitglieder zusammen und schon im Juni fand bei Lehmann das erste Tanzkränzchen statt.

Johann Fröhlich Schriftführer

Die Gesellschaft "d`Leonhardstoana" war jedoch nicht von langer Dauer, denn schon am 22. Aug. 1920
wurde bei der Generalversammlung der Beschluß gefaßt aus der Gesellschaft den Gebirgstrachten-Erhaltungs-Verein "D´Leonhardstoana" zu gründen.

Johann Fröhlich Schriftführer

Die Vereinsstatuten von 1920:
1. Stamm, Sitz und Zweck des Vereins.

Der Verein trägt den Namen "Gebirgstrachten-Erhaltungsverein d´Leonhardstoana" Sitz des Vereins ist in der Raineralpe bei Kreuth. Der Verein bezweckt Sitt und Tracht der Alten zu erhalten, fördert die Liebe zur Heimat, beteiligt sich hauptsächlich mit historischen Tänzen und Schuhplattlern, sowie Gesang und gute Kameradschaft.

2. Zergliederung des Vereins:

a) Ehren- und Gründungsmitglieder
b) ordentliche Mitglieder
c) Außerordentliche Mitglieder

3. Ehrenmitglieder

sind solche, welche sich um den Verein verdient gemacht haben; dieses bestimmt der Ausschuß.
Gründungsmitglieder aber jene, welche den Verein jetzt neu gegründet haben oder früher bei Gründung der Tischgesellschaft anwesend waren. Sie sind in der Mitgliedsliste als solche eingetragen.

4. Ordentliche Mitglieder

sind solche, welche die erforderliche Gebirgstracht tragen und sich ständig an der Tätigkeit des Vereins beteiligen. Sie haben bei allen Angelegenheiten mit zu beraten und ihre Stimmen abzugeben und sind in der Mitgliederliste als solche einzutragen.
Bei den Plattlerproben hat jedes ordentliche Mitglied anwesend zu sein. Bei dreimaligem Ausbleiben ohne vorherige Entschuldigung bei einem Ausschußmitglied muß er jedesmal an die Vereinskasse eine Geldstafe abführen.
Die Tätigkeit der ordentlichen Mitglieder ist Schuhplatteln und Nationaltänze aufzuführen. Als ordentliches Mitglied kann jeder Gebirgler aufgenommen werden der unbescholtenen Charakters ist und vom Ausschuß als solcher anerkannt ist.
Bei der Aufnahme muß er in vollständiger Tracht sein, eher wird er nicht aufgenommen. Ein ordentliches Mitglied kann jederzeit in den Ausschuß gewählt werden.
Jedem neu eingetretenem Mitglied wird das Platteln erlernt soweit es im Talent desselben möglich ist. Unter 18 Jahren wird niemand aufgenommen.
Bei Neuwahl hat jedes Mitglied 1 Stimme.

5. Außerordentliche Mitglieder

sind solche welche sich an der Tätigkeit des Vereins beteiligen und zwar in Tracht. Jedoch nehmen sie an Schuhplattlertänzen nicht teil.
Das außerordentliche Mitglied kann nicht in den Ausschuß gewählt werden.
Außerordentliche Mitglieder sind solche, die keine kurze Hose tragen oder tragen können. Auch sie können nicht in den Ausschuß gewählt werden. Beide sind stimmberechtigt.
Als Mitglied kann aufgenommen werden, der unbescholtenen Charakters ist.

6. Der Ausschuß.

Der Ausschuß setzt sich zusammen aus dem
1. und 2. Vorstand,
Schriftführer und Kassier,
2 Beisitzer,
2 Vorplattler und 2 Fähnrich.
Dem Ausschuß obliegt die Verwaltung des Vereins. Es wird jedes Jahr neu oder wieder gewählt.
Die persönliche Führung und Interessenvertretung nach innen und außen obliegt dem 1. Vorstand. In Abwesenheit führt der 2. Vorstand den Verein.
Der Schriftführer besorgt die schriftlichen Arbeiten, der Kassier hat die Kasse in Verwahrung und haftet dafür.
Die Beisitzer sind die Berater des Ausschusses, die Vorplattler haben die Pflicht den neu eintretenden Mitgliedern das Platteln zu erlernen. Auch haben sie das Recht bei Proben dieselben zu leiten und bei Festlichkeiten die Plattler zu ordnen.
Der Fahnenjunker hat stets die Fahne in Verwahrung zu bringen.

7. Vereinsbestimmungen:

Vereinsbestimmungen bleiben stets verschwiegen.
Es ist jederzeit untersagt links zu tanzen.
Es ist nicht gestattet einem Nichtmitglied das Platteln zu erlernen.
Es ist nicht statthaft bei Festlichkeiten und Veranstaltungen Frauen und Madl zum Tanz zu nehmen die nicht in Tracht oder gar nicht beim Verein sind.
Bei Austritt oder Ausschluß aus dem Verein, wird das Vereinszeichen abgenommen und vergütet.
Verreist ein Mitglied für längere Zeit und meldet sich ab, so gilt es noch als Mitglied insofern er den Beitrag weiter bezahlt.
Bei Hochzeiten eines Mitglieds wird ein Geschenk gegeben.
Der Verein besteht auch dann noch, wenn sich die Mitglieder auf 3 verkürzt hat.
Will sich der Verein dennoch auflösen, so muß das Barvermögen und alle Utensilien einem Bruderverein zur Aufbewahrung übergeben werden und zwar so lange bis sich in Kreuth wieder 10 Burschen zusammen finden und den Verein wieder aufrichten nach vorstehenden Stauten.
Nachdem weibliche Mitglieder beim Verein sind, sollen diese bei allen Proben und Veranstaltungen bevorzugt werden.
Es wird besonders darauf hingewiesen, daß die Plattler bei Aufführung des Tanzes keine anderen nehmen, als solche, welche beim Verein sind.
Beschwerden können jederzeit beim Vorstand oder einem Ausschußmitglied angebracht werden.
Der Verein ist Mitglied des Oberländer-Gauverbandes, derselbe hat seinen Sitz in Miesbach.
Die alljährliche Generalversammlung findet im Januar statt.
Die erforderliche Tracht:
Bei Festlichkeiten kurze Hosn, weiße Hösl, leinernes Hemd mit Umlegekragen, blaues seidenes Bindl, graue Joppe, grünsamtener Hut mit Gamsbart.
Tracht bei kirchlichen Feiern und Begräbnis ist schwarze Hose, leinernes Hemd mit Umlegekragen, schwarzen Bindl, graue Joppe, grünsamtener Hut ohne Feder mit Zeichen.

8. Veranstaltungen:

Der Verein nimmt an jeder Festlichkeit im Ort teil und hält selbst Feste ab.
Auch ist der Verein verpflichtet sich alljährlich am Gauball zu beteiligen. Ist der Verein eingeladen, so beteiligt er sich an jeder Festlichkeit eines Brudervereins.
Auch an jeder kirchlichen Feier beteiligt sich der Verein, sowie an der Fronleichnamsfeier.
An der Begräbnisfeier eines Mitglieds nimmt der Verein teil. An jedem Grabe wird bei einem Mitglied ein Kranz vom Verein niedergelegt.
Vereinsgebühren:
Aufnahme 5 M; Vereinszeichen 5 M;
Jahresbeitrag 5 M; zusammen 15 M.

10. Hat ein Aufzunehmender die Gebühren entrichtet so gilt er als Mitglied.

Für Unfälle haftet der Verein nicht.

Der Ausschuß

Der Verein hatte am 1. Januar 1921 73,30 M Schulden. Die Lustbarkeitssteuer machte 1921 226,00 M. Kassenbestand am 31. Dezember 1921 1277,00 M.

Die Tätigkeiten des Vereins im Jahr 1921

Der Verein hielt am 13.III.1921 im Vereinslokal die Generalversammlung ab
Die Vorstandschaft setzt sich zusammen:
1. Vorstand Johann Fröhlich
2. Vorstand Lorenz Gloggner
Schriftführer Ludwig Edbauer
Kassier Franz Jennerwein
Vorplattler Lorenz Erlacher

Am 22. Mai 1921 besuchte der Verein den G.Tr.Er. Verein Schmied von Kochel in Waakirchen mit 10 Personen, zur Fahnenweihe. In Gmund schlossen wir uns den Neureuthern welche Musik bei sich hatten an und marschierten nach Waakirch. Es war dies die erste Fahnenweihe die wir ohne Fahne oder Standarte besuchten. Als Andenken besitzen wir ein Fahnenband. Abends besuchten die Mitglieder den Neureutherball.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 12. Juni 1921 war die Fahnenweihe des G.Tr.E.V. Silberstoana Bairawies,
diese besuchten wir mit geschmücktem Daxwagen, daran beteiligten sich 18 Personen. Wir verließen um 3 Uhr früh bei strömendem Regen Dorf Kreuth und erst in Gmund heiterte sich der Himmel auf und wir hatten dann ein sehr schönes Wetter.
Wir erhielten dort den 3. Trachtenpreis und den 1 Weitpreis, es waren 2 gemalene Fahnen. Auch ein Fahnenband erhielten wir.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 3. Juli 1921 hielt der Verein im Gasthof Lehmann ein Gartenfest ab.
Der Verein nahm die 20 Mann starke Neureuther Musik, welche sehr gut spielten und wir hatten einen sehr schönen Überschuß. Wir hatten auch Preise für Hosenlaufen, Eierlaufen und Zylinderstechen.
Es war sehr lustig, jedoch abends gab es einen kleinen Streit mit Herrn Lehmann und wir beschlossen unser Stammlokal nach dem Kaffee Batznhäusl zu verlegen.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 7. August 1921 machten wir einen Ausflug mit Stellwagen nach Wiessee,

wo der Kirchenbauverein ein Gartenfest abhielt. Wir führten dort zum ersten Mal den Achtertanz auf und fanden sehr großen Beifall.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 22. August 1921 besuchten wir die Neureuther Gmund mit Stellwagen bei ihrem Gartenfest
.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 28. August 1921 besuchten wir die Roinastoana Sauerlach und am 1. Oktober beteiligte sich der Verein an der Überfahrt am Hirschberglerball
.

Johann Fröhlich Schriftführer

1922 bis 1924

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1922

Der Verein hielt am 5. März im Vereinslokal seine 2. ordentliche Generalversammlung ab.
1. Neuwahl
2. Besprechung über Fahnenweihe
Ergebnis der Neuwahl:
1. Vorstand Seestaller Johann
2. Vorstand Rasch Xaver
1. Kassier Jennerwein Franz
2. Kassier Lindebner Jakob
1. Schriftführer Sanktjohanser Lorenz
als Beisitzer wurden gewählt:
Forstmeister Thoma, Strillinger Andreas, Sanktjohanser Leonhard
1. Vorplattler Erlacher Lorenz
2. Vorplattler Jennerwein Matthias
1. Fahnenjunker Fröhlich Johann
2. Fahnenjunker Kreidl Anton.

Zur Fahnenweihe wurden beantragt:
Fahnenbraut Rasch Maria
Fahnenmutter Frau Gloggner Zahlerbäurin
Fahnenjungfrauen:
Agathe Fichtner, Maria Schober, Elise Gloggner (Zahler), Schäffler Johanna, Jennerwein Leni (Binder), Jennerwein Liesl (Binder), Hagn Hedwig (Thoma), Glas Anna, Winkler Monika, Schneider Leni (Schwester vom Obermayr, Spitzer)
Kranzljungfrauen:
Strillinger Marie, Gerg Kreszenz, Öttl Kathi (Handl), Bartl Marie (Feicht), Scheffler Betti, Rixner Kathl, Thoma Gertraud (Tochter vom Forstmeister Thoma)

Johann Fröhlich Schriftführer

Im Januar 1922 beschlossen eifrige Mitglieder des Vereins ein Theaterstück zu Gunsten des Vereins aufzuführen.
Durch die geschickte Anpassung der Rollen welche hauptsächlich unserm Schinner Hans zu verdanken ist, gelang es uns nach vielen Proben schon am 11. Februar das schöne Stück "s´Jagerblut" aufzuführen.
Da nun das schöne Stück über alles gut gespielt wurde, so mußten wir auf Verlangen der Einwohnerschaft das Theater am 12. Februar und dann nochmals am 19. Februar wiedergeben.
Wir hatten nun mit den drei Aufführungen trotz großer Auslagen einen schönen Überschuß erzielt, den wir hauptsächlich Hans Schinner, Streng, Knabl, Anni Schäffler, Johanna Schäffler, Rasch Marie sowie allen Mitwirkenden zu verdanken haben.
Da nun das erste Theaterstück unerwartet gut ausfiel, so beschlossen wir ein neues Stück "Den Dorfpfarrer" einzustudieren und konnten auch dieses schon am 8. und 9. April 1922 zur Aufführung bringen. Da nun auch dieses noch mal verlangt wurde, so mußten wir es nochmals am 30. April spielen.
Nicht aber bloß das Spiel allein hatte eine solche Zugkraft, sondern auch das schöne Orchester, welches Herr Forstmeister Thoma mit Frau und Herr Hauptlehrer Kirchgeßner leiteten.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 28. Mai 1922 besuchten wir mit 4 Personen den G.Tr.E. Verein Edelweiß Bad Tölz bei ihrem Stiftungsfest
und am gleichen Tag den G.Tr.E. Verein Edelweiß Dietramszell mit 6 Personen bei ihrem Stiftungsfest und lösten überall 12 Festzeichen.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 23. Juli 1922 besuchte der Verein mit Daxwagen den Geb. Tr. E. Verein Miesbach Stamm bei ihrem 36jährigen Stiftungsfest (7Paare).
Es war auch Trachtenschau und es gab sehr wertvolle Preise, wovon wir das Widderhorn erhielten. Zur Erinnerung erhielt der Verein eine Bronze Medaille.

Johann Fröhlich Schriftführer

Fahnenweihe 1922

Das Fest unserer Fahnenweihe

Am 30. Juli 1922 feierte Dorf Kreuth ein Fest wie es in seiner Art und Größe bisher noch keines erlebt hat.
Monate gehen die Vorarbeiten zurück, aber je näher das Fest kam, desto lebendiger wurde es im Ort. Die letzte Woche ging es zu wie in einem Ameisenhaufen, jung und alt war auf den Beinen, Daxen, Latschen und Almrausch herbeizuholen, die Burschen und Dirndl verwandelten dieselben in Hunderte von Metern Kränze zur Schmückung des Feldaltars, der Tanzbühne und Häuser.
Trotz des Regens der ganzen Woche ließen sich die Burschen des Tales nicht abschrecken, ihre Häuser in den prächtigsten Festtagsschmuck zu stellen wie es sonst noch nirgends der Fall ist.
Der Samstag kam und Petrus war den Kreuthern gnädig. Allmählich verzog sich der Nebel, bayrisch blauer Himmel bedeckte das Tal und in doppelter Frische überschauten die Berge das Tal. Als das Abendrot der Dämmerung weichen mußte, als die Böller krachten und mächtige Feuerzeichen von den bayrischen und Tiroler Bergen hernieder leuchteten, war beste Feststimmung unter jedem Dach eingezogen.
Unterdessen kamen entfernt liegende Vereine an und kameradschaftliche Unterhaltung mit Musik aber ohne Tanz wie es sich bei einer Fahnenweihe gehört schloß die Vorfeier.

Sonntagmorgen:
Tagerwecken durch Böllerschießen, dessen Widerhall sich in den Bergwänden brach, erschreckt hob das äsende Wild die Köpfe, die Spitzen der Berge glänzten in den ersten Strahlen der Sonne, da wurde es lebendig im Dorf. Die letzten Vorbereitungen waren beendet und die ersten Festgäste kommen nun zu Fuß, mit Rad, mit Wagen und im Auto.
Allen voran unser schneidiger Patenverein "d´Hirschbergler Reitrain" in stattlicher Zahl mit Vorreiter und strammer Musik.
Verein um Verein folgten über 40 an der Zahl vom Festverein empfangen und mit Musik in den Ort begleitet. Um 10 Uhr war Aufstellung und Marsch zur Feldmesse wo Hochwürden Herr Benefiziat Behringer die Weihe vornahm, die hl. Messe las und die Trachtler ermahnte, nicht nur in Tracht, Tanz und Sitte beim Alten zu bleiben, sondern auch im Glauben es den Vätern gleichzutun.

Der herrliche Festgottesdienst (im Kurpark), Männer, Burschen, Frauen und Mädchen in heimatlicher Tracht, auf heimatlichen Boden, in andächtiger Stimmung, in aller Stille um die Fahne geschart, umrahmt von den Felsen und Wäldern des Tales, die feierlichen Weisen der Musik, begleitet vom leisen Rauschen der Weißach, dies alles trug heilige Feststimmung in alle Herzen.

Nach dem Gottesdienst übergab die Fahnenbraut Marie Rasch die Fahne mit sinnigen Worten an den Verein dieselbe mit einem herrlichen Band schmückend.
Darauf zierten die Fahne die Fahnenmutter Rosa Gloggner und der Patenverein mit prächtigen Bändern sowie auch noch die Jungfrauen und die Vorstandschaft.
Unserseits wurde auch dem Patenverein ein Band als Zeichen des Dankes überreicht.
Treffliche Ansprachen von Seiten der Vorstände des Fest- und Patenvereins Hans Seestaller und Josef Bachmaier, sowie kernige Worte des Gauvorstandes Stumpf beendeten den Akt der Weihe.

Um 1 Uhr bewegte sich der schier endlose Zug über Enterfels am Fuße des Leonhardstoa zum Vereinslokal und Festplatz, dortselbst Beginn der Ehrentänze auf der erhöhten und gedeckten Tanzfläche unter dem Schatten der Fichten.

Nach 4 Uhr war die Verteilung der Preise und Erinnerungsbänder.
Es erhielten d´Hirschbergler einen zinnernen Pokal als Patengeschenk.
Im Gau Meisterpreise 1. Neureuther Gmund, 2. Hirschbergler Reitrain, 3. Höhastoana Wall.
Weitpreise Alpenrose Maxkron, 2. Eichenlaub Elbach. Ehrenpreise für Musik Hirschbergler Reitrain und Neureuther Gmund.
Außer Gau: Meistpreise 1. Miesbach Stamm, 2. Hirschbachtaler Lenggries.
Weitpreis Edelweiß Günzburg (der Ehemann von der Kramer Anna, Binder, war der Vorstand von diesem Verein),
Ehrenpreise erhielten ferner: Geb. Schützen Komp. Tegernsee, Edelweiß Dietramszell, Broatnstoana Fischbachau, Jagakam Hammer, Tr. Verein Schliersee, Plankastoana Schaftlach, Gleißentaler Oberhaching, Almrausch Stoarösl Vöhring, Silbastoana Bairawies, Taubenbergler Osterwarngau, Simmetsbergler Wallgau, Wildschützen Wien.

Uns aber ist die größte Freude und Erinnerung die Fahnenweihe, daß dieselbe in mustergültiger Ruhe und Ordnung verlaufen ist und jeder Teilnehmer uns versicherte, noch nie ein so schönes und echtes Fest miterlebt zu haben. Nach der Fahnenweihe begaben wir uns zum Gasthof Lehmann und hielten noch einen Festball ab, wo auch unser Patenverein d´Hirschbergler teilnahmen.

Folgende Vereine besuchten uns mit Personenzahl:
Veteranen Verein Kreuth,
Arbeiter-Kranken-Unterstützungsverein Kreuth,
Hirschbergler Reitrain 108 und 18 Mann Musik;
Taubenberger Osterwarngau, 17;
Edelweiß Dietramszell, 33;
Römastoana Sauerlach, 7;
Schliersee, 23;
Abergler Föching, 10;
Plankenstoana Schaftlach, 21;
Wallberger, 23;
Miesbach Stamm, 23;
Oberlandler Reichersbeuern, 18;
Jagerkamm Hammer, 27;
Höhastoana Wall, 46;
Lenggries, 17;
Schloßbergler Valley, 15;
Schmied von Kochel Waakirchen, 20;
Broatnstoana Fischbachau, 27;
Rosenbergler Parsdorf, 13;
Oberländler Neukirchen, 1; 15 Festzeichen;
Hochbergler Oberwarngau, 14;
Tegernseer Schützen, 29;
Geigastoana Sachsenkam, 12;
Silberstoana Bairawies, 4;
Bodenschneidler Hauserdörfl, 12;
Edelweiß Günzburg, 9;
Simmetsberger Wallgau, 7;
Glaisentaler Oberhaching, 17;
Amberger Pollong, 10;
Wildschützen Wien, 4;
Almrausch Bender, 9;
Hirschbachtaler Lenggries, 28;
Almrausch Neuwied, 10.

Preise wurden gestiftet:
Ein zinnerner Pokal von Herrn Sanitätsrat May,
ein Auerhahn von Lorenz Erlacher,
ein Hirschgeweih von Herrn Forstmeister Thoma,
ein Hirschgeweih von Martin Walch,
1 Hirschgeweih vom Sanktjohanser Lorenz,
1 Steinbockhorn von Herrn Schmieseck,
1 Bussart von Herrn Göttfried,
1 Krug und 1 Tafel von Michel Hollaus,
1 Krug von Lorenz Hagn,
1 zinnerner Kelch von Thomas Reiser,
2 Gläser vom Seestaller Johann,
1 Hirschgeweihrahmen von L. Sanktjohanser,
1 Büchse Schinken 9 Pfund von Herrn Lehmann,
verschiedene Preise wurden vom Verein noch gekauft.

Festrede von der Fahnenbraut Maria Rasch
Der Leonhardstoa der schaut ganz groß, was ist denn heit in Kreuth drunt los,
das Festtagsgläut und Bölla krachen wia net gscheit.
I moa i laßn net z´lang ron, z´letzt kam i vom Denka z´schadn.
Es Reh, es Gamserl und es Hirsch, heit geht koa Jaga net auf Pirsch;
koa Wildschütz legt heit auf enk o,
wei´ oisam wo die Tracht tragn ko heit in Kreuth da is auf unserm Fest.
Heit is gweiht worn d´Fahn, die si d´Leonhardstoana zuaglegt ham.
Drum sicht ma da von Nah und Weit in Hoamattracht Manna und Weiberleut.
Verein mit Fahna trifft da o so vui daß is net nenna ko,
vorn greif i außa weil sis ghört, daß da jung Göd sein Patn ehrt.
D´Nachbarn vo Reitroa, da brauchst net z´fragn,
Hirschbergler i derf enk mei Vergeltsgott sagn und d´Musi bittert i halt recht,
als oana net an Tusch spuin möcht (Tusch) und i vasprich enks bei da Hand,
da Göd der macht enk gwieß koa Schand.
Jetzt ma is kurz, vastehts mi scho, wir stehn jetzt scho a Zeitl da. Hunga und Durscht wird a hübsch groß,
drum Musikanten laßts oan los, für den Verein und alle Gäst, de kemma san zu unserm Fest (Tusch.
Jetzt Fahnenjunker her zu mir, las no a Wartl redn mit dir,
du sollst die Trachtenfahna tragn, is net gar z´leicht i ko dirs sagn,
sei stolz und trag die Fahn in Ehrn, und dö was zu da Fahna ghörn,
obs guat enk oder schlecht geh´ mag, denkts zrück oft an den heitigen Tag.
Es moants enk neahmt so gut wia i, drum bind i eng dös Bandl hi.

Prolog für die Jungfrauen gesprochen von Elise Gloggner
Boarisch woi ma sei, sans oawei gwest, und boarisch woin ma a bleibn.
Wir hoitn unsa Hoamat fest und loßn uns vo neamt vertreibn,
frei woin ma sei jedoch a treu, wo koa Glaub und Treu, blüaht d´Lumperei.
A Mann a Wort muaß geltn grod, woin ma sei redli und frumm,
des Erbteil woin ma erhaltn und kehrat de ganze Welt si um,
in dene Stund laß mas beim Altn, wir Jungfraun woins so haltn.
Für oiwei mit enk Leonhardstoana dös Erbe der Väter bewacha,
dös Bandl is a Zoacha, daß uns ernst tuat sein, drum tua is eng an d´Fahna hi macha.

Prolog für die Fahnenmutter gesprochen von Rosa Gloggner
Heit endli is er da der Tag, nach dera Woch voi Müah und Plog,
a schöne Fahn ham ma jetzt Leut, als Zeichen unserer Einigkeit.
So woin ma bleibn und a echt Boarisch und guat deutsch stets sei,
de Tracht woin ma dahoitn und mit dem Brauch laß mas beim Altn.
Des Gwand was ma bei uns da tragt is a vui schöna wia in da Stodt.
Leider gibts am Land a Leut es is net zum Lacha, de wo selane Modetänz mitmacha.
Für uns aber war des gar net schö, wann ma bei de Gschichtn tuat mitgeh.
Drum bitt in eng am heitigen Tag, folgts so guat als geht mein Rat,
bleibts treu der Heimat, treu da Tracht werds seng, daß dös die Herzen froh und glückli macht;
tuats a an Herrgott danka wia sis ghört, na seids den Nama Trachtla wert.
Als guata Mutter werd i eng stets beisteh obs guat eng oder schlecht tuat geh,
daß aber net vergeßts den Rot von mi, bind i eng dös Bandl an d´Fahn jetzt hi.
Prolog an den Patenverein gesprochen von Johanna Schäffler
Vui Wort san gredt worn heit, aber trotzdem bitt i enk liabe Leit,
hörts jetzt mir a bisserl zua, es dauert net lang,na habts enka Rua.
'Schauts aufi zum Hirschberg, zum Leonhardstoa, da Oa ziemlich groß, da anda a bißl kloa.
Wia friedliche Nachbarn so kemmans ma für, de hoitn zamma so moanat i schier,
daß a bei uns sa herunt a sollt sei, beim Hirschbergler und Leonhardstoana-Verein.
A Herz und a Sinn für die guate alte Art und zammhaltn und Freundschaft bamfest hart,
daß nix schiachs und nix schlechts zwischen uns eine kimmt,
daß nur Liab und Freindschaft bei uns zwoa Platz find.
Ös habts uns heit gmacht a groaße Freud, dafür dank ma eng 1000 mal für alle Zeit.
Es habts uns an Patn gmacht zum heitinga Fest, is gwiß scho a Zoacha vo Freindschaft gwest und habts wia sis gebührt.
Enka Bandl wird gwiß hoch in Ehren ghaltn bei de Junga und bei de Altn.
Und daß sechts daß wahr is wos i hob gsogt,drum hob i enk a Bandl mitbracht,
des soi enk für oiwei a Zoacha sei, daß treu zu enk hoit da Leonhardstoana Verein.
Jetzt Fahnajunker nimm die Fahn als Zeichen daß uns habts vastandn und Vorständ gebts anander d´Händ,
gelobts Freundschaft für´n Verein, mitnand auf d´Nacht wenn ma ausananda gehn na seis letzte Wort "Auf Wiedersehn".

Leonhardstoana 1922

Prolog für die Ausschußmitglieder gesprochen von Agathe Fichtner
Ös werds mas net in Übi nehma, a bißl bittschö hörts ma zua,
zum Wirt werds do no früa gnua kemma, vo mir aus habts boid enka Rua
. Für d´Vorstandschaft do tat i bittn, hoits zamma Leit gehts guat gehts schlecht,
hoits hoch in Ehren dö oitn Sitten dö oite Tracht und sóite Recht.
Was heit versprocha habts für d´Fahn, da Herrgott der hots ghört do am.
Und jetzt soits lebn oisam mitnand, drum Musikanten blosts schö zamm.
Fürn Ausschuß dat i jetzt no bindn dös Bandl eng an d´Fahna no und wo Trachtla zamma findn,
so soi sei d´Fahna strikt voro.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 6. August 1922 besucht der Verein den Geb. Trachten Erh. Verein Jagakamm Aurachtal.
Zur Erinnerung bekamen wir ein Fahnenband.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 13. August 1922 besucht der Verein das Gaufest in Tölz mit Daxwagen
und bekamen dort den 1. Trachtenpreis, einen wertvollen Humpen mit 2 Deckel.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 20. August 1922 nahm der Verein an der Fahnenweihe des G.Tr.Ehr. Verein Eichenlaub Schwarzenberg-Elbach mit 22 Personen teil.
Die Burschen fuhren per Rad und die Dirndl fuhr Herr Lehmann und Herr Kugelmann Raineralm mit Auto. Wir bekamen ein Fahnenband und den 2. Preis 2 Bilder und ein zinnernes Krügl.

Johann Fröhlich Schriftführer

Der Verein hielt am 10. September 1922 im Vereinslokal eine Versammlung ab,
indem Vorstand Seestaller die Vorstandschaft aufgeben mußte und wir zur Neuwahl schreiten mußten.

Das Ergebnis der Neuwahl war folgendes:
1. Vorstand Sanktjohanser Lorenz
2. Vorstand Rasch Xaver
1. Schriftführer Obermayer Franz
1. Kassier Jennerwein Franz
2. Kassier Lindebner Jakob
1. Vorplattler Erlacher Lorenz
2. Vorplattler Jennerwein Mathias
Fahnenjunker und Zeugwart Fröhlich Johann

Der Verein hielt am 1. Oktober 1922 in der Raineralpe ein Tanzkränzchen ab,
welches sehr gut besucht war; mußten aber trotzdem draufzahlen.

Johann Fröhlich Schriftführer

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1923

Am 4. und 25. März 1923 brachte der Verein im Saale des Herrn Lehmann das Theaterstück "s'Jagerbluat" zur Aufführung
wovon wir 60.000 M (Inflation) an das Ruhrgebiet ablieferten.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 1., 2. und 7. April 1923 führte der Verein das Theaterstück "s´Glück" vom Kindshof" auf,
wovon wir eine schöne Summe einnahmen. Wir hatten jedoch so große Auslagen, so daß sich die Theaterkasse aufgehoben hat.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 13. Mai 1923 besuchte der Verein den G.Tr.Erh. Verein Geigastoana Sachsenkam bei ihrer Fahnenweihe.
Wir lösten dort 15 Festzeichen für ein Fahnenband.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 10. Juni 1923 besuchte der Verein den G.Tr.Er.Verein Bodenschneidler Hauserdörfl
und lösten dort 15 Festzeichen für ein Fahnenband.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 17. Juni 1923 besuchte der Verein d´Hirschbachtaler Lenggries bei ihrer Fahnenweihe.
Wir erhielten dort einen Maßkrug als Ehrenpreis und lösten 15 Festzeichen fürs Fahnenband.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 24. Juni 1923 besuchte der Verein d´Rohnbergler Parsberg bei ihrer Fahnenweihe
und lösten 15 Festzeichen für ein Fahnenband.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 29. Juli 1923 besuchte der Verein das Gaufest in Gmund mit 22 Mitgliedern per Daxwagen.
Wir erhielten dort den 1. Trachtenpreis mit 84 Punkten. Wir zogen das Los Nr. 7 und bekamen ein Hirschgeweih.

Am 5. August 1923 hielt der Verein in Bad Kreuth einen Plattlerabend zu Gunsten des Hüttenbaufonds ab.
Es wurde kein Eintritt verlangt, jedoch nahmen wir durch freiwillige Spenden 6 Millionen Mark (Inflation) ein. Miteinbegriffen 3 Dollar; das Geld wurde dem Hüttenbaukassier Jakob Lindebner überwiesen.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 26. August 1923 hielt der Verein ein Gartenfest ab, wo auch d´Hirschbergler und d´Neureuther teilnahmen.
Wir hatten schönes Wetter und hielten Hosenlaufen, Schubkarrenrennen und Eierlaufen ab. Außerdem noch Fischstechen, Zylinderstechen und Kegelscheiben. Wir hatten 2 Tanzbühnen und 6 Mann Musik.
Der Überschuß wurde zur Zahlung von Bauholz verwendet.

Johann Fröhlich Schriftführer

Im Juli 1923 faßten wir den Entschluß eine Vereinshütte zu bauen,
in dem Stil wie die Hirschbergler eine haben.
Indem unser Verein aber baugewandte Männer besaß, kamen wir zu dem Entschluß eine Hütte im größeren Stil zu bauen.
Zuerst pachteten wir von der Weißachau den Tennisplatz. Nachdem aber Frau Gräfin Schlippenbach dem Verein Grund schenkte und dadurch mit der Weißachau tauschen konnten, kam der Verein in den Besitz des Tennisplatzes.
Nun gings ans Bauen.
Herr Dr. May bestellte gleich den Zement, welchen Herr Österreicher mit dem Dach, welches Herr Walch stiftete, von München mit dem Lastauto nach Kreuth transportierten.
Es wurde der Sockel betoniert, sodann das Bauholz gearbeitet, jedoch von 5-7 Mitgliedern freiwillig, welche noch besonders eingetragen werden.
Außerdem stiftete H.H. Herzog Ludwig 20 Stämme. Herr Dr. May legte die Baukosten aus und so hatten wir bis Weihnachten den Bau in der Höhe bis aufs Dach, dann schneite es den Betrieb bis auf weiteres ein.

Johann Fröhlich Schriftführer

Im November 1923 wurde Frau Gräfin Schlippenbach als erstes Ehrenmitglied in den Verein aufgenommen,
indem sie sich sehr um den Verein verdient gemacht hat.

Johann Fröhlich Schriftführer

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1924

Am 6. Januar hielt der Verein eine Generalversammlung ab.

Das Wahlergebnis war:
1. Vorstand Sanktjohanser Lorenz
2. Vorstand Strillinger Andreas
1. Kassier Jennerwein Franz
2. Kassier Lindebner Jakob
1. Schriftführer Obermayer Franz
1. Fahnenjunker und Zeugwart Fröhlich Johann
2. Fahnenjunker Plank Georg
Beisitzer: Herr Forstmeister Thoma, Sanitätsrat Dr. May, Sollacher Hans

Nach der Wahl wurde ders Jahresbeitrag auf 2 M, Aufnahme 1,50, Zeichen M 1,50 festgesetzt.
Außerdem wurden Herr Sanitätsrat May und Herr Forstmeister Thoma als Ehrenmitglieder aufgenommen.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am Sonntag den 7. Januar hielt 1924 der Verein vom Setzberg ein Preisrodeln ab,
wobei sich 43 männliche und 13 weibliche Mitglieder beteiligten.
Es wurden wertvolle Preis gestiftet und es erhielt jeder einen Preis welche sich folgendermaßen werteten:

1. Sanktjohanser Lorenz
2. Jennerwein Franz
3. Obermayer jun.
4. Kreidl Anton
5. Gloggner Peter
6. Fröhlich Hans
7. Schiner Hans
8. Erlacher Hans
9. Plank Georg
10. Willibald Franz
11. Sollacher Hans
12. Leo Hans
13. Rohnbogner Josef
14. Hollaus Michl
15. Gloggner Anton
16. Knabl Josef
17. Erlacher Josef
18. Streng Ernst
19. Erlacher Simon
20. Öttl Johann
21. Kandlinger Josef
22. Hagn Lorenz
23. Reiffenstuhl Peter
24. Lindebner Jakob
25. Pötzinger Thomas
26. Öttl Peter
27. Jennerwein Hiasl
28. Spiegler Hermann
29. Jennerwein Georg
30. Nachmann Stefan
31. Grill Peter
32. Walch Martin
33. Mehringer Heinrich
34. Hagn Georg
35. Erlacher Josef
36. Rixner Lorenz
37. Reiser Thomas
38. Dr. May
39. Winkler sen.
40. Obermayer sen.
41. Gloggner Lorenz
42. Forstmeister Thoma

1. Fischer Agathe
2. Schäffler Anni
3. Jennerwein Liesl Zahler
4. Gloggner Liesl
5. Hagn Hedwig
6. Frau Forstmeister
7. Schneider Leni
8. Jennerwein Liesl
9. Jennerwein Leni
10. Kirchgeßner Mari
11. Strillinger Mari
12. Spiegler Anni
13. Schnitz Anni

Nach der Preisverteilung war dann noch Christbaumversteigerung.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 30. März 1924 war im Gasthof Schwaighof Versammlung der 4 Vereine und es zeigte sich wiederum das Zusammenhalten derselben.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 5. April 1924 hielt der Verein eine Firstbierfeier ab.
Herr Walch spendierte 50 Liter Bier, wofür ihm von seiten des Vereins alle Anerkennung ausgesprochen wurde. Während alles in bester Stimmung war, überreichten die Mitglieder ihrem 1. Vorstand Sanktjohanser ein Geschenk als Weisert, welcher gänzlich überrascht war und so seine Freude daher um so größer war und so die Feier in bester Stimmung verlief.

Johann Fröhlich Schriftführer

Ausschußsitzung den 9. April 1924
In der heutigen Sitzung handelte es sich hauptsächlich um die Ausgrabung und Unterkellerung unserer Vereinshütte. Wir einigten uns insofern die Ausgrabung teils freiwillig kostenlos, die Betonarbeiten auf Akkord zu vergeben. Den nötigen Zement zu den Kellermauern, soweit der unserige nicht reichen sollte, versprach uns Herr Forstmeister Thoma gegen Bezahlung zu überlassen.
Nachdem man alles weitere auf die kommende Generalversammlung verschob, schloß man die Sitzung.

Johann Fröhlich Schriftführer

Außerordentliche Generalversammlung am 17. April 1924
Die heutige Generalversammlung war notwendig zur Abänderung der Statuten und Wahl unseres 1. und 2. Schriftführers.
Da der Verein durch die Schenkung des Baugrundes von Frau Gräfin Schlippenbach Grundbesitzer geworden ist, mußten wir uns in das Vereinsregister des Amtsgerichts Tegernsee einschreiben lassen.
Unsere Statuten, wie sie bei Vereinsgründung angefertigt wurden, mußten auf Grund des Amtsgerichtes abgeändert werden und zwar nach folgender Weise:
Satzungen des Gebirgstrachtenerhaltungsvereines "D´Leonhardstoana e.V."
Der Gebirgstrachtenerhaltungsverein "D'Leonhardstoana e.V. Dorf Kreuth" errichtet durch den Beschluß der ordentlichen Mitgliederversammlung vom 17. April 1924, gegründet als Verein "D'Leonhardstoana" am 26.12.1919

Die Vereinsstatuten von 1924:
Satzungen des "Gebirgstrachten-Erhaltungs-Verein D´Leonhardstoana e. V."

Der Gebirgstrachten-Erhaltungs-Verein "D´Leonhardstoana e.V. Dorf Kreuth" errichtet durch Beschluß der ordentlichen Mitgliederversammlung vom 17. April 1924, gegründet als Verein "D´Leonhardstoana" am 26.12.1919.

§1 Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen Gebirgstrachten-Erhaltungs-Verein d´Leonhardstoana e.V. und hat seinen Sitz in Dorf Kreuth. Der Verein bezweckt die Sitte und Tracht der Alten zu erhalten, die Liebe zur Heimat zu fördern und betätigt sich hauptsächlich National- und Schuhplattlertänze mit Gesang zur Zither und Gitarre zu pflegen.

§ 2 Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

§ 3 Mitgliederschaft:

Der Verein besteht aus
a) ordentlichen
b) außerordentlichen
c) Ehrenmitglieder
1. Ordentliche Mitglieder sind solche, welche die erforderliche Tracht tragen und sich ständig an der Tätigkeit des Vereins beteiligen.
2. Außerordentliche Mitglieder sind, welche sich zwar an der Vereinstätigkeit beteiligen, jedoch nicht an der vollständigen Tracht und den Schuhplattlertänzen teilnehmen.
3. Ehrenmitglieder sind welche sich um den Verein besonders verdient gemacht haben oder Gründungsmitglieder sind.

§4 Unter 18 Jahren wird niemand als Mitglied aufgenommen.

Als ordentliches Mitglied kann jeder deutsche Mann, Frau oder Mädchen unbescholtenen Charakters von drei Mitgliedern vorgeschlagen werden, das gleiche gilt für außerordentliche Mitglieder.
Über die Aufnahme von Ehrenmitgliedern entscheidet die Generalversammlung auf Vorschlag des Ausschusses.
Die Aufnahme der übrigen Mitglieder erfolgt durch den Ausschuß.


§5 Austritt und Ausschluß:

Der Austritt steht jederzeit frei, wird aber nur nach schriftlicher Anzeige beim Ausschuß als geschehen betrachtet. Das austretende Mitglied hat die bis zum Austritt anfallenden Pflichten zu erfüllen und für einen dem Verein etwa zugefügten Schaden zu haften.
Verreist ein Mitglied für längere Zeit und meldet sich ab, so gilt er noch als Mitglied, solang er den Beitrag noch weiter bezahlt.

§6 Der Ausschluß eines Mitglieds

erfolgt, falls es die Interessen des Vereins nicht wahrt oder absichtlich schädigt, oder wenn es durch sein persönliches Verhalten berechtigten Anstoß erregt, oder die vorgeschriebenen Pflichten gröblichst vernachlässigt.
Der Ausschluß erfolgt durch die Vorstandschaft.
Der Ausgeschlossene kann die endgültige Entscheidung der Generalversammlung fordern. Für zurückverlangtes und zurückgeliefertes Vereinszeichen werden 2,- M vergütet.

§7 Rechte und Pflichten der Vereinsmitglieder

Jedes Mitglied ist zur strengen Befolgung der Vereinssatzungen verpflichtet.
Sämtliche Mitglieder sind in der Mitgliederliste eingetragen und haben Stimmrecht.
In den Ausschuß können ordentliche und außerordentliche Mitglieder gewählt werden.
Die Ehrenmitglieder genießen alle Rechte des Vereins.
Die ordentlichen Mitglieder haben vor allem zu den Plattlerproben zu erscheinen und sind verpflichtet, sich an die Trachtenvorschrift zu halten.
Die Vorplattler haben die Pflicht den neu eintretenden Mitgliedern das Platteln zu erlernen, bei Festlichkeiten die Tanzordnung zu leiten.
Die Fahnenjunker haben die Fahne, Standarte, Schürzen stets in Verwahrung zu bringen.
Verboten ists links und Schiebertänze zu tanzen, einem Nichtmitglied das Platteln zu lernen.
Über wichtige Vereinsangelegenheiten darf in der Öffentlichkeit nicht gesprochen werden.

§8 Jedes Mitglied verpflichtet sich zur Zahlung:

Aufnahmegebühr 1,50 M
Vereinszeichen 1,50 M
Jahresbeitrag 2,00 M
weibl. Mitglieder 1,00 M

§9 Die Berufung zu einer Generalversammlung

kann jederzeit unter schriftlicher Angabe des Grundes von den Mitgliedern verlangt werden. Die Berufung muß aber mindestens 1/10 sämtlicher Mitglieder unterschrieben sein.

§10 Die Leitung des Vereins obliegt:

a) Vorstand
b) Ausschuß
c) der Mitgliederversammlung(Generalversammlung)
Der Vorstand besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden,er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich, beruft und leitet die Versammlungen des Ausschusses und die Mitgliederversammlungen. Zur gültigen Vertretung gilt die Zeichnung des 1. Vorstandes, in dessen Verhinderung die des 2. Vorsitzenden; letzterer zeichnet aber i.V.
Dem Verein gegenüber ist der Vorstand an die Beschlüsse des Ausschusses und der Mitgliederversammlung gebunden.
Zu Ausgaben für Vereinszwecke ist der Vorstand auch ohne besondere Ermächtigung bis zum Betrag von 200,- Mark berechtigt (Zweihundert).

§11 Der Ausschuß setzt sich zusammen aus:

dem 1. Vorsitzenden
dem 2. Vorsitzenden
den Schriftführern
dem 1. und 2. Kassier
6 Beisitzern
3 Vorplattlern
2 Fahnenjunkern
Der Ausschuß hat für Aufrechterhaltung und Befolgung der Satzungen, sowie für den genauen Vollzug aller Vereinsbeschlüsse zu sorgen.
Der Ausschuß hat das Recht
1.die außerordentliche Mitgliederversammlung anzuberaumen
2. das Schiedsgericht in strittigen Fällen zu üben
3. auf Rüge und Verweis einzelner Mitglieder zu erkennen.
4. Unterhaltungen und Festlichkeiten anzuberaumen und durch die Generalversammlung bestimmen zu lassen.
Der Schriftführer besorgt die schriftlichen Arbeiten des Vereins, führt bei allen Versammlungen das Protokoll, hält die Aufsicht über die auf den Verein bezughabenden Schriften, er hat bei der jährlichen Hauptversammlung den Geschäftsbericht zu erstatten.
Der Kassier hat die Beiträge einzuheben, er besorgt im Einvernehmen mit dem Vorstand die Ausgaben, er hat alljährlich bei der Generalversammlung den Rechnungsabschluß vorzulegen, er ist auf Verlangen des Ausschusses jederzeit verpflichtet, Rechnung abzulegen.

§12 Mitgliederversammlung

Die ordentliche Hauptversammlung ist alljährlich in der ersten Hälfte des Monats März zu berufen. Sämtliche Mitglieder sind zu den Generalversammlungen mittels Bekanntmachung im Alpenbote unter Bekanntgabe des Gegenstandes der Beratung einzuladen.
Die Beschlüsse sind in einem Protokollbuch schriftlich niederzulegen und von den Vorsitzenden und Schriftführern zu unterschreiben.
Zur Gültigkeit der Beschlußfassung ist erforderlich, daß der Gegenstand der Beschlußfassung in der Berufung zur Generalversammlung bezeichnet wurde und daß die Berufung an alle Mitglieder ergangen ist.

§13 Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig,

wenn mindestens zwanzig Mitglieder anwesend sind.
Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefaßt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
Zu einem Beschluß, der die Änderung der Satzungen oder die Vereinsauflösung betrifft ist eine Mehrheit von 3/4 der erschienenen Mitglieder erforderlich. Die Beschlußfassung kann mündlich oder schriftlich vor sich gehen.

§14 Der Mitgliederversammlung obliegt:

a) Entgegennahme der Rechnugsablage
b) Wahl des Ausschusses
c) Beschlußfassung über:
1. Satzungsänderung
2. Eingehung von Rechtsgeschäften über Grund und Boden
3. Aufnahme von Darlehen
4. Entgültige Entscheidung übner Ausschluß eines Mitgliedes
5. Ernennung von Ehrenmitgliedern.

§15 Vereinsjahr:

Das Vereinsjahr ist da Kalenderjahr

§16 Solange noch drei Mitglieder für Erhaltung des Vereins stimmen,

kann derselbe nicht aufgelöst werden.

§17 Bei Auflösung des Vereins

übernimmt ohne Nutzniesung die Aufbewahrung und Verwaltung des Barvermögens, Vereinsgegenstände, Fahne, Standarte, der Bruderverein d´Hirschbergler Reitrain, bis sich wieder 10 Burschen finden, welche den Verein nach vorstehenden Satzungen wieder aufrichten.

In dieser Fassung wurden die Satzungen einstimmig angenommen. So beschlossen in der Mitgliederversammlung vom 17. April 1924.
Ferner wurden wir uns darüber einig, die Unterkellerung der Hütte freiwillig von den Vereinsmitgliedern auszuheben und dann gegen Zahlung die Betonarbeiten von den Arbeitern des Forstamtes Kreuth vollziehen zu lassen.
Als erster Schriftführer wurde meine Wenigkeit (Fröhlich Hans), als zweiter Quirin Götschl gewählt.
In der Hoffnung, die Hütte bald fertig betrachten zu können, schloß erster Vorstand die Versammlung.

Johann Fröhlich Schriftführer

Leonhardstoanahütte

Hütteneröffnung am 19. Juli 1924 gefeiert.
Am 19. Juli hielt der Verein seine Hütteneröffnung.
Acht Tage zuvor war man schon eifrig bemüht die Hütte in Festtagsschmuck zu stellen. Um halb 8 Uhr teilte sich der Vorhang und Herr Forstverwalter Hofer sprach die Eröffnungsrede. Dann übergab Sanitätsrat Dr. May mit sinnigen Worten dem Verein die Hütte, in Form einer Hütte, welche dem Verein als Sparkasse dienen sollte, mit dem Wunsche die Einigkeit der jungen Burschen vom Kreuther Tal zu fördern.
Erster Vorstand Sanktjohanser übernahm das Modell und so auch die eigentliche Hütte im Namen des Vereins und bedankte sich in erster Linie bei Herrn Sanitätsrat May als eigentlichen Erbauer der Hütte. Ferner bedankte er sich bei allen welche sich bei der Erbauung der Hütte betätigt haben. Diese Männer, welche für den Verein so vieles leisteten, sollen daher auch dauernd in der Chronik des Vereins zu finden sein.
1. Gräfin Schlippenbach für die Schenkung des Baugrundes und Bauholz.
Herzog Ludwig stiftete dem Verein 7 cbm Bauholz.
Martin Walch zahlte aus seiner Tasche das Dach;
Feicht, Rasch, Lindebner, Zahler, Böckl, Spitzer und Danzl leisteten unentgeltlich Fuhrwerk.
Forstmeister Thoma durch entgegenkommen zur Erhaltung des Baugrundes, sowie Überlassung von Zement und den Forstarbeitern.
Herr Baron Massenbach mit Frau für Malen der Theaterbühne.
Edbauer, Hollaus, Rauhecker und Garber verlangten niedrigeren Lohn als Tarif war.
Ferner zeichneten sich für unentgeltliche Holz- und Betonarbeiten aus:
Müllauer mit Buben, Sanktjohanser, Fröhlich, Jennerwein Franz und Hiasl, Sollacher, Kreidl Anton und Wilhelm, Erlacher Sepp und Hardl, Strillinger, Erlacher Sepp und Simon, Langer, Winkler, Götschl und Pötzinger.
Hierauf schloß erster Vorstand seine Eröffnungsrede.

Johann Fröhlich Schriftführer

Der Gesangsverein Kreuth unter Leitung von Forstmeister Thoma gab dann das Kreuther Lied (von Kirchgeßner) zum Besten.
Maria Strillinger sprach dann einen Prolog und überreichte Herrn Sanitätsrat ein Diplom als Ehrenvorsitzenden des Vereins.
Baron Massenbach mit Frau wurden als Ehrenmitglieder in den Verein aufgenommen.
Zum Schluß wurde noch das Theaterstück Brautschau aufgeführt. Nach dem selben war gemütliche Tanzunterhaltung.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 25. Juli 1924 hielt der Verein sein Gartenfest ab mit Aufführung von National- und Schuhplattlertänzen,
sowie Volksbelustigungen, Pfeifenlaufen, Zylinderstechen, Hütlwerfen, Fischstechen, Kegelscheiben und Eierlaufen. Vor unserer Hütte war die Hüttenkasse aufgestellt, welche sich reichlicher Einnahmen erfreuen durfte.
Es spielte die Kapelle Salzberger. Unser Bruderverein kam mit Daxwagen angerückt. Abends wurde das Theaterstück "die Brautschau" nochmals zum Besten gegeben.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 3. und 10. August 1924 brachte der Verein das Theaterstückl "Jagerbluat" zur Aufführung,
welches jedesmal sehr gut besucht war. Nach dem selben war jedesmal gemütliche Tanzunterhaltung.

Johann Fröhlich Schriftführer

Gartenfest am 17. August 1924 bei den Hirschberglern.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 17. August 1924 beteiligte sich der Verein an den Heimattagen der Hirschbergler.
Wir fuhren mit einem Daxwagen und einem Figurenwagen darstellend Leonhardstein, Kirchl, Feldkreuz mit jungem Trachtenpaar nach Schwaighof. Dort war Aufstellung der Wägen und der Zug bewegte sich durch Rottach-Egern nach Reitrain. hierauf war Gartenfest.
Wir nahmen in der Hütte der Hirschbergler Platz und machten eine Zeche. Auf der Heimfahrt kehrten wir noch im Gasthaus Scharling zu. Dort wurde auch noch fleißig das Tanzbein geschwungen.

Johann Fröhlich Schriftführer

Gartenfest am 24. August 1924
Am 24. August hielt der Verein sein 2. Gartenfest ab.
Es spielte die Musikkapelle Maier (Guggn Sepp). An Volksbelustigungen gab es Zylinderstechen, Schubkarrenrennen und Eierlaufen.
Abends brachte der Geb. Tr. Er. Verein Neureuther Gmund das Theaterstück "Der verlorene Sohn" zur Aufführung. Hernach war gemütliche Tanzunterhaltung und allzuschnell schlug die Stunde des Scheidens.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung den 31. August und 7. September 1924
An diesen beiden Tagen brachte der Verein das Theaterstück "der Gewissenswurm" zur Aufführung.
Unsere Vereinshütte war schon immer lang vor Beginn stets überfüllt. Am gelungensten war der Schultes Bertl. Er brachte unter den Zuschauern wahre Lachsalven hervor. Nach dem Theater war gemütliche Unterhaltung mit Tanz und gar schnell waren die Stunden vorüber.

Johann Fröhlich Schriftführer

5. Ordentliche Generalversammlung am 13 September 1924
1. Vorstand eröffnete abends 8 Uhr die Versammlung und bedankte sich für das zahlreiche erscheinen.
Die Tagesordnung lautete:
1. Aufnahme neuer Mitglieder
2. Bericht des Vorstandes, 1. und 2. Kassier und des Schriftführers
3. Neuwahl
4. Vereinsangelegenheiten

1. Punkt war schnell erledigt und sodann ergriff 1. Vorstsand das Wort. Er betonte vorallem unsere Tätigkeit und das feste Zusammenhalten. Wir haben jetzt eine Vereinshütte auf die wir stolz sein können.
Der Bericht des 1. und 2. Kassiers fiel in vollster Zufriedenheit der Anwesenden aus, sowie auch der Bericht des Schriftführers und man schritt zur Neuwahl welches folgende Resultat ergab:
1. Vorstand Sanktjohanser Lorenz
2. Vorstand Strillinger Andreas
1. Kassier Jennerwein Franz
2. Kassier Lindebner Jakob
1. Schriftführer Fröhlich Johann
2. Schriftführer Götschl Quirin
1. Vorplattler Erlacher Lorenz
2. Vorplattler Jennerwein Hiasl
1. Fahnenjunker Fröhlich Johann
2. Fahnenjunker Plank Georg
Beisitzer: Sollacher Hansl und Forstmeister Thoma.
Ferner wurde ein Hüttenausschuß und eine Theaterdirektion gewählt.
Unter ersteren 1. Vorsitzender Dr. May Hüttenwart Walch Sanktjohanser Lindebner Edbauer Thoma Strillinger.
Theaterdirektion Schinner Hans, Thoma, Sanktjohanser, Strillinger, Dr. May, Streng.
Erster Vorstand ermahnte dann die Mitglieder auch im neuen Jahr so fest zusammen zu halten wie im Alten. Hierauf schloß die Versammlung

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 26. Oktober 1924
Am 26. Oktober 1924 wurde vom Verein das Theaterstück "Almerrauch und Edelweiß" zur Aufführung gebracht. Es war sehr gut besucht. nach dem selben war gemütliche Tanzunterhaltung.

Johann Fröhlich Schriftführer

Ehrung unseres Ehrenvorsitzenden Sanitätsrat May am 5. November 1924
Am 5. November 1924 beging unser Ehrenvorsitzender Dr. May seinen 51. Geburtstag. Aus diesem Anlaß ließ es sich der Verein nicht nehmen, in der Vereinshütte eine kleine Feier abzuhalten. Abends holten wir ihn in seinem Haus ab und begleiteten ihn zum Stammlokal.
Strillinger Mari sprach einen Prolog und sämtliche Anwesende gratulierten ihm herzlich, in der Hoffnung recht lange noch in unserm Verein als Mitwirkender zu sein. Dann ließ die Musik ihre lustigen Weisen ertönen und es wurde fest getanzt und geplattelt.

Johann Fröhlich Schriftführer

1925 bis 1927
Hl. Nacht von Thoma

Aufführung der Heiligen Nacht von Ludwig Thoma am 28. Dez. und 1. Januar 1925
Am 28. Dezember und am 1. Januar brachte der Verein in seiner Vereinshütte auf Anregung vom Herrn Sanitätsrat Dr. May die Hl. Nacht von Ludwig Thoma zur Aufführung.
Der Andrang war so stark, daß schon lange vor Beginn der letzte Platz besetzt war. Die persönliche Leitung hatte Opernsänger Mathaus Römer. Der Kreuther Kirchenchor unter Leitung Forstmeisters Thoma und Hauptlehrer Kirchgeßner hatte auch nichts Leichtes. Hans Schinner war wirkungsvoll als Sprecher. Die lebenden Bilder von Wilhelm Schulz waren herrlich anzuschauen und der Verein kann stolz sein dieses schöne Stück zur Aufführung gebracht zu haben. Nach denselben war jedesmal gemütliche Unterhaltung.

Johann Fröhlich Schriftführer

Eine "Fahrt von Tegernsee nach Kreuth" in der Zeitschrift "Bayerische Heimat" von Hans Maier im Januar 1925:
Noch nie habe ich den Tegernsee so tief-tintenblau, so achensee-ähnlich gesehen als damals bei der Einfahrt in Gmund. Er war wie ein blitzendes Becken, auf dem die Sonne tausend silberne Tänze aufführte. Auf blauer Bahn zogen die kleinen, schwarzen, weißschnäbligen Tuck-Antl im Delta dahin.
Dieser Winter sieht sich an wie ein gefrorener Herbst. Die Wiesen sind blank und braun, vom Reif verbrannt, auf den Bergen liegt eine dünne Schneedecke, aber sie schaut wie eine Täuschung aus, wie ein Betrug der Natur, und so ist eigentlich nur Winter auf Ruf und Widerruf.
Auf dem Risserkoglgrat ist ein Insektensummen wie in heißen Sommern. Die wilden Waldwespen sind harb und verfolgen brummig den achtlosen Bergwanderer, der in ihr Bodennest tritt.
In der Dusl-Au unterm Leonhardstein ist die laue Luft erfüllt vom schallenden Gesang aller Waldvogelarten. Der Hirsch steht noch hinten im Berg, die Gams wechselt zwischen Kar und hohen Grasbändern; da hat der Wind den Schnee gefegt; da fühlt sich das Scharl wohl und läßt sich vom Föhn durch den Bart fahren, daß es den weichen, seidigen Wachler aufhebt.
Ein strammer Winter wär mir lieber gewesen. Im Schlitten, bei knirschenden Schnee mit Schellengeklingel in den Kreutherer Winkel zu fahren, darauf hatte ich mich woltern gefreut. Die Hirschfütterung in der Langenau, zu der mich Ludwig Thoma so oft mitnehmen wollte, hätte ich gerne gesehen.
Der Winter hätte ja nicht gleich so wild sein müssen wie im vorigen Jahr; da haben 32 starke Bauernpferde den eisernen Schneepflug nicht von Kreuth bis zur Glashütte gebracht, und vor drei Jahren habe ich mich am Dreikönigstag nur mit aller Mühe zur "Schanz" durchgeschlagen.

Bricht für Kreuth eine neue, die dritte Periode der Blütezeit an? Nach dieser wunderschönen Aufführung der „Heiligen Nacht“ von Ludwig Thoma (mit der Musik von Matthäus Roemer) mußte man es glauben. Ich bin dabei gewesen, als die „Leonhardstoana“ ihr Gründungsfest feierten, im Juli 1922. Der Tag wurde mit allem bäuerlichen Pomp und Gepränge begangen. Reiter sprengten auf geputzten Pferden durch das Dorf, als ob es zum Leonhardiritt ginge.
Nach zwei Jahren schon konnte der Verein ein eigenes Heim beziehen. Enter der Weißach, unter dem Hang von Riedlern, steht ein naturbraunes Blockhaus im Hölzl und heißt sich bescheiden: Die Leonhardstoana-Hütte; ist aber ein sauber geschnitztes Schmuckkastl im Innern und für aufgeschlossene Geselligkeit ein warmer, wohliger Winkel. Das getäfelte Deckengewölbe gibt dem Raum das Aussehen eines kleinen Bauerntheaters, und das soll es ja sein. Hier wollen die Kreutherer in ihrer Weise Komödiespielen, und wie glücklich und geschickt sie sich stellen, das eben haben sie mit der „Heiligen Nacht“ bewiesen.

Mich hat die Aufführung des Thomaschen Werkes, seines feinsten und zartesten Einfalles, tief im Herzen gerührt. Wenn Thoma ins „Bad“ ging, zu seinem liebsten Freund, dem Herzog Ludwig Wilhelm in Bayern, oder in die Langenau, ins Bayernalpl oder auf die Geißalm, da hat er gerne den heimlichen hinteren Weg genommen, am Willibaldhäusl vorbei über die Vogelau, um dem Gewimmel der Wagen und Menschen „auszukommen“.
Dahinten gerade liegt die trauliche Hütte, in der am Sonntag zum erstenmal die Musik erklang, die Matthäus Roemer dem Gedicht seines Freundes unterlegt hat, herrliche Harmonien, die mit Thomastimmung förmlich geladen sind. Ludwig Thoma hat dieses Werk, das er nach der Heimkehr von den Schlachtfeldern Galiziens um die Weihnacht 1915 schrieb, über alles geliebt. Er hat einmal einen dummen Frager abgefertigt, der wissen wollte, ob das Gedicht „im Sommer oder wirklich im Winter“ entstanden sei. Damals wurde er gegen seine Gewohnheit wild, und er machte seine berühmte abweisende Bewegung mit der rechten Hand (vier Finger reißen einen Halbkreis zur Daumenwurzel hin): „Dös, moan i, mirkt ma do, daß ma so was nur zu dera Zeit schreiben ko.“ Zu dera Zeit: das waren die Wochen um Weihnachten. Und den kleinen Töchtern Ignaz Taschners hat er heimlich den Text der Gesänge handschriftlich gegeben. Wie zierlich und zart waren die Blätter beschrieben! Es war zu Ostern 1917.
Noch eine Liebes hat die Leitung des Kreutherer Festes dem Heimatdichter angetan: man hat sieben Lebende Bilder nach den Zeichnungen von Wilhelm Schulz gestellt. Wilhelm Schulz und Thoma, ein Kapitel für den Biographen! Der brave Schulz hat den Geist dieses großen Gedichtes mit seiner deutschen Seele gleich erfaßt. So sehr hat Thoma die Bilder von Schulz geliebt, daß er ihn am Ertrag des Werkes aus freiem Entschluß zur Hälfte beteiligte, was der Künstler 1921 schon wieder vergessen hatte oder noch wahrscheinlicher: er hat es in seiner Uneigennützigkeit gleich ganz überhört!
Natürlich, die Bilder von Wilhelm Schulz waren stark ins Oberbayrische umgebogen. Der Stall von Betlehem war ein Holzerkobel, der Joseph ein rassiger, schwarzbärtiger Gebirgler in grauer Jägerjoppe und wollenen Schneestrümpfen, die Maria ein Bauernmädl (Tochter des Bürgermeisters (Zobl-Marie)) mit Schal und Fürta, und vorm Rößlwirt stand ein richtiger altbayrischer „Hausl“ im Schein der Laterne. Der Tod und der Geizkragn, der Stern von Betlehem mit dem Strahlenkranz, die Vision des Handwerksburschen, die Hütte mit der Krippe, die Anbetung des Kindes durch kleine Engel, die vom Dach des Stalles durch die Luken in andächtiger Neugier auf das Jesuskind gucken – es sind lauter starke Bilder gewesen, die das Mysterium der „Heiligen Nacht“ in rührender Innigkeit anschaulich machten. Baron Massenbach, ein hochbegabter Stuckschüler, hat die Prospekte gemalt.
Sanitätsrat Dr. May hatte die szenische Leitung: er war Intendant, Regisseur, Beleuchtungsinspektor, Inspizient und Kulissenschieber in einer Person. Seinem starken Willen, seinem Kunstsinn und seiner Opferfreudigkeit ist das Wagnis vor allem zu danken.
War es wirklich ein Wagnis? Ich hatte ein wenig Angst für den Kreuther Kirchenchor, denn die Schwierigkeiten des Chorsatzes sind haarig, wie man sagt. Aber Hauptlehrer Kirchgeßner, der auch den Orgelpart am Harmonium ausführte, wurde damit in fleißiger Arbeit fertig. Dirigent war Forstmeister Thoma; er hat die Roemerische Schöpfung in starken Steigerungen zur hallenden Höhe des großen Halleluja geführt. Freilich hatte er eine bereits wohlbewährte Auswahl von Münchner Gitarristen um sich und Solisten von hohem Rang: den hellen loheren Sopran der Frau Burckhard, die Erda-Stimme der Frau Dr. Altmann, einen Alt wie Orgelton und Glockenklang. Dr. Roemer, den wir schon aus den Münchner Aufführungen kennen und einen jungen sympatischen Baß, den Forstreferendar Hugo Peißner. Hans Schinner, als Eingesessener mit den letzten Feinheiten des Dialekts bekannt, war wirkungsvoll als Sprecher.
Unter den Gästen waren die Herzoginnen Karl Theodor und Eleonore mit Mitgliedern der herzoglichen Familie von Urach – das aristokratische und das bäuerliche Kreuth bunt durcheinander, wie es ein alter und guter bayrischer Brauch ist.

Das war, glaube ich, der Anfang einer neuen Zeit für Kreuth. Die erste Periode der Blüte hat mit König Max, dem "Vater", begonnen, und sie hat sich mit Unterbrechungen fortgesetzt, bis in die Tage des Kaisers Franzl. Ich denk es noch gut, wie Franz Josef durch Rottach nach Bad Kreuth fuhr. In vielen glänzenden Karossen kamen die Kavakiere seiner Umgebung an und alle hatten sie den Backenbart ihres Herrn. Einer sah dem anderen gleich, aber vor dem Hause der Gräfin Larisch schied sich der Kaiser deutlich aus: da stieg der ab und die Kinder der Gräfin, alle viere, beugten vor ihm das Knie ...
es kam den kleinen Bauernbuben wunderlich vor, daß ein Mensch von Fleisch und Blut wie der liebe Gott geehrt wurde, in der großen Welt. Als ich dann später auf der lateinischen Schule lernte daß der Kaiser von Österreich den Titel Apostolische Majestät führt, war ich mit dem Anblick versöhnt.

Die zweite Periode war kleinbürgerlicher und bäuerlicher Art. Sie ist bloß mit drei Namen verknüpft, aber die Alten sagen, das sei die zünftigste Zeit in Dorf Kreuth gewesen, als der Bäck Sanktjohanser, der alte Spitzer und der Hanl-Hansä "Dorfmusik spielten". Es war aber auch eine Gefahr; das liebe Dörfl saß in seinem männlichen Teil beim Wirt, dem Bäck sein Brummbaß ging den ganzen Tag, bis der Hergott der ewigen Gemütlichkeit ein Ende machte: den Hanl-Hansä, einen blonden, bildhübschen, goldbärtigen jungen Bauern, meinem lieben Vetter und präsumtiven Firmpaten, holte er mit 30 Jahren aus dem heiteren Kreis, den Bäck hat nicht weit vom Wirt der Schlag getroffen, dann wurde es stiller in Kreuth, und in der letzten Zeit drohte alles zu zerflattern, wie draußen in Rottach.
Nun aber haben zwei gute Kreutherer, der Herr Herzog und Sanitätsrat Dr. May, die alte Geselligkeit zum Sammeln geblasen. In der Hütte am Gernberg hinterm "Bad" hat sich die grüne Gilde angesessen, und Dr. W. May hatte sich mit schönem Erfolg bemüht, die alte bayerische Freude am festtägigem Vergnügen im edelsten Sinne aufzubelzen. Nun aber kam nach festlichen und fröhlichen Stunden, eine traurige Fahrt, noch nie hab ich den Tegernsee, meinen See, so grau und glanzlos und so höllenschlundähnlich schwarz gesehen. Ich weiß wohl, warum ...

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1925

Ausschußsitzung am 2. Januar 1925

In der Ausschußsitzung wurde beschlossen Stellung zu nehmen gegen die Weißachaubeteiligten, weil sie die neue Straße direkt an unserer Hütte vorbei machen wollten. Es wurde eine Beschwerde aufgesetzt, in der wir protestierten, daß die Straße weiter nach rechts verlegt werden solle.

Johann Fröhlich Schriftführer

Generalversammlung und Theater am 18. Januar 1925
Der Generalversammlungsbericht lautete Neuwahl eines 2. Vorstandes weil Andreas Strillinger abdankte. Er wurde von den meisten Mitgliedern gebeten, die Wahl wieder anzunehmen doch er lehnte von einer Wiederwahl ab.
1. Vorstand Sanktjohanser dankte ihm für seine treue Mitarbeit und schritt zur Wahl.
Jennerwein Matthias wurde als 2. Vorstand und zugleich als 1. Vorplattler gewählt.
Obermayer Franz wurde 2. Vorplattler.
Hierauf schloß 1. Vorstand die Versammlung. Abends 8 Uhr wurde das Theaterstück der Gewissenswurm zur Aufführung gebracht, welches sehr gut besucht war.

Johann Fröhlich Schriftführer

Hl. Nacht von Thoma

Wiederholung der Hl. Nacht am 8. Februar 1925
Am 8. Februar 1925 wurde auf vielseitigen Wunsch von Fremden die "Hl. Nacht" noch mal aufgeführt. Trotzdem es schon zweimal gespielt war, war die Hütte bis auf den letzten Platz besetzt, was wir hauptsächlich unserm Ehrenvorsitzenden Sanitätsrat May verdankt haben.

Johann Fröhlich Schriftführer

 

 

 

Theater am 22. Februar 1925 und Fastnachtkränzchen
Am 22. Februar 1925 brachte der Verein zwei Einakter zur Aufführung, nämlich "Brautschau" und "Gelähmte Schwingen" von Thoma. Die Hütte war bis auf den letzten Platz besetzt. Auch hatten sich schon viele Zuschauer maskiert eingefunden. Die Theaterstücke wurden sehr gut gespielt. Nach denselben war gemütliche Unterhaltung und es kamen immer mehr Masken herbei. Kurz vor dem Schluß kam es zu einem unliebsamen Auftritt, welchen alle Vereinsmitglieder wissen, aber nicht in das Vereinsbuch hinein paßt. (Strillinger Marie war in einer französischen Uniform. Ein junger Doktor von der Krankenanstalt Dr. May regte sich darüber sehr auf).

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 14. März 1925 und Ehrung von Forstmeister Thoma
Am 14. März führte der Verein ein Theaterstück auf, welches Herr Förster Hofer verfaßte. Es hieß "der Traum des Forstreferendars" und galt hauptsächlich unserm Ehrenmitglied Herrn Forstmeister Thoma. Bei Anbruch der Dunkelheit holten ihn 20 Vereinsmitglieder mit Lampion von seiner Wohnung ab und geleiteten ihn zur Vereinshütte. Über das Theaterstück, welches ihm sehr gut gefiel, sprach er Herrn Förster Hofer seine Anerkennung aus. Den Verein ermahnte er, fest zusammen zuhalten. 1. Vorstand Sanktjohanser überreichte ihm unter Hochrufen der ganzen Anwesenden ein Ehrendiplom.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 12. April 1925
Am 12. April 1925 brachte der Verein das Theaterstück "s´Glück vom Kindhof" zur Aufführung, welches sehr gut gespielt wurde und alle Anerkennung von den Zuschauern erhielt.

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Theateraufführung am 18. April 1925
Am 18. April 1925 führte der Verein das Theaterstück "das Versprechen hinterm Herd" auf, welches sehr gut besucht war. Dazu war auch Reiter, Holl und Kiem erschienen welche nach dem Theaterstückl lustig zum Tanz aufspielten.

Johann Fröhlich Schriftführer

Beteiligung an der Grundsteinlegung in Wiessee am 25. April 1925

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 25. April beteiligten sich der Verein mit Fahne an der Grundsteinlegung bei der neuen Kirche in Wiessee.
Wir erhielten ein Erinnerungsband.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 10. Mai 1925
Am 10. Mai 1925 brachte der Verein "Brautschau" und "erster Klasse" zur Aufführung. Es war sehr gut besucht. Herr Baron Massenbach, unser Bühnenmaler, hatte ein Kuzzee gemacht. Im Hintergrund sah man die Landschaft vorbeigehen. Für diese Arbeit verdient er vom Verein alle Anerkennung.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 17. Mai beteiligte sich der Verein am Festzug beim Bundesschießen in Tegernsee.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 29. Juni 1925
Am 29. Juni 1925 wiederholte der Verein das Stück "Versprechen hinterm Herd". Dazu war auch das Künstlertrio Reiter, Holl und Kiem erschienen, welche nach dem Theater ihre lustigen Weisen zum Tanz hören ließen.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 12. Juli 1925
Am 12. Juli wiederholte der Verein das Theaterstück "Brautschau" und "erster Klasse". Vor Beginn der Vorstellung war der letzte Platz schon besetzt und die Spieler erhielten alle Anerkennung von den Zuschauern.

Johann Fröhlich Schriftführer

Fahrt nach Jenbach am 19. Juli 1925
Am 19. Juni beteiligte sich der Verein an der Fahnenweihe des G.T.Er.V. Jenbach. Mit 3 Personenauto fuhren wir nach Scholastika von dort mit dem Dampfer nach Seespitz und dann zu Fuß nach Jenbach und auch so wieder zurück. Der Verein erhielt einen Ehrenpreis in Gestalt eines schönen Fahnenbandes sowie ein Erinnerungsband.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 26. Juli 1925
Am 26. Juli 1925 wiederholte der Verein das Theaterstück "s´Glück vom Kindhof" welches sehr gut ging. Nach demselben war gemütliche Tanzunterhaltung.

Johann Fröhlich Schriftführer

Gartenfest bei der Leonhardstoanahütte

Gartenfest am 2. August 1925.
Am 2. August hielt der Verein sein Gartenfest ab. Es kamen 60 Mann mit dem Lastauto vom Trachtenverein Hausham. Wegen der schlechten Witterung wurde in der Hütte getanzt wozu Guggn Sepp flott aufspielte. Bei Anbruch der Nacht als die Haushamer heimfuhren ging es immer noch lustig her. Immer wechselten Gesang und Tanz bis spät in die Nacht hinein.

Johann Fröhlich Schriftführer

 

 

 

Theateraufführung am 9. August 1925
Am 9. August 1925 brachte der Verein das Theaterstück "Jagabluat" zur Aufführung. Es waren die meisten Plätze in der Hütte besetzt. Nach demselben war gemütliche Tanzunterhaltung wozu der Guggn Sepp flott aufspielte.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 26. September nahm der Verein am Ball des G.T.Er. Verein Hirschbergler teil.
Bei diesem ging es sehr gemütlich zu.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 20. Oktober 1925 war die Verbriefung von Seiten des Vereins, Gräfin Schlippenbach und der Weißachau über den Grund auf welchem unsere Vereinshütte steht.

Johann Fröhlich Schriftführer

6. Mitgliederversammlung mit Neuwahl am 24. Oktober 1925
Am 24. Oktober 1925 hielt der Verein seine diesjährige Generalversammlung ab, welche sehr gut besucht war.
1. Vorstand eröffnete die Versammlung, dankte für das zahlreiche Erscheinen und man ging zur Tagesordnung über.
Dieselbe lautete:
1. Aufnahme neuer Mitglieder
2. Bericht des Vorstandes 1. und 2. Kassier und des Schriftführers
3. Neuwahl
4. Vereinsangelegenheiten.

1. Punkt war schnell erledigt.
Sodann ergriff 1. Vorstand das Wort. Er dankte für das feste Zusammenhalten während des ganzen Jahres, für die Tätigkeit des Vereins in demselben und für die Leitung des Theaters Herrn Sanitätsrat May und Forstmeister Thoma.
Der Bericht des 1. und 2. Kassiers sowie des Schriftführers fiel in vollster Zufriedenheit aus und man schritt zur Neuwahl.
So wurde ein Wahlausschuß gewählt, welcher die Stimmzettel verteilte und die Ergebnisse notierte.
Gewählt wurden:
1. Vorstand Sanktjohanser Lorenz
2. Vorstand Spiegler Hermann
1. Kassier Streng Ernst
2. Kassier Lindebner Jakob
1. Schriftführer Fröhlich Johann
2. Schriftführer Hagn Georg
1. Vorplattler Jennerwein Hiasl
2. Vorplattler Obermayer Franz
Fahnenjunker Erlacher Simon
Beisitzer: Sollacher Hans und Forstmeister Thoma.
Im Hüttenausschuß wurde gewählt Sanitätsrat May Hüttenwart Walch, Sanktjohanser, Lindebner, Edbauer, Thoma und Spiegler.
Zur Theaterdirektion wurden gewählt:
Thoma, Sanktjohanser Jennerwein, Spiegler, Dr. May und Streng.

1. Vorstand richtete an den Verein die Bitte auch im neuen Jahr wieder so zusammen zuhalten wie im Alten. Hierauf schloß er die Versammlung mit dem Wahlspruch: Treu dem guten alten Brauch.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 31. Oktober 1925 veranstaltete der Verein eine Abschiedsfeier
für unsere liebes Mitglied Forstverwalter Hofer den der Dienst in ein anderes Forstamt rief.
Abends 8 Uhr versammelte sich der Verein in seiner Hütte und es wurde ein Einakter zur Aufführung gebracht mit dem Titel "Jagerei muß glernt sein". Forstmeister Thoma betonte in seiner Rede daß der Verein einen guten Trachtler sowie Zitherspieler und so einen pflichtgetreuen Gehilfen verliert.
1. Vorstand Sanktjohanser dankte ihm für seine Mitarbeit und überreichte ihm ein Geschenk. Als Konzertmusik spielte die Kapelle Guggn Sepp.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 4. November 1925 feierte der Verein den 52. Geburtstag unseres Ehrenvorsitzenden Sanitätsrat Dr. May.
Schon lang vor Beginn der Feier war der Saal bis auf den letzten Platz besetzt. Die Gäste im Sanatorium des Herrn Sanitätsrat gaben ein Theaterstück mit 5 Akten zum Besten welches die Überschrift führte "Pygmalion" und von denselben sehr gut gespielt wurde. Herr Sanitätsrat war höchst erstaunt darüber, da die Feier im geheimen arangiert wurde. Er dankte allen Mitwirkenden für die Ehre die ihm zuteil geworden ist, und brachte zum Ausdruck daß es für ihn eine wahre Freude sei, den Verein so fest zusammen zuhalten zu sehen. Als Konzertmusik war auch diesmal Guggn Sepp erschienen.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 8. November 1925
Am 8. November 1925 wurde das Theaterstück "Pygmalion" wiederholt. Die Besucher waren aber diesmal nicht so zahlreich wie das erstemal.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 8. und 13. Dezember 1925
Am 8. und 13. Dezember 1925 wurde das Theaterstück "der Fleck auf der Ehre" zur Aufführung gebracht. Das Stück wurde sehr gut gespielt. Diesmal hatte auch unser Ehrenvorsitzender Dr. May eine Rolle übernommen. Die steirische Kleidung, welche uns leihweise überlassen wurde, ernteten unter den Zuschauern großen Beifall. Nach demselben war Konzert von Reiter, Holl und Kiem. Kiem Pauli erfreute auch die Besucher durch seine lustigen Lieder.

Johann Fröhlich Schriftführer

Aufführung der hl. Nacht am 25. Dezember 1925
Auch wie im vorigen Jahr, so wurde auch heuer wieder die "Hl. Nacht" am 25. Dezember 1925 zur Aufführung gebracht. Es verlief in der selben Weise wie 1924, wofür allen Mitwirkenden herzlichst gedankt sei.

Johann Fröhlich Schriftführer

1925 hatte der Verein 110 Mitglieder, davon 81 männlich und 29 weiblich. Aufnahmen 7 Personen, 3 männlich und 4 weiblich. Ausgetreten sind 1925 5 Personen männlich.

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1926

Theateraufführung am 23. Januar 1926

Am 23. Januar 1926 brachte der Verein die Theatersstück "1. Klasse" und "Brautschau" zur Aufführung. Auf Anlaß von Herrn Sanitätsrat Dr. May waren von München 70 Mitglieder einer Theatervereinigung erschienen, bei denen die Spieler alle Anerkennung ausgesprochen wurde. Nach der Vorstellung war gemütliche Tanzunterhaltung bis spät in die Nacht hinein.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 7. Februar 1926 war in unserer Vereinshütte ein Faschingskranzl,
bei welchem unsere alte Dorfmusik zum Tanz aufspielte. Es waren sehr viele Masken erschienen. Die Hütte war bis auf den letzten Platz besetzt und allzufrüh kam die Zeit wo man ans Heimgehen denken mußte.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 13. und 28. Februar 1926
Am 13. und 28. Februar führten der Verein das Theaterstück die "ledigen Eheleute" auf, welches jedesmal sehr gut besucht war. Die Spieler ernteten großen Aplaus. Nach den Vorstellungen war jedesmal gemütliche Tanzunterhaltung.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 12. März 1926 brachte der Verein ein "Apostelspiel" zur Aufführung.
Es galt diesmal hauptsächlich Herrn Dr. Wegener, welcher kürzlich nach Kreuth zugzogen kam und ein Freund unseres Vereins ist, zu ehren. Die Spieler ernteten großen Beifall.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 4. April 1926
Am 4. April 1926 wurde das Theaterstück "der Paragraphenschuster" zur Aufführung gebracht. Schon lange vor Beginn war der letzte Platz besetzt und viele mußten wegen Platzmangel wieder nach Hause gehen. Die Spieler leisteten ihr Bestes und die Zuschauer waren wirklich frohe Stunden beisammen. Auch die neue Musik war das 1. mal vertreten und ließen lustige Weisen ertönen.

Johann Fröhlich Schriftführer

Versammlung am 20. Juni 1926
Am 20. Juni hielt der Verein in seiner Hütte eine Versammlung ab, welche ein wenig flau besucht war.
Die Tagesordnung lautet! Ständige Theateraufführung durch Anstellung weniger Personen und das Gaufest.
1. Punkt war schnell erledigt da die Regelung der Ehrenvorsitzende Dr. May übernommen hatte.
Zum bevorstehendem Gaufest ersuchte der 1. Vorstand zahlreich zu erscheinen und auch Weiberleut im Schalk zu beteiligen. Auch wurde beschlossen, mit Musik an dem Gaufest teil zunehmen. Hierauf schloß 1. Vorstand die Versammlung und man ging zur Plattlerprobe über.

Johann Fröhlich Schriftführer

Gaufest am 11. Juli 1926
Am 11. Juli beteiligte sich der Verein mit Musik beim Gaufest des Oberländler Gaus in Reitrain.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 17. und 18. Juli 1926
Am 17. und 18. Juli wiederholte der Verein das Theaterstück "der Paragraphenschuster" welches sehr gut besucht war und auch ausgezeichnet gespielt wurde. Nach der Theatervorstellung war jedesmal Tanzunterhaltung, wozu die Kreuther Musik aufspielte.

Johann Fröhlich Schriftführer

Gartenfest war am 1. August 1926
Am 1. August hielt der Verein bei schöner Witterung sein Gartenfest ab, welches von Fremden und Einheimischen sehr gut besucht war.
Die Kreuther Musik spielte zum Tanze auf. Auch Volksbelustigungen gab es genug: Zylinderstechen, Sackhüpfen und Eierlaufen so daß jeder auf seine Rechnung kam.
Abends war in der Hütte noch Tanzunterhaltung und allzubald schlug die Stunde des Scheidens.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 20. und 31. August 1926
Am 20. und 31. August 1926 brachte der Verein das Theaterstück "der Gwissenswurm" zur Aufführung, das 1.x in der Vereinshütte, das 2.x im Wurmsersaal, die Spieler leisteten ihr bestes. Das Theater in Kreuth war sehr gut besucht. In Reitrain waren sehr wenige Leute erschienen, obwohl Reiter, Holl, Kiem den musikalischen Teil übernommen hatten.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 10. Oktober beteiligte sich der Verein an der Kircheneinweihung in Wiessee.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 26. Dezember und 1. Januar 1927
Am 26. Dezember 1926 und 1. Januar 1927 führte der Verein ein "Weihnachtsspiel" aus dem 15. Jahrhundert auf. Die Spieler leisteten ihr bestes und ernteten großen Beifall.
Die Kostüme, welche dem Verein leihweise überlassen wurden, versetzte die Zuschauer in Staunen. Die Hütte war jedesmal voll besetzt.

Johann Fröhlich Schriftführer

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1927

Am 6. Februar hielt der Verein ein Preisrodeln vom Setzberg ab.

Es beteiligten sich 45 Personen. Abend um 8 Uhr war Preisverteilung bei welcher jeder einen Preis erhielt, nachher wurde zum Tanz aufgespielt.

Johann Fröhlich Schriftführer

7. Ordentliche Mitgliederversammlung mit Neuwahl am 20. März 1927
Am 20. März hielt der Verein seine Generalversammlung ab, welche sehr gut besucht war.
1. Vorsitzender Sanktjohanser eröffnete die Versammlung und dankte für das zahlreiche Erscheinen.
Die Tagesordnung lautete:
1. Aufnahme neuer Mitglieder
2. Bericht des Vorstandes, Kassiers und Schriftführers
3. Neuwahl
4. Vereinsangelegenheiten
Punkt 1 war schnell erledigt.
1. Vorstand dankte für das Zusammenhalten im Verein und ermahnte die jungen Mitglieder dem Verein auch weiterhin beizustehen.
Der Bericht des Kassiers und Schriftführers fiel in vollster Zufriedenheit aus.
Hierauf wurde ein Wahlausschuß gewählt und man schritt zur Neuwahl welches Resultat war: 1. Vorstand Sanktjohanser Lorenz
2. Vorstand Spiegler Hermann
1. Kassier Streng Ernst
2. Kassier Lindebner Jakob
1. Schriftführer Fröhlich Johann
2. Schriftführer Hagn Georg
1. Vorplattler Obermayer Franz
2. Vorplattler Erlacher Simon
Fahnenjunker Erlacher Simon
Beisitzer: Sollacher und Thoma.
Im Hüttenausschuß blieb es beim Alten. Sanitätsrat May, Walch, Sanktjohanser, Lindebner, Edbauer, Thoma und Spiegler.
Zum Theaterausschuß wurden gewählt:
Thoma, Sanktjohanser, Spiegler, Dr. May und Streng
1. Vorstand richtete an den Verein noch die Bitte im neuen Jahr wieder fest zusammen zuhalten und schloß dann die Versammlung.

I.V. Spiegler Herman, Johann Fröhlich Schriftführer

Gaufest am 10. Juli 1927 in Holzkirchen.
Am 10. Juli 1927 beteiligte sich der Verein am Gaufest des Oberländler Gaus in Holzkirchen.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 24. Juli besuchte der Verein unseren Patenverein d'Hirschbergler Reitrain bei ihrem Gartenfest,
wo wir auch einen Figurenwagen beim Anzug bei uns hatten.

Johann Fröhlich Schriftführer

Beim Steirer

Gartenfest am 31. Juli 1927
Am Sonntag den 31. Juli hielt der Verein bei sehr schöner Witterung sein Gartenfest ab, welches von Fremden und Einheimischen sehr gut besucht war.
Die Kreuther Musik spielte zum Tanze auf. An Volksbelustigungen gab es Zylinder- und Fischstechen. Auch eine Kegelbahn war aufgestellt, welche sich eines sehr guten Besuches erfreute. Es verlief in guter Stimmung und gar zu bald schlug die Stunde des Scheidens.

Johann Fröhlich Schriftführer

1928 bis 1930

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1928

8. Ordentliche Mitgliederversammlung mit Neuwahl am 25. März 1928

Am 25. März 1928 hielt der Verein seine ordentliche Generalversammlung ab.
Bevor man zur Tagesordnung überging gedachte man des verstorbenen Mitglieds Anton Gloggner. Zum Zeichen der Pietät ersuchte der Vorstand die Anwesenden sich von den Sitzen zu erheben.
Die Tagesordnung lautete:
1. Aufnahme neuer Mitglieder
2. Bericht der beiden Kassiere sowie des Schriftführers
3. Neuwahl
4. Wünsche und Anträge
Punkt 1 war schnell erledigt.
Der Bericht des Schriftführers und der beiden Kassiere fiel in vollster Zufriedenheit aus wofür ihnen der Vorstand für ihre Mitarbeit herzlich dankte.
Hierauf schritt man zu Punkt 3. Es wurde ein Wahlausschuß gewählt der die Wahlzettel verteilte.
Das Wahlresultat war folgendes.
1. Vorsitzender Spiegler Hermann
2. Vorsitzender Jennerwein Matthias
1. Kassier Streng Ernst
2. Kassier Lindebner Jakob
1. Schriftführer Fröhlich Johann
2. Schriftführer Hagn Georg
1. Vorplattler Obermayer Franz
2. Vorplattler und Fahnenjunker Erlacher Simon
Beisitzer: Sollacher, Forstmeister Thoma und Sanktjohanser.
Theaterleiter ist Herr Forstmeister Thoma mit Benehmen des Theaterausschuß.
Im Hüttenausschuß blieb es beim Alten. Dr. May, Thoma, Spiegler, Walch, Edbauer, Lindebner und Jennerwein.
Zum Theaterausschuß wurden gewählt:
May, Thoma, Spiegler, Jennerwein und Streng.

Der Antrag, zum Gaufest welches heuer in München ist, mit dem Postauto zu fahren, wurde zurück gestellt. Weil das Gaufest im Juli ist und jetzt niemand weiß wer bis dahin mitfahren kann.
Ferner wurde auch über die Anlegung einer Wasserleitung gesprochen. Der Verein beteiligt sich beim Ausgraben und Legen der Wasserleitung bis zu seinem Grundstück. Beschaffung der Dachrinnen wurden Edbauer Josef übertragen. Zum Anstreichen des Hüttendaches wird von den Ruberoidwerken ein Kostenvoranschlag verlangt.
Die Tagesordnung ist somit erledigt und 1. Vorstand Spiegler schloß die gut verlaufenen Versammlung.

I.V. Spiegler Herman, Johann Fröhlich Schriftführer

Laut Generalversammlungsbeschluß wurde Lorenz Sanktjohanser zum Ehrenvorstand des Vereins ernannt.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 8. und 9. April 1928.
Nach langer Pause brachte der Verein am 8. und 9. April 1928 wieder ein Theaterstück zur Aufführung und zwar "der Lump vom Birkenhof" vom Stöger Ostin.
Die Rollenverteilung lag in den Händen des Forstmeisters Thoma, welche alle sehr gut gespielt wurden. Unsere Vereinshütte war bis auf den letzten Platz besetzt.
Nach Schluß des 2. Aktes überreichte 1. Vorstand Spiegler unserem Ehrenvorstand Sanktjohanser eine Ehrenurkunde.
In den Zwischenpausen spielten zwei junge Trachtlerinnen und zwar Rixner Kathl und Öttl Kathl Zither. Nach der Aufführung war immer gemütliche Unterhaltung.

Johann Fröhlich Schriftführer

Versammlung am 12. Mai 1928
Am 12. Mai hielt der Verein im Vereinslokal eine Versammlung ab.
1. Vorstand Spiegler eröffnete dieselbe und gab die Tagesordnung bekannt.
Punkt 1 wurde der Antrag gestellt, statt den Loferl Strümpfe zu tragen wurde aber zurück gestellt.
Punkt 2 das Graben der Wasserleitung übernimmt der Verein selbst.
Punkt 3 die Lieferung der Dachrinnen wurde auswärts vergeben, da man es für besser hielt gleich blecherne Rinnen zu beschaffen.
Der Verein tritt auch dem Altertumsgauverein Tegernsee bei.
1. Vorstand ermahnte dann die Mitglieder zur zahlreichen Beteiligung am Stiftungsfest der Schlierseer und schloß die Versammlung.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 27. und 28. Mai1928.
Am 27. und 28. Mai 1928 führte der Verein das Theaterstück "Zwiederwurzn" auf, die Rollen waren sehr gut gespielt. Unsere Vereinshütte konnte niemand mehr aufnehmen.Sie war sehr gut besetzt. Die Spieler ernteten großen Beifall. Nach dem Theater wurde zum Tanz aufgespielt wozu Hagn Franz (Danzl)und Weber Johann aufspielten.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 1. Juli beteiligte sich der Verein am 40 jährigen Stiftungsfest des Geb. Tr. Verein Schliersee

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 8. Juli 1928.
Am 8. Juli brachte der Verein zwei Einakter von Thoma und zwar "Brautschau" und "die kleinen Verwandten" zur Aufführung.
Die Hütte war bis zum letzten Platz besetzt. Es mußten sogar welche wieder nach Haus gehen. Die Spieler erneten großen Beifall.
Nach dem Theater war gemütliche Tanzunterhaltung.

Johann Fröhlich Schriftführer

Versammlung am 15. Juli 1928
Am 15. Juli hielt der Verein eine Versammlung ab, welche sehr gut besucht war.
1. Vorstand Spiegler eröffnete dieselbe und man ging zur Tagesordnung über.
1. Punkt Aufnehmen war schnell erledigt.
Punkt 2 der Vorstand ersuchte die Mitglieder sich zahlreich beim Gaufest in München einzufinden.
Punkt 3 Es wurde beschlossen das Gartenfest am 22. Juli abzuhalten
Weiter kam zur Aussprache: Frau Gräfin Schlippenbach eine Ehrenurkunde zu überreichen.
Am 14. August ist Abschied von unserem Mitglied Gelpke Hilde, wobei abends gemütliche Tanzunterhaltung stattfindet.
Das Aufschlagen der Tanzbühne übergab man Zimmermeister Edbauer. Dem Schneidermeister Winkler dankte der Vorstand für die Schenkung des Gartenzauns.
Ferner wurde beschlossen ein schönes Muster für unsere Trachtenstrümpfe auszusuchen.
Zu unserem Mitglied Sennhofer Hans Glashütte einen Ausflug zu machen, alle Mittwoch und Samstag Plattlerproben abzuhalten und für den Fahnenjunker eine Hutschnur zu bestellen.
Als letzter Punkt wurde über die Wahl eines 1. Kassier gesprochen. Da der 1. Kassier von seinem Posten zurücktreten wollte. Auf allgemeines Drängen der Mitglieder behielt er aber seinen Posten weiter.
Hierauf schloß 1. Vorstand die Versammlung mit der Bitte sich am Sonntag zum Gartenfest zahlreich zu beteiligen.

Johann Fröhlich Schriftführer

Zahler Lisl, Winkler Moni, Kreidl Resl

Gartenfest am 22. Juli 1928
Am 22. Juli hielt der Verein bei schöner Witterung sein Gartenfest ab, welches von Fremden und Einheimischen sehr gut besucht war.
Besonders die Hirschbergler waren sehr gut vertreten. Die 7 Mann starke Musik ließ lustige Weisen ertönen und gar bald sah man Jung und Alt beim Tanzen.
An Volksbelustigungen gab es Sachhüpfen, Zylinderstechen, Fischstechen und Eierhüpfen. Auch eine Kegelbahn war aufgestellt, welche den ganzen Tag in Anspruch genommen war.
Das Gartenfest verlief in guter Stimmung und alsbald schlug die Stunde da man an die Heimkehr denken mußte.

Johann Fröhlich Schriftführer

Leonhardstoana in München

Am Sonntag den 29. Juli beteiligte sich der Verein mit 6 Paare am Gaufest des Oberlandler Gauverbandes in München.
Bei der Trachtenschau erhielten wir den ersten Trachtenpreis.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 5. August 1928
Am 5. August 1928 wiederholte der Verein das Theaterstück "Zwiederwurzn" welches wieder sehr gut gespielt wurde. Der Theatersaal war bis zum letzten Platz besetzt.
Nach der Theatervorstellung wurde fest getanzt und geplattelt.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 14. August feierte der Verein Abschied von unserem lieben Mitglied Hilde Gelpke,
welche heiratete und von Kreuth weg zog. Die Hütte war schon lang vor Beginn der Feier von Mitgliedern und geladenen Gästen bis auf den letzten Platz besetzt.
Zu Anfang sprachen zwei Schulkinder einen Prolog. Dann wurde das Theaterstück "die kleinen Verwandten" gegeben, bei welchem die Spieler großen Beifall ernteten.
Hierauf überreichte 1. Vorstand Spiegler dem Brautpaar ein Hochzeitsgeschenk, das Bild stellte die Vereinshütte dar.
Hierauf ging man zur gemütlichen Unterhaltung über, wobei Reiter, Holl und Kiem zum Tanz aufspielten. Der Kirchenchor Kreuth brachte ihrem Mitglied ein paar lustige Lieder vor.
Bei der Feier wurden sämtliche Anwesenden auf Kosten vom Brautpaar bewirtet.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 5. August 1928
Am 19. August 1928 wiederholte der Verein die beiden Thoma-Einakter "Brautschau" und "die kleinen Verwandten". Die Spieler ernteten großen Beifall.
Nach der Vorstellung war gemütliche Unterhaltung wo der Hollaus Michl zum Tanz aufspielte.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am Samstag den 15. September 1928 hielt der Verein ein Kranzl in der Vereinshütte ab.
Es galt hauptsächlich unsere Ehrenmitglieder zu Ehren, nämlich Frau Gräfin Schlippenbach. Die Hütte war bis auf den letzten Platz besetzt.
Zu Anfang der Feier sprach Hollaus Marie einen Prolog in folgenden Wortren:
I bitt enk Leutln gebts a Ruah
und lusts ma jetzt a wengl zua.
I glab es is so ungefähr
a 25 Jahrln her
mir habn sies gsogt vostehts mei Red
den selbigsmal war i auf der Welt no net
do is a Gräfin sis net glong
in unser Dörferl Kreuth eizong.
De hot do glei a Haus aufbaut
das alles hot do grod so gschaut
und drinna erst solls sei so fei
voll Gschmack hot sie sich gricht dort ein.
Ja weenn oans sowas tuat vo treib'n
des möcht ganz sicher länger bleim
si is Frau Gräfin gwiß und wahr
bei uns a bleib'n do lange Jahr.
Freud und Leid fat mit uns teilt
seit sie im Kreuther Tal hier weilt
auf Weihnachten hats an d'Kinder denkt
a Kriegerdenkmal hots ins gschenkt
und a der Platz wo mir heut sitzen hier
den hobn die Leonhardstoana a von ihr.
Drum woln ma heut wia sichs tuat ghörn
die Frau Gräfin richte ehrn.
Tausend Dank du guade Frau
und werd a's Haar scho weiß und grau
so hoffen wir doch alle gwiß
daß recht lanf unter uns no is.
Gesundheit, Glück und Segen
soll ihr unser Hergott geben
alls guade wünschn ihr d'Leonhardstoana noch
d'Frau Gräfin Schlippenbach sie leben hoch.
Hierauf überreichte 1. Vorstand Spiegler der Frau Gräfin die Ehrenurkunde und Herrn Forstmeister Thoma eine Flasche Enzian für treue Dienste beim Theater.
Hierauf schritt man zum gemütlichen Teil und bald sah man Jung und Alt beim Tanze wozu die Kapelle Lang von Gmund aufspielte.

Johann Fröhlich Schriftführer

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1929

Theateraufführung am 13. Januar 1929

Am 13. Januar 1929 brachte der Verein ein neues Theaterstück zur Aufführung und zwar "den 7. Buam" von Real und Ferner.
Die Hütte war bis auf den letzten Platz besetzt, und die Spieler ernteten großen Beifall. Nach dem Theater war gemütliche Tanzunterhaltung. Alt und Jung schwang das Tanzbein bis die Stunde des Scheidens schlug.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 27. Januar 1929 besuchte uns der Altertumsverein Tegernsee, bei welchem auch der Verein Mitglied ist.
Der Verein brachte zu Ehren der gekommenen Gäste das Theaterstück "die Brautschau" von Thoma zur Aufführung, bei welchem die Spieler ihr bestes leisteten.
Hauptlehrer Rehle begrüßte hierauf die Anwesenden und verlaß dann das Tagebuch vom Pöttinger Johann in Tegernsee.
Museumsbesitzer Salitterer hielt eine kleine Ansprache und ermahnte die Trachtenvereine zu festem zusammenhalten. Ruml Tegernsee und Frau Ostermann erfreuten die Anwesenden durch ihre humorvollen Gedichte.
Hierauf schritt man zum Tanz, wobei Salzberger, Sanktjohanser, Edbauer aufspielten. Vor dem Theater spielten Rixner und Handl Kathl mit der Zither.

Johann Fröhlich Schriftführer

9. Ordentliche Hauptversammlung mit Neuwahl am 17. Februar 1929
Der Verein hielt am Sonntag den 17. Februar seine Generalversammlung ab, welche sehr gut besucht war.
Bevor man zur Tagesordnung überging gedachte man der verstorbenen Mitglieder Rixner und Behringer. Zum Zeichen der Trauer ersuchte der Vorstand die Anwesenden sich von den Plätzen zu erheben
Die Tagesordnung lautete:
1. Aufnahme neuer Mitglieder
2. Bericht der beiden Kassiere und Schriftführers
3. Neuwahl
4. Wünsche und Anträge
Punkt 1 war schnell erledigt. Der Bericht des Schriftführers und der beiden Kassiere fiel in vollster Zufriedenheit aus wofür ihnen der Vorstand den Dank aussprach.
Hierauf wurde ein Wahlausschuß gewählt.
Es wurden sämtliche Ausschußmitglieder wieder gewählt.(8. Ordentliche Hauptversammlung Seite 34)
Sämtliche Ausschußmitglieder nahmen die Wahl an. Herr Oberforstmeister Thoma versprach dem Verein auch heuer wieder dem Verein beim Theaterspielen beizustehen.
Hierauf ermahnte 1. Vorstand Spiegler die Mitglieder zu ferneren Zusammenhalten und schloß dann, nachdem die Tagesordnung erschöpft war, die gut verlaufene Versammlung.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 28. Februar 1929 beteiligte sich der Verein bei der Beerdigung
unseres Mitgliedes Wiedemann Otto von Glashütte und am 1. März bei der Beerdigung unseres Mitgliedes Kandlinger Josef (Böckl) von Brunnbichl.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 24. März 1929
Am 24. März 1929 brachte der Verein ein neues Stück zur Aufführung und zwar "das Austragsstüberl". Die Spieler leisteten ihr Bestes und die Hütte war bis auf den letzten Platz besetzt.
Nach der Aufführung war gemütliche Tanzunterhaltung wozu Orterer, Bichler und Gruber zum Tanz aufspielten.

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Theateraufführung am 31. März 1929
Am 31. März 1929 wiederholte der Verein das Theaterstück "das Austragsstüberl". Die vollbesetzte Hütte ließ darauf schließen, daß die Spieler ihr Bestes leisteten.
Nach der Vorstellung spielten wieder Orterer, Bichler und Gruber zum Tanz auf.

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Theateraufführung am 13. April 1929
Auf Einladung vom Trachtenverein Hirschbergler spielte der Verein das Stück "das Austragstüberl" bei Wurmser in Reitrain. Der Theatersaal war sehr schlecht besetzt und durch die Einnahmen konnte man nur die Unkosten decken. Zum Tanz spielten wieder Orterer, Bichler und Gruber auf.

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Theateraufführung am 19.5.1929
Am 19. Mai 1929 brachte der Verein einen neuen Einakter von Thoma zur Aufführung und zwar "die Medaille". Die Spieler leisteten ihr Bestes und ernteten großen Beifall.
Nach der Vorstellung war Tanzunterhaltung in welcher Orterer, Bichler und Gruber aufspielten.

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Am 30. Mai beteiligte sich der Verein an der Fronleichnamsprozession.

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Theateraufführung am 16. Juni 1929
Am 16. Juni 1929 spielte der Verein wieder einen Einakter von Thoma und zwar "die kleinen Verwandten". Die Hütte war bis auf den letzten Platz besetzt. Nach der Vorstellung war gemütliche Tanzunterhaltung.

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Theateraufführung am 14. Juli 1929
Am 14. Juli 1929 wiederholte der Verein das Theaterstück "zum Ausstragsstüberl", wobei die Spieler ihr Bestes leisteten. Orterer, Bichler und Gruber ließen nach der Vorstellung ihre Weisen ertönen und es wurde fest getanzt und geplattelt.

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Gartenfest am 21. Juli 1929
Am 21. Juli hielt der Verein sein Gartenfest ab, welches von Fremden und Einheimischen sehr gut besucht war. Auch herrschte herrliches Wetter. Die sieben Mann starke Musikkapelle unter Leitung von Zimmerhaiß spielten auf und bald sah man Jung und Alt beim Tanzen.
An Volksbelustigungen gab es Kegelscheiben, Zylinderstechzen und Fischstechen und Eierlaufen. Besonders die Kegelbahn erfreute sich eines sehr guten Zuspruchs.
Abends 8 Uhr war Preisverteilung. Das Gartenfest verlief in sehr guter Stimmung. Und gar zu bald schlug die Stunde des Scheidens.

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Am 28. Juli beteiligte sich der Verein mit Musik beim Gaufest des Oberländler Gauverbandes
und zugleich bei der Fahnenweihe des Trachtenvereins Neureuther in Gmund.

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Theateraufführung am 14. August 1929
Am 14. August wiederholte der Verein das Theaterstück "die Medaille" von Ludwig Thoma. Die Hütte war wieder voll besetzt.
Nach der Vorstellung spielten wieder Orterer, Bichler und Gruber zum Tanz auf und gar bald schlug die Stunde des Scheidens.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 22. August 1929
Am 22. August 1929 brachte der Verein die Theaterstücke "Brautschau" und "die kleinen Verwandten" zur Aufführung und sie bildeten zugleich den Schluß in der Sommerspielzeit.
Der Reinerlös kam den Spielern zu gute und man beschloß gemeinsam einen Ausflug zu machen.

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Am 6. November 1929 nahm der Verein mit einem Figurenwagen und einem Personenwagen an der Leonhardifahrt teil.

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Am 10. November 1929 beteiligte sich der Verein an der Gedächtnisfeier für die gefallenen und verstorbenen Krieger der Gemeinde.

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Am 13. November 1929 beteiligte sich der Verein n der Beerdigung unseres Mitglieds Ulrich Wurmser.

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Am 25. Dezember 1929 hielt der Verein ein Preisrodeln ab,
welches nicht gut besucht war aber doch in guter Stimmung verlief.
Abends war dann in der Vereinshütte Preisverteilung mit Christbaumversteigerung wobei sehr gut gesteigert wurde.

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Tätigkeit des Vereins im Jahr 1930

10. Ordentliche Mitgliederversammlung mit Neuwahl am 19. Januar 1930

Am 19. Januar hielt der Verein im Gasthof Walch seine 10. ordentliche Generalversammlung ab. Die Anwesendsliste wies 25 Mitglieder auf.
Bevor man zur Tagesordnung überging, gedachte der Vorstand der verstorbenen Mitglieder Wiedemann Otto, Kandlinger Josef, Wurmser Ulrich. Ihr Hinscheiden wurde von den Anwesenden durch erheben von den Sitzen geehrt.
Hierauf schritt man zur Tagesordnung.
1. Jahres- und Kassenbericht des Schriftführers und der beiden Kassiere.
2. Neuwahl
3. Wünsche und Anträge
Der Jahresbericht des Schriftführers sowie der Kassenbericht der beiden Kassiere wurde von den Anwesenden mit voller Zufriedenheit aufgenommen.
Punkt 2 nahm lange Zeit in Anspruch da 1. und 2. Vorsitzender sowie noch andere Ausschußmitglieder eine Wiederwahl unbedingt ablehnten.
Die Wahl welche durch Wahlzettel vorgenommen wurde hatte folgendes Ergebnis:
1. Vorsitzender Sanktjohanser Lorenz
2. Vorsitzender Sollacher Johann
1. Kassier Streng Ernst
2. Kassier Lindebner Jakob
1. Schriftführer Fröhlich Johann
2. Schriftführer Hagn Georg
1. Vorplattler Sollacher Franz
1. Fahnenjunker Gloggner Anton
2. Fahnenjunker Walch Hermann
Beisitzer: Thoma und Rasch.
Der Hüttenausschuß setzt sich aus Dr. May, Thoma, Sanktjohanser, Sollacher, Edbauer und Lindebner zusammen.
In den Theaterausschuß wurde gewählt:
May, Thoma, Sanktjohanser, Sollacher, Lindebner und Streng.
Der Wahlausschuß dankte der Versammlung und ersuchte den neuen Ausschuß zum festen Zusammenhalten.
Da Punkt 3 niemand einen Antrag oder Wünsche äußerte, schloß 1. Vorsitzender Sanktjohanser die Versammlung.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 17. April 1930
Am 27. April 1930 brachte der Verein ein neues Theaterstück und zwar "Bruder Martin" zur Aufführung. Die Hütte war bis auf den letzen Platz besetzt und die Spieler ernteten großen Beifall, hauptsächlich Bartl Anton (Feichtn Toni) als Bruder Martin.
Nach dem Theater war gemütliche Tanzveranstaltung bei welcher Forster, Leitner Kurbi und Bartl Sepp aufspielten.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 18. Mai 1930
Am 18. Mai 1930 wiederholte der Verein das Theaterstück "Bruder Martin" welches wieder sehr gut besucht war. Nach der Vorstellung war wieder Tanz, wozu die Obigen wieder aufspielten.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 19. Juni beteiligte sich der Verein an der Fronleichnamsprozession.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 20. Juli 1930
Am 20. Juli 1930 war das Studentenkorps Frankonia bei uns auf Besuch erschienen. Es wurde das Theaterstück "Brautschau" zum Besten gegeben. Nach demselben war gemütliche Unterhaltung wo fest getanz und geplattelt wurde.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 27. Juli 1930
Am 27. Juli 1930 wiederholte der Verein das Theaterstück "die kleinen Verwandten". Nachdem das Stück schon so oft aufgeführt wurde war doch die Hütte bis auf den letzten Platz besetzt. Hernach war wieder Tanzunterhaltung.

Johann Fröhlich Schriftführer

Unter Beschluß einer ordentichen Mitgliederversammlung am 10. August 1930 wurde der Antrag einer Abortanlage zu schaffen einstimmig angenommen.
Die Zimmer- und Schreinerarbeiten wurden an Josef Edbauer, die Maurerarbeiten an Peter Reifenstuhl und die Chlosettanlagen an Franz übertragen. Die Koseten hierfür sollen durch Aufnehmen einer Hypothek bestritten werden.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 15. August 1930
Am 15. August wiederholte der Verein das Theaterstück "Im Ausstragsstüberl". Von dem Reinerlös wurde beschlossen mit dem Postauto bei der Trachtenschau in Rosenheim teilzunehmen.

Johann Fröhlich Schriftführer

Leonhardstoana in Rosenheim

Am 18. August 1930 beteiligte sich der Verein an der Trachtenschau in Rosenheim mit 18 Paar.

 

 

 

 

 

 

 

Trachtenschau in München

Am 25. August 1930 hielt der Verein sein Gartenfest ab, welches von Fremden gut besucht war.
Die Musikkapelle unter Leitung von Guggn Sepp spielte zum Tanz auf. An Volksbelustigungen gab es Kegelscheiben, Fischstechen und Zylinderstechen. Abends war Preisverteilung und gar bald schlug die Stunde des Scheidens.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 6. November 1930 beteiligte sich der Verein an der Leonhardifahrt in Kreuth

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 9. November nahm der Verein an der Gedächtnisfeier für die gefallenen und verstorbenen Krieger teil.

Johann Fröhlich Schriftführer

1931 bis 1935

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1931

Theateraufführung am 1. Februar 1931

Am 1. Februar 1931 brachte der Verein ein neues Theater zur Aufführung und zwar "der Loder von Bayrischzell" von Schmidt und Hans Neuert. Die Hütte war sehr gut besetzt.
Die Spieler leisteten ihr Bestes und sie ernteten großen Beifall. In den Zwischenpausen spielten Forster, Leitner und Bartl schneidige Märsche.
Nach dem Theater war gemütliche Tanzunterhaltung und gar bald schlug die Stunde des Scheidens.

Johann Fröhlich Schriftführer

Ausschußsitzung am 1. März 1931
Am 1. März hielt der Verein eine Ausschußsitzung ab, wozu die meisten Ausschußmitglieder erschienen waren. In der selben wurde beschlossen einen Sofflier Kasten und eine Holzhütte bauen zu lassen sowie Rücksprache zu unserem Herrn Sanitätsrat May wegen Rückzahlung der Bauschulden.

Johann Fröhlich Schriftführer

11. ordentliche Mitgliederversammlung mit Neuwahl am 8.3.31
Am 8. März hielt der Verein im Gasthof Batzenhäusl seine ordentliche Mitgliederversammlung ab wobei 20 Mitglieder anwesend waren.
1. Vorstand dankte für das Erscheinen und man schitt gleich zur Tagesordnung, welche folgende war:
1. Jahres- und Kassenbericht des Schriftführers und der beiden Kassiere.
2. Neuwahl
3. Wünsche und Anträge
Der Jahresbericht des Schriftführers sowie der beiden Kassiere wurde von den Anwesenden mit vollster Zufriedenheit aufgenommen und man schritt zu Punkt 2
Es wurde ein Wahlausschuß gewählt, welcher aus den Herrn Rasch, Walch und Winkler bestand.
Das Resultat war folgendes:
1. Vorsitzender Sanktjohanser Lorenz
2. Vorsitzender Sollacher Johann
1. Schriftführer Fröhlich Johann
2. Schriftführer Sanktjohanser Leonhard
1. Kassier Streng Ernst
2. Kassier Lindebner Jakob
1. Vorplattler Jennerwein Matthias (Binder Hiasl)
2. Vorplattler Sollacher Franz
1. Fahnenjunker Willibald Franz
2. Fahnenjunker Walch Hermann
Beisitzer: Thoma und Rasch.
Der Hütten- und Theaterausschuß blieb es beim Alten (siehe 1930)
Der Wahlausschuß dankte der Versammlung und ersuchte den Ausschuß zu festen Zusammenhalten.
1. Vorstand ersuchte ebenfalls die Anwesenden zu fester Mitarbeit und schloß die gut verlaufene Versammlung mit einem dreifachen Hoch auf den Verein.

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Theateraufführung am 5. Mai 1931
Am 5. Mai 1931 wiederholte der Verein das Theaterstück "Loder von Bayrischzell" von Schmidt und Hans Neuert. Die Hütte war sehr gut besetzt und die Spieler leisteten wie immer ihr Bestes.
Nach dem Theater war Tanzunterhaltung und man blieb lang vergnügt beisammen.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 20. Mai 1931
Am 20. Mai 1931 spielte der Verein das Theaterstück "der Bua" was auch schon früher einmal gespielt wurde. Die Spieler ernteten großen Beifall und die Hütte war besetzt bis auf den letzten Platz.
In den Zwischenpausen spielte Musik und nach dem Theater war Tanzunterhaltung.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 14. Juni 1931 beteiligte sich der Verein an der Fronleichnamsprozession.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 25. Juli 1931
Am 25. Juli 1931 spielte der Verein den Einakter "Hohensteineralpe". Die Hütte war sehr gut besetzt. Die Spieler ernteten großen Beifall. Es waren auch viele Fremde anwesend.
Nach dem Theater war gemütliche Tanzunterhaltung und Alt und Jung schwang das Tanzbein bis die Stunde des Scheidens schlug.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 15. August 1931 hielt der Verein das Gartenfest ab, welches von Fremden und Einheimischen sehr gut besucht war.
Es spielten 30 Mann der Pionierabteilung unter Leitung des Obermusikmeisters Schifferl zum Tanze auf.
An Volksbelustigungen gab es Zylinderstechen, Fischstechen. Auch eine Kegelbahn war aufgestellt und freute sich guten Besuchs. Abends war Preisverteilung. Es verlief in guter Stimmung und zu bald schlug die Stunde des Scheidens. Leider setzte gegen Abend Regen ein und vertrieb viele Zuschauer.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 30. August 1931
Am 30. August 1931 spielte der Verein den Einakter "Brautschau" welche auch schon früher gespielt wurde. Die Spieler hatten trotzdem großen Beifall. Nach der Aufführung war gemütliche Tanzunterhaltung.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 6. November 1931 beteiligte sich der Verein an der Leonhardifahrt in Kreuth.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 8. November 1931 beteiligte sich der Verein am Landestrauertag mit Fahne.

Johann Fröhlich Schriftführer

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1932

Theateraufführung am 2. Januar 1932

Am 2. Januar 1932 spielte der Verein einen Einakter "die Hosenknöpf"! Es war ein sehr lustiges Stück und jedermann kam auf seine Rechnung.
Hernach war Christbaumfeier. Der Verein hatte einen sehr schönen Baum, wurde auch sehr gut versteigert. hernach war noch Tanz und es war sehr gemütlich bis zum Eintritt der Polizeistunde.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 13. Februar 1932
Am 13. Februar 1932 spielte der Verein das Theaterstück "der Ehestreik" es war uneinstudiert. Die Spieler leisteten ihr Bestes. Die Hütte war besetzt bis auf den letzten Platz. Es war ein sehr lustiges Stück und die Besucher konnten einmal richtig lachen. Hernach verweilten wir noch länger gemütlich bei unserem Herbergsvater.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 20. Februar 1932
Am 20. Februar 1932 wurde das Stück "der Ehestreik" wiederholt. Es war ja nicht wie sonst üblich besetzt aber es war doch lustig und fidel.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 29. Februar 1932 war Polterabend und zugleich Abschied von unserem Vereinsmitglied Annelies May.
Herr Sanitätsrat Dr. May begrüßte die Anwesenden und dankte für das zahlreiche Erscheinen.
Der Abend war ausgefüllt mit gemütlichen Darbietungen, Kiem Pauli gab lustige Gstanzl zum Besten. Die Rundfunk Preissänger Burda und Sontheim von Wörnsmühl und Treichl und Vögele, Oberaudorf, sangen Heimatlieder. Es wurde das Theaterstück aufgeführt "das Versprechen hinterm Herd" was sehr großen Beifall fand.
Dazwischen gab Herr Sanitätsrat sein Bestes und führte unter anderem Lichtbilder auf, aus der Kindheit von dem Brautpaar. Dann flogen Ballone in die Luft und es war eine lustige Luftballonschlacht.
Was noch besonders hervor zuheben ist, es gab Freibier und Würstl und die Gäste taten sich gemütlich daran. Kurz, es war ein sehr schöner Abend der den Mitgliedern lang in Erinnerung bleiben wird. Die Zeit flog schnell dahin und man verabschiedete sich erst in den frühen Morgenstunden.

Johann Fröhlich Schriftführer

12. ordentliche Mitgliederversammlung mit Neuwahl am 20.3.1932
Am 20. März hielt der Verein im Gasthof Batzenhäusl seine ordentliche Mitgliederversammlung ab. Es waren 36 Mitglieder anwesend.
Bevor man zur Tagesordnung überschritt, gedachte der 1. Vorsitzende der verstorbenen und gefallenen Mitglieder. Zum Zeichen der Trauer erhoben sich die anwesenden Mitglieder von den Sitzen.
Hierau ging man zur Tagesordnung über welche folgende war:
1. Aufnahme neuer Mitglieder
2. Jahres- und Kassenbericht des Schriftführers und der beiden Kassiere.
3. Neuwahl
4. Wünsche und Anträge
Unter Punkt 1 meldeten sich 7 Mitglieder welche einstimmig aufgenommen wurden.
Punkt 2 schilderte der 1 Vordsitzende, die Tätigkeit des verflossenen Jahres welche eine sehr rege war.
Der hierauf vom 1. Schriftführer vorgelesene Jahresbericht fiel in vollster Zufriedenheit der Anwesenden aus. Ebenso war man mit dem Bericht der beiden Kassiere zufrieden.
1. Vorsitzender dankte hierauf dem Ausschuß für ihre gute Mitwirkung und schritt zum Punkt 3 über.
Die hierauf erfolgte Neuwahl mit Stimmzettel schritt rasch vor sich und es blieb bei der alten Vorstandschaft (siehe 11. Mitgliederversammlung vom 8.3.31).
Unter Wünsche und Anträge wurde beschlossen am Ostersonntag den 27. März in Achenkirch im Gasthof Kern das Theaterstück "der Ehestreik" aufzuführen.
Ferner gedenkt der Verein den Bandltanz einzulernen. Die Bandeltanzkrone wurde von den beiden Schlossern Hoscheck und Bartl unentgeltlich und in sinniger Weise angefertigt.
1. Vorsitzender ersuchte hierauf die Anwesenden zu treuer Zusammenarbeit für das kommende Jahr. Er geiselte noch mit scharfen Worten die Auswüchse in der Trachtensache betreffs Tracht und schloß hierauf die gutverlaufene Versammlung.

Theateraufführung am 27. März 1932 in Achenkirch
Am 27. März 1932 brachte der Verein das Theaterstück "der Ehestreik" im Gasthof Kern in Achenkirch zur Aufführung. Die Mitwirkenden fuhren am genannten Tag auf zwei Daxwägen nach Tirol. Rasch und Lindebner stellten die Pferde.
Der Besuch des Theaters war der Zeit entsprechend nicht schlecht. Die Spieler ernteten großen Beifall. Hernach war gemütliche Unterhaltung und allzu schnell schlug die Polizeistunde. Im Laufe des kommenden Vormittags wurde die Heimfahrt angetreten.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 26. Mai 1932 beteiligte sich der Verein an der Fronleichnamsprozession.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 11. Juni 1932
Am 11. Juni 1932 wiederholte der Verein das Theaterstück "der Ehestreik". Es war sehr gut besetzt, es war lustig und fidel wie immer.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 26. Juni 1932
Am 26. Juli 1932 spielte der Verein den Einakter "Brautschau". Die Spieler leisteten ihr Bestes wie immer.
Nach der Vorstellung war Tanz wozu die Kapelle Forster aufspielte. Alt und Jung kam bei Fröhlichkeit und Tanz auf seine Rechnung.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 16. Juli 1932
Am 16. Juli 1932 brachte der Verein "das Austragsstüberl" zur Aufführung. Die Spieler ernteten großen Beifall von Einheimischen und Sommergästen.

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Theateraufführung am 17. Juli 1932
Am 17. Juli 1932 spielte der Verein zu Ehren der Studentenverbindung Frankonia das Theaterstück "Brautschau" welches allgemeinen Beifall fand. Hernach waren wir noch lustig beisammen bei Tanz, Bier und Würstl und zu bald schlug die Stunde des Scheidens.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 6. August 1932
Am 6. August 1932 wurde das sehr beliebte Stück "der Ehestreik" wieder Gespielt. Alles freute sich daran und konnte sich auslachen.

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Trachtenfest in Tölz am 7. August 1932
Am 7. August beteiligte sich der Verein am Trachtenfest des Oberländler Gauverbands in Tölz. Der Verein nahm mit 15 Paar an demselben teil. Mit 3 Autos fuhren dieselben dorthin. Wir erhielten dort den 1. Trachtenpreis. Im Kolberbräu war unser zugewiesenes Lokal wo es sehr lustig zuging. Die Neureutherkapelle spielte dort zum Tanz auf.

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Gartenfest am 14. August 1932
Am 14. August hielt der Verein in seinem Vereinslokal das Gartenfest ab.
Es herrschte schönes Wetter. Zum Tanz spielte die Musikkapelle Marienstein. An Volksbelustigungen gab es Fischstechen, Zylinderstechen und Eierlaufen. Es wurde flott getanzt von Einheimischen und Fremden und herrschte im ganzen frohe Stimme.

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Heimatabend am 20. August 1932
Am 20. August hielt im Gasthof Lehmann der Verein einen Heimatabend ab. Den musikalischen Teil besorgte die Mariensteiner Musikkapelle. Die Sänger waren von Lenggries. Der Saal konnte die vielen Besucher kaum fassen. Die Sänger leisteten ihr Bestes. In den Zwischenpausen wurde getanzt und geplattelt und gar bald schlug die Stunde des Scheidens.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 10. November 1932 beteiligte sich der Verein am Landestrauertag.

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Tanzkranzl am 19. November 1932
Am 19. November hielt der Verein ein Tanzkränzchen im Batznhäusl ab, bei welchem es sehr lustig war.

Johann Fröhlich Schriftführer

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1933

Theateraufführung am 14 Januar 1933

Am 14. Januar 1933 spielte der Verein nach zehnjähriger Pause das Theaterstück "der Dorfpfarrer" wieder. Die Hütte war gut besetzt. Die Spieler leisteten ihr Bestes und ernteten großen Beifall.

Johann Fröhlich Schriftführer

Ausschußsitzung am 21. Januar 1933
Am 21. Januar hielt der Verein eine Ausschußsitzung ab, Betreff Hüttenüberlassung der S.A. Mannschaft exerzieren. Es wurden 10 Punkte aufgesetzt und Herrn Sanitätsrat schriftlich zugestellt.
(Damit begann der Niedergang des Vereins)

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 20. Februar 1933
Am 20. Februar 1933 spielte der Verein den Einakter von Thoma "Gelähmte Schwingen". Es war uneinstudiert. Der Besuch ließ sehr zu wünschen übrig, obwohl es ein sehr nettes Stück war. Nach dem Theater war Tanzunterhaltung, wozu Bichler, Orterer und Gruber aufspielten. Später wurde die Stimmung gesteigert durch Masken die hinzu kamen.

Johann Fröhlich Schriftführer

Im Laufe des Frühjahrs und Sommer 1932 wurde der Bandltanz einstudiert,
wobei immer 8-12 Paare anwesend waren.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 14. März 1933 beteiligte sich der Verein mit Fahnen an der Beerdigung unseres Ehrenmitgliedes Ferdinand Thoma.
Oberforstmeister von hier. Wie er beim Verein beliebt war bewies die große Anteilnahme bei der Beerdigung. Erster Vorstand Sanktjohanser beklagte in tiefer Rührung den unersetzlichen Verlust des lieben Dahingeschiedenen. Sein Name wird in der Geschichte der Leonhardstoana unvergeßlich bleiben.

Nachruf für Oberforstmeister Ferdinand Thoma in der Tageszeitung:
Oberforstmeister Ferdinand Thoma +
Kreuth, 16. März.
Als die traurige Nachricht von dem Tode des Oberforstmeisters Ferdinand Thoma wie ein Lauffeuer durch den Ort eilte, sprach allgemeines, aufrichtiges Bedauern aus den erschreckten Mienen. Dieser fröhliche, lebenslustige Mann, dessen überschäumende Lebenskraft gar oft mit tiefster Schwermut wechselte - ein Zustand, der auch die unfaßbare Tragik seines Schicksals erklärte - dieser schaffensfrohe Mann hatte plötzlich sein Leben geendet; er hatte ein Alter von nur 58 Jahren erreicht.
Welcher Beliebtheit und welchen Ansehens er sich erfreuen durfte, das zeigte schon seine feierliche Beisetzung am Samstag, 11. März. Noch nie war die rein zahlenmäßige Beteiligung an einem Trauerzug so groß, wie an der Bahre dieses verdienten Mannes. 6 Holzarbeiter trugen den latschen- und tannen-begränzten Sarg ihres treubesorgten Chefs zur letzten Ruhe. Am Dienstag, den 14. März, war seine Beerdigung auf dem stimmungsvollen Friedhof zu Kreuth.
Ein herrlicher Tag, die Natur im Feierkleid und eine unabsehbare Trauerschar aus allen Schichten der Bevölkerung des ganzen Tales bildete den äußeren Rahmen. Tiefe Ergriffenheit lag über der Menge. Die Leichenhalle prangte im Grün des Bergwaldes. Zahllose herrliche Kränze hingen an den Wänden. Darunter auch die prächtigen Kranzspenden S.K. Hoheit des Herzogs Ludwig Wilhelm in Bayern und S.K.H. des Erbprinzen Albrecht von Bayern.
Den Trauerzug eröffnete der Veteranen- und Kriegerverein Kreuth mit Fahne und Musik. Ihm schlossen sich ebenfalls mit umflorten Fahnen an, die Freiw. Feuerwehr Kreuth und der Gebirgstrachtenerhaltungsverein "D'Leonhardstoana", dessen verdientes Ehrenmitglied Oberforstmeister Thoma war. - Die Einwohnerwehr-Landesfahne, die ebenfalls mitgetragen wurde, bezeugte den nationalen Sinn des Verblichenen. Viele prominente Persönlichkeiten, besonders auch alle Vorstände der staatlichen Ämter, u.a. Oberreg.-Rat Kopp und Reg.-Rat Meißner vom Bez.-Amt Miesbach, die dienstfreien Forstbeamten des ganzen Tales gaben ihm das letzte Geleite. Dreifacher Salut bekundete, daß wieder einer aus dem Weltkriege abgeschieden war.
H.H. Pfarrer Kammerloher forderte in seiner kurzen, aber herzlichen Grabrede auf, des Verstorbenen stets im Gebete gedenken zu wollen. Der Kirchenchor Kreuth, der mit dem Tod des Oberforstmeisters eine unersetzliche Lücke aufweist, sang ihm ein ergreifendes Grablied. Die Musik intonierte eine feierliche Trauerweise.
Dann trat der Vertreter der bayerischen Regierungsforstkammer von Oberbayern, Regierungsdirektor M. Mantel an das Grab und hielt dem allzufrüh Verstorbenen einen herzlichen Nachruf. Er betonte die Schaffenskraft und -Freude des Verlebten, dessen treue Besorgtheit um alle Belange der ihm unterstellten Forstarbeiterschar wie auch der einheimischen Bevölkerung. Er pries seinen Frohsinn, seine Liebenswürdigkeit im amtlichen und außeramtlichen Verkehr, seine Liebe zur Natur und dem ihm anvertrauten deutschen Wald, und legte zum Zeichen des Dankes einen prächtigen immergrünen Kranz auf das Grab des treuen Kollegen.
Für das verwaiste Amt sagte Forstverwalter Diem, selbst ergriffen, in tiefempfundenen Worten den herzlichen Dank der Forstbeamtenschaft Kreuths, dem gütigen Amtsvorstand und warf ihm den grünen Tannenbruch hinab ins Grab. Oberforstmeister Bayer von Tegernsee gedachte des lieben Kollegen und Amtsnachbar in prächtiger Rede und legte im Namen des Vereins der höheren Forstbeamten Bayerns ein herrliches Gewinde an das offene Grab. Tiefbewegt, mit einfachen, schlichten Worten sprach der Holzarbeiter Peter Wurmer im Namen der vollzählig erschienenen Forstarbeiterschaft den Dank der Waldarbeiter aus, ebenso der Holzarbeiter Estner für die Arbeiterschaft Glashütte. Oberleutnant von Anold vertrat das bayerische Pionier-Bataillon 7, München. Er unterstrich den freundschaftlichen Verkehr seines Bataillons mit dem edlen Verblichenen und dessen treue Unterstützung und Mitarbeit beim Aufbau unserer Wehrmacht. Es folgte der Veteranen- und Kriegerverein Kreuth, für den Vorstand Strillinger herzliche Worte fand, ebenso die Bergsteigergruppe des Touring-Clubs, der auch der Verstorbene ein steter Förderer war. In tiefer Rührung beklagte der Vorstand des Gebirgs-Trachten-Erhaltungsvereins "D'Leonhardstoana". Sanktjohanser, den unersetzlichen Verlust, den sein Verein durch den Heimgang seines verdienten Theaterleiters erlitt. Mit dem Namen Thoma war eine Glanzzeit in der Entwicklung des Vereinstheaters nach der künstlerischen Seite hin verbunden. Als Regisseur leistete er schlechthin Mustgültiges. Sein Name werde in der Geschichte der "Leonhardstoana" stets unvergessen bleiben.
Oberlehrer Rehle sprach für den Kirchenchor Kreuth. Musik war neben dem Beruf des Oberforstmeisters der Inhalt seines Lebens. Er war als unermüdlicher Dirigent die Seele des Kirchenchores. Musik erfüllte sein ganzes inneres Wesen, so wie der feine Duft einer seltenen Bergblume das Herz des einsamen Wanderers auf ragender Höhe erfreut. Dabei stellte er sein hohes musikalisches Können stets gern in den Dienst edler Wohltätigkeit. Sein Andenken werde ein immerwährendes Vermächtnis sein, gleich ihm mit den hehren Flammen echter Begeisterung weiter zu dienen in der Pflege gediegener Kirchenmusik. Seine Grabstätte werde nie des grünen Waldesschmuckes entbehren.
Ein Vertreter des Korps Hercynia in München, dessen alter Herr der Verstorbene war und dem auch sein Sohn angehört, gab dem dahingeschiedenen Korpsbruder das Burschenband in den Farben des Korps mit ins Grab und fand Worte tiefer, freundschaftlicher Verbundenheit. So häufte sich Kranz auf Kranz und zeugte in stummer Beredtheit für die hohe Achtung unseres Oberforstmeisters auch nach der menschlichen Seite hin.
Die Kirche war diesmal viel zu klein. Sie konnte nur einen Teil der Trauergäste fassen. Der Kirchenchor, zu dessen Verstärkung auch Kammersänger Alois Burgstaller herbeigekommen war, sang das Requiem von Heinrich Huber. nach dem Trauergottesdienst vereinigten sich nochmals Musik und Chor zu dem wuchtigen Libera von Zaininger und gaben der erhebenden Trauerfeier einen versöhnenden Ausklang.
Ein letztes Gebet, ein letztes Grüßen, ein stummes Verweilen noch, ein langsames Lehren des Friedhofs; der stille Schläfer ruht nun allein inmitten des von ihm betrueten Waldes. Die Amseln singen ihm das Morgenlied. Die Berge halten treue Wacht an seinem Grabe. In den herzen der Bevölkerung aber wird er fortleben als der liebenswürdige, hilfsbereite Mensch, der er zeitlebens gewesen ist. R.I.P.
M.R.

13. ordentliche Mitgliederversammlung mit Neuwahl am 12.3.1933
Am Sonntag den 12. März hielt der Verein im Gasthof Batzenhäusl seine 13. ordentliche Mitgliederversammlung ab, wobei 22 Mitglieder anwesend waren.
Vor Eintritt in die Tagesordnung gedachte 1. Vorsitzender Sanktjohanser der verstorbenen Mitglieder, nämlich Göttfried Georg und Oberforstmeister Thoma. Ihr Ableben wurde in der üblichen Weise geehrt.
Hierauf ging man zur Tagesordnung über welche folgende war:
1. Aufnahme neuer Mitglieder
2. Jahresbericht des Schriftführers und der beiden Kassiere.
3. Neuwahl
4. Wünsche und Anträge
Punkt 1 meldeten sich 4 Mitglieder welche einstimmig aufgenommen wurden.
Hierauf gab 1. Vorsitzender einen kleinen Überblick für das verflossene Vereinsjahr.
Der Jahresbericht vom 1. Schriftführer vorgelesen fiel in vollster Zufriedenheit der Anwesenden aus. Ebenso der Kassenbericht der beiden Kassiere.
1. Vorsitzender dankte ihnen für ihre Mitwirkung und schritt zu Punkt 3 Neuwahl.
Es wurde ein Wahlausschuß bestimmt.
Die Neuwahl welche mit Stimmzettel vorgenommen wurde, hatte folgendes Ergebnis:
1. Vorsitzender Sanktjohanser Lorenz
2. Vorsitzender Jennerwein Hiasl
1. Kassier Streng Ernst
2. Kassier Lindebner Jakob
1. Schriftführer Fröhlich Johann
2. Schriftführer Sanktjohanser Josef
1. Vorplattler Erlacher Simon
2. Vorplattler Jennerwein Hiasl
1. Fahnenjunker Willibald Franz
2. Fahnenjunker Walch Hermann
Beisitzer: Rasch und Naumann
Der Hüttenausschuß setzt sich aus Sanitätsrat May, Naumann, Sanktjohanser, Jennerwein, Edbauer und Lindebner zusammen
Der Theaterausschuß aus Sanitätsrat May, Naumann, Sanktjohanser, Jennerwein, Lindebner und Streng.
Für den verstorbenen Oberforstmeister Thoma übernahm Herr Sanitätsrat May das Amt als Regieführer und May Gertrud das Amt als Sufleur.
Bei Punkt 4 Wünsche und Anträge wurde beschlossen die Neuwahl alle 4 Jahre vorzunehmen. Ferner wurde der S.A. gestattet in der Vereinshütte zu exerzieren.
1. Vorstand ermahnte dann die Mitglieder zu treuer Zusammenarbeit und schloß dann die gut verlaufene Versammlung mit einem dreifachen Hoch auf den Verein.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 21. Mai 1933
Am 21. Mai 1933 wiederholte der Verein das Theaterstück "Gelähmte Schwingen" von Ludwig Thoma. Die Hütte war gut besetzt und die Spieler ernteten großen Beifall. Nach der Vorstellung war gemütliche Tanzunterhaltung wobei Orterer, Gruber und Bichler ihre lustigen Weisen ertönen ließen. Es wurde fest getanzt und geplattelt und gar allzu früh gab der Wirt kein Bier nimmer her.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 17. Juni 1933
Am 17. Juni 1933 wiederholte der Verein das Theaterstück "der Dorfpfarrer" wobei die Mitwirkenden großen Beifall ernteten. Die Zwischenmusik hatten wieder Orterer, Gruber und Bichler übernommen.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 20. Juli1933
Am 20. Juli wurde das Theaterstück "Gelähmte Schwingen" wiederholt. Nach der Vorstellung war gemütliche 'Tanzunterhaltung.

Johann Fröhlich Schriftführer

Gartenfest am 20. August 1933
Wie alljährlich, so hielt auch heuer der Verein ein Gartenfest ab.
Bei Beginn desselben hatten wir sehr schönes Wetter. Als Festmusik waren diesmal die Wiesseer erschienen. Als Volksbelustigung gab es Hosenlaufen, Fischstechen, Zylinderstechen und Eierlaufen. Auch hatten wir einen Glückshafen, welcher sich eines guten Besuchs erfreute.
Leider kam abends, als die beste Stimmung herrschte, ein Gewitter und gar schnell war auf dem Festplatz niemand mehr zu sehn. In der Vereinshütte war noch gemütlicher Tanz und es herrschte eine lustige Stimmung.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 1. Oktober 1933 beteiligte sich der Verein an der Trachtenschau in München.
17 Paare nahmen an derselben teil und es wird jedem Teilnehmer unvergeßlich bleiben. Morgens 6 Uhr fuhren wir mit dem Autobus vom Lehmann Anderl ab und kamen um 1 Uhr nachts wieder nach Haus.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 4. November 1933 feierte der Verein den 60. Geburtstag unseres Ehrenvorsitzenden Sanitätsrat Dr. May.
Die junge Einwohnerschaft von Kreuth war der Einladung gefolgt. Den musikalischen Teil hatten Reiter, Holl und Lang übernommen. Die Feier verlief in bester Stimmung und unserer Ehrenvorsitzender dankte dem Verein und wünschte ein weiteres Bleiben und Gedeihen.

Johann Fröhlich Schriftführer
Am 6. November 1933 beteiligte sich der Verein an der Leonhardifahrt in Kreuth.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 11. November 1933 gaben wir unserem Mitglied Ludwig Baumgartner von Rottach das letzte Geleit.

Johann Fröhlich Schriftführer

Weihnachtsspielam 26. Dezember 1933 und am 1. Januar 1934
Am 26. Dezember 1933 und 1. Januar 1934 führte der Verein ein "Weihnachtsspiel" von August Leiß auf. Die eingelernten Rollen wurden sehr gut gespielt und die Spieler ernteten großen Beifall. Die Hütte war wie immer gut besetzt. Der Reinertrag wurde dem Winterhilfswerk überwiesen.

Johann Fröhlich Schriftführer

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1934

Am 25. Februar 1934 beteiligte sich der Verein mit Fahne am Landestrauertag für die Gefallenen.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 10. März 1934 feierte der Verein den Abschied unseres lieben Mitglieds Gertrud May.
Der Verein gab einen neuen Einakter "der Kuchentoag" zum Besten. 1. Vorsitzender Sanktjohanser überreichte dann dem Brautpaar einen kunstvollen Butterkorb und wünschte ihr alles Gute zu ihrem ferneren Lebensweg.
Reiter, Holl und Lang sangen Lieder. Es folgten dann manche Vorträge von verschiedenen Anwesenden und bei Weißwürstl und Freibier herrschte eine frohe Stimmung. In vorgeschrittener Stunde nahmen dann alle Abschied von unserer lieben Gertrud.

Johann Fröhlich Schriftführer

14. ordentliche Mitgliederversammlung mit Neuwahl am 2.4.1934
Am Sonntag den 2. April hielt der Verein seine 14. ordentliche Mitgliederversammlung ab, Es waren 24 Mitglieder anwesend.
Vor Eintritt in die Tagesordnung gedachte 1. Vorsitzender Sanktjohanser der verstorbenen Mitglieder, nämlich des Hochw. Herrn Pfarrer Simon Greck und Rasch und Harer. Ihr Ableben wurde in der üblichen Weise geehrt.
Dann ging es zur Tagesordnung über, welche folgende war:
1. Aufnahme neuer Mitglieder
2. Jahresbericht des Schriftführers und der beiden Kassiere.
3. Neuwahl
4. Wünsche und Anträge
Punkt 1 war schnell erledigt.
Hierauf gab 1. Vorsitzender einen kleinen Rückblick für das verflossene Jahr.
Dann las der 1. Schriftführer den Jahresbericht vor. Die Anwesenden waren damir zufrieden. Dann folgte der Kassenbericht der beiden Kassiere.
1. Vorsitzender dankte allen für ihre rege Mitwirkung.
Bei Punkt 3 lehnte 1. Vorsitzender die Wiederwahl ab, aber nach längerer Aussprache nahm er die Vorstandschaft doch wieder an. Ebenso der ganze Ausschuß. Siehe weiteres 1933.
Bei Punkt 4 Wünsche und Anträge war eine längere Aussprache über Geldangelegenheiten und Zinszahlung des Vereins, welche schließlich auch geregelt wurden.
1. Vorsitzender ermahnte dann noch die Mitglieder zu treuer Zusammenarbeit und schloß dann die gut verlaufene Versammlung mit einem dreifachen "Sieg Heil auf den Führer".

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 14. April 1934
Am 14. April 1934 brachte der Verein "Brautschau" zur Aufführung. Der Eintrittspreis war sehr minder gehalten, da das Stück für Kraft durch Freude gespielt wurde. Die Besucherzahl war gut. Die Spieler leisteten ihr Bestes.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 31. Mai 1934 beteiligte sich der Verein an der Fronleichnamsprozession.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung am 3. Juni 1934
Am 3. Juni 1934 spielte der Verein wiederum die "Brautschau". Es war diesmal für den Bund der Kinderreichen. Der Eintritt war frei. Die Kinderreichen und sonstige Besucher verlebten ein paar gemütliche Stunden.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 16. Juni 1934 beteiligte sich der Verein an der Beerdigung unseres Mitgliedes Rasch Xaver (Weger).

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung mit Tanz am 17. Juni 1934
Am 17. Juni 1934 spielte der Verein den lustigen Einakter "der Kuchentoag" auf. Die Hütte war gut besetzt.
Hernach war Tanz wozu Orterer, Bichler und Gruber aufspielten. Es war lustig und vergnügt und erst in vorgerückter Stunde trennte man sich.

Johann Fröhlich Schriftführer

Theateraufführung mit Tanz am 1. Juli 1934
Am 1. Juli 1934 brachte der Verein den Einakter "Medaille" von Thoma zur Aufführung. Die Spieler leisteten ihr Bestes. Hernach war Tanz wozu Orterer, Bichler und Gruber wieder aufspielten. Es war fidel und lustig.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 5. November 1963 spielte die "Alte Garde" noch einmal "Die Brautschau"
in der Krankenanstalt für ihren ehemaligen Regisseur, Intendanten, Inspizient Sanitätsrat Dr. May zu seinem 90. Geburtstag.

Gartenfest am 29. Juli 1934
Am 29. Juli hielt der Verein sein Gartenfest ab. Es war herrliches Wetter. Zum Tanz spielte der Guggn Sepp auf. Es wurde ein Glückshafen gerichtet wozu freiwillige Spenden gegeben wurden. Die Lose waren schnell ausverkauft. Dadurch erhielt der Verein einen ganz schönen Überschuß. Von der Brauerei Tegernsee wurde ein Hektoliter Freibier gestiftet. Die Stimmung war sehr gut.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 6. November1934 beteiligte sich der Verein mit einem Bruggenwagen an der Leonhardifahrt.

Johann Fröhlich Schriftführer

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1935

Am 5. Februar 1935 beteiligte sich der Verein an der Beerdigung unseres Mitgliedes Bürgermeister Meßner Leonhard.

Johann Fröhlich Schriftführer

15. Ordentliche Mitgliederversammlung mit Neuwahl am 7.4.35
Am Sonntag den 7. April hielt der Verein im Gasthof Walch seine 15. ordentliche Mitgliederversammlung ab welche sehr gut besucht war. Es waren 37 Mitglieder anwesend.
Bevor man zur Tagesordnung überging gedachte 1. Vorsitzender des verstorbenen Mitglieds Bürgermeister Meßner. Zum Zeichen der Pietät ersuchte er die Anwesenden sich von den Plätzen zu erheben.
Hierauf ging man zur Tagesordnung über, welche folgende war:
1. Aufnahme neuer Mitglieder
2. Bericht des Schriftführers Kassiers.
3. Neuwahl des Vorsitzenden
4. Verkauf der Hütte
5. Wünsche und Anträge
Punkt 1 meldete sich niemand zur Aufnahme und man ging zu Punkt 2 über.
1. Schriftführer las hierauf den Jahresbericht, welcher volle Zufriedenheit bei den Anwesenden fand. Ebenso der Kassenbericht, von Streng vorgetragen, fand alle Anerkennung.
Hierauf ging man zur Wahl des 1. Vorsitzenden über, wobei Bartl Josef gewählt wurde. Er bestimmte dann seine Mitarbeiter, welche folgende sind:
2. Vorsitzender Jennerwein Matthias
1. Kassier Sanktjohanser Josef
2. Kassier Spiegler Josef
1. Schriftführer Fröhlich Johann
2. Schriftführer Petz Josef
1. Fahnenjunker Rumml Korbinian
2. Fahnenjunker Walch Fritz
1. Vorplattler Jennerwein Matthias
2. Vorplattler Rumml Korbinian
Beisitzer sind Sanktjohanser Lorenz und Naumann Richard.
Der Theaterausschuß setzt sich wie folgt zusammen:
Sanitätsrat May, Bartl, Jennerwein, Sanktjohanser, Streng und Naumann.
Hüttenausschuß wurde keiner gewählt, da die Hütte verkauft wird. Als Regisseur wurde Kamerad Rose bestimmt.

Punkt 4 Verkauf der Hütte nahm längere Zeit in Anspruch. Sanitätsrat May schilderte den Grund zum Verkauf, daß die Lasten der Hütte immer größer werden und die Jugend kein Verständnis für Volkstracht hat. Bürgermeister Mayr sprach im Namen der Gemeinde. Der Gemeinderat verzichtet auf das Vorkaufsrecht worauf Walch sich bereit erklärt, die Hütte zu übernehmen.
Die Versammlung beschließt, daß der Ausschuß mit Walch die Verkaufsverhandlungen besprechen soll. Zur Verbriefung ist ebenfalls der Ausschuß berechtigt.
2. Vorsitzender Jennerwein sprach dann über Volksbrauch und Tracht. Er geißelte mit scharfen Worten die Auswüchse von Mitgliedern, wilde Tänze, Schieber mit der Tracht auszuführen.
Sanitätsrat May dankte dem ausgeschiedenem 1. Vorsitzenden für die lange Leitung des Vereins. Der neugewählte Vorsitzende Bartl Josef ersuchte dann den Ausschuß und die Mitglieder mit ihm fleißig zusammen zu arbeiten.
Die Tagesordnung war hiermit erschöpft. 1. Vorsitzender Bartl schloß hiermit die Versammlung mit einem dreifachen Sieg auf den Führer.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 16. April 1935 fand die Vorbriefung der Hütte in Tegernsee statt. Es waren anwesend Bartl Josef, Jennerwein Matthias, Fröhlich Johann, Walch Martin mit Frau, Sanktjohanser Lorenz und Streng Ernst.

Johann Fröhlich Schriftführer

Wie ist es möglich, daß gestandene Baiern einen Verein aufbauen, ihr Herzblut hineinlegen, ihre kärgliche Freizeit opfern, alles tun damit der Verein wachst und gedeiht und dann ihre ganze Arbeit, ihre Jugend, die sie zum größten Teil in dieser Hütte verbrachten, und ihre Ideale verraten nur um einer großdeutschen Verbrecherbande hinterher zu rennen. Im ganzen Ausschuß war nur der Binder Hiasl (Jennerwein Matthias) strickt dagegen die Hütte zu verkaufen, wurde jedoch überstimmt oder besser gesagt niedergestimmt.

Lt. Walch Anni (2. Ehefrau vom Walch Martin), fühlte sich nach dem Einzug der SA in die Hütte niemand mehr verantwortlich für deren Zustand. Die Hütte verdreckte und war überschuldet. Walch Martin übernahm die Schulden als Kaufpreis.

20. Juni 1935 Fronleichnam

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 30. August 1935 beteiligte sich der Verein an der Beerdigung unserer lieben Herbergsmutter Anna Walch
(1. Ehefrau vom Walch Martin). In tiefer Rührung beklagte Ehrenvorstand Sanktjohanser den unersetzlichen Verlust den der Verein durch den Heimgang seiner Herbergsmutter erlitt. 6 Trachtlerinnen im Schalk trugen die Herbergsmutter zu Grabe. Mit umflorter Fahne gab ihr der Verein das letzte Geleit. Ihr Name wird in der Geschichte der Leonhardstoana unvergeßlich bleiben.

Johann Fröhlich Schriftführer

Am 6. November beteiligte sich der Verein an der Leonhardifahrt in Kreuth.

Johann Fröhlich Schriftführer

Außerordentliche Mitgliederversammlung am 24.11.35
Am Sonntag den 24.11. hielt der Verein im Gasthof Batznhäusl eine außerordentliche Mitgliederversammlung ab, welche gut besucht war.
Der Grund der Versammlung war die Wahl des 2. Vorsitzenden, da derselbe bei der ordentlichen Generalversammlung bestimmt wurde, was laut Statuten nicht zulässig ist.
Jennerwein Matthias wurde einstimmig als 2. Vorsitzender gewählt.
Die Versammlung war hiermit beendet und man blieb bei gemütlicher Unterhaltung noch einige Zeit beisammen.

Bartl Josef, Johann Fröhlich Schriftführer

Das war der letzte Eintrag im Protokollbuch. Bei der Gleichschaltung 1937 duch die Nationalsozialisten wurde der Verein aufgelöst.

Im Kassenbuch gibt es am 10. August 1936 den Eintrag "vom Herrn Walch Restkaufsumme für Vereinshütte 200,- RM".

Lt. nachfolgendem Schreiben vom 23. Juli 1937 an das Amtsgericht Tegernsee erfolgte die Auflösung des Vereins nicht automatisch sondern auf Betreiben des Kreuther Bürgermeisters Max Mayr:

Kreuth den 23. Juli 1937
Der Bürgermeister der Gemeinde Kreuth
An das Amtsgericht Tegernsee
Betreff: Auflösung des Geb.Tr.Erh.Vereins D'Leonhardstoana in Kreuth
Der Gebirgstrachtenerh.Verein "Leonhardsteiner" in Kreuth ist in seiner Auflösung begriffen, nachdem das Interesse für den Verein seitens der Kreuther Burschen nicht, wie erforderlich, gegeben ist, sondern sich auf Sport u.s.w. einstellt, sodass ein Weiterbestehen des Vereines nicht mehr erreicht werden kann. Ausserdem darf nach den Bestimmungen über Trachtenverbände und des K.d.F.Vereinsringes in einer Gemeinde unter 5000 Einwohnern nur ein Trachtenverein bestehen. Dieser ist für die Gemeinde Kreuth der Geb.Tr.Erh.Verein "Hirschbergler" der auch dem K.d.F.Vereinsringe angeschlossen ist.
Es ist nun beim Leonhardsteiner Verein die Sache so, dass vor etwa 2 Jahren wohl mit grösster Mühe und Not ein Vereinsführer (Bartl Josef jun.) aufgestellt werden konnte, der aber für den Verein alles vernachlässigte und nun infolge der Interesselosigkeit der Kreuther Burschen der Verein völlig verschwindet. Nach der gegebenen Sachlage bleibt nichts anderes übrig, als den Verein wieder aufzulösen, weshalb ich sie ersuche, mir mitzuteilen, in welcher Weise diese Angelegenheit vollzogen wird, nachdem es sich um einen eingetragenen Verein handelt.
§ 16 der Vereinssatzung sagt:
"So lange noch 3 Mitglieder für Erhaltung des Vereins stimmen, kann derselbe nicht aufgelöst werden."
Ich könnte mir nun nicht vorstellen, wie ein Verein mit 3 Mitgliedern bestehen sollte, abgesehen davon, dass ich niemand wüsste, der sich der Sache annehmen würde.
In diesem Zusammenhange darf ich auch noch auf § 17 der vorerwähnten Vereinssatzung hinweisen, die lautet:
"Bei Auflösung des Vereins übernimmt ohne Nutzniessung die Aufbewahrung und Verwaltung des Barvermögens, Vereinsgegenständen Fahne, Standarte etc. der Bruderverein d'Hirschbergler, Reitrain, bis sich wieder 10 Burschen finden, welche den Verein nach vorstehenden Satzungen wieder aufrichten."
Für baldgefälligen Aufschluss danke ich Ihnen.
Der Bürgermeister:
Max Mayr

Beim Einmarsch der Amerikaner begingen Mayr und seine Frau Selbstmord.

Kreuther Miada-Dirndln 1938

 

 

1946 bis 1949

Wiedergründung des Vereins am 23. Februar 1946

Aber eines wurde sowohl von der damaligen Vorstandschaft als auch von der Regierung und dem damaligen Bürgermeister Max Mayr übersehen: Einen Verein kann eine Diktatur zwar willkürlich auflösen, doch aus den Herzen der Mitglieder kann man ihn nicht reißen. So wurde 9 Jahre nach seiner Auflösung der Verein am 23. Februar 1946 wieder ins Leben gerufen.

Der Hauptinitiator war der Winkler Sepp jun. Er kam zum Rettermeier Leo und begeisterte ihn für die Idee einer Neugründung, ebenso seine anderen Freunde, den Spitz (Frank Hans), Gruber Hansl, Petz Sepp, Baudrexl Bertl und Strillinger Anderl jun.; er machte jede Arbeit, auch bei der Mitgliederwerbung war ihm nichts zuviel.

Einen Verein gründen ist nicht schwer, aber daß er von einer Besatzungsmacht genehmigt wird, ist eine andere Sache. Der damalige Winkler Josef sen. war zu dieser Zeit der Bürgermeister von Kreuth und hatte ein sehr gutes Verhältnis zur Amerikanischen Militärregierung in Miesbach; und so arbeiteten Vater und Sohn gut zusammen, erledigten gemeinsam die ganze Schreiberei und Lauferei mit dem Landratsamt und wo sonst noch überall Genehmigungen eingeholt werden mußten.
Das erklärt auch die schnelle Genehmigung des Vereins durch die Amerikaner.
Denn keine zwei Monate nach der Wiedergründung wurde der Verein am 10. April 1946 genehmigt. Durch Erlaubnis der Regierung wurde am 4. Mai 1946 eine Gründungs- und Hauptversammlung einberufen. 55 Neumitglieder wurden aufgenommen.

Am selben Abend wurde noch eine Vorstandschaft gewählt.
1. Vorstand Winkler Josef Schneidermeister,
2. Vorstand Rettermeier Leonhard
Schriftführer Baudrexl Bertl und als
Kassier Josef Petz.
Im Protokollbuch heißt es: Der Abend verlief in guter Stimmung aber leider fehlte die gute Maß Bier.

Der Verein stand vor dem Nichts. Die Hütte war zur Nazizeit verscherbelt worden, die Vereinsfahne in desolatem Zustand. Aber man war frei, die Militärregierung hielt sich zurück, man konnte sich wieder zu seiner Heimat und seinem Verein bekennen.

Wie stands mit dem Plattln? Die Alten wollten oder konnten nicht mehr, die Mittleren waren z.T. noch in Gefangenschaft, wie sollten es die Jungen lernen? Da sprang der Nachmann Steffi von den Hirschberglern ein, er war auch Mitglied beim ersten Verein der Leonhardstoana, und lernte ihnen plattln aber auf Hirschberglerart, dann kam aber bald der Binder Hiasl aus der Gefangenschaft heim, er war vor dem Krieg schon Vorplattler, übernahm die Burschen und lernte ihnen das Leonhardstoanaplattln "So geht des net, mia san Leonhardstoana, koane Hirschbergler". Dabei half ihm auch Forstmeister von Kaufmann.
Wo sollte man bloß Plattlerproben abhalten? Die ersten Plattlerproben nach dem Krieg fanden im großen Schulzimmer statt. Dazu schreibt der Langer Hardl: Zwar war immer noch der elektrische Strom rationiert aber mit einem Aggregat von der Wehrmacht hatten wir unser Licht. Georg von Kaufmann, damals Forstmeister in Kreuth, lernte uns wieder die alten Figurentänze und neue Plattler, fast nach militärischer Disziplin (er war ja auch Major bei den Gebirgsjägern). Als der Spitz (der Spitzname vom Frank Hans), das sah wurde er narrisch: schuacha is a Ausdruck da Freid, da mog i hihaun wos mia baßt!

Bis 1952 fanden die Plattlerproben im Schulzimmer der Volksschule Kreuth statt. Dann untersagte die Gemeinde unter Bürgermeister Hans Hagn (Hausmo) die Benützung des Schulzimmers. Nun war guter Rat teuer. Es ergab sich dann die Möglichkeit, die Plattlerproben im Trockenraum im Badhäusl vom Retzl abzuhalten.

1953 wurde ein Hüttenausschuß gegründet um mit der Gemeinde und Weißachaugemeinschaft wegen eines Platzes zu verhandeln. Warum es zu keiner Einigung kam, war nicht mehr zu erfragen. Es wurde dann das Angebot vom alten Winkler angenommen und auf seinem Grund eine Hütte errichtet.

Wie stand es 1946 mit der Tracht?
In den Familien gab es schon noch brauchbare Miedergwander, sowohl Seidene als auch Tanzmieder mit Pollnkittl. Anders sah es bei den Männern aus; Lederhosen ja, weiße Hemden auch, aber die alten Leonhardstoana-Joppen waren abgenützt oder gar nicht mehr brauchbar. Da der neue Vorstand ein Schneider war, wollte er seinen Verein auch sauber beinand haben.
1946 gab es nichts oder nur gegen Tausch, hellgraues Tuch, so wie es für die alten Joppen üblich war, war nicht aufzutreiben. Aber dunkelgrauer Loden war noch zu bekommen, dafür mußte Schafwolle geliefert werden, ebenso für die Hüte; und so entstand die neue Leonhardstoana-Joppe und daraus der Leonhardstoana-Anzug, der aus dem Kreuther-Tal nicht mehr wegzudenken ist.

Bei der 1200 Jahrfeier in Tegernsee, 1946, wurde die neue Vereinsjoppe das erste Mal ausgeführt und rundum bewundert.
Bei dieser Feier führte der alte und neue Gauvorstand sowie ehemaliger K.d.F. (Kraft durch Freude) Ring Untergruppenführer, Seestaller Hans, schon wieder das große Wort. Er zog über d'Leonhardstoana her, dass sie kein Trachtenverein sind, dass ihre Joppe nichts mit der Oberlandler Tracht zu tun hat, ob sie sich nicht schämen so daher zu kommen.
Doch was ist gelebte Tracht? Eine Miesbacher Trachtenjoppe die von den Vereinsmitgliedern nur bei Vereinsangelegenheiten getragen und dann schnell wieder ausgezogen wird oder eine Leonhardstoana-Joppe die für die Vereinsmitglieder nicht nur zu Vereinsveranstaltungen sondern zum täglichen Gebrauch gehört. Auch Nichtmitglieder heiraten gern im Leonhardstoana-Anzug.
So wurde ihnen die Entscheidung leicht gemacht, für d'Leonhardstoana stand fest, wir sind und bleiben ein "wilder Verein".

Aus dem Leonhardstoana Protokollbuch von 1946

Die Wiedergründung des Gebirgstrachten Erhaltungsverein d´Leonhardstoana Kreuth:

Der Verein wurde im Jahr 1937 bei der Gleichschaltung durch die Naziregierung aufgelöst.
Nach dem 6 jährigen Krieg, im Jahr 1946 am 23. Februar fanden sich in Kreuth wieder einige Burschen, Männer, Frauen und Mädchen die den Gebirgstrachten-Verein wieder ins Leben zurück ruften. Am Abend des 23. Februar fand dann die Gründung der Vorstandschaft statt, es wurde als erster Vorstand bestimmt: Josef Winkler Schneidermeister in Kreuth, 2. Vorstand Rettermeier Leonhard, Schriftführer Baudrexl Bertl und als Kassier Josef Petz ernannt.
Der Abend verlief in guter Stimmung aber leider fehlte die gute Maß Bier.

Nach vieler schriftlicher Arbeit an die Amerikanische Militär-Regierung Miesbach wurde der Verein am 10. April 1946 wieder genehmigt.
Durch Erlaubnis von der Regierung wurde am 4. Mai eine Gründungs- und Hauptversammlung einberufen.
Die Einleitung der Versammlung folgte durch einen Zitherclub (Zither: Winkler Sepp, Rettermeier Leo, Baudrexl Bertl, Gitarre: Strillinger Anderl) mit Ländlern zum Besten, anschließend gab der 1. Vorstand die neue Satzung bekannt und dann folgten die Neuaufnahmen.
Es wurden an dem Abend 55 Mitglieder aufgenommen, also schon ein ganz schöner Verein stand von den Toten wieder auf.
Einstimmig wurde noch beschlossen, daß Kriegsversehrte, die dem Verein beitreten wollen, allerdings Bodenständige oder Ortsansässige Kreuther, ohne Aufnahmegebühren und ohne Jahresbeitrag in den Verein aufgenommen werden.
Der Abend verlief wieder lustig und humorvoll.

Schriftführer Baudrexl

Am 16. Juni 1946 war ein Vereinsabend mit Tanz.
Herr Oberlehrer Rehle las aus seiner selbst zusammengesetzten Chronik vor.
Nach seiner mühevollen 10 jährigen Arbeit gelang es Herrn Oberlehrer Rehle seine weit in den hundert Jahren zurückgreifende Chronik fertig zu stellen. Der Vortrag dauerte gute 2 Stunden und war sehr lehrreich, gerade für den Verein zur Erhaltung der Sitten und Bräuche der Alten.
Anschließend folgte der gemütliche Teil mit Schuhplatteln und Tanz und fleißig spielte uns auf der Spitzer Franz.

Schriftführer Baudrexl

Am 28.7.1946 hielt der Verein im Kurpark sein althergebrachtes Gartenfest ab,
welches sehr gut besucht war. Zum Tanz spielte die Wiesseer Kapelle.
Der Glückshafen, aus freiwilligen Spenden gerichtet, fand reißenden Absatz. In 1ner Stunde war derselbe ausverkauft. Es fand noch ein Fischerstechen u. Sack-Hüpfen statt, letzteres fand viel Beifall bei den Zuschauern.
Leider kam gegen 1/2 5 ein starkes Gewitter, so daß das Fest im Freien abgebrochen werden mußte und in die Räume des "Batznhäusl" verlegt wurde.
Fleißig spielte die Kapelle die alten vertrauten Weisen und erst spät fand das schöne Fest ein harmonisches Ende.

Für den Schriftführer Leonhard Rettermeier 2. Vorstand

1200 Jahrfeier in Tegernsee

Am 22.9.1946 riefen die Tegernseer alle Trachtenvereine und Einheimischen zu ihrer 1200 Jahrfeier.
Mit 2 liebevoll hergerichteten Dax-Wagen beteiligte sich der Verein an der kirchlichen Feier mit Prozession. Feierlich die Frauen im Schalk, schmuck und sauber die Dirndl und nicht zurück standen die Männer und Burschen in ihren neuen Joppen, den Stopselhüten mit den Spielhahnfedern. Herrlichers Wetter krönte die unvergeßliche Feier, der Tausende von Zuschauern beiwohnten.


 

 

d'Leonhardstaona bei der 1200 Jahrfeier

8 Tage später beteiligte sich der Verein nochmals mit 2 Wagen an der weltlichen Feier der Tegernseer. In herrlichster Farbenpracht des Herbstes standen die Bergwälder, der See glänzte und leuchtete wie flüssiges Silber in der seltenen warmen Herbstsonne, denn darüber stand ein echt bayrisch-blauer Himmel.
Der Bandltanz, oft geprobt und von vielen Mitgliedern mit Ängsten beobachtet, klappte vorzüglich und fand den meisten Beifall der zahlreichen Zuschauer.
Lustig flatterten auf der Heimfahrt die weiß-blauen Bandl und am Abend fand sich nochmals Alt und Jung zum gemütlichen Beisammensein mit Tanz im Vereinslokal.
Allen Beteiligten werden diese beiden Festtage unvergeßlich bleiben.

Für den Schriftführer Leonhard Rettermeier 2. Vorstand

Ein Kirchweihtanz am 21.10.1946 mit der Kapelle "Guggn Sepp"

brachte allen Tanzlustigen viel Freude. Sepp spielte, daß es eine Freude war und die Klarinetten pfiffen und jubelten, daß es einem die Füße von selber mitriß. Gut war die Stimmung, es fehlte halt nur unser Gutes 12%.

Für den Schriftführer Leonhard Rettermeier 2. Vorstand

Am 6.11.1946 beteiligte sich der Verein an der althergebrachten Leonhardifahrt.
Freundlicherweise hatten die Amerikaner den Saal vom Lehmann für die Einheimischen zur Verfügung gestellt.
Nicht zu vergessen, es gab sogar Vollbier und dasselbe hob gewaltig die Stimmung. Zünftig wars, nur zu kurz und das gute Bier zu wenig.

Für den Schriftführer Leonhard Rettermeier 2. Vorstand

Zu einer lang entbehrten lustigen Christbaumfeier lud der Verein am 29.12.1946 alle Kreuther und viel anderes Volk.
Bei amerikanischer Versteigerung hatte der Verein eine gute Einnahme. Anschließend spielte Spitzer Franzl zum Tanz und es war noch recht gemütlich.

Für den Schriftführer Leonhard Rettermeier 2. Vorstand

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1947

Gemäß den Statuten des Vereins wurde am 26. Januar 47 die ordentliche Hauptversammlung für das Vereinsjahr 1947 einberufen.

Im Zuge dieser Versammlung fand die Neuwahl der Vereinsvorstandschaft in geheimer Form durch Stimmzettel statt. Stimmberechtigt waren alle anwesenden 40 weiblichen und männlichen Vereinsmitglieder. Zum Wahlausschuß wurden die beiden Mitglieder Frank Hans und Heigenlechner Rudolf bestimmt.
Ergebnisse der Wahl:
Als 1. Vorstand wurde Winkler Josef jun. mit 38 Stimmen wiedergewählt, ebenso als
2. Vorstand Rettermier Leonhard mit 33 Stimmen und als
Kassier Petz Josef mit 36 Stimmen.
Als Schriftführer wurde Sanktjohanser Lorenz mit 30 Stimmen neugewählt, nachdem der bisherige Schriftführer Baudrexl Adalbert um Entlastung gebeten hatte.

Lenz Sanktjohanser, Schriftführer

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1948

Tanzkranzl am 18. Januar

Da das Rodelrennen am 11. wegen Schneemangel (es war alles aper bis weit hinauf) ausgefallen war, außerdem ein großer Ball wegen Raummangel nicht abgehalten werden konnte, hielt der Verein ein Tanzkranzl im Batznhäusl ab, das gut besucht war. Guggn Sepp spielte dazu und es war recht gemütlich.

Leo Rettermeier

Am 2. Februar 1947 lud der Verein die Bevölkerung zum althergebrachten Rodelrennen ein.
Als Rennstrecke wurde der Ziehweg vom Pletscherer-Graben gewählt. 18 Frauen und Mädchen und 27 Männer und Burschen waren um 14 Uhr am Start. Die Bahn war in guter Verfassung und so wurden gute Zeiten erzielt. Bestzeit bei den Damen erreichte Sollacher Lisl und bei den Herrn Hagn Josef, der mit 6 Min. 30 Sek. Bestzeit fuhr.
Die Organisation klappte reibungslos, Unfälle oder Schlittenbrüche kamen nicht vor. Die Preisverteilung sollte 14 Tage später während des Vereinsballes stattfinden.

Lenz Sanktjohanser Schriftführer

Am 17. Februar veranstaltete der Verein den alljährlichen Vereinsball.
Die amerikanische Belegschaft des Hotel Lehmann gab dazu den großen Saal des Hotels zur Benutzung frei. Die Veranstaltung war recht gut besucht, sogar einige Wiesseer Burschen zeigten ihr Können im Schuhplattln.
Den Höhepunkt des Balles bildete die Preisverteilung zum Rodelrennen. Da alle Preise in gleichen Schachteln verpackt waren, kam es zu großen Überraschungen.
Die Musik und die Besucher hielten recht lange aus und die Stimmung war gut, obwohl das Gerücht von dem amerikanischen Vollbier nicht wahr werden wollte.

Lenz Sanktjohanser Schriftführer

Am 17. August fand im Kurpark ein Tanzfest des Vereins statt,
zu dem die ganze Bevölkerung und drei Vereine geladen waren.
Ein Gartenfest im alten Stile konnte nicht abgehalten werden, da die Preise für den Glückshafen, das Fischstechen und das Sackhüpfen nicht aufzutreiben waren. Zwei neue Tanzflächen boten genügend Raum für die Tanzlustigen und der Guggn Sepp munterte mit flotten Weisen auch noch die älteren Besucher zu einem Tanz auf.
Von den geladenen Vereinen waren nur einzelne Mitglieder erschienen und so verlief der Nachmittag etwas lau. Erst am Abend kam größerer Schwung in die Veranstaltung, die um 22.30 Uhr endete.

Lenz Sanktjohanser Schriftführer

Am 6. November 1947 nahm der Verein mit zwei sauber geschmückten Wägen an der Leonhardifahrt teil.
Das Wetter war naß, nur für die Umfahrt schloß Petrus seine Schleußen. Die Amerikaner hatten dieses Jahr leider nicht den großen Saal des Hotel Lehmann zur Verfügung gestellt, so daß es für die vielen Teilnehmer an Platz mangelte und viele auch gleich nach der Umfahrt wieder an die Heimfahrt denken mußten, auch fehlte dieses Mal das amerikanische Vollbier, das im vergangenen Jahr die Stimmung so sehr gehoben hatte.
Trotzdem wurde es am Nachmittag und nochmals am Abend lustig im Batznhäusl.

Lenz Sanktjohanser Schriftführer

Zum ersten Mal seit Bestehen des Vereins lud dieser seine Mitglieder zu einem Preisplatteln ein.
Das Zustandekommen dieser Veranstaltung ist vor allem unserem Forstmeister v. Kaufmann zu verdanken. Viele schöne Preise belohnten alle Teilnehmer für ihre Leistungen. Als Schiedsrichter wurden die beiden alten Plattler Jennerwein Matthias und Kramer Hugo gewählt.
Forstmeister von Kaufmann spielte für alle Teilnehmer einen vorher bestimmten Plattler. Die Besten wurden:
bei den Mädchen: Schober Lisi
bei den älteren Teilnehmern der Männer: Sanktjohanser Sepp (allerdings mußte dieser mit Frank Hans rittern)
und bei den Jungen unser Vorplattler Rudi Rehle
Alle Teilnehmer waren begeistert und wünschten eine Wiederholung im nächsten Jahr.

Lenz Sanktjohanser Schriftführer

Am 25. Oktober feierte unser lieber Kiem Pauli sinen 65. Geburtstag
zu dessen Ehrung ihm unsere Mädchen und Burschen als Morgenständchen den schönsten Tanz des Vereins, den Bandltanz aufführten. Pauli freute sich herrlich über diese Aufmerksamkeit dazu Anreger Forstmeister v. Kaufmann

Leonh. Rettermeier II. Vorstand u. stellv. Schriftführer

Versammlung am 13. Dez. 47
Tagesordnung. Christbaumfeier, Rodelrennen, Leonhardstoana Ball.
Die angeregte Christbaumfeier wurde auf allgemeinen Wunsch der Vereinsmitglieder abgeschlagen, wegen Mangel an Gegenständen zum Behangen des Baumes.
Das Rodelrennen wurde auf den 11. Januar festgesetzt mit anschließendem Ball, wenn möglich im Gasthof zur Post

L. Rettermeier

Einladung zur Hauptversammlung

Hauptversammlung am 25.1.48
Tagesordnung:

Jahresbericht des Schriftführers und Kassiers
Neuwahl
Wünsche und Anträge

Nach Ablegen des Rechenschaftberichtes des Kassier und Schriftführers ging man zur Neuwahl über, wobei unser Winkler Sepp als der geeignetste Mann als 1. Vorstand wiedergewählt wurde, ebenso Rettermeier Leo als 2. Vorstand und Petz Josef als Kassier. Als Schriftführer wurde Hagn Josef gewählt.
Unter Wünsche und Anträge kam das Hüttenproblem zur Sprache, was aber vorerst wegen der Grundfrage noch zurückgestellt werden mußte.

Sepp Hagn, Schriftführer

Arbeitstour am Weidberg am 22.2.48
Der Verein, mußte als Gegenleistung für erhaltenes Bauholz, Grubenholz arbeiten.
13 Mann und eine gute Brotzeit vom Winkler Sepp schafften alles an einem Tag. Eine Woche später mußten 6 Mann den Weg frei schaufeln, damit das Holz abgeführt werden konnte.

Sepp Hagn, Schriftführer

Am 9. Mai 48 nahm der Verein mit 22 Mitgliedern an der Trachtenwallfahrt nach Birkenstein teil.
Bis Hammer fuhren wir mit dem Omnibus. Von dort aus ging es mit dem Bittgang bis zur Gnadenkapelle. Das nette Kirchlein rief allgemeines Gefallen hervor, besonders bei denen, die den Ort noch nie besucht hatten.
Am Nachmittag machten wir noch einen Abstecher nach Bayrischzell, der bei einer halben Bier und gemütlicheen Beisammensein endete.

Sepp Hagn, Schriftführer

Am 7.8.48 wurde eine Versammlung einberufen,
ob über das Sein oder Nichtsein des Gartenfestes zu entscheiden. Man kam zu dem Ergebnis, daß es sich nicht rentiere. Wir wurden dadurch um unser altherkömmliches Fest und um die Einnahmen gebracht.

Sepp Hagn, Schriftführer

Am 2. Weihnachtsfeiertag führte der Verein eine Christbaumversteigerung durch.
Ein durch zahlreiche nette Sachen geschmückter Baum zierte den Raum und lockte viele Mitglieder und Nichtmitglieder zum Steigern an.
Versteigerer waren Herr Petz und Herr Strillinger sen. die durch witzige Dreingaben der Versteigerung einen heiteren Verlauf gaben und dem Verein ein nettes Sümmchen einbrachten. hernach spielte der Spitzer Franzl noch zum Tanz auf und Jeder konnte, was sie in der Adventzeit versäumt hatten, wieder nachholen.

Sepp Hagn, Schriftführer

Nachtrag: Nach altem Brauch wurde auch heuer wieder am 6. November die Leonhardifahrt durchgeführt.
Schon seit 14 Tagen wurden Daxen und Almrausch hergerichtet und gebunden. Beinahe sah es aus, als wollte "Petrus" dreinpfuschen. Aber es sollte anders kommen. Schon früh morgens wurde Ausschau nach dem Wetter gehalten. Die Berge hatten ein weißes Festtagskleid angelegt und strahlend blauer Himmer versprach Aussicht auf einen herrlichen Tag. Genauso strahlend wie der Himmel waren auch die Festteilnehmer wozu auch der Alkohol ein wesentliches beitrug, den es ja heuer zum erstenmal wieder in unbegrenzter Menge gab.
Nach dreimaliger Umfahrt ging es in die Wirtschaften wo bei einer "Pfunds-Blechmusi" und einer guten Brotzeit zum weltlichen Teil übergegangen wurde. man kann nur sagen: Schön wars und lang hat's gedauert.

Sepp Hagn, Schriftführer

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1949

Am 23.1.49 wurde die ordentliche Hauptversammlung eingerufen.
Tagesordnung:

Jahresberichte des Kassiers und Schriftführers
Neuwahl, Wünsche und Anträge.

Nach Ablegen der Rechenschaftberichte ging es zur Neuwahl der Vorstandschaft über.
Winkler und Petz Josef hatten sich fest entschlossen ihre Posten niederzulegen. Nach 1 1/2 stündiger Debatte ließen sie sich dazu überreden ihre Ämter zum Wohle des Vereins weiter zuführen. Hoffentlich noch recht viele Jahre. Auch der 2. Vorstand und der Schriftführer behielten ihre Ämter auf ein weitere Jahr. Als 1. Vorplattler wurde Rehle Rudi, als 2. Götschl Helmut und Edbauer Toni als Fahnenjunker gewählt.
Das Hüttenproblem mußte wegen der Grundfrage zurückgestellt werden.

Sepp Hagn, Schriftführer

Maifeier 1949:
Zum erstenmal seit langen Jahren brachte es Kreuth wieder zu einem Maibaum. Unter vielen Mühen und Plagen wurde er herangeschafft. Kein Wunder, er soll ja angeblich von der Schwarzen Tenn stammen. (Er war aber nicht aus der Schwarzen Tenn sondern der schönste Baum vom Böckl; der war stinksauer. So mußte der Winkler Sepp, als 1. Vorstand, zu seinem Namenskollegen gehen und um gut Wetter bitten. Der Böckl Sepp war eine so gute Haut, daß er sich mit einer Beitragsbefreiung auf Lebenszeit einverstanden erklärte. Mitte der 60er Jahre meinte er: "I zahl wieder mein Beitrag".)
Am 1. Mai war dann im Batznhäusl Maitanz der sehr gut besucht war. Auswärtige waren sogar mit Baumsäge und Hackl gekommen, aber ohne Erfolg. Erst zu vorgerichteter Stunde wurde an das Heimgehen gedacht. Viele kamen erst am 2. Mai nach Hause. Hauptsache: "Jedem hats gefallen."

Sepp Hagn, Schriftführer

60. Gründungsfest der Wallberger am 24.7.49
Auch die Leonhardstoana sind der Einladung der Wallberger gefolgt und zu Ihrem Gründungsfest erschienen.
Bei herrlichem Wetter wurde der Trachlterumzug abgehalten. Er begann und endete beim Gasthof Seerose, wo auch die Bühne aufgeschlagen war.
Die Leonhardstoana führten den Bandltanz vor, der allerseits Gefallen hervor rief. Besonders gut ist der Verein durch seine schöne und einheitliche Tracht aufgefallen.

Sepp Hagn, Schriftführer

Waldfest am 7. August 1949
Nach einjähriger Pause wurde heuer wieder ein Gartenfest durchgeführt.
Die Tanzbühne stand im Kurpark, dem schönsten Platz den es für ein solches Fest gibt. Ein mit sehr schönen Preisen ausgestatteter Glückshafen war auch da, der ja immer seine besondere Anziehungskraft hat und auch bald restlos ausverkauft war.
Bandltanz, Kronentanz und Plattler wechselten einander ab. Zünftig war auch das Schubkarrenrennen und Wettlaufen der Buben. Bis spät in die Nacht hinein spielte die Musi und das Fest endete mit einem vollen Erfolg.

Sepp Hagn, Schriftführer

?, Fleck Eugenie, Einberger Gabi, Willibald Christl

Ausflug nach Inzell und Berchtesgaden am Kirchweihsonntag:
Sieben junge Kreuther Madl und Burschen hatten sich entschlossen, am Kirchweihsonntag Herrn von Kaufmann zu besuchen. Die Wiedersehensfreude war auf beiden Seiten groß.
Hat doch Herr von Kaufmann viele, für uns neue, Trachtentänze und Plattler nach Kreuth mitgebracht und den jungen Leonhardstoanern angelernt. Er hat sich damit ein bleibendes Verdienst im Verein erworben.
Nach gutem Frühstück wurde wieder aufgebrochen und weiter gings über Ramsau, Berchtesgaden nach St. Bartholomä. Die Rückfahrt ging über Reichenhall zurück nach Inzell, wo wir von Frau und Herrn Forstmeister bereits erwartet wurden. Nach dem Abendessen wurde aufgespielt und geplattelt, daß es eine wahre Freude war. Zwischendurch gings auch einmal auf die Kirtahutschn, die eigens für den Besuch aufgebaut worden war.
Allzuschnell verstrich die Zeit und es mußte an die Heimfahrt gedacht werden. Ein kurzer Abstecher noch auf den Siegsdorfer Trachtenball, wo die Leonhardstoana einen Ehrentanz bekamen und dann gings nach Haus.
Allen wird dieser schöne Ausflug noch lang in Erinnerung bleiben.

Sepp Hagn, Schriftführer

 

Leonhardifahrt am 6. November 1949
Wie alljährlich, so nahmen auch heuer zwei sauber gebundene Wägen an der Umfahrt teil. Der Wettergott hatte einsehen und ließ es erst regnen, nachdem in den Wirtschaften bei Brotzeit und Bier alles gut untergebracht war. Allzuschnell verstrichen die schönen Stunden und so manche und mancher hatten den Wunsch, wenn es nur öfter im Jahr einen Leonharditag gäbe.

Sepp Hagn, Schriftführer

 

1950 bis 1954

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1950

Hauptversammlung der Leonhardstoana 1950
Tagesordnung:
Jahresbericht des Kassier und Schriftführer
Neuwahl, Wünsche und Anträge
Nach Ablegung des Rechenschaftsberichtes des Kassiers und Schriftführers ging man zur Neuwahl über.
Unter keinen Umständen wollte Sepp Winkler wieder den Vorstand übernehmen. Unterbrochen wegen des Feueralarms, brachte man es eine Stunde später doch zu einem guten Ende: Sepp Winkler beugte sich dem "Volkswillen", der ihn in geheimer Wahl einstimmig das Vertrauen aussprach und ihn wieder zum 1. Vorstand haben wollte.
Hans Gruber wurde 2. Vorsitzender, Leo Rettermeier versieht das Amt des Kassiers, Sepp Hagn wurde als Schriftführer und Fahnenjunker, Rudi Rehle und Helmut Götschl als Vorplattler gewählt.
Die Versammlung entschloß sich dann angesichts der allgemeinen Geldknappheit den Jahresbeitrag herabzusetzen, der nun 1,50 DM für männliche und 0,50 DM für weibliche Mitglieder beträgt. Die Aufnahmegebühr wurde auf 3 DM festgesetzt.

Rodelrennen

Rodelrennen

Am 5. Februar 1950 hielt der Verein ein Rodelrennen vom Setzberg ab.
54 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begaben sich zum Start. Bei etwas stark aufgetauter Strecke verlief das Rennen reibungslos. Am abend fand sich zu einem gemütlichen Beisammensein und zur Preisverteilung im Batznhäusl ein.
In der Damenklasse siegten Jennerwein Resl und Lisl, die beide die gleiche Zeit von fünf Minuten fuhren. Bei den Herren trug Baudrexl mit einer Zeit von 3,18 Minuten den Sieg davon.

Närrischer Sonntag
Hunderte lachten, bis ihnen die Tränen über die Backen rannen und bewiesen damit den Leonhardstoanern, daß sie für den Faschingssonntag den richtigen Faschingszauber in Kreuth aufgezogen hatten.
Es war aber auch wirklich toll, was bei diesem Schneereifenrennen an Mummenschanz aufgeboten wurde. Eine Maske überbot buchstäblich die andere, nicht nur an Verkleidung, sondern auch in dem Bestreben über die närrische Rennstrecke zu kommen.
Am Fuchsbau einem Hindernis mit fünf Eingängen und nur einem Ausgang, spielten sich die tollsten Szenen ab. Kaum einer der Teilnehmer und närrischen Teilnehmerinnen, darunter sogar drei Herren in der Alterklasse zwischen 60 und 80 Jahren, erwischte auf Anhieb den richtigen Weg. Wenn es noch eine närrische Steigerung gibt, beim abendlichen Faschingskranzl wurde sie erreicht.

Waldfest 1950
Wenn unlängst ein "Trachtengewaltiger" daran Anstoß nahm, daß die Leonhardstoana nicht dem Gauverband angeschlossen sind, und dies in einem Gedicht mit den Worten zum Ausdruck brachte, daß man scheinbar hinter Wallberg und Leonhardstein schlafe, so hätte ihn dieses Waldfest eines Besseren belehrt.
Rund tausend Zuschauer, Einheimische und Fremde waren gekommen und waren begeistert über das, was die Leonhardstoana und ihre Gäste die Wallberger und die Tanzgruppe der Sudetendeutschen Landsmannschaften an altem Brauchtum zeigten.
Es war aber auch eine Freude zuzusehen, wie sie Bandl- und Kronentanz, Steyrer und Achter tanzten und im Wettbewerb mit den Wallbergern plattelten, daß der Boden dröhnte. Dabei bewies auch die neue Tanzbühne ihren Wert, geschaffen vom Edbauer Hansl, die nun endlich das richtige Ausmaß hat.
Einen vollen Erfolg brachte wieder der Glückshafen, der mit überraschend guten Preisen beschickt war, so daß ein Griff in die Losschüssel nicht lauter Wurstel hervorbrachte. Alles in allem es war ein voller Erfolg.

Wallbergerfest 1950
Hatten die Wallbergler durch ihren Besuch die enge Verbundenheit mit unserem Verein bewiesen, so wollten auch wir nicht nachstehen. Ein Daxwagen voll junger Madln und Burschen hatte sich zusammen gefunden und auf gings nach Enterrottach. Bei guter Stimmung, einer zünftigen "Musi" und einer guten Maß Bier verging der schöne Nachmittag nur allzuschnell und es mußte wieder an die Heimfahrt gedacht werden.

Leonhardifahrt 1950
Wie alljährlich, so nahmen auch heuer wieder zwei Wägen des Vereins an der Umfahrt teil.
Schon Tage und Wochen vorher wurden die Vorbereitungen getroffen. Besonders schwierig war die Beschaffung des Almrausch und des Mooses, da ja alles bereits unterm Schnee lag. In der Nacht zum Leonharditag gab es noch einmal Neuschnee und es mußte erst mittels Schneepflug der Weg freigemacht werden.
Bedingt durch die schlechte Witterung waren es nur 18 Wägen. Das kalte Wetter half auch mit die Schnapsflaschen der Weiberleut zu leeren. Heuer soll sich ausnahmsweis keine beklagt haben, daß sie ihre volle Flasche wieder Heim tragen mußte.
Noch eine Bitte an den Petrus und an die Wirte. An Petrus taten wir bitten, er möchte zur nächsten Leonhardifahrt a schönas Wetter schick´n! De Wirt solln sich um a andre Musi schaugn, mir möchtn Walzer tanz´n und d´Haxn aussihaun. Mir mögen an Plattler an Walzer und an Marsch, wenns ihr dös nit verstehts, dann leckts uns a am - 6. November is wieder Leonhardi!

Sepp Hagn, Schriftführer

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1951

Die diesjährige Hauptversammlung fand am 21. Januar 1951 statt.

Zu Beginn gedachte man der beiden im Jahre 1950 verstorbenen Vereinsmitglieder Herrn Hugo Kramer und Herrn Oberlehrer Max Rehle.
Anschließend ging man dann zur üblichen Tagesordnung über.
Nach dem Bericht des Kassier und Schriftführers wurde die alte bewährte Vorstandschaft mit Ausnahme des zurückgetretenen Schriftführers und Fahnenjunkers Sepp Hagn wiedergewählt. Das Amt des Schriftführers übernahm für das Jahr 1951 Rudi Rehle, das Amt des Fahnenjunkers Toni Edbauer.
Nach allgemeinem Beschluß wurde dann noch die Vorstandschaft um 3 Mitglieder erweitert. Hierzu wurden Hans Frank, Hias Jennerwein und Hans Stillner als Beisitzer gewählt, so daß sich nun folgendes Bild der Vorstandschaft ergibt:
1. Vorstand: Sepp Winkler
2. Vorstand: Hans Gruber
Kassier: Leo Rettermeier
Schriftführer: Rudi Rehle
Beisitzer: Hans Frank, Hias Jennerwein und Hans Stillner.
Die Versammlung als solche nahm einen ruhigen Verlauf und wies keine besonderen Höhepunkte auf.
Zwischendurch spielten 3 der jüngsten Mitglieder auf ihren Instrumenten und gaben in Anbetracht ihres kurzen Zusammenwirkens ein beachtenswertes Programm zum Besten.

R. Rehle Schriftführer

Faschingsgaudi 4. Februar 1951
Am Faschingssonntag veranstaltete der Verein seine nun fast schon zur Tradition gewordene Faschingsgaudi in Form eines maskierten Preisstackeln, das den Preisstacklern neben vielerlei Gaudi auch einige Tröpfchen Schweiß abverlangte. Hernach gings dann ins Batznhäusl wo vereinseigene Musikanten zum Tanz aufspielten.
Abends kam es dann noch zu einer Überraschung als plötzlich das Licht ausging und einige, zum größten Teil vereinsfremde Gestalten in den Saal eindrangen und ein regelrechtes Haberfeldtreiben abhielten, das sich sehen lassen konnte, wenn auch der Haberermeister im Hinblick auf die ausgewählten Personen mitunter etwas gar zu frei und derb auftrug.
N.B. Nebenbei sei noch bemerkt, daß die diesjährige Faschingsveranstaltung an Originalität, Urviechereien und allgemeiner Hetz' hinter ähnlichen Veranstaltungen der Vorjahre um einiges zurückblieb. Der Grund hierzu dürfte unter anderem wohl auch darin liegen, daß sich ein beträchtlicher Teil, vorallem der jüngeren Vereinsmitglieder scheinbar aus Prestigegründen von der aktiven Beteiligung fernhielt - Keine Angst! Wegen einer gesunden Faschingsnarretei ist noch keinem eine Perle aus der Krone gefallen.

R. Rehle Schriftführer

Fronleichnam 24. Mai 1951
Wie alljährlich beteiligte sich auch heuer wieder der Verein bei herrlichstem Wetter an der Fronleichnamsprozession. Die Prozession war sehr schön, nur die Teilnehmerzahl der Vereinsmitglieder ließ etwas zu wünschen übrig.

R. Rehle Schriftführer

Beerdigung von Klaus Stillner 3. Juli 1951
Am 3. Juli gab der Verein seinem weit und breit geachteten, viel zu früh durch Unfall aus dem Leben geschiedenen Vereinsmitglied Klaus Stillner das letzte Geleit. 3 mal senkte sich die Fahne ins Grab. Vereinskameraden sangen ihm als letzten Gruß den Andachtsjodler.

R. Rehle Schriftführer

Wallbergerfest 12. August 1951
Der herkömmlichen Einladung der Wallberger Folge leistend, beteiligte sich unsere Plattlergruppe an deren Gartenfest in Enterrottach. neben allgemeinen Schuhplattlern und dem Steyrer führten wir wieder den Bandltanz auf, der seinen Eindruch auf das Puplikum und die übrigen anwesenden Vereine nicht verfehlte.

R. Rehle Schriftführer

Fahnenweihe des Burschenvereines in Rottach 26. August 1951
Am 26. August nahm der Verein mit einer Abordnung am Kirchenzug, Gottesdienst und Fahnenweihe des Rottacher Burschenvereines teil.

R. Rehle Schriftführer

Mitgliederversammlung 1. September 1951
In einer Sitzung der Vorstandschaft kam man überein, in die Reihe der zahlreichen Verpflichtungen des Vereins auch einmal eine willkommene Abwechslung in Form eines Gemeinschaftsausfluges einzuschalten. Zu diesem Zweck wurde am 1. September eine Mitgliederversammlung abgehalten, in welcher dieser Vorschlag lebhaften Anklang fand. Nach längerem hin und her einigte man sich schließlich auf eine Fahrt ins Tirol und zwar nach Innsbruck und ins Stubai.

R. Rehle Schriftführer

Vereinsausflug nach Innsbruck und ins Stubai 9. September 1951
An einem schönen Herbsttag, es war Sonntag der 9. September, startete man in der Früh´ um 6 Uhr von Kreuth aus, in zwei vollbesetzten Omnibussen, Richtung Innsbruck. Anfangs hinderte starker Morgennebel die Sicht. Doch schon ab Achensee wurde es zusehens lichter. Am Inn entlang war der Nebel völlig verschwunden, so daß sich die Kalkriesen des Karwendels zur Rechten und die etwas sanfteren Erhebungen der Duxer Vorberge zur Linken, in ihrer ganzen Größe dem Auge des Beschauers boten.
In Innsbruck angekommen, schauten wir uns zuerst die Hofkirche mit den berühmten "schwarzen Mandern" an. Hernach machten wir einen kleinen Besichtigungsgang durch die Stadt. Dann ging die Fahrt weiter ins Stubai. Zuerst fuhren wir die Brennerstraße aufwärts und bogen dann bei Schönberg rechts ab in das Stubaital. Die überaus eindrucksvolle Hochgebirgslandschaft, die sich nun unseren Blicken auftat, war für die meisten von uns neu.
Wir kamen durch Tulpmes, dem Hauptort des Stubaitales, Medraz, und machten schließlich in Neustift halt. Hier wurde Mittag gemacht und hernach die Gegend in Ruhe eingehend besichtigt. Anschließend stiegen wir wieder in unsere Omnibusse und fuhren wieder zurück nach Innsbruck, wo wir den Berg Isel und noch einmal die Stadt besichtigten.
Dann wurde zur endgültigen Heimfahrt aufgebrochen. Das Inntal war durch die untergehende Sonne besonders schön beleuchtet. Den "Kasbach" brachten wir nach einigen Verkehrsschwierigkeiten auch glücklich hinter uns.
Im Achental und in der Glashütte machten wir noch einmal Halt und schwangen nach ausgiebiger Brotzeit auch noch das Tanzbein. Spätabend kamen wir wieder in Kreuth an.
Der Ausflug war für alle Beteiligten ein wunderschönes Erlebnis und brachte eine freudige Abwechslung in das einförmige Vereinsleben. Eine solche Art der Abwechslung wäre eine Wiederholung schon wert.

R. Rehle Schriftführer

Leonhardi 6. November 1951
Wie alljährlich fand auch heuer wieder 6. November 1951 die Kreuther Leonhardifahrt statt.
Traditionsgemäß beteiligte sich der Verein mit zwei tadellos gebundenen G´länderwägen. Das Hochfest unseres Vereinsnamenspatrons wurde in altherkömmlicher Weise gefeiert.

R. Rehle Schriftführer

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1952

21. Ordentliche Hauptversammlung

Am 17. Februar 1952 fand im "Gasthof Batznhäusl" die 21. ordentliche Mitgliederversammlung statt. Sie war gut besucht. Die alte Vorstandschaft gab ihre Rechenschaftsberichte ab. Sie verzeichneten eine erfreuliche Aktivität des Vereins im abgelaufenen Vereinsjahr, die auch eine zufriedenstellende finanzielle Entwicklung mit sich brachte.
Wie in jeder Hauptversdammlung erklärten die Vorstandsmitglieder auch diesmal, dass sie auf gar keinen Fall mehr ihre "Schanzl" weiterführen wollen, und wie jedes Jahr wurden sie wieder gewählt. Nachdem sie sich lange genug gespreizt hatten - so lange, dass hernach keiner sagen konnte, sie hätten sich gerne dazu hergegeben, - nahmen sie die Wahl wieder an. Sepp Winkler blieb also für ein weiteres Jahr 1. Vorsitzender. Er gab aber sodann unmißverständlich zu erkennen, dass er nur dann weiter machen werde, wenn sich auch die übrigen bewährten Mitarbeiter wieder voll dem Verein zur Verfügung stellen. Ein ernstes Wort richtete er an die Jugend, die er eindringlich bat, aktiver am Vereinsleben teilzunehmen.
So wie der 1. Vorsitzende, ergaben sich auch die übrigen Vorstandsmitglieder mit einem "in Gotts Nam" ihrem Schicksal.
Die Vorstandschaft setzt sich also wie folgt zusammen:
1. Vorsitzender: Sepp Winkler
2. Vorsitzender: Hans Gruber
Kassier: Leo Rettermeier
Vorplattler: Rudi Rehle
Fahnenjunker: Toni Edbauer
Beisitzer: Hans Frank, Hiasl Jennerwein, Hans Stillner
Der einzig "Neue", der Schriftführer wurde in meiner Wenigkeit gefunden. Ich habe leider einen Sprachfehler: Ich kann nicht "nein" sagen. Somit war der schwierigste Teil der Versammlung glücklich abgeschlossen
Der übrige Diskurs drehte sich hauptsächlich um den geplanten Neubau einer Vereinshütte. Die Gemeinde hat uns leider die Benützung des Schulzimmers für die Plattlerproben untersagt, wodurch das Hüttenproblem schon brennend geworden ist. Die Vorstandschaft wurde ermächtigt, die notwendigen Schritte zur Lösung dieser Frage zu unternehmen.
Ein weiterer wichtiger Entschluß wurde gefaßt: Der Verein will sich für die Leonhardifahrt einen eigenen Truhenwagen anschaffen.

Hans Sollacher jun. Schriftführer

Bericht im Seegeist
Die "Leonhardsteiner" haben Raumsorgen
Kreuth.
Am Sonntag hielten die "Leonhardsteiner" im Batznhäusl ihre Hauptversammlung ab. Nach den Rechenschaftsberichten wurde die alte Vorstandschaft entlastet.
Höhepunkte im Vereinslebens im vergangenen Jahr waren das Gartenfest im Kurpark und die Fahrt nach Innsbruck und ins Stubaital.
Die Finanzlage des Vereins ist zufriedenstellend, wie aus dem Bericht des Kassiers Leo Rettermeier hervorging.
Unter der Voraussetzung, daß sich die alten, bewährten Mitglieder wieder dem Verein zur Verfügung stellen würden, erklärte sich Vorstand Sepp Winkler bereit, die Geschicke des Vereins auch im kommende Jahr zu leiten. 2. Vorstand blieb Hansl Gruber, Kassier Leo Rettermeier, Vorplattler Rudi Rehle, Fahnenjunker Toni Edbauer. Als Beisitzer fungieren weiterhin Hiasl Jennerwein, Hans Frank und Hans Stillner. Lediglich das Amt des Schriftführers fand mit Hans Sollacher eine neue Besetzung.
Die Hauptsorge der Kreuther Trachtler ist nach wie vor das Fehlen eines vereinseigenen Lokals, indem Plattlerproben abgehalten werden können. Da durch die Gemeinde nun auch noch das Schulzimmer gekündigt ist, ist dieses Problem wieder ganz besonders akut geworden. Da kein anderer Raum vorhanden ist, will die Vorstandschaft versuchen, mit der Gemeinde zu einem wenigstens befristeten Übereinkommen zu gelangen, da auch der Trachtenverein ein nicht zu übersehender Faktor in der Fremdenverkehrswerbung sei. Wenn man schon für Tracht und Brauchtumserhaltung kein Verständnis mehr aufbringe, so müsse man eben auf die finanziellen Vorteile verweisen, die der Trachtenverein der Gemeinde bzw. dem Fremdenverkehr zu bringen imstande sei, obwohl dies nicht der eigentliche Sinn der Sache sei.
Zustimmung fand der Vorschlag des Vorstands, für die Kreuther Leonhardifahrt einen vereinseigenen Truhenwagen anzuschaffen. Voraussetzung dafür sei, daß die Finanzierung gesichert ist.
In diesem Zusammenhang wurden allerdings auch Stimmen laut, die mit Bedauern darauf hinwiesen, daß es den Anschein habe, als sollte die Leonhardifahrt bei der überhandnehmenden Motorisierung ganz einschlafen.
Im Zuge seiner nun schon zur Tradition gewordenen Faschingsveranstaltung wollen die Leonhardsteiner heuer ein maskiertes Preisrodeln durchführen, das, wie jedes Jahr, am Faschingssonntag stattfinden soll.
-so-

In jeder Beziehung ein Erfolg war das Gartenfest am 27.7.1952 im Kurpark.
Der Vereinskasse konnte ein erkleckliches Sümmchen zugeführt werden. Erstmals war die Drahtseilbahn für Kinder vorhanden. Neben den übrigen Lustbarkeiten, wie Glückshafen, Schießstand usw. war sie ein Hauptanziehungspunkt des Festes.

Am 15. August 1952 weilte unsere Vereinsjugend zum "Gegenbesuch" beim Fest der "Wallberger" in Enterrottach.

Am 25. Oktober 1952 brachte der Verein dem Kiem Pauli zu seinem 70. Geburtstag seine Glückwünsche.

Vor seiner Wohnung im "Bad" tanzte die Vereinsjugend den Kronentanz, wofür der Pauli sichtlich erfreut, in herzlichen Worten dankte.

An der Leonhardifahrt war auch heuer wieder ein Wagen des Vereins beteiligt.

Hans Sollacher Schriftführer

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1953

22. Ordentliche Hauptversammlung

war am 10. April 1953 im Nebenzimmer des Gasthofs "Batznhäusl". Sie war gut besucht.
1. Vorstand, Kassier und Schriftführer gaben ihre Berichte. Sie fanden einstimmige Billigung und ihre Verfasser Entlastung.
Aus dem Bericht des 1. Vorsitzenden wäre die Mitteilung hervorzuheben, daß alle Verhandlungen mit Gemeinde und Weißachaugemeinschaft zur Lösung der Hüttenfrage immer noch kein Ergebnis erbracht haben. Um nichts unversucht zu lassen und eine möglich zweckvolle Verwendung der vorhandenen Gelder und Materialien zu gewährleisten, wurde beschlossen, einen Hütten-Ausschuß zu bilden.
In diesen Ausschuß wurden sodann folgende "Männer vom Fach" gewählt: 1. Vorstand Sepp Winkler, Hans Edbauer, Hans Frank, Hiasl Jennerwein, Josef Petz, Josef Stich, Hans Stillner, sowie für die Gemeinde Bürgermeister Hans Hagn.
Die Neuwahlen der Vorstandschaft brachte keine Änderungen. Die "Alten" wurden einstimmig (gegen ihre eigene Stimme) für ein weiteres Jahr gewählt.
Ganz unnötig erhitzten sich dann nochmals die Gemüter, als von einem Versammlungsteilnehmer das Thema "Alte Leonhardstoana-Hütte" angeschnitten wurde. Erst als das Protokoll über die damalige entscheidende Hauptversammlung vom 7. April 1935 verlesen worden war, wurde Klarheit geschaffen und "die Kirche wieder ins Dorf zurückgebracht!" Schließlich wurde noch beschlossen, auch heuer wieder ein Gartenfest durchzuführen.
Die Anschaffung des vereinseigenen Leonhardi-Truhenwagens wurde zurückgstellt, bis nach Abschluß des Hüttenproblems eine Übersicht über die Finanzen besteht.

Hans Sollacher jun. Schriftführer

Übersicht über das Vereinsjahr 1953/54
Die Verhandlungen mit Gemeinde, Weißachaugemeinschaft und privaten Grundbesitzern führten trotz aller Bemühungen, für die Hütte einen geeigneten Platz zu bekommen, zu keinem Erfolg.
Am 2. August 1953 faßte der faßte der Hüttenausschuß und die Vorstandschaft den Beschluß, auf ein Angebot von Josef Winkler sen. einzugehen und auf dessen Grundstück eine zerlegbare Mehrzweckhütte zu erstellen. Der Vertrag mit Herrn Winkler wurde ausführlich beraten und schließlich einstimmig gutgeheißen. Er stellt unter den gegebenen Umständen die beste Lösung dar, die gefunden werden konnte.

Das Gartenfest fand am 9. August im Kurpark statt. Es war wiederum in jeder Beziehung ein Erfolg.
Am 4. Oktober 1953 lößte sich der Hüttenbau-Ausschuß auf, nachdem seine Aufgabe erfüllt war. Am selben Abend wurde die von Josef Stich erbaute Hütte, die allgemein als glückliche Lösung bezeichnet wurde, mit Musik und Tanz eingeweiht.
Bei der Leonhardifahrt beteiligte sich der Verein wieder mit einem sauber gebundenen Wagen.

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1954

23. Ordentliche Hauptversammlung am 14. Februar 1954 im Gasthof Batznhäusl

Diese Hauptversammlung verlief ohne Sensationen und nahm einen schnellen, reibungslosen Verlauf.
Zugegen waren etwa 30 Vereinsmitglieder, hauptsächlich diejenigen, die sich immer und zu jeder Gelegenheit als die tragenden Säulen des Vereins erweisen.
Nach den schnell abgewickelten Rechenschaftsberichten der Vorstandschaft, die mit ihrer Entlastung schlossen, wählten die Anwesenden durch Zuruf und Handaufnahme die bisherige Vorstandschaft für ein weiteres Jahr.
1. Vorsitzender Sepp Winkler appellierte an die Vereinsmitglieder und erbat sich die weitere Mitarbeit, besonders durch die Vereinsjugend.
Die Versammlung beschloß, auch in diesem Jahr wieder ein Gartenfest durchzuführen, sowie eine Fahrt zu veranstalten.

Hans Sollacher Schriftführer

Leonhardstoana Truhenwagen

Vereinsjahr 1954 in Stichworten:
Am 1. Mai fuhren vier Paare nach Salzburg zum alpenländischen Volkstanzfest und hinterließen unter vielen anderen Trachtengruppen einen sehr guten Eindruck.
Am 8. Juni wurde unsere ehemalige Fahnenmutter, Frau Rosa Gloggner "Zahlerin" begraben. Der Verein gab ihr mit einer Fahnenabordnung das letzte Geleit.
Das Gartenfest im Kurpark wurde am 25. Juli durchgeführt. Bei schönem Wetter war es auch diesmal der Anziehungspunkt vieler Fremder und Einheimischer. Dank ein schönen Gemeinschaftsleistung wurde das Fest in jeder Hinsicht zu einem schönen Erfolg.
Der diesjährige Omnibusausflug führte nach Wies - Neuschwanstein - Füssen - Reutte - Mittenwald - Fall und wurde für alle Teilnehmer zum bleibenden Erlebnis. Tag: 5. September
Bei der Leonhardifahrt war erstmals der vom Hagn Toni und Sepp Schober wunderbar künstlerisch bemalte vereinseigene Truhenwagen dabei, der allgemeine Bewunderung und Anerkennung fand.

Hans Sollacher Schriftführer

1955 bis 1959

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1955

24. Ordentliche Hauptversammlung 20. März 1955 im Batznhäusl

Die Hauptversammlung nahm den gewohnten normalen Verlauf: Bericht des Kassiers und des Schriftführers mit anschließender Entlastung der Vorstandschaft.
Die Neuwahl brachte uns wieder die alte bewährte Vorstandschaft mit Ausnahme des nach auswärts gezogenen Schriftführers, so daß sich folgendes Bild der Vorstandschaft ergibt:
1. Vorstand: Winkler Sepp
2. Vorstand: Gruber Hans
Kassier: Rettermeier Leo
Schiftführer: Rehle Rudi
Vorplattler: Gloggner Sepp
Hauptpunkt der nun folgenden Diskussion war die Errichtung eines neuen Kreuzes auf dem Leonhardstein, nach dem das alte, 1945 zum Dank für glückliche Heimkehr aus dem 2. Weltkrieg errichtet, im letzten Winter durch einen Sturmwind umgeworfen wurde. Die Vorstandschaft wurde mit den Vorarbeiten für die Beschaffung und Aufstellung betraut.

Fronleichnam 1955
Bei der Fronleichnamsprozession am 9. Juni nahm eine Fahnenabordnung des Vereins teil.

Kreuzerrichtung und Kreuzeinweihung auf dem Leonhardstein am 19. Juni 1955
Nach umfangreichen und gründlichen Vorbereitungen war es soweit, daß zur Vollendung der Tat geschritten werden konnte.
Am Pfingstmontag (30.5.) wurden vorwiegend von Mitgliedern des Vereins, aber auch anderen freiwilligen Helfern, Eisenschienen, Zement, Sand, Wasser und Werkzeuge in mühevoller Arbeit zum Gipfel geschafft und die Eisenstangen gleich einbetoniert. Die Hauptarbeit und zugleich das schwerste Stück Arbeit wurde am Sonntag den 19.6. geleistet.
Das schwere Kreuz, das der Spitzer Franzl in aller Früh von Kreuth bis hinauf zur "Kirchengasse" gefahren hatte, wurde von hier aus auf den Schultern der Nimmermüden zum Gipfel des Leonhardsteins getragen, wo es dann in fachgemäßer Weise aufgestellt und verankert wurde.
Zur Einweihung des Kreuzes, nachmittags um 14 Uhr, die in einer kurzen schlichten Feier von Herrn Pfarrer Engelmann vorgenommen wurde, fanden sich über 100 Andächtige auf dem Gipfel ein. Das Kreuz wurde dem Andenken der Gefallenen der beiden Weltkriege geweiht.
Der Einweihungsfeier folgte eine eindrucksvolle Feldmesse am Fuß des Leonhardsteins in einer Lichtung der "Kirchengasse".
Der Tag fand seinen fröhlichen Abschluß in einem zünftigen Beisammensein aller Beteiligten mit Musik und Tanz in der Vereinshütte. Der Verein stiftete hierzu Bier und Brotzeit. - Er lebe hoch!

Dazu der Bericht im Seegeist vom Mittwoch den 22. Juni 1955
Das vierte Gipfelkreuz auf dem Leonhardstein
Nicht zur Orientierung oder für den Fremdenverkehr, sondern zur Ehre Gottes
Der Trachtenverein "D`Leonhardstoana" hat am vergangenen Sonntag ein neues Gipfelkreuz auf seinem Hausberg aufgestellt. Es ist das vierte innerhalb von 85 Jahren.
Unter außerordentlich starker Anteilnahme der Bevölkerung wurde es auf dem Gipfel des Leonhardsteins errichtet und geweiht. Nach der Kreuzeinweihung wurde ein Feldgottesdienst abgehalten.
Wenn auch der Aufstieg der "Kreuzträger" beschwerlich war, so kam der Humor dabei nicht zu kurz. Besonders, wenn es darum ging, dem einen oder anderen Kameraden einen Streich zu spielen.
Da das Einbetonieren der Eisenschienen und der Verankerungen schon vorher erledigt worden war, konnte man, nachdem der Blechmantel um das neue Kreuz herumgelötet worden war, darangehen, das Kreuz aufzustellen, das nun mit seinen sechs Metern Höhe ins Tal hinunter grüßt. Immer mehr Bewohner des Dorfes kamen, um den Männern bei ihrer Arbeit zuzusehen und die Aufstellung und Weihe des Kreuzes mitzufeiern. Wie groß die Anteilnahme der Bevölkerung war, läßt sich leicht daraus ersehen, daß 103 Menschen auf dem kleinen Gipfel des Leonhardsteines waren, um diese Stunden mitzuerleben.
Als das mit leuchtend grüner Farbe gestrichene Kreuz nach schwerer Arbeit in die Eisenschienen gebracht (um ein vorzeitiges Verwittern zu vermeiden, berührt das Kreuz nicht mehr direkt den Fels) und nach allen vier Seiten verankert war, wurde es mit einem herzhaften Juchzer begrüßt.
Pfarrer Engelmann, den man mit reichlichem Beifall auf dem Gipfel empfangen hatte, nahm dann die kirchlichen Weihehandlungen vor. Er widmete das Kreuz den Gefallenen der Gemeinde in beiden Weltkriegen. Der Andachtsjodler beschloß die kleine kirchliche Feierstunde.
Hans Gruber, zweiter Vorstand des Trachtenvereins, dankte in seiner kurzen Ansprache allen, die mitgeholfen hatten, das Werk zu vollenden. Über die Geschichte der Gipfelkreuze berichtete er, daß das erste Kreuz im Jahre 1870 errichtet wurde. Wie lange dieses Kreuz stand, weiß man heute nicht mehr genau. Jedenfalls wurde im Jahre 1915 ein neues Kreuz aufgestellt. 1945 errichteten Kreuther als Dank für die glückliche Heimkehr aus dem zweiten Weltkrieg und aus der Gefangenschaft das dritte Kreuz auf dem Gipfel des Kreuther Wahrzeichens. Jetzt wurde nun das vierte Kreuz im Gedenken an die Gefallenen beider Kriege aufgestellt.
Anschließend trugen sich alle Anwesenden in das neue, von Toni Hagn geschaffene Gipfelbuch in Ledereinband ein, zuerst Pfarrer Engelmann, dann Bürgermeister Hagn, der Vereinsvorstand und dann alle, die gekommen waren, um an dieser Feierstunde teilzunehmen.
Der Altar zum Feldgottesdienst war am Fuße des Leonhardstein errichtet worden. Durch eine Waldschneise sah man von hier aus das neue Kreuz herunterleuchten. Die heilige Messe, musikalisch umrahmt von der Bauernmesse, wurde von einem Kaplan zelebriert, der nach langen Jahren der Gefangenschaft hier in Kreuth Erholung sucht. Pfarrer Engelmann sprach zu den Gläubigen über die Bedeutung des Kreuzes und über das Kreuztragen in unserem Leben. "Wir stellen", so führte er weiter aus, "die Kreuze auf unseren Berggipfeln nicht zur Orientierung oder zur Hebung des Fremdenverkehrs auf, sondern zur Ehre Gottes. Das Kreuz, das auf den Gipfeln der Berge im wahren Frieden steht, soll uns Mahner in dieser Zeit sein, den Frieden zu erhalten und für den Frieden zu schaffen". Die warmen und passenden Worte Pfarrer Engelmanns gaben der Feier einen schönen und nachhaltigen Abschluß.
Während des Nachmittags hatten viele Kreuther, die die Bergwanderung nicht mitmachen konnten, die Ereignisse auf dem Gipfel des Leonhardstein durch Ferngläser beobachtet.

Gartenfest am 24. Juli 1955.
Nach dem die Leonhardstoana bisher mit dem Wetter Glück gehabt haben war auch beim heurigen Gartenfest wieder ein strahlender Sommertag.
Es war "a mords Zuagang". Menschenmengen wie noch nie. Schuhplattler, Steyrer, Bandl- und Kronentanz klappten vorzüglich. Glückshafen, Schießstand, Wurfbude und Drahtseilbahn fanden regen Zulauf. Die Hirschbergler und Wallberger waren auch mit dabei. Alles lief wie am Schnürl und der Tag endete in bester Harmonie. Und sogar die "Musi" spielte mehr richtige als falsche Noten.
Alles in allem ein großartiger Erfolg. - Möge es immer so bleiben.

Wallbergerfest 14. August 1955
Wie jedes Jahr nahm die Plattlergruppe des Vereins auch heuer wieder beim traditionellen Wallbergerfest in Enterrottach teil.

Almbauerntag 15./16. Oktober 1955 in Rottach-Egern
Bei dem sehr gut gelungenem Heimatabend in der "Überfahrt" in Egern anläßlich des Almbauerntages wirkte neben den Waakirchner Sängern und den Fischbachauer Dirndln unter anderem auch die Plattlerguppe des Vereins mit.
Am Kirchweihsonntag beteiligten sich die Leonhardstoana auch am Kirchenzug und Festgottesdienst der Almleut und Almbauern in Egern.

Leonhardifahrt 6. November 1955
Ein überaus schöner strahlender Herbsttag und gab neben der eindrucksvollen Bergkulisse den äußeren Rahmen für die diesjährige Leonhardifahrt.
Der Festgottesdienst wurde im Freien vor dem Handl-Anwesen abgehalten. Die Kreuther Sänger sangen die Bauernmesse. Unzählige Menschen aus Nah´ und Fern´ beteiligten sich am Festgottesdienst und wohnten anschließend der dreimaligen Umfahrt bei.
Die Leonhardstoana fuhren wieder in ihrem schönen neuen Truhenwagen.

Der Seegeist berichtet am 7. November 1955:
Ein Leonharditag so schön wie lange nicht mehr
Kreuther Umfahrt gilt als die älteste - Trotz Motorisierung mehr Gespanne beteiligt
Kreuth.
Böllerkrachen und Glockengeläut weckten gestern in aller Hergottsfrüh die Bewohner des Kreuther Tales und gaben den Auftakt zu einem Leonharditag, wie wohl schon lange keiner mehr begangen worden ist in Dorf Kreuth.
Ein tiefblauer Himmel, warme strahlende Herbstsonne und fahnengeschmückte Häuser schufen den Rahmen für ein urbayerisches Bild, zusammengestellt aus frohen Menschen, die aus nah und fern kamen, um diesen Bauernfeiertag mitzuerleben und mitzugestalten.
Prächtig war die Auffahrt der Truhen- und Tafelwagen, einer schöner geziert als der andere, dazu die Weiberleut im Schalk und Mieder, die Mannerleut in der Tracht, und dann die Rösser - gestriegelt und gebürstet, weißblaue Bänder in den geflochtenen Mähnen, mit blitzsauberen Geschirren und blankem Lederzeug, herausgeputzt wie die Menschen, so, wie es sich altersher gehört, daß man in seinem besten Sach an diesem Tag kommt, um die Gnade des Allmächtigen herabzubitten für Münsch und Tier.
Es konnte auch gar nicht anders sein an diesem prächtigen Tag, als das man den Gottesdienst im Freien abhielt, und so wurde der Altar heuer zum erstenmal beim "Handl" aufgebaut: ein geschmückter Altartisch, darüber die barocke Statue des hl. Leonhard und das ganze gekrönt vom Kruzifix. Pfarrer Engelmann zelebriete den Festgottesdienst. Der Salisianerpater Augustin aus Benediktbeuern hielt die Predigt und vier Kreuther Burschen sangen die Deutsche Bauernmesse so gut, wie sie schon lange nicht mehr zu hören war.
Und so, wie es seit 1494 Sitte und Brauch ist in Kreuth, das sich rühmen kann, die älteste Leonhardifahrt zu haben, zogen nach dem Gottesdienst die Bauern mit ihren Rössern dreimal um die Kreuther Leonhardikirche, um sich nacheinander mit Weihwasser, Weihrauch und Kreuz segnen zu lassen. Dabei ergab sich die erfreuliche Feststellung, daß trotz aller Motorisierung heuer mehr Gespanne als in den letzten Jahren gekommen waren: zweiundzwanzig Wagen insgesamt, besetzt mit den Gemeinderäten, den Gebirgsschützen, Almleuten und Schalkfrauen, den Leonhardsteinern und den Hirschberglern und natürlich den Schulkindern, die Blechmusik nicht zu vergessen. Dazu kamen noch ezahlreiche Einzelreiter.
Für den offiziellen Abschluß des Tages hatte sich der Kreuther Gemeinderat auch etwas neues ausgedacht, von dem man hoffen darf, daß es für die Zukunft beibehalten wird, eine Ehrung all der Pferdebesitzer, die mit ihren Pferden an der Umfahrt teilgenommen hatten. Herzlich begrüßte dabei Bürgermeister Hagn alle Teilnehmer und dankte ihnen dafür, daß sie keine Mühe und kein finanzielles Opfer gescheut hatten, um den Leonharditag zu einem wirklichen Fest werden zu lassen. 62 Urkunden, versehen mit dem Gemeindesiegel und den Unterschriften des Bürgermeisters und des Pfarrherrn von Kreuth, konnte er dann verteilen. Damit hatte offiziell der Tag seinen Abschluß gefunden. Inoffiziell hatte er für manche ein sehr spätes Ende.

Christbaumfeier 16.12.1955
Nach mehrjähriger Unterbrechung fand am 2. Weihnachtsfeiertag wieder eine Christbaumversteigerung statt, die sich guten Besuches erfreute. Nach der unter reger Beteiligung verlaufenen Feier spielte der Winkler Sepperl mit seiner Zieharmonika zum Tanz auf. Der Verein hatte zu dieser Feier 4 Rußlandspätheimkehrer, die gearde zur Erholung in Kreuth weilten, eingeladen und mit Geschenken bedacht.

Rudi Rehle Schriftführer

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1956

Vereinjahr 1956

Am 25.3.1956 fand die Generalversammlung der Leonhardstoana statt.
Die Anzahl der Besucher ließ etwas zu wünschen übrig.
Nach Begrüßung durch den Vorstand gab dieser die Tagesordnung bekannt:
1. Rechenschaftsbericht,
2. Kassenbericht
3. Neuwahl der Vorstandschaft
4. Wünsche und Anträge

Zu Punkt 1) erstattete der Schriftführer Bericht über die Bestätigung des Vereins im abgelaufenen Jahr.
In Punkt 2) berichtete der Kassier über Einnahmen und Ausgaben im laufenden Geschäftsjahr. Die Kasse wurde überprüft von Math. Jennerwein und Josef Petz, und in Ordnung befunden, wofür dem Kassier Entlastung erteilt wurde.
In Punkt 3) regte der Vorstand an, es solle die Neuwahl alle zwei Jahre stattfinden. somit fällt siede auf das nächste Jahr.
Der Schriftführer, Rudi Rehle, legte seinen Posten nieder, weil er als Student im kommenden Jahr wenig in Kreuth sein kann.
Man wählte mich zum Schriftführer (Petz Sepp) und ich nahm die Wahl mit einigem Vorbehalten an.
Punkt 4) Wünsche und Anträge - brachte zum Teil recht lebhafte Debatten.
Über Gartenfest und kleinere Heimatveranstaltungen gab es manches Für und Wider und auch gute Anregungen. Besonders heftig wurde die Debatte, als ein Mitglied die Frage stellte, ob in Zukunft dem Mangel an "Dirndln" beim Trachtentanz nicht dadurch abgeholfen werden könnte, daß man einfach "Dirndln mit Bubiköpf" zum Schuhplattln zuläßt. Diese Auseinandersetzung wurde ziemlich laut und persöhnlich geführt, und es gab ein paar rote Köpfe, so sehr redete man sich in die Hitze. Aber der Verein hält doch treu und fest zum heimatlichen Brauchtum und zur alten Sitte. Man konnte von den anwesenden Dirndln sogar deutlich zu hören bekommen, daß sie so etwas nicht zuließen.
Von der Vorstandschaft wurde auch der Antrag gestellt, die Vereinshütte in stabiler Ausführung zu erstellen und fürs Gartenfest die vorhandenen Anbauteile mit noch fehlenden zu einer Festbude auszuführen. Man war sich darin einig, daß durch das jährlich zweimalige Auf- und Abbauen der Hütte bald größere Schäden entstünden. - Die Zimmererarbeiten hierfür werden in nächster Zeit vergeben, soweit es unsere Kasse "verkraften" kann.
Der Vorstand bedankte sich noch beim ausscheidenden Schriftführer für seine gut geleistete Arbeit und schloß daraufhin die Versammlung.
Man saß aber hernach noch lange gemütlich bei Sang und gutem Trunk beisammen und schiedete Pläne fürs kommende Jahr.

5. April 1956 Ausschußsitzung des Vereins
Es wurde über den Termin des Gartenfestes beraten.
Ferner besprach man die Umarbeitung der Vereinshütte.
Weiter wurde über das Verleihen der Aufbauten zum Gartenfest des Schiklubs gesprochen. Über die Leihgebühr konnte man sich nicht restlos einigen.

Alpenländisches Volkstanzfest

Am 1. Mai 1956 fuhren einige Paare des Vereins nach Salzburg zum traditionellen alpenländischen Volkstanzfest.

Am 31.5.1956 beteiligte sich eine Abordnung des Vereins am Fronleichnamsfest.

Am 29. Juli 1956 fand das übliche Gartenfest statt.
Es wurde ein voller Erfolg in jeder Hinsicht. Beinahe hätte uns das Wetter ein Streich gespielt; aber doch war es für Kreuth wieder der große Tag. Auch die Wallbergler und Hirschbergler hatten sich eingefunden.
Die Eintrittsgelder erreichten den bisher höchsten Stand, - der Glückshafen war auch noch nie so schnell geräumt.
Die verschiedenen Trachtentänze waren gut geprobt worden - und so klappte alles vorzüglich. Schießbude, Drahtseilbahn und Wurfbude fanden wie alljährlich guten Anklang und trugen so mir zu dem finanziell guten Erfolg bei. Eine Südtiroler Musikgruppe, die großen Beifall fand, erfreute die Zuhörer durch ihre Darbietungen.
Es war alles lustig und fidel, - bis abends gegen 10 Uhr ein leichter Regen die Leute zum Auseinandergehen mahnte.

Am 12. August 1956 lud der Vorstand zu einer außerordentlichen Versammlung ein.
Es fand eine Aussprache darüber statt, ob ein zweites Gartenfest sein sollte oder nicht. Die Abstimmung ergab eine Stimmenmehrheit, die für ein zweites Gartenfest sprach. Die Jugend versprach fest mitzuhelfen, da für den Herbst eine schöne Fahrt in Aussicht gestellt wurde.


Auf zu den Wallbergern

Am 15. August 1956 fuhr die Leonhardstoana Plattlergruppe mit dem Daxwagen zum Wallbergler-Fest

 

 

 

 

Am 21. August 1956 nahm eine große Abordnung des Vereins am Begräbnis des so tragisch verunglückten 2. Vorplattlers des Vereins Georg Hagn (Danzl Schorschä) teil.
Der 2. Vorstand Hans Gruber legte am Grab einen Kranz nieder.

 

Aus dem Seegeist:
Eine kaum übersehbare Menschenmenge hatte sich am Dienstag auf den beiden Egerner Friedhöfen eingefunden, um den jungen Bergsteigern das letzte Geleit zu geben.
Kaplan Kopp fand im Trauergottesdienst zu Herzen gehende Worte und versuchte, den Angehörigen Trost zuzusprechen.
Vor Antritt ihrer Schweizreise hatten die beiden gläubigen Bergfahrer noch die Sakramente empfangen. Beide starben in dem Bewußtsein, einen der schönsten und gewaltigsten Berge Europas bezwungen zu haben. Auf den Schultern von Schulkameraden und Vereinsfreunden der Hirschbergler, geleitet von Gebirgsschützen und Schalkfrauen, Vereins- und Fahnenabordnungen, wurde Georg Hagn zur Familiengrabstätte der Danzl getragen. Gerade in diesem Augenblick schickte die Sonne ihre Strahlen auf den Egerner Friedhof.
Sepp Hagn sprach für die Hirschbergler, Sollacher für die Theatergruppe, Auwinger für die Bergkameraden, Sepp Kreuz für den Burschenverein, Frank für die Schützengesellschaft Wolfsschlucht, Peter Obermüller für die Freiwillige Feuerwehr Kreuth, Hans Gruber für die Leonhardstoana und Oberlechner für den Skiclub Kreuth. Als erster Bürgermeister der Gemeinde Rottach-Egern und Hauptmann der Gebirgsschützen sprach Sepp Bachmair den Familien der beiden Verunglückten das herzliche Beileid aus.

Am 26. August 1956 wurde das 2. Gartenfest abgehalten.
Es brachte jedoch leider nicht den erwarteten Erfolg; denn 1. machte das Wetter einen Strich durch die Rechnung, und 2. war - die Hauptsaison ging ja schon ihrem Ende zu - die Besucherzahl eine weit geringere im Vergleich zu den früheren Gartenfesten.

Völker singen und tanzen
Große Westfalenhalle Mittwoch, 12. September 1956, 20 Uhr
Den Höhepunkt aller Ereignisse seit der Wiedergründung des Vereins 1946 bildete wohl die Fahrt nach Dortmund.
Am 12. September veranstaltete die Industrie-Gewerkschaft Metall anläßlich des vierten ordentlichen Gewerkschaftstages 1956 in der Dortmunder Westfalenhalle einen Abend unter dem Motto: Völker singen und tanzen.
Aber, - was haben die Leonhardstoana aus Kreuth denn bei dieser Sache zu tun? Ja, das verhält sich folgendermaßen: Unter den Besuchern unseres Gartenfestes am 29. Juli war ein gewisser Herr Jooss aus Dortmund. Er fand so großen Gefallen an den dargebotenen Trachtentänzen, daß er - als Leiter jener Veranstaltung in Dortmund - unsere Buam und Dirndln vom Platz weg für diesen Abend engagierte (auch wenn der Kiem Pauli ihm unbedingt die Waakirchner schmackhaft machen wollte).
Nachdem fleißig geprobt worden war und man alle Hindernisse, die eine derartige Fahrt in Frage hätten stellen können, aus dem Weg geräumt hatte, begaben sich am Dienstag-Abend 18 Uhr 9 Paare unserer Plattlergruppe mit der Vereinsfahne und 8 Mann Blechmusik der Tegernseer-Tal-Kapelle auf die "große" Reise. - Man genoß allen Komfort, der einem quer durch Deutschland Reisenden nur zuteil werden kann.
Doch der Schlafwagen hätte sich beinahe erübrigt, da den meisten der Mitfahrenden die Landschaft, durch die man fuhr, völlig unbekannt war und deshalb das lebhafteste Interesse in Anspruch nahm. Über München - Ingolstadt - Ansbach - Würzburg ging es nach Frankfurt und von da aus im Morgendämmern den schönen Rhein entlang über Bingen - Koblenz - Bonn - Köln.
Welch ein Gegensatz für das Auge des Beschauers, dem sich - noch zu tiefst beeindruckt von den hoch in den Himmel ragenden Türmen des Kölner Doms - plötzlich eine Unzahl von rauchenden Fabrikschloten aufdrängte! Es ging also von Düsseldorf aus quer durch das Ruhrgebiet nach Dortmund.
Der Ankunft gegen 1/2 11 Uhr vormittags folgte sofort eine Hauptprobe in der überwältigend großen Westfalenhalle, die mit einer Länge von 117,5 m und einer Breite von 97,8 m die größte Sporthalle Europas ist und bis zu 23000 Besuchern aufnehmen kann.
Neun verschiedene Nationen waren die Träger der Veranstaltung. Der Beifall der rund 15000 Zuschauer zeigte gesteigerte Begeisterung, als "die Leonhardstoaner aus Oberbayern" in die Halle einmarschierten und mit Fahnenschwingen und fröhlichen "Juchizern" die wartende Menge begrüßten.
Zur Aufführung gelangten der Kronentanz und ein Schuhplattler. Erst nach 23 Uhr verließ man die Halle, um an dem anschließenden gemeinsamen Essen sämtlicher Mitwirkender teilzunehmen.
Nach fast einstündiger Omnibusfahrt erreichte man die in Essen bereitgestellten Nachtquartiere.
Am Donnerstag, 14.9. - 6 Uhr früh brach man in Essen zur Heimreise auf; diesmal jedoch über Mainz - Mannheim - Karlsruhe - Stuttgart - Ulm - München. Trotz der großen Müdigkeit - einer Folge von 2 fast schlaflosen Nächten - war es bei der Heimfahrt außerordentlich zünftig und jeder der Beteiligten erzählte begeistert von den vielen schönen Eindrücken, als man abends 8 Uhr in Kreuth ankam.
Ein extra Dankwort an dieser Stelle dem so umsichtigen "Fahrtenleiter" Rudi Rehle!

Aus dem Seegeist:
Kreuth.
Obwohl schon acht Tage seit der Rückkehr verstrichen sind, erzählen den Mitglieder der Plattlergruppe des Gebirgstrachtenerhaltungsverein D'Leonhardstoaner immer noch begeistert von den Eindrücken und Erlebnissen bei Ihrem Auftreten in der Dortmunder Westfalenhalle, wo sie bei der großen Veranstaltung des Deutschen Gewerkschaftsbundes "Völker singen und tanzen" den Kronentanz und einen Plattler vorführten, trefflich unterstützt von den Musikanten der Tegernseer-Tal-Musik. Die 15000 Zuschauer klatschten begeistert Beifall und auch die anderen Gruppen aus fast allen Ländern Europas zeigten sich beeindruckt. Daß das Auftreten erfolgreich war, geht schon daraus hervor, daß man die "Kreuther Plattler" zu einigen Veranstaltungen ins Ausland einladen will.

 

Am 14. Oktober 1956 beteiligte sich der Verein an der 30. Jahrfeier der Wiesseer Kircheneinweihung.
Es wurde bei herrlichem Wetter ein recht schönes Fest.

6. November 1956: Leonhardifahrt
Wie alljährlich beteiligte sich auch diesmal wieder der Trachtenverein mit seinem schönen Truhenwagen an der Fahrt. Das Wetter meinte es nicht ganz so gut wie im Vorjahr. Die sonst so fröhliche Stimmung nach der Umfahrt wurde heuer etwas getrübt durch die gespannte Lage in Ungarn.

Aus dem Seegeist:
Heiliger Leonhard, bitt´für uns!
Von der ältesten Leonhardifahrt in Kreuth - Festgottesdienst vor dem neuen Altar Kreuth.
Erdgrau verhangen Himmel und Erde. Dazu leichter Schneefall mit Regengemisch - also schon gar nicht das richtige Wetter für einen der ältesten Bauernfeiertage, den Leonharditag, den es ja nicht nur in der Kirche zu feiern gilt, sondern vor allem draußen bei feierlicher Umfahrt der Pferdeprozession, wenn man es so nennen will.
Aber genau so, wie sich die Bauern die viele Vorarbeit für diesen Tag nicht verdrießen lassen, so ließen sie sich auch nicht durch dieses Wetter abhalten, und als gegen 9 Uhr das Kommando zur Aufstellung des Kirchenzuges erscholl, reihten sich Frauen und Mädchen, Männer und Burschen in großer Zahl ein, und die Kreuther Kirche wurde "eindruckt" voll.
Hier empfing die Gläubigen ein neuer Altar, der erst vor kurzem aufgestellt worden war, und in der Kirche, die doch St. Leonhard als Schutzpatron hat, gerecht wird. Über dem Tabernakel thront die Figur des Heiligen, eine schöne Barockarbeit.
Der Pfarrherr von Kreuth, Pfarrer Englmann, der den Festgottesdienst hielt, ging in seiner Predigt auch darauf ein und gab die Sinndeutung des neuen Altarbildes. Nach Gedenkworten für den Freiheitskampf der Ungarn, die doch zum großen Teil ein Bauernvolk sind, ging er ein auf die Berufung des Bauernstandes, aus dem alle Stände hervorgegangen sind, und der heute noch die Lebensgrundlage für das Volk schafft. Eindringlich erging seine Bitte, dieser Verpflichtung eingedenk zu sein und über die Mechanisierung nicht das bewährte gute Alte zu vernachlässigen, liegen doch hier die Wurzeln der Lebenskraft.
Die Kreuther Buam gaben mit der Deutschen Bauernmesse der Anette Thoma den stimmungsvollen Rahmen zum Gottesdienst.
Indessen waren draußen am Kirchweg die Leonhardiwagen aufgefahren, 17 Stück zweispannig und vierspannig, und boten das gewohnt festliche Bild. Schön geschmückte Truhen- und Tafelwagen, aufgeputzte Pferde mit blinkendem Geschirr und stolze Einzelreiter - so es halt seit jeher der Brauch ist und wie es hoffentlich noch lange eine selbstverständlichkeit für unsere Bauern im Tegernseer Tal bleiben soll.
Nach dem Gottesdienst nahmen die Wagen ihre Menschenfracht auf, auch so, wie es seit Jahrhunderten der Brauch ist. Die Bauern, die Schalkfrauen, die Almleute, die Bürgermeister und die Gemeinderäte, die Gebirgsschützen, die Jungfrauen und Burschen, die Schulkinder und natürlich nicht zu vergessen die Musikanten.
Am Kirchhofeingang erwartete sie dann Pfarrer Englmann, um bei der dreimaligen Durchfahrt den Segen zu geben, den Segen für Mensch und Tier, für Haus und Hof, der gläubig herabgebetet wurde an dieser Stelle, bereits seit unzähligen Generationen. Kann sich doch gerade Kreuth rühmen, seit 1494 seine Leonhardifahrt zu haben.

Nachtrag:
Großen Anklang fand die während der Sommermonate öfter zur Darbietung gebrachte Film-Bild-Reihe: "Kreuth im Ablauf eines Jahres". Die herrlichen Farblichtbilder stammten von Toni Edbauer, Leo Rettermeier sprach die verbindenden Worte. Es wäre nur zu wünschen, wenn derartige Vorführungen auch in den nächsten Jahren beibehalten blieben!

Kreuth, den 24. März 1957 Petz Josef

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1957

Am 24.3.57 fand die Jahreshauptversammlung statt.
Der Vorstand eröffnete die Versammlung und gab die Tagesordnung bekannt.
Zuerst gedachte er des tödlich verunglückten 2. Vorplattlers Georg Hagn, worauf sich die Versmmelten von ihren Plätzen erhoben.
Der Schriftführer verlas den Jahresbericht. Anschließend erbrachte der Kassier den Nachweis, daß trotz vieler Neuanschaffungen und Ausgaben die Kasse in Ordnung sei.
Bei Neuwahl blieb alles wieder beim Alten:
1. Vorstand: Winkler Sepp
2. Vorstand: Gruber Hans
Kassier: Rettermeier Leo
Schiftführer: Petz Josef
Vorplattler: Gloggner Sepp
Fahnenträger: Edbauer Toni
Beisitzer: Franz Hans, Stillner Hans, Stich Josef
Bei Wünschen und Anträgen setzte der Kassier durch, daß die weiblichen Mitglieder 1,- DM Jahresbeitrag statt bisher -,50 DM zu zahlen haben.
Anschließend besprach man die Beteiligung an der Fahnenweihe des Trachtenvereins Bad Wiessee. Man kam überein, die Einzelheiten in einer im Mai stattfindenden Versammlung festzulegen.
Ein Mitglied stellte den Antrag, man möchte doch die Gründungsmitglieder des im Jahr 1937 aufgelösten alten Vereins zu Ehrenmitgliedern ernennen. Man wäre im allgemeinen nicht dagegen gewesen, aber schließlich kann man niemanden zum Ehrenmitglied ernennen, der nicht bei der Neugründung des Vereins im Jahre 1946 wieder Mitglied geworden ist. Deshalb erging an alle alten Gründungs- und sonstige Mitglieder die herzliche Bitte, sich wieder in den Verein aufnehmen zu lassen.
Ein neues Mitglied wurde aufgenommen: Hubert Mayr, und ein Mitglied ist ausgetreten.
Die Versammlung war gut besucht mit 35 Mitgliedern an der Zahl. Auch nach Schluß der Versammlung blieb man noch eine Weile gemütlich beisammen.

Am 5. April 1957 beriet die Vorstandschaft über die Beteiligung an der Fahnenweihe in Wiessee am 2. Juni.
Man einigte sich bald darüber, daß die Schalkfrauen nur beim Kirchenzug mitmaschieren sollten und ebensoviele Männer in langer Hose. Den Buam und Dirndln blieb das Hinausfahren mit oder ohne Daxwagen freigestellt. Es wurde beschlossen, daß sich nur die Jungen beim Trachtenzug am nachmittag beteiligen sollten.

Am 12. Mai 1957 fuhren mehrere Paare der jungen Vereinsmitglieder zum alljährlichen Alpenländischen Volkstanzfest nach Salzburg.

2. Juni 1957: 30 jähriges Stiftungsfest und Fahnenweihe in Bad Wiessee:
Es nahmen bei herrlichem Wetter 40 Personen vom Verein teil.
Die Plattlergruppe fuhr mit dem Daxwagen hin. Um 1/2 10 Uhr begann die Aufstellung auf der Festwiese vor dem Hotel Hanselbauer. Der Zug ging von der Festwiese zur Kirche. Pfarrer Gansler hielt auf dem Bergfriedhof eine Feldmesse und nahm anschließend die Weihe der Fahne vor. Es war eine erhebende Feierlichkeit auf dem von der Natur so wunderschön ausgestatteten Platz. Nach Beendigung der Weihe bewegte sich der Zug auf dem gleichen Weg wieder zurück zur Festwiese. Die Fahne wurde nun dem Verein übergeben und die Bänder wurden an die 15 beteiligten Vereine verteilt.
Hernach gings in die Herbergen zum Mittagessen, dem um 2 Uhr der Festzug - der sich über Gebühr lange ausdehnte - folgte.

 

23.6.1957 Beratung über das Gartenfest.

17.6.157: Ausschußsitzung
Beratung über das Gartenfest.

15. August 1957. Gartenfest
Durch andauernde, ungünstige Witterung mußte das Waldfest diesmal auf den Maria-Himmelfahrtstag verschoben werden.

Beitrag im Seegeist:
Erst am Abend kam der Regen.
Schöne Trachtentänze beim Waldfest in Kreuth - Gäste waren begeistert
"Gehts oder gehts net", diese Frage legten sich der Winkler Sepp und der Gruber Hansl am Mittwochabend immer wieder vor, wenn sie ihre Blicke gemeinsam zum bewölkten Himmel hinaufschickten. Es ging um die Durchführung des traditionellen Waldfestes des Gebirgstrachten-Erhaltungsvereins d´Leonhardstoana in Kreuth, das am Maria Himmelfahrtstag stattfinden sollte. Es wurde durchgeführt!
Fleißige Hände halfen am Morgen des Donnerstag fest zusammen, die schönste Sonne lachte dazu vom Himmel und bald war alles aufgebaut, was halt zu einem richtigen Waldfest gehört, der große Tanzboden, die Schießbude, ein Glückshafen, eine Bude zum Ringwerfen, für die Kinder ein Galgen zum Wurstschnappen und ein Glücksrad, für die Hungrigen und Durstigen ein Wurst- und Bierstand.
Zum ersten Mal gab es dann zum Beginn des Waldfestes einen zünftigen Aufmarsch, die Plattlergruppe der Wallberger zog mit zwei "Daxwagen" auf, die Hirschbergler kamen ebenfalls mit einem schön geschmückten Wagen, der Berghammer Steffl mit seinen Musikanten gab dem Ganzen das musikalische Geleit und im Nu war der Kurpark voll von Menschen. Alte und Junge, Trachtler, Einheimische und Fremde, alle zogen froh und unbeschwert durchs Gelände. Dicht umlagert war der Tanzboden, wenn die Hirschbergler, die Wallberger und die Leonhardstoana aufzogen zum Schuhplattln und zum Landler, zum Bandl- und zum Kronentanz. Aber nicht nur für sie spielte die Musi fleißig auf, auch die andern hatten genug Gelegenheit, das Tanzbein zu schwingen.
Es tat der Fröhlichkeit und dem Betrieb gar keinen Abbruch, als man am Nachmittag hie und da ein bißchen himmlisches Naß zu spüren bekam.
Ein ganz besonderer Anziehungspunkt war diesmal wieder der reichhaltig ausgestattete Glückshafen, wobei zwei Fahrräder, die als Haupttreffer zu gewinnen waren, sich sehr fördernd für den Losverkauf erwiesen. Aber auch in den anderen Buden konnte man über mangelnden Zuspruch nicht klagen.
Schlecht wurde es erst am Abend, als der Himmel seine Schleusen öffnete und auch die ganz Wetterfesten den Kurpark räumten um in den benachbarten Wirtshäusern Unterschlupf zu suchen. Schade, denn so ein Waldfest ist ja im Jahr nur einmal und ein Nachmittag allein ist halt doch ein bisserl kurz.

Am 6. Oktober 1957 war in der Vereinshütte ein recht gemütlicher - aber leider etwas kühler - Abend.

Am 6. November 1957 beteiligte sich wie alljährlich der Verein an der Leonhardifahrt.

17. November 1957: Kriegergedächtnistag:
Der Verein stellte wie immer eine Abordnung mit Fahne.

17. November 1957: Ausschußsitzung:
Es wurde beschlossen, die Vereinsfahne in Reparatur zu geben.

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1958

Die am 5. Januar 1958 stattgefundene Christbaumfeier

war sehr gut besucht und bedeutete einen wirklichen Erfolg. Für die musikalische Umrahmung sorgten die Kreuther Musikanten Rehle - Winkler - Gruber und das Kreutherer Mädchen-Trio: Reich - Sanktjohanser - Guffler.

Kreuth, den 2. März 1958 Petz Josef

Am 1. März 1958 fand die Jahreshauptversammlung statt.
Sie war von 26 Mitgliedern besucht und nahm einen recht harmonischen Verlauf.
Vorstand Josef Winkler eröffnete die Versammlung und bat den Schriftführer, das Protokoll zu verlesen. Anschließend legte der Kassier seine Rechnung über Einnahmen und Ausgaben im abgelaufenen Jahr vor, worüber ihm Entlastung erteil wurde.
Mit großem Beifall wurde die neu instandgesetzte Vereinsfahne besichtigt. Dabei wurde beschlossen, sie im Juni ohne besondere Feierlichkeiten und ohne Beteiligung anderer Vereine weihen zu lassen. Am Tag der Fahnenweihe sollte dann auch gleich das Gartenfest abgehalten werden.
Es wurden wenig Wünsche und Anträge geäußert und so schloß der Vorstand bald die Versammlung, nach der man aber gemütlich zum Plaudern noch ein Weilchen beisammensaß.

Am 5.6.58 beteiligte sich eine Abordnung des Vereins am Fronleichnamsfest.

Am 1.6.58 beteiligte sich der Verein am 50-jährigen Stiftungsfest der Hirschbergler mit Festzug und Fahnenweihe.

22.6.58: Fahnenweihe in Kreuth:

Um 1/2 10 Uhr fand die Aufstellung des Vereins vorm Batznhäusl statt. Viele Dirndln und Frauen beteiligten sich in ihrer Festtagstracht am Zug. Um 3/4 10 Uhr startete der Abmarsch zur Kirche. um 10 Uhr begannen die Feierlichkeiten: Festpredigt, Fahnenweihe, Hochamt. Anschließend wurde am Kriegerdenkmal ein Kranz niedergelegt.
Nach dem Heimmarsch zum Batznhäusl gab es für alle Weißwürst' und Bier.
Von dem Plan, am gleichen Tag ein Gartenfest zu halten, mußte man leider infolge der schlechten Witterung Abstand nehmen.

Dazu der Bericht im Seegeist:
Erster Weg an das Grab der Fahnenmutter
Anläßlich des 50. Stiftungsfestes der "Leonhardstoana" wird die erneuerte Fahne geweiht.
Kreuth - Wer am Sonntagmorgen über die Riedlerbrücke in Kreuth zum "Batznhäusl" ging, bekam dort ein buntes Trachtenbild zu sehen: Schalkfrauen, Mädchen im Mieder, Burschn in der "Kurzn", die Mannerleut im schwarzen Trachtengewand. Sie alle trafen sich hier für den Kirchenzug zum Festgottesdienst im Kreuther Gotteshaus.
Ein besonderer Anlaß hatte die "Trachtler" so zahlreich zusammen geführt, galt es doch die erneuerte Fahne des Gebirgstrachten-Erhaltungsvereins "d´Leonhardstoana" zu weihen.
Die Rottacher Musikanten eröffneten den Zug, gefolgt von den ältesten Vereinsmitgliedern mit der verhüllten Fahne. Dann kamen die Frauen in der Tracht und die männlichen Vereinsmitglieder.
Vor dem Gottesdienst hielt der Pfarrherr von Kreuth, Pfarrer Englmann, eine Ansprache, in der er darauf hinwies, daß die Weihe der erneuerten Fahne in ein besonderes Jahr falle: Vor 50 Jahren, am 21. Juni 1908, gründeten Kreuther Burschen die Gesellschaft der "Leonhardstoana", aus der dann im Jahre 1920 der Trachtenverein wurde.
Aus dem Kirchenarchiv hatte Pfarrer Englmann die Niederschrift der Gründungsvereinbahrung herausgesucht und las sie den Trachtlern vor. Pflege und Erhalt der guten Sitte und des angestammten Brauchtums, Treue zum Glauben der Väter sind die wesentlichsten Punkte darin.
Nun wurde die Fahne enthüllt und entrollt, die Weihezeremonie vollzogen. Darauf begann der Gottesdienst, stilvoll umrahmt von dem Gesang der "Kreuther Buam", die unter Leitung von Rudi Rehle die "Deutsche Bauernmesse" zur Ehre Gottes sangen.
Sofort nach dem Gottesdienst wurde die erneuerte Fahne zum Grab der Zahlerbäuerin, Rosa Gloggner, getragen, als Ehrung für die Fahnenmutter der ersten Fahnenweihe im Jahre 1922.
Viele Mitglieder der "Leonhardstoana" mußten ihr Leben in den beiden Weltkriegen lassen und so war es selbstverständlich, daß sich die Überlebenden und die Jugend des Vereins um das Kriegerdenkmal versammelten, um die Toten zu ehren. Tief senkte sich die neugeweihte Fahne, die Weise vom guten Kameraden erklang und Vorstand Sepp Winkler legte mit ehrendem Nachruf einen Latschenkranz nieder. Mit klingendem Spiel rückte der Kirchenzug hierauf ab.
Hatte den ganzen Vormittag das Wetter ausgehalten, so machte es dem geplanten nachmittäglichen Programm einen dicken Strich durch die Rechnung, denn der Regen zwang die Trachtler, das traditionelle Waldfest abzusagen.

29. Juni 1958: Traditionelles "Waldfest"
Am Vormittag stand die Vorstandschaft vor der großen Entscheidung: Riskier'n wir's oder laß mas bleibn? Man war aber dann doch einstimmig dafür und hatte nichts zu bereuen. Das Waldfest nahm seinen altgewohnten Verlauf und gestaltete sich für den Verein recht rentabel. Das Wetter hielt aus, wenn es auch nicht sehr heiß war. Freilich waren nicht mehr ganz so viele Gäste da wie am Sonntag vorher, aber im großen und ganzen konnte man schon zufrieden sein.

Bericht im Seegeist:
Im Kurpark erdröhnt die Tanzbühne
"D´Leonhardstoana" haben beim Waldfest großes Glück mit dem Wetter
Kreuth - Es gehörte schon Mut dazu, nach einer Woche Regenwetter den vorgesehenen Termin für das Waldfest beizubehalten. Nun, die Verantwortlichen des Gebirgstrachten-Erhaltungsvereins "D´Leonhardstoana" wurden für diesen Mut belohnt, denn das Wetter wurde absolut richtig für ein Waldfest: Sonnenschein, blauer Himmel, und im Gefolge damit die richtige Mischung der Teilnehmer von Gästen und Einheimischen, alten und jungen, solchen, die mitmachen und solchen, die nur zuschauen wollten. Sie kamen alle auf ihre Rechnung!
Im schönen Kurpark in Dorf Kreuth hatten die "Leonhardstoana" die Tanzbühne aufgebaut, dazu einen großen Glückshafen, mit dem zugkräftigen Haupttreffer eines Fahrrades, und eine Schieß- und Wurfbude; für jeden Geschmack also etwas. Die Musikanten sorgten dafür, daß die Tanzbühne nie lang leer blieb. Mit besonderem Beifall bedacht wurden natürlich immer wieder die Figurentänze der Leonhardstoana- vor allem der Bandl- und Kronentanz -, die Schuhplattler der "Hirschbergler" und "Wallberger".
Am Schießstand konnte man die Meisterschützen bewundern, die in bunter Reihenfolge "Blattln" und "Fahrkarten" schossen und aufgeregt klaubten Loskäufer Treffer und "Wurschtl" auseinander. Zur allgemeinen Belustigung gab es noch ein Sackhüpfen für die Buben. Natürlich war auch dafür gesorgt, daß keiner zu verhungern oder zu verdursten brauchte. Kurzum - ein Waldfest an dem jeder wirklich sein Vergnügen haben konnte.

Wie alljährlich beteiligte sich der Verein auch an den Gartenfesten der Hirschbergler und Wallbergler.

Am 24. August 1958 beschloß der Verein, ein 2. Waldfest zu veranstalten.

Aber St. Petrus war das anscheinend nicht ganz recht. Oder er war sooo traurig, weil er nicht mitmachen durfte! Jedenfalls war schon gleich zu Beginn des Festes der Himmel zu Tränen gerührt. - Man mußte also notgedrungenerweise das Waldfest auf 8 Tage später verschieben.
So wurde es am 31.8. abgehalten und wenngleich auch die Masse der Sommergäste bereits abgereist war, wurde doch die Kasse um eine Kleinigkeit bereichert.

Am 14. September 1958 fand eine außerordentliche Versammlung statt.
Tagesordnung:
1. Vorlage der Abrechnung des Waldfestes vom 31.8.
2. Bekanntmachung betreff Beteiligung am Oktoberfestzug
3. Aussprache über die Teilnahme am Trachtenball aller 5 Trachtenvereine des Tegernseer Tales
4. Planung eines Vereinsausflugs nach Unken

Oktoberfest 1958

Am 21. September 1958 beteiligte sich der Verein mit Fahnenabordnung und 11 Paaren beim Oktoberfestzug.
Die Sonne meinte es sehr gut und so wurde der Marsch ziemlich anstrengend und der Durst groß. Nachts 11 Uhr fuhr der Bichlmaier seine Last - zwar etwas schwerer als auf der Hinfahrt - wieder nach Hause.

27./28. September: Fahrt nach Unken!
Man beschloß in der Versammlung am 14.9. mit Herrn Forstmeister von Kaufmann in Verbindung zu treten. Dabei wurde eine kostenlose Übernachtung in einer Forstamtshütte zugesichert.
Am Samstag fuhr also um 16 Uhr ein Omnibus von Kreuth über Miesbach - Autobahn - Rosenheim nach Unken. Man kam um 1/2 8 Uhr abends an und freute sich schon auf eine gute Brotzeit beim Friedlwirt.
Herr Forstmeister von Kaufmann hatte alles großartigst arrangiert. Die Unkener Musikanten spielten auf und beim Tanzen und Lustigsein merkte man kaum, daß es schon auf Mitternacht zuging. Also hieß es aufbrechen ins Nachtlager. Viele denken noch heute an den herrlichen Spaziergang beim Vollmondschein zu einer forsteigenen Hütte, die als Nachtquartier bereitgestellt war.
Am 28.9. morgens 5 Uhr fuhr der 2. Omnibus in Kreuth ab und kam um 3/4 8 Uhr in Unken an. Nach dem Gottesdienst fuhr man weiter zum Friedlwirt, und von da aus ging es zu Fuß ins Heutal. Dort traf man mit der 1. Gruppe zusammen und aß gemeinsam zu Mittag. Man hat dabei einige recht müde, verschlafene Gesichter gesehen, denn der Tanz vom Vorabend und der Marsch über den Berg steckte noch manchen in den Gliedern.
Um 2 Uhr ging die Fahrt für müde und ältere Teilnehmer wieder talwärts. Der größte Teil ging jedoch zu Fuß zum Friedlwirt. Von da aus brach man bald auf zur Heimfahrt, doch nicht, ohne sich vorher gebührlich bei Herrn von Kaufmann verabschiedet und bedankt zu haben.
Heimwärts ging´s über St. Johann nach Kufstein, wo im Auracher Hotel (im Auracher Löchl gab´s leider keinen Platz mehr) der Durst gelöscht wurde. Auf der Weiterfahrt kam man über Thiersee, Landl, Bayrischzell nach Hundham zu unserem Vereinsmitglied Moni Linder. Da gab´s noch ein ausgiebiges Abendessen und genug zum Trinken, so daß man erst glücklich um 1/4 nach 10 Uhr in Kreuth ankam.


Am 14. Oktober war eine Zusammenkunft der Vorstandschaften aller drei Tegernseer-Tal-Vereine:

d'Wallberger, d'Hirschbergler und d'Leonhardstoana.
Der Grund war ein Schreiben von Hans Seestaller, der um den Beitritt zum Gau warb. Während die Wallberger schon halb gewonnen zu sein schienen, stand für uns das Resultat bereits fest: Es bleibt alles beim Alten!
Am Schluß waren auch die Wallberger wieder unserer Meinung und wir schrieben geschlossen Hans Seestaller wegen einer Zusammenkunft in Weißach ab.

Am 18.10. fand der geplante Ball sämtlicher Trachtenvereine des Tegernseer Tales in der Überfahrt Egern statt.
Es war sehr nett, so daß man beabsichtigte, eine solche Zusammenkunft im kommenden Jahr zu wiederholen.

An Leonhardi 1958 beteiligte sich der Verein wie alljährlich an der Leonhardifahrt.
Infolge der zunehmenden Motorisierung werden anscheinend auch im Tegernseer Tal die Pferde immer weniger. Es waren heuer nur noch 12 Wägen.

Am 16. November nahm der Verein an den kirchlichen Feierlichkeiten zum Totengedenktag teil.

Kreuth, den 4.4.1959 Petz Josef

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1959

Am 4. April 1959 fand die Jahreshauptversammlung der Leonhardstoana statt;

28 Mitglieder nahmen daran teil.
Der Vorstand - Josef Winkler - eröffnete die Versammlung und gab die Tagesordnung bekannt.
Anschließend verlaß der Schriftführer den Bericht über das abgelaufene Vereinsjahr.
Kassier Rettermeier berichtete über Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Jahres. Die Kasse wurde in Ordnung befunden und somit konnte der Vorstandschaft die Entlastung erteilt werden.
Nun ging man an das "heiße Eisen" - die Neuwahlen heran.
Die bisherige Vorstandschaft wollte gerne die Vereinsleitung in die Hände Jüngerer legen. Man kam jedoch im Laufe der Debatte zu dem Entschluß, erst einmal jüngere Vereinsmitglieder zur Arbeit der Vorstandschaft herbeizuziehen und sie dadurch zur späteren Übernahme der Vereinsleitung heranzubilden. Der Verein wird also von der gleichen Vorstandschaft wie im Vorjahr geführt.
Die Vorstandschaft setzt sich zusammen:
1. Vorstand: Jos. Winkler
2. Vorstand: Hans Gruber
Kassier: Leo Rettermeier
Schriftführer Jos. Petz
1. Fahnenjunker: Jos. Gloggner
2. Fahnenjunker: Heinz Jennerwein
1. Vorplattler: Jos. Gloggner
2. Vorplattler: Jos. Winkler jun.
Drei Beisitzer wurden dazu gewählt: Winkler Josef jun. - Gloggner Josef - und Fröhlich Hans.
Es wurden wenig Wünsche und Anträge geäußert und so schloß der Vorstand die Versammlung mit der Bitte, auch im neuen Vereinsjahr gut zusammenzuarbeiten.

Am 5. April 1959 fand anläßlich eines Besuches von Herrn Georg v. Kaufmann in der Hütte eine gut besuchte Zusammenkunft statt.
Alte Tänze wurden wieder aufgefrischt und neue dazu gelernt. Es klappte alles vorzüglich und man war mit großem Eifer bei der Sache. Schade, daß Herr v. Kaufmann seinen Wirkungskreis nicht mehr in Kreuth hat; er würde dem Verein neuen Aufschwung und Zusammenhalt geben.

Am 23. Mai 1959 trafen sich die Vorstandschaften der Wallbergler, Hirschbergler und Leonhardstoana im Gasthaus Glasl.
Es wurde über die Beteiligung am Wiesseer Trachtenfest beraten.
Ergebnis: Alle Vereine beteiligen sich am Fest, jedoch ohne Musik
Das Fest fand am 8. Juni in Wiessee statt. 8 Paare unseres Vereins wurden als Abordnung geschickt.

In einer Ausschußsitzung am 12.7. wurde beschlossen das diesjährige Gartenfest am 19. Juli abzuhalten.
Da jedoch das Wetter sehr zweifelhaft war, wagten wir es nicht, bereuten es aber sehr, denn der Nachmittag war entgegen allen Erwartungen sonnig und schön.

Am 26.7.1959 startete das Fest.
Doch gegen 17 Uhr machte ein heftiges Gewitter dem fröhlichen Rummel ein schnelles Ende. Der Großteil der Besucher nahmen Reißaus. Nur ein kleiner Rest vergnügte sich weiter - nachdem der Regen aufgehört hatte - bis in die Nacht hinein. Wenn somit auch der Schwung des Festes jäh gestört wurde, konnte man doch abends mit Freuden feststellen, daß sich die Sache für den Verein rentiert hatte.
Sogar die 300 DM Vereinsstiftung für das neue schmiedeeiserne Eingangstor zum Friedhof konnten an die Kirchenverwaltung abgeführt werden.

Am 10.9.59 kamen die 5 Vorstandschaften der Geb. Tr. Erh.-Vereine des Tegernseer Tales im Gasthof Weißach zusammen und berieten über den diesjährigen Trachtenball.
Er fand am Kirchweihsamstag statt und wurde von den Hirschberglern ausgerichtet.

Am 3. Oktober 59 starb unser liebes Mitglied Hans Fröhlich nach langem schweren Leiden.
Der Verein bedauert diesen Verlust sehr, zumal der Fröhlich Hans diesem Vereinsbuch durch seine Eintragungen eine große Bereicherung gab. Schon als Gründungsmitglied im Jahre 1920 war er dabei und versah von da an bis 1935 gewissenhaft das Amt des Schriftführers. Er hat viel Ortsgeschichtliches und viele interessante Begebenheiten aus dem Vereinsleben in diesem Buch festgehalten. Auch als vortrefflicher Theaterspieler ist er manchem der älteren Kreutherer noch gut in Erinnerung.
Am Dienstag den 6. Oktober, wurde der Fröhlich Hans im Kreutherer Friedhof zur letzten Ruhe gebettet.

Bericht im Seegeist:
Seine Lebensauffassung machte ihn bei allen beliebt
Das ganze Kreuther Tal trauert um Hans Fröhlich - Viele Vereine erweisen die letzte Ehre
Kreuth - Wenn man die Zahl der Frauen und Männer, die einem Toten bei seinem letzten Erdengang das Geleit geben, als Beweis dafür werten darf, wie geachtet und beliebt er zu seinen Lebzeiten war, so hatte der Fröhlich Hans viele, sehr viele ihm gutgesinnte Freunde. Ungewöhnlich groß war die Zahl derer, die am Dienstag zum Beergfriedhof in Kreuth kamen, um von ihm Abschied zu nehemen und ihm die letzte Ehre zu erweisen. Bewußt oder unbewußt stand sein Leben unter dem Leitspruch "Leben und leben lassen" und das mag der Grund für seine Beliebtheit im Kreuther Tal gewesen sein.
Pfarrer Engelmann ging in seinem Nachruf auf diese Lebensauffassung des Fröhlich Hans ein und gab ein Lebensbild von ihm, das ihm wirklich gerecht wurde. Er schilderte ihn als einen Mann der Pflicht, der Familie, der Arbeit und der Kirche gegenüber.
In Enterbach wurde Johann Fröhlich am 20. April 1897 als Sohn der Straßenwärterseheleute Johann und Magdalena Fröhlich geboren. Über vier Jahrzehnte lang arbeitete er dann selbst als Straßenaufseher im Dienste der Gemeinschaft im Kreuther Bereich. Gute und schlechte Zeiten hat er erlebt und harte Schicksalsschläge hat er einstecken müssen. Bereits 1923 starb die erste Frau, der zweite Weltkrieg forderte die beiden Söhne aus erster Ehe. In beiden Kriegen tat er seinen Dienst als Soldat im Felde. 1945 steckte man ihn in der Heimat hinter Stacheldraht. Aber all das hat den Fröhlich Hans nicht "umgeworfen", seinen Lebensmut und seine Lebensfreude nicht gebrochen. Erst eine tückische, schmerzvolle Krankheit setzte seinem Leben im 62. Lebensjahr ein Ende.
Nach den ehrenden Worten und den Gebeten des Pfarrers traten die vielen Männer und Frauen ans Grab, um der Witwe und dem Sohn das Beileid auszusprechen. Es traten ans Grab all die Kameraden, denen er Jahrzehnte hinweg verbunden war. Abordnungen des Straßenbauamtes Rosenheim und der Straßenmeisterei Quirin, die Gebirgsschützen mit ihrem Hauptmann, die Vertreter der Kriegskameradschaft Kreuth und des Veteranen- und Kriegervereins Rottach-Kreuth, die Vorstände des Arbeiter-Krankenunterstützungsvereins Kreuth, der "Hirschbergler" und "Leonhardstoana", der Schützengesellschaft Wolfsschlucht Kreuth und der Kreuther Eisschützen. Sie sprachen ehrende Worte, legten herrliche Kränze ans Grab. Es senkten sich die Fahnen und zum Abschluß der Trauerfeier erklang die Weise vom "Guten Kameraden" als letzten Nachruf für einen Mann, der sich diese Weise wirklich verdient hat.

Der Verein beteiligte sich wie alle Jahre an der Leonhardifahrt und am Kriegergedächtnistag.

1960 bis 1964

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1960

Noch ein weiteres liebes Mitglied betrauern wir in diesem Vereinsjahr.

Am 5. Januar ist unser Stoib Michl nach langer,schwerer Krankheit leider allzufrüh von uns gegangen. - Der Vereinm beteiligte sich mit Abordnund und Fahne am Begräbnis.
Hans Gruber würdigte in schlichten Worten die treue Kameradschaft, die Stoib Michl allzeit dem Verein bewiesen hat und versicherte dem Verstorbenen ein stetes Gedenken zu bewahren.

Kreuth, den 19. März 1960 Petz Josef

Hans Gruber als 2. Vorstand eröffnete, in Abwesenheit des 1. Vorstands Sepp Winkler, die Hauptversammlung am 19.3.1960 im Batznhäusl.
25 Mitglieder konnte er dazu begrüßen und ihnen die Tagesordnung bekannt geben.
Schriftführer Josef Petz gab einen netten Vereinsbericht über das abgelaufene Vereinsjahr.
Kassier L. Rettermeier gab einen zufriedenstellenden Kassenbericht. Johann Schober, der mit Franz Obermayer die Kasse geprüft hatte, erteilte der Vorstandschaft die Entlastung.
Ein schwerer Punkt folgte nun: Die Neuwahlen. Dank einer kleinen Vorbesprechung und des Wahlleiters Hans Frank ging dann doch alles glatt, hatten sich doch Hans Gruber und Sepp Gloggner mit Handschlag verpflichtet die Wahl des 1. Vorstandes anzunehmen, wenn diese auf einen der beoden fällt.
Hans Gruber wurde mit 15 Stimmen (Gloggner 10) zum 1. Vorstand gewählt,
Gloggner zum 2. Vorstand.
Leo Rettermeier übernahm den Schriftführer.
Winkler Sepperl wurde in Abwesenheit die Kasse aufgebürdet ihm zur Seite sein Liserl.
1. Vorplattler Gloggner Josef, 2. Wiedemann Ludwig
1. Fahnenjunker Jennerwein Heinz, 2. Schnitzenbaumer Franz
Beisitzer: Obermayer Franz - Petz Josef - Edbauer Anton
Zusammenfassend dankte Hans Gruber besonders dem alten Vorstand Sepp Winkler, der in den schweren Nachkriegsjahren den Verein wieder aufgebaut hatte.
Wollen wir alle zusammen halten und dem Verein die Treue wahren, dann wird es auch wieder weiter gehen, wenn auch die moderne amerikanische Zeit nicht gerade günstig ist für die Trachtenvereine.

Dankkarte

April 1960
Anläßlich der Geburtstagswünsche des Vereins an Frau Dr. Flick- Grüneck sandte sie uns nachstehende Karte.

Mit dem 27. Juli 1960 erwischte der Verein in dem regenreichen Sommer 1960 mit seinem Waldfest einen Tag der einmalig schön war.
Es wurde ein voller Erfolg mit der höchsten Besucherzahl aller bisherigen Waldfeste.

Am Frauentag hatten die Wallbergler nicht sehr viel Glück mit ihrem Waldfest.
8 Paare von uns nahmen daran teil.

Am 1. Oktober 1960 plante der Verein auf Einladung des Herrn Forstmeisters von Kaufmann eine Fahrt nach Unken mit Tanzabend beim Friedelwirt, Übernachtung.
Sonntag Besuch des Königsee und des Salzbergwerkes in Berchtesgaden.
Am Samstag Vormittag regnete es noch in Strömen - Mittag klarte es auf und als wir gegen 16.30 Uhr wegfuhren lachte die Sonne und es gab eine wunderbare Fahrt mit viel Gaudi und Musik vom Winkler Sepperl auf der Autobahn nach Salzburg. Über Ruhpoldinger Autostraße nach Steinpaß Unken.
Herr von Kaufmann hatte schon alles vorbereitet, viele kamen beim Friedelwirt unter, die anderen bei Bauern und in Unken selbst. Die Gsöller Musi spielte uns bis um 12 Uhr zum Tanz auf, grad lusti und zünftig wars beim, - drehen - drehen! (Dem Kaufmann Schorsch seine Regievorgabe).
Der Morgen versprach einen schönen sonnigen Tag und er wurde es auch. Um 8 Uhr Abfahrt vom Friedelwirt, in Schneizelreuth winkten wir zur Schönheitskönigin hinauf, aufwärts ging es bis Mauthäusl und dann winkten schon die Berchtesgadener Berge herüber, Hochkalter, Watzmann, Jenner. Hinunter ging es nach der leiblichen Ramsau, die Ache entlang hinaus nach Berchtesgaden und dann rechts ab, dem Königssee zu.
Am See erwartete uns der 2. Omnibus, der erst am Sonntagmorgen in Kreuth weg gefahren war. Gemeinsam ging die Fahrt den See hinauf, der sich in seinen schönsten herbstlichen Farben zeigte, nach St. Bartlmä wo manche ausstiegen, während die anderen weiter fuhren zum Obersee. Zurück brauchten wir 4 Schiffe, bis alle wieder zusammen waren. Gut schmeckte das Mittagessen in Berchtesgaden und nun ging es zum "Zeughaus" des Salzbergwerkes. Herrgott war das ein "Buidl" wie wir uns alle in Bergmannsuniform gegenüber standen. So vui glacht ham ma scho lang nimma. Mit 2 Zügen fuhren wir 10 Minuten in den Berg vor ?. Eine große Halle nahm uns auf. Erklärungen unseres Führers folgten. Eine Mordsgaudi gabs bei der Rutschbahn, die uns einen Stock tiefer führte. Durch Stollen ging es immer weiter den Berg hinein, über einen Salzsee. Von den Wänden glitzerte überall das Salz und allzu schnell waren wieder bei unserm Zug. Mit schneller Fahrt ging es die engen Stollen hinaus, wieder ans Tageslicht. Das war wirklich ein einmaliges lustiges Erlebnis. in einem Cafe oberhalb Ramsau machten wir nochmals Kaffeepause, dann ging die Fahrt die Weißbachschlucht hinunter über Inzell zur Autobahn hinaus.
Letzter Abschnitt war das Abendessen bei der Moni in Hundham und glücklich über die schöne Fahrt verließen wir gegen 11 Uhr nachts in unserem Heimatdörfl den Omnibus.

Leonhard Rettermeier Schriftführer

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1961

Winkler Josef sen. und Strillinger Andreas sen. wurden zum 83. Geburtstag zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Nur 29 Mitglieder von 118 nahmen an der Hauptversammlung teil.
Hans Gruber der 1. Vorstand eröffnete die Versammlung und bat die Mitglieder sich zu Ehren der Toten von den Plätzen zu erheben. Josef Stich und Hardl Sanktjohanser waren und in die Ewigkeit voraus gefolgt. Eggler Sepp mußte durch einen tödlichen Verkehrsunfall von uns scheiden. Auch unser altes Mitglied den Strillinger Anderl sen. mußten wir im Frühjahr 61 zu Grabe tragen.
Anfang Juli schon, sollte diesmal unser Waldfest sein, damit der Schiklub Kreuth Ende August auch zu einem kassenstärkenden Waldfest käm. Aber der Wettergott machte uns einen Strich durch unsere Rechnung. Erst Ende August kam der Verein zu seinem Waldfest in diesem regenreichen Sommer. Es wurde trotz des späten Termins ein Erfolg.

Die Ausschußsitzung der Tal Trachtenvereine im Wiesseer Hof in Wiessee am 23. September 1961 beauftragte die Wiesseer mit der Durchführung des Trachtenballes.
Er wurde am 7. Oktober durchgeführt und war auch von unseren Vereinsmitgliedern gut besucht.
1962 sind die Kreuther mit der Durchführung dran.

Wie alljährlich nahmen die Leonhardstoana mit dem vereinseigenem Truhenwagen an der Leonhardifahrtteil.
Es hatte nach wochenlangem Schönwetter ausgerechnet an diesem Tag Schnee und die Schnapsflaschen wurden alle gelehrt. Es war lustig, auch wenn der Wirt die versprochenen Weißwürst nicht umsonst gegeben hat.

Die 2 Bilder zeigen unseren jüngsten Nachwuchs vom Kirchbichä (Gloggner Christl und Schober Annelies) auf dem Kindermaschkara 1962.

Leonhard Rettermeier Schriftführer

 

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1962

Hauptversammlung 1962

29 Mitglieder konnte der 1. Vorstand Hans Gruber am 18.3.62 im Vereinslokal zur Hauptversammlung begrüßen.
Sein Dank galt der Vorstandschaft und den Mitgliedern, die immer da sind, wenn man sie braucht. Er bat dann den Schriftführer um seinen Bericht und den Kassier den Kassenbericht vorzutragen. Letzterer wies einen zufriedenstellenden Stand auf.
Zu den Neuwahlen bat Gruber, Petz Josef den Wahlleiter zu machen, er selbst gab den 1. Vorstand ab und wollte auf keinen fall wiedergewählt werden. Nach langem hin und her mit verschiedenen Vorschlägen, die alle abgelehnt wurden, nahmen Gruber und Rettermeier ihre Ämter nur unter der Bedingung an, daß es nach dieser Amtsperiode von 2 Jahren entgültig Schluß ist und sie auf keinen Fall und ohne jede Debatte darüber, wieder gewählt werden.
Die Vorstand besteht aus:
1. Vorstand: Gruber Hans
2. Vorstand: Gloggner Josef
Kassier: Winkler Sepp jun. und Winkler Lisl
Schriftführer: Leo Rettermeier
Fahnenjunker: Jennerwein Heinz - Schnitzenbaumer Franz
Vorplattler: Gloggner Sepp und Stindl Walter
Beisitzer: Petz Josef - Frank Hans - Reich Hans
Wünsche und Anträge:
Der Verein stiftet für die Turnhalle einen einmaligen Betrag von 300 DM, wurde von der Versammlung nach längerer Debatte mit 19 Stimmen beschlossen.
Walch Hermann stiftet 62 einen neuen Maibaum, der vom Verein aufgestellt wird.
Wie schon im vorigen Jahr beabsichtigt will der Schiklub Kreuth Mitte Juni ein Waldfest veranstalten. Dazu leiht ihnen der Verein die Bühne und die Hütte für Glückshafen und Schießbude. Für Schäden, die dabei an den geliehenden Gegenständen entstehen, haftet der Veranstalter. Als Leihgebühr sind 10 % der Reineinnahmen an die Leonhardstoana zu entrichten. Dieser Beschluß gilt nur für das Vereinsjahr 1962. Zusätzliche Einnahmen des Schiklubs die nicht in Verbindung mit den Leihgeräten stehen, werden von den 10 % nicht betroffen.
Das Vereinswaldfest findet Ende Juli statt.
Die Teilnahme am Wiesseer Trachtentreffen wurde abgelehnt.
Der Trachtenball von den Tegernseer Talvereinen findet heuer in Kreuth statt. Der Verein hat die Ausrichtung desselben im Hotel Post beschlossen
Gegen 23.30 Uhr schloß Gruber die ziemlich lebhaft verlaufene Versammlung.

Einen 34 Meter hohen Maibaum holten die jungen Kreuther aus dem Staatswald im Pletscherergraben
und ganz Kreuth verfolgte am Vormittag des 1. Mai bei zeitweise blauem Himmel, abgelöst durch manchmal heftiges Schneetreiben, die Aufstellung desselben. Narrisch hoch ist er und lustig flattern die weißblauen Bandl im winterlichen Mailüfterl.

Es waren seit dem Krieg noch nicht viele Waldfesttage an denen die Leonhardstoana sagen konnten: heute haben wir schönes Wetter, heut feit si nix.
Meist steht der Ausschuß so gegen 10 Uhr irgendwo im Ort, schaut sorgenvoll zum Himmel, Herrgott wos de'ama denn? Wos tuat denn des Weda? So auch heuer wieder.
Ein heftiges Gewitter gegen 11 Uhr begrub alle Hoffnung, verschoben muß es werden. Nachmittag lachte die Sonne, zu spät!
Wir müssen uns ja wegen der Musik, dem Bier von der Brauerei, spätestens bis 11 Uhr entscheiden.
8 Tage später am 29.7.1962 wieder das gleiche Theater, nur fehlte das Gewitter, aber pack mas! Beinahe wäre es schief gegangen. Um 14 Uhr regnete es leicht, hörte auf, fing an, später wurde es besser, aber nicht wärmer, es war kein großer Erfolg, wir hatten umsonst gearbeitet.

Mehr Glück hatte der Schiclub am 19.8. mit seinem Waldfest, es war für ihn ein gutes Geschäft.
Die Leihgebühr für vereinseigenen Gegenstände wie Bühne und Glückshafen von 330 DM entschädigte auch uns etwas für unser schlechtes Waldfest.

Die Beteiligung unserer Plattlergruppe beim Wallbergerfest am 15.8.62 in Enterrottach ist wie immer selbstverständlich.

Die Leonhardstoana waren heuer mit dem Trachtenball der Tegernseertalvereine dran.

Am 13. Oktober 1962 fand er im Saal des Hotel Post statt. Er war gut besucht, aber die Auslagen sind ja heute bei einer Veranstaltung so hoch, daß noch jeder Verein 5 DM drauf zahlen mußte.

Ein Leonharditag war heuer wie selten zuvor.
21 Grad Wärme. Wir beteiligten uns wieder mit unserem Truhenwagen daran.

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1963

Am 29.1.63 fand beim Winkler Sepperl eine Ausschußsitzung statt.

Die Hauptversammlung wurde auf den 10.2. festgelegt.
Ein neuer 1. Vorstand muß gewählt werden, da es unser Gruber Hans wegen seiner angegriffenen Gesundheit nicht mehr machen kann.

2 Tote haben wir 1962 zu beklagen:
Professor Thomas Baumgartner und Franz Oberndorfer haben wir neben dem Kiem Pauli zur letzten Ruhe gebettet.

Hauptversammlung am 10.20.63
Tagesordnung:
1. Totenehrung für Prof. Th. Baumgartner und Franz Oberndorfer
2. Bericht der Vorstandschaft
3. Neuwahl des 1. Vorsitzenden
4. Wünsche und Anträge - Rodelrennen
37 Mitglieder kontte Hans Gruber zur Hauptversammlung begrüßen, zu Ehren der Toten erhoben wir uns von unseren Plätzen.
Hans Gruber dankte als 1. Vorsitzender ab und stellte uns den Neuen vor: Klaus Göttfried
Dieser hatte wohl etwas Bedenken gegen seine Wahl, wegen seiner Jugend usw. Bei der Wahl die dann durchgeführt wurde ging er einstimmig als 1. Vorsitzender hervor. Er nahm die Wahl an. Hans Frank machte sich zum Sprecher für alle und dankte Hans Gruber für seine Tätigkeit zum Wohle des Vereins.
Wünsche und Antrage: Den Antrag des Schiclubs, ob er die Bühne zum Waldfest wieder zu den gleichen Bedingungen wie im vorigen Jahr zu leihen bekommt wurde entsprochen.
Winkler Josef sen. sen. unserem Herbergsvater gratulierte der Verein zu seinem 85. Geburtstag.
Der 1. Vorstand stellte den Antrag zur Durchführung eines Rodelrennens vom Setzberg. Es wurde ein maskiertes Rennen (Startgeld 2 DM) am Faschingssonntag festgesetzt. Für Musik sorgt Winkler Sepp jun.
Gegen 21 Uhr schloß die Versammlung.

Maschkara-Rodelrennen

Am Faschingssonntag 1963 führte der Verein das geplante Maschkera-Rodelrennen durch.
Schön war der Tag aber kalt. Über 40 Rodler nahmen daran teil. Es war wieder eine Mordsgaudi besonders der Sollacher Sepp mit seinem Baumschlitten und 4 Aufsitzern wurde von den Zuschauern gefeiert.
Leider gab es auch einen Unfall, Wiedemann Traudl, die außer Konkurenz mit einem Rennschlitten fuhr brach sich den Fuß.
1. wurde Loebner Maria vom Vazi, erster Gruber Siegfried.

An Fronleichnam nahm eine Fahnenabordnung am Umgang teil,
nach altem Brauch bekamen die 3 Mann eine Brotzeit und 1 Maß Bier.

Das Waldfest war auf den 21. Juli 1963 festgesetzt.
Ein strahlender Tag zog herauf und es wurde ein Fest wie wir noch keines hatten. Der "Ebner Otto" spielte uns zum Tanz auf und da war schon ein Schwung drin, daß es den Buam die Haxn auf die Höh riß, gesoffen wurde auch nicht wenig: 24 Hektoliter, eine schöne Lak.

Weil das Waldfest ein guter Erfolg war, entschlossen wir uns, im Herbst wieder einen Ausflug zu machen.
Mit 3 Wagen fuhren wir ins Ötztal bis nach Obergurgl hinauf. Ein schöner Tag war dieser 15. September 1963, der uns allen in Erinnerung bleiben wird.

Wie alle Jahre nahmen wir mit unserem Truhenwagen an der Leonhardifahrt 1963 teil.
Einen schönen warmen Föhntag mit 21 Grad Wärme schenkte uns Petrus.

Zum Volkstrauertag am 17.11. rückte die Fahne mit einer Abordnung aus.

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1964

Auf den Faschingssonntag 1964 war wieder ein Maschkera-Rodelrennen beschlossen worden.

Es war wieder eine Mordsgaudi mit über 50 Teilnehmern.
1. wurde unsere alte Rennsau das Jennerwein Resei, bei den Mannsbildern siegte Sepp Stefan.
Hernach traf sich alles im Batznhäusl, wo uns der Sepperl und der Rudi mit dem Fleck Hansl, Eibl Sepp (Wickerlzeichner) zum Tanz aufspielten. Herrgott war das eine Musi. 3 Klarinetten, Ziachmusi, Gitarr und Baß. Stunden um Stunden könnte man zuhören, wenn man ein Ohrwaschl für die Landler, Schottischen, Boarischen, Walzer, Polka u.s.w. hat. Bravo Sepp und Rudi, machts uns öfter so a Musi.

Beerdigung vom Gruber Hans am 1.3.1964
Daß das ganze Dorf um den Gruber Hans trauerte, bewiesen die vielen Teilnehmer an seiner Einsegnung. Plötzlich und unerwartet hatte uns der Hans verlassen. 9 Jahre war er unser 2. und 3 Jahre unser 1. Vorstand.
Für die "Alten" sprach Leonhard Rettermeier ein paar Worte am Grab, für die "Jungen" Klaus Göttfried. Sie dankten dem Hans für seine Treue die er dem Verein und der Trachtensache gehalten hatte.

Bericht im Seegeist:
Freund und Kameraden verloren
Der Gruber Hans war vielen weit mehr als nur ein Mitmensch
Kreuth (we) - "Das kann doch nicht wahr sein", so lautete immer wieder die Entgegnung, als sich am Freitag wie ein Lauffeuer die Nachricht vom plötzlichen Tod des Gruber Hans im Kreuther Tal herumsprach. Und als am Montag im Bergfriedhof von Kreuth sich eine außergewöhnlich große Zahl von Männern und Frauen zusammenfand, um dem Toten die letzte Ehre zu erweisen, war dieses "Das kann doch nicht wahr sein", immer noch gegenwärtig.
Hier trug man einen Mann zu Grabe, der sich in den fünf Jahrzehnten seines Lebens in Kreuth ein Ansehen, eine Geltung und Beliebtheit erworben hatte, um die man ihn nur beneiden konnte.
Sechs Kameraden aus der Kreuther Schulzeit trugen den Gruber Hans zur letzten Ruhestätte. Pfarrer Engelmann nahm die kirchlichen Handlungen vor und gab einen kurzen Lebensaufriß. Am 23. Januar 1919 wurde Hans Gruber in Kreuth geboren, im 56. Lebensjahr verstarb er hier.
Sein Chef Dozent Dr. May, trat dann ans Grab, um von ihm Abschied zu nehmen mit den Worten, die in der Art und der Form, in der sie gesprochen wurden - einfach, ohne Übertreibungen, menschlich tief empfunden - jedem ans Herz gingen und aus der eigenen Seele gesprochen waren. Hans Gruber war ein Mensch, der Verstand, Herz und Mund auf dem rechten Fleck hatte, nicht nur ein Mitarbeiter, sondern allezeit ein Vorarbeiter, ein Freund und Kamerad, der für alle, die zu ihm kamen, einen Rat wußte und jederzeit bereit war, dem Rat auch die helfende Tat folgen zu lassen. Jahrzehntelang hat er dem Hause May als Hausmeister treu gedient und all denen, die in diesem Hause arbeiteten oder als Kranke Erholung und Gesundheit suchten.
Abschied nahmen am Grabe weiter die Schulkameraden, die Eisstockschützen, die alten und jungen Leonhardstoana, die Freiwillige Feuerwehr, der Arbeiter-Krankenunterstützungsverein, die Kriegerkameradschaft, die mit Hans Gruber ihren Vorstand verlor. In all ihren Worten war kein falscher Klang, sondern nur die ehrliche Trauer herauszuhören um einen Mann, einen Freund, einen Kameraden, wie es mehr geben sollte.
Die Fahnen der Vereine senkten sich zum letzten Gruß über das Grab, die Weise vom guten Kameraden klang auf, tief neigten sich die Köpfe der Trauernden und keiner schämte sich seiner nassen Augen.

Abgeschlossen Kreuth 10.4.64 Leonhard Rettermeier Schriftführer

1. Hauptversammlung am 10.4.1964
Protokoll über die satzungsgemäße Jahreshauptversammlung des Gebirgstrachtenerhaltungsvereins der Leonhardstoana

Versammlungsort: Gasthof Batzenhäusl Kreuth
Versammlungstag: Freitag, der 10. April 1964
Versammlungszerit: 19.30 Uhr
Der Vorstand Klaus Göttfriede konnte bei der diesjährigen Hauptversammlung konnte von den 130 Mitgliedern des Vereins 40 Anwesende begrüßen, die sich vorher in der Anwesenheitsliste eingetragen hatten.
Klaus Göttfried erinnerte einleitend daran, daß er vor einem Jahr die Führung des Vereins mit schwerwiegenden Bedenken übernommen habe. nun könne er das erste Jahr seiner Vorstandschaft dank der Mithilfe vieler Mitglieder als großen Erfolg für den Verein und für sich als Vorstand bezeichnen.
Dann forderte Klaus Göttfried alle Mitglieder auf, sich von den Plätzen zu erheben, um ihres verstorbenen 1. und 2. Vorstandes Hans Gruber zu gedenken.
Nach dieser Gedenkminute gab Leo Rettermeier einen kurzen Überblick über das Vereinsjahr und der Kassier legte seinen Kassenbericht vor. Andreas Strillinger und seine Frau erteilten die Entlastung des Kassiers.
Da in diesem Jahr wieder die Neuwahl der gesamten Vorstandschaft fällig war, wurde der Wahlausschuß, bestehend aus Hans Frank, Leo Rettermeier und Sepp Sanktjohanser, bestimmt.
Klaus Göttfried trat als Vorstand zurück und übergab dem Wahlausschußvorsitzendem Hans Frank das Wort.
Der 1. Vorstand wurde in geheimer Wahl schriftlich gewählt. Mit 36 Stimmen erhielt Klaus Göttfried die absolute Mehrheit. Er nahm die Wahl zum 1. Vorstand wieder an.
Die folgenden Mitglieder der Vorstandschaft wurden nach einstimmigen Beschluß durch Akklamation bestimmt:
2. Vorstand: Josef Gloggner
Kassier: Liesi Winkler
Schriftführer: Siegfries Gruber
Ebenfalls durch Akklamation wurden noch folgende Ämter vergeben:
Hilfskassier: Resi Jennerwein
Fahnenjunker: Heinz Jennerwein
Stellvertreter: Alois Fischer
Vorplattler: Hannes Frank
Stellvertreter: Konrad Winkler
Hüttenwart: Gottfried Winkler
Nach den Neuwahlen übernahm der alte und neue Vorstand wieder die Leitung der Versammlung, in der folgende Themen erörtert wurden:
1. Vergügungssteuer
Klaus Göttfried trug hier der Versammlung einen in geheimer Abstimmung erfolgten Gemeinderatsbeschluß vor, der sich auf den Verein bezog.
Bis 1963 war es üblich, daß die Trachtenvereine der Gemeinde Kreuth die bei Veranstaltungen anfallende Vergnügungssteuer als Zuschuß der Gemeinde zurückbekamen. Nun soll jeder Verein einen Zuschuß von 100 DM pro Jahr erhalten. Dadurch erwächst den Vereinen ein klarer finanzieller Nachteil, denn allein die Vergnügungssteuer, die die Leonhardstoana im Jahr 1963 bezahlen mußten betrug 446,00 DM.
Es wurde allgemein bedauert, daß die Gemeinderäte so wenig Verständnis für die Erhaltung von Sitte und Brauch zeigen, und beschlossen, noch einmal im Verein mit den anderen Vereinen Rücksprache zu nehmen.

Haushaltsplan 1964
In den Haushaltsplan 1964 wurden folgende Posten aufgenommen:
1. Die unerläßliche Erneuerung der Vereinshütte und der Tanzbühne
2. Anschaffung eines neuen Lichtkabels für die Waldfestbeleuchtung
3. Der Kauf von 100 eigens angefertigten Vereinsabzeichen
3. Waldfest
Als Termin für das diesjährige Waldfest wurde der 19. Juli festgesetzt (Ausweichtermin 26. Juli).
Man kam überein, nach dem Kassenerfolg des Vorjahres wieder die Kapelle Otto Ebner aufspielen zu lassen.
Der genaue Beginn der Plattlerproben konnte noch nicht festgelegt werden, man beschloß lediglich, sie wieder am Freitag abzuhalten.
4. Der Eintrag des Vereins in das Vereinsregister
Da der früher eingetragene Verein aus unbekannten Gründen seit Ende des 2. Weltkrieges nicht mehr als eingetragener Verein geführt wird, wies der Klaus Göttfried auf die damit verbundenen Gefahren für die Mitglieder hin. Aus Gründen der Haftung beschloß die Versammlung den Verein wieder in das Vereinsregister eintragen zu lassen und nahm die vom Vorstand vorgelesene Satzung an.
5. Der Ältestenrat
Zu Mitgliedern des dem Verein beratend zur Seite stehenden Ältestenrates wurden ernannt:
Josef Winkler sen., Josef Winkler jun., Leo Rettermeier, Hans Reich, Klaus Göttfried und als Vertreter der Jugend der Vorplattler Hannes Frank. (Der Ältestenrat wurde eingeführt - war nur eine Eintagsfliege)
6. Heimatabende:
Da schon von verschiedenen Seiten angeregt wurde, ähnlich wie in Rottach und Bad Wiessee auch in Kreuth Heimatabende zu veranstalten, unterhielt man sich auch über diesen Vorschlag.
Da jedoch in Kreuth kein geeigneter Saal zur Verfügung steht, wurde die Durchführung von Heimatabenden in Kreuth abgelehnt. Wenn sich auch der Volkstanz in letzter Zeit immer mehr zu einem Schautanz und damit zu einem Schaubrauch entwickelt hat, so soll sein kultureller Charakter durch sog. Bier- oder Wirtshausplatteln (etwa im Saal des Hotel Post) nicht ganz verloren gehen.
7. Wünsche und Anträge
Unter diesem Punkt der Tagesordnung wurde zunächst der Aufnahme einiger neuer Mitglieder zugestimmt. Es wurde auch beschlossen, daß noch nicht 18 Jährige inoffeziell zum Verein gehören, jedoch noch keinen Beitrag bezahlen müssen.
Gegen Ende der Versammlung erinnerte Josef Winkler daran, daß sich der Verein zur Aufgabe gestellt habe, Sitte und Brauch zu bewahren. Dazu gehöre vor allem Tracht und Volkstanz, weshalb einer Vermodernisierung der Leonhardstoana-Joppen nicht zuzustimmen sei und auch den Plattlerproben mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden müsse.
Gegen 9.30 Uhr beschloß Klaus Göttfried die Versammlung, indem er allen Anwesenden nochmals recht herzlich für ihr Erscheinen dankte.

Kreuth, 23. April 1964 Siegfried Gruber Schriftführer

2. Fronleichnam
Am 28. Mai 1964 beteiligte sich eine Abordnung des Vereins an der Feier des Fronleichnamsfestes.

3. Waldfest am 19. Juli 1964
Am 19. Juli 1964 hielten wir unser Waldfest ab. Die Burschen und Mädchen um unseren jungen Vorstand hatten in der vorhergehenden Woche in guter Kameradschaft zusammen geholfen, um alle Vorbereitungen zu treffen.

Der Verein kaufte noch einen neuen Bratwürstlrost und die Würstlbude, die der Walch Hermann nicht mehr benötigte. Unsere bis auf den Unterbau neue Tanzbühne wurde auch gerade noch vor dem Fest fertig gestellt.

Nun konnte es losgehen, denn auch Petrus hatte mit strahlendem Sonnenschein seine Zustimmung zum Fest gegeben. Damit ergab sich die Grundvoraussetzung, alle Planungen und Vorbereitungen in die Tat umzusetzen, die den guten Ruf dieses Kreuther Sommerfestes bei Einheimischen und Kurgästen seit Jahrzehnten ausmachen.

Ein fröhliches Treiben entwickelte sich im Kreuther Kurpark, bei dem jeder auf seine Kosten kam, sei es beim Griff in die Losschüssel des Glückshafens, beim Schießen oder am Brotzeit- und Bierstand. Zum Tanz spielte wieder wie im vorigen Jahr die bekannte Blaskapelle Otto Ebner aus München auf.

Wenn man unseren Dirndln und Burschen mit ihrer herrlichen, altherkömmlichen Tracht bei ihren Tänzen und Plattlern zusah, so mußte man förmlich spüren, daß im Kreuther Winkl das alte Brauchtum immer noch kräftig pulsiert. Nicht der Fremdenverkehr hat all dies als Attraktion aufbewahrt, sondern echte Freude am Volkstanz hat uns all dies in seiner ganzen Echtheit überliefert.

4. Hirschberglerfest
Am 26. Juli 1964 beteiligten sich sechs Paare des Vereins in Reitrain beim Waldfest der Hirschbergler.

5. Ausschußsitzung
Am 18. August 1964 kamen die Ausschußmitglieder des Vereins zusammen, um verschiedene Probleme und Planungen gemeinsam durchzusprechen.

Zunächst legte die Kassiererin den Kassenbericht über das Waldfest vor, der eine sehr günstige Bilanz aufwies. Darauf wurde über eine eventuelle Hüttenverlegung diskutiert. Lärm und Raumnot lassen dies fast für notwendig erscheinen. Es wurde die Möglichkeit eines Grundstückpachtes in der Weißachau und eine Beteiligung der Schützen erörtert. Zu einem Beschluß konnte man jedoch nicht gelangen.

Dem Antrag der Schule um einen Zuschuß für das Schulfernsehen soll entsprochen werden, wenn diese neue Einrichtung einen Erfolg verspricht. Der Kauf der Würstlbude von Hermann Walch wurde nachträglich gebilligt. Die Anschaffung von fünf zusätzlichen Gewehren für die Schießbude wurde ebenso für notwendig erachtet.

Berichtigung: die Würstlbude von Hermann Walch brauchte nicht gekauft zu werden, da er sie dem Verein schenkte.

6. Waldfest der Wallberger und des Skiklubs
Am 15. August 1964 hielten sowohl die Wallberger als auch der Skiklub Kreuth das Waldfest. Traditionsgemäß fuhren wir mittags mit dem Daxwagen nach Rottach, um uns dem gemeinsamen Zug nach Enterrottach anzuschließen. Recht zünftig ging es auf dem Wagen zu, denn gegen allzu großen Durst war vorgesorgt, und außerdem begleiteten uns der Winkler Sepp und der Gruber Hans mit ihren Instrumenten.

Gegen 18 Uhr übersiedelten wir nach Kreuth zum Skiklub-Waldfest, wo wir schon sehnlichst erwartet wurden, um den Bandltanz und einige Plattler zu zeigen.

7. An der Bahre von Sanitätsrat Dr. May
Schnell verbreitete sich am 20. August 1964 im Dorf die Nachricht, daß der "Sani" gestorben sei. Nach langem Leiden war Sanitätsrat Dr. Wilhelm May nun im Alter von 91 Jahren von Gott abberufen worden. Viele Kreuther hatten bei ihm auch in schweren Zeiten immer wieder Rat, Trost und Hilfe gefunden. Nun galt es Abschied zu nehmen. Am Freitag, den 21. August traten bei der Aussegnung aus dem Doktorhaus auch die alten und jungen Leonhardstoana an seine Bahre. Anderl Strillinger legte einen Kranz nieder und hob die Verdienste hervor, die sich der Sani als stets bereitwilligen Förderer des Vereins besonders in den Zeiten nach der Gründung erworben hatte.

8. Beim Trachtlerball
Am 3. Oktober 1964 beteiligten sich die Leonhardstoana beim Ball der Trachtenvereine des Tegernseer Tales im Lindl-Saal in Rottach.

9. Unser Jahresausflug
Schon lange freuten sich viele Leonhardstoana auf den Jahresausflug, der die Belohnung für viele Mühen und reiche Arbeit während des Sommers darstellen sollte.

Geplant war eine Fahrt ins Salzkammergut, die am 10. und 11. Oktober verwirklicht wurde.
Mit zwei Kleinbussen fuhren die jungen Leonhardstoana am Samstag um 3 Uhr nachmittags als Vorhut voraus nach Salzburg. Unser Nachtquatier bezogen wir im "Hotel Haunspergerhof". Nach einer kurzen Erfrischung spionierten einige durch Salzburg, um eine geeignete Abendunterhaltung zu suchen. Nachdem wir das Abendessen eingenommen hatten, begaben wir uns ins nächtliche Salzburg.
Am nächsten Morgen erschienen alle wieder pünktlich zum Frühstück. Als unsere zweite Reisegruppe mit dem großen Bus ankam, erwarteten wir sie schon. Den Vormittag verbrachten wir in verschiedene Gruppen aufgeteilt in der Salzburger Innenstadt. Zum Mittagessen fuhren wir über die Gaisbergstraße weiter nach St. Gilgen. Nachdem alle gesättigt waren, bestiegen, bestiegen wir ein kleines Motorboot zur Überfahrt nach St. Wolfgang. Bei dieser Überfahrt wurde uns erst so richtig bewußt, wie gut wir es mit dem Wetter erraten hatten. Obwohl nicht lauter Engel reisten, hatte der Himmel doch sein strahlendstes Lächeln aufgesetzt.
Die Rückfahrt führte über den Mondsee, die Autobahn und die Grenze zunächst nach Teisendorf. Es war ursprünglich geplant, dort an einem Volkstanzabend unter Leitung von Forstmeister Kaufmann teilzunehmen. Da wir jedoch bis zum Beginn der Veranstaltung 2 1/2 Stunden hätten warten müssen, fuhren wir nach einer Abstimmung weiter nach Hundham, um dort das Abendessen einzunehmen. Nachdem wir noch ein bißchen gemütlich beisammen gesessen waren, begaben wir uns schließlich noch einmal in den Omnibus, um auch das letzte Teilstück unserer Reise, die wohl für jeden ein oder zwei schöne Tage gebracht hatte, hinter uns zu bringen.

10. Ausschußsitzung
Am 1. November 1964 kamen die Ausschußmitglieder im Batznhäusl zu einer klärenden Aussprache zusammen. Wie schon erwähnt, hatten sich am Ausflug nicht lauter Engel beteiligt, weshalb das unvermeidliche Donnerwetter nachgefolgt war.
Obwohl der Verein eigentlich in voller Blüte stand, war er nun plötzlich in eine Krise geraten, die es zu beseitigen galt. Nach einer heftigen aber zielstrebigen Diskussion kam man schließlich zu einer Annäherung der Meinungen.
Anschließend wurden noch einige anstehende Probleme erörtert. Als wichtigsten Beschluß gilt es festzuhalten, daß der Vorstand in Zukunft über einen Betrag von 100 DM frei entscheiden kann, wenn die Notwendigkeit dafür gegeben ist.

11. Leonhardifahrt 1964
Wie in jedem Jahr so beteiligten wir uns auch heuer wieder mit einem eigenen Wagen an der Leonhardifahrt, die nach altem Brau am 6. November durchgeführt wurde.

Aus dem Seegeist:
Sie fahren zu Ehren von St. Leonhard
Die Leonhardifahrt, die am gestrigen Freitag in Kreuth in der üblichen Weise durchgeführt wurde, brachte auch diesmal wieder, noch dazu bei strahlendem Herbstsonnenschein, das immer aufs neue bezaubernde Bild einer Einheit von Landschaft, Menschen und Pferden, die gleichgestimmt den Herrgott preisen. Viele Besucher erlebten die Umfahrt um die prächtige Bergkirche und die Segnung von Mensch nund Tier durch den Geistlichen.

Die Wallfahrt zu St. Leonhard
An die 70 Pferde beim umritt in Kreuth - Dichtes Menschenspalier
bd. Kreuth - Weiß iund blau wie die Bespannung der Tafelwagen zeigte sich auch die Natur, als am Freitag die Bauern aus dem Kreuther Winkel und den Nachbargemeinden mit ihren Pferden zur Kreuther Dorfkirche zogen, um sich dort wieder den Segen des Schutzpatrons der Pferde, des heiligen Leonhard, zu erbitten.
Ein wolkenloser Himmel wölbte sich an diesem Vormittag über den noch schneebedeckten Berggipfeln und trug auf diese Weise mit dazu bei, den rechten Rahmen für das festliche Ereignis zu schaffen. Die Geschirre der Pferde von fleißigen Händen auf Hochglanz gebracht, die Truhen- und Tafelwagen festlich geschmückt und die Pferde, von denen man gut 70 zählen konnte, ganz besonders gestriegelt und geputzt worden. Doch ehe der traditionelle dreimalige Umritt begann, wurde im Frerien gegenüber der Dorfkirche der Gottesdienst abgehalten. Eine zahlreiche Gemeinde hatte sich vor dem Altar versammelt, wo ein Geistlicher aus Siegsdorf, Pfarrer Dr. Johann Baumann, die Festpredigt hielt.
Ob man in einer Zeit, in der der Bulldog das Roß aus dem Stall vertrieben habe und die Haferkiste durch den Benzintank ersetzt worden sei, noch das Recht habe, das Leonhardi-Fest zu feiern? fragte der Geistliche. "Ist das nicht nur noch so eine historische Sache?" Seine positive Antwort formulierte der Pfarrer in bildkräftigen Vergleichen mit dem Hinweis darauf, daß der Mensch die Natur noch längst nicht durch die Technik ersetzen könne. Er habe vielmehr allen Grund, Gott für seine Schöpfung Dank zu erweisen.
Die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes wurde von der Rottacher Blasmusik gestaltet. Nachdem der Pfarrer von Kreuth das Meßopfer zelebriert hatte, zogen die beiden Geistlichen vom Platz der Feldmesse hinüber zu den Stufen, die zum Kreuther Gotteshaus führen, um bei der dreimaligen Umfahrt Menschen und Pferde mit Weihwasser, Weihrauch und Kreuz zu segnen. Ein dichtes Menschenspalier hatte sich zu beiden Seiten des Weges gebildet, um von hier die vorüberziehenden prächtigen Gespanne zu bewundern.
Nicht nur aus dem Kreuther Tal, sondern auch aus Rottach, Bad Wiessee, Gmund, Waakirchen und Agatharied waren sie gekommen, die Frauen im festlichen Schalkgewand, die "Almleut", Gebirgsschützen, Mädchen und Burschen. Auch die beiden Bürgermeister mit dem Gemeinderat und die Schulkinder von Kreuth hatten eigene Wagen, auf denen sie den Umritt mitmachten. Erstmals sah man auch in diesem Jahr die Ruppertiwinkler Volksmusikgruppe beim Kreuther Leonhardiritt, die den weiten Weg nicht gescheut hatte, um an dem Ereignis teilnehmen zu können. Insgesamt waren es zehn Viererzüge, acht Zweierzüge, zwei Ponygespanne und natürlich zahlreiche Einzelreiter, die nach altem Brauch dreimal um die Kirche zogen.
Das Vorhaben der Kreuther, den Leonhardiritt nicht zu einer reinen Schaufahrt ausarten zu lassen, sondern ihm den Charakter der Bittfahrt zu bewahren, war auch diesmal eingehalten worden. Ein einziger Wagen fiel aus diesem Rahmen. Gezogen von vier Pferden war auf ihm eine Winterlandschaft aufgebaut, in der ein kleiner Bub frierend auf einem Holzstoß saß. Doch davon abgesehen war der diesjährige Leonhardiritt gewiß wieder ein Ereignis, das an seinem äußerlichen Zusammenklang von Landschaft und altem Brauchtum und der innerlichen Einheit zwischen Volkstumsliebe und bäuerlicher Frömmigkeit kaum etwas eingebüßt hat.

1965 bis 1969

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1965

12. Heimatabende in der Jugendherberge
Am 29. Januar und am 13. Februar 1965 begaben sich 8 Paare zu einem Heimatabend in die Jugendherberge, der für die Coburger Mittelschüler veranstaltet wurde.
Edelmann, Winkler, der Eibl Sepp, der Waakirchner Viergesang und die Kreuther Dirndln sorgten für die musikalische Ausgestaltung des Abends. Die Leonhardstoana zeigten Schuhplattler und Volkstänze. Man saß lange recht fröhlich und gemütlich beisammen, und es zeigte sich, um gegenseitiges Verständnis und Annäherung zu schaffen und dem Seppl-Tum groß aufgezogener Heimatabende entgegenzuwirken.

13. Beerdigung von Josef Winkler
Am 10. Februar 1965 starb unser langjähriges Mitglied Josef Winkler. Er war stets um den Verein bemüht und half oft selbst mit, wenn irgendwo eine Arbeit durchzuführen war. Er stellte uns sogar den Platz für unsere Vereinshütte zur Verfügung, als wir keinen zu finden wußten.
Nun mußten die Leonhardstoana von ihrem Ehrenmitglied und langjährigem Hüttenwart Abschied nehmen. Mit Abordnung und Fahne beteiligten sie sich am Begräbnis und legten einen Kranz nieder.

14. Faschingstanz
Da das maskierte Rodelrennen in diesem Jahr wegen der hohen Schneelage ausfallen mußte, lud der Vorstand zu einem Maschkeratanz am Faschingssonntag ins Batznhäusl ein. Bei den Klängen einer Tanzlmusi ging es recht zünftig zu und daß es vielen recht gut gefallen hat, zeigt allein die Tatsache, daß auch solche, die sonst früher heimgehen, bis in die frühen Morgenstunden ausharrten.

Kreuth, 10. April 1965 Siegfried Gruber Schriftführer

1.
Hauptversammlung am 10.4.1965
37 Teilnehmer konnte Vorstand Klaus Göttfried am 10. April zur Hauptversammlung des Jahres 1965 begrüßen.
Zunächst forderte Klaus Göttfried alle Versammlungsteilnehmer auf, ihres verstorbenen Ehrenmitgliedes Josef Winkler sen. zu gedenken.
Dann gab der 1. Vorstand einen kurzen Überblick über das vergangene Vereinsjahr. Er erwähnte viele Neuanschaffungen, die dank der guten Finanzlage möglich waren. Er lobte den Eifer, den viele Mitglieder vor allem der Nachwuchs bei den Plattlerproben, bei den Vorbereitungen fürs Waldfest und bei den Heimatabenden in der Scharlinger Jugendherberge gezeigt hatten, tadelte aber auch den mangelnden Gemeinschaftssinn, der beim Abbau der Waldfestaufbauten dazu geführt hatte, daß Bühne und Buden lange Zeit im Kurpark stehen bleiben mußten. Das habe schließlich die Gemeindeverwaltung verärgert und zu der Androhung der Sperrung des Kurparks für weitere Waldfeste veranlaßt. Deshalb sei es auch zu dem Beschluß gekommen, den Kurpark auf Kosten des Vereins durch Gemeindearbeiter räumen zu lassen, falls nich innerhalb von drei Tagen abgebaut werde.
Dann forderte Klaus Göttfried den Schriftführer auf, einen Überblick über die Ereignisse des Vereinsjahres zu geben. Siegfried Grubers Bericht an Hand des Protokollbuches zeigte, daß der der Verein recht rührig war und viele große und kleine Veranstaltungen durchzuführen weiß.
Mit dem anschließendem Kassenbericht unserer Kassiererin konnte man zufrieden sein. Anderl Strillinger und seine Frau erteilten deshalb der ganzen Vorstandschaft die Entlastung. Nun galt es über das anstehende Hauptproblem des Vereins zu diskutieren, denn die Verlegung der Vereinshütte kann nicht mehr allzulange hinausgeschoben werden. Es wurden die Möglichkeiten einer Verlegung hinter die Winterstube und die Zusammenarbeit mit den Schützen beim Bau eines neuen Hauses südlich des Turnplatzes erörtert. Da sich aber das Thema wegen der noch zu wenig fortgeschrittenen Verhandlungen der Schützen für nicht diskussionsreif erwies, erteilte die Versammlung dem Ausschuß die Vollmacht, allein weiterzuverhandeln.
Im Laufe der Versammlung wurden noch folgende Beschlüsse gefaßt:
Heinz Jennerwein wurde zum Vorplattler bestimmt.
In den Haushalt 1965 nahm man die Beschaffung neuer Gewehre auf.
Nach Umlegung des alten Maibaums, der Eigentum des Vereins ist, soll am 1. Mai ein neuer aufgestellt werden.
Das Waldfest, zu dem wieder die Kapelle Otto Ebner aufspielen wird, soll am 25. Juli stattfinden, ein Ausweichtermin konnte noch nichr festgelegt werden.
Die Plattlerproben finden weiterhin am Freitag statt.
Das Mindestalter für die Aufnahme in den Verein wurde von 18 auf 16 Jahre herabgesetzt.
Gegen 21.30 Uhr schloß Klaus Göttfried die Versammlung und dankte nochmals allen Mitgliedern für Ihr Erscheinen.

2. Maibaumversammlung:
Am 23. April 1965 trafen sich die am Maibaumaufstellen interessierten Trachtler zu einer Vorbesprechung im Cafe Leonhardstein, bei der alle notwendigen Probleme erörtert wurden.

3. Aufstellen des Maibaumes
Schon um 3 Uhr Früh traf man sich am 1. Mai, um den Maibaum zu holen. Es ging in die "Klamm", denn dort sollte der ausgesuchte "Prachtbaum" stehen. Weil es noch so kalt war, ging die Arbeit flott voran und so kamen wir mit dem Baum schon um 1/2 7 Uhr nach Kreuth.
In Kreuth war der alte Maibaum schon am Vortag umgelegt worden, das Loch war schon gegraben. Deshalb glaubten wir, den neuen Maibaum so früh wie noch nie zum Stehen zu bringen. Aber wir hatten falsch vorausberechnet, denn beim Aufstellen ging nicht alles so glatt, wie wir es gern gehabt hätten. So mußten wir den schon auf halber Höhe gebrachten Maibaum noch in die Weißach zum Waschen legen, ehe er endlich unter dem bewährten Kommando des Frank Hans, ohne Hilfe der Technik, dafür aber mit Unterstützung aller kräftigen Männer Kreuths, aufgestellt werden konnte.
Nun konnten wir doch noch stolz sein auf unseren, von einem unbekannten bekannten Spender gestifteten 39 m hohen Maibaum, der für die nächsten drei Jahre das Dorf überragen wird.
Zünftig ging es dann am Abend im Batznhäusl beim Maitanz her, während draußen Wachposten den Maibaum vor versuchten Angriffen bis 24 Uhr beschützen mußten.

4. Fronleichnam
Am 17. Juni 1965 beteiligte sich eine Abordnung des Vereins an der Feier des Fronleichnamsfestes.

5. Ausschußsitzung
Zu einer Ausschußsitzung traf man sich am 28.6.1965 um 20 Uhr in der Vereinshütte. Es wurden Probleme des bevorstehenden Waldfestes besprochen, beschlossen wurde, vier neue Gewehre zu kaufen, neue Schärpen zu besorgen und den Anstrich des Kreuzes auf dem Leonhardstein zu erneuern. Ein Ausleihen des Grills und ein Zuschuß für Trachtenkleidungen wurde abgelehnt.

6. Eintragung des Vereins
Am 9.7.1965 fuhr eine Abordmumng des Vereines nach Miesbach ins Amtsgericht und ließ den Verein mit seiner eigenen Satzung ins Vereinsregister eintragen.
Die "Leonhardstoana" sind nun ein eingetragener Verein (e.V.) Nr. 110

7. Hirschberglerfest
Am 11.7.1965 rückten 8 Tanzpaare zum Waldfest der Hirschbergler in Reitrain aus.

8. Waldfest 1965
"Soll´ ma oder soll´ ma net?" Ratlos standen wir am 25. Juli 1965 vor dem Kurpark und hatten uns bis 1/2 12 Uhr noch nicht entschlossen, das Waldfest abzuhalten und die letzten Vorbereitungen zu treffen. Nachdem es in der Nacht zum Sonntag ausgiebig "geduscht" hatte und am Sonntagvormittag eine Wolkenbank nach der anderen den Himmel verdunkelte, viel die Entscheidung schwer.
Das Wetteramt wurde angerufen, und als auch noch von der Wetterwarte auf der Zugspitz schönes Wetter prophezeit wurde, dachten wir uns, nachdem der Himmel noch einmal seine Schleußen geöffnet hatte, "wer wagt, gewinnt".
So begann um 14 Uhr im Kurpark das traditionelle Waldfest. Wir brauchten unseren Entschluß nicht zu bereuen, denn das Wetter machte uns keinen Strich durch die Rechnung, sondern alle kamen auf ihre Rechnung. Einheimische und Fremde, jung und alt, gaben sich im Kurpark ein Stelldichein, drehten sich zu den flotten Weisen der Blaskapelle Otto Ebner, kaufte den Glückshafen leer, schossen Fahrkarten und Blattl bei der Schießbude und ließen sich Bier und Brotzeit gut munden. Das "Gschau" hatten natürlich unsere Plattler- und Tanzgruppen, die zur Freude der Gäste aus nah und fern immer wieder aufzogen.

9. Ausschußsitzung
Am 4.8.1965 trafen sich folgende Ausschußmitglieder in der Vereinshütte: Josef Winkler sen., Liesl Winkler, Leo Rettermeier, Hans Frank, Heinz Jennerwein, Klaus Göttfried.
Zunächst gab die Kassiererin den Waldfestbericht. Mit einem Reingewinn von ca. 4000 DM war der finanzielle Erfolg gut. Das Vereinsvermögen betrug zu diesem Zeitpunkt knapp 10000 DM. Angesicht dieser günstigen Kassenlage wurde beschlossen (einstimmig), dem Schützenverein "Wolfschlucht" für die Beschaffung von Baumaterial für die Schießstatt 5000 DM zu überweisen. In dieser Schießstatt sollen die Leonhardstoana als Partner dann vertragliche Rechte haben. Der Vertrag muß erst noch aufgesetzt und unterzeichnet werden.

10. Wallbergerfest
Am 15.8.1965 wurde mit dem Daxwagen zum Waldfest der Wallberger nach Enterrottach gefahren.

11. Skiclubfeste
An den beiden Waldfesten des Skiclubs am 22. und 29.8. beteiligte sich der Verein mit einigen Tanzpaaren.

12. Trachtenball
Am 9. Oktober 1965 beteiligten sich die Leonhardstoana beim Ball der Trachtenvereine des Tegernsser Tals in Gmund.

13. Mitteilung des Gemeinderats
Am 27. Oktober 1965 ging der Gemeinderatsbeschluß an den Verein, daß wegen der Nachpflanzung des Baumbestandes und der Aussämung von Rasenflächen im Kurpark von Kreuth keine Waldfeste mehr abgehalten werden dürften.
Dieser Beschluß des Gemeinderats Kreuth ist bedauerlich, da der Verein nach jedem Waldfest bemüht war, den Kurpark aufzuräumen und in gutem Zustand zu versetzen.

14. Leonhardifahrt
Nach altem Brauch wurde am 6. November 1965 das Namensfest des hl. Leonhard gefeiert. Erstmals stellte Herzog Ludwig Wilhelm in Bayern das Gespann und den Wagen für den Verein zur Verfügung, so daß wir wie alle Jahre an der Umfahrt teilnehmen konnten. Durch einen Zuschuß für die Tanzmusik lieferte auch der Verein seinen Beitrag für den zünftigen abendlichen Ausklang des Festes.

15. Volkstrauertag
Am 14.11.1965 gedachte auch der Verein zum Volkstrauertag durch eine Fahnenabordnung seiner im 2. Weltkrieg gefallenen Mitglieder.

16. Zum Tode von Maria Flick
Nach langem, schweren Leiden starb am 22. Januar 1966 Frau Maria Flick. Sie war Mitglied und Förderin des Vereins. Zu ihrer Beerdigung in Kreuztal i. W. wurde ein Kranz überwiesen.

Abgeschlossen Kreuth, 10. April 1966 Siegfried Gruber Schriftführer

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1966

Hauptversammlung am 15.4.66

Am 15.6.66 versammelten sich wieder einmal die Mitglieder des Trachtenvereins D'Leonhardstoana e.V. im Batznhäusl zu ihrer Jahreshauptversammlung.
Vorstand Klaus Göttfried konnte 39 Mitglieder herzlich begrüßen.
Auf dem Programm standen diesmal wieder die Neuwahlen.
Zuerst aber gab uns der Vorstand einen ausführlichen Bericht über das Vereinsjahr 1966. Leider mußten wir auch erfahren, daß die Gemeinde Kreuth dem Verein schriftlich mitteilte, daß die Ausführung des traditionellen Trachtenfestes nicht mehr im Kurpark stattfinden könne. Als Begründugn wies man auf die Neubepflanzung und die Verunreinigung des Parkes hin. Damit war schon das erste Problem vorhanden, man kam auch zu keinem festen Entschluß wo sich für die nächsten Feste der Ausführungsort befinde.
Nach Abschluß dieses Berichtes kam man zu Hauptaufgabe die Neuwahlen.
Zum Wahlausschuß wurden Anderl Strillinger, Leo Rettermeier und Hans Frank bestimmt.
Nachdem der bisherige Vorstand den Anwesenden zu verstehen gab, daß er wegen beruflichen Gründen das Amt nicht mehr voll verantwortlich ausführen könne, mußte man sich entschließen einen neuen Vorstand zu wählen. Es erklärte sich dann Heinz Jennerwein das Amt nur für die nächsten 2 Jahre zu übernehmen.
Es ergab sich folgende Neuwahl:
1. Vorstand: Heinz Jennerwein
2. Vorstand Josef Gloggner
Vorplattler: Josef Gloggner
Schriftführer: Hannes Frank
Fahnenjunker: Alois Frisch
Kassier: Lisl Winkler und Resl Jennerwein
Hüttenwart: Gottfried Winkler
dazu ein Ausschuß des Vereins, dem 12 Mitglieder angehören.
Zum Abschluß wurde noch beschlossen, den Kreuther Maibaum neu zu befestigen und aufzukränzen.
Gegen 22 Uhr wurde die Versammlung vom neuen Vorstand beschlossen.

Neubefestigung des Maibaums
Wegen der schiefen Stellung wurde der Maibaum in Kreuth neu befestigt. Mit Hilfe der Feuerwehrleiter aus Rottach-Egern beschmückte man den Maibaum mit einem neuen Kranz.

Ausschußsitzung
Am 2.7.66, 20 Uhr, fand in der Trachtenhütte eine Ausschußsitzung statt.
Es wurde über das kommende Waldfest gesprochen. Als Termin hielt man den 31. Juli für richtig. Das Fest findet diesmal auf dem neuen Platz "in der Weißachau" hinter dem Gasthof Batznhäusl statt.
150 Stück Werbeplakate wurden in Auftrag gegeben.
Otto Ebner wird auch diesmal wieder zum Waldfest spielen.
Weiter wurde beschlossen noch ein Waldfest-Transparent neu zu beschaffen.
Als Glückshafenhauptpreis wird heuer ein Kinderrad zur Verlosung gebracht.
Hermann Walch soll uns die Würstl liefern, soll aber für seinen Brotzeitstand eine Pacht von 150 DM zahlen.
Anschließend wurde das Schreiben der Weißachaugenossenschaft über die Platzgenehmigung verlesen, wobei ein Pachtsatz von 100 DM und 25 DM für Kunstdünger zu entrichten sind.

Waldfest
Nun war es wieder einmal so weit. Am 31. Juli 1966 veranstalteten wir wieder unser Trachtenfest.
Bis 11 Uhr wußte man noch gar nicht ob man es überhaupt abhalten solle, da sich das Wetter nicht von der schönen Seite zeigte. Erst nach der Bestätigung der Wetterwarte von der Zugspitz faßte man den Entschluß es abzuhalten.
Nach kameradschaftlicher Zusammenarbeit wurden noch schnell die letzten Vorbereitungen getroffen. Um 14 Uhr gings dann los.
Wie schon in den vorhergehenden Jahren spielte auch heuer die Blaskapelle Otto Ebner aus München und für alle die ein zünftiges Trachtenfest mit erleben wollten kam jeder auf seine Kosten, auch wenn der eine oder andere Fahrkarten schoß oder sich in der Loseschüssel nur an den "Hanswursteln" vergriff.
Als dann unsere Burschen und Madel in ihrer schönen altherkömmlichen Tracht immer wieder aufzogen, spürte man, daß man im Kreuther Tal mit dem alten Brauch noch sehr verbunden ist.

Waldfest der Wallberger
Am 14. August beteiligten sich die "Leonhardstoana" am Trachtenfest der "Wallbergler" in Enterrottach.

Der Trachtenball
Am 1. Oktober fuhren 7 Paare der "Leonhardstoana" nach Bad Wiessee um im Wiesseer Hof mit den anderen Tegernseer-Talvereinen den Trachtenball zu feiern.

Leonhardifahrt
Wie in jedem Jahr, so beteiligten wir uns auch heuer wieder an der Leonhardifahrt.

Volkstrauertag
Am 13.11.66 gedachte eine Fahnenabordnung des Vereins seiner gefallenen Mitglieder des 2. Weltkrieges.

Eine traurige Nachricht war es für uns, als am 4. Dezember 1966 unser Pfarrer Wilhelm Engelmann nach kurzer Krankheit in Tegernsee verstarb.
Der Verein erwies unserem langjährigen Pfarrherrn durch eine Fahnenabordnung und Kranzniederlegung die letzte Ehre.

Frank Hannes

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1967

Hauptversammlung am 3.3.67

Am 3.3.67 hielt der Trachtenverein D'Leonhardstoana e.V. seine Hauptversammlung ab. Vorstand Heinz Jennerwein konnte 20 Mitglieder herzlich begrüßen.
Anschließend forderte Heinz Jennerwein die Anwesenden auf, ihrem verstorbenen Pfarrherrn Wilhelm Engelmann zu gedenken.
Dann gab uns der 1. Vorstand einen kurzen Überblick über das Vereinsjahr.
Er dankte allen Helfern die mitgeholfen haben das Waldfest schön zu gestalten. Vor allem auch die jenigen die zur Vorbereitung des Truhenwagen der Leonhardstoana, zur Leonhardifahrt, beteiligt waren, gab Heinz Jennerwein seinen Dank zum Ausdruck.
Nachdem gab uns der Schriftführr einen ausführlichen Bericht des Vereinsjahres 1966.
Mit dem anschließenden Kassenbericht konnte man zufrieden sein. Auch wurde berichtet das 5000 DM zum Bau des Schützenheimes zur Verfügung gestellt wurden. Bei Fertigstellung des Baues wurde dafür das Benützungsrecht für Plattlerproben und sonstigen kleinen Veranstaltungen gegeben.
Gegen 22 Uhr schloß Heinz Jennerwein die Versammlung.

Ausschußsitzung
Am 11.8.67 20 Uhr fand beim Jennerwein Lieserl eine Ausschußsitzung statt.
Es wurde über das Waldfest gesprochen. Als Termin setzte man den 30. Juli an.
Weiter wurde beschlossen, daß heuer die Tegernseer Kapelle zum Tanz aufspiele.
Als Glückshafenhauptpreis wird heuer ein Herrenrad zur Verlosung gebracht.
Außerdem wurde noch ein Betrag von 2000 DM zur Fertigstellung des Rohbaues des Schützenheimes genehmigt.

Waldfest
Am 30. August 1967 hielten wir unser Waldfest ab. Bei strahlendem Sonnenschein wurden noch am Vormittag die letzten Vorbereitungen getroffen.
Als dann um 2 Uhr die Blaskapelle Tegernsee zum ersten Tanz aufspielte war das Fest schon in vollem Gang und die Begeisterung war groß, vor allem dann wenn unsere Trachtler in ihrer schönen Tracht die herkömmlichen Tänze und Schuhplattler zur Freude der zahlreichen Gäste immer wieder aufführten. Das Fest dauerte dann für den einen oder anderen noch längere Zeit in die Nacht hinein und so konnte sich jeder dieses schönen Festes erfreuen.

Wallberglerfest
Am 27.8.67 veranstalteten die Wallberger ihr Trachtenfest. So wie jedes Jahr so beteiligten wir uns auch heuer wieder an diesem Fest.

Einstand des neuen Pfarrherrn
Der 24.9.67 war für die Kreuther Gemeinde ein großer Tag. Denn die Pfarrei Kreuth erhielt wieder einen neuen Pfarrherrn, Herrn Klaus Fischer.
Bei strahlendem Sonnenschein wurde der Festzug von einer Blaskapelle vom Schulhof zur Kirche geleitet, wobei der Trachtenverein "D´Leonhardstoana" mit einer Fahnenabordnung beteiligt war.

Ausschußsitzung
Am 13.10.67 trafen sich die Ausschußmitglieder im Kaffe Göttfried zu einer Ausschußsitzung.
Es wurden die Probleme des bevorstehenden alljährlich stattfindenden Trachtenballs, der diesmal vom Verein der Leonhardstoana Kreuth am 21.10. veranstaltet wird. Als Lokal wählte man des Batznhäusl. Weiter wurde noch beschlossen, daß der Eintritt dür Manna 2 DM, für Weiberleut 1 DM betrage. Für die Aktiven der Leonhardstoana beschloß man einen Betrag von 5 DM zu erstatten.
Zum Schluß wurde noch die Leonhardifahrt erörtert, wobei sich die freiwilligen Helfer der vergangenen Jahre erfreulicherweise für ihre Zusammenarbeit bereitwillig erklärten.

Trachtenball
Der alljährliche Trachtenball fand heuer im Gasthof Batznhäusl in Kreuth statt.
Der Vorstand Heinz Jennerwein eröffnete den Ball und begrüßte zunächst alle Trachtler des Tegernseer Tales. Die Trachtenkapelle von Tegernsee spielte dann zum Tanz auf und die Trachtler gaben sich somit ein letztes "Stelldichein" bis man sich dann im nächsten Sommer an den Trachtenfesten trifft.

Leonhardifahrt
Am 6. November 1967 war es wieder einmal so weit für unsere Leonhardifahrt.
Wie in den vorhergehenden Jahren so beteiligten sich auch heuer die Leonhardstoana an diesem großen Fest des Kirchenpatrons der Pfarrei Kreuth. Bei strahlendem Sonnenschein fuhren die schön geschmückten Wagengespann die 3 Runden durch das Dorf und an der Kirche vorbei, wo der Pfarrherr den Segen erteilte.

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1968

Ausschußsitzung

Am 2.4.1968 trafen sich die Ausschußmitglieder der Leonhardstoana im Kaffee Göttfried.
Als erstes wurde der Ausflug des Trachtenvereins besprochen. Man kam zum Entschluß am 27.-28.4.1968 eine zweitägige Fahrt zum Bodensee zur Frühjahrsblüte zu machen. Die Kosten für die Fahrt trägt dabei der Verein. Für die aktiven Mitglieder wurde ein Zuschuß von 10 DM genehmigt. Bei mitzunehmenden Nichtmitglieder beschloß man einen Zuschlag für die Fahrt von 25 DM zu entnehmen.
Weiter wurde von einem Ausschußmitglied daran erinnert, daß die 3jährige Frist für den stehenden Maibaum in diesem Jahr ablaufe. Man einigte sich auch eine Besichtigung, ob er noch zulässig ist. Wenn dies der Fall wäre, dann würde man den Maibaum umlegen und neu aufkränzen.
Der Beschluß eine neue Schießbude zu kaufen wurde noch nicht gefaßt. Man wolle sich erst bei einigen Firmen erkundigen um dann eine ideale preisgünstige Hütte zu kaufen.
Abschließend beschloß man die Jahreshauptversammlung am 10.5.1968 im Batznhäusl zu veranstalten.

Frank Hannes

Jahreshauptversammlung am 10.5.1968
Am 10.5.1968 veranstaltete der Trachtenverein D'Leonhardstoana e.V. im Gasthof Batznhäusl ihre Jahreshauptversammlung. Der Vorstand Heinz Jennerwein konnte dazu 39 Mitglieder herzlich begrüßen.
Als erstes forderte der Vorstand die Anwesenden auf, sich von den Plätzen zu erheben, um den verstorbenen Frau Proll und Frau Willibald zu gedenken.
Daran folgte vom Vorstand ein kurzer Bericht vom Geschehen des abgelaufenen Vereinsjahres. Er sprach allen denen Dank aus, die mitgeholfen haben die viele Arbeit des Vereins zu bewältigen.
Anschließend verlas der Schriftführer den Bericht des Vereinsjahres.
Danach folgte der Bericht des Kassiers, wobei die Bilanz sehr zufreidenstellend ausfiel.
Nachdem heuer wieder Neuwahlen fällig wurden, forderte der Vorstand die Mitglieder auf, einen Wahlausschuß zu bilden.
Dieser setzte sich dann wie folgt zusammen.
Vorsitzender Hans Reich und deren Beisitzer Sepp Winkler sen. und Ludwig Scherz.
Da der bisherige Vorstand erklärte, daß er die Wahl nicht mehr annehme, mußte man die "schwierige Wahl" eines Vorstandes vornehmen. Es wurden folgende Vorschläge vorgebracht
Sepp Sanktjohanser jun. Franz Schnitzenbaumer und Schorsch Floßmann.
Man kam dann zu folgendem Ergebnis:
Sepp Sanktjohanser jun. 26 Stimmen
Franz Schnitzenbaumer 5 Stimmen
Schorsch Floßmann 1 Stimme
Somit war dann also Sepp Sanktjohanser jun. der neue Vorstand.
Anschließend erfolgte die Wahl der anderen Ämter.
Am Schluß stand dann folgendes Ergebnis fest:
1.) Vorstand Sepp Sanktjohanser jun.
2.) Vorstand Sepp Gloggner
Schriftführer Elfriede Gruber
1.) Kassier Liesl Winkler
2.) Kassier Resi Jennerwein
Hilfskassier Judith Winkler
1.) Vorplattler Sepp Sanktjohanser jun.
2.) Vorplattler Gottfried Winkler
1.) Fahnenjunker Georg Gloggner
2.) Fahnenjunkrer Thomas Hörth
Hüttenwart Gottfried
Zu diesem Ausschuß kam dann noch der erweiterte Ausschuß dazu, dem Leo Rettermeier und Heinz Jennerwein angehören.
Gegen 10.30 Uhr schloß der neue Vorstand die Versammlung.

Ausschußsitzung
Die 1. Ausschußsitzung des neuen Vereinsjahres fand am 30. Mai 1968 im Vereinslokal, Gasthof Batznhäusl statt.
Der Vorstand hatte einige Prospekte zu einem Hüttenkauf besorgt. Man schaute sie an und suchte die preisgünstigste aus. Als alle einverstanden waren, wurden gleich zwei Hütten bestellt. Eine als Glückshafen und eine als Schießbude.

Fronleichnam
Am 13. Juni 1968 beteiligten siech die Vereinsmitglieder, mit Fahnenabordnung an der Fronleichnamsprozession.

Hirschberglerfest
Am 23. Juni 1968 hatte unser Nachbarverein D'Hirschbergler, ihr 60 jähriges Gründungsfest. Am Kirchenzug, der heiligen Messe, dem Trachtenzug und anschließendem Gartenfest, nahmen auch von uns eine Fahnenabordnung und 8 Paare teil. Als Ehrentanz führten wir den Bandltanz auf.

Ausschußsitzung
Am 4. Juli 1968 fand die Ausschußsitzung zur Beschließung des Waldfestes statt. Der 28. Juli wurde als Termin festgelegt. Man einigte sich heuer wieder eine einheimische Kapelle zu nehmen und zwar die Rottacher Musikanten.

Nach langjäjriger Krankheit ist unser Mitglied Frau Mathilde Stich am 13. Juli gestorben.
Eine Fahnenabordnung beteiligte sich am Begräbnis und legte einen Kranz nieder.

Waldfest D'Leonhardstoana
Bei herrlichem Wetter wurde das Waldfest am 28. Juli 1968 abgehalten. Die neuen Hütten hatten eine gute Anziehungskraft.
Der Glückshafen war bald ausverkauft und bis spät in die Nacht knallten die Büchsen.
Die Rottacher Blasmusik spielte zum Tanz auf, auch für das leibliche Wohl war gut gesorgt. Die Vorstandschaft war mit dem Erfolg sehr zufrieden.

Wallbergerfest
Nach dreimaliger Verschiebung fand das Wallberger-Fest in Enterrottach statt. Die Leonhardstoana beteiligten sich wie alljährlich daran.

Trachtenball
Heuer fand der Trachtenball der Tegernseer -Talvereine am 12. Oktober beim Schandl in Tegernsee statt. Einige Paare unseres Vereins waren vertreten.

Trauerzug

Leonhardi
Der Leonhardstag war heuer vom Tode seiner Königlichen Hoheit Herzog Ludwig Wilhelm in Bayern überschattet. Er ist am 5. November 1968 im 85. Lebensjahr gestorben.
Die zwei Vierspänner seiner Kgl. Hoheit sind nicht mitgefahren.
Das Wetter war wechselhaft, aber trotzdem beteiligten sich wieder viele Gespanne (16).
Die Fahne hing noch von Leonhardi her auf dem Maibaum, da schaffte der Walch Hermann seinem Hausl dem Beni an, er solle sie herunterholen, ehe der herzogliche Leichenzug kommt. Doch die Fahne wollte nicht, sie blieb stur auf Halbmast hängen. Als die hohen Herrschaften die Fahne auf Halbmast sahen, nahmen sie dies sehr wohlwollend auf.

Daß den Leonhardstoana kein Weg zu weit ist, bewiesen sie, als sie heuer zum 1. Mal an der Fischhausner Leonhardifahrt am 10. November teilnahmen.

Volkstrauertag

Am 17. November nahm eine Fahnenabordnung am Volkstrauertag teil.

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1969

Rodelrennen vom Hirschberg am 22. Februar 1969

Auf Anregung der Gemeinde führten die "Hirschbergler" und "Leonhardstoana" ein von 240 Teilnehmern besuchtes Rodelrennen durch. Welches bei einem herrlichen Wetter ein überaus großer Erfolg wurde.
Da das Rennen bei der Bevölkerung großen Anklang fand, soll es alljährlich wieder veranstaltet werden. (Mit 80 Jahren war Leonhard Moosrainer aus Reitrain der älteste Teilnehmer beim Hirschberg-Rodeln. Er hat in seinem Leben bereits 600 mal den Hirschberg bestiegen.)

Die letzte Ausschußsitzung in diesem Vereinsjahr
fand am 6. März 1969 im Gasthof Batznhäusl statt.

Kreuth den 16. März 1969 Gruber Elfriede

Zur Jahreshauptversammlung am 20. März 1969 im Gasthof Batznhäusl,
wurden vom 1. Vorstand, Sepp Sanktjohanser jun. 29 Mitglieder begrüßt.
Die Schriftführerin las das Protokoll vor, um allen vom vergangenen Jahr zu berichten.
Einen ausgezeichneten Bericht über Einnahmen Ausgaben, legte die Kassiererin vor.
Nachdem Wünsche und Anträge erledigt waren, wurde die Versammlung beendet.

Zum 80 jährigen Gründungsfest der Wallbergler, am 18. Mai 1969 in Rottach-Egern,
waren die Leonhardstoana mit Fahnenabordnung und 9 Paaren vertreten.

Am Hirschberglerfest das am 6. Juli 1969 bei herrlichem Wetter abgehalten wurde,
waren 7 Paare von uns beteiligt.

Nachdem die Vorstandschaft, bei einer Ausschußsitzung, für das Waldfest den 27. Juli 1969 festlegte,
konnte es bei anfangs schönem Wetter abgehalten werden. Am Spätnachmittag zogen Gewitterwolken auf, die nach einiger Zeit wieder verschwanden. So konnte das Waldfest bis in die Nacht hinein seinen fröhlichen Verlauf nehmen.

Eine Fahnenabordnung und 9 Paare rückten am 3. August 1969 als Vereinsvertretung, zum Gründungsfest der Neureuther, nach Gmund aus.

Bei einem herrlichen Sommertag haben die Wallbergleram. 15. August 1969 ihr Waldfest abgehalten.

Es fuhren 8 Paare unseres Vereins mit dem Daxwagen hin.

Die neu erbaute Schießstätte der Schützen-Gesellschaft "Wolfschlucht" wurde am 13. September 1969 eingeweiht.
Die jungen Leonhardstoana haben einigemale geplattelt.

In einer Ausschußsitzung am 27. August 1969 wurde beschlossen,
am 12. Oktober 1969 einen Tagesausflug zu den Krimmler-Wasserfällen zu unternehmen.
Es war ein mit Herbstnebel behangener Sonntagmorgen, als um 6.15 Uhr 2 Omnibusse an der Kreuther Brücke abfuhren. Die Fahrt führte bei immer schöner werdendem Wetter, über den Gerlospaß zu den Krimmlerwasserfällen. Die Rückfahrt ging über Mittersil, den Paß-Thurn nach Kitzbühl, Sankt Johann nach Kufstein, wo wir einen längeren Aufenthalt einlegten.
Über Landl Thiersee, Bayerischzell kamen wir um 9 Uhr abends wieder in Kreuth an.

Am 6. November beteiligten sich 15 Wägen und ungefähr 75 Rösser an der Leonhardifahrt.
Diesmal kam sogar aus Fischhausen ein Truhenwagen.
Dann fuhren die Leonhardstoana am darauffolgenden Sonntag nach Fischhausen zur Leonhardifahrt.

Am Volkstrauertag nahm wieder eine Fahnenabordnung des Vereins teil.

Kreuth den 19. März 1970 Gruber Elfriede

1970 bis 1974

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1970

Eine Ausschußsitzung war am 17. Februar 1970.

Man besprach den Vertrag der Schützengesellschaft Wolfschlucht.

In einer Ausschußsitzung am 10. März 1970 mit dem Schützenausschuß,
wurde der Vertrag der Schützengesellschaft Wolfschlucht nochmals gemeinsam besprochen. Der Vertrag wird bei der Hauptversammlung vorgelesen.

Am Freitag den 20. März 1970 wurde unser langjähriges Mitglied Matthias Jennerwein nach einem schweren Leiden zur letzten Ruhe getragen. Der Verein gab ihm das letzte Geleit.

Kreuth den 19. März 1970 Gruber Elfriede

Jahreshauptversammlung am 20. März 1970
Zur diesjährigen Hauptversammlung konnte Vorstand Sepp Sanktjohanser jun. 39 Mitglieder begrüßen.
Unter Leitung von Sepp Winkler sen. wurde die Neuwahl durchgeführt. Die folgenden Mitglieder der Vorstandschaft wurden einstimmig gewählt.
1.) Vorstand Sepp Sanktjohanser jun.
2.) Vorstand Sepp Kluy
Schriftführer Elfriede Gruber
1.) Kassier Lisl Winkler
2.) Kassier Resl Jennerwein
1.) Vorplattler Thomas Hörth
2.) Vorplattler Ludwig Hörth
1.) Fahnenjunker Georg Gloggner
2.) Fahnenjunkrer Thomas Hörth
Die weiteren Ausschußmitglieder sind Heinz Jennerwein und Sepp Gloggner.
Als nächster Punkt wurde der Vertrag mit der Schützengeselschaft Wolfschlucht besprochen. Der Vertrag wurde in der vorliegenden Form abgelehnt.
Dem Antrag auf Renovierung des Bergkreuzes am Leonhardtsein wurde stattgegeben.
Die erste Amtshandlung der neuen Vorstandschaft war die Erhöhung des Mitgliederbeitrags um 100 %. Frauen 2 DM, Männer 3 DM.
Der Sonntag 26. Juli 1970 wurde für das Waldfest bestimmt. Die Plattlerproben werden weiterhin freitags abgehalten und heuer das erste Mal in der Schießstätte.

Am 28. Mai 1970 beteiligte sich eine Abordnung des Vereins an der Fronleichnamsprozession.

Ein großer Erfolg wurde der 1. Heimatabend im Schützenhaus in Kreuth am 16. Juni 1970.
Unter der Ansage von Sepp Sollacher wirkten mit: die Kreuther Klarinettenmusi, der Waakirchner Viergesang, die Geschwister Pfaab aus Dürnbach, Zitherbegleitung Karl Edelmann, Lichtbildervortrag vom Kreuther Tal von Toni Edbauer und die Plattlergruppe unseres Vereins.

Am Hirschberglerfest, das am 5. Juli 1970 statt fand,
beteiligten sich 6 Paare unseres Vereins.

Der 2. Heimatabend wurde am 22. Juli 1970 abgehalten.
Diesmal unter der Wortführung von Bertl Hinterholzer, der Kreuther Klarinettenmusi, den Geschwister Wackersberger, den Geschwister Estner aus Wall, Karl Edelmann Zitherbegleitung, Toni Edbauer mit seinen Lichtbildern und unsere Plattler.

Waldfest 1970

Bei sehr zweifelhafter Witterung fand das Waldfest unseres Vereins am 26. Juli 1970 statt.
Trotz eines Regenschauers, kurz nach Beginn des Festes, wurde es doch ein voller Erfolg. Zum Tanz spielte heuer das erste Mal die Wackersberger Blasmusi auf.

Der 3. Heimatabend, 19. August 1970,
fand unter Mitwirkung von Bertl Hinterholzer, der Kreuther Klarinettenmusi, der Hirschbergler Stubnmusi, Karl Edelmann, der Pinzenauer Sänger, Toni Edbauer und der Leonhardstoana Plattlergruppe statt mit wieder einem guten Erfolg.

Beim dritten Anlauf konnten die Wallberger ihr Heimatfest am 23. August 1970, abhalten.
Traditionsgemäß fuhren auch die Leonhardstoana mit ihrem Daxwagen zum Fest.

Zum diesjährigen Roßtag, am 13. September 1970 fuhren erstmals auch die Leonhardstoana.

Der letzte Heimatabend unseres Vereins war am 16. September 1970.
Für Stimmung und musikalische Unterhaltung sorgten Bertl Hinterholzer, Toni Edbauer, Karl Edelmann, die Kreuther Klarinettenmusi, der Tegernseer Zweigesang, die Geschwister Estner und unsere Plattlergruppe

Leonhardstag 1970
Bei kaltem und windigem Wetter feierte Kreuth seinen Patronatstag. 17 Truhen- und Tafelwagen, im Vierer- und Zweierzug, einer sogar im Sechser gefahren, zählte man bei der Umfahrt. Insgesamt waren es 85 Pferde.

Am Sonntag darauf fuhren die Leonhardstoana zur Leonhardifahrt nach Fischhausen.

Den Kathreintanz richteten heuer wieder die 3 Vereine D'Wallberger, D'Hirschbergler und D'Leonhardstoana im Schützenhaus aus.

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1971

Im März 1971 hatten wir nochmals eine Ausschußsitzung

Es ging hauptsächlich um die Aufstellung des Maibaumes, welcher nach 3 Jahren erneuert werden muß. Es wurde besprochen ihn in ein einbetonierte Schienen zu verankern, wegen der Sicherheit.
In der Hauptversammlung wird es noch einmal besprochen.
Der Termin für die Hauptversammlung wurde auf den 8. April festgelegt.

Kreuth den 4. April 1971 Gruber Elfriede

Der Vorstand Sepp Sanktjohanser jun. begrüßte zur Jahreshauptversammlung am 8. April 1971
34 Mitglieder.
Der Verein verzeichnete wieder ein gutes Jahr, da alle Mitglieder tatkräftig mithalfen, wofür sich der bedankte.
Die Schriftführerin gab den Jahresbericht bekannt und Lisl Winkler als Kassier hatte eine tadellos geführte Kasse vorzuweisen.
Zweiter Bürgermeister Hans Schober dankte im Namen der Gemeinde für die erstmalig veranstalteten Heimatabende in Kreuth, die ein großer Erfolg waren. Jedesmal war der Saal voll besetzt und das Programm gefiel den Gästen.
Wünsche und Anträge:
Bisher verfügte der Vorstand frei über 100 DM. Da man jedoch in der heutigen Zeit mit diesem Betrag keine hohen Sprünge machen kann, beantragte der Vorstand eine Erhöhung des Betrages auf 200 DM was auch einstimmig bewilligt wurde.
Die Jungplattler des Vereins haben weiterhin am Montag ihre Probe, die allgemeine Plattlerprob findet, wie in den früheren Jahren auch am Freitag statt.
Da der Maibaum nun 3 Jahre steht, muß er dieses Jahr erneuert werden. Am Abend soll dann im Gasthof Batznhäusl der Maitanz stattfinden.
Nach einjähriger Pause kam man zu dem weisen Entschluß, im Herbst wieder einen Vereinsausflug zu unternehmen. Das Reiseziehl ist noch unbekannt.
Als letzten Punkt in der Versammlung ging es wieder um das Schützenhaus.
Diesaml war auch die Vorstandschaft der Schützengesllschaft Wolfschlucht anwesend. In einer heftigen Debatte ging es um einen von der Schützengesellschaft vorgelegten Vertrag. Bei dieser Unterredung rührten sich vorallem die jungen Leonhardstoana, die sich unter keinen Umständen einen Vertrag diktieren lassen wollten. Es ging hart auf hart. Zu guter Letzt fand eine Abstimmung über den Vertrag statt, er wurde vielstimmig abgelehnt.
Daraufhin schloß der Vorstand gegen 22 Uhr die Versammlung.

Ausschußsitzung der Schützengesellschaft Wolfschlucht, dazu der Trachtenverein eingeladen.
Betreff: Vertrag des Schützenhauses.
Am 15. April 1971 überwies die Schützengesellschaft Wolfschlucht dem Verein die zur Verfügung gestellten 9000 DM (neuntausend) auf ihr Konto bei der Kreissparkasse Tegernsee.
Daraufhin einigten sich die beiden Vereine, in einer Ausschußsitzung, eine Aussprache herbei zuführen.
Diese Sitzung fand dann am 29. April 1971 unter Leitung von Hans Stillner, der als Schlichter fungierte, statt.
Diesmal war es eine sachliche und ruhige Auseinandersetzung. In der dann folgende Abmachung (kein Vertrag) vereinbart wurde:

1.) Die Schützengesellschaft Wolfschlucht stellt dem Trachtenverein D'Leonhardstoana den nördlichen Kellerraum zur Unterstellung ihrer Gerätschaften, sowie den Schießraum im Erdgeschoß zur Abhalting ihrer Plattlerproben und Veranstaltungen solange zur Verfügung, solange sie diesen benötigen und solange der Vertrag der Schützengesellschaft Wolfschlucht mit der Weißachaugemeinschaft besteht. Die Leonhardstoana verpflichten sich, die Räume jeweils ordnungsgemäß zu verlassen.
2.) Die Leonhardstoana können bei Bedarf den nördlichen Kellerraum auf eigene Kosten ausbauen, ebenso besteht nach Ausbau der Freischießanlage noch weitere Lagermöglichkeit, hierbei entstehende zusätzliche Kosten gehen ebenfalls zu Lasten der Leonhardstoana.
3.) Sollte die Schützengesellschaft Wolfschlucht für eigene Veranstaltungen Gerätschaften der Leonhardstoana benötigen, so ist dies vorher mit den Ausschüssen zu vereinbaren.
4.) Cie beiden Ausschüsse treten jährlich am Jahresanfang zusammen und setzen einen entsprechenden pauschalen Unkostenbeitrag für das jeweilige Kalenderjahr fest.
Für das Jahr 1971 wird ein pauschaler Unkostenbeitrag von 500 DM (fünfhundert) vereinbart.
5.) Bei Terminüberschneidungen haben Veranstaltungen der Schützengesellschaft den Vorzug.

Wie in der Hauptversammlung beschlossen wurde, war heuer ein neuer Maibaum fällig. Leider fand sich kein edler Spender, so mußte dieses Jahr der Verein in die eigene Tasche greifen. Aus dem Staatswald wurden am 1. Mai 1971 morgens ein 28 m lang gerade gewachsener Baum geholt. Gschebst, gewaschen und geschmückt, stand nachmittags gegen 2 Uhr der Maibaum. Bevor es jedoch soweit war, mußten nocheinmal alle zusammen helfen. Denn heuer wurde der Baum erstmals nicht eingegraben, sdondern zwischen 2 Eisenstangen besfestigt. Diese Schienen wurden einige Wochen vorher in den Boden einbetoniert, mit Humus anplaniert und Grassamen darüber gesät. Abends spielten die Rottacher Buam im Vereinslokal, Gasthof Batznhäusl zur Maimusi auf.

Am 10. Juli 1971 beteiligte sich der Verein mit einer Fahnenabordnung an der Fronleichnamsprozession.

Anfang Juli fand das Hirschbergler-Waldfest auf dem neuen Festplatz in der Weißachau statt.
Auch unser Verein war mit einigen Paaren vertreten.

Der 25. Juli 1971 war ein föhniger Tag.
An diesem Sonntag hielten wir unser Waldfest ab.
Es war ein Rekord, ungefähr 1500 Gäste fanden sich auf dem Festplatz in der Weißachau, hinterm Gasthof Batznhäusl ein.
Die Wallberger und die Hirschbergler schickten wieder ihre Plattlergruppen. Unsere Gruppe führte den Kronentanz, Bandltanz, Steyrer und viele Plattler auf. Die Rottacher Blasmusik spielte zum Tanz auf. An diesem Tag kam Jung und Alt, Einheimische und Gäste auf ihre Kosten.

Nach einmaligen Verschieben hielten die Wallberger ihr traditionelles Heimatfest am 15. August 1971 in Enterrottach ab.
Ein Daxwaen voll junger Leonhardstoana nahm am Festzug und am Fest selbst teil.

Wie schon letztes Jahr wurde auch heuer wieder in den Sommermonaten, am 16. Juni, 14. Juli, 11. August, 1. September und 22. September 1971 Heimatabende im Schützenhaus veranstaltet.
Jeder Abend war gut besucht. Für das reichhaltige Programm sorgte Karl Edelmann, der gute Sänger und Musikanten verpflichtete. Durch das Programm führte wieder Bertl Hinterholzer. Die Leonhardstoana erneten viel Beifall für ihre Figurentänze und Schuhplattler.

An dem am Sonntag den 5. September 1971 stattgefundenem Roßtag nahm auch ein Daxwagen unseres Vereins teil.

Ausschußsitzung am 30. August 1971
Bei dieser Sitzung ging es um den diesjährigen Ausflug des Vereins. Der Omnibusunternehmer Ziegleder legte dem Ausschuß verschiedene Routen vor. Daraufhin entschloß man sich für eine Tagestour zum Wilden Kaiser.

Vereinsausflug am 26. September 1971
Es ist schon Tradition geworden, daß die Leonhardstoana, alle 2 Jahre einen Ausflug unternehmen. Das Wetter meinte es wieder gut mit uns. Es war anfangs etwas bewölkt, später heiterte es auf. Da sich wieder sehr viele Mitglieder zum Mitfahren meldeten, mußte mit 2 Omnibussen gefahren werden.
Wie schon in der Ausschußsitzung beschlossen wurde, führte der Ausflug zum wilden Kaiser. Die Fahrt ging über Bayrischzell, den Tatzlwurm nach Neubeuern, wo die erste Brotzeit eingelegt wurde. Weiter zum Samerberg, Törwang, Frasdorf, Marquartstein zum Mittagessen nach Reit im Winkel, um 14 Uhr fuhren wir in Reit im Winkel wieder ab nach Kössen, Schwendt, Griesenau, Griesner Alm im Wilden Jaiser. Hier machten wir eine Nachmittagspause. Zum Abendessen waren wir in Landl angemeldet. Der Weg dorthin führte uns nach Gastein, St. Johann und Kufstein. Um Mitternacht trafen dann 2 Omnibusse mit zwar fröhlichen aber sehr müden Ausflüglern in Kreuth ein.

Am 29. September 1971 fand eine Ausschußsitzung wegen der Feuer- und Unfallversicherung statt.

Leonhardstag 1971
Der Leonhardstag war heuer fast ein Frühlingstag, so mild und schön. Die Hl. Messe wurde im Freien gelesen. 18 Wagen, meist vierspännig, und einige Reiter nahmen am Umzug teil. Der fröhliche Teil dieses Tages begann dann nach dem Mittagessen beim Lehmann. Hier dauerte es bis spät in die Nacht.

Am 14. November nahm eine Fahnenabordnung am Volkstrauertag teil.

Kathreintanz 25. November
Heuer richteten die Leonhardstoana den Kathreintanz beim Lehmann aus. Es kamen viele junge Leute, zum Tanz spielten die Rottacher-Buam auf.

Verstorben ist im Dezember das Gründungsmitglied Lorenz Sanktjohanser, im Alter von 87 Jahren.
Einige Mitglieder des Vereins trugen den Sarg zu Grabe. Die Fahnenabordnung erwies ihm die letzte Ehre.

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1972

In der Ausschußsitzung am 7. Februar 1972 fanden schon einige Vorbesprechungen auf das neue Jahr statt.

Waldfesttermin am 16. Juli 1972 oder als Ausweichtermin 30. Juli 1972. Es soll auch ein Hendlgrill angeschafft werden, welcher von einigen Mitgliedern hergestellt wird.
Der Pacht für die Wolfschluchtschützen wurde vom Verein für das Jahr 1971-72 überwiesen.

Gruber Elfriede Schriftführerin

Hauptversammlung 24. März 1972 im Gasthof Batznhäusl
Die Hauptversammlung nahm ihren gewohnten Velauf, Berichte über das letzte Jahr.
Ein Maibaum wurde aufgestellt,
5 gut besuchte Heimatabende und ein Rekordwaldfest.
Die Goaßlschnalzer traten im Schwarzwald bei einem großen Heimatfest auf.
Die gut geführte Kasse stimmte, wobei auch sehr viele Auslagen zu verzeichnen waren.
Die Wahlen ergaben nichts Neues: die gesamte Vorstandschaft wurde auf weitere 2 Jahre bestätigt.
1. Vorstand Sepp Sanktjohanser jun.
2. Vorstand Sepp Kluy
Kassiererin Lisl Winkler und Resi Jennerwein
Schriftführerin Elfriede Gruber
Vorplattler Thomas Hörth und Hansi Schober
Zeug- und Hüttenwart Gottfried Winkler und Georg Gloggner jun.
Fahnenjunker Thomas Hörth und Georg Gloggner jun.
Beisitzer Heinz Jennerwein und Sepp Gloggner.

Der Maitanz am 30. April 1972 im Schützenhaus war sehr gut besucht.
Zum Tanz spielten die Rottacher Buam auf.

Kurz vor seinem 65. Geburtstag starb am 3. Mai 1972 der für uns unvergessene Georg von Kaufmann.
Während seiner Amtszeit als Forstmeister nahm er sich unserem Trachtenverein sehr an. Wir verdanken ihm viele neue Plattler und den Kronentanz.

Einige Daten aus seinem Leben:
Geboren am 24. Mai 1907 in München. Volksschule in Solln, Theresiengymnasium und neues Realgymnasium in München, Abitur 1926 im Landschulheim Schondorf. 1926-1930 Studium der Forstwissenschaften an den Universitäten München und Wien, Staatsprüfung 1933.
Verwendung an verschiedenen Forstämtern Oberbayerns, 1936-1939 und 1948-1953 Leiter der Waldarbeiterschule Laubau, nach Rückkehr aus dem Krieg Vorstand es Forstamts Ruhpolding-Ost, 1946-1948 vertretungsweise in Kreuth. 1953-1972 Vorstand des Bayerischen Forstamts Unken, Land Salzburg, zuletzt als Forstdirektor. Aktiv tätig im Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (Ehrenplakette 1972). Silberne Staatsmedaille des Freistaats Bayern für Verdienste in Land- und Forstwirtschaft, Silbernes Verdienstkreuz des Landes Salzburg. Ehrenbürger von Unken.
Von Jugend auf erschloß er sich wandernd, kletternd und skilaufend die Heimat und die heimatlichen Berge und nach und nach das ganze Gebiet der Ost- und Westalpen, ohne je davon aufhebens zu machen. 1929 Studenten-Skiweltmeister bei den akademischen Weltmeisterschaften in Davos; 1936 bei den olympischen Winterspielen in Garmisch-Partenkirchen Fahnenträger der deutschen Mannschaft und bester Mitteleuropäer im 18 km Langlauf.
Von seinen Klettertouren sei nur die erste Winterbesteigung der Watzmann-Ostwand im Alleingang (1953) erwähnt.
Während des 2. Weltkrieges als Gebirgsjäger (zuletzt Hauptmann d. Res. im GJR 100) an den Fronten im Westen, Osten und Süden, u.a. in Griechenland und Kreta, Verwundetenabzeichen in Silber, Sturmabzeichen, EK I.
Schon als Schüler betätigte er sich aktiv an Volkstanz- und Plattlergruppen und erlernte Ziehharmonika und Zither. Als Student und junger Forstbeamter verschaffte er sich aus erster Hand gründliche Kenntnisse über den oberbayerischen Menschenschlag zwische Watzmann und Zugspitz und über Brauchtum, Musik und Tanz in den einzelnen Landschaften.
Eng schloß er sich an Kiem Pauli an, den er zeitlebens als Vorbild verehrte. Aus der Zusammenarbeit mit ihm und anderen Kennern der Volksmusik wie Annette Thoma, Tobi Reiser und Wastl Fanderl entstanden 1953 des "rote", 1956 das "blaue" und 1964 das "grüne Notenbüchl", wahre Fundgruben für alle Freunde bayerischer Hausmusik. Die von ihm in Ruhpolding und Inzell gesammelten Tanzweisen gab der bayerische Landesverein für Heimatpflege 1961 als "16 altbayerische Volkstänze für Blasmusik" und, vermehrt und mit ausführlicher Tanzbeschreibung versehen, 1966 als "Chiemgauer Tänze" heraus.
Überzeugt vom Wert und der Lebenskraft überlieferten Volksgutes erreichte es der "Kaufmann Schorsch" seit 1960 durch Hunderte von Volkstanz-Lehrabenden bei Trachtenvereinen und Landwirtschaftsschulen, bei Landjugend und Alpenverein, durch Schulung und Beratung neugegründeter kleiner Tanzkapellen und durch die Abhaltung festlicher Tanzabende von Berchtesgaden bis Steingaden, daß heute in ganz Oberbayern die von ihm gesammelten und geretteten Tänze von Alt und Jung mit neuer Begeisterung getanzt werden. Der bayerische Landesverein für Heimatpflege verlieh ihm als Dank für diese einmalige, aus selbtloser Heimatliebe erwachsene Leistung 1971 die Ehrenmitgliedschaft.
Für die Zeit nach seiner Pensionierung hatte er sich vieles vorgenommen und als Alterssitz für sich und seine Frau Giebing bei Prien ausgewählt, wo sein gastliches Haus den Kindern und Enkeln, aber auch einem großen Freundeskreis offenstehen sollte. Doch seit März 1971 wußte er, daß der Tod nach ihm griff, und 5 Operationen konnten dieses Schicksal nicht wenden. Ruhig und gefaßt ordnete er alles, was in Familie und Beruf vorausschauend zu regeln war, nahm im August 1971 Abschied von seinen geliebten Bergen, legte an Allerheiligen 1971 nochmals den jungen Musikanten in der Kiem-Pauli-Jugendherberge Scharling die Besonderheiten der altbayerischen Volksmusik ans Herz, dankte im Januar 1972 in Frasdorf den Tanzleuten für ihre Treue und verabschiedete sich mit letzter Kraft im März 1972 in Unken von den Beamten, Jägern und Waldarbeitern seines Forstamts.
1967 hatte er das Bundesverdienstkreuz erhalten. Die Verleihung de Bayerischen Verdienstordens, für den er vorgeschlagen war, hat der nicht mehr erlebt. Am 3. Mai 1972, wenige Wochen vor seinem 65. Geburtstag, ist er in seinem Heim in Giebing gestorben.

Leonhardstoana und Goaßlschnalzer waren am 5. Mai 72 in Rottenburg an der Lahn
zu einem bayrischen Abend im Unteroffiziersheim eingeladen.

Rottenburger Anzeiger:
D'Goaßlschnalza san da"
Bayern und Preußen trafen sich zu einem harmonischen Abend
Rottenburg. Bayern und Preußen trafen sich am Freitag abend einträchtig zu einem original bayerischen Abend im Unteroffiziersheim, der Generaloberst-Weise-Kaserne in Rottenburg. Angetan mit fescher Trachtenkleidung, in Ermangelung einer solchen zollte ein graumelierter Herr dem bayerischen Brauchtum seine Verehrung mit einem originellen Trachtenhut, warteten die Gäste mit Spannung auf das Programm.
Hauptfeldwebel Bayer, von der Unteroffiziergemeinschaft Rottenburg, die den Abend organisiert hatte, war erfreut über den so zahlreichen Besuch und begrüßte besonders die Ehrengäste, Kommandeur Fischer, stellvertretenden Kommandeur Heinz, Stabsarzt Dr. Hämel, 1. Bürgermeister von Rottenburg Pöschl, 2. Bürgermeister Wittmann und Stadtrat Bock mit ihren charmanten Gattinnen. Sein weiterer Gruß galt dem Vertreter der Unteroffiziers-Kameradschaft von Landshut, Oberfeldwebel Jeiß, sowie der Betriebsführung der Firma Rola, Rottenburg, Herrn Stieglmeier mit Gattin aus Pfaffenhofen und Herrn Dittmann, von der Rot-Kreuz-Kameradschaft, Rottenburg.
Die "Electronics", Landshut, sorgten gleich zu Anfang mit einem schwungvollen musikalischen Auftakt für die nötige Stimmung. Ihr Können bewiesen sie auch dann während des ganzen Abends, wo sie fleißig und oft die anwesenden Gäste zu "Trimm-Dich" Übungen auf dem Tanzparkett anspornten. Und dann kamen sie. Die original oberbayerische Trachtengruppe aus Kreuth zeigte mit ihren Schuhplattlern und Volkstänzen, daß auch dies Art Musik sehr schön sein kann. Den Herren hatten es besonders die fliegenden Röcke der Mädchen angetan.
Den Höhepunkt bildeten die Goaßlschnalza. Sie etablierten sich nicht nur auf der Tanzfläche sondern auch auf den Tischen. Und schon ging es los. Es schnalzte und knallte, so daß manch zartbesaitetes Wesen jeden Schnalzer mit einem Augenzwinkern beantwortete. Bewundernde Blicke kamen von den Tischen, die ohne Goaßlschnalzer waren, etwas mißtrauisch schauten dagegen die anderen hinauf zu den "Goaßlschwingern", die über ihren Häuptern ihr Kunstwerk vollbrachten. Denn auf diese Weise Haare loszuwerden war nach niemandes Geschmack. Nicht sehr beruhigt schien ein Ehrengast, der auf einen zweifelhaften Blick in Richtung Bein des Schnalzers die Antwort erhielt: "Brauchst koa Angst ham, i tret scho net auf dei Schnitzl". Lang anhaltender Beifall dankte den Bajuwaren für ihre seltene Darbietung.
Die Miesbacher Dirndl bildeten den Schluß der Vorstellung mit Volksgesang und Jodlern. - Diese Veranstaltung darf als weiterer gelungener Versuch der Unteroffiziersgemeinschaft gewertet werden, den Kontakt der Bevölkerung Rottenburgs mit den Bundeswehr angehörigrn zu festigen.

Bei Betonierarbeiten im Schützenhaus wurden auch von den Leonhardstoana wieder mehrere Arbeitsstunden geleistet.

Der Einladung der Hirschbergler folgten einige Paare des Verins zu ihrem Gartenfest.

Waldfest am 16. Juli 1972

Nach einer Woche sehr unbeständigem kalten Wetter, traute sich niemand mehr auf Sonnenschein zu hoffen. Doch wie schon öfter hatten wir auch diesmal wieder Glück. Am Sonntag hatte sich der Föhn eingestellt und es wurde zu einem Rekord Waldfest.
Zum ersten Mal gab es heuer Hendl, das Bier war wie immer g´süffig und die Rottacher Blasmusi spielte zum Tanz auf. Die jungen Leonhardstoana zeigten ihre Plattler und Figurentänze nach bestem Können. Auch unsere Nachbarvereine folgten unserer Einladung und so wurde dieses Fest wieder ein wirklicher Erfolg.

Die Israelitische Kultusgemeinde München lud die Leonhardstoana zu einem Kibuzfest am 25. Juli 1972 ein.
In einem halbstündigem Programm zeigten wir Schuhplattler, Bandltanz und den Steyrer. Wir bekamen Essen vom Kalten Büffet, Kibuzhüte geschenkt und durften uns Melonen, Paprikaschoten und Auberginen mitnehmen.

Es ist schon Tradition daß die Nachbarvereine gegenseitig die Waldfeste besuchen.
So sind die Leonhardstoana am 13. August 1972 mit einem Daxwage, Dirndl und Burschen zum Fest der Wallberger gefahren.

Jedes Jahr am ersten September Sonntag findet in Rottach-Egern der Roßtag statt.
Diesmal war es der 3. September 1972 und alle Furleut spannten ihre Rösser ein. Wir hatten auch heuer wieder das G'schau mit dem Schimmelgespann des Gloggner Sepp (Zahler).

Die Gemeinde Kreuth hat wieder in den Sommermonaten die Heimatabende ausgerichtet.
Für das reichhaltige Programm sorgte Karl Edelmann, der die Sänger und Musikannten aus den umliegenden Gemeinde einlud. Die jungen Leonhardstoana zeigten Figurentänze und Schuhplattler und begeisterten die Gäste.

In der Hauptversammlung wurde der Vorschlag laut, die vor 50 Jahren stattgefundene Fahnenweihe zu erneuern.
An einem schönen Sonntagmorgen, den 8. Oktober 72, stellten sich Schalkfrauen, Miederleit und Mannerleit zum Kirchenzug auf. Die Hartpenninger Blasmusik spielte voraus.
H.H. Klaus Fischer hielt die Festpredigt und lobte den Verein für seine langjährige Verbundenheit zum Brauchtum. Auch vom Patenverein "d'Hirschbergler" kamen einige Mitglieder zu dieser Feierstunde. Nach der Messe legte der Vorstand in einer Gedenkminute einen Kranz für die Verstorbenen nieder. Hernach ging es zum gemütlichen Beisammensein in's Batznhäusl.

Einen außerordentlichen schönen Herbsttag schenkte uns Petrus am 6. November 1972, Leonhardi dem Fest des Kreuther Pfarrpatrons.
Sommerliche Temperaturen lockten viele Gespanne und Reiter nach Kreuth um Gottes Segen zu erbitten.
Schon Wochen davor gibt es viel Arbeit. Daxen werden geholt, der Wagen wird gereinigt und geschmückt und vorallem die Fuhrleute haben alle Hände voll zutun, das Geschirr und die Pferde zu putzen.
Die Leonhardstoana haben jetzt schon einige Jahre den Floßmann Schorsch als Fuhrmann und heuer hatten wir noch dazu einen schneidigen Vorreiter, den Mehringer Toni jun.

Der gut besuchte Kathreintanz war am 25. November 1972 im Gasthof Lehmann,
die Rottacher Buam spielten zum Tanz.

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1973

Leonhardstoana und Hirschbergler hielten das diesjährige Preisrodeln vom Hirschberg, am 17. März 1973 ab.

Auf der 5 km langen Strecke fuhr unser Vereinsmitglied Lisl Winkler Bestzeit. Es sausten auch die über 60 jährigen noch mit erheblicher Geschwindigkeit herunter. Am Abend war dann im Schützenhaus die Preisverteilung und keiner der Rodler ging leer aus.

Aus dem im Seegeist:
Toni Mehringer sauste trotz seiner über 60 Jahre in 15 Minuten die fast 15 km lange Rodelbahn vom Hirschberg herab.

Gruber Elfriede Schriftführerin

Am 13. April fand die nicht sehr gut besuchte Hauptversammlung statt.
Nachdem nichts geändert werden mußte, war alles schnell vorbei.

Im Schützenhaus war am 30. April ein sehr gut besuchter Maitanz.

Das Vereinsmitglied Frau Therese Jennerwein starb im 72. Lebensjahr. am 26. Mai 1973.
Mitglieder des Vereins gaben ihr das letzte Geleit.

Der heurige Vereinsausflug war am 31. Mai 1973 "Christihimmelfahrt".
Ein guter Vorschlag des Vorstandes war es, eine Floßfahrt auf der Isar zu machen. Bei nicht sehr guter Witterung fanden sich 60 Mitglieder mit Regenschirm und Bierkrügl am Stachus ein.
Mit dem Bus fuhren wir bis Wolfratshausen, wo uns das angelegte Floß und 2 Flößer erwarteten. Während der Fahrt wurden wir reichlich mit Bier, Grillfleisch und Würstl versorgt, sogar frisch gebackene Semmeln fehlten nicht. Zwei Musikanten spielten zur Unterhaltung und beim Goaßlschnalzen.
Da die Leonhardstoana meistens Glück mit dem Wetter haben, schickte uns Petrus während der Floßfahrt strahlenden Sonnenschein. Auch die Stimmung wurde dadurch angeheitert. Nach einer Bislpause ging es in rasanter Fahrt durch die erste Schleuße. Es blieb keiner trocken. Trotzdem ließen wir uns die gute Laune nicht nehmen und kamen, nach weiteren Schleußen, in fröhlicher Stimmung in Thalkirchen an.
Außer einem verlorenem Hut und einem herunter gerissenen Zehennagel sind keine Unfälle zu beklagen. Nur einer verwechselte das Land mit dem Wasser und fiel beim Aussteigen bis über den Kopf in die Isar.
In Thalkirchen erwartete uns wieder der Omnibus der nach Kochel auf die Kreuth-Alm zur Kaffee-Pause fuhr. Abendessen gab es in der Krottentalalm, von der wir gut gestärkt und müde heimfuhren.
An diese Floßfahrt denken wir gern zurück und wünschen, solch eine lustige Fahrt wird wieder einmal gemacht.

Die Heimatabende 1972 waren wie immer sehr gut besucht.
Heuer wurden vom Bürgermeister einige langjährige Gäste geehrt.

Das Hirschberglerfest war am 1. Juli 1973 und einige Paare unseres Vereins waren dabei.

Beim Preisgoaßln am 8. Juli 1973 in Miesbach fiel der 5. Platz auf unsere Goaßlschnalzer.

Großes Glück mit dem Wetter hatten wir bei unserem Waldfest am 15. Juli 1973.

Die Rottacher Blasmusik spielte zum Tanz und Gäste und Einheimische vergnügten sich an den Dargebotenen. Als es um 10 Uhr regnete war alles bis auf die Schnapsbude ausverkauft.

Einige Goaßler waren am 15. Juli 1973 im Schwarzwald

Zum Walbergerfest fuhr der Floßmann Schorsch mit dem Daxwagen einige Paare nach Enterrottach.

Auch beim Roßtag fehlten die Leonhardstoana nicht.

Der Gloggner Sepp (Zahler) spannte seine zwei schönen Schecken für uns ein

Daß die Leonhardstoana nicht nur im Tegernseer Tal platteln, bewiesen sie durch ihre Auftritte, auf der Schliersbergalm, in Augsburg und im Platzl in München.

Unser Truhenwagen fuhr bei der Leonhardifahrt am 4. November 1973 voll besetzt in Fischhausen mit.

Leonhardifahrt in Kreuth

Heuer hat es der hl. Leonhard nicht sehr gut mit uns gemeint. Bei der Umfahrt regnete, schneite und stürmte es so sehr, daß nur eine zweimalige Segnung der Pferde und Leute erfolgte. Zum Trocknen gingen wir ins Schützenhaus, wo abends das Alpenquintett zum Tanz aufspielte.

Zahlreiche Anteilnahme am Heimgang unseres auch in jungen Jahren aktiven Mitgliedes Frau Lisl Schober
welche am 8. November 1973 im 47. Lebensjahr von uns gegangen ist.
Mitglieder des Vereins nahmen an der Beerdigung teil. Viele Schalkfrauen gaben ihr das letzte Geleit und trugen sie zu Grabe.

Gruber Elfriede

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1974

Am 5. April 1974 fand die Jahreshauptversammlung statt.

Bei der Neuwahl blieb alles wieder beim Alten.
1. Vorstand Sepp Sanktjohanser jun.
2. Vorstand Sepp Kluy
Kassiererin Lisl Winkler und Resi Jennerwein
Schriftführerin Elfriede Gruber
Vorplattler Thomas Hörth, Franz Echtler, Sepp Sollacher jun.
Zeug- und Hüttenwart Gottfried Winkler
Fahnenjunker Georg Gloggner jun.
Beisitzer Sepp Gloggner und Heinz Jennerwein.

Wie bei der Versammlung beschlossen, stellten wir am 1. Mai einen neuen Maibaum auf.
Es regnete wieder einmal. Da wir ja immer den längsten und schönsten Baum haben müssen, brach er diesmal auf halber Aufstellhöhe ab. Nach viel Mühe stand erst um 6 Uhr abends der Maibaum in seiner vollen Pracht da.

Die 5 Heimatabende 1973 wurden auch heuer wieder von Gästen und Einheimischen gern besucht.

Unsere Nachbarvereine Hirschbergler und Wallberger besuchten wir auf ihren Waldfesten
.

Das eigene Waldfest am 21. Juli 1974 war bei strahlendem Sonnenschein ein Erfolg.

Nicht zu vergessen sind die Goaßlschnalzer

sie waren beim Preisgoaßln in Miesbach und in Meran beim Haflingerjubiläum.

Eingespannt haben unsere Fuhrleut heuer zum Roßtag und zur Leonhardifahrt.

Im Vereinjahr 1974 starben die Mitglieder:
Frau Karolina Rettermeier
Herr Sepp Becher
Herr Hermann Walch der Batznhäuslwirt
Herr Karl Mayer (Mayer Opa)

Gruber Elfriede Schriftführerin

1975 bis 1979

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1975

Bei der Hauptversammlung ging es sehr ruhig her, es blieb alles beim Alten.

Toni Edbauer zeigte Lichtbilder der vergangenen Jahre und Armin Geist filmte die letztjährige Maibaumaufstellung.

Der gut besuchte Maitanz war in der Schießstätte.

Alle Mitglieder wurden zum Leonhardstoana-Ausflug "Eine Fahrt ins Blaue" am 25. Mai 1975 eingeladen.

Wir fuhren bei schlechtem Wetter Richtung Donau. Im Kloster Weltenburg wurde die erste Rast eingelegt und das dunkle Bier schmeckte jedem gut, auch das Wetter wurde freundlicher. Auf dem Schiff ging es durch den Donaudurchbruch nach Kehlheim weiter, wo die Befreiungshalle besichtigt wurde.
Heimwärts kehrten wir bei Freising ein und zum Abschluß beim Barte Wirt.

Die 5 Heimatabende waren wieder gut besucht und zum 1. Mal wurde der Laubentanz aufgeführt.

Unsere Nachbarvereine luden uns wieder zu ihren Waldfesten ein.

Das eigene Waldfest am 20. Juli 1975 hat Gästen und Einheimischen wieder gut gefallen,

leider fing es schon um 18 Uhr zu regnen an. Und trotzdem war schon viel Bier ausgeschenkt worden.

Stolz sind wir auf unsere Goaßlschnalzer,
die den 1. Preis vom Miesbacher Preisgoaßln heimbrachten.

Das letzte Mal fuhr der Zahler Sepp mit seinen schönen Schecken mit uns Leonhardstoana beim Roßtag in Rottach mit.

Daß die Leonhardstoana nicht nur Platteln sondern auch Fußballspielen können,

bewiesen sie in einem Freundschaftsspiel mit den Wallbergern. Wir siegten 5:1.

11 Dirndl fuhren auf einem geschmückten Wagen beim Oktoberfest 1975 im Mieder mit.

Auch bei der 900 Jahrfeier in Gmund waren viele Trachtler beim Festgottesdienst und Umzug dabei.

Wie jedes Jahr beteiligten wir uns am 6. November an der Leonhardifahrt,

gefahren ist der Floßmann Schorsch.

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1976

Ende des Vereinsjahr´s hatten wir noch zwei Mitglieder zu betrauern.

Dies war Herr Fritz Walch, der Wirt des Cafe Leonhardstein am 24. März 1976. Der Verein nahm mit einer Fahnenabordnung an der Beerdigung teil.
Und Frau Monika Scherz, am 27. März 1976, welche erst im 40 Lebensjahr stand.
Die immer aktive und hilfsbereite Monika hatte trotz ihres schweren Leidens dem Verein stets geholfen, wo man sie benötigte. Zahlreiche Schalkfrauen, die Fahnenabordnung und viele Mitglieder gaben ihr das letzte Geleit.

Am 15. Mai 1976 wurde die Hauptversammlung für das Vereinsjahr 1976 einberufen.
Im Zuge dieser Versammlung fand auch die Neuwahl in geheimer Form statt. Wahlberechtigt waren alle 49 weiblichen und männlichen Mitglieder.
Wer die Ergebnisse des Wahlvorganges nochmals nachschlagen will, nehme bitte das Protokollbuch zur Hand.
Über die Hauptversammlung mit Wahl des Vorstandes des Trachtenvereins d'Leonhardstoana Kreuth am 15. Mai 1976 im Gasthof Batznhäusl in geheimer Wahl, anwesend 49 Mitglieder
1. Vorstand: Sanktjohanser Josef jun.
2. Vorstand: Kluy Josef
Kassier: Winkler Lisl
Hilfskassier: Winkler Judith
1. Schriftführer: Gruber Elfriede
2. Schriftführer: Reich Evi
1. Fahnenjunker: Georg Gloggner jun.
2. Fahnenjunker: Hörth Thomas
1. Vorplattler: Hörth Thomas
2. Vorplattler: Sollacher Sepp jun.
1. Hüttenwart: Winkler Gottfried
2. Hüttenwart: Sollacher Stefan
1. Beisitzer: Hörth Ludwig
2. Beisitzer: Jennerwein Heinz
Kassenprüfer: Strillinger Anderl mit Frau
Wahlvorsteher: Reich
Wahlbeisitzer: Mehnert und Fischhaber
Kreuth 15. Mai 1976

Als der Miesbacher Trachtenverein am 20. Juni 1976 seine 90 Jahrfeier abhielt,
rückten von unserem Verein 16 Schalkfrauen, 12 Miederdirndln und 15 Burschen aus.

Am 26. Juni 1976 wurde wieder das traditionelle Johannifeuer am Leonhardstein angezündet.
Die Burschen erhielten nach getaner Arbeit beim Sommerfest der Feuerwehr eine Brotzeit.

Die Kreuther Goaßlschnalzer brachten wieder den 1.Preis beim Goaßl´n in der Oberlandhalle in Miesbach heim.

Zum traditionellen Schiclub-Waldfest zogen die Leonhardstoana auf.

Wie alljährlich beteiligte sich der Verein auch an den Gartenfesten der Hirschbergler und Wallberger.

Am 11. Juni 1976 nahm die Fahnenabordnung des Vereins an der Partnerschaft zwischen Achenkirch und Kreuth teil.

Am 18. Juli 1976 fand dann unser Waldfest statt,

zu dem die ganze Bevölkerung und zwei weitere Vereine Hirschbergler und Wallberger geladen waren.
Zum ersten Mal durfte die Jugendgruppe aufziehen. Aber der schon gelungene Nachmittag endete jäh mit einem heftigen Gewitter.
Am Samstag den 24. Juli versuchten wir abermals unser Glück, aber es verregnete uns wieder das Fest.

Als die Partnerschaftsfeier, im Laufe des 100 jährigen Jubiläums der Feuerwehr, in Kreuth statt fand,
holten zwei unserer Dirndl als Marketenderinnen mit dem Gemeinderat die Achenkirchner Gäste an der Grenze ab.
Einen Tag später nahm dann die Fahnenabordnung am Zug der Feuerwehr zum Gedenken der Gefallenen, zum Kriegerdenkmal teil.
Am Sonntag nahmen wir bei strahlendem Sonnenschein am Kirchenzug, anläßlich des Jubiläums, und am Festzug von Point nach Kreuth und umgekehrt teil.

Am Dienstag hielten wir zum ersten Mal einen Heimatabend mit unserm Nachbarverein,
den Hirschberglern, im Festzelt in Point ab.

Am 29. August 1976 nahmen wir bei herrlichem Wetter am Roßtag mit einem Daxwagen teil.

Am 29. September 1976 zogen wir beim Empfang des Präsidenten von Burma im Schützenhaus auf.

Am 2. und 3. Oktober 1976 fuhren die aktiven Mitglieder nach Prettau im Aintal.

Dieser gesellige Ausflug endete für manche mit Kopfweh am anderen Morgen.

Am 17. Oktober 1976 rückten wieder Schalkfrauen, Miederdirndl und Burschen zur Einweihung des Freiluftmuseums Glentleiten bei Großweil aus.
Unser Vorstand erhielt daraufhin ein Dankesschreiben vom Präsidenten des Oberbayrischen Bezirkstages.

Am 19. Oktober 1976 nahmen einige unserer Burschen und einige der Hirschbergler als Reiter am Oktoberfestzug teil.

Am 22. Oktober 1976 unternahmen auch unsere passiven Mitglieder eine "Fahrt ins Blaue"
.
Von Kreuth über Polling, da wurde eine wundervolle Wallfahrtskirche besichtigt. Hohenpeißenberg Mittagessen, dabei bot sich ein herrlicher Ausblick. Vorbei an Füssen, Plansee nach Oberammergau. Im Hotel zur Post bei Anton Preisinger, dem Christus Darsteller, wurde Kaffee getrunken und gegessen. Nach diesem schönen Tag fuhren wir heimwärts.

Nach altem Brauch wurde am 6. November das Namensfest des hl. Leonhards gefeiert.
An diesem sonnigen, aber kühlen Herbsttag nahmen wir an der dreimaligen Umfahrt um die Kirche teil. Dieser Tag klang heiter im Schützenhaus aus.

Am 28.11.1976 starb Frau Kathi Strillinger, die seit Jahren unsere zuverlässige Kassnprüferin war.
Unser Vorplattler der Jugendgruppe Hansi Bartl zum Jackl verunglückte am 5.11.1976 mit 15 Jahren tödlich. (Der Unfallverursacher feierte die Geburt seines Sohnes).
Frau Ottilie Walch, die Wirtin unseres Vereinslokals zum Batznhäusl, starb am 23.12.1976.

Gruber Elfriede Schriftführerin

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1977

Wie alljährlich begann das Vereinsjahr mit der Hauptversammlung, die am 5.4.77 im Batznhäusl stattfand

und von 55 Mitglieden besucht war.
Die Begrüßung und den Dank an die Mitglieder sprach Vorstand Sepp Sanktjohanser aus. Auch der 2. Bürgermeister Hans Schober und einige Gemeinderäte dankten uns dür die Teilnahme an den Heimatabenden, sowie an den anderen Veranstaltungen der Gemeinde.
Als erster Punkt wurde die Satzungsänderung aufgegriffen. Dabei wurde die Altersgrenze zu Gunsten der Kindergruppe einstimmig aufgehoben.
Als zweites teilte der Vorstand mit, daß zur Beschaffung der Tracht ein Zuschuß vom Verein gewährleistet werden soll.
Bei dritten Punkt gab der Vorstand auf das kommende Vereinsjahr eine Vorschau. Dabei kündigte er eine Wiederhohlung der Floßfahrt sowie der so gut angekommenen Seniorenfahrt an.
Die Versammlung fand ihren Abschluß in einer Filmvorführung von Toni Edbauer.

Wie alle Jahre wurde vergangenes Jahr bei herrlichem Wetter ein neuer Maibaum aufgestellte.
Einige Tage zuvor wurde der alte Baum niedergelegt, das Holz kaufte unser Nachbarverein d'Hirschbergler. Da so schönes Wetter war, verliefen die Vorbereitungsarbeiten reibungslos. Der g´schebste, gewaschene Maibaum wurde mit einer Girlande und einem Kranz geputzt. Da viele beim Aufstellen halfen, stand der Baum schon gegen Mittag. Die Zeichen der Zünfte wurde später angebracht.
Der neue Wirt vom Batznhäusl stiftete Brotzeit und Bier für jeden, der beim Aufstellen half. Der Tag fand am Abend beim Maitanz, zu dem die Rottacher Buam aufspielten, einen netten und gemütlichen Ausklang.

Am 22. Mai 1977 fand wieder eine lustige sowie feuchte, denn es regnete ziemlich, Floßfahrt statt.
Mit Brotzeit und Bier bestiegen wir das Floß in Weidach, daß uns in einer fünfstündigen Fahrt nach München-Thalkirchen bringen sollte.
Schon bald hatte jeder seinen Platz gefunden und nach kurzer Zeit roch es nach gutem Grillfleisch und Würstl. Das 18 m lange und 7 m breite Floß erreichte bei schneller Fahrt bald die erste 18 m lange Schleuse. Nun ging es am Georgistein vorbei, kurz darauf erreichten wir die nächste Schleuse. Seh zum Vergnügen der Anderen fiel unterwegs einer ins Wasser. Von Thalkirchen aus fuhren wir mit dem Bus zum Fernsehturm. Hier konnte jeder unternehmen was er wollte. Zum Abschluß aßen wir in der Krottenthalalm zu Abend.

Unsere Aktiven zogen bei Vereinsfesten, Heimatabenden, Roßtag sowie beim Wirtschaftsprüferkongreß am 12. und 14.10.1977 im Münchner Hofbräuhaus und bei einer Tagung der Pfennig- und Adamswerke in der Schießstätte auf.

Am 24. Juli 1977 hatten wir nach regnerischen Tagen ein herrliches Wetter für unser Waldfest.

Schon am Vormittag wurde alles mit viel Eifer vorbereitet. Punkt 1 Uhr eröffnete unser Vorstand das Fest. Diesmal durfte zum ersten Mal unsere Kindergruppe aufziehen um die sich Annelies Schober, Ingrid Sennhofer, Sepp Sollacher und Klaus Erlacher sehr bemühen. Die Besucher waren von ihrem Können begeistert. Unsere Plattler führten den Kronentanz, Steirer, Bandltanz so wie viele Plattler auf, dazu spielte uns die Rottacher Blasmusik auf. Auch unsere Nachbarvereine besuchten das Fest.
Die Brotzeitbuden sowie eine Kaffeebude mit selbstgemachten Küchln fanden ihre hungrigen Abnehmer. Um Mitternacht waren alle Buden ausverkauft und viele leere Fässer standen umher.

Die Kreuther Goaßlschnalzer waren wieder beim Preisgoaßln in der Oberlandhalle Miesbach.

Im Vereinsjahr 1977/78 verstarben die Mitglieder:

Anna Sanktjohanser, Franz Willibald, Kaspar Kandlinger, Paul Fränzl. Durch Fahnenabordnung und einem Kranz wurde ihrer am Grabe gedacht.

Der Leonhardstag war wieder ein sonniger Herbsttag und am Handlhof fand die Feldmesse statt.
Als die Rösser des Walch Hartl scheuten wurde seine Schwester Gisela verletzt.

Der Trachtenverein veranstaltete auch heuer wieder einen Seniorenausflug.
Diesmal führte er in Richtung Chiemgau mit Besichtigung des Klosters Seeon, dort wurde Mittag gegessen. Zur Kaffeepause fuhr man dann zur Ausflugsgaststätte Seiseralm im Chiemgau weiter.

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1978

Der gemütliche Hoagartn am 15. Januar 1978 fand bei den Besuchern großen Anklang.

Junge Aktive des Vereins taten sich zusammen um mit Gesang und musikalischen Darbietungen aufzuwarten. Eine Danzlmusi der Leonhardstoana spielte mit Ziehharmonika, 2 Trompeten, Klarinette und Gitarre auf. Es wurde noch mit Gitarre und 2 Zithern sowie Hackbrett und Gitarre und Gitarren allein aufgespielt. Gesungen haben die Kreuther Sänger und Sängerinnen. Einen lustigen Einakter spielte man: "die Heiratsanonce", es war das erste Theater seit Jahrzehnten wieder. Den Einakter spielten Thomas Hörth, Annelies Schober, Sepp Sollacher jun. und Klaus Erlacher.

Im Februar wurde ein Faschingsrodeln veranstaltet mit dem Rodlclub.
Da es eine richtige Gaudi werden sollte, wurden schon einmal nette Einladungen verschickt. Pünktlich um eins trafen schon die ersten Maschkara ein und kennt ma ja koan. Jeder gab sein Packerl ab und der Zug mit etwa 25 Schlitten startete zur Setzbergrodelbahn. Nacheinander wurde losgefahren, denn es ging ja nicht nach Zeit sondern nach den besten Einfällen. Im Batznhäusl kam dann alles zusammen, jedes zog eine Nummer und durfte einen Preis aussuchen.

Gründungs- und langjährige Mitglieder werden im Mai geehrt.

Gruber Elfriede Schriftführerin

Hauptversammlung mit Neuwahl
am Samstag den 29. April 1978 im Gasthof Batznhäusl

Der Vorstand Sepp Sanktjohanser jun. konnte die enorme Zahl von 63 Mitgliedern begrüßen.
Sein Dank galt allen die im Vereinsjahr 1977 so tatkräftig mitgeholfen haben. Besonders hervorgehoben wurde das Waldfest, welches der Vereinskasse einen enormen Gewinn zubringen ließ. ("Geld hama immer schoghabt, aba jetzt hama no mehra")
In einer Gedenkminute wurde den verstorbenen Mitgliedern Anna Sanktjohanser, Franz Willibald, Kaspar Kandlinger (Thoma) und Paul Fränzl gedacht.
Anschließend wurde die Satzungsänderung des § 5 besprochen, da die alte Fassung nach der neuesten Rechtssprechung unzulässig ist.
Sie lautet jetzt so:
§ Die Vorstandschaft des Vereins besteht aus
a) dem 1. Vorstand (1. Vorsitzender)
b) dem 2. Vorstand
c) dem Schriftführer
d) dem Kassier
Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der 1. und 2. Vorsitzende.
Jeder hat Alleinvertreterbefugnis.
Die Vorstandschaft erledigt die laufenden Geschäfte des Vereins.
Der 1. Vorsitzende, bei seiner Verhinderung der 2. Vorsitzende leitet die Vorstandsitzungen, sowie alle ordentlichen bzw. außerordentlichenMitgliederversammlungen des Vereins.
Der Schriftführer führt das Protokollbuch und erledigt allen Schrifverkehr.
Der Kassier führt die Kassengeschäfte und sorgt für die gewissenhafte Buchung aller Einnahmen und Ausgaben. Er erhebt die Mitgliederbeiträge und ist für die korrekte Führung des gesamten Kassenwesens verantwortlich.
Die Vorstandschaft wird auf die Dauer von 2 Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt.
Diese Änderung wurde von allen Mitgliedern einstimmig angenommen.

Als ein Problem erwies sich der Bau einer Trachtenhütte mit Geräteschuppen und Toiletten am jetzigen Waldfestplatz in der Weißachau. Die Weißachaugenossenschaft lehnte den Bau, den Wolfgang Schneider zeichnete, ab. Die kurze Begründung lautete: "Nicht notwendig, da für Veranstaltungen das Schützenhaus vorhanden ist". Doch zu beurteilen was "notwendig" ist, finden wir, ist schon Sache der Vorstandschaft und nicht der Genossenschaft. Wir müssen also weiterkämpfen um ein eigenes Heim zu bekommen.

Dann las Elfriede Gruber den gesamten Jahresablauf aus dem Vereinsbuch vor und ebenso Lisl Winkler die groben Zahlen des Kassenbuches. Familie Fischhaber prüfte diesmal das Kassenbuch und fand es als mustergültig geführt. Sie erteilten Lisl Winkler und Judith Winkler die Entlastung. Nun konnte man zu den Neuwahlen übergehen.
Der Wahlausschuß bestand aus: Sepp Fischhaber, Leo Rettermeier und Toni Edbauer. Man erteilte der gesamten Vorstandschaft die einstimmige Entlastung und wählte satzungsgemäß den 1. und 2. Vorstand und den Kassier schriftlich in geheimer Wahl.
1. Vorstand Sepp Sanktjohanser jun.
2. Vorstand Sepp Kluy
1. Kassier Liesl Winkletr
durch Akklamation wurden einstimmig gewählt:
1. Schriftführer: Mirzl Schnitzenbaumer
2. Schriftführer: Monika Mehnert
1. Fahnenjunker: Schorsch Gloggner
2. Fahnenjunker: Thomas Hörth
1. Vorplattler: Thomas Hörth
2. Vorplattler: Klausi Erlacher
1. Hüttenwart: Gottfried Winkler
2. Hüttenwart: Steffi Sollacher
Ebenfalls durch Akklamation wurden folgende Ämter vergeben:
Beisitzer: Heinz Jennerwein und Ludwig Hörth
für die Betreuung der Jugendgruppe: Annelies Schober und Angelika Hörth sowie Klausi Erlacher und Ludwig Hörth.
Nach den Neuwahlen übernahm der alte und neue Vorstand Sepp Sanktjohanser wieder die Leitung der Versammlung und bat um Wünsche und Anträge.
Aber alle Mitglieder schienen wunschlos glücklich zu sein und so konnte man zum gemütlichen Teil übergehen. Ludwig Hörth und Toni Edbauer zeigten wunderschöne Farbdias vom Maibaumaufstellen und verschiedene Bilder vom ganzen Jahr. Zum Ausklang spielte uns die "Leonhardstoanamusi", Erlacher Klausi, Nagl Anderl und Willibald Maxi ein paar zünftige Musikstückl auf.

Wie alljährlich nahmen die Vorstandschaft und Mitglieder des Vereins an der Fronleichnamsprozession teil.
Hier bewiesen unsere Fahnenjunker ihre Tüchtigkeit.

Am 20. Mai 78 veranstaltete der Verein im Schützenhaus einen gemütlichen Abend,
anläßlich der Ehrung langjähriger Mitglieder für über 25-40 und 50 jährlige Vereinszugehörigkeit.
Zur Unterhaltung spielten die jungen Kreuther Musikanten, es sangen die Kreuther Sängerinnen und man spielte den lustigen Einakter "die Heiratsanzeige".

Aus dem Seegeist:
Trachtenverein weiß die Treue zu schätzenn
Mitglieder für jahrzehntelange Zugehörigkeit geehrt
Kreuth (we) - Der Verspruch "in Treue fest" bedeutete für eine Reihe von Kreuther Frauen und Männer nicht ein Lippenbekenntnis, sondern eine Tatsache,die sich darin offenbart, daß sie 50 Jahre lang dem Gebirgstrachten-Verein d'Leonhardstoana als Mitglied angehören.
Als äußeres Zeichen des Dankes für ihre Treue zum Verein überreichte ihnen nun Vorstand Sepp Sanktjohanser im Rahmen eines Kameradschaftsabends das "Goldene Ehrenabzeichen" des Vereins. Ausgereichnet wurden damit die beiden Gründungsmitglieder Lorenz Hagn-Garber und Franz Jennerwein, die bereits seit 1920 dem Verein angehören, und Anton Bartl, Simon Erlacher, Hedwig Kandlinger, Monika Linder, Heinrich Mehringer, Franz Obermair, Josef Petz, Josef Sanktjohanser sen., Maria Schnitzenbaumer, Viktoria Stoib, Andreas Strillinger und Josef Winkler sen.
33 Mitglieder wurden für ihre 40jährige Zugehörigkeit mit dem "Silbernen Ehrenzeichen" geehrt und für Frauen und Männer gab es die Ehrung für 25jährige Mitgliedschaft. Mit den Ehrenzeichen wurde noch eigens für diese Ehrung geschaffene Urkunde vergeben. Aber nicht nur mit ehrenden Worten wurde gedankt, sondern auch mit Volksmusik und alpenländischen Gsangln zur Freude der Jubilare.

Zu ihrem 70jährigen Gründungsfest lud uns der Patenverein D'Hirschbergler am Sonntag den 4. Juni 1978 ein.
Wir rückten mit 64 Personen aus (15 Stck. Jungmannschaft, 13 Miederdirndln, 21 Schalkfrauen und 15 Männer).

Wegen des Neubaus von Liesl Winkler mußte unsere Leonhardstoanahütte kurzfristig abgetragen werden.
Am Donnerstag den 20. Juli 1978 stellten einige kräftige Burschen die Hütte am Waldfestplatz neu auf, um sie fürs Gartenfest als Schnapsbude zu benützen. Ein endgültiger Platz muß sich erst finden.

Am 23. Juli 1978 hielten wir bei schönem Wetter unser Waldfest ab.
Glückshafen und Brotzeitbuden waren bald ausverkauft. Am Abend wurde es recht kühl, dadurch ließ der Bierausschank zu wünschen übrig. Zum Tanz spielte die Rottacher Blasmusi auf.
Mit Daxwagen besuchten uns die Wallberger und als besondere Einlage marschierten die Hirschbergler mit Spielmannszug bei unserem Fest ein. Sie kamen gerade von ihrem Gaufest. Ihre Uraufführung boten uns die jungen Kreuther Goaßlschnalzer, die wie auch unsere Jugendplattlergruppe großen Beifall erhielten. Das Waldfest klang gegen 4 Uhr früh in der gemütlichen Schnapsbude aus.

Recht gut besucht waren auch heuer wieder die Heimatabende im Schützenhaus,
bei denen wir ein abwechslungsreiches Ptrogramm bieten konnten.

Außderdem rückten wir aus:
beim Skiclubfest in Kreuth, beim Waldfest der Hirschbergler, mit Daxwagen beim Waldfest der Wallbergler und beim Roßtag. Ebenfalls mit Fahnenabordnung und Schalkfrauen beim Volkstrauertag und Holzhackerjahrtag (70 Jahre).

Eine traurige Nachricht war es für uns, als am 17. September 1978 unser Herr Pfarrer Klaus Fischer starb.
Der Verein erwies unserem langjährigen Pfarrherrn und Mitglied des Trachtenvereins durch eine Fahnenabordnung und Kranzniederlegung die letzte Ehre. Als äußeres Zeichen der Trauer nahmen wir am Trachtenball in Gmund heuer nicht teil.

Kreuth trauert um Pfarer Klaus Fischer
Kreuth (hü) - Was man im Kreuther Winkel befürchtet hatte, ist schmerzliche Wirklichkeit geworden. Pfarrer Klaus Fischer ist nach längerer Krankheit am Donnerstag gestorben. Ein Herz versagen setzte dem Leben eines Mannes ein Ende, dem man in Kreuth Achtung und Zuneigung entgegen gebracht hat. Im März 1926 in Wickersdorf/Schlesien geboren, hatte zwar Fischer zunächst eine kaufmännische Lehre begonnen. 1943 wurde er zum Arbeitsdienst eingezogen und geriet, inzwischen Soldat geworden, 1945 in russische Gefangenschaft, aus der erst 1951, nach mörderischer Arbeit in Uranbergwerken, entlassen wurde. Diese schweren Jahre brachten die Wende im Leben von Klaus Fischer: er wollte Seelsorger werden. Nach dem Studium bei den Steyler Missionaren wurde er 1962 zum Priester geweiht, konnte aber wegen seines angegriffenen Gesundheitszustandes nicht in die Mission gehen. In die Diözese München/Freising berufen, war der Geistliche in Fridolfing, Schliersee und seit 1967 in Kreuth aufopferungsvoll und segensreich tätig.

St. Leonhard Kirche für große Trauer Gemeinde zu klein
Letzter Wunsch von Pfarrer Fischer verpflichtet Kreuther, haltet zusammen!
Kreuth (we) - Selbst die Tegernseer Klosterkirche hätte wohl kaum ausgereicht, um die Trauergemeinde aufzunehmen, die Pfarrer Klaus Fischer auf seinem letzten Erdenweg das Geleit gab. Die kleine Kreuther Pfarrkirche konnte die Vielzahl der Frauen und Männer schon gar nicht fassen, die Abschied nahmen vom Kreuther Parrherrn und mit ihrer Anwesenheit zeigten, welche Achtung er sich in den elf Jahren seines seelsorgerischen Wirkens erworben hatte. Angeführt vom stellvertretenden Generalvikar der Erzdiözese München-Freising Monsignore Bernhard Egger, kamen 40 geistliche Amtsbrüder, darunter auch Vertreter der evangelischen Kirche. Angeführt von Bürgermeister Karl Mayr fanden sich ein, die Gemeinderäte, der Pfarrgemeinderat, Vertreter der Nachbargemeinden und der Partnergemeinde Achenkirch, die Vertreter der Behörden und Schulen, die Abordnungen aller Kreuther Vereine mit ihren Fahnen und, besonders eindrucksvoll, eine außergewöhnlich große Zahl von Frauen im Schalk, dazu viele Klosterfrauen und die Pfarrangehörigen. Viele Trauergäste fanden keinen Platz im Kreuther Gotteshaus, harrten aber trotz des Regens vor der Kirche aus, durch Lautsprecher mit dem Geschehen in der Kirche verbunden. Gemäß dem letzten Willen von Pfarrer Klaus Fischer war seine sterblichen Hülle aufgebahrt im Pfarrsaal. Dort fand auch die Aussegnung statt. Die Männer der Feuerwehr Kreuth stellten die Ehrenwache, trugen den Sarg vom Pfarrsaal ins Gotteshaus und dann zum Priestergrab im Bergfriedhof.
Monsignore Egger zelebrierte das Hochamt. Ein "fröhlicher" Gottesdienst ohne Trauerzeremonie, ohne "große" Reden, eine "ortsübliche Beerdigung" lautete der Wunsch Pfarrer Fischers. Dieser Wunsch ist bezeichnend für die Schlichtheit seines Wesens, die ihm aber in der Zeit seiner Seelsorge in Kreuth die Zuneigung so vieler Menschen einbrachte. Beeindruckend in ihrer Einfachheit waren dann auch der Nachruf, den Dekan Emmeram Oberberger sprach, und die Dankesworte für das vorbildliche Wirken im Pfarrsprengel Kreuth, die Bürgermeister Karl Mayr für die Gemeindebürger zum Ausdruck brachte. Nachdem der Sarg der geweihten Erde übergeben war, sangen am offenen Grab der Kreuther Viergesang den "englischen Gruß". Die Fahnen der Vereine sengten sich, ein dreifacher Ehrensalut und die Weise vom "guten Kameraden" galten einem Mann, einem Kameraden und Freund, einem Seelsorger, dessen letzter Wunsch eine Verpflichtung für die Kreuther darstellt: "Die Gemeinde soll wie bisher zusammenhalten".

Für 11 Mitglieder unseres Vereines war die Reise nach Zypern ein unvergeßliches Erlebnis - 1978
Auf Einladung der deutschen Botschaft und das Hilton Hotel zeigten unsere Trachtler und 9 Mitglieder der Hirschbergler echtes bayerisches Brauchtum. Sie begeisterten die Gastgeber durch einen temperamentvolles Programm: die Kreuther Sängerinnen, den Kreuther Gaoßlschnalzern, dem Maultrommelduo Hörth/Erlacher, der Hirschbergler Musi, Löffelschlagen und den zusammen einstudierten Plattlern und Figurentänzen. Waren in Nikosia die Nächte auch lang, so nahmen sie dennoch die Einladung für das kommende Jahr gerne an.

6. November 1978 Beim diesjährigen Leonhardifest nahmen wir wie alljährlich mit unserem schönen alten Truhenwagen teil.
Es war zwar sehr kalt und der Kittlschnaps war sehr begehrt.

Bei einer Ausschußsitzung
beschloß die Vorstandschaft des Vereins für die Mitarbeiter und Gönner dass Waldfestes einen gemütlichen Abend im Schützenhaus zu veranstalten. Durch die vielen Terminüberschneidungen des Schützenhauses war es uns erst am 9. Dezember 1978 möglich, das Vorhaben auszuführen. Einige fleißige Frauen des Vereins, richteten ein wunderschönes reichhaltiges kaltes Buffet her, bei dem keiner hungrig nach Hause gehen brauchte.

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1979

Da der letztjährige Hoagartn so großen Anklang fand, veranstaltete der Verein am Sonntag den 14. Januar 1979 im Schützenhaus in Kreuth einen gemütlichen Abend.

Dabei wurde gesungen, Musik gespielt und der lusige Einakter "Das Saisongspusi" aufgeführt. Alle anwesenden Mitglieder und ihre Familienangehörigen füllten das Schützenhaus bis auf den letzten Platz und waren begeistert.

Kreuth, den 31. März 1979 Mirzl Schnitzenbaumer Schriftführerin

Vereinsjahr 1979

Die diesjährige Hauptversammlung fand am 21. April 1979 im Gasthof Batzenhäusl statt,
wobei Vorstand Sepp Sanktjohanser 68 Mitglieder begrüßen konnte. Die Tagesordnung lautete:
1. Totenehrung
2. Bericht des Vorsitzenden
3. Bericht des Protokollführers
4. Kassenbericht
5. Entlastung des Kassiers
6. Änderung und Neufassung der Satzung
7. Ehrung langjähriger Mitglieder
8. Wünsche und Anträge
9. Lichtbildervortrag
Nach der Totenehrung, die unserem verstorbenen Pfarrer Klaus Fischer galt, dankte unser Vorstand allen Mitgliedern für die gute Zusammenarbeit. Lisl Winkler verlaß auf Wunsch der Versammlung die größeren Ausgaben des Vereinsjahres. Das Kassenbuch wurde von Anderl Strillinger und Leo Rettermeier geprüft, die Lisl Winkler für die hervorragende Führung des Buches lobte. Die Entlastung des Kassiers und der Vorstandschaft erfolgten einstimmig.
Nach einem Musikstück der jungen Leonhardstoana Musi wurden mit einer Urkunde gegehrt:
Für 25-jährige Mitgliedschaft: Elfriede Gruber, Maria Ruml, Eyke Rose und Richard Walch. Nun dankte auch Klaus Göttfried als Fremdenverkehrsreferent dem Verein für seine gute Zusammenarbeit und die gelungenen und allerseits beliebt gewordenen Heimatabende. Ludwig Hörth zeigte uns zum Abschluß Dias und einen Film von der Zypernreise.

Nun die neugefaßte Satzung, die so von der Versammlung angenommen wurde
Satzung des Gebirgstrachten-Erhaltungsverein "D'Leonhardstoana" Kreuth e.V.

§ 1 Der Gebirgstrachten-Erhaltungsverein "d´Leonhardstoana wurde (am 21. Juni 1908 gegründet, bei Beginn des 1. Weltkrieges aufgelöst,) am 2. August 1920 gegründet und 1937 wegen Gleichschaltung der Vereine aufgelöst.
Am 23. Februar 1946 erfolgte seine Wiedergründung. Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Miesbach unter Nr. 110 eingetragen. Er hat seinen Sitz in Kreuth

§ 2 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung vom 1. Januar 1977.

§ 3 Der Zweck des Vereins ist es, überliefertes Brauchtum zu erhalten und zu fördern. Der Satzungszweck wird erfüllt insbesondere durch Pflege der heimatgebundenen Tracht, heimateigenem Volkstanz- und Musikwesens, durch die zugehörigen Maßnahmen.
Der Verein ist dabei selbstlos tätig, er verfolgt nicht eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins und keine Gewinnanteile. Mitgliederbeiträge und Spenden werden in keinem Falle zurückerstattet.
Der Verein wird ehrenamtlich geführt. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßige hohe Vergütungen begünstigt werden. Jede parteipolitische Betätigung ist ausgeschlossen.

§ 4 Das Geschäftsjahr des Vereins beginnt jeweils am 1. April und endet am 31. März.

§ 5 Mitglied kann jede Person männlichen und weiblichen Geschlechts werden. Minderjährige bedürfen der Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters. Der mündliche oder schriftliche Aufnahmeantrag ist an den 1. Vorsitzenden zu richten. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Lehnt dieser den Aufnahmeantrag ab, so steht dem Betroffenen die Berufung an den Vereinsausschuß zu. Dieser entscheidet endgültig. Die Mitgliedschaft endet durch Ausstrittserklärung, Ausschluß oder Tod.
Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in erheblicher Weise gegen den Vereinszweck verstößt, in sonstiger Weise sich grober oder wiederholter Verstöße gegen die Vereinssatzung schuldig macht oder bei groben Vergehen gegen geltendes Recht.
Über den Ausschluß entscheidet mit 2/3 Mehrheit der Vereinsausschuß. Dem Mitglied ist vorher Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Gegen den Beschluß des Vereinsausschusses ist innerhalb von 4 Wochen nach seiner Bekanntgabe die schriftliche Anrufung der Mitgliederversammlung zulässig. Diese entscheidet alsdann mit 2/3 Mehrheit auf ihrer ordentlichen Versammlung, sofern vorher keine außerordentliche Mitgliederversammlung stattfindet. Alle Beschlüsse sind dem betroffenen Vereinsmitglied mittels eingeschriebenem Brief zuzustellen.
Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes, durch die Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§ 6 Die Vereinsorgane sind:
a) der Vorstand
b) der Vereinsausschuß
c) die Mitgliederversammlung

§ 7 Der Vorstand besteht aus dem
1. Vorsitzenden
2. Vorsitzenden
1. Schriftführer
1. Kassier

  Der 1. und 2. Vorsitzende vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder ist für sich allein vertretungsberechtigt. Die beiden sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Im Innenverhältnis ist der 2. Vorsitzende zur Vertretung nur berechtigt, wenn der 1. Vorsitzende verhindert ist.
Der Vorstand wird jeweils auf die Dauer von 2 Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt.
Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Ablauf der Amtsperiode aus, so ist vom Vereinsausschuß innerhalb von 30 Tagen ein neues Vorstandsmitglied für die Restzeit hinzuzuwählen.
Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Er ist in allen seinen Handlungen der Mitgliederversammlung gegenüber verantwortlich.
Vorstandssitzungen werden nach Bedarf durch den 1. Vorsitzenden mündlich oder schriftlich einberufen. Eine Vorstandssitzung muß innerhalb von 8 Tagen einberufen werden, wenn zwei Mitglieder des Vorstandes dies verlangen. Beschlüsse werden mit relativer Mehrheit gefaßt, es wird offen abgestimmt. Über die Sitzungen ist Protokoll zu führen.
Der Vereinsausschuß besteht aus

  a) dem Vorstand
b) dem Vorplattler
c) dem Fahnenjunker
d) dem Hütten- und Zeugwart
e) den Jugendbetreuern (1x männlich 1x weiblich)
f) dem 2. Schriftführer
g) dem 2. Kassier
h) dem 2. Vorplattler
i) dem 2. Fahnenjunker
k) dem 2. Hütten- und Zeugwart
l) 2 Beisitzern

§ 8 Die Aufgaben des Vereinsausschußes liegen in der Mitwirkung bei der Führung der Geschäfte durch den Vorstand. Dem Vereinsausschuß stehen insbesondere die Rechte nach §5 und 10 dieser Satzung zu.
Dem Vereinsausschuß können durch die Mitgliederversammlung weitergehende Aufgaben zugewiesen werden. Im übrigen nimmt er die Aufgaben wahr, für die kein anderes Vereinsorgan ausdrücklich bestimmt ist.
Mitglieder des Vereinsausschußes können zur Vorstandssitzung geladen werden. Ein Stimmrecht steht ihnen dann in der Vorstandssitzung nicht zu.
Der Vereinsausschuß muß mindestens im Geschäftsjahr zweimal durch den 1. Vorsitzenden schriftlich, mündlich oder fernmündlich einberufen werden. Der Vereinsausschuß muß innerhalb von 10 Tagen einberufen werden, wenn 5 Mitglieder des Vereinsausschußes (ohne Vorstandsmitglieder) dies verlangen. Beschlüsse werden mit relativer Mehrheit gefaßt. Es wird offen abgestimmt, über die Sitzungen ist Protokoll zu führen.

§ 9 Mitgliederversammlung
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Geschäftsjahr statt.
Stimmberechtigt und wählbar sind alle Mitglieder, die am Tag der Versammlung das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Versammlung beschließt insbesondere über den Vereinsbeitrag, die Entlastung des Vorstandes, die Wahl des Vorstandes, die Entlastung und Wahl der Vereinsausschußmitglieder, über Satzungsänderungen sowie über alle Punkte, die Gegenstand der Tagesordung sind.
Die Mitgliederversammlung bestimmt jeweils für 1 Jahr einen zweiköpfigen Prüfungsausschuß, der die Kassenprüfung übernimmt und der Versammlung Bericht erstattet.
Die Einberufung zu allen Mitgliederversammlungen erfolgt schriftlich durch den Vorstand mit einer Frist von mindestens 14 Tagen unter Bekanntgabe der Tagesordnung. Sie muß die einzelnen Tagesordungspunkte aufführen.
Anträge zu Mitgliederversammlungen müssen mindestens 5 Tage vor der Mitgliederversammlung bei einem Vorstandsmitglied eingereicht werden. Anträge, die erst bei der Mitgliederversammlung gestellt werden, gelten als Dringlichkeitsanträge und können in der Mitgliederversammlung nur behandelt werden, wenn ein Drittel der Stimmberechtigen zustimmen.
Jede Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig.
Abstimmungen und Wahlen werden offen durchgeführt. Sie sind jeweils nicht offen durchzuführen, wenn 5 Stimmberechtigte dies verlangen.
Die Mitgliederversammlung entscheidet mit relativer Mehrheit, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt. Stehen mehr als 2 Bewerber für ein Amt zur Wahl, so ist gewählt, wer die meisten Stimmen erhält.
Über jede Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen. Diese ist vom Sitzungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen. Die Niederschriften sind bei der nächsten Mitgliederversammlung vorzulesen.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Verlangen von 1/5 aller Mitglieder oder auf Beschluß des Vereinsausschusses durch den 1. Vorsitzenden schriftlich innerhalb einer Frist von 14 Tagen einzuberufen.

§ 10 Jedes Mitglied ist zur Zahlung der Aufnahmegebühr und des Beitrages verpflichtet. Der Beitrag ist für das folgende Geschäftsjahr am 1. April fällig. Über die Höhe dieser Geldbeträge beschließt die ordentliche Mitgliederversammlung. Die Beiträge sind eine Bringschuld.

§ 11 Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Zu dieser Versammlung ist mit einer Frist von mindestens 28 Tagen schriftlich durch den 1. Vorsitzenden einzuladen. In dieser Versammlung müssen 4/5 der Mitglieder anwesend sein. Zur Beschlußfassung ist eine 3/4 Stimmenmehrheit notwendig. Kommt eine Beschlußfassung nicht zustande, so ist innerhalb von 14 Tagen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlußfähig ist. In der gleichen Versammlung haben die Mitglieder die Liquididatoren zu bestellen, die dann die laufenden Geschäfte abzuwickeln haben.

§ 12 Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen einer gemeinnützigen Einrichtung zu. Die Zustimmung des Finanzamtes ist vorher einzuholen.

Protokollführer: Mirzl Schnitzenbaumer 1. Vorsitzender: Sepp Sanktjohanser

Wegen der langen Satzung nun das Vereinsjahr 1979 in Kurzform:

20.6.1979 Ausschußsitzung beim Walch:
1. Johannifeuer
2. Antrag an die Weißachaugenossenschaft wurde zurückgestellt
3. 90jähriges Gründungsfest der Wallberger
4. Zuschüsse für Trachtenkleidung bei den Jugengruppen

4.7.1979 Ausschußsitzung beim Walch:
1. Wallfahrt nach Röhrlmoos
2. Bestellungen und Arbeitsverteilung für das Waldfest

8.7.1979 90jähriges Gründungsfest der Wallbergler.
Wir waren trotz des sehr schlechten Wetters mit ca 80 Mitgliedern vertreten. Der Festgottesdienst mußte wegen Sturm und starkem Regen im Zelt abgehalten werden. Unsere Fahnenabordnung erhielt ein Erinnerungsband.

22.7.1979 Wallfahrt nach Röhrlmoos

29.7.1979 Waldfest
Den schönsten und wärmsten Sonntag vom ganzen Jahr schenkte der Herrgott uns Leonhardstoanern. Als Musik spielten recht fleißig die Rottacher Buam auf.

4. August "Kaltes Buffett" in der Leonhardstoanahütte am Waldfestplatz für alle Helfer des gelungenen Waldfestes.

23. August 1979 Marterleinweihung für verunglücktes Mitglied Hansi Bartl.
Bei der hl. Messe warnte Pfarrer Ben Eilers alle, nicht zu schnell zufahren.

13. September 1979 Ausschußsitzung:
1. Geldanlage
2.Leonhardstoanaausflug
3. 60jähriges Gründungsfest des Vereins.

25. September 1979 Ausschußsitzung:
1. Ausflugsziel 2. Spende 500,- DM von Unbekannt
3. Gespann aus Bayrischzell für Leonhardifahrt.

7. Oktober 1979 Ausflug nach Tufles-Glungezer-Patscherkofel.
Wunderschönes Wetter, 2 1/2 Stunden zu gehen auf dem Zirbenweg in 2070 m Höhe. Die älteren oder behinderten Mitglieder konnten mit der Seilbahn das Ausflugsziel erreichen. Abendessen in Bad Tölz.

6. November 1979 Leonhardifahrt
Unsere neu renovierte Fahne wurde bei starkem Regen auch neu getauft.

1980 bis 1984

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1980

15. Januar 1980 Ausschußsitzung
:
1. Gründungsfest 1908 oder 1920?
2. Antrag von 4 Ausschußmitgliedern auf Beitragserhöhung
3. Faschingsrodeln am Sonntag den 10. Februar vom Setzberg
4. Musterjoppen besichtigt und Preis festgesetzt
5. 12 Stück Kinderjoppen bestellt.
6. Geschenke für Ehrenmitglieder
7. Geburtstagsgratulation und Geschenk ab 70 Jahren
8. Bestellung von 200 Stück Leonhardstoanazeichen. Herstellungspreis DM 15,- Verkaufspreis 10,- DM
9. Unfallversicherung
10. Einladung von Herrn Bürgermeister Karl Mayr (wegen Hüttenbau) ins Rathaus.

19. Januar 1980 Hoagartn im Schützenhaus.
Viele Musik- und Gesangsgruppen und der lustige Einakter "der Gocklstreit".

28. Januar 1980 Besprechung aller Ausschußmitglieder im Rathaus
mit dem 1. Bürgermeister Karl Mayr und dem 2. Bürgermeister Hans Schober über die Notwendigkeit einer eigenen Vereinshütte.
(Nur dem Schober Hans seiner Überzeugungskraft haben wir es zu verdanken, daß ein Hüttenbau nicht mehr aussichtslos ist, der Mayr Karl war strickt dagegen, es gibt die Schießstatt und das reicht).

10. Februar 1980 Maskiertes Schlittenfahren vom Setzberg. Anschließend Siegerehrung im Schützenhaus.

20. März 1980 Ausschußsitzung:
1. Terminfestsetzung und Tagesordnung der Hauptversammlung
2. Ehrungen
3. Waldfesttermin 27. Juli
4. Maibaum
5. Gesuch an Gemeinde - Kirche und Weißachaugemeinschaft wegen Grundstück für eine Vereinshütte.

Die Verstorbenen des Vereinsjahres 1979 waren die Mitglieder:
Michael Kiening (4.11.79) und Maria Petz (13.11.79).

Kreuth, den 31. März 1980 Mirzl Schnitzenbaumer Schriftführerin

Protokoll der Hauptversammlung am Samstag den 3. Mai 1980 im Gasthof Batznhäusl in Kreuth:
Zur diesjährigen Hauptversammlung konnte Sepp Sanktjohanser 72 Mitglieder begrüßen (davon 59 Wahlberechtigte Mitglieder).
Punkt 1 der Tagesordnung war die Totenehrung, die Michael Kiening und Maria Petz galt. Alle erhoben sich von den Plätzen und gedachten der verstorbenen Mitglieder.
Der 1. Vorsitzende dankte dann allen für die gute Zusammenarbeit des vergangenen Jahres und verwies auf das Protokollbuch in dem alle Einzelheiten des abgelaufenen Jahres festgehalten wurden.
Lisl Winkler verlas das Kassenbuch, das Anderl Strillinger und Leo Rettermeier geprüft und als mustergültig betrachtet hatten. Die Entlastung des Kassiers und der Vorstandschaft erfolgte einstimmig.
Nun konnte man zur Satzungsänderung übergehen, die darin bestand, das Gründungsdatum des Vereins auf das Jahr 1908 festzusetzen; da die Tischgesellschaft d'Leonhardstoana" 1908 gegründet wurde und der Verein aber erst 1920. Diese Änderung wurde von allen anwesenden Mitgliedern einstimmig angenommen.

Nun zu den Ehrungen:
Als Ehrenmitglieder wurden bestimmt:
Josef Winkler sen.,
Leo Rettermeier,
Anderl Strillinger,
Josef Petz,
Hans Frank und
Franz Jennerwein, der auch Gründungsmitglied war.
Als kleine Anerkennung für 10jähriges vorplattln ehrten die aktiven Trachtler Thomas Hörth mit einem Krügerl und großem Applaus.
Einen neuen Punkt setzte Sepp Sanktjohanser in die Tagesordnung ein, der sich kurzfristig ergeben hat:
Der Wunsch eines eigenen Trachtenheimes. Da nach einer Aussprache des gesamten Vereinsausschusses (28.1.80) mit dem 1. und 2. Bürgermeister die Notwendigkeit einer eigenen Vereinshütte erörtert und diskutiert wurde, besteht nun endlich ein Hoffnungsschimmer ein Grundstück zu bekommen. Bürgermeister Karl Mayr konnte uns zu diesem Thema sogar ausführlicher berichten. Er dachte sich den Platz einer Hütte in der Nähe des Schützenhauses. Bei so freudigen Mitteilungen denkt man natürlich auch ans Geld und alle waren einverstanden den Jahresbeitrag für Männer auf 5,- DM zu erhöhen, für Frauen auf 3,- DM.
Punkt 8 der Tagesordnung die Neuwahlen:
Als Wahlausschuß wurden bestimmt:
Leo Rettermeier, Hans Reich und Karl Mayr. Den Wahlvorstand machte Anderl Strillinger. Die Versammlung wurde gefragt ob schriftlich oder offen gewählt werden soll. 5 Mitglieder verlangten den Vorstand schriftlich zu wählen.
Der Vorstand besteht nun aus folgenden Personen:
1. Vorsitzender: Sepp Sanktjohanser
2. Vorsitzender: Sepp Kluy
1. Schriftführerin: Mirzl Schnitzenbaumer
1. Kassier: Lisl Winkler
1. Vorplattler: Thomas Hörth
1. Vorplattler: Anderl Nagl
1. Hüttenwart: Gottfried Winkler
2. Hüttenwart: Peter Hagn
1. Fahnenjunker: Schorsch Gloggner
2. Fahnenjunker: Manfred Harrer
2. Schriftführer: Monika Mehnert
2. Kassier: Judith Winkler
1. Beisitzer: Sepp Kieweg
2. Beisitzer: Hans Kandlinger
Als Betreuer der Jugend wurden Angelika und Ludwig Hörth bestimmt.
Die Kasse prüft wieder Anderl Strillinger und Leo Rettermeier.
Der 1. Vorsitzende Sepp Sanktjohanser dankte dem Wahlausschuß und -leiter für seine Hilfe und machte alle Mitglieder, besonders die neugewählten Ausschußmitglieder darauf aufmerksam, daß uns viel Arbeit bevorsteht.
Wünsche und Anträge:
Thomas Hörth bat, ob man nicht einmal im Jahr eine hl. Messe für alle Verstorbenen Vereinsmitglieder halten könnte und anschließend nettes Zusammentreffen mit Tanz. So könnten auch die älteren Mitglieder aktiver am Vereinsleben teilnehmen.
Frau Rettermeier war vom Maitanz so begeistert, daß sie darum bat, diesen schönen Brau jedes Jahr durchzuführen.
Anderl Strillinger mahnte zur Sparsamkeit um einen eventuellen Hüttenbau schnell über die Bühne zu bringen.
Als recht beruhigenden Abschluß dieser Hauptversammlung zeigte Toni Edbauer einen wunderschönen Film über das Almleben auf der Abteitn-Alm.

Kreuth, den 3. Mai 1980 1. Vorsitzender J. Sanktjohanser 1. Schriftführerin M. Schnitzenbaumer

Das neue Vereinsjahr 1980 fängt dann auch gleich recht zünftig an.
Am 1. Mai fand ein Maitanz in der Schiaßstod in Kreuth statt.
Aufgspuit hat uns die Kreuther Klarinettenmusi.

Am Fronleichnamstag fanden sich bei schönem Wetter viele Schalkfrauen und Miederdirndl nebst Fahnenabordnung zur Prozession ein.

Beten kann man nie genug, darum gleich am 19. Juli 1980 ein Bittgang nach Röhrlmoos.

Am 27. Juli 1980 war unser Waldfest.

Wenn der Nachmittag auch etwas bedeckt und wolkig aussah, so war das nur gut für unser Fest. Für Stimmung sorgte die "Rottacher Blasmusi" und fast keiner brauchte zu verhungern oder zu verdursten, so reichhaltig war der Speiseplan der Buden. Nach der Blasmusi spielte uns noch der Winkler Sepp jun. auf und so dauerte das Fest bis 3 Uhr früh.

Als Dank für die gute Zusammenarbeit beim Waldfest spendierte der Verein wieder ein kaltes Buffett für alle Helfer.
Wir trafen uns alle am 2. August bei Fackelbeleuchtung vor der alten Leonhardstoanahütte am Waldfestplatz und grad grüabig wars.

Sehr fleißig waren unsere Männer vom 22. bis 31. August 1980.
Sie brachen die alte Staudacher Säge in Tegernsee ab, welche uns kostenlos als Bauholz für unsere evtl. neue Hütte zum Abbruch angeboten wurde.
Fein säuberlich lagert das Holz jetzt neben der Schiaßstatt, hoffentlich nicht allzulang.

Wer arbeitet, darf auch feiern und so waren wir auch in unserer schönsten Festtagstracht dabei,
bei 100jährigen Stiftungsfest der Schützengesellschaft Wolfsschlucht Kreuth. Am Freitag fand ein gemeinsamer Heimatabend mit dem Hirschberglern statt und am Sonntag Teilnahme mit Fahnenabordnung an der Fahnenweihe, die fand im Kurpark statt. Nach dem Festzug gemütliches Beisammensein im Festzelt zwischen Schwimmbad und Gasthof Post.

Am 6. November 1980 batten wir bei kaltem aber trockenem Wetter um die Fürsprache des hl. Leonhard.
Anschließendes Aufwärmen und Tanz in der Schiaßstod.

Die Verstorbenen des Vereinsjahres 1980:
24.4.1980 Sepp Hagn
16.6.1980 Gründungsmitglied Franz Jennerwein
11.9.1980 Ehrenmitglied Josef Petz

Ausschußsitzungen 1980:
25.06.1980 Ausschußsitzung beim Walch
1. Waldfestbestellungen
2. Plakate und Anoncen
3. Bittgang
4. Vorschläge und Vorstellungen des Bauvorhabens.

15.07.1980 Platzbesichtigung für die neue Hütte im Bereich der Schiaßstod
anschließend in der alten Leonhardstoanahütte Verteilung der Arbeiten für das Waldfest.

18.08.1980 Ausschußsitzung in der alten Hütte:
Überlassung der Staudacher Säge. Abrucharbeiten müssen bis 1. September abgeschlossen sein. Genehmigter Lagerplan, neben dem Schützenhaus.

16.09.1980 Ausschußsitzung in der alten Hütte
1. Umsatzsteuerveranlagung
2. Ausflug wird wegen Terminschwierigkeiten auf das Frühjahr verlegt.
3. Anschaffung von Transparenten für das Waldfest
4. Neuanschaffung eines 3. Hendlgrills
5. Leonhardi
6. Tanzveranstaltung oder Theater

18.11.1980 Ausschußsitzung beim Bäck
1. Planvorlage von Architekt Wolfgang Schneider.

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1981

12.01.1981 Ausschußsitzung beim Bäck
1. Hoagartn
2. Bärte kaufen für die Jugend
3. neue Vereinshütte allgemeine Vorstellungen

Weil halt s'feiern und lustig sein so schön ist, darum fand unser bewährter Hoagartn am 17. Januar 1981 in der überfüllten Schiaßstod statt.
Es wurde gspuit und gsunga, und viel gelacht beim Einakter "Der Schuß nach hinten".

19.03.1981 Ausschußsitzung beim Walch
1. Maibaum
2. Termin Hauptversammlung
3. Termin des Waldfestes anmelden
4. Finanzamt

Kreuth, den 31. März 1981 Mirzl Schnitzenbaumer Schriftführerin

Wie alljährlich begann das neue Vereinsjahr mit der Hauptversammlung.
Sie fand am 4. April 1981 im Gasthof Batznhäusl in Kreuth statt und wurde von 61 Mitgliedrn besucht.
Nach der Begrüßung sprach Vorstand Sepp Sanktjohanser jun. seinen Dank für alle Mithilfe am guten Gelingen des vergangenen Vereinsjahres aus.
Er bat alle, sich für die 1980 verstorbenen Mitglieder von den Plätzen zu erheben.
Nach dieser Gedenkminute folgte der Bericht des 1. Vorsitzenden und der Protokollführerin. Einstimmig erfolgte die Entlastung des Kassiers, das Kassenbuch wurde von A. Strillinger und L. Rettermeier geprüft.
In seinem Rechenschaftsbericht klärte uns Vorstand Sanktjohanser über die Zukunftspläne des Vereins auf.
Wir brauchen heuer einen neuen Maibaum und natürlich eine Maimusi.
Ein Hüttenneubau wird uns im Bereich der Schiaßstod vom Landratsamt nicht genehmigt, da es im Außenbereich des Ortes liegt. Wir dürfen nur eine bereits bestehende Hütte aufstellen. Vom Forstamt Kreuth wurde uns freundlicherweise die Wildalm angeboten, die allerdings nach Besichtigung einiger Ausschußmitglieder größenmäßig als ungeeignet erschien und daher dankend abgelehnt wurde. Aber wir geben nicht auf.
Heuer ist auch ein Ausflug geplant und der Waldfesttermin wurde auf den 26. Juli festgelegt.
Nun wurden unsere treuen Mitglieder geehrt:
für 50jährige Mitgliedschaft: Maria Heigenlechner und Sepp Kandlinger
für 25jährige Mitgliedschaft: Evi Winkler und Christl Jennerwein
Als letzten Punkt der Tagesordnung wurden keinerlei Wünsche und Anträge gestellt. Toni Edbauer zeigte uns einige schöne Lichtbilder als krönenden Abschluß dieser Hauptversammlung

Kreuth, den 4. April 1981 Mirzl Schnitzenbaumer

Am 1. Mai stellten wir einen neuen Maibaum auf.
Jedoch wurden uns am Vorabend Kranz und die meterlangen Girlanden aus der alten Hütte gestohlen. Da das Hüttenschloß aufgebrochen wurde, bezahlten wir weder Lösegeld noch Bier. Nachmittags um 1/2 3 Uhr stand nach einem kräftigen Juchzer der Baum. Abends fand im Schützenhaus der Maitanz mit den "lustigen Trauntalern" statt, die ihrem namen alle Ehre machten.

Ausflug am Sonntag den 17.05.1981
Mit 2 Bussen fuhren wir ins schöne Altmühltal. Leider regnete es ausgerechnet an diesem Sonntag. Es ging von Ingolstadt über Kehlheim nach Landshut. Das Abendessen nahmen wir in Aying ein.

Johannifeuer
Treu dem guten alten Brauch brannten unsere Burschen und Männer am Samstag den 27. Juni 1981 ein Johannifeuer auf dem Leonhardstein ab.

Waldfest 26. Juni 1981
Heuer meinte es trotz Wallfahrt nach Röhrlmoos der Wettergott nicht gut mit uns. Dabei hatten wir uns soviel Neues einfallen lassen. Zum Frühschoppen hatte sich die Knabenkapelle "Gremsdorf" angesagt, die dann auch trotz des leichten Regens so viele Zuschauer anlockte, daß wir uns entschlossen, das Waldfest abzuhalten. Wir verlangten keinen Eintritt. Aufgspuit hat Ludwig Hörth und Franz Kröll, es wurde plattelt und tanzt. Den Leuten gefiel es grad so unterm Regenschirm. Nach einem größerem Regenschauer ging das Fest in der Hütte bis Mitternacht weiter.
Wir beschlossen das verregnete Fest am Samstag den 1. August um 15 Uhr zu wiederholen, doch es wurde um 1/2 8 Uhr abends durch ein Gewitter wieder nur eine halbe Sache.

Für alle Helfer der 2 Waldfeste fand am Samstag den 22. August als kleines Dankeschön ein Essen statt (vor der alten Hütte).
Unsere fleißigen Frauen machten wunderschöne Salate und es gab Kassler in Blätterteig.
Als Vorspeise präsentierte uns Vorstand Sepp Sanktjohanser unser Leonhardstoana-Vereinsheim. Wir dürfen den "Huberhof in Bergham" (Otterfing) abtragen und in Kreuth nahe der Schiaßstod wieder aufbauen. Da es mehr Arbeit ist, so einen denkmalgeschützten 200jährigen Hof aufzustellen, verfassen wir einen Bittbrief an alle Mitglieder und Gönner des Vereins.

Aus dem Seegeist am 30. Juni 1981:
Kreuther Trachtler werden in Otterfing fündig:
Denkmalschutz beschert den Leonhardstoanern ein Heim
Kreuth (we) - Wenn alles nach Wunsch geht, dann haben die Mitglieder des Trachten-Vereins "d'Leonhardstoana" noch heuer ein Dach über dem Kopf: ein eigenes Vereinsheim.
Entstehen wird es in unmittelbarer Nachbarschaft des Schützenhauses in Kreuth, nachdem dort die Weißachaugenossenschaft mit einem langjährigen Pachtvertrag den Baugrund zur Verfügung stellte. Die neue Heimstatt der Leonhardstoana steht auch bereits und das schon seit über 200 Jahren. Aber nicht als Vereinsheim und nicht in Kreuth, sondern als jetzt denkmalgeschützter Bauernhof "zum Huber in Bergham" in der Gemarkung Otterfing.
Wie kamen die "Leonhardstoana" an dieses Objekt? Auf die Spur gebracht hat sie Kreisbaumeister Karl Schmid, der um ihre Baupläne wußte. Schmid kannte aber auch die Baupläne der Otterfinger Hofbesitzer, die sich nur verwirklichen lassen, wenn der vom Landesamt für Denkmalpflege unter Schutz gestellte Hof der Nachwelt erhalten bleibt.
Einig sind sich nun die Kreuther und Otterfinger "Hofpartner". Kostenlos erhalten die Leonhardstoana den Hof, müssen ihn in Otterfing abbauen und in Kreuth wieder originalgetreu aufbauen, wobei die baurechtliche Genehmugung noch beinhaltet, daß im "Innenbereich" des Wohnteiles keine wesentlichen Raumänderungen vorgenommen werden dürfen. Nur der bisherige Stallteil darf im Erdgeschoß zum Lagerraum umgestaltet werden und die Tenne als Tanzraum für die Plattler- und Volkstanzgruppe.
Die Trachtler haben den behördlich notwendigen Bauantrag bereits gestellt und er wurde vom gemeindlichen Bauausschuß schon befürwortet an das Landratsamt weitergeleitet. Sepp Sanktjohanser, der Vorstand der "Leonhardstoana", hofft, daß die Baugenehmigung bald kommt und er zu seinen Mitgliedern sagen kann: "Spuckts in d'Händ, de Arbat wart!". Viel Arbeit wird zu leisten sein, den Hof fachgerecht in Otterfing abzubauen und in Kreuth wieder aufzubauen. Die "Leonhardstoana" besitzen dann aber eine heimatgerechte eigene Heimstatt und haben im wahrsten Sinne des Wortes Denkmalschutz in die Tat umgesetzt, in dem sie ein Stück Heimatgut der Nachwelt erhalten.

Baubeginn:
Also am 22. August bekamen wir die Baugenehmigung, bereits am Donnerstag 27. August steht das Schnurgesrüst, am Freitag wird es von Herrn Gmach vom Landratsamt Miesbach abgenommen. Samstag 29. August 1981 Aushub und es wird auch schon angefangen den Keller einzuschallen. Auch die Bauhütte wird aufgestellt. Bereits am 20. Oktober 1981 wird die Erdgeschoßdecke betoniert. Innerhalb von 3 Tagen wird in Otterfing der Huberhof abgetragen, 18./19./20. November 1981. Und am Samstag den 6. Dezember um 17.10 Uhr der Firstbaum angebracht. Die Hebfeier findet am Samstag den 12. Dezember im Schützenhaus statt.

Im August 1981 erreicht dieser Bittbrief mit Kontonummer alle Mitglieder:
Liebe Mitglieder, liebe Freunde und Gönner des Gebirgstrachten-Erhaltungsvereins d´Leonhardstoana!
Schon herumgesprochen hat sich und im "Seegeist" der Tegernseer Zeitung stand auch schon zu lesen, daß wir Leonhardstoana bald ein eigenes Vereinsheim besitzen werden.
Geschenkt bekommen haben wir einen denkmalgeschützten Bauernhof, den wir abbauen dürfen, allerdings nur unter der Bedingung, daß er wieder aufgebaut wird bei uns in Kreuth.
Mit der Freude über das Geschenk und den Stolz, bald ein vereinseigenes Heim zu besitzen, ist aber auch verbunden die Einsicht und das Wissen, welch großer Anstrengungen und Mühen und welcher Einsatz es aller bedarf, um das Werk anzupacken, durchzuführen und zu vollenden. Dies kann und wird nur gelingen wenn es als ein GEMEINSCHAFTSWERK, als eine GEMEINSCHAFTSAUFGABE aufgefaßt wird, als eine Tat, die nicht nur den Leonhardstoanern eine eigene Heimstatt beschert, sondern auch ein bodenständiges heimatverbundenes Bauwerk der Nachwelt erhält.
Alle die sich den Sinn für diese Aufgabe und Tat bewahrt haben, bitten wir darum inständig, bei diesem Gemeinschaftswerk mitzuwirken
- als freiwillige Helfer und Arbeitskräfte beim Abbau - und Aufbau des Hofes
- als Spender von Baumaterial (Bäume, Schnittware - usw.)
- durch Hand- und Spanndienste
- als Spender von Geld (für Geld- und Sachspenden kann eine steuermindernde Spendenbestätigung ausgestellt werden).
Bitte helfen Sie alle mit, das "Jahrhundertwerk" der Leonhardstoana zu verwirklichen. Jede kostenlos geleistete Arbeitsstunde, jede Sach- und Geldspende ist ein wesentlicher Beitrag zur Förderung des Heimatgedankens und was an erhaltenswertem Brauchtum damit untrennbar verbunden ist.
Mit herzlichen Grüßen
GTEV d`Leonhardstoana
Josef Sanktjohanser Vorsitzender

Seit gut 200 Jahren steht der "Huberhof in Bergham" in der Gemeinde Otterfing. Seit einigen Jahren steht er unter Denkmalschutz.
In ein paar Monaten wird dieser alte Bauernhof in Kreuth stehen und den Mitgliedern des Gebirgstrachten-Erhaltungsverein d´Leonhardstoana eine Heimstatt sein.
Die Behörden haben dankenswerter Weise dem Abbruch des denkmalgeschützten Hofes in Otterfing zugestimmt, allerdings nur unter der Bedingung, daß er wieder aufgebaut wird, also der Nachwelt als ein Beispiel gediegener alter bäuerlicher Bauweise erhalten bleibt.
Diese Forderung können nun die "Leonhardstoana" erfüllen, nachdem sie mit der jetzigen Besitzerin Frau Anna Kirschenhofer, dem Landratsamt Miesbach (wobei Kreisbaumeister Karl Schmid sich als großer Helfer erwies), der Weißachaugemeinschaft Kreuth (die den Baugrund zur Verfügung stellt) und der Gemeinde alles abklären und regeln konnten.
Kostenlos erhalten die "Leonhardstoana" den Hof, auf ihre Kosten haben sie ihn in Otterfing abzutragen, um ihn dann beim Schützenhaus in Dorf Kreuth wieder aufzubauen als Vereinsheim.

Der "Steckbrief" des alten Hofes und damit des neuen Vereinsheimes:
Länge - 19 m Breite - 12,50 m
Erdgeschoß - gemauert mit Ziegeln
Obergeschoß - mit Balken aufgeschlossen.
Aus dem Stallteil und der Tenne entstehen Lagerräume für die Gerätschaften des Vereins und Tanzräume für die Volksstanz- und Plattlergruppe.
Die Zimmereinteilung im bisherigen Wohnteil des Hofes bleibt im wesentlichen erhalten; genutzt werden die Räume dann für Versammlungs- und Ausstellungszwecke.
Das Echo auf diesen Brief war unwahrscheinlich.
Nicht nur Mitglieder und Privatpersonen wollten arbeiten und spenden. Auch Geschäftsleute und Betriebe fragten an, welche Arbeiten sie unentgeltlich am Hof ausführen dürften.

Am 18. Oktober 1981 machten wir mit unseren Jugengruppen einen kleinen Ausflug nach Achenkirch in die Rutschbahn.

Außerdem fuhren wir wieder zu den Waldfesten der Hirschbergler und Wallbergler.
Wir nahmen am Roßtag und an den Heimatabenden teil.

Ausschußsitzungen:
09.04.1981 beim Walch:
Krügl bestellen für Geburtstage
Muster für Vereinsabzeichen bestellen
Ausflug ins Altmühltal beschlossen
Anschaffung neuer Waldfesttransparente
neue Schießbude
Maibaum und Maimusi
preisgünstige Bärte für unsere Jugendplattler bestellt.

15.05.1981 beim Walch:
Vereinszeichen nach Besichtigung der Muster bestellt
Cloowagen fürs Waldfest
Busgröße für Ausflug und am
15.05.1981 Besichtigung des Huberhofes in Otterfing.

23.06.1981 alte Hütte:
Johannifeuer
Transparente malt uns kostenlos Markus Hagn, brauchen nur den Stoff bestellen
Plan des denkmalgeschützten Hofes vom Huberbauern aus Otterfing ist bereits beim Zweckverband. Bei Bauausschußsitzung der Gemeinde Kreuth einstimmig genehmigt
Tanktransport vom ehemaligen Gasthof Lehmann zum Bauplatz.

06.07.1981 vor alter Hütte:
Öltank muß weg
Unterbringungsmöglichkeit der Heizkörper und Kühlregale bei Kandlinger [Thoma] in Enterfels.
Musikkapelle Gremsdorf würde gern beim Waldfestfrühschoppen gegen Brotzeit aufspielen
Arbeitseinteilung und Preisfestlegung fürs Waldfest
Wallfahrt nach Rörlmoos am 18.7.1981.

27.07.1981 Alte Hütte:
Waldfesttermin nochmals festgelegt auf Samstag den 1. August 15 Uhr, damit wir nochmals Verschiebetermin am Sonntag den 2. August hätten
Gesuch an Wasserbeschaffungsverband Riedlern und an Schützengesellschaft "Wolfschlucht" wegen Wasser- und Kanalanschluß.

17.08.1981 Alte Hütte:
Zeichen sind unmöglich, werden alle zurückgeschickt
Essen für Waldfesthelfer auf den 22.8.81 festgesetzt.

24.08.1981 Alte Hütte:
Schnurgerüst macht Gloggner Schorsch
Abnahme erfolgt Freitag
wer liefert das preisgünstigste Baumaterial?

27.08.1981 beim Walch:
Hütte unterkellern? Ja wegen Bierkühlung und da sonst sehr viel aufgefüllt werden müßte.

06.09.1981 am Bauplatz:
eingeladen Edbauer und Babl. Es geht um Raumeinteilungen und Toiletten.

07.12.1981 in der Bauhütte:
Hoagartn verlegt auf Frühjahr
das älteste Mitglied des Vereins Frau Kramer wird 90 Jahre alt
Vereinsabzeichen werden zum Selbstkostenpreis an die Mitglieder verkauft
Firstbier am Samstag den 12. Dezember 1981 im Schützenhaus.

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1982

2. Februar 1982 beim Göttfried:
Vertragsdauer zwischen Weißachaugemeinschaft und uns beträgt 70 Jahre
Faschingszug
wieder Baubeginn
Hoagartn.

18. März 1982 beim Walch:
Hauptversammlung am 2. April
Hoagartn auf 29. Mai festgesetzt
Waldfesttermin 25. Juli oder 1. August 1982
75jähriges Bestehen des Vereins mit oder ohne Zelt?
Ausflug im Herbst?
Einladung der Schützen zu einem Vereinsschießen am 24. April - 10 Mann aufstellen -
Festsetzung der Tagesordnung bei der Hauptversammlung.

Sanktjohanser Sepp Mirzl Schnitzenbaumer 1. Schriftführerin

Das neue Vereinsjahr begann mit der ordentlichen Hauptversammlung am Freitag, den 2. April 1982 im Gasthof Batznhhäusl in Kreuth.
Der 1. Vorsitzende Sepp Sanktjohanser jun. konnte 60 Mitglieder begrüßen (davon 57 Wahlberechtigte). Besonders begrüßt wurden die Ehrenmitglieder Hans Frank, Leo Rettermeier und Andres Strillinger, sowie der 2. Bürgermeister Hans Schober.
Zur Totenehrung erhoben sich alle von den Plätzen und wir gedachten aller verstorbenen Mitglieder.
Nun berichtete Sepp Sanktjohanser über das vergangene Jahr. Besonders ausführlich über den Ab- und Aufbau unseres neuen Vereinsheimes. Es folgte der genaue Bericht der Schrifführerin aus dem Protokollbuch.
Der Kassenbericht von Lisl Winkler ließ alle Mitglieder in die finanzielle Lage des Vereins sehen. Leo Rettermeier und Andreas Strillinger hatten das Kassenbuch geprüft und erteilten der Kassiererin einstimmig die Entlastung.
Ehrung langjähriger Mitglieder stand nun als Punkt 7 auf der Tagesordnung. Geehrt wurden für
60jährige Mitgliedschaft: Franz Obermair (Spitzer) und Monika Linder
50jährige Mitgliedschaft: Seo Rettermeier, Ottilie Schubert, Simon Jennerwein und Hans Bartl [Feichtn Hansl]
25jährige Mitgliedschaft: Kathi Reich, Regina Sanktjohanser, Sepp Stanglmeier und Franz Schnitzenbaumer.
Vor den Neuwahlen folgte nun die Entlastung der Vorstandschaft.
Der Wahlausschuß bestand aus den herren Leo Rettermeier und Franz Mehnert. Wahlleiter machte der 2. Bürgermeister Hans Schober.
Es ergaben sich folgende Resultate in geheimer Wahl:
1. Vorsitzender: Sepp Sanktjohanser
2. Vorsitzender: Georg Gloggner
Die nun folgenden Mitglieder sind offen und alle ausnahmslos einstimmig ewählt worden:
1. Schriftführerin: Mirzl Schnitzenbaumer
1. Kassier: Lisl Winkler
1. Vorplattler: Andreas Nagl
1. Vorplattler: Klaus Oberwieser
1. Fahnenjunker: Georg Gloggner
2. Fahnenjunker: Peter Reiffenstuhl
1. Hüttenwart: Gottfried Winkler
2. Hüttenwart: Peter Hagn
2. Schriftführer: Monika Echtler
2. Kassiererin: Judith Winkler
1. Jugendbetreuerin: Angelika Hörth stellvertr. Evi Kiweg
2. Jugendbetreuer: Ludwig Hörth stellvertr. Klaus Oberwieser
1. Theaterwart Thomas Hörth
1. Beisitzer: Sepp Kieweg
2. Beisitzer: Hans Kandlinger
Kassenprüfer: Andreas Strillinger und Leo Rettermeier
Der alte und der neue Vorsitzende Sepp Sanktjohanser dankte den Wahlhelfern sowie dem ausgeschieden 2. Vorsitzenden Sepp Kluy für sein stetes Bemühen um den Verein. Er bat alle neugewählten Mitglieder um gute Zusammenarbeit.
Bei Wünsche und Anträge verlangte unser Kassenprüfer Anderl Strillinger Auskunft über gekaufte Gamsbärte. Diese wurden billig für unsere Jugend gekauft und zum Selbstkostenpreis an diese weiterverkauft.
Anderl Strillinger apellierte zum Sparen, da unsere Kasse durch den Hüttenbau geschrumpft ist. Leo Rettermeier forderte eine Beitragserhöhung, die jedoch vom 1. Vorsitzenden entschieden abgelehnt wurde. Mitglieder können ja mehr spenden und wir hoffen auf ein besseres Waldfestergebnis als im letzten Jahr.
Evi Kieweg fragte nach dem Verbleib eines Maibaummanderls, was wir aber leider nicht beantworten konnten.
Frau Kieweg machte den Vorschlag einer Fahrkostenbeteiligung beim Ausflug im Rahmen des Sparens.
Ansonsten schienen die Mitglieder ganz zufrieden mit der Vorstandschaft der Leonhardstoana zu sein und so zeigte uns Ludwig Hörth zum Ausklang der diesjährigen Hauptversammlung wunderschöne Dias vom Auf- und Abbau des denkmalgeschützen Hofes, unseres baldigen Vereinsheimes.

Kreuth den 2. April 1982 Mirzl Schnitzenbaumer

Am 24. April 1982 fand im Schützenhaus ein Vereinsschießen aller ortsansässigen Vereine statt.
Wir stifteten einen Weinkrug. Unsere Männer belegten den 4. Platz und erhielten als Preis ein Weißbierglas mit Zinndeckel.

1. Ausschußsitzung des neues Vereinsjahres am 10. Mai 1982
Für unseren Bau wären Dachplatten abzuholen beim Hotel Post. Der Maitanz im Schützenhaus findet am 19. Mai 1982 statt. Wir planen einen Hoagartn auf den 29. Mai 1982 und wir sprechen noch lange über unseren Bau.

19. Mai 1982 Maitanz im Schützenhaus
Vor halbvollem Schützenhaus spielte Sepp Kandlinger und seine Musikanten zum Tanz auf.

Am 29. Mai 1982 fand unser Leonhardstoana-Hoagartn im Schützenhaus statt.
Da wir auch trotz Bauerei keinen Eintritt verlangten, war der Saal voll. Es wurde gsunga und Musi gspuit und Gustl Bauer aus Hausham führte humorvoll durch das Programm. Der lustige Einakter "im Milliladl" wurde diesmal von lauter Weiberleit gespielt, damit die Männer am Vereinsheim bauen können. Sepp Sollacher sen. war es zu verdanken, daß dieser Einakter wieder ein großer Lacherfolg wurde.

Am Samstag den 19. Juni brannten einige unserer Burschen und Männer am Leonhardstein ein Johannifeuer ab.

Am 1. Juli 1982 fand eine Ausschußsitzung im Lagerraum unseres Trachtenhofes statt.

Wir beraten über Isolierung, wieviel und wo bestellen.
Es wird über eine Krüglwaschmaschine zum Preis von 225,- DM Leihgebühr beraten.
Bestellungen fürs Waldfest werden aufgegeben.

Trotz des traditionellen Bittganges nach Röhrlmoos, wollte es heuer mit unserem Waldfest nicht recht klappen.
Beim 1. Anlauf am Sonntag den 25. Juli 1982 verpatzte uns gegen 16 Uhr ein Regenschauer das Fest. Wir beschlossen in einer schnell einberufenen Ausschußsitzung am 26.7. das Fest zu wiederholen. Doch auch am Sonntag den 1. August regnete es den ganzen Vormittag. Erst gegen 12 Uhr kam die Sonne durch. Schnell wurden alle Helfer zusammengerufen und wie die Ameisen gearbeitet. Gegen 15 Uhr floß die erste Maß aus dem Holzfaß.
Die Rottacher Buam sorgten für Stimmung und so wurde es doch noch ein gelungenes Fest.

Bei einer Ausschußsitzung am 26.8.1982 berieten wir über einen Flohmarkt,
außerdem wurde über einen Ausflug abgestimmt. Wir beschlossen den Ausflug zu machen, aber jedes Mitglied muß seine Fahrkosten selber bezahlen.

Unser Flohmarkt fand am Samstag den 25. September 1982 bei schönem Wetter vor unserem Trachtenheim im Freien statt.
Es herrschte reger Betrieb und wir bedanken uns nochmals bei allen Spendern.

Der Ausflug am 3. Oktober 1982 ging zum Kitzbühlerhorn.
30 Personen fuhren mit dem Bus um 9 Uhr vom Kreuther Stachus weg. Wir fuhren mit Sepp Kieweg zum Achensee - Wörgl - ins schöne Brixental über Hopfgarten zum Kitzbühlerhorn. nach dem Mittagessen testeten wir unsere Kräfte zum 1995 m hohen Gipfel, der uns eine herrliche Fernsicht bot. Zur Kaffeepause ging es über Kössen nach Schleching und wir bewunderten dort neben dem schönen Ort die wunderbare Kirche. Frisch gestärkt und mit Biernachschub fuhren wir weiter über Samerberg nach Irschenberg wo wir ein gemütliches Abendessen einnahmen.

Am 9. Oktober 1982 verstarb unser Mitglied Beni Meßner (Walch Beni).
Wir gaben ihm mit Fahnenabordnung das letzte Geleit.

Ausschußsitzung am 21. Oktober 1982 im Batznhäusl.
Beraten wurde über Hoagartn wieder im Januar?
Kathreintanz nein,
Ausflug fü Kindergruppe - nein.
Dann machten wir uns Gedanken über Hauseinweihung und 75jähriges Jubiläum.

Am 6. November 1982 fuhren wir mit unserem schönen Truhenwagen bei der Kreuther Leonhardifahrt mit.
Es war sehr neblig und auch sehr kalt.

Ausschußsitzung am 9. Dezember 1982
Besichtigung am Bau. Küche wird wegen hygienischen und holzbedingten Gründen ins Erdgeschoß verlegt.
Der Termin für den Hoagartn wurde auf den 15. Januar 1983 festgelegt und abgehalten.

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1983

Am Samstag den 5. Februar 1983 fand für die Kinder- und Jugendgruppen der Leonhardstoana- und Hirschberglerkinder ein Faschingszug statt.

Er begann beim Grundnerin Scharling und zog sich nach Enterbach wo sich alle stärken konnten.

Ausschußsitzung am 23. Februar 1983 beim Walch
1. Vorführgeräte werden angeschafft für die Küche
2. Öl wird preisgünstig wieviel wird gekauft?
3. Waldfesttermin 24. Juli 1983
4. 75jähriges Jubiläum evtl. 17./18. September 1983, wer wird eingeladen, wo wird aufgestellt, wo Feldmesse.

Am 26. Februar 1983 starb unser langjähriges Mitglied Monika Linder in Hundham.
Wir legten einen Kranz nieder und erwiesen ihr die letzte Ehre.

Außerdem nahmen wir in diesem Vereinsjahr teil:
bei der Fronleichnamsprozession, bei den Heimatabenden, bei den Waldfesten der Hirschbergler und Wallberger.

Mirzl Schnitzenbaumer 1. Schriftführerin

Das Vereinsjahr 1983 begann mit der Hauptversammlung am Josefitag im Gasthof Batznhäusl in Kreuth.
Es waren 54 Mitglieder da.
Nach der Totenehrung dankte Sepp Sanktjohanser allen, die im vergangenen Jahr wieder tatkräftig am Vereinsleben mitgewirkt haben. Der besondere Dank galt allen Helfern und Spendern die am Bau des Vereinsheimes mitgeholfen haben, ferner den Spendern und Helfern des Flohmarktes und allen die so spontan bei den zwei Waldfesten geholfen haben.
Es folgte nun der Kassenbericht von Lisl Winkler, es überraschte viele Mitglieder, daß trotz des Baues noch Geld vorhanden ist. Leo Rettermeier und Anderl Strillinger hatten die Kasse geprüft und erteilten unserer langjährigen Kassiererin die Entlastung.
Nun wurden alle Geschehnisse des vergangenen Jahres aus dem Protokollbuch vorgelesen und danach ließ der 1. Vorsitzende seine Zukunftspläne wissen.
Geplant ist das 75jährige Vereinsjubiläum mit dem Bestreben, bis dahin auch unser Vereinsheim fertigzustellen.
Hans Reich dankte der Vorstandschaft im Namen der Gemeinde und sicherte uns weiterhin Hand- und Spandienste zu, (nach einem Beschluß des Gemeinderats durften die Leonhardstoana abends nach 5 Uhr und freitags ab Mittag vom gemeindlichen Bauhof die Maschinen unentgeltlich für den Hofbau benützen).
Wünsche und Anträge wurden nicht ausgesprochen. Mit einem Lichtbildervortrag endete die Hauptversammlung.

Protokoll 19. März 1983 Mirzl Schnitzenbaumer 1. Schrifführerin Josef Sanktjohanser 1. Vorsitzender

18.4.1983 Vorstandssitzung
Besprechung wegen der Durchführung eines Waldfestes durch einen privaten Bewirtschafter,
Vorabsprache wegen Vergabe der Pacht des Trachtenheimes.
Zusammenfassung des Besprechungsergebnisses in der Vereinbarung (Anlage).

27. Mai 1983 Franz Obermair gestorben.
Der Spitzer Franz, wie ihn alle nannten, war 60 Jahre Mitglied des Vereins. Wir begleiteten ihn mit Fahnenabordnung zur letzten Ruhestätte und legten einen Kranz nieder.

2. Juni 1983 Fronleichnamsprozession
Der Verein beteiligte sich recht zahlreich mit Schalkfrauen, Miederjungfrauen und der Fahnenabordnung an der Prozession.

5. Juni 1983 75 Jahre Hirschbergler
Gerne folgten wir der Einladung der Hirschbergler zu ihrem Jubiläum. Bei herrlichem Sonnenschein fand die Feldmesse im Rottacher Kurpark statt. Das Mittagessen wurde im Kongreßsaal eingenommen.Zur Erinnerung erhielten wir ein Bierkrügl.

7. Juni 1983
Zur Beerdigung von Hans Wimmer in Glashütte, fand sich neben einer großen Trauergemeinde auch der Verein ein. Sepp Sanktjohanser legte einen Kranz nieder.

13. Juni 1983 Ausschußsitzung in der neuen Leonhardstoanahüttn-Lagerraum
Behandelt wurde u.a. das 75jährige Jubiläum des Vereins.
1. Es muß mehr gearbeitet werden, damit wir bis zu unserem 75jährigen Jubiläum fertig werden mit dem Bauen.
2. Termin festgesetzt 17./18. September 1983 für 75jähriges Jubiläum
3. Wer wird eingeladen, wer geehrt?
4. Festabend - Gestaltung - Sänger - Musikanten
5. Plakate - ja
6. Verpflegung evtl. Wirte aus Kreuth
7. Festgottesdienst
8. Bedienugen - ja

22. Juni 1983 Heimatabend im Schützenhaus
Unsere Plattlergruppe zeigte erfolgreich ihr Können beim 1. Heimatabend.

11. Juli 1983 Ausschußsitzung im Leonhardstoanabau
besprochen wurden Waldfestpreise, Bestellungen fürs Waldfest aufgegeben und vom Bittgang wegen Bau abgesehen.

24. Juli 1983 Waldfest:
Gäste und Einheimische erfreuten sich bei strahlendem Sonnenschein an unserem traditionellem Waldfest.
Sepp Kandlinger spielte mit seinen Musikanten zünftig auf und unsere Plattlergruppe sowie die Jugendgruppe zeigten ihr Bestes von all den erlernten Figurentänzen und Plattlern. Gegen 22 Uhr kam ein Gewitter, das aber die Leute nicht zum Heimgehen bewegen konnte. Es wurde in der Bar weitergefeiert.

27. Juli 1983 Heimatabend im Schützenhaus

17. August 1983 Heimatabend im Schützenhaus

20. August 1983 Ausschußsitzung (das 1. Mal in der guten Stube des Leonhardstoanahofes)

gesprochen wurde über das erfolgreiche Waldfest und das bevorstehende Jubiläum.

27. August 1983 Ausschußsitzung in "Stube"
beschlossen wurde über Kutschfahrt, Weckruf, Plakate, Festabend und Verpflegung des Jubiläums.

12. September 1983 Ausschußsitzung in "Stube"
Wir beraten nochmals alles durch, damit unser 75jähriges Jubiläum unter allen Umständen ein Erfolg wird.

Bericht im Seegeist:
Gebirgstrachten-Erhaltungsverein "d'Leonhardstoana" feiert an diesem Wochende seinen 75. Geburtstag
... aus dem Leben Kreuths nicht mehr wegzudenken
Kreuth (we) - " Am 21 Juni 1908 brannten acht Kreuther Burschen auf dem Leonhardstein ein Johannifeuer ab. Danach kehrten sie im Gasthof Lehmann ein und beschlossen, eine Tischgemeinschaft mit dem Namen 'd'Leonhardstoana' zu gründen." So steht es im alten Protokollbuch, geschrieben vom damaligen Schriftführer Hans Fröhlich.
Diese "Gründung" hatte Bestand, denn jetzt feiern die Leonhardstoana am Wochenende ihren 75. Geburtstag; allerdings nicht mehr als "Tischgesellschaft", sondern als Gebirgstrachten-Erhaltungsverein. Dieser Name wurde bereits am 22. August 1920 bei einer Generalversammlung beschlossen. Zum Vorstand berief man den Gloggner Lenz und in der Satzung hieß es: "Der Verin bezweckt Sitt' und Tracht der Alten zu erhalten, die Liebe zur Heimat zu fördern, sich hauptsächlich zu beteiligen mit historischen Tänzen und Schuhplattlern, Gesang und Kameradschaft zu pflegen." Als Sitz des Vereins wurde die "Raineralpe" bestimmt.
Schon am 30. Juli 1922 konnte Fahnenweihe gefeiert werden, und, so schreibt der Protokollführer, "mit einem Fest in solcher Art und Größe bisher noch keines erlebt hat". 40 Vereine kamen dazu "ins Kreuth"; den Patenverein stellten die "Hirschbergler". Der Glashütter Benefiziat Beringer zelebrierte den Festgottesdienst und mahnte, nicht nur in Tracht, Tanz und Sitte zu bleiben, sondern es auch im Glauben den Vorfahren gleichzutun.
Die Fahnenmutter war die Zahler-Bäuerin Rosa Gloggner, Fahnenbraut war Maria Rasch, der erst Fähnrich Hans Fröhlich.
Bereits im Juli 1923 wurde der Beschluß gefaßt, eine Vereinshütte zu bauen. Sie entstand im "Eigenbau" der Mitglieder beim Gasthof "Batznhäusl" in Kreuth. Ein Grundstücksgeschenk der im "Haus Bruneck" heimischen Gräfin Sascha von Schlippenbach verhalf zum Erwerb des Baugrundes. Im Juli 1924 war Hütteneinweihung. Bis 1935 blieb die Hütte im Besitz des Vereins, ehe widrige Zeitumstände zum Verkauf zwangen.
Verbunden mit der Leonhardstoana-Hütte ist eine Glanzzeit des Vereins, sind Höhepunkte heimatverbundenen Wirkens in der Gemeinschaft des Dorfes. Theateraufführungen in eigener Regie, unter anderem die Werke von Ludwig Thoma wie "Moral", "Erster Klasse", "Braurschau" oder "Heilige Nacht", Heimatabende, an denen die drei Tegernseer Musikanten Reiter, Holl und Kiem mitwirkten sowie Trachten- und Gartenfeste ließen d'Leonhardstoana weit über die Grenzen des Tales hinaus bekannt werden. Sogar in Berliner Zeitungen erschienen anerkennende Berichte über die Kreuther Theaterspieler.
1937 wurde zum "schwarzen Jahr" für den Verin. Im Zuge der Gleichschaltung im 3. Reich mußte sich der Verein auflösen. Um nach dem Krieg, im Jahre 1946, d'Leonhardstoana wiederzugründen, bedurfte es der Genehmigung der amerikanischen Militärregierung. Die Erlaubnis zur Gründungsversammlung mußte beim Landratsamt und bei der Gemeindeverwaltung eingeholt werden.
Am 4. Mai war es dann soweit, der Gebirgstrachten-Erhaltungsverin d'Leonhardstoana bestand wieder. 55 Kreuther ließen sich sofort als Mitglieder eintragen. Josef Winkler amtierte als Vorsitzender.
Und heute, wo man den 75. Jahrtag der Gründung des Vereins feiert, sind die Leonhardstoana dabei, sich, aber auch der Gemeinde Kreuth, ein besonderes Geburtstagsgeschenk zu machen - das neue Vereinsheim, den "Leonhardstoana-Hof" in der Weißachau. Geführt von ihrem Vorstand Sanktjohanser, dem "Bäckersepp", und unter Mithilfe vieler junger und alter Mitglieder wurde der unter Denkmalschutz stehende "Huberhof" in Bergham bei Otterfing abgebaut und dann Stück für Stück, Balken für Balken in Kreuth wieder zusammengefügt zum Heim für den Verein, aber auch als Ort für Veranstaltungen.
Und wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, daß Heimattreue, Zusammengehörigkeitsgefühl, Kameradschaft und Vereinstreue keine leeren Worthülsen sind, sondern im Verein im Einsatz immer wieder bewiesene Tatsachen darstellen, so ist dieses Gemeinschaftswerk Zeuge dafür. Es rechtfertigt die Vereinsgründung vor 75 Jahren und das Wirken über diesen Zeitraum hinaus. Der Gebirgstrachten-Erhaltungsverein d'Leonhardstoana ist aus dem Leben der Gemeinde Kreuth nicht wegzudenken.

17. September 1983 Festabend anläßlich des 75. Geburtstages der Leonhardstoana
Gerade noch rechtzeitig fertig wurde der in zwei Jahren harter Arbeit geschaffene "Leonhardstoanahof", um das 75jährige Jubiläum des Vereins gebührend zu feiern.
Über 200 Leute - Mitglieder und geladene Gäste - füllten den festlich geschmückten Saal. Pfarrer Ben Eilers weihte als erstes das Haus, dann sangen die Kreuther Sänger den "Engel des Herrn". Vorstand Sepp Sanktjohanser gab einen knappen Abriß der Vereinsgeschichte.
Er sagte allen sein herzliches Vergelts Gott, die an diesem Werk mitgeholfen haben.
Nun wurden langjährige Mitglieder geehrt:
Für 60jährige Mitgliedschaft wurden Frau Anna Kramer und Simon Erlacher (Langer) mit einer Urkunde geehrt. Beide waren leider wegen Krankheit verhindert.
Für 25jährige Mitgliedschaft bekamen eine Urkunde: Corona Maier, Siegfried Gruber, Hans Reich, Sepp Kluy und Gerhard von Förster.
Daraufhin erfolgte der Aufzug der Gratulanten. An ihrer Spitze Bürgermeister Karl Mayr; er würdigte das verdienstvolle Wirken des Vereins.
Die musikalische Umrahmung dieses Abends übernahmen der Winkler Sepp mit seiner Klarimettenmusi, Lisi Winkler mit ihrer Saitenmusi, die Kreuther Sängerinnen und die drei Schober Deandln und die Hirschbergler Musi.
Die verbindenden Texte, mit feinem, hintersinnigen Humor waren dem Eisenburg Beni zu verdanken. Erst gegen den anderen Morgen ging der fröhliche Festabend zu Ende.

18. September 1983 Der Festtag
Dieser begann sozusagen noch vor der Stallarbeit. Unter der Stabführung der Winkler Judith mit einem rasanten Putzkommando, um den Leonhardstoana-Hof in vollem Glanz erstrahlen zu lassen.
Als dann um 7 Uhr früh die Böller krachten, der Ruapp seine Rottacher Musikanten an 3 Plätzen im Ort schmettern ließ, hielt es keinen mehr im Bett.
Nach der Aufstellung des Festzuges am Leonhardstoana-Hof, d.h. nach dem musikalischen Empfang der Gastvereine; so da waren:

1.) D´Wallberger
2.) Trachtenverein Bad Wiessee
3.) die Musikkapelle "Gmunder Bläserbuam"
4.) freiwillige Feuerwehr Kreuth
5.) die Kriegerkameradschaft
6.) die Schützengesellschaft "Wolfschlucht"
7.) der Arbeiterverein
8.) der Rodelclub
9.) die Schiclub Kreuth
10.) der Holzhackerverein "St. Vinzenzius"
11.) außerdem die Paten des Jubelvereins die Hirschbergler mit ihrem unermüdlichen Vorstand Zeno Mayr und dem
12.) Spielmannszug Kreuth-Rottach unter der strengen Stabführung des Reisberger Peter formierte sich der Festzug zum Schulhaus in Kreuth, in dessen Schulhof der Edbauer Toni einen herrlichen Feldaltar errichtet hatte.

Es wurden auch alle diejenigen älteren Mitglieder geladen, welche nach der Auflösung des Vereins in der Nazizeit dann nicht mehr dem neu gegründeten Verein beitraten. Darum wurden die älteren gehbehinderten Mitglieder und ehemalige mit 4 Kutschen zum Festgottesdienst gefahren. Pferde und Kutschen stellten: der Walch Hartl, Floßmann Schorsch, Alfons Meßner sen. und jun.
In den Kutschen fuhren:
Frau Rosa Walch, Frau Dori Stoib, Frau Agl Fröhlich, Zobl Marie, Schnitzenbaumer Marie, Feichtn Marie, Frau Anna Kramer, Schäffler Bettl, Frau Streng, Frau Jungermann, Herr und Frau Sepp Sanktjohanser sen., Frau Hedwig Kandlinger, Herr Schmaus und Georg Hagn z. Sternecker, sowie das damalige Gründungsmitglied der Garber Vater, Lorenz Hagn mit über 90 Jahren.
Alle Ehre unseren Ehrenmitgliedern, die es ablehnten gefahren zu werden, weil sie sich dazu noch zu jung fühlten.
Bei einigermaßen durchwachsenem Wetter konnte der Festgottesdienst unter Pfarrer Ben Eilers im Freien abgehalten werden. Die Bauernmesse wurde gemeinsam von den Kreuther Sängerinnen und Sängern gestaltet. Nach dem Segen wurden von unserem 1. Vorsitzenden Sepp Sanktjohanser die Erinnerungsbänder an die zur Feier erschienenen Vereine verteilt.
Hierauf zog man zum Kriegerdenkmal und legte für die gefallenen und verstorbenen Mitglieder einen Kranz nieder.
Anschließend erfolgte der Rückmarsch in den Leonhardstoana-Hof; allen voran die Hirschbergler mit ihrem Spielmannszug.
Geteilt in Schützenhaus und Leonhardstoana-Hof wurde das gemeinsame Mittagessen eingenommen.
Besonderer Dank gebührt der Göttfried Mariele für ihre ausgezeichneten Kochkünste. Zuvor hatte jedoch das Gruppenphoto der Leonhardstoana-Mitglieder seinen Platz. Da es nach dem Essen gewöhnlich "aufgeht" wurden gleich die Ehrentänze gedreht.
Erst spät ging man auseinander nach einem Tag voll ehrlicher Freude und Harmonie.

Bericht im Seegeist vom 19. September 1983:
Festabend zum 75. Geburtstag des Gebirgstrachten-Erhaltungsvereins
"D'Leonhardstoana" erfüllen ihr neues Heim mit Leben
Kreuth - Mit einem Festabend im neuen Vereinsheim begannen am Samstagabend die "Leonhardstoana" die Feierlichkeiten zur 75. Wiederkehr ihrer Gründung am 19. Juli 1908 [21. Juni 1908). Für den rührigen Verein war es ein Fest in doppelter Hinsicht. Der in zwei jahren harter Arbeit von den Mitgliedern geschaffene "Leonhardstoana-Hof" wurde nämlich gerade rechtzeitig fertif, um dem Gründungsfest den rechten Rahmen zu geben.
Am Anfang stand das Wort Gottes. Pfarrer Ben Eilers bat um den Segen des Allmächtigen und die etwa zweihundert Gäste stimmten ein in das Vaterunser. Dann sangen die Kreuther Sänger den "Engel des Herrn". Es war ein würdiger, stimungsvoller Beginn, der zusammenfällt mit einem neuen Abschnitt in der an Ereignissen reichen Geschichte der "Leonhardstoana"-Trachtler.
Schon einmal hatte der Verein eine eigene Hütte. Den Grundstock dazu legten drei amerikanische Dollar, die die Schuhplattlergruppe bei einem Auftritt im Wildbad Kreuth erhielt - neben sechs Millionen Reichsmark Inflationsgeld. In den Jahren danach, bis 1935, erlebten die "Leonhardstoana" eine Hochblüte. Sie rückten aus zu Fahnenweihen und Trachtenschauen, fuhren mit dem Daxwagen bis Bairawies, hielten die beliebten Kranzl ab, veranstalteten Weihnachtsfeiern und spielten Theater. Die damalige Leonhardstoana-Hütte wurde zum Geheimtip für Theaterdirektoren aus ganz Deutschland. Dr. Wilhelm May, Arzt und Leiter des Sanatoriums, wurde Freizeit-Theaterdirektor und Bertl Schultes von der Thoma-Bühne zum Regisseur. Man spielte Thoma, Anzengruber, Ganghofer und Schönherr.
Der Geist von damals blieb, ging auf die nächste Generation über. Sepp Sanktjohanser, der "Bäckersepp" als Vorstand wurde zum Glücksfall für den Verein. Er und seine Ausschußmitglieder ließen nicht locker, bis schließlich 1980 die Weichen für die neue Hütte gestellt werden konnten. Die Bürgermeister Karl Mayr und Hans Schober, der Gemeinderat, die Weißachgemeinschaft, die Kreuther Bürger und natürlich die Mitglieder schafften das Gemeinschaftserk, das seinesgleichen im Landkreis sucht. Aus dem halbverfallenen "Huber-Hof" von Bergham bei Otterfing entstand 40 Kilometer südlich in den Weißachauen der "Leonhardstoana-Hof", auf den die ganze Gemeinde stolz sein kann.
Vorstand Sepp Sanktjohanser gab einen knappen Abriß der Vereinsgeschichte. Er sagte allen sein herzliches "Vergelt's Gott", die am Werk mitgeholfen hatten und ehrte die langjährigen, verdienten Mitglieder. Bürgermeister Karl Mayr beglückwünschte den Verein und würdigte sein verdienstvolles Wirken für die örtliche Gemeinschaft. Dann hatten die Sänger und Musikanten das Wort.
Und das die "Leonhardstoana" von 1983 ihr neues, großes und schönes Heim auch mit Leben erfüllen werden, das bewiesen sie. Die Kreuther Sänger, die Sängerinnen und die drei Schober Dirndl, dazu die Kreuhter Saitenmusik, die Klarinettenmusi und schließlich die "Hirschbergler-Musi" betritten den gelungenen Abend.
Besinnlich und mit feinem Humor sprach Beni Eisenburg die verbindenden Texte. Am gestrigen Sonntag fand das Gründungsfest mit dem Gottesdienst am Schulhaus, dem Totengedenken und einem großen Kirchenzug seinen Höhepunkt und Ausklang.
H. Sollacher

Bericht im Seegeist:
Das Leonhardstoana-Jubiläum - ein großer Tag für Kreuth
Kreuth (so) - Das schöne Wetter, das dem 75. Gründungsfest der "Leonhardstoana" angemessen gewesen wäre, kam ein paar Stunden verspätet. Dennoch war das Jubiläum seiner Trachtler für Kreuth ein großer Tag.
Nach dem Festabend im neuen Vereinsheim weckte der Langer Hartl mit drei gewaltigen Böllerschüssen um 7 Uhr das Dorf unterm Leonhardstein. Um 8 Uhr spielte schon die Rottacher Blaskapelle den musikalischen Weckruf. Dann formierte sich der große Festzug zur Schule, wo im Schulhof unterhalb der Kirche der richtige Platz für den Gottesdienst gefunden wurde.
Die Nachbarvereine, allen voran in Kompaniestärke die "Hirschbergler" als Patenverein mit dem Spielmannszug, die "Wallberger" von Rottach-Egern und die Wiesseer Trachtler mit der Gmunder Musik. Dazu kamen die Ortsvereine mit der Feuerwehr, den Veteranen, dem Vinzenzi-Verein, den Wolfschluchtschützen, dem Arbeiterverein sowie dem Ski- und Rodelclub.
In drei von Haflingern gezogenen Kutschen wurden die alten, verdienten Mitglieder gefahren. Ein beeindruckendes Bild boten die vielen Schalkfrauen, die Dirndl im Festmieder und die vielen jungen Leonhardstoana- Dirndl mit ihren liebreizenden Zöpferlfrisuren. Den Festgottesdienst betritten die Kreuther Sängerinnen und Sänger mi der Bauernmesse von Annette Thoma.
Pfarrer Ben Eilers wies in seiner Festpredigt auf den Wert der Brauchtumspflege für die Gemeinschaft hin, mahnte aber auch eindringlich, Glauben und Dienst an Gott den ihm gebührenden Platz einzuräumen. Nachdem Gottesdienst mit Totenehrung bewegte sich der lange Festzug zurück zum "Leonhardstoana-Hof" neben der Schießsatt. Vorher überreichte Vorstand Sepp Sanktjohanser die 'Fahnenerinnerungsbänder an die teilnehmenden Vereine, ehe mit Ehrentänzen und kameradschaftlichen Beisammensein im schönen Vereinsheim das Fest seinen Ausklang fand.

21. September 1983 letzter Heimatabend im Schützenhaus

11. Oktober 1983 Ausschußsitzung in der guten Stube des Leonhardstoana-Hofes.
1. Foto bestellen - ja
2. Müllabfuhr - Großkontainer - ja
3. Telefon bestellen - ja
4. Finanzen
5. Tische bestellen bei Rohnbogner
6. Hoagartn - Januar Februar
7. Anfragen wegen Hofbenützung Preis / Getränke selber
8. Putzmaschine kaufen, erst vorführen lassen

6. November 1983 Zusammen mit den Hirschberglern binden wir die Girlanden für die Kirche und den Wagen zur Leonhardifahrt,
die heuer auf einen Sonntag fiel. Bei strahlendem Sonnenschein spannten Michael und Peter Kiening die Pferde an um mit unserem schönen Truhenwagen den Pfarrpatron St. Leonhard zu verehren.

8. November 1983 Ausschußsitzung in Stube, beraten wurde über:
1. Einladungen zur Einweihung
2. Termin Samstag 26.11.1983 15 Uhr
3. Musik - Ruapp
4. Essen - Spanferkel - Leberkas - Salate
5. Girlanden - Tischdekoration
6. Putzen ab Donnerstag
7. Speisekarte - Getränkekarte
8. Termin für Hoagartn Samstag 4. Februar
9. Putzmaschine und Sauger kaufen
10. Telefon wird bestellt nach Muster
11. Schankerlaubnis beantragt
12. Geschirr - Küchenmaschinen

Am 26. November - Leonhardstoana-Hof-Eröffnungsfeier
Gegen 15 Uhr begann die offizielle Übergabe des Hofes und wieder ist es ein 1. Vorsitzender Sanktjohanser wie damals am 19. Juli 1924, der ein neues 'Vereinsheim auf die "Füße" brachte. Zu diesem großen Tag wurden alle Mitglieder, Geld- und Sachspender und vor allen Dingen alle Arbeiter eingeladen, die in zwei Jahren Arbeitszeit den denkmalgeschützten "Huberhof in Bergham" abtrugen und ihn Balken für Balken in Kreuth wieder aufstellten.
Als kleine Anerkennung gab es zu Essen und zu Trinken was jeder nur so runter brachte. Im Nebenzimmer war ein kaltes Büffett mit Spanferkel und Leberkas inmitten eines großen Salatwettbewerbs aufgebaut. Die musikalische Untermalung übernahm der Ruapp´n Sepp mit seinen Musikanten. Nach den Gratulanten wurde noch lange fachsimpelnd zusammen gehockt und erst im Morgengrauen konnte man sich trennen.

Bericht im Seegeist:
In über 11000 freiwilligen Arbeitsstunden wurde 200 Jahre altes Haus von Bergham nach Kreuth versetzt.
Jetzt sind d'Leonhardstoana stolze Hofbesitzer
Kreuth (we) - "Kreuth ist um ein Schmuckstück reicher geworden", sagte Bürgermeister Karl Mayr zur offiziellen Eröffnunf des Leonhardstoana-Hofes, und alle, die gekommen waren, nickten zustimmend oder spendeten Beifall im neuen Vereinsheim des Gebirgstrachten-Vereins d'Leonhardstoana. Gut 250 Mitglieder des Vereins fanden Platz in der großen Stube im ersten Stock des Hofes. Sie hatten vorher selbstverständlich die anderen Räumlichkeiten eingehend inspiziert. Vo allem die Bauernstube im Erdgeschoß hatte es allen angetan.
Und wie kamen die Leonhardstoana zu diesem Schmuckstück, zu ihrem Leonhardstoana-Hof? Über 200 Jahre lang stand das Gebäude "Huberhof" in Bergham in der Gemeinde Otterfing, seit einigen Jahren sogar unter Denkmalschutz. Bereits seit 1979 gab es bei den Leonhardstoanern ernsthafte Bestrebungen, wieder zu einem eigenen Heim zu kommen. Der Verwirklichung standen voe allem baurechtliche Hemmnisse im Wege.
Kreisbaumeister Karl Schmid war es dann 1981, der sich als Nothelfer bewährte, die Verbindung zur Familie Kirschenhofer in Otterfing anbahnte und erwirkte, daß deren Huberhof in Otterfing abgebaut und in Kreuth als Leonhardstoana-Hof wieder aufgebaut werden konnte.
Die Weißachaugemeinschaft stellte Baugrund als Pachtgrund beim Schützenhaus in Kreuth zur Verfügung. Gemeinde und Landratsamt gaben die Baugenehmigung und schon am 27. August 1981 wurde das Schnurgerüst erstellt. Im November bauten die Leonhardstoana Balken für Balken des kostenlos überlassenen Huberhofes in Bergham ab. Ende September 1983 war es dann so weit, zum 75. Geburtstag des Vereins stand der Hof wieder aufgebaut in der Weißachau und erhielt den kirchlichen Segen.
Vorsitzender Sepp Sanktjohanser schilderte nun bei der offiziellen Übergabe des Hofes die Baugeschichte knapp und eindrucksvoll. Sie ist ein Musterbeispiel einer vorbildlichen Vereinsgemeinschaft unter einer zielbewußten Vereinsführung, die sich nicht in schönen Reden erschöpft, sondern Taten bewirkt. Sechs Seiten lang ist die Liste der ehrenamtlichen Mitarbeiter mit der Aufstellung ihrer freiwillig und unentgeltlich geleisteten Arbeitsstunden, über 11000 sind es insgesamt.
An der Spitze steht dabei der ehrenamtliche "Bauleiter", der Gloggner Schorschi, mit über 1700 Stunden. er erhielt darum auch als sichtbares Zeichen des Dankes einen großen Zinnkrug, seine Frau Brigitte, die "Bauwitwe", statt Blumen einen wertvollen Hasen für ihre Zucht. herzlichen Dank sagte der Vorsitzende, der Bäcker Sepp, allen vereinseigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der Gemeinde, der Weißachaugemeinschaft, den Spendern und Firmen, die meist um Gotteslohn Bauhilfe leisteten.
Dank und Anerkennung sprach Bürgermeister Karl Mayr, auch im Namen des dienstlich verhinderten Landrats Wolfgang Gröbl, aus. Mayr lobte das gelungene Werk, gratulierte dem Sanktjohanser Sepp als dem "Werkführer" und wünschte den Leonhardstoanern für die Zukunft alles Gute im Wirken für Kreuth und seine Bevölkerung, für Brauchtum und Heimatbewußtsein, für eine Jugendarbeit, die wiederum Kreuth dient und Heimat vermittelt. Die Weißachaugemeinschaft, die Schützengesellschaft, der Arbeiter-Krankenunterstützungs-Verein, der Vinzenzi-Verein, die Hirschbergler und die Wallberger kamen dann noch als Gratulanten zu Wort. Sie alle lobten ein Werk, zu dessen Vollendung die Leonhardstoana sich auch selbstbewußt und stolz selber gratulieren können.

8. Dezember 1983 Ausschußsitzung in der Stube
Beschlossen wurde:
1. Telefon angekommen Nr. 1302
2. Adventfeier - Punsch und Lebkuchen
3. Putzmaschine
4. Bestecke und Geschirr
5. einige Hausfrauen (also ohne eigenes Einkommen) bilden eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts für alle in Zukunft anfallenden Veranstaltungen.
6. Zur Adventfeier werden auch wieder alle Spender und Gönner eingeladen (schriftlich) die nicht dem Verein angehören.

18. Dezember 1983 Adventsfeier
"Maiserlstaad" ging es an diesem Sonntag im Leonhardstoanasaal zu, als Beni Eisenburg die Hl. Nacht von Ludwig Thoma vorlas. Die entsprechenden Lieder dazu sangen die Kreuther Sängerinnen und es spielte die Kreuther Saitenmusi.

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1984

10. Januar 1984 Ausschußsitzung in Stube
1. Hoagartn am 4. Februar Eintritt frei
2. Teilnahme mit Fahnenabordnung an Rodelweltmeisterschaftseröffnungsfeier
3. Fasching - Vorschläge einiger Mitglieder eines Faschingsrodelns, Kinderfaschingszug, Rosenmontagskranzl oder maskierte Plattlerprobe?
4. Termine für Tanzveranstaltungen für das Jahr 1984
5. Salz- und Pfeffertöpferl müssen angeschafft werden
6. Hochzeit Schober Hannes - Wer übernimmt das Einschenken, wer das Schneeräumen?

24. Januar 1984 Ganz unerwartet verstarb unser langjähriges Mitglied Frau Rosa Walch.
Mit Fahnenabordnung und einem Kranz gaben wir ihr die letzte Ehre.

27. Januar 1984 Eröffnungsfeier der Rodelweltmeisterschaften auf Naturbahn
Der Verein beteiligte sich mit einer Fahnenabordnung an der feierlichen Eröffnungszeremonie, die in Wildbad Kreuth stattfand.

Am 29. Januar 1984 überreichten 3 Leonhardstoanadeandl (Scherz Bärbl, Pichler Bärbl und Strohmaier Martina) die Medaillen an die Sieger der WM.

4. Februar 1984 1. Hoagartn im eigenen Heim

Im überfüllten Leonhardstoana-Hof spielte Sepp Winkler mit seiner Klarinettenmusi, Lisi Winkler mit ihrer Saitenmusi zum Hoagartn auf. Es sangen die 3 Schober Deandl und die Kreuther Sänger d.h. Ludwig, Marianne und Angelika Hörth und Kathi Reich. Der auf die Kreuther 800 Jahr-Feier abgestimmte Einakter "die Chorprobe" war wieder einmal ein voller Erfolg. Ein Dankeschön an dieser Stelle dem Regisseur Sepp Sollacher und dem Sprecher der Veranstaltung, dem Bauer Gustl, ferner den Hauptdarstellern: dem Reifenstuhl Peter jun., Nagl Anderl, Hörth Thomas und unserm Bäcker Sepp jun. Wir konnten uns wieder erst im Morgengrauen von unserem schönen Hof trennen.

Bericht im Seegeist am 8.2.1984:
Mit ihrem Hoagascht knüpfen Leonhardstoana an alte Zeiten
Theatertradition lebt fort
Kreuth - Immer wieder mußten Stühle aus dem Speicher hergeschafft werden, um im Leonhardstoana-Hof zusätzliche Sitzplätze zu schaffen, so groß war der Andrang der Mitglieder zum ersten "Hoagascht" der Leonhardstoana. Wie immer, kurz und knapp, aber herzlich die Begrüßung durch den Vorsitzenden Sepp Sanktjohanser. Er wünschte viel Vergnügen, und das gab es dann wirklich. Dafür sorgten die Kreuther Musikanten Rudi Rehle, Sepp und Hubert Winkler, die Kreuther Sängerinnen und der Viergesang, Karl Edelmann und die Kreuther Saitenmusi. Was sie an Musik und Gesang zum Besten gaben, ist schwerlich zu überbieten und kann wirklich Volkskunst genannt werden. Zu den Musikanten und Sängern gesellte sich Gustl Bauer, der mit seinen mundartgebundenen Gedichten und Sprücherln die gute Verbindung schuf. In den Zwanziger- und frühen Dreißigerjahren war die Theathergruppe der Leonhardstoana für ihre Aufführung von Volksstücken in der alten Leonhardstoana-Hütte weit über die Grenzen der engeren Heimat hinaus bekannt. Mit dem Verkauf dieser Hütte hörte die Theaterspielerei auf, es gab dafür keinen geeigneten Raum mehr.
Jetzt da die Leonhardstoana ihren "Hof" haben, wollen sie an ihre Theatertradition wirder anknüpfen.. Der "Hoagascht " gab dafür den Anstoß, und so wagte sich eine Reihe von Weiberleuten und Mannsbildern auf die Bühne und brachte den lustigen Einakter "Die Chorprobe". Sepp Sollacher führte dabei Regie. Die Aufführung wurde ein Erfolg in jeder Hinsicht, es zeigten sich Talente in dieser Theatergruppe. Beifall gab es noch und noch für die Akteure, für sie eine Verpflichtung weiterzumachen. Sepp Sanktjohanser versprach dies dann auch.
Daß der Leonhardstoana-Hof in der Weißachau in Dorf Kreuth innen und außen ein Schmuckstück darstellt, hat sich schon herumgesprochen. Er wird, wenn man bei den Leonhardstoanern so weiterarbeitet wie bisher, sicher zu einer Heimstatt guten heimatverbundenen Brauchtums und damit Vermittler nach außen hin. Die Leonhardstoana sind auf dem richtigen Weg.
Joseph Wengermayer

25. Februar 1984 Kinderfaschingszug
Dazu luden wir auch die Hirschbergler und Wallberger ein. Aufstellung nahmen wir am Hof, wir zogen durch das Dorf und wieder zurück zum Leonhardstoana-Hof, wo alle Kinder von ihren Vereinen Würstl oder Grillfleisch und ein Limo spendiert bekamen. Es wurden Spiele und lustige Tänze veranstaltet, die mit Guddis für die Sieger belohnt wurden.

5. März 1984: Rosenmontagskranzl
1. öffentliche Veranstaltung
Keiner kam unmaskiert zu diesem Kranzl und keiner war zu erkennen, so spielte gegen 23 Uhr die "Pointer Klarinettenmusi" zum Demaskieren auf, damit auch die Bar im Nebenkammerl besucht werden konnte. Alle waren lustig und wir machten eine Polonaise hinüber zum Schützenhaus, wo gerade der Kandlinger Seppi (Böckl) seine Hochzeitsfeier abhielt. Wieder wurde es heller Morgen, ehe sich die letzten Maschkara dazu entschließen konnten, daß es auch noch eine Heimat gibt.

23. März 1984 Ausschußsitzung in Stube
1. Termin festgestzt für Hauptversammlung
2. Ehrenurkunden bestellen
3. Lichtbilder - ja
4. Maitanz - Winkler spielt Eintritt 5,- DM
5. Suppentassen / Teller bestellen - erst anschauen
6. Glaskrüagl für Geburtstagskinder mit Gravur bestellen - ja 10 Stück
7. Termine
8. Putzen und Einschenken wird bezahlt!

Dieses ereignissreiche Vereinsjahr abgeschlossen am 31. März 1984 Mirzl Schnitzenbaumer 1. Schriftführerin

Protokoll der Hauptversammlung am 5. Mai 1984, erstmals im "Leonhardstoanahof" Raineralmweg 18, Kreuth
78 Mitglieder folgten der schriftlichen Einladung des Trachtenvereins zur Hauptversammlung in den neu erstellten "Leonhardstoanahof".
Der 1. Vorsitzende Sepp Sanktjohanser begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder, besonders begrüßt wurden die Ehrenmitglieder.
Zur Totenehrung für Franz Obermair, Hans Wimmer und Frau Rosa Walch erhoben sich alle von den Plätzen.
In Kurzform schilderte der Vorstand die großen Ereignisse des vergangenen Vereinsjahres, die dann die 1. Schriftführerin im Detail aus dem Vereinsbuch vorlas.
Der Kassenbericht von Lisi Winkler gab Auskunft über die finanzielle Lage des Vereins. Die Entlastung des Kassiers erfolgte durch die Kassenprüfer Leo Rettermeier und Andreas Strillinger.
Anschließend klärte uns Sepp Sanktjohanser über die Gesellschaft des bürgerlichen Rechts auf, welche von 4 Mitgliedern des Vereins als "Veranstaltungsgesellschaft Leonhardstoanahof" gegründet wurde.
Hierauf erfolgte der Kassenbericht und Entlastung der Gesellschaft.
Nun folgte die Ehrung langjähriger Mitglieder.
Für 25jährige Mitgliedschaft wurden mit einer Urkunde und Vereinsabzeichen Frau Lisi Gloggner, Theo Eberhard, Toni Mehringer jun. und Alois Frisch geehrt.v Einstimmig wurde die Vorstandschaft entlastet und man konnte zu den Neuwahlen schreiten.
Die Wahlleiter waren Hans Reich, Sepp Kluy und Sepp Fischhaber. Laut Satzung wurden die Wahlen nicht offen durchgeführt, da mehr als 5 Mitglieder dieses verlangten. Von den Anwesenden waren 77 Personen stimmberechtigt.
Aus den Wahlen ergaben sich folgende Ergebnisse
1. Vorsitzender: Sepp Sanktjohanser
2. Vorsitzender: Georg Gloggner
1. Schriftführerin: Mirzl Schnitzenbaumer
1. Kassier: Lisl Winkler
1. Fahnenjunker: Peter Reiffenstuhl
2. Fahnenjunker: Andreas Nagl
1. Hüttenwart: Gottfried Winkler
2. Hüttenwart: Johann Edbauer
1. Vorplattler: Christoph Jennerwein
1. Vorplattler: Adalbert Baudrexl
Dirndlvertreterin: Marlies Worm
2. Schriftführer: Christine Kölbl
2. Kassiererin: Judith Winkler
Jugendbetreuer männl.: Ludwig Hörth, Andi Nagl
Jugendbetreuerin weiblich: Martina Strohmeyer, Bärbl Pichler, Mirzl Schnitzenbaumer
Theaterwart: Thomas Hörth
Beisitzer: Hans Kandlinger
Beisitzer: Thomas Hörth
Kassenprüfer: Andreas Strillinger und Leo Rettermeier
Abschließend zeigte uns Ludwig Hörth noch einen Lichtbildervortrag. Sepp Sanktjohanser dankte den ausgeschiedenen Ausschußmitgliedern für ihre geleistete Arbeit und bat die neu eintretenden Mitglieder um gute Zusammenarbeit.

Protokoll geführt: Mirzl Schnitzenbaumer 1. Vorsitzender: Josef Sanktjohanser

30. April 1984 Maitanz im Leonhardstoanahof.
Es spielte die Kreuther Klarinettenmusi. Die Veranstaltung war gut besucht, doch nur wenig Einheimische.

15. Mai 1984 Hans Bartl aus Weißach gestorben (Feichtn Hansl)

7. Juni 1984 Hannes Schober gestorben.

Der Verein gab dem Verstorbenen durch Fahnenabordnung und einem Kranz die letzte Ehre.

9. Juni 1984 Mit der Jugendgruppe fuhren wir zum Gmunder Volksfest, wo ein Jugendplatteln der Gauuntergruppen stattfand.

11. Juli 1984 Ausschußsitzung vor dem Hof:
1. Bestellungen für's Waldfest
2. Angebote einholen für Versicherung
3. Erlös aus Glückshafen + Schießbude bekommt der Verein, Erlös aus Brotzeitbuden + Getränke die Veranstaltungsgesellschaft.

22. Juli 1984 Bei strahlendem Sonnenschein hielten wir unser Waldfest ab.
Zum Tanz spielte der Ruappn Sepp und seine Musikanten auf. Die zwei Jugendgruppen und die Plattler zeigten unsere traditionellen Figurentänze. Die Wallberger kamen wieder mit dem Daxwagen und auch unser Patenverein die Hirschbergler trugen zum Gelingen dieses Festes bei.

30. Juli 1984 Ausschußsitzung vor dem Hof
1. Krüge für die Geburtstagskinde bestellen
2. Waldfesteinnahmen
3. Kaffe + Kuchen für Vereine beim Waldfest neu regeln
4. Buffet für Helfer - ja
5. Versicherungen Leonhardstoanahof
6. Ausflüge
7. Antrag von Thomas Hörth und Gottfried Winkler auf "Jahrtag" - wegen 800 Jahrfeierlichkeiten auf 1985 verschoben.
8. Wallbergerfest
9. Heimatabend + Fest 800 Jahre Kreuth
10. Grillspieße kaufen

4. August 1984 Bei schönem Wetter das kalte Buffet für alle Helfer des Waldfestes im Freien aufbauen.
Das war sehr gut so, denn sonst hätte der herausfliegende Spund aus dem Bierfaß nicht nur den Gloggner Schorsch getauft.
Toni Edbauer zeigte uns Dias und wir saßen noch lang zünftig beieinander.

Am 26. August beteiligte sich der Verein recht zahlreich am Festgottesdienst anläßlich der 800 Jahrfeier Kreuth.
Wegen starken Regen mußte der Gottesdienst im Festzelt in Point gehalten werden.

29. August 1984 Heimatabend zusammen mit den Hirschberglern im Festzelt in Point.

Bericht im Seegeist: Gelungener Beitrag zur 800-Jahr-Feier
Ein Heimatabend ohne Jodel-Stimmung
Kaum freie Plätze im Festzelt in der Point
Kreuth - "Der hat paßt!" Gemeint ist der Heimatabend anläßlich der Festwoche "800 Jahre Kreuth" im Festzelt in der Point, und immer wieder zum Ausdruck gebracht haben dies nicht nur die Einheimischen, sondern auch viele "Sommerfrischler" aus den nördlichen Gefilden. Freie Sitzplätze gab es kaum noch im Oberland-Zelt, und die Veranstalter des Heimatabends, die beiden Kreuther Gebirgstrachtenvereine d'Hirschbergler und d'Leonhardstoana, konnten also auch vom Besuch her sagen: "Paßt". Die Festwirtsleute und ihr voll beschäftigtes Bedienungspersonal werden derselben Meinung sein.
Die Vereinigten Kreuther Trachtler taten aber auch alles, um den Erfolg zu sichern und das in einer Weise, daß man ihnen nur gratulieren und dankbar sein kann. Der immer wieder aufbrausende Beifall zeigte ihnen die gute Stimmung im zelt, und die beiden Vorstände, der Mayr Zeno und der Sanktjohanser Sepp, bekamen viel Lob und Anerkennung zu hören für ihre Arbeit und die ihrer Mitglieder.
Daß dies so sein konnte, dafür sorgten der Kandlinger Sepp mit seiner unwahrscheinlich gut aufspielenden Blaskapelle, der Edelmann Karl als Programmberater, der Hinterholzer Bertl als wortgewandter Sprecher sowie die Volkstanzgruppen der Hirschbergler und Leonhardstoana.
Den Bandl- und den Kronentanz, das Mühlradl und den Achter boten die Gruppen als brauchtumsgebundene Figurentänze, den Haushamer und den Heidauer, um nur einige zu nennen, die "Plattler". Dazu noch die besonders erfreuliche Feststellung, nicht nur die "gstandenen Mannsbilder und die Deandl konnten damit aufwarten, sondern auch gekonnt die Jugendgruppen. Die Kreuther Goßlschnalzer gehörten selbstverständlich auch dazu. Daß es beim Heimatabend keine "staade Musi" gab, also Lieder und INstrumentalmusik, war einleuchtend, sie paßt nicht in ein Bierzelt.
Joseph Wengermayer

Dieser Heimatabend war ein mehr als würdiger und passendern Beitrag im Festverlauf "800 Jahre Kreuth", zeigte gewachsenes Brauchtum und eine Freude, die ohne hochgestochene Jodler, Watschn- und Bankerltanz als Kitsch einstufen und ablehnen und sie bei uns gar nicht aufkommen lassen. Für die "echten" Einheimischen mag dies selbstverständlich sein, die "Zuagroasten" und die Urlauber, die Zeuge dieses Heimatabends waren, haben dies wohl auch gemerkt.
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4. September 1984 Ausschußsitzung
1. Versicherungen
2. Ausflüge: Kinder nach Wasserburg z. Badrian, die Erwachsenen ins Allgäu
3. Festgeld 4 Wochen anlegen - ja
4. Antrag von Ludwig Hörth - Lautsprecheranlage - verschoben

23. September 1984 Mit dem Bus voller Kinder fuhren wir ins "Badrian" nach Wasserburg.
Das war ein gelungener Ausflug, denn wir hatten große Freude mit all den Wasserrutschen und Planschbecken.

7. Oktober 1984 Ausflug ins Allgäu
Der Kieweg Sepp fuhr uns mit dem Omnibus. Um 7 Uhr früh fuhren wir in Kreuth los, über Ettal, Gaichtpaß, Reuthe, Oberjoch, Hindelang nach Oberstdorf. Da nahmen wir das Mittagessen ein. Hernach teilten wir uns auf. Eine Gruppe ging durch die Breitachklamm, die 2. Gruppe schaute sich die Skiflugschanze an. Dann führen wir über Füssen zum Hohenpeißenberg. Dort gemeinsames Abendessen und wieder zurück in die Heimat.

9. Oktober 1984 Ausschußsitzung
1. Bewirtschaftung beim Heimatabend
2. Volkstanz
3. Leonhardi
4. Dreikönigsingen
5. Hoagart - ja aber nur mit Theater
6. Brauerei Oberbräu erstellte Angebot für Waldfesteinrichtungen + Bier

13. Oktober 1984 Im stark überfüllten Leonhardstoanahof fand ein Heimatabend anläßlich des Almbauerntages in Kreuth statt.
Durch den Abend führte Beni Eisenburg.

20. Oktober 1984 Volkstanz mit den Stairischen Tanzgeigern.
Leonhardstoanahof wieder zum Bersten voll.

6. November 1984 Bei strahlend warmen Herbstwetter fuhren wir mit unserem schönen Truhenwagen bei der dreimaligen Umfahrt zu Ehren des hl. Leonhard mit.
Anschließend spielte im Leonhardstoana-Hof die Blasmusi.

18. Dezember 1984 Ausschußsitzung
1. Schützenpacht für Kellerräume
2. günstiges Angebot der Fa. Palux von Nirosta - Küchenschränken - ja einstimmig
3. Dreikönigsingen Eintritt 7,- DM
4. Rosenmontagskranzl - nein einstimmig wegen Faschingszug
5. Hoagartn muß verschoben werden, denn ohne Kulisse kein Theater.

1985 bis 1989

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1985

3. Februar 1985 Frau Barbara Schaffer gestorben

7. Februar 1985 Ausschußsitzung
1. Faschingszug 4 Mitglieder sollen Eintritt kassieren, Musik wird bis 18 Uhr vom Faschingskomite bezahlt, dann der Verein Std. 200,- DM, Bar - ja
2. Spende von Marianne Petz - handgeschnitzter St. Leonhard innen oder außen anbringen. Wir beschlossen ihn innen zu lassen wegen Diebstahlgefahr.
3. Waldfesttermine festlegen (28.7. oder 4.8.85)
4. Schützenhaus Kellerpacht - Wir haben an Materialkosten 4000,- DM bezahlt
5. Maibaum - fällig kaufen oder finden wir einen Spender? Maitanz - ja
6. Hauptversammlung 20. April 1985
7. Hoagartn 11. Mai 85
8. Baufilm 23. März 85

8. Februar 1985 Bartl Toni genannt der "Feichtn Toni" gestorben.

9. Februar 1985 Kinderfaschingszug vom Rottacher Schulhaus bis zum Kongreßsaal, dort bekam jedes Kind Würstl und Limo.

17. Februar 1985 Faschingszug in Kreuth.

Anschließend spielte die Warngauer Blasmusi für alle "Narren" zum Tanz auf.

14. März 1985 Ausschußsitzung
1. Filmabend - Einladungen an alle Gönner, Spender und Mitglieder
2. Waldfest - wahrscheinlich beom Leonhardstoanahof - Besprechung mit SKi-Club
3. Freibier beim Filmabend und Suppe
4. Einladung zum Trachtenfest nach Miesbach im Juli 85 - abgelehnt, die sind zu unserer 75 Jahrfeier auch nicht gekommen
5. Saalmiete DM 500,- Verein gibt Getränke aus
6. Hoagartn

23. März 1985 Alle Gönner, Spender und Arbeiter wurden zu einem Dia- und Filmabend schriftlich eingeladen.
Gezeigt wurden Bilder und Filme des "Hof-Baues". Es gab Freibier und Suppe.

Schnitzenbaumer Mirzl 1. Schriftführerin

Protokoll der Hauptversammlung am Samstag den 20. April 1985 im Leonhardstoanahof in Kreuth:
Der 1. Vorsitzende Sepp Sanktjohanser begrüßte die 35 erschienenen Mitglieder und bat sie zur Totenehrung sich von den Plätzen zu erheben.
Anschließend gab er dann einen kurzen Rückblick über das vergangene Vereinsjahr, die dann genau aus dem Protokollbuch vorgelesen wurden.
Der Kassenbericht des Vereins und der "Veranstaltungsgesellschaft Leonhardstoanahof" wurden vorgelesen und die Entlastung der Kassiere erfolgte einstimmig. Unsere bewährten Kassenprüfer hatten ja streng geprüft.
Die Vorhaben für das neue Vereinsjahr sind:
Maimusi, Maibaum aufstellen, Hoagartn; herauszuheben ist das Waldfest, das im kommenden Jahr am Leonhardstoanahof stattfinden wird; Flohmarkt und Jahrtag, der am Kirchweihsonntag zu einer festen Einrichtung werden soll.
Zum Tagesordnungspunkt Wünsche und Anträge hatte niemand was auf dem Herzen und so zeigte uns zum Abschluß dieser Hauptversammlung Toni Edbauer einen Film aus seiner Schatzkiste.

Protokollführerin M. Schnitzenbaumer 1. Vorsitzender J. Sanktjohanser Kreuth, den 21.4.1985

1. Mai 1985
Es hat in der Nacht zum 1. Mai ca. 15 cm geschneit und wir stellen keinen neuen Maibaum auf. Das Unfallrisiko ist zu groß.
Wenn wir uns damit auch einen Artikel in der Tegernseer Zeitung einhandeln, aber die Sicherheit aller Helfer ist uns das wert. So wurde der neue Maibaum am Samstag den 4. Mai bei schönem Wetter aufgestellt.
Abends Maitanz mit der Pointer Klarinettenmusi im Hof.

11. Mai 1985 Hoagartn im überfüllten Leonhardstoanahof mit dem Einakter: "Der Wunderdoktor".

6. Juni 1985 Der Verein beteiligt sich recht zahlreich an der Fronleichnamsprozession, abends Hagelunwetter.

22. Juni 1985 Beteiligung des Vereins mit Fahnenabordnung bei der Einweihung der Mariensäule

z. Andenken an Frau Marianne Strauß.

23. Juni 1985 Johannifeuer

29. Juni 1985 Jugendplatteln in Schaftlach

1. Juli 1985 Ausschußsitzung in Stube:
1. Rotwein in 1/4 l Flaschen bestellen
2. Bierkühler für Faßbier leihw. Brauerei Tegernsee
3. Waldfestplakate bestellen 500 Stück
4. Bestellungen fürs Waldfest

15. Juli 1985 Ausschußsitzung
1. Neue Haftpflichtversicherung bei Allianz
2. Waldfest
3. Essen für die Helfer - ja 2. Aug. 85

28. Juli 1985
Mit einem gewissen Unbehagen starteten wir unser Waldfest das 1. Mal am Leonhardstoanahof. Es kostete viel Mühe in der kurzen Zeit den Platz so herzurichten, daß das Waldfest abgehalten werden konnte. Nicht nur, daß die Buden und Tanzfläche neu plaziert werden mußten, auch die gesamte Beleuchtung mußte neu installiert werden. Aber wir hatten Glück.
Der Ruapp und seine Musikanten spuitn so schneidig wie immer und alle kamen:
die Hirschbergler und Wallberger, Einheimische und Gäste und allen hat der neue Platz gefallen. Als der Abend gar nicht enden wollte, waren auch die größten Zweifler überzeugt: "Der Platz paßt"

2. August 1985 Für alle Helfer des Waldfestes spendiert der Verein am 2. August ein kaltes Buffett im Leonhardstoana-Hof.

3. und 4. August 1985 Ausflug mit der Jugendplattlerpruppe per Rad in die Langenaualm

3. September 1985 Ausschußsitzung:
1. Schreiben der Firma Stettner seine Weine ohne Glykol
2. Rechnung über Elektroanlage Fa. Hafner über 700,- DM wird vom FC Real Kreuth bezahlt
3. Schreiben vom Trachtenverein Miesbach
4. Waldfest 1985 - Spitzenumsätze - 62 hl
5. Flohmarkt wann? (5.10.85)
6. Kirchweihsonntag - Jahrtag - Bewirtschaftung
7. Hamburgfahrt einiger Plattler - Multipleskleosegesellschaft hat eingeladen, es wird ein Zuschuß von 500,- DM bewilligt
8. Neujahrs- und Dreikönigsingen - nein, dafür ein Hirtenspiel
9. 40jähriges Wiedergründungsfest - Festabend, Gestaltung
10. Teilbetrag von Kasse in Obligationen festgelegt einstimmig bewilligt DM 5000,-
11. Pachtvertrag zwischen Veranstaltungsgesellschaft Leonhardstoanahof und Geb.T.E.Verein

30. September 1985 Ausschußsitzung
1. Flohmarkt 5.10.85 Beginn 10 Uhr
2. Einladung ergeht an alle Mitglieder schriftlich zum Jahrtag
3. Zeichen für Ehrungen langjähriger Mitglieder machen lassen
4. 200 Teller bestellen
5. Spende für die Reparatur der Kreuther Orgel DM 300,- nicht einstimmig bewilligt.

5. Oktober 1985 Wir veranstalteten einen gemütlichen Flohmarkt mit vielen Raritäten.
Zur Stärkung gab es Kaffee und Schmalznudeln frisch aus der Pfanne und Würstl, Grillfleisch und Bier.

20. Oktober 1985 1. Leonhardstoanajahrtag mit Kirchenzug,
hl. Messe las Pfarrer Ben Eilers, dann Rückmarsch zum Leonhardstoanahof, wo der Ruappn Sepp mit der Blechmusi bis gegen 17 Uhr aufspuite.
Es war ein schönes Bild, die Schalkfrauen, Männer, Miederdirndl und die Kinder. Sepp Sanktjohanser überreichte Herrn Pfarrer einen Scheck über 300,- DM zur Reparatur der Orgel.

6. November 1985 Der Verein beteiligte sich mit seinem Truhenwagen an der Kreuther Leonhardifahrt.

12. November 1985 Ausschußsitzung
1. Festabend 40jährigs Gründungsfest
2. Lautsprecher für Saal
3. Angebote über kleine Registrierkasse einholen
4. Termin Nikolausfeier von den Kindern gestaltet 8. Dez. 85

8. Dezember 1985: Die Jugendgruppe des Vereins lud ein zu einer heiter, besinnlichen Adventfeier.
Sie spielten weihnachtliche Weisen, brachten ein Hirtenspiel und einen kleinen Nikolauseinakter.
Der Erfolg dieses Abends zeigte wieder einmal, daß es zwar nicht immer leicht ist der Jugend das Brauchtum beizubringen, aber es lohnt sich die Begeisterung dafür zu wecken.

18. Dezember 1985 Ausschußsitzung
1. Schneeroafrennats am Faschingssonntag mit Hindernissen, Fuchsbau und anschließendem Tanz im Hof
2. Termin Wiedergründungsfest?
3. Anfrage von Herrn Pfarrer nach der Firmung gem. Beisammensein im Leonhardstoanahof? ja
4. 28.12. Neujahrs- und Dreikönigsingen Eintritt 7,50 DM
5. Gesellschaft hat Geld überwiesen - Öl wird aufgefüllt, sonst keine größeren Anschaffungen
7. Prämiensparvertrag wird abgeschlossen, monatlich 100,- DM
8. Neuwahl 1986: Vorsitzender Sanktjohanser will nicht mehr

28. Dezember 1985 Im voll besetzten Leonhardstoanassal findet ein Neujahrs- und Dreikönigssingen statt.

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1986

21. Januar 1986 Ausschußsitzung
1. Herr Gaisler hat privat den Leonhardstoanahof fotographiert und hat uns Ansichtskarten angeboten. Wir bestellen Doppelkarten 1500 Stück
2. Faschings-Schneeroafrennats - genaue Beschreibung der Rennstracke von Hindernissen
3. Gründungsfeier 20 Uhr

4. Februar 1986 Ausschußsitzung
1. Fasching - Bewirtschaftung - Musi - Preis - Ausschank - Schneeroafrennats - Strohpreis DM 5,- - 3 der originellsten Masken werden prämiert. Jugendliche extra Strohpreise - Würst und Glühwein vor'm Hof.
2. Firmung - Termin 22. Februar
3. Angebot von Leobner für Verstärker-Übertrager-Mikrophone
4. Anfrage des Hüinsger Kinderchors aus Menden/Sauerland - 55 Kinder - ja, wir gestalten einen Abend gemeinsam und unsere Jugendgruppe bei freier Brotzeit.
5. Samstag 15. Februar Wiedergründungsfest
6. Mannschaftsschifahren sämtlicher Vereine und Stammtische von Kreuth am 1. März. Veranstalter - der Schiclub Kreuth. Wir stellen 2 Mannschaften zusammen.
7. Termin Hauptversammlung Freitag 18. April 1986
8. Maitanz entweder 30. April oder Donnerstag 1. Mai?
9. Briefpapier - nein
10. Sanktjohanser besteht darauf aufzuhören als 1. Vorsitzender.

10. Februar 1986 Faschingssonntag.
Unter dem Motto: "Schneeroafrennats - oder sonst was unter de Fuaß" starteten wir gegen 3 Uhr nachmittags dieses lustige Gaudium. Bei klirrender Kälte beteiligten sich doch an die 60 Maschkara.
Die Streckte führte vom Parkplatz Walch über den Kurpark nach Riedlern, beim Kreidl durften alle abrutschen zur Schnapsbar, die Strecke führte weiter zum Schützenhaus, vor dem ein "Fuchsbau" errichtet war, wer den durchschnürte landete unweigerlich am Ziel, dem Leonhardstoana-Hof. Dort konnten sich dann alle beim Tanzen wieder aufwärmen. Es spielte die Kapelle Schlichtner.
Jeder Teilnehmer erhielt am Start einen Stempel aufgedrückt, der zum Ausdruck brachte, daß das Strohpackerl im Wert von 5,- DM abgegeben wurde. Am Ziel bekam jeder Teilnehmer eine laufende Nummer um ein Strohpackerl zu bekommen. Es wurde so noch ein recht lustiger Abend und die Bar im Nebenzimmer hatte bis in den frühen Morgen Gäste.

15. Februar 1986 40jähriges Wiedergründungsfest im Leonhardstoanahof,
es spielt die Kreuther Klarinettenmusi, es sangen der Zwoagsang Trellinger-März und die Geschwister Mayr und es musizierten einige Mitglieder der Jugendgruppe.
Der 1. Vorsitzende gab einen kurzen Überblick aus dem Vereinsleben gerade nach dem Krieg bis zur Gegenwart, dann wurden die damaligen Gründungsmitglieder (nach dem Krieg) Herr Rettermeier, Herr Strillinger, Herr Frank und Herr Winkler besonders geehrt. Sepp Sanktjohanser überreichte ihnen als Dank und Anerkennung ein schönes Bild vom Leonhardstoanahof.
Weiter wurden für treue Mitgliedschaft mit einem Vereinsabzeichen und einer Urkunde geehrt: 60jährige Mitgliedschaft:
Josef Winkler und Andreas Strillinger
40jährige Mitgliedschaft:
Edbauer Hans, Erlacher Hartl, Fröhlich Alois, Fleischer Lisl, Frank Hans, Frank Johanna, Gloggner Schorsch, Heigenlechner Rudi, Jennerwein Ilse, Manstein Rosa, Oberwieser Maria, Rettermaier Lilly, Rehle Rudi, Stillner Hans, Stillner Gretl, Schober Hans, Schober Sepp und Wengermayr Joseph.
25jährige Mitgliedschaft:
Aigner Gertrud und Frisch Seffa
Durch das Programm dieser Wiedergründungsfeier führte Gustl Bauer.

1. März 1986 Der Skiclub Kreuth lud alle Kreuther Vereine und Stammtische zu einem Schiwettrennen ein.
Wir stellten 2 Mannschaften und erlangten ?

18. März 1986 Ausschußsitzung
1. Weinprobe
2. Theater wann?
3. Für Küche Töpfe kaufen
4. Geschirr wird teurer - wir bestellen 200 St. Salatschüsseln
5. 12. Oktober Trachtenball - bei uns?
6. Mai - Volkstanz - stairische Tanzgeiber
7. Tagespunkte für Hauptversammlung
9. Fußballer feiern 20jähriges Jubiläum 17. Mai Festabend im Hof - ja

Die Verstorbenen im Vereinsjahr 1985 waren:
Frau Anna Kramer 7. Juni 1985
Herr Heini Mehringer 24. Oktober 1985
Evi Winkler 26. Januar 1986
Hedwig Kandlinger (Thoma) 23. März 1986

Protokoll der Hauptversammlung am 18. April 1986 im Leonhardstoanahof in Kreuth, Raineralmweg 18
57 Mitglieder folgten der schriftlichen Einladung des Trachtenvereins zur diesjährigen Hauptversammlung in den Leonhardstoanahof. Der 1. Vorsitzende Sepp Sanktjohanser begrüßte die erschienenen Mitglieder und Ehrenmitglieder. Zur Totenehrung erhoben sich alle Anwesenden von ihren Plätzen. In Kurzform berichtete Sepp Sanktjohanser über die Ereignisse des vergangenen Vereinsjahres, die dann die 1. Schriftführerin im Detail aus dem Vereinsbuch vorlas.
Der Kassenbericht des 1. Kassier Lisl Winkler gab Auskunft über die finanzielle Lage des Vereins. Die Entlastung des Kassiers erfolgte einstimmig. Die Kassenprüfung erfolgte durch Leo Rettermeier und Andreas Strillinger.
Jetzt folgte der Kassenbericht der Gesellschaft d.b.R. durch den 1. Vorsitzenden. Die Vorstandschaft wurde von der Versammlung einstimmig entlastet.
Das Amt des Wahlleiters für die anschließenden Neuwahlen übernahmen Leo Rettermeier, Sepp Kluy und Traudl Wiedenmann. Die Wahlen wurden offen durchgeführt. Von den Anwesenden waren 51 Mitglieder stimmberechtigt.
Wahlergebnisse:
1. Vorsitzender: Sepp Sanktjohanser
2. Vorsitzender: Georg Gloggner
1. Schriftführerin: Mirzl Schnitzenbaumer
2. Schriftführer: Christine Gloggner
1. Kassier: Lisl Winkler
2. Kassiererin: Judith Winkler
1. Fahnenjunker: Leonhard Hagn
2. Fahnenjunker: Franz Willibald jun.
1. Hüttenwart: Gottfried Winkler
2. Hüttenwart: Johann Edbauer
1. Vorplattler: Adalbert Baudrexl
2. Vorplattler: Christoph Jennerwein
Dirndlvertreterin: Martina Strohmeyer
Jugendbetreuer männl.: Ludwig Hörth
Jugendbetreuerin weiblich: Mirzl Schnitzenbaumer
Theaterwart: Thomas Hörth
Beisitzer: Bernd Rohnbogner
Beisitzer: Hans Kandlinger
Kassenprüfer: Andreas Strillinger und Leo Rettermeier

Als 9. Punkt waren schließlich die Wünsche und Anträge an der Reihe.
1. Antrag von Traudl Wiedenmann. Die Tochter von Frau Wiedenmann wollte letztes Jahr bei der Leonhardifahrt in Kreuth mitfahren. Ihr wurde aber abgesagt, da kein Platz mehr für sie frei war. Die Frage der Antragstellerin war, wie diese Angelegenheit eigentlich geregelt wird. Der 1 Vorsitzende erklärte, daß es immer unter den Trachtlern selbst ausgemacht und eingeteilt wird. Er fügte hinzu, daß es oft schwierig ist die Leute zusammen zu bringen, wenn die Leonhardifahrt auf einen Wochentag fällt. Andererseits aber an einem Wochenende mehr mitfahren möchten, als Platz vorhanden ist.
2. Antrag von Leo Rettermeier. Herr Rettermeier beschwerte sich, wenn schon nach altem Brauch bei der Geburt von einem Mädchen Büchsen aufgehängt werden, daß diese nach 14 Tagen noch nicht aufgeräumt wurden. Der 1. Vorsitzende wies diese Beschwerde zurück, daß dies mit dem Trachtenverein nichts zu tun hätte.
Abschließend bedankte sich Sepp Sanktjohanser bei der alten und neuen Vorstandschaft sowie den Wahlhelfern und Ludwig Hörth zeigte uns noch einen Lichtbildervortrag.

30. April 1986 Im voll besetzten Saal des Leonhardstoanahofes findet ein Maitanz statt.
Es spuin der Rueppn Sepp und seine Musikanten auf.

9. Mai 1986 Es spuin de Steirischen Tanzgeiger

12. Mai 1986 Ausschußsitzung
1. Fußballclub Real Kreuth feiert sein 20jähriges Bestehen und fragt an, dieses Jubiläum im Leonhardstoanahof feiern zu dürfen. Wir stimmen gern zu und beschließen, daß der FC die Bewirtschaftung und das Saubermachen übernimmt.
2. Festsetzung der Zuschüsse zum Trachtengwand: Joppe 80,- DM, (alle 10 Jahre Anspruch auf eine neue, oder bei Rückgabe an den Verein) Gilt 30,- DM, Hüte 30,- DM, Pollnkittl 60,- DM, Mieder 80,- DM, G'schnür 100,- DM, Kinderpollnkittl 60,- DM,
Hut 30,- DM erhält jedes Mitglied gegen Vorlage einer Rechnung. Die Rückgabe an den Verein wäre wünschenswert.
3. Pacht an Weißachaugesellschaft hat sich erhöhr und beträgt jetzt 1600,- DM im Jahr.
4. "Zobl-Kreuz" beim Kiosk Schieder an der Riedler Brücke ist herrenlos. Wir beschließen einstimmig das Kreuz zu übernehmen und sauber herzurichten.
5. Ermahnung an den Theaterwart bald ein passendes Stück auszusuchen
6. Eine Filmgesellschaft sucht "fesche Leit" für den Film "der Unfried". Das Ganghoferstück wird u.a. in der Glashütte gedreht.

21. Juni 1986 Johannifeuer am Leonhardstein

4. Juli 1986 Ausschußsitzung
1. Es liegt eine Einladung der Tegernseer Sportschützengesellschaft vor, zur Fahnenweihe. Wir sagen zu und rücken stark aus.
2. Trachtenball wird heuer bei uns abgehalten.
3. Plakate bestellt 80 Stück. Heuer erstmals Bier vom Großfaß. Fa. Schmidhuber kann aus gesundheitlichen Gründen keine Hendl mehr liefern (lt. Schreiben vom 20.5.1986) Es werden Bestellungen für's Waldfest gemacht. Der Hauptgewinn ist wieder ein Radl. Für die Kaffebude um Kuchen betteln. Nun werden die Preise besprochen. Wir einigen uns für den Eintritt anb 14 Jahren 2,- DM zu verlangen; 1 Maß Bier kostet 5,- DM. 1/2 Hendl 7,- DM.
4. Arbeitseinteilung fürs Waldfest.

27. Juli 1986 An diesem strahlend schönem Tag starten wir um 13 Uhr unser 2. Waldfest am Leonhardstoana-Hof.
Es spuit da Ruappn Sepp und seine Musikanten. Heuer das erste Mal "Container-Bier" vom herzogl. Brauhaus Tegernsee.
Die Wallberger kamen mit dem Daxwagen und nach ihrem Gautag kamen die Hirschbergler mit dem Spielmannszug, der uns ein paar "Standl" aufspielte. Es besuchten unser Fest sehr viele Gäste und Einheimische und es wollte der Besucherstrom noch in der Nacht kein Ende nehmen.

7. August 1986 Grillfleischessen mit den 2 Kindergruppen vor dem Hof.

10. August 1986 Waldfest der Wallberger
.
Wir besuchen heuer den Nachbarverein nicht, wegen des Todes von Bürgermeister Karl Mayr. Es wurde aber sowieso schon am Nachmittag wegen eines heftigen Gewitters abgesagt und am 15. August wiederholt.

14. August 1986 Essen für alle Helfer des Waldfestes.

16. August 1986 Teilnahme der Jugendgruppe bei Gauplatteln in Waakirchen,

bei dem unsere Gruppe nicht nur ein schönes Bild macht. Sie zeigte stolz ihr Können und die Besucher des Festzeltes überschütteten die Kinder mit Beifallsstürmen.
Anschließend beim Ski-Club-Waldfest aufgezogen.

2. September 1986 Aussschußsitzung:
1. Das Waldfest in Zahlen
2. Wer bei der Fahnenweihe in Tegernsee mitmacht erhält DM 7,- und Festzeichen
3. Wir besprechen den Flohmarkt und halten als Termin den 11. Oktober fest
4. Geschirr kaufen, Kaffeetassen erweisen sich als 1/2 stündiger Tagesordnungspunkt, Angebote einholen von Kasettenrecorder
5. Theater
6. Ausflug 2 Tage die Fahrt bezahlt der Verein
7. Kinderausflug am Freitag 12. September ins "Alpamare"

3. Oktober 1986 Gemeinsam mit den Hirschberglern und Wallbergern findet im Leonhardstoanahof eine Plattlerprobe statt.

4./5. Oktober 1986 Vereinsausflug

Nach Südtirol, es heißt "Unterinn" führt unser Vereinsausflug heuer hin. Zum "Törggelen" lautet die Deviese, gwußt hat den Bauern s'Winkler Lisä. Der "Rialinger" sagt: "es kennts direkt herfahrn mit'm Bus", doch der schliaft bei de Kurvn net, jetzt hama an Stuß. Jetzt wern hoit de Leit in Taxis neidruckt und fremde Leit ei'gspannt, da werd net aufgmuckt. De Leit am Ritten san fei freindli, des muaß a jeda sogn, trotzdem tuat da Ludwig sei Musi z'Fuaß obitragn? S'Lisä hot sie so plagt mit dem B'stelln vom Quartier, bloß hams des mehran nimma gfundn um 3 in da Früah!
Am Sonntag san ma dann hoamgfahrn übers Penser Joch und a jeder der dabei war, werd heit no sagn: "aber lusti wars doch!"

11. Oktober 1986 Flohmarkt

12. Oktober 1986 Gau-Trachtenball
im Leonhardstoanahof

19. Oktober 1986 Leonhardstoanajahrtag.
Es spuit da Ruappn Sepp mit seine Musikanten

24. November 1986 Ausschußsitzung
1. Allianz- Versicherung bezahlt Blitzschaden am Aggregat vom Kühlschrank
2. Es werden 20000 Eintrittskarten für Veranstaltungen bestellt
3. Geld festanlegen
4. Theater
5. Neujahrs- und Dreikönigssingen Termin auf den 4. Januar festgelegt
6. Neugestaltung der Speisen- und Getränkekarte
7. Fasching, wir einigen uns wieder auf ein "Rosenmontagskranzl",
Weihnachtsfeier für die Kindergruppe und deren Eltern. Der Nikolaus überreicht für Packerl und weiß über jeden ein Verserl. Video-Film von Nikolausfeier 1985 wird angeschaut.

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1987

27. Januar 1987 Ausschußsitzung
1. Geldanlage. Da man nie weiß was kommt einigen wir uns auf einjährige Festlegung.
2. Tischdecken kaufen
3. Kasettenrecorder aussuchen
4. Einladung aus Achenkirch liegt vor zu einem Mannschafts-Partnerschifahren, abgelehnt, dafür Aufstellung einer Mannschaft zum Hans Wimmer Gedächtnislauf (21. Februa 1987)
5. Anregung von Martina Strohmeyer Eierlikörgläser aus Waffeln für unsere Bar. Informationen einholen!
6. 3 Einladungen werden für den Rodlerempfang verteilt
7. Kreuz bei Rolf Schieder an der Riedlerbrücke hat mit "Zoblkreuz" nichts zu tun; gehört abgelaugt und hergerichtet.
8. am 23. Mai Volkstanz - einstimmig dafür
9. Lisl Winkler hat von Frau Eggler alte Theaterbücher bekommen
10. Theaterkulissenprobleme!

2. März 1987 Lumpenball im Leonhardstoana-Hof
Es spuin die "Bambis" und bringen eine Riesenstimmung in den Saal. Lauter nette Maschkara.

Die Verstorbenen des Vereinsjahres 1986 (1.4.1986 bis 31.3.1987)
Maria Meßner (Zobl Marie) 11.04.1986
Maria Schnitzenbaumer 29.07.1986
Karl Mayr 09.08.1986
Franz Willibald 13.10.1986

Kreuth-Riedlern den 16.5.1987 Mirzl Schnitzenbaumer 1. Schriftführerin

6. April 1987 Ausschußsitzung:
1. Schneerutsch vom Dach hat 3 Autos beschädigt - Versicherungsfall
2. Termin Hauptversammlung - Tagesordnungspunke
3. Waldfesttermin 26. Juli - gleichzeitig Gaufest in Bad Wiessee
4. Brotkörberl kaufen - abgelehnt
5. Toaster kaufen - genehmigt
6. Termin für Theater festhalten
7. Anschlagkastl dauern zerstört wird provisoriesch repariert. Maibaum im neuen Ortszentrum
8. Küche bräuchte neuen Tisch

Hauptversammlung im Leonhardstoanahof
Der 1. Vorsitzende Sepp Sanktjohanser konnte 60 Mitglieder begrüßen.
Nach der Totenehrung folgte sein Bericht des vergangenen Vereinsjahres. Er dankte allen aktiven Mitgliedern für alle Hilfe.
Nun gab Lisi Winkler den Kassenbestand preis. Die Entlastung des Kassiers erteilte Anderl Strillinger und Leo Rettermeier.
Den Kassenbericht der Leonhardstoana-Veranstaltungsgesellschaft d.b.R. verlas der 1 Vorsitzende.
Jetzt folgte der Bericht aus dem Vereinsbuch und schnell konnte man zu den Ehrungen langjähriger Mitglieder schreiten.
Für 60jährige Mitgliedschaft: Herr Josef Sanktjohanser
für 40jährige Mitgliedschaft: Hanni Schöpfer [Garber Hanni] und Regina Sanktjohanser
für 25jährige Mitgliedschaft: Walter Stindl, Karl Vögele, Gerhard Knorrn und Klaus Göttfried
Ein Vergelts Gott an alle geehrten Mitglieder für die Treue zum Verein!
Bei Wünsche und Anträge beschlossen wir, daß Frau Rettermeier dazu bestimmt wird, bei Beerdigungen den Schalkfrauen einzusagen - Antrag von Frau Kieweg (Sternecker Mariandl)
Sepp Sanktjohanser fragte alle Anwesenden um ihr Einverständnis das Vereinsjahr mit dem Kalenderjahr laufen zu lassen. Es waren alle einverstanden.
Herr Strillinger richtet nun einige Worte des Dankes an den Vorsitzenden und Ausschuß für die gute Zusammenarbeit.
Als Abschluß zeigten uns Ludwig Hörth und Xaver Schiller noch sehr schöne Dias.

Kreuth-Riedlern den 16.5.1987 Mirzl Schnitzenbaumer

23. Mai 1987 Im voll besetzten Leonhardstoanahof findet ein Volkstanz mit 2 Gruppen statt.

19. Juni 1987 Ausschußsitzung:
1. In der Hanns-Seidel-Stiftung in Wildbad Kreuth soll eine weiß-blau gestrichene Fahnenstange durch den Verein aufgestellt werden - abgelehnt.
2. Küchentisch abschließbar mit Tellerwärmer wird nach Einholung verschiedener Angebote bestellt.
3. Waldfest - Bestellungen

28. Juni 1987 Wir besuchen "d'Hirschbergler" beim Waldfest.

14. Juli 1987 Ausschußsitzung
1. Joppenschneider arbeitet nicht mehr
2. Kinder- und Jugendausflug geht ins "Baraibl"
3. neues Brotzeitbudenschild wird benötigt
4. Ausflug der Vereinsmitglieder wird geplant und besprochen
5. Arbeitseinteilung für das Waldfest

25. Juli 1987 Wir folgten gern der Einladung des Gauverbandes zum diesjährigen Jugendplatteln nach Bad Wiessee. Stolz zeigten unsere Jugendgruppen ihr Können und erneteten großen Beifall. Die Presse hob dann auch lobend die sauber eingeflochtenen Gretlfrisuren unserer Madln hervor.

Wegen des schlechten Wetters in diesem Sommer mußten wir unser Waldfest 3 Mal verschieben.
Erst am Sonntag den 16. August 1987 konnte es abgehalten werden. Nach langem Suchen spielte die Agatharieder Blasmusi auf. Auch die Wallberger hielten an diesem Sonntag ihr Fest ab, so daß kein Gegenbesuch stattfand. Es war ein gemütliches Fest ohne den Rummel der Vorjahre, was sich natürlich auch auf die Einnahmen niederschlug.

22./23. August 1987 Ausflug mit den Jugendgruppen ins "Baraibe"
Wir fuhren mit den Radln, die Verpflegung fuhr uns der Hörth Adi mit dem Traktor nach. Es waren 2 sehr schöne sonnige Tage, nur beim Heimfahren überraschte uns ein Gewitter, das allen Staub abwusch.

14. September 1987 Ausschußsitzung:1. Das Waldfest in Zahlen
2. Festsetzung einer Pauschale für Hofbenützung auf DM 85,- pro Tag.
3. Termin für alle Helfer des Waldfestes auf 26. September angesetzt
4. Ausflug der Mitglieder - Terminschwierigkeiten
5. Bierzeichen bestellen 1000 Stück
6. Hirtenspiel der Kinder und Theater

26. September 1987 Alle Helfer des Waldfestes wurden vom Verein in den Leonhardstoanahof zu einem kalt/warmen Buffett eingeladen.

18. Oktober 1987 Leonhardstoanajahrtag

Wir zogen vom Leonhardstoana-Hof zur Kirche, danach Rückmarsch und Kirtatanz. Aufgspuit hat der Ruepp´n Sepp und seine Musikanten.

24. Oktober 1987 Ausflug ins Vintschgau zum Törggelen.

6. November 1987 Leonhardi - Teilanhme mit unserem schönen Truhenwagen

30. November 1987 Ausschußsitzung:
1. Rechnung für Gema-Gebühren
2. Terminfeststzung fürs Hirtenspiel
3. Theater - Stück ist ausgesucht - gspielt wird im März
4. Verein wird 80 Jahre alt - was veranstalten wir und wann?
5. Maibaum

12./13. Dezember 1987 Hirtenspiel der Jugendgruppen
Ludwig und Angelika Hörth probten unermüdlich mit über 30 Kindern ein Weihnachtsspiel mit eigenem Chor ein. Der Erfolg dieses Bemühens ließ sich am Beifall des Puplikums messen.
Am Sonntag kam dann gar noch Nikolaus und Krampus und überreichte den Kindern ein Sackerl. Sepp Sanktjohanser dankte Ludwig und Angelika Hörth im Namen der Vereins und auch Herr Pfarrer Ben Eilers wußte einige Worte des Dankes und der Anerkennung zu sagen.

26. Dezember 1987 Im voll besetzten Leonhardstoanasaal fand wieder das Neujahrs- und Dreikönigssingen statt.

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1988

13. Februar 1988 Heuer waren wieder die Leonhardstoana an der Reihe, den Faschingszug auszurichten.

Es gab nach dem Zug Grillfleisch und Pommes frites und es wurden lustige Spiele gemacht, bei denen es "süße Preise" zu gewinnen gab.

15. Februar 1988 Rosenmontag
Der auch schon tratitionelle "Lumpenball" war wieder gut besucht und mit lauter netten Maschkara bestückt.

8. März 1988 Ausschußsitzung
1. Gemagebühren storniert
2. Registerkasse hat den Geist aufgegeben
3. Waldfesttermin für 1988 - der 24. Juli
4. Besprechung der 80 Jahrfeier
5. Theater - Eintrittspreis
6. Einladung des Trachtenvereins Schliersee zum 100jährigen Gründungsfest liegt vor. Wir sagen zu
7. Termin Hauptversammlung
8. einstimmig sind wir dagegen den Maibaum anzustreichen
9. Kühlzelle im Keller - Angebote liegen vor.

18./19. und 20. März 1988 "Pizza a la Gustl" oder Einigkeit macht stark.
So hieß der 3 Akter, geschrieben von Ulla King. Ausgesucht von unserem Theaterwart Thomas Hörth, der damit eine sehr gute Stücklwahl getroffen hat.
In den Hauptrollen glänzten Traudl Wiedenmann und Hans Kandlinger als Wirtsehepaar sowie Fernando, das italienische Multitalent, von Gerhard Eitner bestens verkörpert.
Die übrigen Mitwirkenden waren: Ilse Rohnbogner, Trudl Aigner, Marianne Hörth und Mirzl Schnitzenbaumer in den weiblichen Rollen, Hans Schiller, Steffi Sollacher, Ludwig Hörth, Manfred Harrer und Thomas Hörth in den Männerrollen.
Ein großes Vergelts Gott auch an die Regisseure Sepp Sollacher und Thomas Hörth, sowie Martina Strohmayer als Souffleuse, Martin Hörth - Beleuchter, Georg Gloggner - Vorhang, Annemarie Winkler und Wolfgang Peschl - Maske. Der Erfolg war groß, daß wir das Stück am Ostersonntag und Montag wiederholen mußten.

Die Verstorbenen des Vereinsjahres 1987 waren:
Simon Jennerwein (Binder Simä)
Barbara Winkler
Ludwig Wiedemann
Gerhard von Förster
Josef Schober - Brunnbichl
Wir begleiteten die Verstorbenen auf ihrem letzten Weg mit der Fahnenabordnung und legten auf den Gräbern einen Kranz nieder.

Kreuth-Leiten den 31. März 1988 Mirzl Schnitzenbaumer 1. Schriftführerin

Protokoll der Hauptversammlung am Samstag den 30. April 1988 im Leonhardstoanahof in Kreuth
63 Mitglieder folgten der Einladung zur diesjährigen Hauptversammlung. Der 1. Vorsitzende begrüßte alle Vereinsmitglieder und Herrn Pfarrer Ben Eilers. Er bat alle, sich zum ehrenden Gedenken an unsere verstorbenen Vereinsmitglieder von den Plätzen zu erheben.
In seinem Bericht schilderte Sepp Sanktjohanser kurz die Begebenheiten des vergangenen Vereinsjahres, besonders hervorgehoben die Strapazen ein Waldfest 3x zu verschieben zu müssen. Er dankte nochmals allen, die so fleißig am Vereinsleben mitgeholfen haben.
Nun folgtre der Kassenbericht von Lisi Winkler. Die Kasse wurde von Andreas Strillinger und Leo Rettermeier geprüft. Der Kassier wurde von der Versammlung einstimmig entlastet.
Der 1. Vorsitzende verlas nun den Kassenbericht der "Leonhardstoanaveranstaltungsgesellschaft d.b.R." und erklärte auf Wunsch eines Mitgliedes nochmals dessen Bedeutung und Sinn.
Jetzt folgte der Bericht aus dem Protokollbuch und so manches Mitglied schwelgte in süßer Erinnerung an dieses oder jenes Ereignis vom vergangenen Jahr.
Nun kommt Punkt 7 der Tagesordnung an die Reihe: "Satzungsänderung". Es wurde einstimmig beschlossen:
1.) Das Vereinsjahr beginnt und endet mit dem Kalenderjahr
2.) In den Ausschuß aufgenommen wird eine Dirndlvertreterin und ein Theaterwart
3.) Mit einer Gegenstimme wurde beschlossen, alle 3 Jahre neu zu wählen, nicht wie bisher in 2jähriger Wahlperiode

Nun ging es um die Neuwahlen. Von den 63 Mitgliedern waren 55 Personen wahlberechtigt-
Der Wahlausschuß wurde wie folgt zusammengesetzt:
Wahlleiter: Josef Fischhaber
Wahlhelfer: Josef Kluy, Leonhard Walch
Die Versammlung erteilte der gesamten Vorstandschaft einstimmig die Entlastung.
Der Wahlleiter fragte die Versammlung, ob geheim oder offen abgestimmt werden sollte. Alle waren mit einer offenen Abstimmung einverstanden
Wahlergebnis:
1. Vorsitzender: Sepp Sanktjohanser
2. Vorsitzender: Georg Gloggner
1. Schriftführerin: Mirzl Schnitzenbaumer
2. Schriftführer: Ilse Rohnbogner
1. Kassier: Lisl Winkler
2. Kassiererin: Regina Sanktjohanser
1. Fahnenjunker: Hans Edbauer
2. Fahnenjunker: Christoph Jennerwein oder Leonhard Hagn
1. Hüttenwart: Gottfried Winkler
2. Hüttenwart: Johann Edbauer
1. Vorplattler: Adalbert Baudrexl
2. Vorplattler: Martin Hörth
Dirndlvertreterin: Martina Strohmeyer
Jugendbetreuer männl.: Ludwig Hörth
Jugendbetreuerin weiblich: Mirzl Schnitzenbaumer
Theaterwart: Hans Kandlinger [Thoma] oder Stefan Sollacher
Beisitzer: Bernd Rohnbogner
Beisitzer: Toni Spiegler oder Gerhard Eitner
Als Kassenprüfer wurden unser bewährtes Gespann Andreas Strillinger und Leo Rettermeier bestimmt.
Die Entlastung des Wahlausschusses erfolgte einstimmig.

Der alte und neue 1. Vorsitzende Josef Sanktjohanser dankte dem Wahlausschuß, dankte den ausgeschiedenen Ausschußmitgliedern für ihre treuen Dienste (einige waren über 20 Jahre im Ausschuß) und bat die neu eingetretenen Mitglieder um gute Zusammenarbeit.
Bei Wünsche und Anträge ergriff nur Herr Pfarrer das Wort. Er bedankte sich für den Firmungsfestabend den Hof kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen zu haben. Dem Bischof habe es auch beonders gut gefallen.
Der 1. Vorstand bat nun noch alle Mitglieder sich recht zahlreich am Maibaumaufstellen zu beteiligen.
So ging die Hauptversammlung gegen 22 Uhr zu Ende.

Kreuth, 30. April 1988 Mirzl Schnitzenbaumer 1. Schriftführerin Josef Sanktjohanser 1. Vorsitzender

1. Mai 1988 Heuer ist wieder einmal ein Maibaum fällig, aber diesmal wird er am neuen Ortszentrum aufgestellt.
Den 38,5 m langen Baum spendierte Gemeinderat Mayr Helmut der Gloggnerbauer aus Leiten. Wir hatten schönes Wetter und guate Helfer, so daß der prächtige Baum schon um 13.20 Uhr stand.
Abends Maimusi mit dem Ruapp seine Musikanten im Leonhardstoanahof.

Seinen ersten Auftritt als Fahnenjunker hatte Christoph Jennerwein am 4. Mai 1988.
Die freiw. Feuerwehr feierte den Florianstag und eine Fahrzeugweihe. Anschließender Festakt im Leonhardstoanhof.

Mit einer Fahnenabordnung nahmen wir am 29. Mai 1988 bei der Maiandacht am neuen Kreuther Dorfplatz teil.

30. Mai 1988 Ausschußsitzung
1. Kühlzelle im Keller
2. 80jähriges Hirschbergler
3. unser 80jähriges Jubiläum

4. Juni 1988 Das Jugendplatteln fand heuer bei den Hirschbergler statt,
es mußte leider wegen eines Regenschauers vorzeitig abgebrochen weren.

Beim 80jährigen Gründungsfest der Hirschbergler am 5. Juni 1988 rückten wir mit ca. 65 Personen aus, trotz starken Regens.

Am 11. Juni feierten wir unser 80jähriges
.
Wir hatten mehr Glück mit dem Wetter beim Kirchenzug.
19 Uhr Amt, danach gemütliches Beisammensein und Tanz im Hof. Der Vorstand gab einen kurzen Überblick aus der Vereinschronik. Es war ein ruhiges, gelungenes Fest.

12. Juli 1988 Ausschußsitzung
1. Kühlzelle
2. Waldfest

16./17. Juli 1988 Die Kühlelemente wurden doch noch vor dem Waldfest geliefert und eingebaut.
In der Bar wird noch eine Wandverkleidung mit Sims eingebaut und das kalte und warme Wasser installiert.

24. Juli 1988 Waldfest
Es ist es sehr schwül und es läuft recht langsam an. Um 16 Uhr dann ein starkes Gewitter und es hört nicht mehr auf zum Regnen.

25. Juli 1988 Ausschußsitzung

31. Juli 1988 Wir probieren es am noch einmal mit dem Waldfest
,
obwohl es ein großes Problem war, eine Musi aufzutreiben. Bis 16 Uhr spielte der Ruapp, dann die Agatharieder Blasmusi

Gern folgten wir der Einladung des Schlierseer Trachtenvereins zu ihrem 100. Gründungsfest.
Am Sonntag den 21. August 1988 rückten wir recht zahlreich mit Fahnenabordnung, Miederdirndln, Kinder und Männer aus. Das Wetter war vormittags zum Kirchenzug schön, mittags zum Festzug tröpfelte es ein bißl. Nach dem Festzug haben die Aktiven vor dem Kurzentrum "an Plattler do". Als Geschenk bekamen wir eine schöne geschnitzte Figur.

Jetzt sind wir ans Marschieren schon gewöhnt und so geben wir auch dem Arbeiter-Kranken-Unterstützungsverein bei ihrem 100jährigen Gründungsfest mit Fahnenweihe am 28. August 1988 die Ehre.
Es war ein Bilderbuchwetter, ca. 60 Vereine mit Fahnenabordnung nahmen an diesem Jubiläum teil. Unsere Mitglieder waren im Festgewand zahlreich vertreten. Die meisten der Fahnenjungfrauen waren aus der Aktivengruppe. Fahnenbraut war Evi Kieweg (Sternecker), Fahnenmutter Anni Mehnert.
Abmarsch in Point 9:30 Uhr, Festgottesdienst mit Fahnenweihe am Sportplatz in Riedlern, anschließend zurück ins Festzelt Point zur Brotzeit, dann harmonischer Ausklang eines schönen Tages.

Heimatabend im Zelt am 31. August 1988
Großer Heimatabend im Festzelt mit der Aktivengruppe der Hirschbergler, Leonhardstoana und unser Kindergruppe
Programm mit Blasmusik, Kreuther Goaßler, Alphornbläser aus Tegernsee, Zwoagsang aus einem Tegernseer und einem Warngauer, die oben genannten Plattler und Ansage Bertl Hinterholzer

12. September 1988 Ausschußsitzung

1. Oktober 1988 Mit einer Fahnenabordnung nahmen wir am Holzhackerjahrtag teil.

9. Oktober 1988 Einen wunderschönen Ausflug machten wir mit unserer Jugendgruppe zum Wendelstein.

Wir fuhren mit dem Bus nach Branneburg. Von dort mit der Zahnradbahn auf den Wendelstein, Besichtigung der Wetterstation, dann zu Fuß runter zum Sudlfeld wo uns der Kieweg Sepp mit dem Bus wieder abholte.

16. Oktober 1988 Leonhardstoanaausflug

24. Oktober 1988 An diesem Tag fand das Essen für die Waldfesthelfer statt.

21. November Ausschußsitzung

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1989

5. Januar 1989 Neujahrs- und Dreikönigssingen

Protokoll der Hauptversammlung am 14. Januar 1989 im Leonhardstoanahof in Kreuth

52 Mitglieder folgten der schriftlichen Einladung zur diesjährigen Hauptversammlung.
Der 1. Vorsitzende begrüßte alle Vereinsmitglieder, Ehrenmitglieder und Herrn Pfarrer Ben Eilers.
Sepp Sanktjohanser bedankte sich zunächst bei den vielen Helfern, dei dem Verein im Jahr 1988 treu zur Seite standen, sei es beim Maibaumaufstellen, Waldfest, Theater und was sonst im Vereinsjahr so ansteht. Einen ganz besonderen Dank richtete er an den 2. Vorsitzenden Schorsch Gloggner für seine tatkräftige Hilfe im Leonhardstoanahof.
Nun verlas Lisl Winkler den Kassenbericht, geprüft wurde er von Anderl Strillinger und Leo Rettermeier. Herr Strillinger dankte der Lisl für ihre gewissenhafte Arbeit. Der Kassier wurde von der Versammlung einstimmig entlastet.
Nun folgte der Bericht aus dem Protokoll, anschließend gab Sepp Sanktjohanser die wichtigsten Termine für das neue Vereinsjahr bekannt.
Jetzt folgten die Ehrungen für
40jährige Mitgliedschaft. Das sind: Anton Edbauer, Marianne Petz und Lisl Winkler.
Für 25jährige Mitgliedschaft: Gottfried Winkler, Vroni Wieser, Hagn Stefferl, Floßmann Schorsch, Göttfried Marille und der 1. Vorstitzende selbst.
Für 10jährige Arbeit im Ausschuß wurden mit einem Keramikteller geehrt: Sepp Kluy, Heinz Jennerwein, Judith Winkler, Thomas Hörth und Elfriede Gruber.
Nun konnten die versammelten Mitglieder ihre Wünsche vorbringen. Marianne Kieweg fragte, ob man nicht ein Hoflicht anbringen könnte, das sich etwa im 3 Minutentakt wieder ausschaltet. Der Punkt wurde wohlwollend aufgegriffen. Karl Vögele spendiert uns eine ausgestopfte Auerhenne, vielen Dank dafür. Der Vorstand beendet nun en offiziellen Teil der Versammlung.
Im Anschluß zeigte Ludwig Hörth noch Dias vom letzten Jahr und von 1981, die sehr großen Beifall fanden.

Kreuth, den 14. Januar 1989 Mirzl Schnitzenbaumer 1. Schriftführerin

4. Februar 1989 Mit dem Kinderfasching sind heuer die Wallbergler dran.
Es wird im Kur- und Kongreßsaal in Rottach-Egern gefeiert. Unsere Kinder hatten wieder prima Ideen.

Einladung zum Lumpenball

6. Februar 1989 Im total überfüllten Leonhardstoanahof findet wieder der Lumpenball statt. So eine Gaudi ...

31. März und 1. + 2. April 1989 Theateraufführung "Der Narrenzettel".

Wieder einmal ein recht gelungener 3 Akter, Dank des bewährten Teams. Die Regie führte Sepp Sollacher.
Der Erfolg war so groß, daß wir am 8. und 9. April wiederholen mußten.

24. April 1989 Ausschußsitzung

3. Juni 1989 Kinder und Jugendplatteln in Gmund.

Wir fahren gern zu diesen Veransaltungen, denn unsere Jugendgruppe kann sich sehen- und hörenlassen.

Hundertjähriges der Neureuther am 4. Juni 1989
Wir sind zahlreich ausgerückt. Es war ein typischer Festtag, rundum schön und gelungen.

25. Juni 1989 Hirschberglerwaldfest.
Gerne folgen wir dieser Einladung. Ist es doch das erste Waldfest der Saison.
Abends Johannifeuer auf dem Leonhardstein.

2. Juli 1989 Ausschußsitzung

Die Neureuther feiern am 4. Juni ihren 100. Geburtstag.
Wir fahren ab Rottach mit dem Schiff nach Gmund. Festgottesdienst ist im Zelt, anschließend Festzug durch Gmund. Ein schöner und gelungener Festtag.

23. Juli 1989 Waldfest
Seit Wochen nichts als Regen. Doch wieder einmal hatten wir Glück mit unserem Waldfest.
Petrus bescherte uns nachmittags 3 kurze Regenschauer, doch ab 5 Uhr strahlend schöner weiß-blauer Himmel. Die Wallberger kamen mit de Roß und Daxwagen, d´Hirschbergler marschierten nach ihrem Gaufest mit dem Spielmannszug ein. Zum Tanz´n und Plattl´n hat da Ruapp aufgspuit mit seine Musikanten. Das Fest war sehr gut besucht, die letzten Gäste gingen um 1/2 5 Uhr früh heim.

Große Enttäuschung am Montag beim Aufräumen. Es sind viel zu wenig Leute da. Das Chaos löst sich halt nicht in Luft auf von allein?!...

31. August 1989 Ausschußsitzung

9. September 1989 Festabend der Wallberger zu ihrem 100jährigen Gründungsfest.

Wir schenkten ein schön geschmücktes 100 l Faß Bier und Traudl Wiedemann machte ein nettes Gedicht dazu.
Zum Festtag am 10. September ruck ma ganz stark aus. Es war ein schöner Tag.
Der Festgottesdienst wurde im Freien beim Maier-Kirschner in Egern zelebriert. Dann Festzug durch den Ort und zurück zum Zelt.

24. September 1989 Unser diesjähriger Vereinsausflug führt uns nach Garmisch.
Wir besuchten Kloster Ettal, dann Frühschoppen im Bräustüberl. Dann gehen wir vom Rissersee über die Auer Alm nach Kreuzegg. Wunderbares Mittagessen im Föhrenhof, dann zu Fuß zum Gasthaus Panoramablick. Abendessen - und viel Gaudi mit dem Ober beim Papyrer in Lenggries.

15. Oktober 1989: Leonhardstoanajahrtag mit Kirtatanz im Leonhardstoanahof.
Alle sind sauber rausputzt in ihrem Festgwand. Hinter 55 sauber putzte Fenster und frisch gewaschene Vorhäng, bei einer schneidigen Musi und was guats zum Essen, wer bleibt da scho dahoam?

6. November 1989 Leonhardifahrt bei naßkaltem Wetter erfolgte eine 2malige Umfahrt um die Kirche.

10./15./16. Dezember 1989 Seit 3 Monaten probt Ludwig Hörth mit seiner Jugendgruppe ein Weihnachtsspielin 3 Akten ein.

3 lustig besinnliche Stücke werden mit viel Erfolg im vollbesetzten Hof aufgeführt.
1. Der Weihnachtskuchen 2. Spaß mit Hansi 3. Kennst du das Christkind
Die Stücke wurde von Ludwig Hörth zum Teil eigens umgeschrieben, damit jedes der 35 Kinder seine passende Rolle erhielt. Aber damit nicht genug, er fertigt auch die wunderschönen himmlischen Kulissen selber an.
Um auch die älteren Mitbürger in den Genuß dieses weihnachtlichen Zaubers zu bringen, laden wir alle Kreuther Bürgerinnen und Bürger über 70 Jahren am Sonntag den 17. Dezember in den Hof ein. Es wird Kuchen, Punsch und Gebäck spendiert. Die Senioren danken es mit viel Beifall.

28. Dezember 1989 Ausschußsitzung

Die Toten des Vereinsjahres 1989 waren:

Simon Erlacher Langerbauer von Riedlern
Anton Bürzle aus Boos Unterallgäu
Josef Sanktjohanser sen. Bäckermeister in Kreuth

Mirzl Schnitzenbaumer 1. Schriftführerin

1990 bis 1994

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1990

6. Januar 1990 Mit 34 Kindern aus der Jugendgruppe fahren wir in den Cirkus Krone

Protokoll der Hauptversammlung am Samstag, den 27. Januar 1990 im Leonhardstoanahof in Kreuth

Unser Vorstand Sepp Sanktjohanser konnte 68 Mitglieder zur Hauptversammlung begrüßen, vor allem aber die Ehrenmitglieder und Herrn Pfarrer Ben Eilers.
Zum Gedenken der Toten stehen alle Versammelten kurz auf.
Jetzt verlaß Sepp Sankthohnser sie Tagesordnunkspunkte. Er bedankte sich zunächst bei den vielen Helfern, die dem Verein im Jahr 1989 treu zur Seite standen und hob einige Ereignisse hervor.
Lisi Winkler verließt den Kassenbericht. Leo Rettermeier und Anderl Strillinger hanen die Kasse grpfrüft. Anderl Strillinger dankt der Lisi für ihre gute und gewissenhafte Arbeit. Der Kassier wurde von der Versammlung einstimmig entlastet.
Der Vorstand berichtet über die Leonhardstoanagesellschaft und beruhigt uns wegen eines Berichtes über Steuernachzahlungen der Gmunder Sportfreunde. Es ist mit dem Steuerberater alles bestens abgeklärt. Hierzu kommt ein Schreiben vom Finanzamt Rosenheim, daß der Verein bis 31.12.1992 steuerfrei und gemeinnützig ist.
Jetzt folgt der Bericht aus dem Protokollbuch.
Nun werden unsere langjährigen Mitglieder mit einem Abzeichen und einer Urkunde geehrt.
Für 60 Jahre Mitgliedschaft: Toni Mehringer sen.
für 25 Jahre Mitgliedschaft: Ludwig Hörth, Hartl Walch, Sigi Strillinger, Rosi Hagn.
Jetzt gibt Sepp eine Vorschau auf das Jahr 1990.
Unser Waldfest ist am 22. Juli 1990. Der Hof bekommt eine neue Schankanlage. Beim Ausruckn bittet der Sepp in Zukunft bei schlechtem Wetter darauf zu achten, etwas dunklere Regenschirme mitzunehmen.
Der Kinderfaschingszug wird heuer von den Hirschberglern ausgerichtet.
Nun kommt der letzte Tagespunkt "Wünsche und Anträge": Sepp Kieweg meint, daß bei einem Kirchenzug die Blasmusik etwas länger spielen sollte, oder wenigstens ein paar Trommler trommeln sollten, damit das Gehen nicht so durcheinander gerät. Der Kandlinger Hans bittet um Verständnis, wenn er bei der Rollenvergabe etliche nicht berücksichtigen konnte. Mirzl hat heute einen runden Geburtstag. Sie sagt einen netten Spruch auf und lädt alle zu Bier und Wein ein. Der Vorstand beendet den offiziellen Teil der Sitzung.
Im Anschluß zeigten Toni Edbauer und Ludwig Hörth alte Filme und Dias, die mit viel Freude angeschaut werden.

Kreuth, den 27. Januar 1990 Jos. Sanktjohanser Mirzl Schnitzenbaumer 1. Schriftführerin

16. Februar 1990 Ein orkanartiger Sturm entgipfelte unseren Maibaum auf dem Dorfplatz.

24. Februar 1990 Faschingszug der Kinder in Reitrain

7. März 1990 Ausschußsitzung:
1. Maibaum braucht was auf den Gipfel
2. Die Gläserspülmaschine ist kaputt. Eine neue und ein neuer Ausguß für die Küche wurden einstimmig genehmigt
3. Fahnenweihe vom Burschenverein vom 25. bis 27. Mai 1990
4. Der Heimatverein Lüneburgerheide hat für nächstes Jahr 30 Personen eingeladen. Die Aktiven fahren. Preis für Bus oder Bahn einholen.
5. Nach dem Johannifeuer sind alle Wirtschaften zu. Die Dirndl richten im Hof eine Brotzeit für die Burschen her.

April 1990 5x waren die Aufführungen des Theaterstückes "Der Kavalier am Steuer" geplant.
Wegen des großen Erfolges mußte eine 6. Aufführung angehängt werden.
Das Puplikum dankte den Darstellern durch riesigen Applaus.

23 Juni 1990 Johannifeuer am Leonhardstein.

25. Juni 1990 Ausschußsitzung vor dem Hof
1. Spende an den Kindergarten in Form einer Sachspende. Das Geld wird vom letzten Theaterspiel genommen.
Die Zuschüsse fürs Trachtengwand werden angehoben: fürs Gilet 50,- DM, Hut 50,- DM, Jope Stoff, Mieder 150,- DM, Pollnkittl 120,- DM, Gschnür 200,- DM, Spenzer und Miederjanker 30,- DM.
3. Jubilarzeichen müssen wieder gekauft werden.
4. Spender für Theatervorhang gefunden - Angebote einholen.
5. Brauchen wir Kaffeewärmekannen? einstimmig nein
6. Waldfesttermin 22. Juli
7. Bestellungen
8. Martina stellt Antrag auf Anerkennung fürs Ausrücken bei den Dirndln, da die Unkosten so hoch sind: lebhafte Diskussion.
9. Kinderausflug evtl. zur Buchsteinhütte
10 Gloggner Schorsch möchte die Waldfestschänke überdachen. Wir bejahen dies.

7. Juli 1990 Jugendplatteln der Gauuntergruppe heuer bei uns.

22. Juli 1990 Waldfest

Wir hatten heuer ein Bilderbuchwetter, ohne Gewitterwolken. Aufgspuit hat da Ruapp mit seine Musikanten und es ist tanzt und plattlt worn wia wanns an Preis z´gwinna gab.
Zum ersten Mal haben wir kein Plastikgeschirr verwendet. Die Leute haben das sehr begrüßt, nur der kurzfristig eingesetzten Küchenmannschaft verging das Lachen. Das müssen wir nächstes Jahr noch besser lösen.

28. Juli 1990: Für alle Helfer des Waldfestes findet ein Essen vorm Leonhardstoana-Hof statt.
Es gibt Rollbraten und Salate. Sepp bedankt sich bei allen Helfern, ohne die so ein Fest nicht zu machen wäre.

Ausflug mit der Kinder- und Jugendgruppe zur Buchsteinhütte mit den Radln.
Zurück am Sonntagnachmittag.

8. Oktober 1990 Ausschußsitzung
1. Termine: Holzhackerball 13.10.; Trachtenball heuer bei uns 17.11.; Neujahrssingen am 5. Januar
2. Waldfest in Zahlen
3. Vereinsausflug wieder zum Törggelen
4. Jahrtag
5. Kritik an Heimatabenden
6. Leonhardifahrt
7. Weihnachtsspiel der Kinder
8. Holzaktion

21. Oktober 1990 Leonhardstoanajahrtag
Kirchenzug vom Hof weg. Nach der Kirche Mittagessen und Tanz. Aufspuin tuat da Ruapp. Der Hof hat für diesen Anlaß neue Scheibengardinen bekommen, die uns die Fischhaber Mucki kostenlos genäht hat. Vielen Dank an dieser Stelle.

6. November 1990 Leonhardifahrt heuer wieder einmal mit Schnee.
Nach der Umfahrt Leonhardiball im Leonhardstoanahof, weil es den Wirtsleuten vom Schützenhaus zu viel wird.

24. Novemer 1990 Vereinsausflug nach Südtirol zum Törggelen.
Wir fuhren am Samstagmittag mit 50 Personen los. Gegen 5 Uhr konnten wir schon unser Quartier einnehmen, das unser Vorstand zuvor eigenhändig ausgesucht hatte. Nach kurzer Gehzeit erreichten wir gegen 6 Uhr unsern Törggelebauern. Da ging es uns gut. In einer gemütlichen Bauernstube wurden wir so hervorragend mit südtiroler Spezialitäten bewirtet, daß dem Bauern um 11 Uhr der Wein ausging. Mit dem Taxi wurden wir gruppenweise in die verschiedenen Quartiere gebracht. Für den nächsten Tag war ein Frühschoppen vorgesehen, doch es hatte in der Nacht so zu schneien angefangen, daß wir den Ritten fluchtartig verließen um mit dem großen Bus heil unten anzukommen. Selbst die Brennerautobahn hatte eine geschlossene Schneedecke. Abendessen beim Fischerwirt am Achensee. Dank an den Busfahrer Kieweg Sepp fürs gute Heimbringen und dem Verein für den schönen Ausflug und die Kostenübernahme.

10. Dezember 1990 Ausschußsitzung
1. Absage Lüneburgerheide
2. Theatervorhang Spende beträgt 2000,- DM Rest zahlt Verein. Malen tut der Hagn Markus
3. Weihnachtsspiel der Kinder. Nikolaus bringt Packerl, es wird kein Eintritt verlangt
4. Hauptversammlung, wir brauchen neuen 1. Kassier, 1. Schriftführer, Hüttenwart und Fahnenjunker
5. Brauereigarnituren fürs Waldfest werden künftig mit einer Leihgebühr belegt.
6. Hergottlwinkl in der Stube ist so leer. Verspochene Spende noch offen.

15. Dezember 1990 Weihnachtsfeier der Kinder- und Jugendgruppe
Es sollte eigentlich nur eine Feier mit Musik und Gesang werden. Doch auf Wunsch der Kinder, die ja alle gern Theater spielen, wurden von Ludwig Hörth doch noch 3 kurze Spiele einstudiert.
So wurde aus dem geplanten kleinen Programm doch wieder ein Großes. Die Kinder ernteten viel Beifall. Der hl. Nikolaus belohnte alle mit einem Sackerl.

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1991

5. Januar 1991 Neujahrs- und Dreikönigssingen

10. Januar 1991 Ausschußsitzung
:
Wir beraten wie die ausscheidenden Ausschußmitglieder zu ersetzen sind, dann geht es nochmals um den Theatervorhang, neuer Antrag auf Zuschuß vom Hörth Ludwig gestellt.
Diskussion über Aufnahme neuer Mitglieder, die Jugend möcht gern ein Faschingsrodeln veranstalten.

Die Verstorbenen des Vereinsjahres 1990 waren:
Hans Edbauer und Hans Stillner

Mirzl Schnitzenbaumer 1. Schriftführerin

Protokoll zur Hauptversammlung am Samstag den 19. Januar 1991 im Leonhardstoanahof in Kreuth
76 Mitglieder folgten der schriftlichen Einladung zur diesjährigen Hauptversammlung.
Der 1. Sepp Sanktjohanser begrüßte die anwesenden Vereinsmitglieder, Ehrenmitglieder und Herrn Pfarrer Ben Eilers.
Er bat alle sich zum Gedenken der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder Hans Edbauer und Hans Stillner zu erheben.
Sepp Sanktjohanser verlas nun die einzelnen Tagesordnungspunkte.

1. In seinem Bericht dankte der 1. Vorsitzende den Mitgliedern für ihre Mitarbeit, ausrücken beim Jahrtag, Jubiläumsfesten und Waldfesten, den Theaterspielern und besonders den Aktiven für ihren Einsatz in verschiedenen Veranstaltungen. Besonders hob er das Waldfest, das bei sehr gutem Wetter stattfand, hervor. Vorallem weil man zum 1. Mal weniger Papp- und Plastikgeschirr verwendete, sondern ganz normales Glas und Porzellan. Besonders würdigte er die Küchenmannschaft, die die Geschirrberge abspülen mußte. Weiter freute er sich, daß auch der Ausflug zum Tärggelen so schön war und allen Beteiligten wohl lange in Erinnerung bleiben wird.

2. Es folgt der Kassenbericht von Lisi Winkler. Der 1. Vorsitzende dankte ihr und bittet die Versammlung um Entlastung. Dieser erfolgte nach dem Bericht der Kassenprüfer Strillinger und Rettermeier einstimmig. Sepp Sanktjohanser deutet kurz auf den Kassenbericht der Leonhardstoanagesellschaft hin. Dieser ist für jeden einsehbar.

3. Mirzl Schnitzenbaumer liest aus dem Protokollbuch. Leonhard Walch wird um 1 Jahr verspätet für seine Treue zum Verein mit dem Ehrenzeichen (25 Jahre) geehrt.

4. Der Wahlausschuß mit Hans Reich, Hartl Walch und Bernd Breunig wird gebildet. Reich entlastet die Vorstandschaft durch die Versammlung einstimmig, durch Akklamation. 4 Anwesende sind nicht wahlberchtigt, da sie noch keine 18 Jahre alt sind. Sepp Sanktjohanser würdigt jetzt die ausscheidenden Ausschußmitglieder und dank Mirzl Schnitzenbaumer und vor allem Lisi Winkler für 30 Jahre Kassier. Sie machte ihre Arbeit stets vorbildlich, gewissenhaft und umsichtig. Allerdings der Glückshafen am Waldfest wird ihr weiterhin bleiben.

5. Nun bittet Sepp Sanktjohanser den Wahlausschuß tätig zu werden. Hans Reich bittet um Vorschläge. Gewählt werden durch Akklamation:

1. Vorstand: Sanktjohanser Sepp
2. Vorstand: Gloggner Georg
1. Kassier: Spiegler Anton
2. Kassiererin: Sanktjohanser Regina
1. Schriftführerin: Rohnbogner Ilse
2. Schriftführer: Wimmer Christine
1. Fahnenjunker: Jennerwein Christoph
2. Fahnenjunker: Bierschneider Rainer
1. Hüttenwart: Winkler Gottfried
2. Hüttenwart: Baudrexl Bertl
1. Vorplattler: Hörth Martin
2. Vorplattler: Gloggner Thomas
Jugendbetreuer männl.: Hörth Ludwig
Jugendbetreuerin weiblich: Schnitzenbaumer Mirzl
Dirndlvertreterin: Strohmeyer Martina
Theaterwart: Hans Kandlinger (Thoma)
Beisitzer: Rohnbogner Bernd
Beisitzer: Winkler Lisi
Kassenprüfer: Bierschneider Sepp und Hagn Thomas

Hans Reich schließt die Wahl ab und übergibt an Sepp Sanktjohanser. Dieser dankt allen.

Es folgt ein kurzer Überblick für das Jahr 1991.
a) Es gibt einen neuen Theatervorhang
b) Theater ist am 5., 6., 7. und 12., 13. und 14. April 1991.
Sepp Sanktjohanser wünscht Erfolg und Gesundheit
c) Die Heimatabende werden wegen abnehmender Besucherzahlen neu gestaltet, event. mit neuer Leitung. Sie werden in den Leonhardstoanahof verlegt.
d) Am 28. Juli 91 ist unser Waldfest angesagt.

6. A. Strillinger fragte, warum wir 2x im Telefonbuch stehen. Es muß Gebirgstrachtenerhaltungsverein heißen, aber viele suchen unter Leonhardstoana. Deshalb 2x. Strillinger fragte auch wegen einer Spende für die Kirchenrenovierung nach. Es wurde bereits über die Gesellschaft gespendet. Der Pfarrer bittet um einen netten Halter für die gespendeten Gläckchen anläßlich der Leonhardifahrten. Wir reden im Ausschuß darüber. Thomas Hörth will wissen, wieviele Mitglieder der Verein hat. Es sind bis zum Tag der Hauptversammlung genau 361. Der Vorstand weist nocheinmal auf einen Zuschuß fürs Trachtengwand hin. Toni Hagn fragt, ob die Skiclubhütte am Waldfestplatz gebaut werden darf. Sie wird gebaut, unter gleichzeitiger Nutzung beim Waldfest für den Glückshafen. Thomas Hörth möchte, daß die Aufnahme neuer Mitglieder im Ausschuß besprochen wird. Außerdem sollten die Neuzugänge in der Hauptversammlung erwähnt werden.

Sepp Sanktjohanser dankt der Versammlung.
Im Anschluß zeigte Ludwig Hörth noch einen Nostalgie-Diavortrag, der begeisterten Anklang fand.

Kreuth, den 19. Januar 1991 J. Sanktjohanser 1. Vorstand Ilse Rohnbogner 1. Schriftführerin

2.2.1991 Hans Wimmer-Gedächtnislauf
Leonhardstoana I 8. Platz
Leonhardstoana II 22. Platz (Dirndl)
Stammtisch Leohof 28- Platz (Letzter)

9.2.1991 Kinderfasching in Rottach-Egern

11.2.1991 Lumpenball ist wegen Golgkrieg abgesagt

25.2.1991 Ausschußsitzung
:
Maler Markus Hagn legt Entwurf für Theatervorhang vor. Wir sind mit kleinen Änderungen einverstanden. Wichtig ist, daß das Trachtenpaar gut drauf ist.
Die Preise fürs Bier und damit sämtlichen anderen Getränke sind gestiegen.Wir legen die Preise der Getränkekarte neu fest.
Anschaffung neuer Schaber mit dem Hofnamen, 30 Stück weiß + 10 Stück andere Farbe (blau).

12.3.1991 Ausschußsitzung:
1.) Der Pachtzins der Gesellschaft an den Verein wird von 25 auf 30 % erhöht
2.) Theatervorverkauf am Dienstag 2. April 18 Uhr im Lesesaal. Eintritt DM 8,-
3.) Müllabfuhr: Wir nehmen eine kleinere Tonne (120l) und sortieren den Müll besser
4.) Hochzeit und Wein sind bei größeren Hochzeiten im Hof nicht möglich
5.) Beim Waldfest benützen wir nicht das Geschirrmobil sondern wir kaufen uns unser Geschirr und Besteck selber und machens auch selber. Vielleicht können wir günstig was aus der Raineralm haben, anrufen
7.) Termine für die Heimatabende: 26.6., 14.8. und 11.9.91, Waldfest ist am 28.7.91.

5.4.1991 Nach 25 Theaterproben ist heute endlich Premiere.
"Der alte V.". Alle 6 Aufführungen sind ausverkauft.

14.4.1991 Auch die letzte Vorstellung war wieder ein großer Erfolg.
Es hat uns allen viel Spaß gemacht.

25.4.1991 Zur Freude unserer Jugend beginnen wieder die Plattlerproben

15.+16.6.1991 Dorftunier in Kreuth:

beim Tauziehen wird die Mannschaft der Leonhardstoana 1. (Teilnehmer: Gloggner Schorsch, Lindl Karl, Rohnbogner Bernd, Hörth Thomas + Vögele Veit).
Beim Fußball wurden unsere Damen 2. mit Frank Stefani, Willibald Christine, Hörth Bärbi, Wimmer Christine, Gloggner Susi, Rohnbogner Ulrike und Kerstin. (Die Männer belegten den ? Platz)

25.6.1991 Heimatabend zum 1. Mal im Leo-Hof
Ansager: Bertl Hinterholzer - Waakirchen
Teilnehgmende Gruppen: Kreuther Klarinettenmusi, Isarwinkler Sängerinnen, Rottacher Sänger, Tegernseer Zithermusi, Kreuther Jugendmusik, Leonhardstoana Platter Aktive und Jugend.
Ein sehr schöner Abend, doch leider nur 57 Eintrittskarten verkauft. Hoffentlich werden es das nächste Mal mehr.

1.7.1991 Ausschußsitzung:
1. Hauptthema: Waldfest am 26.7.91
2. Heimatabend: wir müssen auf jeden Fall mehr Werbung machen. Der nächste Temin ist der 14.8.91

12.7.1991 Mit viel Spaß und Unterhaltung wurden Kinder aus Tschernobyl betreut.

15.7.1991 Ausschußsitzung: 1. Für die letzten 5 Veranstaltungen beim Theater müssen wir noch je 60,- bia 80,- DM nachzahlen (85,-)
2. Waldfest: die Bestellungen sind alle klar, jetzt brauchts nur mehr die Personaleinteilung.
Die Parkplatzeinweisung regelt die Feuerwehr.

28.7.1991 Waldfest

Es fängt sehr gut an, aber leider hatten wir am Nachmittag heftigen Regen, der alles Platzen ließ. Wir beschlossen bei einer kurzen Ausschußsitzung das Waldfest abzusagen und um eine Woche zu verschieben.

3.8.1991 Kinderplatteln bei den Wallberglern
Wir waren mit unseren Jüngsten dabei. Es war ein schöner, heißer Samstagnachmittag und die Kinder glühten vor Aufregung und waren trotz kleiner Fehler mit Feuereifer bei der Sache.

4.8.1991 2. Anlauf zum Waldfest,
diesmal klappts bestens und alle Helfer müssen sehr fleißig sein, da sehr viele Gäste da waren. 1. Opfer war die Kaffeemaschine in der Kaffeebude.

14.8.1991 2. Heimatabend in Kreuth
Diesmal war der Hof bis auf den letzten Platz gefüllt. Der Sepp war sehr zufrieden. Die Mitwirkenden: Rottacher Tanzlmusi, Geschw. Wackersberger, Schlierseer Sänger, Kreuther Viergesang, Musik- Jugend und Plattlergruppe der Leonhardstoana, Ansage Gustl Bauer.

9.9.1991 Ausschußsitzung:
1. Waldfestnachlese: in Zukunft noch etwas mehr Besteck und Teller. Sehr gute Einnahmen. Grillbude und Bühne sollten vergrößert bzw. erneuert werden.
2. Geburtstagsgeschenk schon beim 60. und dann alle 5 Jahre, ab neues Vereinsjahr.
3. Die Feuerwehr kommt zum Hof anschauen. DM 100,- für Bierkasse
4. Strom für Skiclubhüttenbau umsonst
5. Strom-, Kanal- und sonstige Benützungsgebühren pro Waldfesttag auf DM 300,- festgesetzt.
6. Floßfahrt für nächstes Jahr anfragen
7. verschiedene Termine:

3. Oktober Kinderausflug ins Silberbergwerk nach Schwaz;

13. Oktober Vereinsausflug Richtung Chiemsee;

20. Oktober Kirchweih/Jahrtag;

23. November Mitarbeiteressen im Hof

11.9.1991 Heimatabend

Ansage: Hans Kandlinger
Mitwirkende: Miesbacher Musikanten, Kreuther Saitenquintett, Pinzenauer Sänger, Musikjugendgruppe der Leos, und zum 1.x und mit viel Applaus Volksliederchor Kreuth, Leitung Rehle Rudi, Plattler- und Jugendgruppe der Leos.

3.10.1991 Ausflug der Leonhardstoana- Kindergruppe nach Schwaz ins Silberbergwerk und zum Sündenabbüßen nach St. Georgenberg

13.10.1991 Vereinsausflug

Im voll besetzten Bus gings über Bad Feilnbach nach Seebruck - Mittagessen, von dort über Ruhpolding nach Labau ins Holzknechtmuseum, anschließend Reit im Winkl Kaffee trinken, zurück über Kössen - Inntal - Achensee - Einkehr zum Abendessen und ratschn bei Fischerwirt in Maurach. Trotz trüben Wetters ein schöner Tag.

20.10.1991 Kirchweihsonntag und Jahrtag des Vereins
Besonders schön waren die zahlreichen Fahnenabordnungen und der Festgottesdienst - 500. Kirchweihfest Kreuth. Anschließend Mittagessen und Tanz im Hof. Es spielte der Ruapp.

6.11.1991 Leonhardifahrt bei leider etwas naßkaltem Wetter.
Dafür wars hernach im Hof und Schützenhaus um so gemütlicher. Am Abend gut besuchter Ball im Hof.

23.11.1991 Essen der Waldfestmitarbeiter
Sepp dankte allen fürs Mitarbeiten. Anschließend ließen wir uns bei einem sehr guten Schweinsrollbraten, Salaten - natürlich selbstgemacht - und anderen Schmankerl schmecken.

25.11.1991 Ausschußsitzung
1. Ludwig probt schon wieder seit einiger Zeit mit den Kindern fürs Kindertheater. Es findet am 13. + 14.12. jeweils um 19.30 Uhr und am 15.1.2 um 15 Uhr statt. Der Eintritt ist 5,-. Kartenvorverkauf am 9.12. Der Altennachmittag ist am 22.12. um 15 Uhr. Eintritt, Kaffee und Kuchen frei. Für die Kinder kommt heuer das Christkindl mit einem Packerl.
2. Die nächste Hauptversammlung ist am 25.1.1992
3. Die Spende für die Kirche fällt wesentlich höher aus als gedacht. Zunächst hatten wir schon bei der Außenrestaurierung 1500,- DM für die Kugel spendiert. Durch Vorschlag bei der HV vom Strillinger Anderl sollte der Verein nocheinmal 3000,- DM spenden. Pfarrer Ben Eilers machte den Vorschlag für ein neues Geläut an der Sakristeitür. Wir nahmen an und bekamen jetzt die Rechnung über DM 3489.54. Welcher Kreuther Verein hat noch soviel gespendet?
4. Die Tanzbühne muß erneuert werden. Wir bekommen beim Forstamt Kreuth feinjährige Tannen für 60,- bis 80,- /fm.
5. Das Theater der Erwachsenen muß diesmal etwas eher stattfinden, da Firmung am 2. Mai 1992 ist.
6. 4. Januar 1992 Neujahrssingen
7. Bei Festen im Leo-Hof muß der Schenkkellner ab 3 Uhr von der feiernden Gesellschaft bezahlt werden. 30,-/Std.
8. Kinder Faschingszug nehmen wir nicht teil, da der große Faschingszug heuer in Kreuth stattfindet. Am Rosenmontag ist Lumpenball im Hof.
9. Die Aktiven wollen mehr Geld fürs aufziagn am Heimatabend. 200,- anstatt 150,-. Da Essen und Getränke frei, nein.
10. Die Dirndl wollen für die Trachtenwaldfeste und Trachtenball wegen der anfallenden Kosten eine Anerkennung von je 10,-, also 30,- jährlich. Wir probierens.
11. Für den Fahnenjunker brauchen wir neue Schärpen und die Fah rauct neue Haub.
12. 1993 besteht der Hof 10 Jahre. Wir sollen uns schön langsam Gedanken fürs Jubiläum machen.

13.,14.,15. + 22.12.91 Kindertheater
Bei vollbesetztem Haus kamen die Stücke Herbergssuche, Hirtenspiel und "DAs schönste Geschenk" zur Aufführung. Dank Hörth Ludwig und allen Helfern vor und hinter der Bühne wurde es wieder ein großer Erfolg. Leiglich die Besucherzahlen am Seniorennachmittag waren etwas gering.

4. Januar 1992 Neujahrs- und Dreikönigssingen im Hof.
Ansager war Beni Eisenburg und die Mitwirkenden waren Geschwister Röpfl, Tölzer Sänger, Kreuther Hausmusik + Mittenwalder Maultrommelduo. Der Abend war ausverkauft.

Die Toten im Jahr 1991 waren:
Betty Baudrexl, Thomas Lackermeier und Rudolf Heigenlechner.

Ilse Rohnbogner 1. Schriftführerin

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1992

Protokoll zur Hauptversammlung am 25.1.92

60 Mitglieder folgtren der schriftlichen Einladung zur diesjährigen Hauptversammlung.
Der 1. Vorsitzende Sepp Sanktjohanser begrüßte die anwesenden Vereinsmitglieder, Ehrenmitglieder und Herrn Pfarrer Ben Eilers.
Zum Gedenken der im letzten Jahr Verstorbenen Betty Baudrexl, Thomas Lackermeier und Rudolf Heigenlechner erhoben sich alle.
Sepp Sanktjohanser verlas nun die einzelnen Tagesordnungspunkte und berichtete nun über das vergangene Vereinsjahr. Er dankte den Mitgliedern für ihre Mitarbeit beim Waldfest, fürs ausrücken am Jahrtag und bei Jubiläumsfesten, den Theaterspielern und den Aktiven. Besonders würdigte er die Küchenmannschaft am Waldfest. Weiter bedankte sich der Sepp beim Hörth Ludwig für die viele Mühe mit den Kindern beim Weihanchtsspiel, ebenso Brigitte und Schorsch Gloggner für die viele Zeit die sie dem Verein opfern.
Nachdem er noch über den Vereinsausflug, das Erwachsenen- und Kindertheater berichtet hatte wurde aus dem Protokollbuch über das vergangene Jahr berichtet.
Als nächstes folgte der Kasenbericht vom Spiegler Toni. Die Entlastung erfolgte nach dem Bericht der Kassenprüfer Sepp Bierschneider und Thomas Hagn einstimmig. Der Kassenbericht der Leonhardstoanagesellschaft ist für jeden einsehbar.
Sepp Sanktjohanser dankte nochmal der Lisi Winkler für ihre 30jährige Tätigkeit als Kassier und überreichte ihr einen Haus- und Wettersegen hinter Glas von Wolfgang Pöschl.
Jetzt gab es neue Termine frü 1992:
Kinderfasching 23.2.92; Theater am 19., 20., 24., 25., 26. und 30.4.92.
Waldfest 26.7., Heimatabende am 24.6., 5.8., und 2.9.92.
Herr Pfarrer bedankte sich nochmals für den Sakristeiglockenstuhl und für die Mitgestaltung zur 800 Jahrfeier der Kirche.
Marianne Hörth fragte nach einem Notausgang, da die Türen in die falsche Richtung aufgehen und alle Fenster vergittert sind. Im Februar wird mit der Gemeinde, Reich Hans und einigen Ausschußmitgliedern eine Feuerbeschau vorgenommen. Bei nächster Gelegenheit wird nochmal darüber dieskutiert.
Der Vorstand beendete den offiziellen Teil der Sitzung und Ludwig Hörth zeigte noch etliche seiner neueren und älteren Dias, sehr zur Freude der Anwesenden.

Kreuth den 30. Januar 1992 Ilse Rohnbogner Schriftführerin

8.2.92 Hans Wimmer-Gedächtnispokal.
Auch Leonhardstoana meldeten sich zur Teilnahme.
6. wurden Leonhardstoana I, männlich. 8. Leonhardstoana II, weiblich (4,7 Sec.), 28. Leonhardstoanastammtisch, männlich.

23.2.92 Kinderfaschingszug in Kreuth mit anschließender Gaudi im Leonhardstoanahof mit sehr vielen Teilnehmern.

2.3.92 Lumpenball im Hof
Das ganze Haus war restlos überfüllt.

25.3.92 Ausschußsitzung:
1. Notausgang im Saal zur Weißach hin. Ein Fesnster wird zur Paniktüre umgewandelt. Der Abgang erfolgt über eine Tennenbrücke. Fertigstellungstermin ist der 31.12.92.
2. Am Sonntag 28.3. opfern wir uns zum Bierzeichenversaufen im Bräustüberl.
3. Theater: Vorverkauf am Montag 13.4., 19 Uhr Leseraum - Kuramz, Eintritt 10,- DM, Plakate müssen noch gedruckt werden und ein kleiner Artikel kommt in die Zeitung. Ehrenmitglieder bekommen kostenlose Eintrittskarten.
4. Die Bierpreise sind leider schon wieder teurer geworden. Wir müssen die Speise- und Getränkekarte ausgleichen.

19.4.-30.4.92 Die Theatertruppe hatte auch heuer wieder an sechs Abenden sehr viel Erfolg.
Die Aufführungen waren bis auf eine ausverkauft. Das Stück hieß: "Das Prämienkind", Regie führte Hans Kandlinger.

9.5.92 Die Aktiven waren zu Fernsehaufzeichnungen der Sendung "auf der Couch" in Stuttgart (Leitung Franz Xaver Krötz)

Juni: Fahrt der Aktiven nach Bonn zum Volkstanztreffen "Sport und Kultur".

20.+21.6.92 Beim Dorfturnier waren wir wieder recht erfolgreich.

Bei Tauziehen wurden die Damen wie auch die Herren "1.". Im Fußball wurden beide "3."

22.6.92 Ausschußsitzung:
1. Verpflegung der Mitwirkenden am Heimatabend. Die Musik und die Mitwirkenden der Kinder-, Jugend- und Aktiven Plattlergruppe der Leos erhalten 2 Zeichen Getränke + Brotzeit frei. Die restlichen Mitwirkenden erhalten zwei Zeichen für Getränke.
2. Die Weißachau hat den Pacht von 1600,- auf DM 2000,- erhöht,
3. Waldfest: Manfred Harrer möchte Steckerlfische braten. Aus Wettbewerbsgründen kann dies der Verein nicht tun, aber wir wissen noch nicht wie und wo. Die Entscheidung wird ein jahr verschoben.
4. Wir brauchen für die Kaffeebude eine neue Kaffeemaschine. Die Fa. Behrens wird beauftragt.
5. Die Spülmaschine für die Bierkrüge ist bei schlechtem Wetter nicht verfügbar. Sie könnte eventl. in München geholt werden.
6. Verschiedene Gewehre sind kaputt und müßten ersetzt werden. Die Kostenfrage, auch mit den anderen Vereinen muß noch geklärt werden
. 7. Die Skiclubhütte mit dem neuen Glückshafen ist woweit fertig. Die alte Glückshafenbuder wird probeweise als Brotzeitbude aufgestellt.
8. Wir suchen schon seit längerer Zeit für eine Spielmöglichkeit für Kinder, in Frage käme eine Art Seilbahn von Baum zu Baum. Es müssen noch die Fragen der Kosten und Haftung geklärt werden.

24.6.92 1. Heimatabend:
Ansage: Hans Kandlinger
Mitwirkende: Rottacher Sänger, Kreuther Sänger, Kreuther Saitenmusi, Kreuther Klarinettenmusi, Jugend und Aktive der Leos.

11.7.192 Jugendplatteln in Schaftlach.
Wir waren mit 45 Kindern die stärkste Gruppe.

13.7.92 Ausschußsitzung beim Winkler Gottfried
Hauptthema war das Waldfest:
1. Mitarbeiteressen findet wieder im November statt.
2. Bestellungen: Von jedem Verein wurde ein neues Gewehr gekauft, nächstes Jahr nocheinmal.
3. Die Preise müssen angepaßt werden.
4. Mitarbeiter werden eingeteilt
5. Die Aktiven müssen am Samstag, 25.7., das Geschirr spülen und die Bar dekorieren.
Nach dem offiziellen Teil gabs noch eine zünftige Brotzeit und etliche 1/2 Bier.

26.7.92 Ein Waldfest wies im Bilderbuch steht.
Das 1. Opfer war wiedereinmal die Kaffeemaschine. Es war wohl das beste Waldfest das wir bisher hatten.

5.8.92 Heimatabend
Leitung Hans Kandlinger
Mitwirkende: Waller Tanzlmusi, Tegernseer Musikanten, Isarwinkler Sänger, Kreuther Dorfchor, Setzbergmusi, Kinder und Aktive der Leos.

29.+30.8.92 Ausflug mit den Kindern
Von Kreuth aus mit dem Fahrrad un die Söllbach-Winterstubn. Am Samstag wars noch sehr heiß. Am Sonntag wars Wetter unbeständig. Am Samstagabend gabs Grillfleisch und spiele mit den Kindern. Am Sonntagmittag gings übern Bauern in der Au, wo wir zu Mittag aßen, wieder auf dem Fahrrad zurück nach Kreuth.

14.9.92 Ausschußsitzung
1. Der Notausgang kommt nach Westen
2. Ausflug am 8.11.92 Richtung Berchtesgadner Land. Der Verein bezahlt Fahrt und eventl. Eintritt und 20,- DM Verzehrgeld. Für den Ausflug 93 soll ich für Christi Himmelfahrt wegen einer Floßfahrt schauen.
3. Das Essen für die Waldfestmitarbeiter ist am 21.11.92. Es gibt Rollbraten, Salate, Nachspeise, Köse und Obst.
4. Am 18. Oktober ist unser Jahrtag
5. Es müssen 30 Stühle bestellt werden.
6. Fürs nächste Waldfest gibts einen neuen Würstlgrill
7. Das Weihnachtstheater findet am 19.+20.12. statt. Einen Altennachmittag machen wir nur mehr alle 2 Jahre.

16.9.92 Heimatabend
Ansage Hans Kandlinger

18.10.92 Jahrtag
Leider bei Schnee und Kälte. Aber sonst wars schön.

6.11.92 Leonhardifahrt in Kreuth
Es war wunderbar warm und sonnig.

8.11.92 Ausflug
27 Teilnehmer fahren mit. Busjahrer war wieder Sepp Kieweg. Die Fahrt ging auf der Autobahn - Salzburg, Ausfahrt Traunstein - Schneizlreuth.
Frühschoppen endlich nach einiger Suche einer offenen Wirtschaft auf der Reiteralpe-Nutzkaser. Anschließend leider regnerische Wanderung durch die Wimbachklamm zum Wimbachgries unterhalb des Watzmann.
Weiterfahrt nach Bad Reichenhall und Besichtigung des Gradierwerkes, das leider momentan nicht in Betrieb ist. Anschließend Kaffeetrinken. Heimfahrt über Autobahn zunächst bis Ausfahrt Prien. Abendessen im Geigerhof in Frasdorf-Leitenberg. Dort waren wir sehr gesellig und lustig bis spät abends. Ankunft in Kreuth 0.30 Uhr. Leider hats den ganzen Tag geregnet.

21.11.92 Mitarbeiteressen
Es war wieder sehr gut und viel, bei bester Stimmung.

19.+20.12.92 Weihnachtstheater unserer Kinder bei 2x ausverkauftem Haus.
Es war wieder wunderschön und ein Riesenkompliment an den Ludwig und seine Helfer für die viele Arbeit.

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1993

2.1.93 Heimatabend

Leitung Gustl Bauer, Mitwirkende: Danzlmusi Edelmann, Geschw. Wackersberger, Schlierseer Sänger, Kreuther Viergesang, Kinder- und Jugendplattlergruppe der Leos.

4.1.93 Ausschußsitzung:
1. Volkstanzgruppe aus dem Kreis Lippe möchte im Herbst zu uns kommen. Wir werden einen Abend mit ihnen gestalten.
2. Die Hauptversammlung findet am 23. Januar statt.
3. Ein neuer Maibaum wird aufgestellt, wir bezahlen ihn selbst. Am Abend ist Maitanz. Die Musik dazu suchen die Aktiven aus.
4. Im Herbst wird der Hof 10 Jahre alt. Am 23. Oktober gibts ein Fest für alle Mithelfer und Spender. Am Kirchweihsonntag, der 85. Jahrtag vom Verein, werden die Ortsverbände eingeladen.
5. Am 20. Januar ist eine Sitzung der Verine Skiclub, Fußballer und Leonhardstoana wegen der Mitarbeit beim Waldfest aufbauen und abbauen. Es kommen jeweils 5 Mitglieder.
6. Mit der Floßfahrt wirds heuer nichts, wir probierens aber für 1994 und zwar am 12. Mai. Der Preis fürs Floß beträgt DM 2600,- + Mwst.
7. verschiedenes: Gloggner Thomas möchte für das Jahr 1993 noch einen 2. Vorplattler, Hochzeitsgeschenke bleiben, die Getränke werden um -,20 DM teurer, bei den Heimatabenden werden in Zukunft keine Plätze mehr reserviert, Ehrenmitglieder zahlen keinen Eintritt, für die Kaffeebude benötigen wir noch Kaffeelöffel, Milchkännchen, Kaffeehaferl und Kuchengabeln.
8. Der Wimmerlauf findet am 6, Februar statt.
9. Theatertermine: Ostersonntag, -Montag, daraufflogender Freitag, Samstag, Sonntag. Theaterkarten können am Spieltag an der Abendkasse nicht mehr zurückgegeben werden.

Die Toten dieses Jahres waren:
Gerda Lackermeier und Viktoria Stoib.

Ilse Rohnbogner 1. Schriftführerin

Protokoll zur Hauptversammlung am 23.01.1993
TOP I: 56 Mitglieder folgten der schriftlichen Einladung zur diesjährigen Hauptversammlung. Der 1. Vorsitzende, Sepp Sanktjohanser, begrüßte die anwesenden Ehrenmitglieder und Vereinsmitglieder.

TOP II: Der 1. Vorstand bat alle sich zum Gedenken der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder Viktoria Stoib und Gerda Lackermeier zu erheben.

TOP III: Anschließend verlas er die einzelnen Tagesordnungspunkte und berichtete über das vergangene Vereinsjahr.
Im Mai 92 waren 5 Paare zum Plattln in Stuttgart, zur Sendung "auf der Couch" von Franz Xaver Krötz,
im Juni fuhren Vertreter des Vereins nach Bonn zum Volkstanzgruppentreffen Sport und Kultur,
das Waldfest - 92 war das beste Waldfest seit Bestehen des Vereins. Besonderer Dank galt der Küchenmannschaft beim Spülen. Wir sind übrigens der einzige Verein rund um den Tegernsee, der kein Papp- oder Plastikgeschirr verwendet.
Im November 92 fand der allgemeine Ausflug in Richtung Berchtesgaden statt,
Ludwig Hörth führte wieder Regie beim Weihnachtstheater der Kinder wofür sich Sepp Sanktjohanser herzlich bedankte.v Hans Kandlinger führte Regie beim "Prämienkind". Es gab 6 Aufführungen bei vollem Haus und großen Erfolg.
Der Vorstand bedankte sich bei den Waldfestmitarbeitern, fürs ausrücken beim Jahrtag und Jubiläumsfesten,
den Theaterspielern
und besonders den Aktiven für ihre vielen Einsätze.
Besonderer Dank galt Brigitte und Schorsch Gloggner für ihren unermüdlichen Einsatz.

TOP IV: Ilse Rohnbogner las aus dem Protokollbuch und von Toni Spiegler erfolgte der Kassenbericht. Nach dem Bericht der Kassenprüfer folgt die einstimmige Entlastung durch die Versammlung. Der Bericht der Leonhardstoanagesellschaft ist jederzeit einsehbar.

TOP V:Es folgt die Ehrung für langjährige Mitglieder:
60 Jahre: Leo Rettermaier und Ottilie Schubert
für 40 Jahre: Sepp Stich und Peter Reifenstuhl
für 25 Jahre: Rosi Mehringer, Annemarie Sanktjohanser, Mirzl Schnitzenbaumer, Judith Winkler und Thomas Hörth.
Besonders geehrt wurde Sepp Sanktjohanser für 25 Jahre 1. Vorstand mit einem Bowle-Geschirr.

TOP VI: In der Vorschau für das kommende Jahr gab es folgendes:
An Ostern wird wieder Theater gespielt "Bäckermeister Striezl", ein Maibaum wird aufgestellt, abends ist Maimusi im Hof, 25.7. Waldfest, Kirchweihsonntag 85. Jahrtag, Ortsvereine werden eingeladen, 23.10. - 10 Jahre Leonhardstoanahof-Festabend.

TOP VII: Verschiedenes: Toni Spiegler berichtet, daß die Anträge für Zuschüsse zum Trachtengwand zurückgegangen sind, er meint, die Leute trauen sich nicht so recht, in die Limobude sollte ein neuer Boden rein, meint Mehnert Anni und Winkler Judith möchte eine neue Kaffeemaschine.

TOP VIII: Der Vorstand beendet den offiziellen Teil der Sitzung. Anschließend zeigt Lino Hoffmann eien Film "von Rio des Janeiro bis Feuerland" der viel Beachtung fand.

Kreuth, den 31 Januar 93 I. Rohnbogner

21.1.93 1. Theaterprobe.
Das Stück heißt "Bäckermeister Striezl"

3.2.93 Heute mußten wir Sepp Winkler sen. zu Grabe tragen.
Er war Mitglied der Wiedergründungsversammlung am 23.2.46, bis 1960 war er als 1. Vorstand tätig und wurde später zum Ehrenmitglied ernannt.

6.2.93 Beim 7. Hans Wimmer Gedächtnislauf
belegten die Leonhardstoana I einen hervorragenden 3. Platz, die Mädchen wurden 9. und der Stammtisch belegte den 30. und letzten Platz

22.2.93 Lumpenball!
Der Hof war wiedereinmal überfüllt.

6.4.93 Ausschußsitzung:
Maibaum wird von Herzog Max gestiftet, die Fahne kaufen wir;
der Vorreiter bei der Leonhardifahrt soll auf Antrag von Toni Mehringer eine Standarte tragen, wir sollen uns mit ca. 2000,- DM beteiligen, wir stimmen zu;
Bierzeichen vertrinken am 19.5.93;
Ausflug Ende September; das Dach muß repariert werden;
der Notausgang wird nach dem Waldfest erstellt;
die 30 % vom Verein auf die Gesellschaft werden auf 25 % runtergesetzt;
Putzfrauen und Schankkellner bekommen 16,- DM; wir brauchen einen neuen Würstlgrill, Gas oder Holzkohle?

11.+12., 16.-18.4.93 Die Theatergruppe hat fleißig unter der Regie von Sepp Sollacher sen. geübt und führt mit viel Erfolg und vor ausverkauftem Haus den "Bäckermeister Striezl"auf.

19.5.93 Endlich ist es soweit.
Das Bräustüberl ruft und wir legen uns alle mächtig ins Zeug um möglichst viele Bierzeichen loszuwerden.

23.5.93 175 Jahre Vinzenzius-Verein Kreuth mit Fahnenweihe.
Bei herrlichem Wetter sind wir sehr zahlreich ausgerückt.

14.6.93 Ausschußsitzung:
Vereinsfahne muß renoviert werden. Angebot der Firma Kössinger in Schirling ca. DM 12000,-. Renovierung soll im Dez.-März 97 stattfinden.
Neue Zuschüsse für Trachtenkleidung werden besprochen.
1 neuer Kaffeeautomat für 40 Tassen, DM 398,- + Mwst. wird angeschafft, ebenso ein Gasgrill für die Würstlbude DM 5450,- + Mwst.
Die Brauerei muß wegen Einweisung am Biercontainer angesprochen werden.
Fürs Waldfest müssen noch Kaffeelöffel, Gabeln, Haferl angeschafft werden. Wallberger, Hirschbergler und Leonhardstoana machen einen gemeinsamen Ausflug ins Zillertal.

19.+20.6.93 Dorfurnier!
Sehr erfolgreich waren die Damen. Jeweils 1. Platz im Seilziagn und Fußball

20.6.93 Gaujugendtag in Bad Wiessee.
Mirzl und Ludwig sind wieder sehr zahlreich mit den Kindern vertreten.

17.7.93 Ausschußsitzung:
Überwiegend Besprechung wegen Waldfest. Lospreise werden auf DM -,40 für 1 Stück und DM 1,- für 3 Stück festgelegt. Die Mischung bleibt bei 1:9.
Bei der Druckerei wurden auch schon die Plakate und Eintrittskarten bestellt.
An Leonhardi wollen 30 Franzosen kommen und im Hof reservieren. Dies ist erst nach dem Essen möglich. Wir möchten zusammen mit dem Skiclub ein Holzkästchen für aktuelle Termine aufhängen.
Einweihung neuer Gasgrill.

14.7.93 Heimatabend mit:
Kreuther Klarinettenmusi, Isarwinkler Sängerinnen, Schwarzentenn Musdi, Rottacher Sänger, Kinder + Aktive Plattler, Leitung Hans Kandlinger

19.7.93 Ausschußsitzung:
Einteilung der Mitarbeiter,
restliche Bestellungen,
Lospreis neu 1 Stück -,50, 5 Stück 2,-, 1 Schuß -,40, 3 Schuß 1,-.
Kinder und Aktive auf Kuchen ansprechen.
Das Maibaumtaferl ist hinterm Holzstoß aufgetaucht. Aus dem alten Maibaum werden 3 Tische und 3 Bänke gefertigt.

25.7.93 Leider etwas verregnetes Waldfest,
wir wiederholen nicht mehr. Trotzdem allen Helfern ein herzliches Vergelts Gott.

18.8.93 Heimatabend:
Rottacher Musikanten, Röpfl Männergesang, Kreuther Viergesang, Harfenduo Lehmhofer/Büchl, Kinder und Aktive Plattler, Leitung Gustl Bauer.

4.9.93 Ausflug der Kinder nach Bad Tölz ins Alpamare

6.9.93 Ausschußsitzung
:
Ausflug 2.+3. Oktober Richtung Dachstein oder steirische Weinstraße. Teilnahme ab 16 Jahre. Verzehrbon 20,- + Fahrkosten, eventuell Eintritte übernimmt der Verein. Vorauszahlung fürs Zimmer.
Ausflug der Ausschußmitglieder am 10.10.,
17.10. Leo-Jahrtag und 85. Gründungsfest, Fahnenabordnungen einladen,
23.10. 10 Geburtstag Leo-Hof. Alle Spender, Mitarbeiter und Mitglieder werden eingeladen. Zum Essen gibt es Leberkäs und Kartoffelsalat, hirschbergler Musi spielt,
16.11. Mitarbeiteressen 20 Uhr. Es gibt Hirschbraten mit Knödl.

29.9.93 Heimatabend:
Es wirkten mit die Gmunder Buam, Geschwister Wackersberger, Zwoagsang Trllinger/März, Kreuther Chor, Jugend und Aktive Plattler, ansage Bertl Hinterholzer.

2.+3.10.93 Ausflug ins Dachsteingebirge
Es waren 42 Teilnehmer. Fahrt über Autobahn Salzburg nach Gosau am Dachstein. Dort in einem gemütlichen Gasthof Übernachtung. Es war ein sehr geselliger und lustiger Abend mit Tanz, Dank unserm Ludwig.
Am Sonntag nach dem Frühstück Fahrt nach Obertraun und Besichtigung der Eishöhlen. Beim Abstieg zur Seilbahn regnet es leider. Weiterfahrt nach Trockenlegung einzelner Personen nach Hallstatt am Hallstätter See. Dort war es wunderschön zum Mittagessen einschließlich Ortsbesichtigung. Abfahrt 15 Uhr über Wolfgangsee, Fuschl - Besichtigung eines Technikmuseums - Salzburg - Autobahn.
In Kreuzstraße haben wir noch sehr gut zu Abend gegessen. Ankunft in Kreuth ca. 22.30 Uhr. Dies war der 1. Ausflug ohne Kaffeepause, wir hatten einfach keine Zeit.

10.10.93 Ausflug der Ausschüsse
Wallbergler, Hirschbergler und Leonhardstoana nach Kramsach in Tirol mit Besichtigung des Bauernhofmuseums. Es war ein sehr zünftiger Tag.

17.10.93 Kirchweihsonntag + 85jähriges Vereinsjubiläum.
Es waren sämtliche Ortsvereine dabei, davon 7 mit Fahnenabordnungen.
Es rückten neben Mannerleut und Kindern 32 Schalkfrauen und 11 Miederdirndln aus, es war Gott sei Dank trockenes Wetter. Zum Essen gabs Schweins- und Kalbsbraten.
Unser Vorstand Sepp Sanktjohanser hielt eine Ansprache über 85 Jahre Vereinsleben.

23.10.93 Der Hof hat 10. Geburtstag.
Alle Spender, Mitarbeiter und Mitglieder wurden zu Leberkas und Kartoffelsalat eingeladen. Der Sepp hielt eine schöne Rede und der Ludwig zeigte Bilder aus der Bauzeit des Hofes. Es spielte die Hirschbergler Musi.

6.11.93 Leonhardifahrt in Kreuth

8.11.93 Ausschußsitzung:
Sepp Sanktjohanser zeigte uns 2 von der Fa. Kössinger renovierte Fahnenbänder von unserer Fahne.
Mitglieder die keine Beiträge mehr zahlen werden aus der Kartei gestrichen.
Mitarbeiteressen 16.11.1993
das Weihnachtsspiel der Kinder findet am 10.12.1993 20 Uhr, 11.12.1993 16 Uhr + 20 Uhr, 12.12.1993 16 Uhr Seniorennachmittag mit freiem Eintritt und Verpflegung.
Alle Mitwirkenden Kinder bekommen ein Weihnachtspäckchen.
Neujahrssingen am 2. Januar 94.
Ludwig Hörth möchte neue Mikrofone und eine Mischanlage installieren. Die von ihm ausgesuchten sind uns noch zu teuer, er schaut noch nach billigeren.
Toni Spiegler möchte in Zukunft aus Steuergründen, daß alle Veranstaltungen o.ä. die unter Eigenbedarf geführt werden können auch als solche verbucht werden, da er eine Steuerprüfung diesbezüglich fürchtet.

16.11.93. Mitarbeiteressen.
Helmut Heil spendierte und kochte uns einen Hirschbraten mit Knödel. So was Gutes gabs schon lang nicht mehr. Danach gabs Süßes und Käse.

21.12.93 Ausschußsitzung
Hauptversammlung ist am 22.1.94 mit Neuwahlen. Die Wahl soll nach der Satzung bei der Vorstandschaft geheim, bei den Ausschußmitgliedern per Akklamation erfolgen.
Gibt es bei den Ausschußmitgliedern auch mehrere Vorschläge so werden diese auch geheim gewählt.
Toni Spiegler hört wieder auf. als alter und neuer Kassier würde sich wieder Lisi Winkler zur Verfügung stellen. Die Aktiven müssen einen neuen Vorplattler und eine neue Dirndlvertreterin vorschlagen, die dann bei der Versammlung gewählt werden.
Die Fahne wurde nach Schirling zum Renovieren gebracht. Kosten ca. 10-12000 DM
Waldfest ist am 24.7.94.
Anfrage von Bertl Baudrexl und Christine Wimmer ob nicht der Verein für den Nagl Anderl etwas spenden spenden könnte. Die allgemeine Meinung war, daß jeder persönlich spenden kann, daß zunächst auch die Dringlichkeit geklärt werden sollte (die Versicherungen und Krankenkasse müßten normalerweise ja LFZ usw. leisten) und man auch klären muß, ob die junge Frau Nagl das Geld überhaupt annimmt.
Am 19. Februar ist der Wimmerlauf.

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1994

2.1.94 Neujahrssingen

sehr stimmungsvoll mit den Torracher Bläserquartett, Wackersberger Stubnmusi, Isarwinkler Sängerinnen, Zwoagsang Trellinger-März, Ansage Gustl Bauer

Die Toten des Jahres 1993 waren:
Sepp Winkler, Anton Mehringer, Gabi Schwarz, Maria Eggler

Ilse Rohnbogner Schriftführerin

Protokoll zur Hauptversammlung am 22.1.1994
TOP 1) 79 Mitglieder folgten der schriftlichen Einladung zur diesjährigen HV. Der 1. Vorsitzende, Sepp Sanktjohanser, begrüßte die anwesenden Ehrenmitglieder und Vereinsmitglieder.

TOP 2) Der 1. Vorstand bat alle sich zum Gedenken im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder Mehringer Anton, Schwarz Gabi und Eggler Maria zu erheben. Sepp Sanktjohanser verlas nun die einzelnen TOP wie sie bereits in der Einladung aufgeführt waren.
1. Begrüßung
2. Toteneherung
3. Bericht des 1. Vorsitzenden
4. Bericht aus dem Protokollbuch
5.Kassenbericht und Entlastung des Kassiers
6. Kassenbericht der Gesellschaft
7. Ehrung langjähriger Mitarbeiter
8. Entlastung der Vorstandschaft
9. Neuwahlen
10. Verschiedenes - Wünsche und Anträge

TOP 3) Sepp Sanktjohanser berichtet über die Ereignisse im vergangenen Jahr:
Im April wurde Theater gespielt, das Stück hieß "Bäckermeister Striezl". das bei vollem Saal großen Anklang fand. Regie führte Sepp Sollacher sen.
Im Mai wurde ein Maibaum aufgestellt, der vom Herzog Max spendiert wurde.
Das ganze Jahr übe fanden 3 Heimatabende statt, die leider nicht immer ganz voll waren.Im Juli war unser Waldfest. Wir sind da ein großes Risiko eingegangen, weil am Vormittag schon schwarze Wolken am Himmel hingen. Sepp S. telefonierte mit verschiedenen Wetterstationen und es hieß, daß es zwar regnen könnte, aber nur ein kurzer Schauer. das war dann leider nicht so, denn es hat wie aus Eimern gegossen und das Waldfest mußte um 17 Uhr abgesagt werden.
Im Oktober fuhren ca. 45 Aktive und Passive Leonhardstoanamitglieder ins Dachsteingebirge. Es war sehr nett, nur das Wetter hat wieder einmal nicht mitgespielt. Wir haben die Eishöhlen und auf der Heimfahrt noch ein Technik-Museum besichtigt.
Auch die Kinder führten ein Weihnachtstheater auf, Sepp S. bedankte sich ganz besonders beim Ludwig Hörth für die viele Mühe die er aufbrachte um mit den Kindern das Theater einzustudieren. Eine Vorstellung wurde für die Senioren ab 70 Jahren veranstaltet, die viel Spaß dabei hatten.
Zum Schluß bedankte er sich noch bei den Mitgliedern für ihre Mitarbeit beim Waldfest und fürs Ausrücken beim Jahrtag und Jubiläumsfesten, den Theaterspielern und besonders den Aktiven für ihren Einsatz bei den verschiedenen Veranstaltungen. Ganz besonders bedankte er sich noch bei Brigitte und Schorsch Gloggner, die sehr viel Zeit für den Verein aufbringen.

Vorschau auf das kommende Jahr:
Auch 1994 werden wieder 3 Heimatabende veranstaltet. Im April wird Theater gespielt, diesmal eine Kriminalkomödie "a Schlückerl Ratzengift".
Am 24. Juli 1994 ist Waldfest.
Für den 12. Mai ist es uns endlich gelungen, einen Termin für eine Floßfahrt zu bekommen, was sehr schwierig war. Es können 60 Mitglieder mitfahren.

TOP 4) Ilse Rohnbogner liest aus dem Protokollbuch vor, wodurch so manche Begebenheit wieder ins Gedächtnis gerufen wurde.

TOP 5,6,8) Es folgt der Kassenbericht von Toni Spiegler. Der 1. Vorsitzende dankte ihm und bittet die Versammlung um Entlastung. Diese erfolgte nach dem Bericht der Kassenprüfer Seppi Bierschneider und Thomas Hagn einstimmig. Sepp S. deutet kurz auf den Kassenbericht der Leonhardstoana-Gesellschaft hin. Diese ist für jeden einsehbar.

TOP 7)Nun erfolgte die Ehrung langjähriger Mitglieder. Sepp S. mußte sich bei 5 Mitgliedern entschuldigen, da diese vor 2 Jahren für ihr 25jährige Mitgliedschaft vergessen wurden.

Für 40 Jahre: Winkler Sepp, Mayr Hubert für
25 Jahre: Tebbe Jochen, Hagn Alfred, Gloggner Schorsch, Frank Christa, Eggler Gabi, Engewicht Klaus.

TOP 9) Für die Neuwahlen wurde ein Wahlausschuß aufgestellt:
Reich Hans, Hörth Thomas, Mehringer Toni und Winkler Judith.
Bei dieser Gelegenheit bedankte sich Toni Mehringer beim Verein für die großzügige Spende für die Leonhardi-Standarte.

1. Vorstand: Sanktjohanser Sepp
2. Vorstand: Gloggner Georg
1. Schriftführerin: Rohnbogner Ilse
1. Kassier: Winkler Lisi
2. Kassier: Sanktjohanser Regina
2. Schriftführer: Wimmer Christine
1. Fahnenjunker: Jennerwein Christoph
2. Fahnenjunker: Bierschneider Rainer
1. Hüttenwart: Winkler Gottfried
2. Hüttenwart: Baudrexl Bertl
1. Vorplattler: Bierschneider Seppi
2. Vorplattler: Gloggner Thomas
Dirndlvertreterin: Sanktjohanser Regina
Jugendbetreuer: Hörth Ludwig
Jugendbetreuerin: Schnitzenbaumer Mirzl
Theaterwart: Hans Kandlinger (Thoma)
Beisitzer: Rohnbogner Bernd
Beisitzer: Sollacher Christl
Beisitzer: Spiegler Toni
Kassenprüfer: Spiegler Toni und Hagn Thomas

Sepp Sanktjohanser bedankte sich beim Wahlausschuß und wünschte der neuen Vorstandschaft gute Zusammenarbeit

TOP 10) Ludwig Hörth berichtete, daß es keinen Sinn hat, wenn die Kinder zu früh in die Plattlerprobe kommen, da sie nur rumtoben und die anderen stören. Es wurde beschlossen, die Kinder erst ab der 3. Klasse in den Verein aufzunehmen.
Der Gloggner Schorsch berichtete, daß der Fluchtweg inzwischen fertig gestellt ist und die Tür für den Notausgang bis zum Lumpenball durchgebrochen wird.
Leider wurde schon wieder das Gipfelbuch vom Leonhardstein gestohlen, obwohl es an einem Drahtseil befestigt war. Das einzige Gipfelbuch das wir besitzen ist von 1954.
Der Vorstand beendet den offiziellen Teil der Sitzung. Im Anschluß zeigte Ludwig Hörth alte und neue Dias, die mit viel Freide angeschaut wurden.

Kreuth, den 31. Januar 1994 Ilse Rohnbogner Schriftführerin

29.1.94 Wimmerlauf:
Wir waren mit 3 Mannschaften beteiligt und belegten die Plätze 8 - Leonhardstoana II, 13 - Leonhardstoana I, und 17 - Stammtisch Leonhardstoana.

7.3.94 Ausschußsitzung:
Frankierstempel wird angeschafft,
für die historische Fahne vom Veteranen- und Reservistenverein spenden wir DM 500,-,
ein Mischpult und Flachmikrofon wird für DM 2000,- gekauft,
Theaterstück "a Schlückerl Ratzngift" wird am 8., 9., 10., 15. und 16. April 94 aufgeführt, Vorverkauf 30.3.94, Eintritt DM 10,-.
Am 12. Mai 94 ist unser Vereinsausflug. Wir machen eine Floßfahrt auf der Isar. Kosten DM 2800,-. Bier gibts vom Verein. Brotzeit muß jeder selbst mitbringen. Hin und zurück gehts mit dem Bus, bei der Heimfahrt wird noch eingekehrt. Anmeldeschluß 4.5.94, Unkostenbeitrag DM 40,-, Teilnahme erst ab 16 Jahre.
Der Erlös einer Theaterveranstaltung wird für den Nagl Anderl gespendet. Es sind dies DM 800,-.
Allen Mitgliedern ab 60 Jahre wird zum Geburtstag entweder mit einem gravierten Bierkrug oder einem Geschenkkorb gratuliert (im 5-Jahresrythmus).
Christl Sollacher regt an, daß vor Beginn der Plattlerproben für die Kinder ein Kleidertausch stattfindet, er ist am 9.4.94.
Der Boinkittl-Stoff liegt beim Jennerwein Resä. Die Mädchen bekommen ihn bei Bedarf umsonst, das Nähen müssen sie selbst bezahlen.

30.3.94 Kartenvorverkauf für das Theaterstück "a Schlückerl Ratzngift".
Es bleiben noch etliche Restkarten zum Verkauf im Kuramt.

7.4.94 Generalprobe der Theatergruppe

8.4.94 Premiere des Stücks "a Schlückerl Ratzngift" von Ulla Kling, vor ausverkauftem Haus.

Eine kriminalistische Komödie hervorragend dargestellt von Hans Kandlinger, Traudl Wiedenmann, Trudl Aigner, Sepp Sanktjohanser jun., Stefan Sollacher, Sepp Bartl, Franz Mehnert, Sepp Sollacher jun. und Kathi Schmid. Regie führte Sepp Sollacher sen.

9.4.94 Kleidertausch der Leonhardstoanatracht für Buam und Dirndl im Hof.
Es herrscht rege Beteiligung.

28.4.94 Beginn der Plattlerproben mit den Kindern

12.5.94 Vereinsausflug

Wir machten eine Floßfahrt auf der Isar. Der Transfer nach Wolfratshausen und von München zurück erfolgt durch Bus. Alle Plätze waren vergeben, wir hatten viel Glück mit dem Wetter und viel Spaß auf dem Floß. Auf der Heimfahrt kehrten wir noch im zünftig "Goldenen Tal" in Naring ein und konnten uns nur sehr mühsam überwinden nach Hause zu fahren. Es war wieder ein schöner Ausflug.

1.6.94 Heimatabend.
Leitung Hans Kandlinger mit der Kreuther Klarinettenmusi, Rottacher Sänger, Abwinkler Sängerinnen, Geschwister Wackersberger, Plattler- und Jugendgruppe.

18.+19.6.94 Dorfturnier des FC-Kreuth.
Beim Seilziagn haben wieder einmal nach großartigem Kampf bei den Frauen und Männern gewonnen.

28.6.94 Ausschußsitzung:
Waldfest ist am 24.7.94.
Inserat in die Zeitung und 50-60 Plakate werden rund um den Tegernsee aufgehängt.
Es geht hauptsächlich um die Bestellungen für die einzelnen Buden.
Mirzl besorgt 100 Taschenmesser mit dem Aufdruck "Leonhardstoana". Preis pro Stück DM 2,95, Verkauf an der Brotzeitbude.
Da wir wieder Porzellangeschirr und Besteck verwenden brauchen wir nur einen 1.100 L Container.
Waldfestaufbau ist am 1. und 2. Juli. heiße Diskussion über die Barmusik im Anschluß an die Sitzung.

19.7.94: Ausschußsitzung:
Mitarbeitereinteilung,
Bestellungen,
Bar wird bei schönem Wetter um 18 Uhr eröffnet, weil wir auch einen kleinen Anbau im Freien haben.
Der Zuschuß fürs Mieder (Panzer) wird auch ohne Rechnung bezahlt, da die meisten Näherinnen keine Rechnungen ausstellen.
Gaujugendtag findet am 30.7.94 in Waakirchen statt.

24.7.94 Ja, das war das beste Waldfest, das es je gab.
Bei schönem Wetter überrollten uns die Besucher beinahe und unsere Mitarbeiter hatten alle Hände voll zu tun um dem Ansturm her zu werden. Dafür ein herzliches Vergelts Gott.
Wegen eines tragischen Todesfalles eines Aktiven konnten die Wallberger leider nicht ausrücken.

30.7.94 Gaujugendtag in Waakirchen:
Ludwig Hörth und Mirzl Schnitzenbaumer waren wieder mit den Kindern zahlreich vertreten.

3.8.94 Heimatabend
mit den Rottacher Musikanten, Tegernseer Zithermusi, Kreuther Viergesan, Röpfl Männergesang, Plattler- und Jugendgruppe. Leitung Hans Kandlinger.

3.9.94 Ausflug der Kinder ins Baraibl.
Ludwig Hörth und seine Helfer hatten ganz schön zu tun.

7.9.94 Heimatabend
mit der Kreuther Klarinettenmusi, isarwinkler Sängerinnen, Pinzenauer Sänger, Saitenmusi Duo Brandhofer-Kampfhauer, Plattler- und Jugendgruppe, Leitung Bertl Hinterholzer

26.9.94 Ausschußsitzung:
Einnahmen am Waldfest über DM 100000,-, allein Lebensmittel DM 43000,-, wir brauchen noch einen Grill und überlegen noch ob Gas oder Kohle, weiter muß auch die Bude vergrößert werden.
Bei schönem Wetter brauchen wir das nächste Mal mehr Schweinswürstl.
Wir brauchen 50 Kaffeelöffel, 50 Teller, Gläser, Fahrzeug- und Geschirrsammler, Hendltüten und Alufolie, mehr Leute zum Geschirrsammeln und Maßkrugspülen und am Samstag vorm Waldfest sollte schon immer einer aus den betreffenden Buden zur Vorbereitung da sein.
Auf die Terrasse vorm Schützenhaus sollte lt. Ludwig Hörth ein Licht installiert werden, da es dort und auf dem Schießgelände zu viele Scherben gibt.
Die Aufnahmegebühr wird von DM 5,- auf DM 12,- angehoben. Dafür gibt es ein Hutabzeichen.
Termine: 16.1.0 it Jahrtag, 29.+30.10 ist der Ausflug der Aktiven.
Die Einheimischen sollen beim Heimatabend dieselben Preise zahlen, wie die Gäste mit Kurkarte.
Außerdem bessere Terminabsprachen mit den anderen Gemeinden und kein Heimatabend mehr zwischen den Waldfesten, da schlechter Besuch.

16.10.94 Kirchweihsonntag - Leonhardstoanajahrtag.
Es war wieder einmal ein schöner und gemütlicher Jahrtag.

29.+30.10.94 Ausflug der Aktiven nach Würzburg
Übernachtung in Schlüsselfeld, Weinprobe in Iphofen, Besuch von Würzburg, Heimfahrt über die romantische Straße mit Besichtigung von Rothenburg ob der Tauber.

6.11.94 Leonhardifahrt Kreuth.
Bei trockenem Wetter sind wir heuer mit 2 Wägen mitgefahren. Der Leonhardi-Ball am Abend war sehr gut besucht. Rundum wieder ein schöner Festtag.

19.11.94 Sepp Sanktjohanser hat wieder alle Waldfestmitarbeiter zum Essen in den Hof eingeladen.
Angelika Hörth hat hervorragend aufgekocht mit Suppe, Tafelspitz mit 2 Soßen und Beilagen, die Mitarbeiter brachten diverse Salate und Nachspeisen mit und es gab noch Käse und Obst.

23.11.94 Ausschußsitzung:
Die Jugend wollte Sylvester wieder im Hof feiern, wir finden, daß auch einmal andere Vereine ihr Haus zur Verfügung stellen sollten, außerdem besteht bei solchen Veranstaltungen die Frage, wer für die Haftun aufkommt. Außerdem wären die meisten Jugendlichen keine Vereinsmitglieder gewesen.
Weihnachtsspiel der Kinder findet am 17.12 um 20 Uhr und 18.12. um 15 Uhr statt. Eintritt DM 5,-, jedes Kind bekommt einen Nikolaussack. Während der Veranstaltung soll kein Essen mehr ausgegeben werden, daher sollten die Leute schon eine halbe Stunde vorher dasein.
Da die alte Kasse kaputt ist brauchen wir eine Neue und zwar mit Thermodrucker, da dieser besonders leise sein soll. Sie kostet DM 5000,- und wird von der Gesellschaft bezahlt.
Für die Hendlbude schaffen wir einen weiteren Kohlegrill an.
An Festtagen sollen auch die "Jungen" eine Krawatte tragen.
Der Ausschußausflug der Gauvereine wird 1995 von uns organisiert.
Hauptversammlung ist am 28.1.95.
Am 28.12.94 findet ein Heimatabend statt.

17.+18.12.1994 Weihnachtsspiel der Leonhardstoanakinder vor ausverkauftem Haus.
Ludwig Hörth hat sich wieder unendlich viel Arbeit gemacht und für jedes Kind eine Rolle, Musik oder Lied unterzubringen. Es ist ihm wieder wunderbar gelungen und alle waren von den Darbietungen begeistert. Ihm und seinen Helferinnen und Helfern herzlichen Dank.

28.12.94 Heimatabend unter der Leitung von Gustl Bauer und den Mitwirkenden:
Taubenberger Musikanten, Kolbinger Stubnmusi, Rottacher Sänger, Neukirchner Sängerinnen und unseren Plattlern.
Den 1. Teil des Abends gestaltete Gustl Bauer weihnachtlich besinnlich, den 2. Teil nach Art eines Heimatabends. Diese Mischung wurde begeister aufgenommen und fand viel Applaus.
Besondere Freude machten unsere Kindergruppe und mußte deshalb noch einen draufplattln. Der Hof war ausverkauft, jedoch leider nur sehr wenige Einheimische.

Die Toten des Jahres waren:
Ilse Jennerwein, Franz Schmaus.

Kreuth, den 22.1.1995 Ilse Rohnbogner

1995 bis 1999

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1995

Hauptversammlung am 28.1.1995

53 Mitglieder folgten der schriftlichen Einladung zur Hauptversammlung.
Der 1. Vorsitzende Sepp Sanktjohanser begrüßte die anwesnden Ehrenmitglieder, Vereinmitglieder sowie Herrn Pfarrer Ben Eilers.
Die Versammlung gedachte der Toten des Jahres 1994 Ilse Jennerwein und Franz Schmaus.
Nachdem er die einzelnen TOP's verlesen hatte, folgte ein Bericht über das vergangene Vereinsjahr.
Sepp Sanktjohanser berichtete über die neu hergerichtete Fahne, das Theaterstück " A Schlückerl Ratzngift" und bedankte sich bei allen Mitwirkenden, dem Regisseur Sepp Sollacher und allen Helfern, der Vereinsausflug war eine Floßfahrt auf der Isar, das Waldfest war das Beste seit bestehen des Vereins, im Oktober war der Leonhardstoana-Jahrtag, Ende Oktober fand der Ausflug der Aktiven nach Würzburg statt, die Leonhardifahrt am 6. November, das Mitarbeiteressen, das Weihnachtstheater der Kinder mit einem herzlichen Dank an Ludwig Hörth, einer großzügigen Spende von Frau Authenried und unser Vorstand bedankte sich bei allen Helfern und Mitarbeitern, besonders den Aktiven für ihren Einsatz bei den einzelnen Veranstaltungen.
Es folgte eine Vorschau auf das Jahr 1995 mit Theater, Waldfest und Jahrtag.
Als nächstes las Ilse Rohnbogner aus dem Protokollbuch vor. Weiter folgte der Kassenbericht von Lisi Winkler. Toni Spiegler und Thomas Hagn prüften die Angaben und Sepp Sanktjohanser bat die Versammlung um Entlastung. diese erfolgte einstimmig. Der Vorstand deutete kurz auf den Kassenbericht der Leonhardstoanagesellschaft hin. Diese ist für jeden einsehbar.
Nun folgte die Ehrung langjähriger Mitglieder:
für 40 Jahre: Gruber Elfriede, Rose Eike, Ruml Maria, Bermanseder Sigi, Walch Richard
für 25 Jahre: Winkler Annemie, Leo Ulrike.
Da keine Wünsche und Anträge mehr anstanden beendete der Vorstand den offiziellen Teil der Sitzung. Im Anschluß zeigte uns Lino Hoffmann den Film "800 Jahre Kreuth".

Kreuth, den 29.01.1995 I. Rohnbogner

28.1.95 1. Ausschußsitzung:
Eine neue Registrierkasse wurde gekauft.
Es ist sinnvoll noch einen Drucker für die Küche zu kaufen, damit die Bedienungen nicht bei jeder Bestellung in die Küche runter laufen müssen. Dies wurde einstimmig befürwortet.

12.2.95 Wimmerlauf
Die Damen belegten den 3. Platz, die Herren Platz 2 und 11.

27.2.95 Lumpenball im überlegten Hof.
Es wurden 500 Eintrittskarten verkauft. Der Ball war wieder ein voller Erfolg.

11.3.95 Kampftrinken im Bräustüberl

17.3.95 Die Aktiven waren beim Kegeln.

27.3.95 2. Ausschußsitzung:
Spende an die Hirschbergler zum Umbau, die Termine fürs Theater und der Vorverkauf wurde festgelegt.
Der Vertrag mit der Brauerei wegen der Kühlanlage ist abgelaufen. Wir müssen neu verhandeln, da uns Hopf eine günstige Rückvergütung angeboten hat.
Fahnenabordnung zur 75 Jahrfeier der Veteranen.
Termine für die Plattlerproben, wir müssen uns wegen des übervollen Lumpenballes Gedanken machen, das Dach muß neu eingedeckt werden, die Bierpreise steigen.

8.4.95 Zur 75 Jahrfeier des Veteranenvereins rückt die Fahnenabordnung aus.

18.4.95 Kartenvorverkauf für das Theaterstück "Die Hosenknopfaffäre"

21., 22., 23., 28.+30.4.95 Aufführung des Theaterstückes "Die Hosenknopfaffäre" mit viel Erfolg.
Ein Stück von Paul Zoder unrer der Regie von Sepp Sollacher sen. mit den hervorragenden Schauspielern Hans Kandlinger, Trudl Aigner, Elisabeth Jennerwein, Sepp Bierschneider jun., Steffi Sollacher, Christl Schiller, Sepp Sollacher jun., Mirzl Schnitzenbaumer, Gerhard Eitner, Souffleuse Martha Kandlinger.
29.4.+1.5.95 sind die Vorstellungen vom Hotel Bachmair Weißach und dem Lionsclub gekauft worden. Der Erlös aus dem Kartenverkauf an den Lionsclub wurde nach dem Stück als Spende an Höhe von DM 500,- für einen guten Zweck zurückgegeben.

4.5.+5.5.95 Das Dach vom Leonhardstoanahof wird neu eingedeckt.

11.5.95 Die Plattlerprobe für die Kinder beginnt wieder.

12.5.95 Heute hat die Plattlerprobe der Aktiven begonnen.

24.5.95 Gemeinsame Plattlerprobe der ehemaligen Aktiven mit den jetzigen Aktiven.

3.7.95 3. Ausschußsitzung:
Änderungen und Bestellungen fürs Waldfest, Taxidienst ab 21 Uhr?
Ausschußmitgliederausflug muß von uns organisiert werden.Termin 1. oder 3.10.,
Vereinsausflug am 11./12. November zum Törggelen, der Stundenlohn der Putzfrauen wird erhöht.

12.7.95 Heimatabend

15.7.95 Gaujugendplatteln der Kinder bei den Wallberglern.
Leider gab es beim Marsch zum Waldfestplatz einen sehr starken Platzregen.

23.7.95 Ein rundum gelungenes sehr schönes Waldfest.
Wir sind alle zufrieden. Den fleißigen Mitarbeitern ein herzliches Vergelt's Gott.

18.8.95 Heimatabend

8.9.95 gemeinsame Plattlerprobe der Hirschbergler, Wallbergler und Leonhardstoana bei uns im Hof.

11.9.95 Ausschußsitzung:
Waldfestabschlußbericht,
Mitarbeiteressen am 18.11.,
Ausflug der Kinder am 30.9.,
Aktivenausflug nach Kastelruth,
Ausschußmitgliederausflug am 3.10. nach Mittenwald,
Vereinsausflug am 11.+12.11 zum Törggelen auf den Ritten.
Die Aktiven müssen den Marsch besser üben, die Plattlerproben sollten nicht schon gleich nach den Waldfesten aufhören.

13.9.95 Heimatabend

30.9.95 Ausflug der Kinder in die Bavaria-Filmstudios
und anschließendem Pizza-Essen in Grünwald.

30.9.+1.10.95 Ausflug der Aktiven nach Kastelruth.

3.10.95 Ausschußmitgliederausflug mit den Hirschberglern, Wallberglern, Gmundern, Wiesseern, Waakirchnern und Leonhardatoanan.
Zunächst zum Frühschoppen in den Urthalerhof bei Sindelsdorf, Weiterfahrt über die Kesselbergstraße nach Mittenwald. Dort zum Mittagessen in den Gasthof "Gries". Anschließend Führung durch das Geigenbaumuseum. Danach Marsch zum Gasthaus "Gletscherschliff" oberhalb von Mittenwald zum Kaffeetrinken und Abendessen. Unterhaltung und Tanz mit der Mittenwalder Musi. Um ca. 22.30 Uhr waren wir wieder zu Hause.

15.10.95 Jahrtag bei wunderschönem Bilderbuchwetter,
Kirchenzug und anschließendem gemütlichen Beisammensein im Hof. Musik machte der Ruapp. Es war wie immer ein harmonischer und schöner Jahrtag.

6.11.95 Leonhardifahrt Kreuth.
Es war eisig kalt, aber Gott sei Dank trocken und wieder ein sehr schöner Feiertag.

11.+12.11.95 Vereinsausflug zum Törggelen.
Start 14 Uhr in Kreuth in Richtung Inntalautobahn, Brenner, Klausen, Unterrinn. Ankunft im Unterrinnerhof um 70 Uhr. Ab 18.30 Uhr gings zum Törggelen oberhalb des Hotels in die Buschenschränke "Neuhansenhof". Bei Schöutzkrapfen, Kasnocken, Schlachtplatte, Schmalgebäck mit Zwetschenmus, guten Rotwein und frischem Apfelsaft verbrachten wir einen sehr schönen, geselligen und lustigen Abend. Am Sonntag nach reichhaltigem Frühstück gings zum Frühschoppen wieder zum "Neuhauser". Die Abfahrt mit dem Bus erfolgte um 11.45 Uhr in das Vilnößtal auf die Zansenalm. Leider hatte dort kein Wirtshaus mehr offen und so mußten wir zum Kaffeetrinken zu "Rudi" direkt an der Brennerautobahn. Die Rückfahrt ging wieder über Brenner, Inntal, Kanzelkehre nach Achenkirch wo wir beim Fischerwirt zum abendessen und fröhlichem Ausklang einkehrten. Um ca. 23 Uhr waren wir zu Hause.

17.11.95 Trachtenball der Gauvereine

18.11.95 Für die Waldfestmitarbeiter findet heute das Mitarbeiteressen statt.
Bewirtet hat uns hervorragend der Gasthof Aibl. Unser Vorstand bedankte sich sehr herzlich bei Allen für die gute und fleißige Mitarbeit. Die Mittenwalder Tanzlmusi begleitete uns musikalisch durch den Abend.

18.12.95 Ausschußsitzung:
Hauptversammlung am 27.1.96,
Satzungsänderung,
Lumpenball: es werden nur noch 350 Kartern verkauft, danach wird zugesperrt.
Der Altertumsgauverein bittet um eine Spende,
die Rotarier wollen am unsinnigen Donnerstag in den Hof,
Kinderfaschingszug am 17.2.96,
Haftpflichtversicherung für Kinder fürs ganze Jahr zu teuer, man könnte höchstens einzelne Tage versichern, Nichtmitglieder beim Vereinsausflug,
Christkindlmarkt: die Veranstalter kümmerten sich nicht um die erforderlichen Genehmigungen, das Landratsamt drückte ein Auge zu.

Die Toten des Jahres:
Maria Oberwieser, Lenzi Hörth, Georg Hagn/Sternecker

Kreuth, den 20.01.1996 I. Rohnbogner

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1996

Hauptversammlung am 27.1.1996

TOP 1) 60 Mitglieder folgten der schriftlichen Einladung zur diesjährigen Hauptversammlung.Der 1. Vorsitzende, Sepp Sanktjohanser, begrüßte die anwesenden Ehrenmitglieder und Vereinsmitglieder.

TOP 2) Der 1. Vorstand bat alle sich zum Gedenken der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder Lenzi Hörth, Georg Hagn/Sternecker und Maria Oberwieser zu erheben.

Sepp Sanktjohanser verlas nun die einzelnen Tagesordnungspunkte, wie sie bereits in der Einladung aufgeführt waren.
1. Begrüßung
2. Totenehrung
3. Bericht des 1. Vorsitzenden
4. Bericht aus dem Protokollbuch
5. Kassenbericht der Gesellschaft
7. Satzungsänderung
8. Ehrung langjähriger Mitglieder
9. Verschiedenes - Wünsche und Anträge

TOP 3)a Sepp Sanktjohanser berichtete über die Ereignisse im vergangenen Jahr:
Im April wurde Theater gespielt, das Stück hieß "die Hosenknopfaffäre". Regie Sepp Sollacher sen., das bei vollem Saal großen Anklang fand. Ein herzliches "Vergelt's Gott" an alle, die beim Theater mitgewirkt haben.
Am 23. Juli 1995 fand unser Waldfest statt. Es war kein superwaldfest, da das Wetter nicht besonders schön war.
Mitte Oktober Leonhardstoana-Jahrtag
Der Vereinsausflug zum Törggelen fand am 11./12. November 95 statt.
18. November 95 Mitarbeiteressen Bekocht wurden wir vom Aibl Schorsch.
Zum Schluß bedankte er sich noch bei den Mitgliedern für ihre Mitarbeit beim Waldfest und fürs ausrücken beim Jahrtag und Jubläumsfesten, den Theaterspielern und besonders den Aktiven für ihren Einsatz bei den verschiedenen Veranstaltungen.
Vorschau auf das kommende Jahr:
Faschingssamstag - Kinderfasching
19. Februar 96 - Lumpenball
Theater: "Erben ist menschlich" - 12.,13.,14.,19.+20.4.96
28. Juli 1996 - Waldfest
Kirchweihsonntag - Jahrtag

TOP 4) Ilse Rohnbogner liest aus dem Protokollbuch vor, wodurch so manche Begebenheit wieder ins Gedächtnis gerufen wurde.

TOP 5+6) Es folgt der Kassenbericht der von Regina Sanktjohanser sen. vorgelesen wurde. Der 1. Vorsitzende dankte ihr und bittet die Versammlung um Entlastung. Diese erfolgte nach dem Bericht der Kassenprüfer Toni Spiegler und Thomas Hagn einstimmig. Sepp Sanktjohanser deutet kurz auf den Kassenbericht der Leonhardstoanagesellschaft hin. Dieser ist für jeden einsehbar.

TOP 7) Auf Vorschlag unseres Steuerberaters wurde die Satzung unter §3 wie folgt erweitert: "das volkstümliche Theaterspiel". Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen.

TOP 8) Nun folgt die Ehrung langjähriger Mitglieder:
für 40 Jahre: Jennerwein Heinz, Eisenburg Beni
für 25 Jahre: Jennerwein Cilly, Walch Gisela, Schmid Annelies, Gloggner Brigitte, Bartl Sepp, Mehnert Franz, Kröll Franz, Sennhofer Toni, Mehringer Heini, Kandlinger Hans, Öttl Hans, Sanktjohanser Agi.

TOP 9) Günter Stanglmayer berichtete, daß es den Schützen nicht mehr genehmigt ist, auf eine Holzwand zu schießen. Diese muß jetzt durch eine Blechwand ersetzt werden. Ist das auch für unser Waldfest bindend? Sepp Sanktjohanser erklärte der Versammlung, daß bei jedem Waldfest eine Kontrolle durchgeführt wird und dies noch nicht moniert wurde.

Da keine weiteren Wünsche und Anträge mehr anstanden, beendete der Vorstand den offiziellen Teil der Sitzung. Im anschluß zeigte uns Hans Engl Dias über Nepal und Süd-Georgien.

Kreuth, den 30.01.1996 I. Rohnbogner

17.02.96 Kinderfasching im Leonhardstoanahof
mit den Hirschberglern- Wallbergler- und Leonhardstoana-Kinder

19.02.96 Lumpenball

7.3.96 Gemeindeschießen

die Aktiven nahmen mit 1 Herren- und 1 Damenmannschaft teil

16.3.96 Wimmer-Gedächtnis-Lauf
3. Platz: Leonhardstoana 1. Mannschaft
16. Platz: Leonhardstoana Stammtisch
die Damenmannschaft ist leider ausgeschieden.

12.,13.,14.,19.+20.4.96 Theaterspiel - "Erben ist menschlich" -
Ein Stück von Erfried Smeja. Regie führte in bewährter Weise Sepp Sollacher. Das Puplikum war im beinahe ausverkauften Hof über die Superleistung der Darsteller begeistert.

15.05.96 Die Aktiven nahmen an einer Fernsehaufzeichnung für den Bayerischen Rundfunk teil
Heimatabend in Tegernsee - die am 19.5. gesendet wurde.

5.06.96 Heimatabend
mit den Rottacher Musikanten, Greilinger Sänger, Kreuther Viergesang, Kolbinger Hausmusi. Leonhardstoana Plattler, Leitung Gustl Bauer

10.06.96 Ausschusitzung:
Bei Hochzeiten gibt es im Schützenhaus keinen Wein mehr, daher werden es vermutlich im Hof weniger Hochzeiten werden.
Die Limobude ist zu klein, mit dem Burschenverein wird eine neue Bude aufgestellt. Standort noch ungewiß.
Absprache mit der Weißachau.
Beim Waldfest möchten wir für die kleineren Kinder eine Eisenbahn aufstellen. Nachfrage bei Martin Stumpf in Gmund wegen der Kosten, Platz und wie viele Kinder mitfahren können.
Hutzeichen sollen bei Auftritten der Plattler grundsätzlich angesteckt werden.
Einstimmiger Beschluß, daß alle Kinder beim Gaujugendtag ein kostenloses Zeichen bekommen, die Aktiven bei den nächsten Plattlerproben.
In Zukunft wird die Anmeldegebühr des Vereins von 5,- auf 10,- DM erhöht und dafür bekommt jeder ein Hutzeichen.
Die Fahne vom Maibaum muß neu eingenäht werden. Winkler Stefanie wird gefragt.
Die Außenfassade vom Hof muß dringend gestrichen werden. Angebot beim Schnitzenbaumer Franz einholen. War in Ordnung, Franz hats gemacht

29.06.96 Jugendgauplatteln bei den Hirschberglern
Unsere Jugendbetreuer sind mit der ganzen Schar ausgerückt und haben den Verein eindrucksvoll vertreten. Sogar Petrus hatte ein Einsehen und öffnete seine Schleußen erst nach Ende der Veranstaltung.

28.07.96 Waldfest:
Zunächst war es recht gut besucht, doch leider setzt um ca. 17 Uhr der Regen für gut 1 1/2 Stunden ein und beendete das Ganze.
Auf einer kurzen Ausschußsitzung beschlossen wir, das Waldfest nicht mehr zu wiederholen. Ab ca. 20 Uhr wurde es wieder etwas zünftiger da der Regen aufgehört hatte, etliche Besucher wieder kamen und ein Teil der Musikanten noch einmal aufspielte. Endgültiges Ende gegen 23.30 Uhr.

14.08.96 Heimatabend
mit der Mittenwalder Feierabendmusi, Berger Buam, Tegernseer Saitentrio, Niklasreuther Dreigsang, Neukirchner Sängerinnen, Leonhardstoana Plattler, Sprecher Gustl Bauer.

30.08.96 gemeinsame Plattlerprobe bei den Hirschberglern

7.+8.09.96 Ausflug der Kinder- und Jugendgruppe in die Zwiesel-Stubn bei sehr naßkaltem Wetter und viel guter Laune.

Es hat allen sehr gut gefallen. Das arbeitsreiche Wochenende teilten sich Marianne und Ludwig Hörth, Schorsch Gloggner, Ulrike Rohnbogner und Seppi Bierschneider. Allen ein herzliches Vergelt's Gott.

11.09.96 Heimatabend
mit der Kreuther Klarinettenmusi, Geschwister Wackersberger, Isarwinkler Sängerinnen, Rottacher Sänger, der Leonhardstoana Jugend- und Plattlergruppe, Ansage Gustl Bauer

23.09.96 Ausschußsitzung:
Waldfestabschlußbericht,
Mitarbeiteressen ist am 23.11.96 mit der Feierabendmusi.
Ein Ballen Pollnkittl wird gekauft. Am 5.10. ist im Hof ein Tanzabend mit den 6er Musikanten, Eintritt 10,- DM,
Jahrtag am 20.10. mit Tanz,
der Ausflug wird aufs Frühjahr 97 verlegt.
Im Januar 97 sind Neuwahlen, wir brauchen einen 1. neuen Vorstand und 1. Kassier.

27.09.96 Life-Auftritt im Bayr. Fernsehen,
anläßlich der Tegernseer 1250 Jahrfeier (Aktive).

5.10.96 Tanzabend im ausverkauften Hof mit den 6er Musikanten.

20.10.96 Jahrtag

Am Vormittag war Gott sei Dank trockenes Wetter, bei gutem Essen und Tanz konnten wir einen gemütlichen Jahrtag genießen.

3.11.96 Teilnahme an der Leonhardifahrt in Fischhausen.

6.11.96 Leonhardifahrt in Kreuth bei schönem Wetter
,
abends Leonhardstoana-Musi.

9.+10.11.96 Ausflug der Aktiven nach Wien

16.11.96 Trachtenball bei den Hirschberglern.

18.11.96 Ausschußsitzung
:
Am Ausschußmitgliederausflug nehmen nur die drei Vereine Hirschbergler, Wallbergler und Leonhardstoana teil.
Mitarbeiteressen am 23.11.96, es kocht die Hörth Angelika. Es gibt Vorspeise, Salat, Schweinelendchen und Nachspeise.
Das Weihnachtsspiel der Kinder findet am 7.12. um 20 Uhr und am 8.12. um 15 Uhr statt.
Für die Neuwahlen wurde für den 1. Vorstand Sepp Sanktjohanser (hier erklärte Sepp Sanktjohanser ausdrücklich, daß er Seppi nicht vorgeschlagen hat) und Thomas Hörth vorgeschlagen.
Für den 1. Kassier werden Pichler Barbara, Strohschneider Stefanie und Mayr Christine gefragt.
Die Geburtstagsfeiern im Hof arten dermaßen aus, daß in Zukunft die Getränkepreise erhöht und die Speisenkarte nur noch als Kopien aufgelegt werden. Die Kellerräume müssen zugesperrt werden.
Die Hauptversammlung findet am 18.1.97 statt.

23.11.96 Mitarbeiteressen.
Der Vorstand bedankte sich bei allen Waldfestmitarbeitern für ihre Mithilfe beim diesjährigen WF mit einem herzlichen Vergelts Gott. Anschließend kochte uns Angelika Hörth ein ausgezeichnetes Essen. Der schöne Abend wurde musikalisch von der Mittenwalder Feierabendmusi gestaltet.

7.+8.12.96 Weihnachtstheater der Kinder im vollbesetzten Hof.
Mit viel Mühe und großem Erfolg haben der Hörth Ludwig und seine Helfer Seppi Bierschneider und Ulrike Rohnbogner mit den Kindern für weihnachtliche Stimmung im Hof gesorgt. Viele Dank an alle Helfer und Mitwirkenden.

Bericht im Seegeist:
10.-16. Dezember 96 II. World Festival of traditional Sports and Games Bangkok, Thailand
Rangg'ln und Maßkrugheben vor thailändischem Königshaus
Miesbacher nahmen beim "Weltfestval des trditionellen Sports" in Bangkok teil
Miesbach (sie) - "Wahrscheinlich hat noch nie jemand vor so großem Puplikum g'steckäplattlt", mutmaßte Landkreis- Sportreferent Toni Engelhard tief beeindruckt von den Erfahrungen, die er mit einer Gruppe Miesbacher beim "Weltfestival traditionellen Sports und traditioneller Spiele" kürzlich in Banbkok machte. Vor 10000 begeisterten Thai in einer der weltgrößten Universitäten hatten die Oberlandler, stilecht in Tracht und mit weiß-blauer Fahne, einen Eindruck davon vermittelt,was in ihrer Heimat seit jeher zum gelebten Brauchtum gehört.
Männer und Frauen aus 40 Nationen aller Erdteile waren zur zweiten Veranstaltung dieser Art gekommen - erstmals hatte es 1992 in Bonn ein Weltfestival gegeben; schon damals mit einer Miesbacher Gruppe, die erfolgreich ihre Heimat vertrat. Kaum vergleichbar jedoch zu Bangkok, wo die Trachtler mit ihren Weißwürsten, Weißbier und Sixtuspräparaten als Handgepäck in den Musikkoffern, echte Exoten waren. So gern gesehene Exoten, daß sie bei nahezu allen Highlights im Festivalprogramm einbezogen wurden.
"Den leuten hat es gefallen, wie wir unser Brauchtum vermittelt haben", so Toni Erhard, Chef der Delegation, die im wesentlichen aus Mitgliedern der Leonhardstoana Trachtler und Goaßlschnalzer bestand. Mit dabei waren Professor Dr. Kapustin und eine Gruppe des Bayerischen Landes-Sportverbandes, DTB-Präsident und EXPO-Hannover-Präsentant Professor Dr. Jürgen Diekert und Professor Jürgen Palm, geistiger Vater des Weltfestivals und Erfinder der Trimm Dich-Bewegung. Sie alle waren beeindruckt von den acht Tagen "in einer unheimlich stressigen, hektischen Stadt", in der sie ihren Einstand bei der Eröffnungsfeier in Anwesenheit des gesamten thailändischen Königshauses und wichtiger Regierungsrepräsentanten gaben. Neben Gruppen aus Ostfriesland und Niedersachsen als eine von drei deutschen Abordnungen, die während ihres Aufenthalts unter anderem in die Botschaft der Bundesrepublik eingeladen waren.
Zu den Darbietungen der Miesbacher gehörten neben Steckäplattln auch Ranggl'n, Bankdrücken, Fingerhagg'ln, maßkrugheben, Goaßlschnalzen und Schuhplattln, wobei gerade letzteres von wahren Beifallsstürmen begleitet war. Ansonsten sorgte das Einbeziehen des Puplikums für Begeisterung. herzlich war die Atmosphäre auch außerhalb der Wettbewerbe. Besonders der Thailänder, der zu Ehren seiner Gäste und in Erinnerung an einen Aufenthalt in Deutschland Frankfurter Würste zubereitet hatte. "Für uns wegen der Schärfe nur mit großen Mengen Weißwurstsenf genießbar" so Engelhard, der gar nicht glauben konnte, wie sehr sich der gastfreundliche Mann freute, "als wir ihm den angebrochenen Senf schenkten".
Das Fazit nach zehn anstrengenden aber unvergeßlichen Tagen: "Thailand verdient nicht den schlechten Ruf, den es vor allem durch den Sextourismus erhalten hat."
Heidi Siefert

16.12.96 Ausschußsitzung:
Jubiläumszeichen für 25, 40,50 und 60 Jahre müssen wieder gekauft werden.
Für Leser helfen Leser spenden wir 500,- DM.
Für die anstehenden Neuwahlen stellt sich als Kassier Stefanie Strohschneider zur Verfügung.
Für den 1. Vorstand sind Seppi Sanktjohanser, Rainer Bierschneider und Thomas Hörth vorgeschlagen.
Weiter wurde ein Beschluß für private Veranstaltungen im Hof gefaßt: 1. Geburtstagsfeier - Mindestens 18 Jahre, 2. Ausschank nur durch den Verein 3. Schankwirt muß extra bezahlt werden 4. Veranstalter muß den Hof "besenrein" verlassen
5. Geputzt wird durch den Verein, gegen Bezahlung
6. Partys etc. dürfen nicht zwei oder drei Tage vor einer Veranstaltung vom Verein stattfinden.

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1997

13.01.97 Ausschußsitzung
:
Für den 1. Vorstand kandidieren Thomas Hörth und Seppi Sanktjohanser. 1. Kassier Stefanie Strohschneider.
Die Pacht sollte in Zukunft monatlich pauschal abgerechnet werden, mit Jahresabschlußrechnung.
Das Theater findet am 4.,5.,6.,11. und 12.4.97 statt.
Kampftrinken im Bräustüberl voraussichtlich am 8.3.97, 18 Uhr.
die Hauptversammlung ist auf 25.1.97 verschoben

Die Toten des Jahres:
Mayr Hubert

Kreuth, den 25.01.1997 Ilse Rohnbogner

Hauptversammlung am 25.1.97

1)
Der 1. Vorstand Sepp Sanktjohanser begrüßte 116 anwesende Vereinsmitglieder (so viele waren es noch nie) recht herzöich, verlas die einzelnen Tagesordnungspunkte und teilte der Versammlung mit, daß er bei den Neuwahlen nicht mehr zur Verfügung steht.

2)
Zur Ehrung des diesjährigen verstorbenen Hubert Mayr bat den Vorstand die Versammlung sich für 1 Gedenkminute zu erheben.

3)
Anschließend hob Sepp Sanktjohanser einige der wichtigsten Begebenheiten des vergangeneen Jahres hervor, wie 5 ausverkaufte Theateraufführungen mit dem Titel "Erben ist menschlich", das wegen Regen leider vorzeitig beendete Waldfest, den Tanzabend mit der 6er Musi und schließlich das Weihnachtstheater mit den Kindern. Er bedankte sich bei dieser Gelegenheit für die gute Zusammenarbeit und Mitarbeit der betreffenden Mitglieder.

4)
1. Schriftführerin Ilse Rohnbogner liest sämtliche Begebenheiten des Jahres 96 aus dem Protokollbuch vor und bringt dadurch so manche Gelegenheit wieder ins Gedächtnis.

5)
1. Kassiererin Lisi Winkler liest die Ein- und Ausgaben aus dem Kassenbuch vor. Die Kassenprüfer Toni Spiegler und Thomas Hagn bestätigen die Richtigkeit der Angaben und bitten die Versammlung um Entlastung der Kassiererin. Diese erfolgte einstimmig per Akklamation.

6)
Der 1. Vorsitzende berichtet über den Kassenbericht der Leonhardstoana-Gesellschaft und weist darauf hin, daß er jederzeit von den Mitgliedern eingesehen werden kann.

7)
Es folgte nun die Ehrung der langjährigen Mitglieder
25 Jahre: Hörth Marianne, Hagn Monika, Schöpfer Korbinian
50 Jahre: Gloggner Georg sen., Mannstein Rosa, Sanktjohanser Lenz, Stillner Gretl, Rettermeier Lilly, Fröhlich Alois, Schober Hans, Wengermeyer Joseph, Frank Hans, Frank Johanna, Fleischer Lisl, Rehle Rudi, Erlacher Hardl
60 Jahre: Strillinger Anderl

8) Neuwahlen Der Wahlausschuß besteht aus 4 Mitgliedern: Reich Hans, Göttfried Klaus, Walch Hardl, Spiegler Toni. Sepp Sanktjohanser dankt nocheinmal allen Mitgliedern, dem noch bestehenden Ausschuß und den vergangenen Ausschüssen für die gute Zusammenarbeit und weist nocheinmal darauf hin, daß er nicht mehr kandidiert.
Der Bau unseres Leonhardstoanahofes viel ja in die Amtszeit von Sepp Sanktjohanser. Er verwies darauf, daß die Erstellung nicht nur sein Verdienst ist, sondern hauptsächlich duch die Unterstützung der Gemeinde, besonders dem damaligen 2. Bürgermeister Hans Schober, Kreisbaumeister Schmidt, dem Baujuristen des Landratsamtes Herrn Par, der Weißachaugesellschaft mit Georg Hagn/Sternecker, allen Mithelfern beim Bau und ganz besonders Schorsch Gloggner möglich war. Er dankte dafür noch einmal ganz herzlich.

Über die Besetzung des 1. Vorstandes und Kassiers haben sich die Ausschußmitglieder bereits in den letzten Sitzungen Gedanken gemacht und entsprechende Mitglieder auf eine eventuelle Kandidatur angesprochen.
Auf Hinweis von Hans Reich entlastete die Versammlung den bisherigen Ausschuß per Akklamation.
Von 116 anwesenden Mitgliedern waren 113 wahlberechtigz. Vorstände, Kassier und Schriftführer werden schriftlich gewählt, der restliche Ausschuß per Akklamation.
Gewählt wurden:

1. Vorstand: Hörth Thomas
2. Vorstand: Gloggner Georg
1. Kassier: Strohschneider Stefanie
2. Kassier: Sanktjohanser Regina
1. Schriftführerin: Rohnbogner Ilse
2. Schriftführer: Wimmer Christine
1. Fahnenjunker: Jennerwein Christoph
2. Fahnenjunker: Bierschneider Rainer
1. Hüttenwart: Winkler Gottfried
2. Hüttenwart: Baudrexl Bertl
1. Vorplattler: Gloggner Thomas
2. Vorplattler: Bierschneider Rainer
Dirndlvertreterin: Knorn Iris
Jugendbetreuer: Hörth Ludwig
Jugendbetreuerin: Rohnbogner Ulrike
Theaterwart: Hans Kandlinger [Thoma]
Beisitzer: Rohnbogner Bernd
Beisitzer: Sanktjohanser Seppi
Kassenprüfer: Hagn Thomas

Die Wahl wurde von allen gewählten neuen Ausschußmitgliedern angenommen. Der neue Vorstand bedankte sich bei allen Mitgliedern. Vorallem bedankte er sich auch für das Einverständnis seiner Familie zur Kandidatur.

9) Wünsche und Anträge:
Schorsch Gloggner verwies die Versammlung auf die neuen Hutzeichen die für DM 7,- bei Regina Sanktjohanser gleich noch gekauft werden können. Viele Mitglieder machten davon Gebrauch.
Beim Lumpenball gibt es keinen Kartenvorverkauf.
Thomas Hörth bedankte sich nocheinmal und beendete die Versammlung gegen 22.15 Uhr.
Anschließend wurden noch ein paar Bilder der Jubilare, des alten und neuen Ausschusses gemacht.
Ludwig Hörth zeigte noch ein Paar Dias aus 1995+96 die wieder viel Erheiterung und Anklang fanden.

Kreuth, den 31.01.1997 I. Rohnbogner

8.2.97 Kinderfaschingszug in Rottach-Egern zusammen mit den Hirschberglern, Wallberglern und Fußballern.
Bei schönem Wetter und einer großen Schar lustig verkleideter Kinder und Erwachsener gab es einen langen Faschingszug von der Rottacher Schule zum Kur- und Kongreßsaal, mit anschließender Faschingsgaudi bis ca. 17 Uhr.

9.2.97 Wimmerlauf
Leonhardstoana Herren 1. Platz
Leonhardstoana Damen 17. Platz

10.2.97 Lumpenball:
Es gab keine Reklame und es wurden die Karten auf 350 begrenzt. Ausverkauft um ca. 20.30 Uhr. Der Ball war wieder ein voller Erfolg

21.2.97 Die Aktiven sind mit 4 Paaren im Hotel Post zum Plattln gewesen, 1 Musiaknt war auch dabei.

3.3.97 Ausschußsitzung
:
Begrüßung durch unseren neuen Vorstand Thomas Hörth
1. Sepp Sanktjohanser soll in der nächsten HV zum Ehrenvorstand ernannt werden,
Mirzl mit einem Teller für langjährige Verdienste geehrt werden.
2. Heimatabende mit Kreuther Nachwuchsgruppen gestalten, vorallem instrumental. Termine mit Gustl Bauer absprechen, 25.6., 27.8., 24.9. und 30.12.1997
3. Thomas möchte wissen wie hoch das Stopselgeld ist. Wahrscheinlich zwischen 8,- und 10,- DM. Muß Sepp Sanktjohanser fragen.
4. Gauausflug nach München. 6 Plätze sind frei.
5. Neuzugänge sollen dem Ausschuß mitgeteilt werden und in der HV verlesen werden. Thomas will eine Mitgliederliste.
6. Ausflug am 27.4. ins Altmühltal. Abfahrt 7 Uhr Stachus. Festes Schuhwerk. Thomas erkundigt sich wegen Fahrräder etc.
7. Theater: "Zuaständ sa des" Komödie in 3 Akten von Fred Bosch. 4., 5., 6.11+12.04. Vorverkauf 1.4. um 18.30 Uhr Kuramt, Theatereinlaß 18.30. Uhr. Plakate und Eintrittskarten erledigt Ludwig mit Stindl.
8. Stromkosten nachprüfen, eventl. Zähler für Spitzenwerte einbauen lassen. Möglich wäre dies ab einem Verbrauch von 10000 kw.
Sepp Sollacher soll für 10 Jahre Regie geehrt werden. Teller mit Widmug vom Ulbricht. Gloggner besorgt ihn.
Mitte April gehen die Plattlerproben für Kinder und Aktive los.
Kleiderbasar
Burschen brauchen eine feste Hütte. Wir können sie anstelle der Brotzeitbude bauen, die dann für die Limobude verwendet wird. Die vordere Hütte könnte im vorderen Teil von uns als Lager fürs Elektrische etc. genutzt werden. Ausschuß dafür. Gloggner gibt an Gemeinde und Landratsamt weiter
Termine:
20.4. Kindergaumusik
7.6. Gaujungendplatteln in Bad Wiessee
27.7. Waldfest
6.9. Ausschußausflug
3.10. 6 Paare platteln in der Hanns-Seidel-Stiftung für DM 600,-
31.10. Trachtenball
15.11. 6er Musi
Ende der Sitzung um ca. 22.30 Uhr8.3.97 Kampftrinken im Tegernseer Bräustüberl.

Trotz sehr starkem Einsatz und zahlreicher Beteiligung der Ausschußmitglieder und Aktiven haben wir es wieder nicht geschafft, sämtliche Bierzeichen zu verkonsumieren.

1.4.97 Kartenvorverkauf fürs Theater.
Wir waren ganz zufrieden. Die Restkarten gibts im Kuramt.

4., 5., 6., 11., 12. + 13.4.97: Sechs wieder sehr erfolgreiche Theaterabende.
Zur Aufführung kam das Stück "Zuastäd san des", eine Komödie in 3 Akten von Fred Bosch. Unter der hervorragenden Regie von Sepp Sollacher wurde es wieder ein Riesenerfolg. Die Mitwirkenden waren: Sepp Sollacher jun., Kandlinger Monika, Hörth Ludwig, Aigner Trudl, Schnitzenbaumer Martin, Bartl Sepp, Oberlechner Flori, Kölbl Gabi, Sanktjohanser Sepp jun. Allen Beteiligten und Helfern vielen Dank für ihren Einsatz. Sepp Sollacher wurde für 10 Jahre Regie geehrt.

27.4.97 Vereinsausflug ins Fränkische Seenland. Unter leider etwas mäßiger Beteiligung fand heuer unser Ausflug zum großen Brombachsee statt. Die Teilnehmer konnten viel über dieses neu angelegte Seengebiet und weitere Planungen erfahren. Natürlich kam auch der gemütliche Teil nicht zu kurz. Bei zünftiger Einkehr ließ man es sich gut gehen.

7.6.97 Gaujugendplatteln in Bad Wiessee.
Ludwig Hörth war wieder mit seinen Kindern dabei und erntete viel Lob und Anerkennung für die sauberen Darbietungen der Kinder.

20.+21.6.97 Dorftunier
Damen 4. Platz
Herren kamen nicht in die Endrunde

21.6.97 Zur Hochzeit von Doris Sanktjohanser sind die Aktiven mit 4 Paaren ausgerückt.

23.6.97 Ausschußsitzung:
1. Leo Sigi möchte am 17.10.97 einen Tanzabend mit den "Steirischen Tanzgeigern" organisieren. Der Ablauf muß noch genau geklärt werden, z.B. Bezahlung der Musik, wer kassiert etc. Ansonsten hat niemand etwas dagegen.
Am 15.11. spielt die 6er Musi auf.
2. Sonntag 27. Juli 97 ist Waldfest. Musik ist bereits bestellt, Plakate beim Stindl bestellen (die Hälfte der Kosten übernimmt die Brauerei), Eintrittskarten sind noch genügend vorhanden. Ca. 100 Messer (zu Messer und Gabel teilbar) werden wieder bei Frau Göhly bestellt.
Alle Waldfestmitarbeiter die mit Lebensmittel in Berührung kommen brauchen ein Gesundheitszeugnis. Die kleine Eisenbahn möchten wir wieder für die Kinder aufstellen. Thomas fragt noch die Schützen ob wir wieder die Terrasse benützen dürfen. Die Kindereisenbahn und die Goaßler sollten mit auf dem Plakat stehen.
3. Der Pollnkittlstoff sowie der Stoff für den Janker sind bei Stefanie Strohschneider. Der Pollnkittl kostet DM 92,- und Mwst. Als Zuschuß gibt es DM 200,- alles was darüber geht muß von jedem einzelnen selbst bezahlt werden. Bei Rückgabe an den Verein gibt es keine Kostenerstattung. Behält jemand den Pollkittl muß er den Zuschuß zurückzahlen. Für den Janker gibt es außer dem Stoff noch einen Zuschuß von DM 50,-.

25.6.97 Heimatabend
mit der Tegernseer Saitenmusi, den Rottacher Sängern, dem Kreuther Viergesang, den Scheckndirndl, eine Stubnmusi der Musikschule, der "Hi und Do" Musi und unseren Kindern und Aktiven Plattlern.

27.6.97 Die aktiven Männer haben auf dem Leonhardstoa das Johannifeuer angezündet.

8.7.97 Ausschußsitzung
:
Es wurde wieder einmal betont, daß bei Hochzeiten nur Kreuther Wirte auskochen dürfen.
Am 18.12. möchte die Musikschule um 19.30 Uhr im Hof ein Konzert veranstalten. Essen nach Karte, keine Saalmiete.
Ansonsten noch abschließende Besprechung fürs Waldfest. Wir sind nocheinmal alle Buden durchgegangen damit ja nichts vergessen wird.

11.7.97 Die Aktiven waren beim SC-Waldfest zum Plattln.

27.7.97 Waldfest

Nach wochenlangem schlechten Wetter erwischten wir den 1. schönen Tag für unser Waldfest. Wir waren alle sehr froh darüber und freuten uns über die vielen Besucher. Mit dem Ergebnis waren wir alle zufrieden.

8.8.97 Die Aktiven waren beim FC-Waldfest zum Plattln,
ebenso am 10.8. bei den Wallberglern

25.8.97 Ausschußsitzung
:
Die Beanstandungen der Lebensmittelüberwachung beim Waldfest wurden besprochen. So waren die Maßkrüge nach dem Waschen noch immer verschmutzt, in der Hendlbude muß eine Wand erneuert werden - die abwischbar ist, für die Brotzeitbude benötigen wir einen Spuckschutz für die Brezln, der Preis fürs Bier muß von jedem Sitzplatz aus zu sehen sein, die Dichtungen der Kühlschränke müssen besser gesäubert werden. Diese Mängel müssen bis zum nächsten Waldfest behoben sein und schriftlich dem Landratsamt Miesbach mitgeteilt werden. Hierfür entstand eine Gebühr von DM 122,-
Mitarbeiteressen am 2.11.97 um 18 Uhr. Ausgekocht wird vom Göttfried, zur Unterhaltung spielt die Mittenwalder Musi.
Am 7.12. ist Christkindlmarkt. Da sich der Verein nicht beteiligt bleibt auch der Hof geschlossen. Strom kann angeschlossen werden.
Am 6.11. spielt Abends beim Leonhardiball die Oberlauser Danzlmusi zum Tanz auf.
Hauptversammlung wird auf den 17.1.98 festgelegt. Wir möchten unseren langjährigen Vorstand Sepp Sanktjohanser zum Ehrenvorstand ernennen und ihm eine Taschenuhr mit Gravour überreichen. Müssen uns aber erst noch mit der Familie besprechen.
Am 1. Mai wird in Kreuth wieder ein Maibaum aufgestellt. Es muß nachgefragt werden, bei wem der Baum gekauft wird (Herzog oder Forstamt - Watz fragen).
Kinderausflug am 19.9.
Fürs Waldfest müssen Teller nachgekauft werden. Durch die Auflöung der Fa. des Grillherstellers wären günstig Ersatzteile für die Waldfestgrille zu bekommen. Wir möchten gern mit den anderen Vereinen zusammen diese kaufen. Georg Gloggner kümmert sich darum. außerdem brauchen wir für die Kaffeebude noch einen Kaffeebehälter.
Stefanie Strohschneider erklärte uns, daß Geld frei wird und neu angelegt werden soll. Sie läßt sich Angebote machen.
Termine: 17.10. Cittoler Geigenmusi,
19.10. Jahrtag,
31.10. Trachtenball,
6.11. Oberlauser Danzlmusi,
15.11. 6er Musi,
30.12. Heimatabend mit Beni Eisenburg.
Der Ausflug der Vereinsausschüsse ist am 6.9.97.

27.8.97 Heimatabend
mit den Geschwister Ertl, Röpfl Männergesang, Goaßerer Zithermusi, Rottacher Musikanten, unsere Kinder und Aktive, Ansage Gustl Bauer.

29.8.97 Die Aktiven waren zur gemeinsamen Plattlerprobe bei den Wallberglern.

6.9.97 Ausflug der Ausschußmitglieder der Trachtenvereine Tegernseer Tal

nach Amerang ins Bauernhofmuseum, anschließend ins Automuseum und danach zum gemütlichen Teil zum Gocklwirt am Simssee. Es war ein sehr interessanter und gemütlicher Ausflug.

19.9.97 Anstelle eines Ausfluges mit den Kindern veranstalteten die Jugendleiter Ludwig Hörth, Ulrike Rohnbogner und Seppi Bierschneider eine Dorfolympiade.
Sie wurde von den teilnehmenden Kindern mit Begeisterung aufgenommen. Nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen hatten viel Spaß bei nicht ganz alltäglichen Spielen. Der schöne Nachmittag fand seinen Ausklang bei Grillfleisch und Würstln mit viel Pommes und einer anschließenden Siegerehrung.

23.9.97 Die Aktiven sind mit 4 Paaren und 1 Musikanten zum Platteln im Hotel Post gewesen.

24.9.97 Heimatabend

mit der Kreuther Klarinettenmusi, Geschwister Wackersberger, Isarwinkler Sängerinnen, Greilinger Sänger, unsere Kinder und Aktive. Ansage Gustl Bauer.

26.+27.9.97 Waldfesthüttenbau:
Bauholz von der Weißachau gearbeitet.

27.+28.9.97 Ausflug der Aktiven auf die Gufferthütte.

3.10.97 Die Aktiven waren mit 6 Paaren in der Hanns- Seidel-Stiftung zum Platteln.

17.10.97 Die Cittoler Tanzgeiger spielten vor einem begeisterten Puplikum zum Tanz auf.

19.10.97 Kirchweihsonntag

Mit leider nur mäßiger Beteiligung erlebten wir bei gutem Wetter einen schönen und gemütlichen Jahrtag.

25.10.97 Waldfesthüttenbau:
Vom Hotel Überfahrt Dachplatten runtergetan und heimgefahren.

27.10.97 Ausschußsitzung:
Die schriftliche Regelung zur Benützung des Leonhardstoanahofes wie sie für Veranstaltungen Fremder oder Feste Jugendlicher gemacht wurde, gilt nicht für verdiente Mitglieder.
Beim Mitarbeiteressen am 2.11. lassen wir uns komplett bedienen, einschließlich abspülen.
Die Hauptversammlung ist jetzt endgültig am 24.1.98.
Unser ehemaliger Vorstand Sepp Sanktjohanser hat in den letzten Tagen verschiedenen Ausschußmitgliedern verständlich gemacht, daß er keinerlei Ehrung wünscht. Er möchte nur ein ganz normales Mitglied sein ohne irgendwelche Ehrentitel.
1998 feiern wir am Jahrtag unser 90jähriges. Dazu eingeladen werden die Fahnenabordnungen der Orts- und Patenvereine.
Gibt es für die Radl, die beim Waldfest gewonnen wurden auch eine Garantiebescheinigung? Ein kaputtes Pedal sollte gerichtet werden. Grundner Franz wollte dies in Rechnung stellen, sah aber dann davon ab. Außerdem wurde das kaputte Pedal nur geklebt und war gleich wieder kaputt. Nächstes Jahr fragen wir einen anderen Fahrradhändler.
Die Aktiven haben eine anonyme Spende über DM 500,- bekommen.
Mit der Genehmigung der Brotzeitbude hat es terminliche Probleme. Georg Gloggner mußte sich erst bis zum Landrat Kerkel durchfragen um etwas in Bewegung zu bringen.
Bernhard Gloggner (Rauhecker) von den Hirschberglern und Georg Gloggner haben sich wegen des günstigen Einkaufs für Grillgeräte und Zubehör erkundigt.
Wir haben beschlossen, einen Hendlgrill für 96 Hendl anstelle von DM 8250,- für DM 6000,- zu kaufen. Die Kosten übernimmt die Leonhardstoanagesellschaft.
Unsere Kassiererin legt von dem freigewordenen Geld DM 25000,- auf 20 Monate zu 4,25 % Zins an. DM 10000,- behalten wir uns für die anfallenden Kosten in Reserve.
Um unsere Interessen in der Zeitung besser zur Geltung zu bringen, werden wir in Zukunft über den Kreisboten, das gelbe Blatt und Radio Alpenwelle unsere Veranstaltungen bekannt machen.
Wegen der Kinderjoppen gibt es einige Ungereimtheiten. Der Stoff wurde vom Verein gestellt, maßgenommen hat Sepp Winkler, geschneidert wurden sie günstig im Bayer. Wald. Wieviel die Schneiderarbeit gekostet hat müssen wir erst noch herausfinden. Erst dann können wir die Joppen zu einem angemessenen Preis zurückkaufen.
Nächste Ausschußsitzung 12.1.98.
1. Mai - Maibaumaufstellen, abends Maimusi; 26.-37.9.98 Vereinsausflug.

31.10.97 Waldfesthüttenbau:
Bauplatz ausgehoben.

31.10.97 Trachtenball der Gauvereine im Leonhardstoanahof

2.11.97 Mitarbeiteressen
:
Thomas Hörth hat alle Waldfestmitarbeiter zum Essen eingeladen und sich bei dieser Gelegenheit noch einmal recht herzlich für die tatkräftige Mitarbeit bedankt. Gut gekocht hat der Göttfried, leider hatte die Mittenwalder Musi keine Zeit. Als Ersatz kamen drei junge Musikanten aus dem Chiemgau die frisch und begeisternd aufgespielt haben.

6.11.97 Leonhardifahrt bei gutem Wetter und Gott sei Dank nicht kalt.
Am Abend ausverkaufter Leonhardiball mit der Oberlauser Musi.

9. November 97 Leonhardifahrt in Fischhausen.
Aktive waren mit 6 Paaren dabei.

15.11.97 Bei ausverkauften Haus spielt die 6er Musi zum Tanz auf.
Es war wieder ein voller Erfolg.

18., 21.+22.11.97 Waldfesthüttenbau, Blockwand aufschließen

25.11.97 Waldfesthüttenbau
:
beim Edbauer Dachstuhl abbinden

28.+29.11.97 Bundwerk für Burschen und Dachstuhl aufstellen

20.12.97 Hebfeier, beim Firstbier wars sehr lustig und hat lang gedauert.

30.12.97 Heimatabend zum Jahresausklang im ersten Teil besinnlich, nach der Pause frisch aufgrespielt.

Die Mitwirkenden waren Kreuther Klarinettenmusi, Rislberger Stubnmusi, Kreuther Viergesang, Geschwister Köstler und unsere Jugend und Aktiven. Die Leitung hatte Beni Eisenburg.

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1998

12.1.98 Ausschutzsitzung
:
1. Die Ehrung der diesjährigen Jubilare wollen wir am 90. Gründungsfest, unserm Jahrtag vornehmen.
2. Beschluß, daß Neuaufnahmen vom Kassier in der nächstfolgenden Ausschußsitzung vorgetragen und genehmigt werden müssen. Neuaufgenommene Mitglieder müssen in der folgenden Hauptversmmlung namentlich erwähnt werden.
3. Für Kinder bis 16 jahre gilt der Sondertarif DM 2,-. Mit dem 16. Lebensjahr müssen sich die Kinder entscheiden, ob sie dabei bleiben und damit neu anmelden, oder ob sie aus dem Verein ausscheiden. Bei unfällen, die während der Plattler proben oder bei Veranstaltungen des Vereins passieren, sind die Kinder in der Haftpflichtversicherung des Vereins versichert.
4. Mitglieder, die 3 Jahre in Folge keinen Beitrag geleistet haben, werden mit der Einladung zur folgenden Hauptversammlung aufgefordert diesen nachzuzahlen, oder aus dem Verein auszuscheiden.
Diese TOP müssen in der nächsten HV vorgetragen werden.
5. Das diesjährige Theater findet am 12.,+12.+17.+18.+19.4.98 statt. Ein eventl. weiterer Termin wäre der 24.4.98. Der Kartenvorverkauf ist am 6.4.98. Für die Musiker, die während der Theaterpausen spielen ist der Eintritt frei, außerdem erhält jeder noch eine Freikarte, ebenso die Ehrenmitglieder des Vereins.
6. Den diesjährigen Maibaum werden wir enetl. beim Forstamt kaufen. Die Scheren zum Aufstellen sind schon reserviert. Am abend spielt im Leonhardstoanahof eine Maimusi. Wir wollen versuchen die Gruppe "Ferchenseeklang" zu bekommen. Wahrend des Maibaumaufstellens soll auch eine Musik spielen. Wir sind gegen einen Ausschank von Seiten des Vereins.
7. DM 30000,- werden wieder neu angelegt. Bei der Raiffeisenbank gibt es auf 5 Jahre 4,75 % Zinsen. Die neu anfallenden Zinsen lassen wir auf dem Konto.
8. Wir brauchen neue Eintrittskarten für die diversen Veranstaltungen. Müssen Angebote einholen.
9. Am Faschingssonntag ist im hof keine Platzreservierung möglich. um die Musik muß sich das Faschingskomitee kümmern.
10. Am 31.1.98 ist der Reiterball der Brandstatt. Sie wollen Barbetrieb. Es ist ok.
11. Wegen des Mitarbeiteressens kamen diverse Beanstandungen, da angeblich keine einladungen verschickt wurden. Hauptsächlich war der Grund, daß in den einzelnen Buden sich die Mitarbeiter nicht in die aufgelegten Listen eingetragen haben.
12. Wegen diversen Zahlungs- und Nutzungsregelungen der neuen Waldfesthütte sollten die betreffenden Vereine im Frühjahr zusammenkommen um dies zu besprechen. Lt. Sepp bierschneider vonder Weißachau sollten je Verein im Jahr DM 200,- Pacht bezahlt werden. Die alte Limobude will Schlichtner eventl. haben.
13. die Senke zwischen Hendl- und Grillbude sollte aufgefüllt, ebenso der Platz davor entsprechend behandelt werden, damit der Batz bei feuchter Witterung nicht gar so tief ist.
14. Die Dachrinnen für die neue Hütte werden mit Kupfer ausgeschlagen.
15. Für den Parkplatzdienst der Feuerwehr erhält diese DM 300,- von der Gesellschaft.
16. DM 500,- wurden an Leser helfen Leser gespendet.
17. Für das nächste Waldfest fragen wir einen anderen Radlhändler um ein Kinderradl, da wir mit Zehendmaier nicht mehr zufrieden sind (kaputtes Pedal, s. letzte Ausschußsitzung)
18. Bei den Theaterproben sind die Getränke frei.
19. Die Rosserer bei Leonhardi bekommen fürs Fahren DM 200,-
20. Schorsch Gloggner regt an, sich um eine Verjüngung der Vorstandschaft zu kümmern, damit auch die hüngeren Mitglieder mehr in die Arbeit und das Vereinsgeschehen eingebunden werden können, was ja für die Zukunft sehr wichtig ist.
Ende der Sitzung 23.30 Uhr.

Die Toten des Jahres:
Ludwig Scherz

Kreuth, den 24.01.1998 I. Rohnbogner Th. Hörth

24.1.98 Hauptversammlung 52 Mitglieder folgten der schriftlichen Einladung zur diesjährigen Hauptversammlung. Der 1. Vorstand Thomas Hörth begrüßte die anwesenden Ehrenmitglieder und Vereinsmitglieder.
Der 1. Vorstand bat alle sich zum Gedenken an Herrn Ludwig Scherz, der im letzten Jahr verstorben ist, zu erheben.
Thomas Hörth verlas nun die einzelnen Tagesordnungspunkte, wie sie bereits in der Einladung aufgeführt waren.
1. Begrüßung,
2. Totenehrung,
3. Bericht des 1. Vorsitzenden,
4. Bericht aus dem Protokollbuch,
5. Kassenbericht und Entlastung des Kassiers,
6. Kassenbericht der Gesellschaft,
7. Verschiedenes Wünsche und Anträge.

Thomas Hörth berichtete über die Ereignisse im vergangenen Jahr:
Lumpenball am Rosenmontag, der wegen Überfüllung um 20.30. Uhr geschlossen werden mußte.
Im April wurde Theater gespielt, das Stück hieß "Zuaständ san des". Regie Sepp Sollacher sen., das bei vollem Saal großen Anklang fand. Ein herzliches "Vergelts Gott" an alle, die beim Theater mitgewirkt haben.
Ausflug ins fränkische Seenland bei mäßiger Beteiligung.
Am 27 Juli fand das Waldfest statt, das trotz einer Lebensmittelkontrolle (mit nur kleinen Beanstandungen) ein super Erfolg war.
Kirchweihsonntag - Leonhardstoana Jahrtag.
Im Oktober fand ein Tanzabend mit der 6er Musi aus Südtirol statt, an dem viele Tänzer aus Nah und Fern teilnahmen.
Außerdem spielten die Tanzgeiger zum Tanz auf. Diese Veranstaltung wurde vom Bayerischen Rundfunk aufgenommen und wird am 15.2.98 um 19 Uhr im 3. Programm unter dem Titel "Volksmusik am Schneeberg" übertragen.
2. Nov. 97 Mitarbeiteressen. Hier gab es bei den Einladungen fürs Mitarbeiteressen etwas Ärger, da angeblich nicht alle Mitarbeiter, die gearbeitet haben, eine persönliche Einladung erhalten haben. Dies hängt davon ab, ob diese Mitarbeiter auf den Listen stehen, die in den einzelnen Buden hängen und dort unterschrieben haben. Es wurde dann gebeten, daß alle Mitarbeiter, auch wenn sie keine persönliche Einladung bekommen, doch bitte zum Mitarbeiteressen kommen möchten.
6. Nov. Leonharditanz mit der Oberlauser Danzlmusik. Weiter fanden im Jahr 97 4 Heimatabende sowie der Trachtenball statt.
Im Herbst wurde mit der neuen Hütte zusammen mit dem Burschenverein begonnen.
Zum Schluß bedankte er sich noch bei den Mitgliedern für ihre Mitarbeit beim Waldfest und fürs Ausrücken beim Jahrtag und Jubiläumsfesten, den Theaterspielern und besonders den Aktiven für ihren Einsatz bei den verschiedenen Veranstaltungen.
Ilse Rohnbogner liest aus dem Protokollbuch vor, wodurch so manche Begebenheit wieder ins Gedächtnis gerufen wurde.
Es folgt der Kassenbericht von Stefanie Strohschneider. Der 1. Vorsitzende dankte ihr und bittet die Versammlung um Entlastung. Diese erfolgte nach dem Bericht der Kassenprüfer Toni Spiegler und Thomas Hagn einstimmig per Akklamation.
Thomas Hörth duetet kurz auf den Kassenbericht der Leonhardstoanagesellschaft hin. Dieser ist für jeden einsehbar.
Die Ehrung langjähriger Mitglieder findet im Oktober beim 90jährigen Gründungsfest statt.
Ab sofort werden alle Neuaufnahmen bei der Hauptversammlung vorgetragen. Im Jahr 1997 sind 17 neue Mitglieder dem Verein beigetreten: Bartl Christine, Reichhart Severin, Winkler Miriam, Meßner Angelika, Oberwieser Juliane, Sollacher Thomas, Schmeizl Andrea, Wagner Florian, Schiller Franziska, Saringer Melanie, Baumgartner Anna, Baumgartner Barbara, Reich Florian, Deininger Christine, Lenz Kathi, Eitner Peter und Magda.
Alle Kinder, die dem Verein beitreten möchten werden als Jugenmitglieder aufgenommen und bezahlen einen Betrag von DM 2,-. Wenn sie dann mit 16 Jahren immer noch beim Verein bleibenmöchten, müssen sie eine neue Mitgliedschaft beantragen. Dies wurde von der Versammlung einstimmig beschlossen und gilt ab 1.1.97. Sepp Sanktjohnaser, der 29 Jahre Vorstand war, bat ausdrücklich, daß er keinerlei Ehrungen möchte.
Am 12./13./17./18.+19.4. wird Theater gepielt. Das Stück heißt "Die falsche Katz".
Am 1. Mai wird ein neuer Maibaum aufgestellt.
Wie bereits im Kassenbericht vorgetragen, zahlt der Skiclub und er Fußballclub fürs Waldfest pro Tag eine Benützungsgebühr von DM 200,- für Toilettenpapier, Wasser, Kanal, Strom, Handtücher usw. Georg Gloggner berichtete über den Hüttenbau und erwähnte die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Burschenverein.
Einen besonderen Dank spracher auch der Weißachau für den guten Holzpreis aus.
Nur mit dem Landratsamt Miesbach gab es einige Schwierigkeiten.
Da keine weiteren Wünsche und Anträge mehr anstanden, beendete der Vorstand Thomas Hörth den offiziellen Teil der Sitzung. Im Anschluß zeigte uns Ludwig Hörth einige Dias aus Kanada.

8.2.98 Wimmerlauf
Die Damen erreichten Rang 7 und die Herren Rang 4

23.2.98 Schon Tradition, der ausverkaufte Lumpenball im Hof.

24.2.98 Gauausflug nach Weihenstephan mit Georg Gloggner, Ludwig und Marianne Hörth.

31.3.98 Maiandacht, mit der Fahne ausgerückt.

6.4.98 Kartenvorverkauf fürs Theater.

2/3 der Vorstellungen waren schon ausverkauft.

12./13./17./18./19.4.98 + ein Zusatzabend am 24.4.98
6 Theaterabende mit dem Stück "Die falsche Katz" von Maximilian Vitus.
Mit viel Erfolg spielten Sepp Sollacher jun., Elisabeth Jennerwein, hans Kandlinger, Thomas Jennerwein, Sepp Bartl, Steffa Deininger, Barbara Hörth, Georg örth, Ludwig Hörth und Trudl Aigner. Regie führte Sepp Sollacher jun. Weitere Helfer waren Martha Kandlinger, Annemie Winkler und Georg Gloggner.
Sämtliche Vorstellungen waren ausverkauft.

17.+18.4.98 An der neuen Waldfesthütte wurde der Verschlag angebracht

20.4.98 Ausschußsitzung
:
Sollte bei Veranstaltungen ein durchs Personal verursachter Schaden auftreten, sollte dieser durch eine Haftpflichtversicherung abgedeckt sein. Es muß geprüft werden, ob eine solche bereits besteht.
Rudi Wolf bittet um Helfer beim Mountainbike-Marathon am 24.5.98. Die meisten unserer Mitglieder sind schon in diversen Sportvereinen tätig und deshalb schon für diese Tätigkeit vergeben. Mit o.g. Begründung wird in einem Schreiben an Herrn Wolf abgesagt.
Die Gauuntergruppe möchte, daß wir Teilnehmerlisten von den einzelnen Veranstaltungen ausfüllen.
Termine: 26.4.: Volkstanz Gmund Neureuther Saal;
29.4. Informationsabend der Polizei im Leonhardstoanahof. Thema Schleierfahndung;
20.5. Volkstanzseminar in Schaftlach;
20.6. Jugendnachmittag in Bad Wiessee, gemeinsame Schiffahrt mit den Hirschberglern und Wallberglern;
19.9. Vereinsmusikantentreffen in Gmund;
eventl 3.10. 6er Musi im Leonhardstoanahof;
eventl. 11.11. Volkstanzl mit Winkler Sepp und Eisenburg Beni als Ansager.
Die Plattlerproben beginnen in der 1. Maiwoche.
Der Ausflug ist für 26.+27.9.98 geplant.
Wegen der Nutzung der neuen Hütte am Waldfestplatz sollte eine Ausschußsitzung mit den Fußballern und dem Skiclub stattfinden.
Zum 90jährigen wollen wir wieder einmal ein Gruppenfoto machen.
Die Scheren zum Maibaumaufstellen werden am 27.4.98 geholt.
Die Aktiven müssen binden und Stefanie Winkler kümmert sich um die Bandl. Den Baum bekommen wir vom Herzog. Gefällt wird er am 1. Mai frühmorgens. Ab 9 Uhr gibts eine Brotzeit für die Beteiligten und die Mittenwalder Musi spielt auf. Am Abend ist eine Maimusi im Leonhardstoanahof mit dem Ferchenseeklang.
Aus steuerlichen Gründen müssen wir Geld für die Gemeinnützigkeit ausgeben. Den Prolog der Fahnenbraut aus dem Protokollbuch möchte Herr Rasch haben.
Zum Weisen muß schnellstmöglich nach der Geburt gegangen werden. Es sollten die Aktiven gehen, die auch mit den Eltern aktiv waren. Der Weisertszopf wird vom Verein bezahlt und nicht aus der Aktivenkasse.
Einstimmiger Beschluß. Bei Hochzeiten wird aus der Gesellschaft heraus aufgezogen, außer es wird ausdrücklich anders gewünscht. Ein Teller o.ä. Geschenk wird vom Verein bezahlt. Einstimmiger Beschluß.
Am 29. Mai lädt Schorsch Gloggner zu seinem 50. ein.
Nach dem 1. Mai müssen die Preise für die Speisekarte geändert werden.

24.+24.5.98 Um die neue Waldfesthütte wurde aufgefüllt und die Bühne angebracht.

1.5.1998 Der Maibaum vor dem Kuramt wurde aufgestellt.

Für die Helfer gabs um 9 Uhr eine Brotzeit. Musikalisch unterstützt werden sie von den Mittenwaldern. Den Baum haben wir vom Herzog bekommen. Am Abend fand im Leonhardstoanahof ein Maitanz mit dem Ferchenseeklang statt. Leider nur mäßig besucht.

2.5.2.98 Die Aktiven waren mit 4 Paaren zum Platteln im Hotel Post in Kreuth.

9.5.98 Endlich wieder Kampftrinken im Bräustüberl
.
Es war wie immer schön.

23.5.98 Zur Hochzeit von Klaus Sennhofer und Steffi Brunner sind die Aktiven mit 4 Paaren ausgerückt.

29.5.98 Der Gloggner Schorsch ist 50 geworden und der Ausschuß war eingeladen.

Wir haben ihm einen Alpenrundflug geschenkt.

30.5.98 Die Aktiven waren bei Christine Schmid (Wimmer) zum Weisen.

3.6.98 Heimatabend
mit den Rottacher Sängern, Kreuther Viergesang, Rottacher Musikanten, Harfenduo Hofer/Büchl. Jugend und Aktive Plattler der Leonhardstoana. Ansage Gustl Bauer.

4.6.98 Ausschußsitzung Unser Vereinsausflug macht Terminschwierigkeiten. Wir überlegen nur einen Tag zu fahren. Sollten wir aber noch ein Wochende finden, würden wir gern an die Steirische Weinstraße fahren. Ab 35 Personen kostet es pro Person DM 155,-/ÜF, der Bus wird vom Verein bezahlt.
Waldfest am 26.7.98: Lebensmittelüberwachung wird strenger. Alle Mitarbeiter in der Spülküche, Brotzeit-, Hendl- Grill- und Kaffeebude brauchen ein Gesundheitszeugnis. Die Kosten werden vom Verein übernommen.
Aufgebaut wird ab 3.7.98. Wir brauchen noch Plakate, Festabzeichen von der Fa. Kössinger (je St. -,20), Annonce für die Zeitung.
Ludwig Hörth möchte gern über den Verein ein Musikinstrument kaufen, damit ein Nachwuchsmusiker herangezogen werden kann. Noch ohne Beschluß.

5.+6.6.98 An der neuen Waldfesthütte wurden die Dachrinnen angebracht und der Innenausbau fertiggestellt.

20.6.98 Gaujugendnachmittag im Jodbad in Bad Wiessee.

Die Hirschbergler, Wallbergler und wir sind mit dem Schiff von Egern aus nach Bad Wiessee gefahren und zu Fuß und mit Musik zum Jodbad marschiert. Dort erfolgte das Gauplatteln, wobei sich die einzelnen Kinder- und Jugendgruppen mächtig ins Zeug legten. Die Kinder und ihre Begleiter wurden mit Kuchen, Grillfleischsemmeln, Kaffee und Limo bewirt.
Am späten Nachmittag erfolgte dann der Rückmarsch und die Heimfahrt wieder mit dem Schiff.

20.6.98 Die aktiven Mannsbilder entzündeten bei schönem Wetter ihr traditionelles Johannifeuer auf dem Leonhardstoa.

26.+27.6.98 Fertigstellung der neuen Hütte, pünktlich zum Beginn der Waldfestzeit.

Endlich haben wir eine sehr schöne Brotzeitbude mit Strom und fließendem Wasser. Allen Häuslebauern ein herzliches Vergeltsgott.

28.6.98 Zum Hirschbergler Waldfest waren die Aktiven mit 9 Paaren.

30.6.98 Ausschußsitzung

Thema Waldfest: Für die Kindereisenbahn benötigen wir noch eine große Tafel als Wegweiser.
Wir möchten wie der Skiclub einen Pendelbus einsetzen. Ab 19 Uhr alle 1/2 Stunde von Kreuth nach Rottach. Kosten DM 150,-/Std. bis 24 Uhr.
Eintritt 2,- DM, Kinder frei. Fahrrad für DM 400,- bis 500,- bei Eiblwieser kaufen. Spendenquittung!
Für die Brotzeitbude werden 2 Vitrinen a DM 400,- und 3 Brezelständer a DM 120,- angeschafft. Die Vitrinen werden bei der Fa. SM Acryl in Bad Wiessee angeschafft.
Im Altbau wird eine Abluftanlage eingebaut.
Sanktjohanser Sepp soll zum Ehrenmitglied ernannt werden. Eine Abordnung wird zum Sepp gehen und ihm eine Urkunde überreichen. Dies wird dann bei den Ehrungen langjähriger Mitglieder beim Jahrtag im Oktober vorgetragen.

3.7.98 Heute wurde mit dem Waldfestaufbau begonnen.

10.7.98 Am SC-Waldfest waren die Aktiven mi 6 Paaren.

26.7.98 Waldfest

Es war unbeschreiblich viel los. Wir sind dem Andrang kaum Herr geworden, aber Dank unseren vielen Helfern haben wir es schließlich geschafft. Von den Besucherzahlen her war es an der Schmerzgrenze.

7.8.98 Zum FC-Waldfest sind die Aktiven mit 7 Paaren ausgerückt.

ab 10.8.98 Waldfest wieder aufgeräumt.

12.8.98 Heimatabend

mit der Riederner Musi, Goaßer Zithermusi, Geschwister Ertl, Isarwinkler Sänger, Jugend- und Aktive Plattler der Leonhardstoana. Ansage Gustl Bauer.

8.9.98 Ausschußsitzung
Das Waldfest ist dehr gut gewesen. Wir haben fast 4000 Eintrittskarten verkauft und es ist nichts mehr übriggeblieben. Es gibt noch einige Anregungen fürs nächste Jahr
- schönere Gewinne für die Losbude, neues Mischungsverhältnis 1:9
- Ausschank: Limozapfsäule soll zwischen den beiden Bierfässern angebracht werden, eventl. 3. Bieranschluß
- mit dem Pendelbus wurden ca. 400 Personen transportiert
- 60x Besteck bekommen wir vom Göttfried, Dessertteller müssen dazugekauft werden
- Kuchenstücke in Zukunft etwas größer
- Kaffeebude soll bei Bedarf bis 20 Uhr geöffnet sein. Außerdem werden die Damen gebeten, ihre Bude in einem ordentlichen Zustand zu hinterlassen.
- Die Bar bekommt einen Fluchtweg. Es wird das hinterre Fenster zur Tür umgebaut.
- Zwei Vitrinen für die Kaffeebude werden noch angeschfft.
Das Mitarbeiteressen ist am 26.9.98, Ausgekocht wird von der Schwaigeralm. Es gibt Braten mit Knödel, Salat und als Nachspeise eine Creme. Musik von den Mittenwaldern. Eingeladen werden außerdem die Musiker vom Theater und Gloggner Markus und Schober Markus.
Trachtenball in Gmund am 19.9.98, 40jähriges Jubiläum der Gauuntergruppe.
Kirchweihsonntag Jahrtag mit 90jährigem Jubiläum. aufstellung zum Kirchenzug um 8.15. Uhr, nach der Messe Kranzniederlegung, Rückmarsch, Foto vorm Hof, Mittagessen 12 Uhr, Festrede von Beni Eisenburg, Ehrung langjähriger Mitglieder. Eingeladen werden sämtliche Ortsvereine mit ihren Fahnenabordnungen, Bürgermeister, Pfarrer, Weißachauvorstand, Bichler Gregor vom Gau und Trommler. Alle Ehren- und ältere Mitglieder dürfen mit der Kutsche zur Kirche fahren.
Mirzl Schnitzenbaumer wird für langjährige Ausschußmitgliedschaft geehrt.
- Außerdem muß nochmals festgehalten werden, daß Sepp Sanktjohanser ausdrücklich auf eigenen Wunsch nicht zum Ehrenvorstand ernannt werden möchte. -
3.Oktober - 6er Musi,
6. Nov. - Oberlauser/Leonharditanz,
14. Nov. - Volkstanz.
Weiter findet heuer wieder ein Weihnachtsspiel der Kinder statt.
Für die neue Brotzeithütte werden wir bei der Bayer. Landesbrandversicherung eine Feuerversicherung abschließen. Da wir ein Verein sind, bekommen wir 10% Rabatt.
Die FFW Kreuth bekommt einen Zuschuß für die neuen Anzüge. Verein und Gesellschaft spendieren jeweils DM 1500,-.
Ausflug der Gauuntergruppe nach Straßburg am 13.-15. Jan. 99. Pro Person DM 220,-. Vier Plätze sindnoch frei, wer Interesse hat soll sich bis zum 23.11.98 beim Hörth Thomas melden.
Der allgemeine Ausflug findet am 25.10.98 statt. Die Fahrt geht zum Zirbenweg nach Telfs/Tirol. Der Bus fährt weiter zum Patscherkofel. Bei schlechtem Wetter Ausweichprogramm.
Hans Sollacher fragte an, ob die Dorfschreiber eine Autorenlesung im Hof am 6.2.99 abhalten können. Die Dorfschreiber kümmern sich selbst um Eintritt und Musik, von uns wird ein Kassier für DM 50,- gestellt.
Hauptversammlung am 16.1.99.
Zum Schluß hat Ludwig Hörth noch eine Ziachmusi vorgestellt, die der Verein für Nachwuchsmusiker gekauft hat. Preis DM 4500,-.

9.9.98 Heimatabend
mit der Kreuther Klarinettenmusi, Isarwinkler Sängerinnen, Tegernseer Saitenmusi, Reichersdorfer Sänger, Inder und Aktive Plattler der Leonhardstoana. Ansage Gustl Bauer.

19.9.98 Beim Trachtenball im Neureuther Saal waren die Aktiven mit 8 Paaren.

26.9.98 Ausflug mit den Kindern
Ludwig und Marianne Hörth, Sepp biersceider, Schorsch Gloggner, Ulrike und Ilse Rohnbogner und Brigitte Oberwieser begleiteten unsere ganze Kinder- und Jugendgruppe auf ihrem Ausflug ins Berchtesgadner Land.
Die erste Station war das Salzbergwerk in Berchtesgaden. Hier hatten wir eine Führung angemeldet und die ganze Truppe war von der Zugfahrt, der Rutschbahn, der Kahnfahrt und der guten Führung restlos begeistert. Anschließend ging es mit dem Bus weiter zum Königssee und wir fuhren mit dem Schiff nach St. Bartholomä. Auf der Fahrt ertönte natürlich auch das berühmte Echo und die Kinder waren allesamt sehr erstaunt wie so etwas möglich ist. In St. Bartholomä haben wir dann zu Mittag gegessen und sind anschließend mit dem Schiff weiter Richtung Obersee gefahren. Dort konnten sich die Kinder bei einer kleinen Wanderung noch etwas austoben, bevor es mit dem Schiff wieder zurück nach Königssee und zum Bus ging. Nach einer kleinen Brotzeit am Bus, wir hatten nämlich alles dabei, fuhren wir ausgelassen und fröhlich nach Hause.

26.9.98 Mitarbeiteressen Die Wirtsleute von der Schwaigeralm haben uns hervorragend aufgekocht und mit der Mittenwalder Musik erlebten wir einen schönen und geselligen Abend.
Thomas Hörth berichtete vom Waldfest und bedankte sich bei allen Mitarbeitern.

3.10.98 Die 6er Musi spielt im gut besuchten Leonhardstoanahof zum Tanz auf.

18.10.98 Jahrtag und 90jähriges Gründungsfest

Am Kirchweihsonntag feierten die Leonhardstoana wie schon zu einer lieben Tradition geworden, ihren Jahrtag. Dieser stand heuer ganz im Zeichen den 90jährigen Gründungsfestes und wurde auch entsprechend feierlich begangen. Nur der Wettergott spielte leider nicht mit und so war beim Kirchenzug der Regenschirm sehr gefragt.
12 Ortsvereine waren geladen, wovon 9 mit ihren Fahnenabordnungen teilnahmen. Geladen waren: die Weißachaugemeinschaft, der Burschenverein, der Schiclub, Veteranen- und Kriegerverein, Feuerwehr, Schützen, Vinzenziverein, AKUV, Fußballclub, Verschönerungsverein, die Hirschbergler und die Wallberger. Weiter waren der Gauvorstand Gregor Bichler, der noch amtierende Bürgermeister Sepp Hatzl, unser neuer Pfarrer und unsere Ehrenmitglieder geladen. Zwei Kutschen für unsere Ehrenmitglieder und älteren Mitglieder begleiteten den Zug. Nach der feierlichen Messe, die von unserem neuen Pfarrer gestaltet wurde, legte Vorstand Thomas Hörth bei einem kurzen Gedenken an die Toten und Gefallenen Mitglieder des Vereins einen Kranz nieder.
Anschließend marschierten wir zum Leonhardstoana-Hof zurück und es begann der offizielle Teil unseres 90jährigen Gründungsfestes.
Unser Vorstand Thomas Hörth begrüßte alle Anwesenden Mitglieder, Ehrenmitglieder, Vereine und den noch amtierenden Bürgermeister Sepp Hatzl.
Er verwies kurz auf den Ablauf des Festtages und übergab dann das Wort an unseren Bürgermeister. Dieser gratulierte dem Vorstand und dem Verein zum 90. Jubiläum und machte es Gott sei Dank recht kurz, denn die Weißwürst standen bereits auf dem Tisch.
Anschließend erzählte uns Beni Eisenburg mit netten Gedichten und Erzählungen über den Werdegang der Tracht im Oberland.
Ein wichtiger Termin dieses Tages war das gemeinsame Photo der anwesenden Mitglieder vor dem Hof. Es dauerte schon eine Weile bis alle richtig auf Balkon, Tischen und Bänken verteilt waren, aber wir hatten trotz Regen alle unsere Gaudi. Bis zum Mittagessen spielte der Ruapp zum Tanz auf und danach schmeckte uns der Schweins- oder Kalbsbraten mit Knödel und Salat, davor noch eine gute Pfannkuchensuppe. Unsere bewährte Küchenmannschaft hat hervorragend aufgekocht.
Um ca. 14.30 Uhr erfolgte dann die Ehrung der langjährigen Mitglieder.
Für 25 Jahre waren es:
Sollacher Sepp, Bartl Hans, Bermanseder Maria, Bierschneider Sepp, Erlacher Simon, Echtler Franz, Zwerger Marianne, Kluy Margot, Peschl Sophi und Meßner Alfons sen.
Für 40 Jahre:
Sanktjohanser Regina, Stanglmaier Sepp, Reich Kathi, Schnitzenbaumer Franz, Jennerwein Christl,
und für 50 Jahre:
Schöpfer Hanni und Sanktjohanser Regina sen.
Für ihre langjährige Mitgliedschaft und Verdienste im Ausschuß ehrten Thomas Hörth und Schorsch Gloggner noch Mirzl Schnitzenbaumer und Sepp Sanktjohanser.
Zur Freude aller zogen die aktiven Plattler mit einigen ihrer Stückeln auf, wobei auch so mancher Ehemaliger noch eifrig mitplatteln konnte.
Um den Tag würdig abzurunden erzählte Thomas Hörth noch über das Vereinsgeschehen der letzten 90 Jahre und berichtete, daß in der ersten Satzung einige Dinge anders waren als heute, z.B. wurde ausdrücklich erwähnt, daß nicht "linksherum" getanzt werden darf.
Danach spielte der Ruapp noch bis 17 Uhr zum Tanz auf. Es war ein schöner und rundherum gelungener Jahrtag.

25.10. Ausflug als Fahrt "Ins Blaue"
Der Bus war leider nur zu 2/3 gefüllt. Die Abfahrt in Kreuth erfolgte bei eher schlechtem Wetter. Aber wir haben uns die gute Laune nicht vertreiben lassen und sind fröhlich Richtung Tirol gefahren. Unser erstes Ziel war die Ausstellung "Kristallwelt bei Swarowski" in Schwaz. Gut eine Stunde lang bestaunten wir die glitzernden Kunstwerke und waren teulweise recht beeindruckt. Als wir wieder an der frischen Luft waren, war plötzlich der Himmel fast blau und wir freuten uns richtig auf die Weiterfahrt. Es ging weiter ins Zillertal nach Mayerhofen zum Mittagessen. Ein Teil von uns marschierte zu einer sehr zünftigen Wirtschaft "dem Griena Wirt", in der wir ausschließlich Zillertaler Spezialitäten essen konnten. Es war so gemütlich, daß wir am Liebsten sitzen geblieben wären. Die restlichen waren direkt am Ort beim Essen. Zurück ging es dann von Mayerhofen mit der Zillertalbahn bis Jenbach. Von Jenbach aus fuhren wir in einem für uns reservierten Waggon der Zillertal Zahnradbahn auf einer sehr idyllischen Strecke rauf nach Maurach am Achensee, wo uns der Bus wieder abholte. Anschließend besuchten wir in Achenkirch das Heimatmuseum und kehrten gegenüber beim Fischerwirt zum Abendessen ein. Gegen 20 Uhr waren wir wieder daheim, bis auf ein paar ganz Unwegsame, die den Tag noch in der Riedler Stubn ausklingen ließen. Wir waren uns alle einig, daß es ein rundum gelungener und sehr schöner Ausflug war.

30.10.98 Die Aktiven sind bei Hörth Martin, Hörth Schorschi und Wieser Markus und Christine zum Weisen gewesen.

6.11.98 Leonhardifahrt Kreuth bei gutem Wetter.

Die Aktiven sind mit 7 Paaren auf ihrem Wagen dabei gewesen. Am Abend gut besuchter Leonhardiball mit den Oberlausern.

8. November Leonhardi in Fischhausen sind die Aktiven mit 6 Paaren.

14.11.98 Volkstanz im Leonhardstoanahof mit der Kreuther Klarinettenmusi.

Die Leitung hatte Wolfgang Peschl. Leider nur mäßiger Besuch.

21.11.98 Die Aktiven waren auf der Hochzeit vom Buchner Helmut.

12.+13.12.98 Weihnachtstheater der Kinder

Ludwig Hörth hat wieder das Kunststück fertig gebracht, für alle Kinder eine kleine Rolle in den einzelnen Theaterstücken bzw. beim Singen, in der Ansage oder Musizieren unterzubringen. Unter der Mithilfe der Jugendbetreuerin Ulrike Rohnbogner schaffte Ludwig wieder das Kunststück, daß alle ihre Rollen beherrschten und so die Zuschauer im jeweils ausverkauften Hof wunderschöne und besinnliche Stunden erleben konnten. Ludwig und allen die ihm vor und hinter der Bühne mitjalfen ein herzliches Vergeltsgott.

22.12.98 Ausschußsitzung Bei der Hauptversammlung am 16.199 werden wir wieder langjährige Mitglieder für 25, 40 und 50 Jahre Mitgliedschaft die im Jahr 1998 erreicht wurde geehrt. Lisi Winkler wird zum Ehrenmitglied ernannt.
Am Schluß der Veranstaltung sehen wir noch einen Film über Zypern, sowie einen Film von Ludwig Bartl.
Am 15.2.99 ist Lumpenball. Heuer spielen nocheinmal die Bambis, nächstes Jahr wollen wir eine andere Gruppe, da die Bambis schon 13 Jahre spielen. Als Türsteher möchten wir wieder Klaus Oberwieser engagieren.
Theatertermine sind am 9., 10., 11., 16. und 17. April 99 Bei großer Nachfrage wird eventl. noch am 18.4.99 gespielt.
Am 1. Mai ist ein Hoagartn und am 15.+16.5. ist heuer unser Ausflug eventl. an die Steirische Weinstraße geplant.
Es wurde beschlossen, 20 Kinderjoppen ab Größe 146 zu kaufen. Angebot vom Hundegger, Danzer und Gschwendner werden eingeholt. Elisabeth Jennerwein verwaltet ab 1999 sämtliche Kindertzrachten. Diese dürfen im Frühjahr bei ihr abgeholt werden und müssen im Herbst, nach unserem Jahrtag, in ordentlichem Zustand zurückgegeben werden.
Die neue Lüftung sollte bis zum Faschingsball funktionieren. Hierfür hat Stefanie Strohschneider bei der KSK MB-Tegernsee DM 25000,- zur tägl. Kündigung bei 2% angelegt. Weitere 25000,- wurden bei der KSK zu einem Zinssatz von 3,96% angelegt. Für die Aktion "Leser helfen Leser" haben wir DM 500,- gespendet.

Die Toten des Jahres sind:
Maria Jungermann/Rasch
Maria Ruml
Peter Reifenstuhl
Hardl Erlacher
Hertha Böse

Kreuth, den 1.01.1999 I. Rohnbogner Th. Hörth

Tätigkeit des Vereins im Jahr 1999

Jahreshauptversammlung am 16.1.1999

1) 63 Mitglieder folgten der schriftlichen Einladung zur diesjährigen Hauptversdammlung. Der 1. Vorsitzende, Thomas Hörth, begrüßte die anwesenden Mitglieder, den 1. Bürgermeister, Jos. Bierschneider, sowie das Ehrenmitglied Leo Rettermeier und Herrn Alois Fröhlich, der extra aus Grassau angereist kam.

2) Der 1. Vorstand bat alle, sich zum Gedenken an Maria Jungermann, Maria Ruml, Peter Reifenstuhl, Hardl Erlacher und Hertha Böse, die im letzten Jahr verstorben sind, zu erheben.
Thomas verlas nun die einzelnen TOP, wie sie bereits in der Einladung aufgeführt waren.
1. Begrüßung. 2. Totenehrung 3. Bericht aus dem Protokollbuch 5. Kassenbericht und Entlastung des Kassiers 6. Kassenbericht der Gesellschaft

3). Verschiedenes - Wünsche und Anträge.
Thomas Hörth berichtete über die Ereignisse im vergangenen Jahr.
Am Rosenmontag fand wie jedes Jahr der Lumpenball statt. Auch 1998 mußte er wegen Überfüllung um 21 Uhr geschlossen werden.
Im April wurde Theater gespielt, das Stück hieß "Die falsche Katz" unter der Regie von Sepp Sollacher sen. das bei vollem Saal an sechs Abenden großen Anklang fand. Ein herzliches "Vergelts Gott" an alle, die beim Theater mitgewirkt haben.
Am 1. Mai 1998 wurde ein Mabaum aufgestellt, der vom Herzog Max in Bayern gestiftet wurde. Der Ferchenseeklang spielte am Abend zum Tanz auf.
Weiter fanden 3 Heimatabende statt. Thomas Hörth würde sich hier etwas mehr, vorallem auch einheimische Zuschauer wünschen.
Die neue Brotzeithütte, die vom Burschenverein und von den Leonhardstoana gebaut wurde, ist rechtzeitig zum Waldfestbeginn fertig geworden. Ein herzliches Dankeschön an alle, die zur Fertigstellung der schönen Hütte beigetragen haben.
Am Gaujugendtag fuhren die Leonhardstoanakinder mit dem Schiff von Rottach-Egern nach Bad Wiessee. anschließen fand ein Festzug zur Wandelhalle statt.
Die aktiven Burschen entzündeten wieder am Leonhardstein ein Johannifeuer.
Am 26. Juli fand das Waldfest statt, das wieder ein voller Erfolg war. Es wurden ca. 4000 Eintrittskarten, Kinder nicht mitgezählt, verkauft. Außerdem wurde zum 1 Mal ein Bus eingesetzt, der alle 1/2 Stunde von Rottach nach Kreuth und zurück fuhr und recht angenommen wurde.
Mitarbeiteressen war am 26. Sept. Ausgekocht hat die Schwaigeralm. Zur Unterhaltung spielten die Mittenwalder Musikanten.
Am 3. Oktober spielte die 6er Musi. Aus Nah und Fern kamen ca. 200 Personen angereist.
Kirchweihsonntag - Leonhardstoana-Jahrtag. hier wurde ein neues Vereinsbild fotografiert, außerdem erfolgten die Ehrungen langjähriger Mitglieder.
25.10. allgemeiner Ausflug.
14. Nov. Volkstanz mit der Kreuther Klarinettenmusi, leider kamen nur ca. 60 Personen.
Thomas bedankte sich bei Ludwig Hörth ganz besonders, da er wieder mit viel Mühe und Nerven ein Weihnachtstheater der Kinder einstudierte.
Die Freiw. Feuerwehr Kreuth bekam eine Spende über DM 3000,- für die neuen Schutzanzüge.
Weiter wurden noch für Leser helfen Leser DM 500,- gespendet.

4.) Ilse Rohnbogner liest aus dem Protokollbuch vor, wodurch so manche Begebenheit wieder ins Gedächtnis gerufen wurde.

5+6.) Es folgt der Kassenbericht von Stefanie Strohschneider. Der 1. Vorstand dankte ihr und bittet die Versammlung um Entlastung. Diese erfolgte nach dem Bericht des Kassenprüfers Toni Spiegler, er hatte die Kasse mit Thomas Hagn zuvor geprüft, einstimmig, per Akklamation. Thomas Hörth deutet kurz auf den Kassenbericht der Gesellschaft hin. Dieser ist für jeden einsehbar.

7.) Folgende Mitglieder wurden im Jahr 98 neu aufgenommen: Ursula Harrer, Andreas Heiken, stefan Reifensruhl, annemarie Hausotter, Steffa Deininger, Sebastian Hübner, Juliane und Jakob Meyer, Veronika Stanglmayer, Hedwig und Andreas Mehringer. Weiter berichtete Thomas Hörth, daß Lisi Winkler zum Ehrenmitglied gemacht wird, da sie 34 Jahre der Vorstandschaft angehörte.

Nun folgte die Ehrung langjähriger Mitglieder:
25 Jahre: Angelika Hörth, Stefan Sollacher, Xaver Schiller
40 Jahre: Corona Maier, Siegfried Gruber, Hans Reich, Sepp Kluy
50 Jahre: Mucki Fischhaber, Resi Jennerwein und Hans Babl

Vorschau für 1999:
Es werden 20 Kinderjoppen angeschafft.
15./16. Mai 99 allgemeiner Ausflug - Steiermark.
April wird Theater gespielt,
1. Mai Sänger und Musikantentreffen.
Zum Schluß bedankte sich noch Hannes Reich für die großzügige Spende dr Leonhardstoana für die 2 neuen Schutzanzüge.
Nachdem sonst keiner weiteren Wünsche und Anträge mehr anstanden, konnte der 1. Vorstand, Thomas Hörth, den offiziellen Teil der Sitzung um 21.15 Uhr beenden.
Im Anschluß zeigte uns Ludwig Hörth zwei Filme, einen über Zypern, sowie einen ca. 20 Jahre alten Film über Waldfeste.

6.2.99 Eisstockturnier der Sparkasse:
die Leonhardstoana belegen den 4. Platz in ihrer Gruppe.

Am Kinderfaschingszug haben leider nur 5 Kinder teilgenommen. Nächsta Jahr ist er bei uns.

15.2.99 Lumpenball, wieder ausverkauft und wie immer super.

22.2.99 Ausschußsitzung
Spende über DM 1500,- von Herrn Bromme anläßlich seiner Geburtstagsfeier.
Davon werden Kinderhüte gekauft.
Den Ausflug haben wir auf 15./16. Mai festgelegt. Ziel Südsteirische Weinstraße.
Theatervorverkauf am 6.4.99, 19 Uhr, Titel "Eine feine Verwandschaft" gespielt wird am 9., 10., 11., 16.+17.4.99.
1. Mai Sänger- und Musikantentreffen, vorab Vorverkauf nur für Mitglieder bis 18.4.99, Mitwirkende: Weinberg Musi, Gruber Zweigsang aus Brixlegg, Rottacher Sänger, Lindmeier Marlene, Ansage Sepp Landmann aus Kramsach. Skiclub und Fußballer müssen für zwei Waldfesttage pauschal DM 600,- für Strom, Wasser, Kanal, Papierhandtücher, WC-Papier, Grassamen, Glas-Container, Getränke (bei Waldfestaufbau) bezahlen.
Loden Gschwendner Achenkirch wird eine Musterjoppe anfertigen.
Bierzeichenvertrinken im Bräustüberl am 20.3.99.

13.3.99 Hans-Wimmer-Pokal:
Damen 14.

20.3.99 Feuchtfröhliches traditionelles Kampftrinken

22.3.99 Zusammenkunft der Waldfestvereine wegen der neuen Burschenhütte(s. Protokoll),

anschließend kleine Besprechung mit Thomas und Ludwig Hörth, Gottfried Winkler, Schorsch Gloggner und Ilse Rohnbogner wegen der neuen Lüftungsanlage. Ein Angebot der Firma Rixner liegt vor. Kosten ca. DM 45000,-. Wir sind damit einverstanden. Der Einbau soll ab 28.6.99 erflogen.

6.4.99 Theatervorverkauf um 19 Uhr im Kuramt Kreuth

9., 10., 11., 16.+17.4.99 Wieder mit großem Erfolg spielte unsere Theatergruppe das Stück "eine feine Verwandschaft" von Olf Fischer und Oskar Weber.

Die Mitwirkenden: Sepp Sollacher, Andrea Sanktjohanser, Hans Kandlinger, Hardl Hörth, Angelika Meßner, Thomas Jennerwein, Annelies Jäckel, Sepp Bartl, Thomas Harrer, Karl Kandlinger, Regie Hans Kandlinger.

1.5.99 Frühjahrssingen und Musizieren,
Mitwirkende: Filsa Musi, Weinberg Zithermusi, Gruber Zwoagsang, Mittenwalder Maultrommler, Auer Sängerinnen, Ansage Sepp Landmann.

6.5.99 1. Plattlerprobe bei den Kindern mit Tauschmarkt für Kindertrachtenkleidung.

15+16.6.99 Ausflug Südsteirische Weinstraße

Abfahrt in Kreuth bei eher regnerischem Wetter. Fahrt über Salzburg, tauern - Katschbergtunnel - Richtung Klagenfurt - bis Lavamünd. Weiter über den Soboth bis Eibiswald - Leutschach. Nach erheblicher Verspätung ist der Reiseleiter zugestiegen. Schöne aber viel zu kurze Rundfahrt im Gebiet der Südsteirischen Weinstraße mit enttäuschender Weinprobe mit schrecklicher Unterhaltungsmusik in der Weinkellerei Eory. Gegen 20 Uhr Ankunft im Hotel Koralpenblick. Ein ländliches Hotel mit gemütlichem Ambiente. Nur leider nicht mehr im Weingebiet sondern im Schigebiet auf ca. 1000 m Höhe. Außerdem mußten einige von uns ein paar Kilometer weiter in einem anderen Haus übernachten. Nach dem Abendessen gemütliches Beisammensein und später viel Spaß bis ca. 2 Uhr. Am nächsten Morgen Abfahrt 9 Uhr in das Lipizzaner-Gestüt Piber mit einer sehr schönen Führung. Gegen Mittag Besichtigung der Kirche von Friedensreich Hundertwasser in Bärenbach. Anschließend Heimfahrt über Graz, Liezen, Rtg. Wels, am Traunsee und Mondsee vorbei nach Salzburg. Von dort bis Bernau am Chiemsee auf die Seiseralm zu einem gemütlichen und guten Abendessen. Anschließend Heimfahrt. Bis ca. 22 Uhr waren wir wieder da. Der Busfahrer hat uns trotz der ganzen unterwegs aufgetretenen Schwierigkeiten als sehr disziplinierte Truppe gelobt. "Babatschi"

11.6.99 Aktivenausflug in die "Welser Kuchl" zum Ritteressen.

22.6.99 Ausschußsitzung

Wir überreichen Regina Sanktjohanser zum 60. Geburtstag einen Blumenstrauß und einen Gutschein (Hornsteiner).
27.6. findet in Gmund das 110jährige Gründungsfest der Neureuther statt. Die Fahnenabordnung soll ausrücken.
Da es beim allgemeinen Ausflug einige Mängel gab, haben wir vom Sareiter DM 930,- zurück bekommen.
Es wurden 200 Geburtstagkarten gedruckt, damit auch auswärtigen Mitgliedern gratuliert werden kann.
Thomas möchte schauen, daß er nocheinmal die 6er Musi im Oktober bekommt.
Der Heimatabend am 29.12.99 wird eventl. durch ein Weihnachtssingen ersetzt.
Beim Schaflitzl steht ein gebrauchter Rasenmähertraktor den wir uns für 1200,- DM kaufen werden.
Der Bus für den Aktivenausflug wird vom Verein bezahlt.
Am 2.7.99 Eröffnungsfeier in der Parkresidenz. Abordnung wurde eingeladen.
24.6.99 kommen nach der Plattlerprobe ca. 20 Schotten (Schüleraustausch von Brigitte Sollacher) die zusammen mit unseren Kindern einige Tänze ausprobieren möchten.
11.9.99 findet in Bad Tölz vom Gauverband ein Jugendtreffen statt.

23.6.99 Heimatabend
mit der Kreuther Klarinettenmusi, Berwanger Stubnmusi, Isarwinkler Sängerinnen, Greilinger Sänger, Leonhardstoana Jugend- und Plattlergruppe, Ansage Gustl Bauer.

24.6.99 Zur Plattlerprob unserer Kinder ist heute eine Gruppe schottischer Austauschschüler gekommen, die mit Begeisterung versuchten mit zu tanzen.

25.6.99 6 Mann haben den Weg vom Leonhardstoa bis Kreuth ausgeschnitten und hergerichtet.

Danach gabs eine Brotzeit beim Kindergartenfest.

26.6.99 Die Aktiven sind bei der Hochzeit von Stefanie Frank aufgezogen.

26.6.99 Gaujugendnachmittag in Gmund.

Unsere Kindergruppe ist mit dem Schiff von Rottach-Kuranlage aus nach Gmund gefahren.

26.6.99 Aktive und ehemalige Aktive haben am Leonhardstein das traditionelle Johannifeuer angezündet.

19.7.99 Am Skiclubwaldfest sind die Aktiven und die Kinder aufgezogen.

In der Waldfestbar wurde eine Tür als Fluchtweg eingebaut.

22.7.99 Ausschußsitzung

Gesundheitszeugnisse nach kontrollieren.
RVO-Bus fährt wiedeer kostenlos ab 19 Uhr alle 1/2 Stunde ab Rottach-Egern.
50 Plakate aufhängen.
Walch Hardl muß noch wegen der Parkplätze gefragt werden.
Die Feuerwehr muß früh - bzw. spät genug stehenbleiben um die Parksituation besser in den Griff zu bekommen.
Zeitungsannonce ergänzen wegen Bus. Kindereisenbahn fährt wieder Kind DM -,50.
Die Bergwacht stellt eine Kletterwand auf. Da sie keine Einnahmen machen darf, geben wir eine Spende. Steffi Wiesmayer soll die entsprechenden Tafeln beschriften.
Die Acrylglasvitrinen sind fertig und schon für den Skiclub benützbar.
Schießbude alles komplett.
Für den Kaffee brauchen wir wieder Kuchen von den Kindern und Aktiven. Bei flachen Kuchen müssen die Stückerl ein bißerl größer werden.
Für die Limobude muß noch alles besorgt werden.
Grillwürste vom Walch, Holzkohle und Spiritus und Pinsel vom Stettner. Hendlbude: Butter, Topsi beim Göttfried bestellen, Feuchttücher ca. 2000 Stück und 30 Schaber.
Für die Brotzeitbude soll eine 2. Aufschnittmaschine besorgt werden (keine kaufen).
Die Budeneinteilung wird durchgesprochen. Der Tanzboden im Saal ist schadhaft und muß ausgebessert werden.
Ludwig Hörth soll seine geleisteten Stunden für Elektroarbeiten aufschreiben.
Bei den Heimatabenden bekommen die Sänger und Musikanten Speisen und Getränke. Eintrittspreise bleiben wie bisher.
Die Dirndl, die heuer aus der Kindergruppe zu den Aktiven aufrücken, sollen aus Altersgründen noch nicht im Mieder ausrücken. Es gibt genug Veranstaltungen, wo sie den Spenzer anziehen können.
Die neuen Glückwunschkarten macht uns Iris Knorrn.

25.7.99 Waldfest
Es war noch besser wie 1998. Der Wettergott spielte mit. Für die Mitarbeiter ging es auch diesmal an die Obergrenze des Machbaren. Es wurden 54 hl Bier ausgeschenkt. Allen die geholfen haben ein herzliches Vergelts Gott.

28.7.99 Beginn der Arbeiten für den Lüftungseinbau.
Die Fa. Rixner hat die Rechnung um DM 2000,- gemindert, wofür es eine Spendenquittung gab.

6.8.99 Die Aktiven waren auch beim Fußballerwaldfest zum Platteln.

7.8.99 Die Kindergruppe zog beim Fußballerwaldfest auf.

8.8.99 Ebenso rückten die Aktiven am Wallberger Waldfest aus.

25.8.99 Heimatabend

mit der Kreuther Stubnmusi, Jagamusi, Osterhofner Sängerinnen, Schlierseer Sänger, Leonhardstoana Jugend und Plattler, Ansage Gustl Bauer.

29.8.99 Die jüngeren Aktiven fuhren am Roßtag mit.

30.8.99 Ausschußsitzung

Es war ein Super-Waldfest, noch besser wie 1998.
Für die Kletterwand geht eine Spende an die Bergwacht DM 1000,- (Verein und Gesellschaft je DM 500,-).
Die Burschen bekommen ein 30l Faß fürs Bänke ausleihen. Leihgaben der Bänke sind nicht mehr zulässig, deshalb machen wirs über eine Spende.
Die Mitarbeiter sollen die Hendl nicht unbedingt zwischen 18-21 Uhr wegen des großen Andrangs essen.
Zum Gaujugendtag am 11.9. in Bad Tölz - anläßlich 100 Jahre Gau Oberland soll eine Fahnenabordnung mit Vorstand ausrücken.
18.9.99 Ausschußausflug: die Organisation mliegt bei den Wallbergern.
Zum 85. Geburtstag von Frau Schubert, Leo Rettermeier und zum 90. vom Strillinger Anderl wird ausgerückt
25.9.99 Ausflug der Kinder mit dem Radl zur Söllbach-Winterstube.
2.10. Mitarbeiteressen um 19 Uhr.
17.1.0 Leonhardstoana-Jahrtag,
5.12. Christkindlmarkt am Leonhardstoanahof.
29.12. Neujahrssingen, Ansage eventl. Beni Eisenburg.
15.1.2000 Hauptversammlung.
Die Geburtstagskarten werden jetzt endgültig bestellt.
Mehringer Martin sprach nocheinmal mit Thomas Hörth wegen seines Unfalls. Die Fa. Niedermaier wird die Rückstufung der Versicherung vom Lohn abziehen, da Martin für den Verein unterwegs war, will Thomas Hörth die entsprechenden Unterlagen einsehen.
Beim Lumpenball 2000 soll eine neue Band spielen, um die sich Bertl Baudrexl kümmern will.
Um die neuen Terrassenplatten rund um den Hof, aus Granit und Kopfsteinpflaster, wird sich der Reich Hans kpümmern.
Die Rechnung der Fa. Rixner für die neue Lüftung betrug DM 45.000,-, der Wärmetauscher von der Fa. Kluy kostete DM 2600,-.
Die Kreuther Goaßler möchten im nächsten Jahr beim Waldfest einen Frühschoppen anläßlich ihres 30. Jubiläums abhalten, hierzu werden ca. 10-12 Gruppen eingeladen.
Christoph Jennerwein hat für das Kindergwand einen Schrank gebaut.
Beim Breitschafter wegen der 630,- DM Jobs informieren.

September 1999 Schober Wolfi hat kostenlos das Haus innen und außen ausgebessert.
Vielen Dank!

11.9.99 Gaujugendnachmittag in Bad Tölz zum 100jährigen Gaujubiläum.
Unsere Kinder sind mit Taferl, Fahnenabordnung und Vorstand dabei gewesen.

15.9.99 Heimatabend
mit der Hi und Da Musi, Litzelsberger Stubnmusi, Kirchtalanger Sängerinnen, Isarwinkler Sänger, Leonhardstoana Jugend und Aktive Plattler. Ansage Gustl Bauer.

18.9.99 Ausschußausflug der Walbergler, Hirschbergler, Wiesseer und Leonhardstoana nach Tirol.

25.9.99 Ausflug der Kinder mit den Fahrrädern zur Söllbach-Winterstube.

Für die Kinder wars wieder ein wunderschöner und lustiger Ausflug. Vielen Dank allen die mitgeholfen haben.

2.10.99 Mitarbeiteressen für die Waldfestmitarbeiter.
Thomas Hörth bedankt sich bei allen für die tatkräftige Mithilfe bei diesem sehr guten Waldfest. Die Riedler Stubn hat uns sehr gut verköstigt. Die junge Schönleitnmusi hat wunderbar aufgespielt.

Kleine Ausschußsitzung
wegen freigewordenen Geldes mit Thomas Hagn als Fachmann, Gloggner Schorsch und Thomas, Hörth Thomas und Ludwig, Kandlinger Hans, Winkler Gottfried, Strohschneider Stefanie, Baudrexl Bertl, Rohnbogner Bernd und Ilse. DM 180.000,- wurden frei. Da die Zinsen am Steigen sind ist es derzeit besser mit monatlichem Festgeld zu arbeiten, bis die Zinsen wieder höher sind und eine andere Anlageform rentabel wird. Bei Anlagen sollen wir wegen der Steuern aufpassen, daß die Zinsen jährlich ausbezahlt werden.

17.10.99 Jahrtag
Wieder ein schöner Festtag, gut aufgekocht vom Günther mit seiner Mannschaft und gute Beteiligung der Mitglieder. Der Ruapp begleitete uns musikalisch.

6.11.99 Leonharditag Bei gutem Wetter feierte die Gemeinde einen schönen Gottesdienst im Freien, doch nach der ersten Umfahrt wurden wir leider sehr naß, so daß nach dem zweiten Segen die Leonhardifahrt abgebrochen wurde.
Das gute Essen im Hof hat uns wieder aufgebaut und so wurde es doch noch ein schöner Festtag. Am Abend fand wieder der Leonhardiball mit guter Beteiligung und der Oberlauser Musi statt.

12.11.99 Die Aktiven waren am Trachtenball bei den Hirschberglern.

15.11.99 Ausschußsitzung

Thema Neuwahlen: Schorsch und Brigitte Gloggner geben ihre Ämter auf und wir brauchen kompetente Nachfolger.
Für den 2. Vorstand wurden Bertl Baudrexl und eventl. Seppi Sanktjohanser vorgeschlagen. Dieser muß den 1. Vorstand deutlich entlasten, vorallem beim Waldfest und diversen Veranstaltungen wie Geburtstage, Beerdigungen, Versammlungen etc.
Weiter werden einige Bereiche der Gesellschaft neu eingeteilt. Voschläge hierzu: Schänke und Putzerinnen werden von Gottfried und Annemie Winkler übernommen, die Buchhaltung übernehmen Lisbeth oder Angelika Hörth, die Bestellungen laufen über Thomas Hörth.
Das Abkassieren der Waldfestbuden übernimmt Stefanie Strohschneider.
Vorschlag zum Hüttenwart Thomas Gloggner,
Vorschlag Vorplattler Johannes Mehringer und Gottfried Winkler jun., Dirndlvertreterin Andrea Sanktjohanser.
Das Motto für unser Musikantentreffen am 29.12.99 ist "Boarisch ins Neue Jahr".
Schorsch Gloggner regte eine Chronik über den Leonhardstoanahof an, da die Auskunft über die Herkunft des Hofes oft sehr unterschiedlich ist. Der Huberhof stammte aus Berg bei Otterfing.
Die 6er Musi kommt am 7.10.2000.

24.11.99 Zusammenkunft der Ausschußmitglieder
Thomas Hörth, Schorsch Gloggner, Gottfried Winkler, Stefanie Strohschneider, Ilse Rohnbogner und Gast Angelika Hörth, mit unserem Steuerberater Breitschafter aus Miesbach. Es ging um steuerliche Dinge die sich durch die Steuerreform verändert haben.

29.11.99 Ausschußsitzung Anfrage von Thomas Hörth ob eine Jugend-Gilde beim Lumpenball auftreten darf, die Kinder sind zwischen 10 und 12 Jahren. Aus Platzmangrel mußten wir ablehnen.
Die Ämter von Schorsch und Brigitte Gloggner teilen wir nun wie folgt auf: 2. Vorstand Seppi Sanktjohanser: Aufgaben beim Waldfest, Ausrücken bei den Hirschberglern und Wallberglern, Teilnahme bei diversen Versammlungen sowie bei Geburtstagen und Beerdigungen. 1. Hüttenwart: Bertl Baudrexl: zuständig für Waldfestauf- und Abbau, Schneeräumung, Rasenmähen, Blumengießen, Ölbestellung. 2. Hüttenwart Johannes Mehringer, Beisitzer Thomas Gloggner. Gesellschaft: Küche Stanglmair Günther, Einteilung der Schankkellner und Bedienungen Gottfried Winkler, Putzerinnen Annemie Winkler, schriftliche Abrechnung und Kasse der Gesellschaft: Angelika Hörth, Terminvereinbarungen und Bestellungen: Thomas Hörth. Stefanie Strohschneider und Angelika Hörth werden in der Gesellschaft (nur mit Namen) aufgenommen. Die Kassenprüfer müssen jedes Jahr in der Hauptversammlung neu gewählt werden. Martin Schnitzenbaumer wird Vertretung von Ludwig Hörth.
Am Samstag 18.12.99 treffen wir uns zum jährlichen Kampftrinken im Bräustüberl um 19 Uhr.

6.12.99 Der Boden vom Saal im Leonhardstoanahof wird erneuert.

8.12.99 Kleine Ausschußsitzung

mit Thomas Hörth, Thomas Gloggner, Hans Kandlinger, Ludwig Hörth, Rohnbogner Bernd und Ilse. Es geht um die Abschiedsgeschenke für Schorsch und Brigitte Gloggner. Ludwig Hörth macht 2 Urkunden für Ehrenvorstände. Eine für den Schorsch und eine für den Sanktjohanser Sepp sen. Für Schorsch kaufen wir eine Uhr mit Deckel und Gravour, für Brigitte ein Schmuckstück und Blumenstrauß.

10.12.99 Unser Ehrenmitglied Hans Frank wurde heute beerdigt.
Wir ehrten ihn mit einem Kranz und unserer Fahnenabordnung.

19.12.99 Kampftrinken im Bräustüberl der Ausschußmitglieder und Aktiven des Vereins.
Bei guter Teilnahme brachte Schorsch Gloggner seine ganzen Bierzeichen los. Nach dem Bräustüberl ließen ein paar Standhafte den Abend noch anderweitig lustig ausklingen, wird erzählt.

29.12.99 "Boarisch ins Neue Jahr"
Unter diesem Motto fand der Jahresausklang im Leonhardstoanahof statt. Ein schöner und gelungener Abend, aber diesmal ohne unserre Plattler.
Bei vollbesetztem Haus sangen und spielten die Rottacher Musikanten, Hirschberg Zithermusi, Sulzberger Dreigsang, Geschwister Köstler, Riederinger Sänger, Sprecher Gustl Bauer.

Die Toten des Jahres:
Regina Sanktjohanser sen. Kathi Reich, Hanni Schöpfer, Peps Wengermeyer, Josef Kandlinger und unser Ehrenmitglied Hans Frank.

Kreuth, den 15.01.2000 I. Rohnbogner Th. Hörth

2000 bis 2004

Tätigkeit des Vereins im Jahr 2000

15.01.2000 Hauptversamlung


1.) 72 Mitglieder folgten der schriftlichen Einladung zur diesjährigen Hauptversammlung.
Der 1. Vorsitzende Thomas Hörth, begrüßte die anwesenden Mitglieder, den 1. Bgm. Sepp Bierschneider, sowie den ehemaligen Vorstand Sepp Sanktjohanser.

2.) Der 1. Vorstand bat alle sich zum Gedenken der im letzten Jahr Verstorbenen zu erheben (Joseph Wengermayer, Josef Kandlinger, Regina Sanktjohanser, Katharina Reich, Johanna Schöpfer, Hans Frank und Gretl Stillner).
Thomas Hörth verlas nun die einzelnen Tagesordnungspunkte, wie sie bereits in der Einladung aufgeführt waren.
1. Begrüßung
2.Totenehrung
3. Bericht des 1. Vorsitzenden
4. Bericht aus dem Protokollbuch
5. Kassenbericht und Entlastung des Kassiers
6. Kassenbericht der Gesellschaft
7. Ehrung langjähriger Mitglieder
8. Neuwahlen
9. Verschiedene - Wünsche und Anträge

3.) Thomas Hörth berichtete über die Ereignisse im vergangenen Jahr:
6.2.99 - Eisstockturnier (Sparkassencup) Leonhardtoana belegten den 4. Platz,
Lumpenball am Rosenmontag,
im April wird Theater gespielt, das Stück heißt "Eine feine Verwandschaft. Regie Sepp Sollacher sen., das bei volle Saal großen Anklang fand. Ein herzliches "Vergelts Gott" an alle, die beim Theater mitgewirkt haben.
1. Mai Frühjahrssingen - Ansage Sepp Lantmann.
15.+16. Mai allgemeiner Ausflug an die Steirische Weinstraße.
Das Waldfest 1999 war "überdimensional". Erstmals stellte die Bergwacht eine Kletterwand auf, die großen Anklang fand. Außerdem beförderte der RVO von Rottach-Egern bis Kreuth und iweder zurück ca. 600 Personen.
25.9. Kinderausflug zur Söllbach-Winterstube.
2.10. Mitarbeiteressen
Kirchweihsonntag - Leonhardstoana Jahrtag
6.11. Leonhardi - abends Tanz mit den Oberlausern
29.12. Boarisch ins neue Jahr (nur Sänger und Musikanten)
Weiter fanden im Jahr 99 drei Heimatabende statt
Der Hof bekam 1999 eine neue Entlüftungsanlage, in der Bar wurde eine Tür als Fluchtweg eingebaut, ein neuer Fließenboden wurde um das offene Feuer verlegt soewie alle Tische und Stühle abgeschliffen und der Holzboden neu verlegt.
Für das Johannifeuer wurde der Weg zum Leonhardstein ausgeschnitten. Dies wäre auch eine Anregung für andere Vereine die Wege zu den umliegenden Bergen etwas auszuschneiden und herzurichten und damit auch die Gemeinde zu unterstützen.
Zum Schluß bedankte er sich noch bei den Mitgliedern für ihre Mitarbeit beim Waldfest und fürs ausrücken beim Jahrtag und Jubiläumsfesten, den Theaterspielern und besonders den Aktiven für Ihren Einsatz bei den verschiedenen Veranstaltungen.
Vorschau für 2000:
26. Febr. Kinderfasching,
23. Juli Waldfest,
7. Okt. 6er Musi,
17. Nov. Trachtenball

4.) Ilse Rohnbogner liest aus dem Protokollbuch vor, wodurch so manche Begebenheit wieder ins Gedächtnis gerufen wurde.

5.+6.) Es folgt der Kassenbericht von Stefanie Strohschneider. Der 1. Vorsitzende dankte ihr und bittet die Versammlung um Entlastung. Diese erfolgte einstimmig per Akklamation. Da die beiden Kassenprüfer Hagn und Spiegler wegen Terminüberschneidung nicht persöhnlich anwesend sein konnten, erklärten sie per Fax, daß die Kasse ordnungsgemäß und fehlerfrei geführt wurde. Thomas Hörth deutet kurz auf den Kassenbericht der Leonhardstoanagesellschaft hin. Dieser ist für jeden einsehbar.

7.) Es folgte die Ehrung langjähriger Mitglieder
25 Jahre: Echtler Monika und Fischhaber Sepp
40 Jahre: Eberhard Theo, Gloggner Lisl, Mehringer Toni, Frisch Alois
50 Jahre: Winkler Lisl, Petz Marianne, Edbauer Anton
Im Jahr 1999 sind 5 neue Mitglieder dem Verein begetreten: Huber Frank, Zehenmaier Walter, Hörth Elisabeth, Bartl Seppi jun., Hofmann Sabine

8.) Bevor mit den Neuwahlen begonnen wird, wurde Sepp Sanktjohanser (der zuerst nicht damit einverstanden war, da er ausdrücklich alle Ehrungen ablehnte) und Schorsch Gloggner zum Ehrenvorstand ernannt. Da Brigitte und Schorsch Gloggner ihr Amt, auch in der Gesellschaft, abgeben, wurden Ihnen vom Verein ein kleines Geschenk überreicht. Brigitte erhielt einen Trachtenschmuck und Blumen, für Schorsch gab es eine Uhr mit Gravur.
Wahlausschuß: Sepp Bierschneider, Klaus Oberwieser, Alois Frisch.
Von 72 Anwesenden war 71 wahlberechtigt:

1. Vorstand: Hörth Thomas
2. Vorstand: Gloggner Georg
1. Kassier: Strohschneider Stefanie
2. Kassier: Sanktjohanser Regina
1. Schriftführerin: Rohnbogner Ilse
2. Schriftführer: Schmid Christine [Wimmer]
1. Fahnenjunker: Jennerwein Christoph
2. Fahnenjunker: Bierschneider Rainer
1. Hüttenwart: Baudrexl Bertl
2. Hüttenwart: Harrer Thomas
1. Vorplattler: Winkler Gottfried jun.
2. Vorplattler: Schnitzenbaumer Martin
Dirndlvertreterin: Sanktjohanser Andrea
Jugendbetreuer: Hörth Ludwig
Jugendbetreuerin: Rohnbogner Ulrike
Theaterwart: Kandlinger Hans (Thoma)
Beisitzer: Rohnbogner Bernd
Beisitzer: Gloggner Thomas
Kassenprüfer: Hagn Thomas und Spiegler Toni

Die gewählten Vorstands- und Ausschußmitglieder nahmen die Wahl an.

Die Leitung für den Geschäftsbetrieb wurde wie folgt aufgeteilt:
Winkler Gottfried Schänke
Stanglmaier Günther Küche
Winkler Annemie Putzerinnen
Hörth Angelika und Elisabeth schriftliches

9.) Petz Mariann schlug vor, daß das Protokoll vom Vorjahr nicht mehr vorgelesen werden soll, da dies sonst zu langatmig wird.
Kieweg Marianne berichtete, daß bei der Beerdigung von Gretl Stinner keine Schalkfrau ausgerückt ist. Sie regte an, ob dies nicht jemand in die Hand nehmen kann, daß bei Beerdigungen ein paar Schalkfrauen ausrücken.
Oberwieser Klaus schlug vor, am Leonhardiwagen vier neue Räder anzubringen. Darüber wird bei der nächsten Ausschußsitzung diskutiert.
Die Goaßlschnalzer haben ihr 30jähriges Jubiläum. Sie möchten beim diesjährigen Waldfest einen Frühschoppeb, ab 10 Uhr, abhalten.
Da keine weiteren Wünsche und Anträge mehr anstanden, beendete Thomas Hörth den offiziellen Teil der Sitzung. Im Anschluß zeigte uns Ludwig Hörth einige Dias.

15.02.2000 Ausschußsitzung:
der Kinderfasching in Kreuth am 26.2.00 beginnt um 13 Uhr. Dekoriert wird am 24.02. ab 18.30 Uhr.
Für den Jugendfasching bei den Hirschberglern (ab 6. Klasse) zahlt der Verein DM 100,- für die Musik, da kein Eintritt verlangt wird.
Beim Lumpenball am 06.03. spielen die Schlucht-Buam. Einlaß ab 19 Uhr, auf 300 Personen begrenzt, Ausweiskontrolle, Eintritt erst ab 16 Jahre DM 14,-.
Für die Bar wird ein CD-Player mit Wechsel gekauft.
Theateraufführungen am 28., 29., 30.4., 5., 6., 7.5.00. Vorverkauf am 18.04. um 19 Uhr. Gespielt wird der "Rauber Pfaff". Freikarten für Ehrenmitglieder und Ehrenvorstände. Jeder Spieler bekommt im voraus gegen Bezahlung fünf Karten, die Musiker erhalten je 2 Karten.
Gauausflug vom 2.-5. Mai nach Brüssel, vier Personen können mitfahren, a DM 300,-.
Allgemeiner Ausflug am Sonntag 21.5., Zirbenweg in Telfs/Tirol, der Bus fährt zum Patscherkofel. Anmeldung bis 14. Mai bei Seppi Sanktjohanser, Anzahlung DM 20,-. Diese werden im Bus zurückgezahlt. Abfahrt 8 Uhr am Stachus, festes Schuhwerk.
Für das Klassentreffen am 3. Juni werden DM 300,- Saalmiete festgesetzt.
Unser Truhenwagen braucht neue Radl, Erkundigungen müssen eingeholt werden. Die Schneeräumung im Hof übernimmt Baudrexl Bertl, hierfür bekommt er pauschal DM 200,-.
Bei der Jahreshauptversammlung wurde beanstandet, daß das Vorjahresprotokoll vorgelesen wird. Lt. Satzung muß das so sein. Wir beschlossen, daß die Versammlung in Zukunft gefragt wird.

20.02.2000 14 Vereinsmeisterschaft um den Hans-Wimmer-Pokal 2000.
D'Leonhardstoana Männer belegten den 4. Platz, die Damen den 13. Platz.

26.02.2000 Kinderfaschingszug in Kreuth mit leider sehr geringer Beteiligung unserer Kinder.
Für einen lustigen Nachmittag sorgte Herr Schafarkic aus Hauserdörfl mit seinem Keyboard.

05.03.2000 Die Aktiven nahmen am Tegernseer Faschingszug teil.

06.03.2000 Lumpenball im ausverkauften Hof.

Wie immer zünftig und mit langer Dauer. Das Eintrittsalter 16 Jahre und die Ausweiskontrolle haben sich bestens bewährt.

16.-18.03.2000 Beim Gemeindeschießen belegten die Aktiven Herren den 21. Platz, Damen I den 2. Platz, Damen II den 7. Platz.

13.03.2000 Gauuntergruppenfrühjahrsversammlung

Besprochen wurden anfallende Termine und Veranstaltungen der Gaujugend.

25.03.2000 Die Klotüren in der Damentoilette werden umgeschlagen.
Jetzt gehn sie nach außen auf und wir Damen haben etwas mehr Platz, vorallem wenn wir im Schalk oder Mieder ausrücken.

19.04.2000 Ausschußsitzung
Zusammenkunft mit Hans Reich und Schorsch Gloggner wegen der Verlegung des Pflasters um den Hof. Es werden hauptsächlich Gramitplatten sandgestrahlt, im sog. römischen Verband, verlegt und außen herum dann Kopfsteinpflaster. Der Untergrund muß aufgekiest und die Kanten betoniert werden. Bei der Dachtraufe benötigen wir eine besondere Einfassung.
Am 30.4. lädt die staatliche Schifffahrt u.a. den Ausschuß zum Frühschoppen mit Brotzeit ein.
Am 27.05. ist das Burschenjubiläum, wir rücken mit der Fahne aus.
Sigi Thalmaier - Kassier der Gauuntergruppe feiert am 30.4. seinen 60. Geburtstag. An den Kosten für den Zinnteller mit allen Wappen der verschiedenenVereine beteiligen wir uns mit ca. DM 50,-.
Waldfest - Losbude: Winkler Lisl und Wiedenmann Traudl wollen aufhören. Die Limobude wird versetzt. Für die Bierwaschanlage bauen wir ein Dachl, falls es einmal regnet. Dafür hat die Leonhardstoanagesellschaft eine Plane gekauft.
Am 11. Mai beginnt die Kinderplattlerprobe und am 12. Mai die der Aktiven.
Die neuen Räder aus Ungarn für den Truhenwagen sind fertig und sehr schön geworden. Preis DM 3800,-. Jetzt müssen sie nur mehr gestrichen werden und Kiening Hansi wird noch neue Bremsklötze anbringen.
Beim Weisen wird nur mit einem Zopf ausgerückt, ohne Geschenk.
Karl Edelmann möchte Musikaufnahmen im Hof machen, dafür verlangen wir DM 400,-.

18.04.2000 Kartenvorverkauf fürs Theater mit guter Beteiligung

28., 29., 30.4., 5., 6., 7.5.2000 Unsere Schauspieler haben wieder hervorragend Theater gespielt.

Die Aufführungen waren ausverkauft. Gespielt wurde der "Rauber Pfaff". Unsere erfolgreichen Schauspieler waren: Kandlinger Hans und Monika, Meßner Angelika, Aigner Trudl, Stillner Christl [Zahler], Sollacher Seppi, Schnitzenbaumer Martin, Bartl Seppi, Hörth Ludwig und Sanktjohanser Hartl.

11.05.2000 Die Plattlerproben der Kinder beginnen heute.

12.05.2000 Die Plattlerproben der Aktiven beginnen heute

21.05.2000 Heute sollte eigentlich unser allgemeiner Vereinsausflug stattfinden.

Geplant war er zum Zirbenweg nach Telfs/Tirol. Wegen zu geringer Beteiligung mußten wir leider absagen.

29.05.2000 Ausschußsitzung
Mit dem Verlegen des Pflasters ist bereit begonnen worden.
Eine Veranstaltung der Allianz Vorstände am 19. März 2001 ist wegen der aufgebauten Theaterbühne abgesagt worden.
Anläßlich des Todes vom Zehenmaier Werner spenden wir je DM 100,- für die Lebenshilfe und die MS-Gruppe, anstelle eines Kranzes.
Gauvorstand Gregor Bichler organisierte für 19.10.2000 eine Besichtigung bei Gieseke & Devrient. Von uns können 3 Ausschußmitglieder teilnehmen. Wegen der Personenüberprüfung aus Sicherheitsgründen müssen diese sich vorher anmelden.
Beim diesjährigen Waldfest am 23.7. feiern die Goaßler ihr 30ig-jähriges Jubiläum. Von den Leonhardstoana werden für die ca. 90 Goaßler je ein Bier- und Brotzeitzeichen spendiert. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr, der Eintritt geht bis 13 Uhr an die Goaßler. Zum Frühschoppen gibt es Weißwürst, Planizerl (Wiener) und Brotzeit. Hendl und Grillfleisch sowie Bratwürst erst ab 12 Uhr.
Kletterwand und Eisenbahn werden auch in diesem Jahr wider aufgebaut.
Der RVO-Bus fährt auch wieder zwischen Kreuth und Rottach-Egern. Diese Angaben sollen auch auf dem offiziellen Waldfestplakat vorhanden sein.
Die Parkplätze müssen heuer etwas besser von den Helfern der Feuerwehr eingeteilt werden. Außerdem brauchen wir noch zusätzliche Parkmöglichkeiten.
Am 26.6. wollen wir um 20 Uhr eine Zusammenkunft aller Budenchefs mit dem Ausschuß um eine bessere Einteilung zu erlangen und die Bestellungen besser abgestimmt werden können.
Während des Waldfestes findet die Geburtstagsfeier des Herrn Haase statt. Dazu werden Tische für ca. 250 Personen reserviert. Die Feier beginnt mit dem Frühschoppen der Goaßler. Die Geburtstagsteilnehmer zahlen deshalb auch den erhöhten Eintritt der Goaßler. Für die Losbude wird als Hauptgewinn wieder ein Radl beim Eiblwieser besorgt und die Beleuchtung soll etwas höher gehängt werden.
Der Fußweg zum Leonhardstoa muß wieder ausgeschnitten werden. Winkler Gottfried sagt ein.
Falls wir noch eine zweite Ziach bräuchten, könnte uns Sanktjohanser Seppi eventl. für DM 1500,- besorgen. Hörth Ludwig schaut sie sich an.

02.06.2000 Bei einer Veranstaltung der Rotarier im Leonhardstoanahof sind unsere Kinder mit 5 Paaren aufgezogen.

10.06.2000 Zur Hochzeit von Regina Sanktjohanser waren die Aktiven mit 6 Paaren

17.06.2000 Auf einem Geburtstagsplatteln waren die Aktiven mit 5 Paaren

21.06.2000 Heimatabend

mit den Riederner Musik, Rieselsberg Musi, Geschwister Ertl, Greilinger Sänger, Jugend und Aktive Plattler der Leonhardstoana.
Ansage Bauer Gustl, wieder mit kostenlosem Bustransfer aus den Talgemeinden.

24.06.2000 Der Fußweg zum Leonhardstoa wurde wieder ausgeschnitten.
Die Aktiven haben das Johannifeuer aufgerichtet.

25.06.2000 Die Aktiven haben das Johannifeuer angezündet.

26.06.2000 Ausschußsitzung

mit den Budenchefs wegen der Goaßler müssen die Limobude, die Grillbude und die Brotzeitbude ab 10 Uhr besetzt werden.
Es wurden die ganzen Bestellungen mit den einzelnen Budenchefs durchgesprochen. Hendl für Mitarbeiter gibts nur an der Hintertür. Wegen der Zeitungsannonce muß ich noch mit Frau Schuster von der Brauerei sprechen. Es soll auch eine Anzeige der Goaßler dabei sein. Wegen der Plakate muß ich noch mit Stindl Walter sprechen.

02.07.2000 Hirschbegler Waldfest
Die Aktiven sind wieder ausgerückt

22.07.2000 Gaujugendtag bei den Wallbergern
Wieder ein schöner Jugendtag, aber leider zu wenig Zuschauer. Beim Festzug vom Kalkofen bis zur Wallbergerhütte ist der Jennerwein Christoph mit der Fahne ausgerückt.

23.07.2000 Waldfest
Wegen des einsetztenden Regens am Nachmittag nicht das Superfest, aber wir waren trotzdem zufrieden.
Es blieben ca. DM 22000,- übrig. Der Umsatz von Herrn Haase wegen des Geburtstags betrug ca. DM 6300,-. Für die Goaßler gabs 60 Freizeichen für Hendl. Der Glückshafen wurde leer und wir haben 750 Hendl verkauft.

11.08.2000 Auf dem FC-Waldfest waren die Aktiven mit 6 Paaren

12.08.2000 Die Kinder- und Jugendgruppe ist auf dem FC-Waldfest aufgezogen.

13.08.2000 Die Aktiven waren auf dem Wallbergerfest
.

16.08.2000 Heimatabend
mit der Rottacher Blasmusik, Zwoagsang Trellinger-März, Fasanaria Raffele- und Hackbrettmusik, Isarwinkler Sängerinnen, Leonhardstoana-Jugend und Aktive Plattlergruppe. Ansage Gustl Bauer.

19.08.2000 Unsere Kinder- und Jugendgruppe ist auf dem Skiclubwaldfest aufgezogen.

20.08.2000 Die Aktiven rückten auf dem SC-Waldfest mit 6 Paaren aus.

04.09.2000 Ausschußsitzung

Waldfestrückblick - für das nächste Jahr soll auch im Bierausschank ein Stundenplan aufgestellte werden.
Kletterwand und Kindereisenbahn waren auch dieses Jahr wieder ein Erfolg. Die Bergwacht bekommt für die Kletterwand eine Spende über DM 1000,-, die sich der Verein und die Gesellschaft teilen.
Auch die Parkplatzeinteilung der Feuerwehr funktionierte besser. Sie bekamen eine Spende über DM 500,-.
Für die Kriagl wäre eine Spülmaschine mit Heißwasser besser und die Bar wünscht sich eine Eismaschine.
Wir waren mit dem Waldfest zufrieden.
Das Mitarbeiteressen findet am 22. Sept. 19.30 Uhr statt, die Schönleitnmusi spielt zum Tanz auf.
Burschenball ist am 23.9., wir rücken mit der Fahne aus.
Zum Patrozinium in der Glashütte am 07.09. wird auch mit der Fahne ausgreückt.
Für die 6er Musi am 07.10. können Mitarbeiter bevorzugt Karten beim Hörth Thomas für DM 15,- haben. Die Musi kostet insgedamt DM 2400,-.
Wir brauchen wieder neue Plakate. In Zukunft soll es nicht mehr Heimatabend heißen, sondern "A Musi, a Gsangl und a Tanz" im Leonhardstoanahof.
Am 15.10. ist Kirta und Jahrtag, Aufstellung 9 Uhr zum Kirchenzug.
Am 16.+17.12. ist das Kinder-Weihnachtstheater
Am 03.10.Kinderausflug, die Maibaumschienen gehören gestrichen, die Radl für den Leonhardiwagen müssen gestrichen werden und Kiening Hansi muß Bremsklötze bauen.
Am 5. Mai 2001 möchten wir eventl eine Tanzlmusi. Wir dachten an die Rotofen-Klarinettenmusi.
Die Fahne wurde auf dem Weg zum Wallbergerfest am unteren Stil abgebrochen, Gottfried reparierts.
Zur Leonhardifahrt nach Fischhauen wird die Fahne in Zukunft nicht mehr mitgenommen.

13.09.2000 Heimatabend
mit der Kreuther Klarinettenmusi, Kreuther Saitenmusi, Waldramersängerinnen, Kinder und Aktive Plattler der Leonhardstoana, Ansage Bauer Gustl

15.09.2000 letzte Plattlerprobe der Aktiven mit Abschlußgrillen.

17.09.2000 Bei schlechtem Wetter zum Patrozinium in Glashütte mit der Fahne ausgerückt.
Festgottesdienst war im Zelt

22.09.2000 Mitarbeiteressen mit Musik und Tanz.
Es spielte die Jagermusi.
Aufgekocht hat uns die Schwaigeralm. Sanktjohanser Seppi bedankt sich in Vertretung von Thomas Hörth bei allen Mitarbeitern des Waldfestes.
Es wurde wieder ein schöner Abend mit gutem Essen und schöner Musik zum Tanzen.

23.09.2000 Die Fahnenabordnung ist beim 25-jährigen Gründungsfest vom Burschenverein ausgerückt.

29.09.2000 Gemeinsame Plattlerprobe bei den Wallbergern.

03.10.2000 Ausflug unserer Leonhardstoanakinder bei leider schlechtem Wetter.

Dies tat aber der Freude keinen Abbruch. Nachdem die Brotzeit aufgeteilt war fuhren wir mit dem Bus ins Inntal zum Schloß Tratzberg. Dort fuhren wir mit der netten Zubringerbahn zum Schloß rauf, wo wir eine interessante Führung hatten. Mit der Bahn zurück ins Tal hat uns der normale Linienbus umsonst mit nach Jenbach genommen. Dort bestiegen wir die Zillertalbahn und fuhren nach Seespitz. Von dort gings zu Fuß über Pertisau und am Achensee entlang bis zur Goaßalm. Nach einer ausgiebigen Brotzeit fuhren wir dann mit dem Schiff nach Achenkirch. Dort holte uns gegen 17 Uhr der Bus wieder ab und brachte uns nach Hause. Trotz des Regens hat es uns allen gefallen. Begleitet wurden die Kinder von Ludwig und Marianne Hörth, Ulrike und Ilse Rohnbogner, Christl Schiller und Martin Schnitzenbaumer.
Für heuer sind die Plattlerproben beendet.

06.10.2000 Plattln im Hotel Scholastika in München (5 Paare)

07.10.2000 Die 6er Musi spielte wieder im ausverkauften Hof.

Der Eintritt kostete DM 15,-.

15.10.2000 Kirchweihsonntag - Jahrtag
Ein schöner Tag und gute Beteiligung zur Freude der Vorstandschaft, besonders freute uns die Teilnahme einiger neu hinzugekommener Schalkfrauen. Es hat wieder gut geschmeckt, womit auch einmal unsere Küchenbrigade gelobt werden sollte.

19.10.2000 Auf Einladung von Gregor Bichler konnten drei Ausschußmitglieder die Fa. Gieseke & Devrient besichtigen.
Dabei waren Gottfried Winkler, Ludwig Hörth und Hans Kandlinger.

05.11.2000 An der Leonhardifahrt in Fischhausen nahmen die Aktiven mit 6 Paaren teil.

06.11.2000 Die Leonhardifahrt in Kreuth war heuer eine recht windige Angelegenheit, aber es hat alles gut geklappt.

Die Aktiven waren mit 7 Paaren dabei. Besonders erfolgreich war wieder Abends der Leonhardiball mit den Oberlausern.

11.-12.11.2000 Ausflug der Aktiven zum Törggelene am Ritten.

17.11.2000 Trachtenball im Leonhardstoanahof, bei sehr geringer Beteiligung unserer Aktiven.

25.11.2000 Zur Hochzeit von Barbara Pichler waren die Aktiven mit 6 Paaren.

09.12.2000 Die Aktiven waren recht zahlreich im Hirschbergler Theater

16.+17.12.2000 11. Weihnachtstheater der Leonhardstoanakinder.

Ludwig Hörth, Ulrike Rohnbogner und Martin Schnitzenbaumer haben wieder mit viel Mühe und Ausdauer mit den Kindern ein Weihnachtstheater eingeübt.
Es bestand aus zwei Einaktern und einem Hirtenspiel. Die beiden Aufführungen fanden vor ausverkauften Haus statt und es gab begeisterten Beifall.

18.12.2000 Ausschußsitzung
10.01.2001 ist in Kreuth gegen Achenkirch ein Eistockturnier, wir können mit einer Mannschaft teilnehmen.
An Herr Schulz soll ein Dankschreiben wegen seiner Spende geschickt werden.
Ludwig Hörth braucht gescheite Scheinwerfer für die Bühnenbeleuchtung.
Über Walter Hübsch wenden zwei Krügelspülmaschinen angeboten. Eine für DM 7000,- (Jahrgang 1986) und eine für DM 14000,- (Jahrgang 1993). Wir habens abgelehnt.
In der Küche brauchen wir einen Kühlschrank.
Die Mauer zum Sportplatz als Abschluß soll im nächsten Jahr errichtet werden. Die Gemeinde zahlt das Material und die Vereine sollen die Arbeit erledigen. Noch ist nicht klar, wie die Mauer ausschauen soll.
Vom Pflaster sind 2 Platten kaputt, Fa. Reich muß sie auswechseln.
Die Theaterkarten sollen in Zukunft auch Platznummern aufweisen, wir probierens aus.
Die Geburtstagsfeier von Peter May im Hof haben wir abgelehnt.
Die Theaterspieler bekommen in Zukunft 2 Freikarten.
Daten für 2001: 5.+6.Mai Ausflug, eventl auch 29.+30. September oder 6.+7. Oktober.
Das Theater ist am 20., 21., 22., 27., 28., 29.04.2001. Vorverkauf am 10.04.2001.
Am Lumpenball spielt der Steiwandexpress, Kinderfaschingszug machen wir keinen mehr, als Alternative ginge eventl. Rodeln oder Schneeroafrennats.

Die Toten des Jahres waren:
Stillner Gretl, Vögele Veit, Fröhlich Hans und Zehendmaier Werner.

Kreuth, den 13.01.2001 I. Rohnbogner 1 Schriftführerin

Tätigkeit des Vereins im Jahr 2001

13.01.2001 Hauptversammlung


TOP 1) 74 Mitglieder folgten der schriftlichen Einladung zur diesjährigen Hauptversammlung. Der 1. Vorsitzende, Thomas Hörth, begrüßte die anwesenden Mitglieder, den 1. Bgm. Jos. Bierschneider, Ehrenmitglieder Leo Rettermeier und Anderl Strillinger, sowie die Ehrenvorstände Sepp Sanktjohanser und Schorsch Gloggner.

TOP 2) Der 1. Vorstand bat alle sich zum Gedenken der im letzten Jahr Verstorbenen zu erheben (Gretl Stillner, Veit Vögele und Alois Fröhlich).
Thomas Hört verlas nun die einzelnen TOP, wie sie bereits in den Einladungen aufgeführt waren.

1. Begrüßung
2. Totenehrung
3. Bericht des 1. Vorsitzenden
4. Bericht aus dem Protokollbuch
5. Kassenberciht und Entlastung des Kassiers
6. Kassenbericht der Gesellschaft
7. Ehrung langjähriger Mitglieder
8. Verschiedenes - Wünsche + Anträge.

TOP 3) Thomas Hörth berichtete über die Ereignisse im vergangenen Jahr.
Auf Wunsch von Schorsch Gloggner wurde ein neues Pflaster um den Hof gelegt.
Für die Bar wurde ein neuer CD-Player mit Wechsler gekauft
Die Schneeräumung um den Hof übernimmt Bertl Baudrexl
Am Truhenwagen wurden die Räder erneuert.
Beim Kinderfasching in Rottach-Egern mit den Hirschberglern, Wallberglern und Rottacher Fußballern war die Teilnahme der Leonhardstoanakinder sehr gering.
Jugendfaschig bei den Hirschberglern, organisiert von Christl Wieser, fand großen Anklang.
Beim Lumpenball machten wir das erste Mal eine Ausweiskontrolle
Theater gespielt wurde am 28., 29., 30.4. und am 5., 6.+7.5.2000. Das Stück hieß "Rauber Pfaff" das bei vollem Saal großen Anklang fand. Ein herzliches "Vergelts Gott" an Hans Kandlinger und an alle, die beim Theater mitgewirkt haben.
Die Heimatabende waren sehr schlecht besucht. Ab 2001 bekommt der Heimatabend einen neuen Namen "a Musi, a Gsangl und a Tanz".
Bei Gaujugendtag ist auch unsere Jugend mit der Fahne mitmarschiert.
Der Ausflug wurde abgesagt, da sich nur 8 Mitglieder angemeldet haben.
Das Waldfest war nicht so super, da es zu regnen anfing, trotzdem wurden 750 Hendl verkauft. Der RVO-Bus wurde nicht so angenommen, es wurden nur ca. 1401 Personen transportiert
Am Leonhardatoanahof wurden neue Dachrinnen aus Holz angebracht, die mit Kupfer ausgeschlagen wurden. Beim Mitarbeiteressen hat die Jagermusi zum Tanz aufgespielt.
Der Trachtenball der Gauuntergruppe fand im Leonhardstoanahof statt. Von den Aktiven nind nur 3 Dirndl und 5 Burschen ausgerückt. Bei so geringer Teilnahme der Leonhardstoana sind die Kosten zu hoch.
Ein besonderer Dank galt auch Ludwig Hörth und Ulrike Rohnbogner, die mit viel Mühe mit den kindern ein Weihnachtsspiel einstudiert haben.
Zum Schluß bedankte er sich noch bei den Mitgliedern für ihre Mitarbeit beim Waldfest und fürs Ausrücken beim Jahrtag und bei Jubiläumsfesten, den Theaterspielern und besonders den Aktiven für ihren Einsatz bei den verschiedenen Veranstaltungen.

TOP 4) Ilse Rohnbogner liest aus dem Protokollbuch vor, wodurch so manche Begebenheit wieder ins Gedächtnis gerufen wurde.
Ulrike Rohnbogner berichtete über die Aktivitäten der Kinder (13 Dirndl und 15 Buam) und Gottfried Winkler jun. erzählte uns bei wie vielen Veranstaltungen und Auftritten die Aktiven außer den Waldfesten teilgenommen haben.

TOP 5+6) Es folgt der Kassenbericht von Stefanie Strohschneider. Der 1. Vorsitzende dankte ihr und bittet die Versammlung um Entlastung. Dieser erfolgte nach dem Bericht des Kassenprüfers Toni Spiegler (Thomas Hagn war nicht anwesend) einstimmig per Akklamation.
Thomas Hörth deutet kurz auf den Kassenbericht der Gesellschaft hin, dieser ist für jeden einsehbar.

TOP 7) Ehrung langjähriger Mitglieder
25 Jahre: Baumgartner Evi [Pletscherer], Sennhofer Ingrid, Bierschneider Marianne, Gruber Hans, Gruber Anni Stillner Christl [Zahler], Lindl Karl, Jäckl Annelies, Sollacher Christl, Strillinger Gertrud, Spiegler Toni, Stecher Martha (Mühlauer)
40 Jahre: Winkler Hubert
Im Jahr 2000 sind 9 Mitglieder dem Verein beigetreten: Frischhut Margit, Götschl Helga, Walsch Manfred, Stecher Florian, Oberwieser Regina, Ertl Martin, Evi, Marinus und Johannes.
Ausgetreten sind: Rettermeier Andi und Hagn Leonhard.

TOP 8) Unsere Partnergemeinde Achenkirch hat uns Prospekte zugeschickt für die Besichtigung der Krippenausstellung, die noch bis 4.02.01 geöffnet ist.
Bürgermeister Jos. Bierschneider bedankte sich im Namen der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit sowie für die KInder- und Jugendarbeit.
Thomas Hörth schlug vor, die Ehrungen zukünftig beim Jahrtag durchzuführen. Dies wurde einstimmig angenommen.

Da keine weiteren Wünsche und Anträge mehr anstanden, beendete der Vorstand Thomas Hörth den offiziellen Teil der Sitzung. Im Anschluß zeigte Ludwig Hörth sehr nette Dias.

14.01.2001 Partnerschafts-Eisstockturnier Kreuth-Achenkirch, wir waren auch dabei

17.01.2001 Eisstockturnier KSPK:

1. Leonhardstoana I, 12. Leonhardstoana II

19.01.2001 Theaterprobe beginnt.
Geprobt wird das Stück "Hätts gred mitanand" von Elfriede Wipplinger.

31.01.2001 Zusammenkunft einiger Ausschuß- und Gesellschaftsmitglieder mit unserm Steuerberater Breitschafter.
Thema Steuern und Bezahlung der Helfer bei Veranstaltungen etc.

26.02.2001 Lumpenball
war wieder ein voller Erfolg. Zum Tanz spielte der "Steilwandexpress" auf. Ausweiskontrolle, Zutrittsalter erst ab 16 Jahre und daß die unter 18 jährigen um 24 Uhr die Veranstaltung verlassen mußten, hat sich wieder bewährt.

10.04.2001 Theatervorverkauf, leider nicht sehr gut.

17.4.2001 Ausschußsitzung

Einladung der Bayr. Schifffahrt zur Rundfahrt auf dem Tegernsee. Alle Ausschußmitglieder sind eingeladen.
Die Wallbergler singen und musizieren mit Kindern und Jugendlichen am 6. Mai ab 14 Uhr.
5. Mai Steckäplattln - Manschaftsturnier, Startgeld 40,- DM. Außerdem findet die Säuberungsaktion der Gemeinde statt. Beginn 8 Uhr, Brotzeit ab 13 Uhr.
Gauuntergruppe möchte im März 2002 für 5-6 Tage mit dem Bus nach Rom fahren. Preis pro Person ca. 750,- DM.
2002 wird wieder ein Maibaum aufgestellt.
21.5.2001 Hirschberglerhütte: Hygienevortrag vom Gesundheitsamt.
Die Heimatabende werden neu gestaltet. Die Gäste sollen zum Tanz aufgefordert werden und die Musik darf nicht gleich zum Ende des Programms aufhören.
Vorstand eines Männerchors möchte mit 100 Sängern am 5.1.02 nach Kreuth kommen. Ein Liederabend findet in der Hanns-Seidel-Stiftung statt und einer hier im Hof mit uns Trachtlern.
Am 2. Juni gehts zum Weisen zum Baudrexl Bertl.
21.7. Gaujugendnachmittag und für den 22.09. möchte Thomas eine Musi bestellen.

20., 21., 22., 27., 28., 29.04.2001 Theater "Hätts gredt mitanand" ein Lustspiel in drei Akten von Elfriede Wipplinger.
Regie Hans Kandlinger. Es spielten: Hans Kandlinger, Gabi Smolka, Angelika Meßner, Sepp Bartl, Sepp Sollacher, Marianne Schmeizl, Martin Schnitzenbaumer, Ulrike Rohnbogner und Thomas Jennerwein. Es war wieder ein wunderbarer, großer Erfolg.
Vielen Dank allen beteiligten auch hinter der Bühne.

28.4.2001 Aktive waren im Theater

29.04.2001 Einladung der Bayerischen Seenschifffahrt zu einer Rundfahrt auf dem Tegernsee

04.05.2001 Beginn der Plattlerproben

05.05.2001 Steckäplattln unter der Leitung von Hans Kandlinger bei den Fußballern.

Es war ein lustiger Nachmittag, Herren 5. Platz, Damen 1. Platz.

20.05.2001 Zum Jahrtag von Werner Zehendmaier sind wir mit der Fahne ausgerückt.

21.05.2001 Hygieneschulung

bei den Hirschberglern durch das Gesundheitsamt Herrn Söllersbeck und Herrn Sittner, Frau Ziriakus von gleichnamiger Firma.
Filmvortrag über Lebensmittelhygiene. Es gibt gute und schlechte Mikroorganismen, Salmonellen und Stecknadelpilze. 2 Bakterie vermehrt sich in 10 Std. auf 1 Mrd. Bakterien. Immer erst reinigen und dann desinfizieren. Auf eigene Hygiene und Sauberkeit achten. 80% aller Mikroorganismen sind nur durch Flüssigseife mit Desinfektionsmittel und Einmalhandtücher zu bekämpfen.
Produktionshygiene d.h. in der gesamten Fertigung auf Hygiene achten, wie richtige Kühltemperatur, Lager und Kühlräume 1x wöchentlich reinigen. Bei Desinfektionen Einwirkzeit beachten.
Bakterien sind Lebewesen deren Ausscheidungen, die Toxine, gefährlich sind. Deshalb zwischen verschiedenen Arbeitsgängen reinigen. Schnelldesinfektion eines Standes: Hände waschen und desinfizieren, Arbeitsflächen mit Desinfektionsschaum einsprühen reich aus. Die Erstbelehrung kann nur am Gesundheitsamt erfolgen. Danach muß eine jährliche Belehrung z.B. durch Vereinsvorstände erfolgen. Nur durch die persönliche Anwesenheit und Unterschrift ist der Teilnehmer berechtigt, im darauffolgenden Jahr mit Lebensmitteln bei Veranstaltungen zu arbeiten.

02.06.2001 Ehemalige Aktive und Ausschußmitglieder waren zum Weisen beim Baudrexl Bertl.

06.06.2001 Heimatabend erstmals unter dem Motto "a Musi, a Gsangl und a Tanz".

Bei guter Beteiligung spielte die Kreuther Klarinettenmusi, Niklasreuther Dreigesang, Bayrischzeller Stubnmusi, Kinder und Aktive Plattler. Leitung Beni Eisenburg. Es herrschte gute Stimmung und der Tanz wurde gut angenommen.

22.06.2001 Die aktiven Burschen zündeten das Johannifeuer auf dem Leonhardstoa.

24.06.2001 Zum Waldfest der Hirschbergler sind die Aktiven ausgerückt.

30.6.2001 Waldfest aufbauen

05.07.2001 Ausschußsitzung

Nachdem bei der Weißachaugemeinschaft eine Beschwerde wegen Lärmbelästigung einging, zeigte uns Thomas Hörth ein Schreiben nach dem die Musik bis 23 Uhr spielen darf.
Zum 70. Geburtstag von Lisi Winkler überreichen wir einen Geschenkkorb.
Für den Ausflug nach Rom hat Thomas 4 Plätze reserviert.
Ludwig Hörth hat den Sicherungskasten mit Klappsicherungen erneuert. Die Rechnung wird zum größten Teil auf die drei Waldfestvereine aufgeteilt.
Ausflug ist am 29. und 30. September.
Antrag vom Baudrexl Bertl auch die Nordseite zu pflastern. Nach unserm Waldfest werden Rasensteine rund um den Bierausschank gesetzt.
Jeder Budenchef bekommt Brotzeit und Bierzeichen die er selbst verteilt.
Bier: Jennerwein Christoph Hendl: Sollacher Sepp Limo: Echtler Monika Grillbude: Stanglmayer Günther Bar: Baudrexl Bertl Kaffee: Mehringer Maria Losbude: Gloggner Susi Brotzeit: Gloggner Brigitte Schießbude: Winkler Hubert Eisenbahn und Kletterwand: Familie Fuchs. Trachtler und Mitarbeiter informieren, daß sie nicht gerade zur Stoßzeit Hendl essen sollen.
Der RVO-Bus fährt auch heuer wieder von 19-24 Uhr alle 1/2 Stunde von Kreuth nach Rottach.
Die Mitarbeiter in der Bar und am Bierausschank, sowie Bedienungen brauchen kein Gesundheitszeugnis.
Beanstandung eines Urlaubers, daß nach Johanni auf dem Leonhardstoa nicht sauber aufgeräumt war. Martin Schnitzenbaumer konnte keine größere Unordnung feststellen.
Andrea Sanktjohanser beklagte sich über die "Unlust" einiger Aktiver. Thomas Hörth soll mit ihnen ein ernstes Wort reden. Entweder sie sind gern dabnei oder sie sollen es bleiben lassen.

06.+07.07.2001 Aktive und Kinder waren zum Plattln am Skiclubwaldfest, 7.7. wurde auf 8.7. verlegt.

17.07.2001 Besprechung mit den einzelnen Budenchefs.

Dr. Haase hat für den Glückshafen 20 Bücher gespendet. Die einzelnen Bestellungen werden besprochen.

21.07.2001 Gaujugendnachmittag in Waakirchen.
Wir sind mit der Fahne ausgerückt. Die Talvereine sind mit dem Bus gefahren. Hirschbergler und Leonhardstoana zusammen.

22.07.2001 Ausschußsitzung Der Pendelbus wurde sehr gut angenommen. 3700 Eintrittskarten.
Fürs Waldfest 2002 wird eine neue Hendlbude mit Giebeldach gebaut. Es kommt ein weiterer Grill dazu und eine Extraausgabe nur für Mitarbeiter und Trachtler.
Für die Kaffeebude brauchen wir eine neue Stromleitung.
Am 21.10.01 ist unser Jahrtag mit Ehrungen,
am Leonharditanz spielen wieder die Obrlauser,
am Lumpenball 2002 wieder der Steilwandexpress.
Der Beitrag ab 2002: Männer und Frauen 6 €, Kinder 1 €.
Am 4. Mai Maimusik.
Ds Mitarbeiteressen für 136 Mitarbeiter ist am 4.10. um 1/2 8 Uhr.
Kinderausflug findet am 15 und 16. September statt. Abfahrt 13 Uhr Stachus. Es geht nach Regensburg. Übernachtet wird im ****Hotel "Best Western".

3.+4.08.2001 Aktive Plattler und Kinder am Fußballerwaldfest

12.08.2001 Aktive Plattler am Wallbergler Waldfest

22.08.2001 Heimatabend

mit Rottacher Musikanten, Isarwinkler Sänger, Goaßerer Zithermusi, unsere Jugend und Aktiven Plattler, Ansage Gustl Bauer

02.09.2001 Wir waren bei Lisi Winkler zum 70. Geb.
Dabei waren Sepp Sanktjohanser sen., Thomas Hörth, Gottfried Winkler, Stefanie Strohschneider und Ilse Rohnbogner. Wir überreichten einen Geschenkkorb und ein Sperrmüllradl das der Gloggner Schorsch zusammengebastelt hat. Bei guter Brotzeit und Wein feierten wir recht fröhlich.

05.09.2001 Heimatabend
mit den Altbairischen Musikanten, Kreuther Saitenquintett, Kirchtalanger Sängerinnen, unsere Jugend und die aktiven Plattler, Ansage Hans Schönauer.

07.09.2001 Gemeinsame Plattlerprobe der Hirschbergler, Wallbergler und Leos.

15.+16.09.2001 Vereinsausflug nach Regensburg

13 Uhr Abfahrt in Kreuth, Kaffeetrinken in Rohr mit Besichtigung der Asamkirche, in Regensburg nach dem Einchecken im Hotel "Best Western" Stadtbesichtigung mit Führung, anschließend Abendessen im "Münchner Hof" in der Altstadt.
Sehr gut und lustig, für manche hörte die Nacht überhaupt nicht auf. Es gab aber auch super Kneipen und Bars. Am Sonntag für so manche(n) ein etwas mühsames Frühstück.
Abfahrt am Hotel 9.30 Uhr zur Abteikirche Kloster Weltenburg mit Besichtigung und anschl. Frühschoppen in der Klosterschänke.
Danach Schifffahrt auf der Donau von Weltenburg nach Kehlheim, Fahrt zur Befreiungshalle und Besichtigung danach Weiterfahrt zur Tropfsteinhöhle Schulerloch in Essing im Altmühltal mit Besichtigung, danach waren wir zu einem gemütlichen Kaffee in Rohr, Weiterfahrt nach Riedenburg und nach der Besichtigung des Kristallmuseums kehrten wir in die "Fasslwirtschaft" zu einem netten Ausklang ein. In der Fasslwirtschaft gibt es 42 Sorten Bier! Anschließend Heimfahrt.
Gegen 22.30 Uhr in Kreuth. Ein rundum gelungener, schöner und lustiger Ausflug, bei leider nicht sehr gutem Wetter, der von Ulrike bestens organisiert war.

22.09.2001 Kinderausflug auch bei nassem Wetter in die Wolfschlucht,
auf die Alm vom Reich Hans [Plescherer], mit Übernachtung auf Matratzenlager im Stall und viel Spaß für die Kinder und Streß für Ludwig und Marianne Hörth, Martin Schnitzenbaumer und Ulrike Rohnbogner. Verpflegung und Rucksäcke der Kinder hat Stefan Schmid [Retzl] unentgeltlich mit dem Traktor transportiert. Die Kinder fuhren mit den Rädern.

02.10.2001 Ehemalige Aktive waren zum Weisen bei Regina Walsch und Stefanie Schelle.

03.10.2001 Ausflug der Vereinsausschüsse der Trachtenvereine Tegernseer Tal.

Organisiert von den Hirschberglern. Es ging nach Benediktbeuern. Besichtigung der Klosterkirche und des Trachtenmuseums mit einer sehr interessanten Führung vom Herrn Wandinger, nach dem Mittagessen im Klosterstüberl Weiterfahrt zur Glentleiten, Rundgang und Kaffee, zurück und zum Abendessen zum Gasthof Hagn in Enterbach. Es war sehr schönes Wetter und ein rundum gelungener Ausflug.

04.10.2001 Mitarbeiteressen
Thomas Hörth lud 136 Waldfestmitarbeiter zum Essen in den Hof, als kleines Dankschön für den großen Einsatz beim Waldfest. Recht gut aufgekocht haben uns ein paar Bäuerinnen und aufgespielt haben uns die 4 Hinterberger aus Oberndorf.

13.10.2001. Aktive zur Hochzeit Thomas + Brigitte Gloggner ausgerückt.

21.10.2001 Kirchweihsonntag -Leonhardstoanajahrtag
.
Kirchenzug leider bei Regen aber sonst war wieder ein schöner Jahrtag, mit gutem Essen, Tanz und Plattlern der anwesenden Kinder und Aktiven. Außerdem wurden langjährige Mitglieder geehrt.
Für 40 Jahre: Trudl Aigner und Josef Frisch
für 25 Jahre: Rosi Walch und Marianne Schmeizl.

04.11.2001 Aktive mit der Fahne zur Leonhardifahrt Fischhausen.

06.11.2001 Ein wunderschöner Leonharditag, die Messe wurde im Freien von Kardinal Wetter gehalten.
Im Leonhardstoanahof klappte wieder alles Bestens. Der Leonharditanz am Abend mit den Oberlausner Musikanten war gut besucht.

10.11.2001 Aktive zum Weisen bei Monika Kandlinger

17.11.2001 Trachtenball in der Hirschbergler Hütte

29.11.2001 Unser Bgm. Jos. Bierschneider hat im Rahmen einer Feierstunde verdiente Mitbürger ausgezeichnet.
Von den Leonhardstoana waren dies Sepp Sanktjohanser, Ehrenmedaille in Silber, Gottfried Winkler, Schorsch Gloggner und Ludwig Hörth jeweils die Bürgermedaille, für die ehrenamtliche Vereinsarbeit.

30.11.2001 Aktive waren im Hirschbergler Theater

18.12.2001 Ausschußsitzung

Heuer waren die Heimatabende nach langer Zeit wieder gut besucht.
Am 12.01.02 ist Hauptversammlung, die Neuaufnahmen sollen eingeladen werden. Edbauer Toni hält wahrscheinlich einen Diavortrag. Die Beiträge von 5 € für Erwachsene, 1 € für Kinder und eine Aufnahmegebühr von 5 € sollen in Zukunft per Einzugsermächtigung kassiert werden. Wir wollen für die finanzielle Abwicklung auf Online Banking umstellen.
Für den Lumpenball am 11.02. brauchen wir wieder Türsteher, ab 16 Jahre mit Ausweis, muß der GEMA gemeldet werden.
Herr Hörmann vom Ringbergschloß bräuchte für eine Geburtstagsfeier für ca. 100 Personen unseren Hof, wir werden zusagen.
Theater wird am 5., 6., 7. und 12.12. und 14.04.02 gespielt, der Vorverkauf ist am 26.03.02 um 19 Uhr, am 30.04.
Maimusi mit der Rotofen Danzlmusi,
13. Januar Partnerschafts-Eisstockschießen, Beginn 13 Uhr, Startgeld 5 €, fürs Waldfest wird ein Behindertenklo gefordert, Hygieneschulung muß durchgeführt werden, eventl. wollen wir für die Orgel 2500,- € spenden.
Die Speiskarte muß auf € umgestellt werden.
Beim Heimatabend-Kartenvorverkauf bei den Kurämtern gibt es Probleme mit dem Zahlungsrückfluß. Da muß ein bißchen Druck gemacht werden.

29.12.2001 Heimatabend
mit der Jagamusi, Strohhausmusi, Waldheimer Sänger, Geschwister Köstler, Ansage Gustl Bauer. Ein schlecht besuchter Heimatabend.

Die Toten des Jahres:
Heike Servatius und Conny Sollacher.

Kreuth, den 13.01.2002 I. Rohnbogner

Tätigkeit des Vereins im Jahr 2002

12.01.2002 Hauptversammlung


1. 56 Mitglieder folgten der schriflichen Einladung zur diesjährigen Hauptversammlung.
Der 1. Vorsitzende Thomas Hörth begrüßte die anwesenden Mitglieder, den 1. Bürgermeister Jos. Bierschneider, sowie die Ehrenvorstände Sepp Sanktjohanser und Georg Gloggner.

2. Der 1. Vorstand bat alle sich zum Gedenken der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder, Conny Sollacher und Heike Servatius [Richter], zu erheben.
Thomas Hörth verlas nun die einzelnen Tagesordnungspunke, wie sie bereits in der Einladung aufgeführt waren.
1. Begrüßung
2. Totenehrung
3. Bericht des 1. Vorsitzenden
4. Bericht aus dem Protokollbuch
5. Kassenbericht und Entlastung des Kassiers
6. Kassenbericht der Gesellschaft
7. Verschiedenes - Wünsche und Anträge

3. Thomas Hörth berichtete über die Ereignisse im vergangenen Jahr
- es fanden 4 Heimatabende (umbenannt: a Musi, a Gsangl und a Tanz) statt, die sehr gut angekommen sind.
- 20x wurde geprobt, bis alles perfekt für die 6 Theateraufführungen war.
- Der Lumpenball mit dem "Steiwandexpress" ist sehr gut angekommen.
- Das Waldfest war wieder ein voller Erfolg. Trotz des Pendelbusses wurde ganz Kreuth zugeparkt
- der allgemeine Ausflug am 15./16. September nach Regensburg wurde von Ulrike Rohnbogner bestens organisiert
- Beim Mitarbeiteressen spielten die "vier Hinterberger" zum Tanz auf
- Beim Leonhardstoana-Jahrtag sind überraschend viele Mitglieder ausgerückt
- Leonhardi - die Messe wurde von Kardinal Wetter gehalten, der uns ein großes Lob über den Zusammenhalt aussprach. Am Abend spielten uns die Oberlauser zum Tanz auf.
- Die Gemeinde Kreuth hat die Bürgermedaillen an Winkler Gottfried, Hörth Ludwig und Gloggner Schorsch überreicht. Sanktjohanser Sepp sen. bekam die Ehrenmedaille in Silber
- Zum Schluß bedankte er sich noch bei den Mitgliedern für ihre Mitarbeit beim Waldfest und fürs Ausrücken beim Jahrtag und Jubiläumsfesten, den Theaterspielern und besonders den Aktiven für ihren Einsatz bei den verschiedenen Veranstaltungen.

4. Ilse Rohnbogner liest aus dem Protokollbuch vor, wodurch so manche Begebenheit wieder ins Gedächtnis gerufen wurden.
Ulrike Rohnbogner berichtet über die Aktivitäten der Kinder (14 Paare) die 18 mal zur Plattlerprobe kamen, beim Gaujugendtag in Waakirchen ausrückten, bei den Heimatabenden und Waldfesten plattelten und zum Schluß der Saison einen Ausflug mit dem Radl auf eine Hütte in der Nähe der Wolfschlucht machten.
Winkler Gottfrie jun. erzählte uns, bei wievielen Veranstaltungen und Auftritten die Aktiven außer den Waldfesten noch teilgenommen haben. So waren sie bei den Aufräumarbeiten der Gemeinde beteiligt, sind zum Preisplattln der Hirschbergler ausgerückt, waren viermal beim Weisen (Baudrexl Bertl, Schelle Stefanie und Walsch Regina [Sanktjohanser] und Kandlinger Monika) außerdem haben sie das Johannifeuer am Leonhardstein angezündet, sind noch beim Jahrtag, Leonhardi in Fischhausen und Kreuth, sowie beim Trachtenball bei den Hirschberglern ausgerückt.

5+6 Es folgt der Kassenbericht von Stefanie Strohschneider. Der 1. Vorsitzende dankte ihr und bittet die Versammlung um Entlastung. Diese erfolgte nach dem Bericht der Kassenprüfer Thomas Hagn und Spiegler Toni -war nicht anwesend- einstimmig per Akklamation.
Thomas Hörth deutete kurz auf den Kassenbericht der Gesellschaft hin, diese ist für jeden einsehbar.

7. Ein herzliches Vergelts Gott an die Fa. Nachmann, die uns kostenlos die Blumen spendieren.
Es wird auch im Jahr 2002 eine Hygieneschulung stattfinden. Marianne Kieweg regte an, ob nicht beim Jahrtag die Plattler-Kinder ein freies Mittagessen sowie ein Getränk erhalten sollen.
Die Gaugruppe Tegernseer Tal fährt vom 4.-9. März nach Rom. Es sind noch 2 Plätze frei. Pro Person € 390,-.
Ab 2003 werden die Mitgliederbeiträge per Einzugsermächtigung eigezogen.

Da keine Wünsche und Anträge mehr anstanden, beendete Thomas Hörth die offiziellen Teil der Sitzung. Im Anschluß zeigte uns Toni Edbauer sehr nette Dias.

13.01.2002 Eisstockschießen Achenkirch-Kreuth,

1 Mannschaft hat teilgenommen.

16.01.2002 Beim Eisstockturnier der Sparkasse mit 1 Mannschaft teilgenommen.

11.02.2002 Der Lumpenball war wieder gut besucht.

Der Steilwandexpress machte wieder viel Stimmung.

18.02.2002 Gaugruppenversammlung

19.03.2002 Ausschußsitzung
Theater-Vorverkauf am 26.03., 19 Uhr. Am Samstag vorher muß das Ganze in die Zeitung. Die Musikgruppen beim Theater sind: 05.04. Winkler Sepp, 14.04. Lindl (Mi+Do). Da die Musikanten nichts verlangen, bekommen sie pro Mann 2 Karten.
Plakate sind bestellt und werden zum Wochende verteilt, auch ans Rathaus Achenkirch. Anstelle eines Eintritts bei der Generalprobe lassen wir einen Korb für eine Spende rumgehen. Die Ansage übernimmt am 1. Wochenende Thomas Hörth, 2. Wochenende Seppi Sanktjohanser. Die Theaterspieler brauchen noch einen Kunstmaler, eventl. Steffi Wiesmayer.
30.04. Maimusi: auf das Plakat soll folgender Text "Maitanz mit der Rotofenmusi im Leonhardstoanahof, am 30.05.02. Beginn 20 Uhr, Einlaß ab 19 Uhr, Eintritt 7,- €",
am 08.05. findet die Hygieneschulung im Leonhardstoanahof statt. Thomas konnte dafür Dr. Kappe gewinnen. Die Fußballer und der Skiclub werden auch dazu eingeladen. Wir müssen ein Rundschreiben an alle Leos schicken, mit dem Hinweis - wer kein Gesundheitszeugnis, muß zur Erstbelehrung kommen. Außerdem müssen alle Waldfestmitarbeiter eine jährliche Hygieneschulung mitmachen. Alle die beim Waldfest mithelfen, müssen am 08.05. unterschreiben, daß sie an der Schulung teilgenommen haben.
Beim Waldfest beträgt der Eintritt 1,- €, -,30 € pro Los, das Behindertenklo ist nich machbar, Schreiben zurück an Kerkel.
Wichtig: am 04.05. ist Kampftrinken im Bräustüberl, ab 17 Uhr. Seppi Sanktjohanser bestellt den Tisch, mit dabei Aktive, Ausschuß, Bedienungen, Theaterspieler.
Ausflug zum Törggelen am 9.+10.11.02.
14.09. Goaßlermusi,
Der Verein soll für die Bedienungen auf Vorschlag der Gesellschaft einen einheitlichen Stoff für Dirndlgwander kaufen, Andrea + Stefanie sollen Vorschläge bringen, wir habens genehmigt.
Der Staubsauger braucht eine neue Saugpumpe. Ersatz ist eventl. im Internet zu finden, eventl. auch bei Fa. Stephan in Ottobrunn.
Hardl Hörth hat fürs Sprudelwasser einen Karbonator eingebaut.
2003 gibts zum 20jährigen vom Hof ein Fest.
7,/8./9.06.: Wiesseer feiern 75jähriges u.a. mit einer Trachtenausstellung.
23.06. Jugendnachmittag in Bad Wiessee.
5./6./7.07. Waldfest aufbauen.
12.+13.07. Skiclubwaldfest
28.07. Leonhardstoana-Waldfest,
09.+10.08 FC-Waldfest.
Heimatabende sind am 29.05., 19.06. und am 28.08.
Beim Jugendleiterseminar in der Hanns-Seidel-Stiftung waren Thomas Hörth und Martin Schgnitzenbaumer.
Die nächste Ausschußsitzung ist am 24.06.02.
Ende der Sitzugn gegen 22 Uhr

22.03.2002 Gemeindeschießen:
Damen I belegten den 2. Platz, Damen II den 10. Platz und die Herren den 28. Platz.

26.03.2002 Kartenvorverkauf fürs Theater

5./6./7./12./13.+14.04.2002: Theater war wieder ein voller Erfolg.

Gespielt wurde da Stück "Die Rache vom Peterl". Die Mitwirkenden waren: Sepp Bartl, Elisabeth Jennerwein, Trudl Aigner, Ulrike Rohnbogner, Hans Kandlinger, Angelika Meßner, Marinus Jennerwein, Martin Schnitzenbaumer, Anian Jennerwein, thomas Jennerwein, Spp Sollacher jun., Thomas Harrer, Ludwig Hörth und Hannes Reich. Regie: Hans Kandlinger. Allen Mitwirkenden auf und hinter der Bühne galt der lange Applaus der begeisterten Zuschauer.

30.04.2002 Maimusi:
Maitanz mit der Rotofenmusi im Hof, Eintritt 7,- €

03.05.2002 Plattlerproben beginnen

04.05.2002 das Bräustüberl ruft zum Bierzeichen versaufen, leider etwas magere Teilnahme.

08.05.2002 Hygieneschulung für alle Waldfestmitarbeiter.

Die Schulung hielt Dr. Kappe.

29.05.2002 Heimatabend
Ansage Beni Eisenburg, mit der Kreuther Klarinettenmusi, Geschwister Köstler, Isarwinkler Sängerinnen, aktive und Kinder.

01.06.+02.06.2002 Ausflug der Aktiven nach Regensburg.
Dies war der Nachholausflug aus 2001.

05.06.2002 Angelika Hörth und Michi Rieke veranstalten auf eigene Regie zum ersten Mal ein Kindersingen,
das recht gut besucht war. Die Kinder waren mit großem Eifer dabei. Angelika und Michi wollen in Zukunft immer den 1.Mittwoch im Monat diese Singstunde abhalten

19.06.2002 Heimatabend
Ansager Flori Oberlechner, mit der Kreuther Klarinettenmusi, Reichersdorfer Sänger, Bayrischzeller Stubnmusi und den Aktiven.

22.06.2002 Die Aktiven errichten das Johannifeuer auf dem Leonhardstoa

23.06.2002 Gaujugendnachmittag in Bad Wiessee

Bei heißem Wetter mit 42 Knder und Fahne dabeigewesen. Mit dem Schiff sind wir von Rottach bis Bad Wiessee gefahren. Dort haben wir uns mit den anderen Vereinen zu einem langen Zug aufgestellt und sind zum Jodbad marschiert. Trotz der Hitze ein gelungener Nachmittag.

24.06.2002 Ausschußsitzung
Das Waldfest steht vor der Tür. Die Krüaglspülmaschine wurde bei der Fa. Hackl für die 4 Kreuther Waldfestvereine bestellt. Für den Eintritt verlangen wir 1,- €. Beginn 13-23 Uhr, danach legten wir sämtliche Preise in Euro fest, siehe Sitzungsprotokoll.
Die Budenchefs müssen den Ablauf und Mitarbeiter selbst organisieren, auch die Teller aus der Küche selbst holen. Mit den einzelnen Budenchefs gibt es noch eine eigene Besprechung.
Wir brauchen dringend Geschirrsammler, der Pendelbus soll wieder fahren, die Weinlaube wurde abgelehnt.
Weiter ist eine gemeinsame Plattlerprobe für ehemalige Aktive geplant. Dazu ein Hinweis im Gemeindeboten und in der Zeitung.
Das geliehene Gewand der Kinder kommt nur sehr schleppend zurück. Wir müssen deshalb härtere Maßnahmen ergreifen. Es muß genau aufgeschrieben werden und wir verlangen Pfand. Außerdem muß die Kleidung gereinigt sein (Reinigungszettel).

30.06.2002 Die Aktiven sind beim Hirschbergler Waldfest ausgerückt.

05.+06.07.2002 Waldfest aufbauen

12.+14.07.2002 SC-Waldfest, Aktive und Kinder sind ausgerückt.

27.07.2002 Waldfest herrichten

28.07.2002 Waldfest

Ein nicht zu überlaufenes, schönes Waldfest. Der RVO-Bus wurde gut angenommen (ca. 450 Pers.).
Dank unserer vielen Helfer verlief alles reibungslos und ohne größere Beanstandungen.

09.+10.08.2002 Am FC-Waldfest waren auch wieder unsere Kinder + Aktiven zum Platteln.

07.09.2002 Plattlerprobe ehemaliger Aktiver

39 Teilnehmer und Sepp Winkler sorgten für einen schönen und unterhaltsamen Abend. Es hat allen gut gefallen.

28.08.2002 Heimatabend
Ansage Gustl Bauer mit der Hirschbergler Musi, Kreuther Saitenquintett, Geschwister Guidhard, kinder und Aktive.

12.09.2002 Ausschußsitzung
Rückblick aufs Waldfest. Es war sehr schön, da es auf Grund des SC-Waldfestes in Rottach-Egern nicht so überlaufen war.
Der RVO-Bus mit 450 Beförderungen wurde auch zufriedenstellend angenommen.
Familie Kiening bekommt für die Bereitstellung ihrer Wiese - Felserfleck - als Parkplatz ca. 100,- €.
Die Spenden für die Kletterwand der Bergwacht über 250,- €,
Eisschützen fürs WC 25,- €,
Burschen für den Strom 26,- € pro Tag, übernimmt der Verein.
Die Spende für die Feuerwehr (Parkplatzeintaeilung) über 300,- € bezahlt die Gesellschaft.
Das Mitarbeiteressen findet am Donnerstag den 31.10.02 um 19.30 Uhr statt. Gottfried Winkler spricht mit Helmut Heil, ob er nicht einen Hirsch machen möchte.
29.09. ist der Ausflug zum Wendelstein.
03.10. organisiert Gregor Pichler einen Frühschoppen in der Siebenhütten.
04.10. Männerchor Harmonie aus Dudweiler kommt mit ca. 150 Leuten in den Hof, Kinder und Aktive sollen platteln.
04.+05.09. Ausflug der Aktiven
09.+10.11. allgemeiner Ausflug zum Törggelen nach Partschins/Meran zum Gasthof Niedermaier. Abfahrt Samstag um 13 Uhr am Stachus, festes Schuhwerk und Taschenlampe mitnehmen. Letzter Termin zur Anmeldung beim Sanktjohanser ist am Kirchweihsonntag. Bei der Anmeldung werden 25,- € kassiert. Am Sonntag Besichtigung des Schloß Juval von Reinhold Meßner.
06.11. Leonharditag
16.11. Trachtenball
03.12. Ortsbäuerinnen - Weihnachtstagung im Hof
07.+08.12. Weihnachtsspiel der Kinder
20.12. ist der Lionsclub im Hof
23.12. Weihnachtslesung mit den Waakirchner Sängern von Martin Mayr/Weißach im Hof
28.12. Christbaumversteigerung
1. Febr. 2003 ist Hauptversammlung mit Neuwahlen. Aussteigen möchte Hörth Ludwig, Hörth Thomas, Sanktjohanser Regina, Winkler Gottfried, Jennerwein Christoph.
Am 25.11. ist eine Ausschußsitzung, auf der dieses Thema ernsthaft besprochen wird.
Eine Spende für die Hochwasseropfer (über Landkreis) von 1000,- € bezahlt der Verein.
Unsere Orgel braucht eine neue Orgel, diese kostet 150.000,- €. 1/3 der Kosten sind bereits vorhanden. Verein spendet 2000,- € und die Gesellschaft 4000,- €.
Eine hitzige Diskussion ergab der Vorschlag von Ludwig Hörth diverse Musikinstrumente anzuschaffen. Nach langer Diskussion wurde beschlossen, das Thema an der Hauptversammlung aufzugreifen, um den Bedarf abschätzen zu können. Feststeht, daß die Instrumente nur auf Mietbasis ausgeliehen werden können.
Hans Kandlinger berichtet, daß es sehr störend ist, wenn beim Heimatabend noch während der letzten Gesangsgruppen abkassiert wird, da sonst einige Gäste den bereitstehenden Bus nicht erwischen. Der Sprecher muß zu Beginn der Veranstaltung erwähnen, wann der Bus abfährt, und das genug Zeit bleibt, nach dem offiziellen Teil zu bezahlen.

29.09.2002 Kinderausflug
mit der Zahnradbahn auf den Wendelstein, mit der Gondelbahn wieder runter nach Bayrischzell. Mit dem Bus zurück über Schliersee. Der Bus war vom RVO. Deininger ist umsonst für den Verein gefahren.

04.10.2002 Die Gesangsgruppe Harmonie aus Dudweiler war mit 150 Mitgliedern im Hof zu einem geselligen Abend, der von uns gestaltet wurde.
Es spielten der Winkler Sepp, Hirschbergler Stubnmusi und Sulzberger Dreigesang. Aktive und Kinder plattelten. Ansage hatte Beni Eisenburg.

20.10.2002 Jahrtag mit Ehrungen
Bei gutem aber kalten Wetter versammelten sich vor dem Leonhardstoanahof 28 Schalkfrauen, 8 Miederdirndl, eine große Schar Kinder und viele Mannerleit zu einem langen und schönen Kirchenzug, der vom Ruepp angeführt wurde.
Nach der Kirche gabs im Leonhardstoanahof ein gutes Mittagessen, unserer Küchenmannschaft ein herzliches Vergelts Gott dafür. Bis zu den Ehrungen spielte der Ruepp zum Tanz auf.
Geehrt wurden für 75 Jahre Leo Rettermeier und Ottilie Schubert,
für 40 Jahre Walter Stindl, Klaus Göttfried, Gerhard Knorn und Karl Vögele;
für 25 Jahre Helmut Buchner, Antonie Buchner, Peter Bartl, Markus Laule, Andrea Stampfl, Peter Kiening, michael Kinieng, Elisabeth Meyer, Evi Obermaier, Andreas Nagl, Anni Mehnert, Sepp Mühlehner, Monika Mels, Hannes Reich, herbert Richter, Lisl Sanktjohanser, Monika Wittmoser, Barbara Feichtner, Christl Schiller, Franz Willibald, Max Willibald und Anton Hagn.
Nach den Ehrungen, Kaffee und vom Sanktjohanser spendierten Kirtanudln, plattelten die Kinder und Aktiven noch herzerfrischend auf. Mit dem allgemeinen Tanz wurde ein schöner Jahrtag beendet.

31.10.2002 Mitarbeiteressen
Ein Dankeschön an alle Waldfestmitarbeiter. Mit einem sehr guten Hirschbraten, den der Heil Helmut gekocht hat, und der Riedler Musi bedankte sich unser Vorstand Thomas Hörth bei allen Waldfestmitarbeitern für ihre tatkräftige Mithlife. Ein gemütlicher und schöner Abend wars.

03.11. Aktive waren zur Leonhardifahrt in Fischhausen

06.11.2002 Die diesjährige Leonhardifahrt fand bei gutem Wetter statt.

Die Aktiven wurden vom Stefan Kiening gefahren. Am Abend gut besuchter Leonhardiball mit den Oberlausern.

9.+10.11.2002 Ausflug zum Törggelen, organisiert vom Baudrexl Bertl
Abfahrt um 13 Uhr im vollbesetzten Bus der Fa. Lechner. Fahrt über den Brenner, kurze Kaffeepause bei Sterzing., Weiterfahrt über Bozen und Meran nach Partschins ins Vinschgau. Dort wurden wir auf zwei Häuser aufgeteilt, nämlich die Pension Ludwigshof im Ort und das Hotel Niedermair oberhalb. Das Hotel konnte leider nicht mit dem Bus erreicht werden, er hats probiert, mußt dann aber wieder ein ganzes Stück rückwärts fahren, also gingen wir zu Fuß, ca. 15 Minuten, unser Gepäck wurde vom Hotel geholt. Es folgte ein netter und gemütlicher Törggeleabend im Törggelekeller in der Nachbarschaft des Hotels. Zum Essen gabs eine reichliche Schlachtplatte mit Gselchtem, Würsten, Saurerkraut und Speckknödel, anschließend Kastanien und später Speck und Kas. Der Wein floß reichlich und unsere Musikanten Ludwig, Martin + Michi spielten florr auf und wurden von unserem Vorstand als Stockschläger begleitet. Für so manche wurde die Nacht recht kurz. Aber zum Frühstück waren sie doch alle wieder da. Um 11 Uhr war Abfahrt in Partschins in Richtung Schloß Juval von Reinhard Meßner. Wir wurden im Tal vom Bus schon erwartet, der uns über eine steile Bergstraße zum Schloß brachte. Die geführte Besichtigung war recht interessant. Anschließend waren wir zum Mittagessen in der Schloßwirtschaft, wo es nur Südtiroler Spezialitäten gab, die recht gut schmeckten. Dann gings weiter durch den Vinschgau Richtung Reschen. Nachdem bisher ja eher schönes und warmes Wetter herrschte, wurde es jetzt eher frisch und nach einer Kaffepause in einer Raststätte kurz unterm Reschen, wollten wir eigentlich weiterfahren, kamen aber nicht weit, weil im Bus die Lichtmaschine kaputt ging. Zufällig hielt hinter uns ein Bus vom Lechner mit Gmundern und da konnten uns einige soweit helfen, daß wir wenigstens bis zur Grenze auf dem Reschen kamen, dort mußten wir in einer Pizzeria eine Zwangspause einlegen und auf einen Ersatzbus warten, der uns dann sicher nach Hause brachte. Es hatte nämlich in der Zwischenzeit zu schneien begonnen und die Grenzer wollten uns gar nicht mehr runter fahren lassen. Daheim waren wir dann um ca. 0.30 Uhr am Montag. Aber sche wars trotzdem.

16.11.2002 Trachtenball der Gauuntergruppe Tegernseer Tal im Leonhardstoanahof

25.11.2002 Ausschußsitzung

Es waren alle Vorstands- und Ausschußmitglieder anwesend!
Beim Waldfest kann in Zukunft auch normales Helles ausgeschenkt werden.
Bachler Sepp hat 5 Ausschußmitglieder zu seinem 80. Geburtstag ins Schützenhaus in Rottach eingeladen.
Das Weihnachtsspiel der Kinder ist am 14.12. um 16 Uhr und 19.30 Uhr und am 15.12.02 um 16 Uhr. Eintritt 3,- €, Kinder bis 14 Jahre sind frei. Gespielt werden 4 Stückeln. Der Ludwig hat wieder fleißig getextet. 4 Zwergerl verteilen Geschenke an die anwesenden Kinder, die Mitwirkenden bekommen Sackerl.
Am 23.12.02 hält Martin Mayr eine Weihnachtslesung, begleitet von den Waakirchner Sängern. Die Bergwacht hat ihr Jahresessen am 10.01.03.
Am 31. januar wollen die Rodler wegen des Juniorenweltcups in den Hof.
Der Lumpenball ist am 03.03.03, es spielt der Steilwandexpess. Bertl macht den Vorschlag am Faschingssonntag ein Schneeroafrennats zu veranstalten, was begeisterten Anklang fand.
Theater ist am 25., 26., 27.04. und am 02., 03.+04.05.03. Der Kartenvorverkauf wie immer am Dienstag in der Karwoche.
Am 1. Mai wird wieder ein neuer Maibaum aufgestellt. Dazu gibts Musik und eine kleine Bewirtung, eventl. mit den Burschen.
Am 10. Mai planen wir einen Maitanz mit der 6er Musi oder Zillerbrücklern oder den Altmatreiern.
Am 29.06. ist die Primiz vom Lackermeier Andreas, Heimatabend ist am 02.07., 27.08., 10.09. und 27.12.2003
Waldfest Hirschbergler am 22.06.,
unseres am 27.07.
und die Wallbergler am 03.08.2003.
15000,- € sind zum Anlegen. Nachdem die Sparkasse nicht den besten Zinssatz stellt (3,25% auf 3 Jahr) gehen wir zur DEBEKA (4,5% auf 3 Jahr).
Bei der HV am 01.02.03 gibts Neuwahlen. Unser Vorstand Thomas Hörth hört auf. Auch verschiedene andere Positionen mußten neu besetzt werden. Vorgeschlagen wurden: 1. Vorstand Sepp Sanktjohanser, 2. Vorstand Bertl Baudrexl, 2. Kassier Martin Brunner, 1. Fahnenjunker Rainer Bierschneider, 2. Gottfried Winkler jun., 1. Jugendwart Martin Schnitzenbaumer, 1. Vorplattler Georg Mehringer, 2. Flori Mehringer, Dirndlvertreterin Gitti Sollacher, 1. Hüttenwart Thomas Harrer, 2. Stefan Aigner.
Für die Buspanne beim Ausflug hat uns die Fa. Lechner 250,- € Nachlaß gewährt.
Die nächste Ausschußsitzunt ist am 13.01.03. Ende gegen 22.30 Uhr.

14.+15.12.2002 Weihnachtstheater unserer Kinder- und Jugendgruppe.
Mit den Stücken - Omas Weihnachtsfest - das geheimnisvolle Packerl - Der Computerengel - Hirtenspiel - den Weihnachtszwergen, dem Kinderchor von Angelika Hörth und Michael Rieke, hatten Ludwig Hörth, Ulrike Rohnbogner, Martin Schnitzenbaumer und Silvia Hausotter sich wieder viel Arbeit gemacht und 3 Vorstellungen vor ausverkauftem Haus zu einem weihnachtlichen Erlebnis werden lassen. Viel Applaus belohnte alle Mitwirkenden. Ein herzliches Vergelts Gott an alle die geholfen haben.

18.12.2002 Das Weihnachtstheater der Kinder war bei den Rotariern in der Parkresidenz in Weißach.

Die Toten des Jahres:
Gloggner Georg sen. und Frau Kubisch (Pfarrhaushälterin von Pfarrer Ben Eilers)

Kreuth, den 1. Februar 2003 I. Rohnbogner

Tätigkeit des Vereins im Jahr 2003

13.01.2003 Ausschußsitzung

nicht anwesend: Winkler Gottfried jun., Sanktjohanser Andrea.
Besprechung wegen der ausscheidenden Ausschußmitglieder bei der HV.
die Matreier Musik ist für den Maitanz mit 2200,- € zu teuer.
Die Plattlerprobe beginnt erst ab der 2. Klasse, bzw. ab 8 Jahren.
Caroline Strillinger möchte im Hof heiraten. Von 16-4 Uhr. Wegen der Sperrstunde um 1 Uhr abgelehnt.
Am 24. Juni ist die Primiz vom Lackermeier Andreas. Ab 12 Uhr kommen 200 geladene Gäste in den Hof. Ausgekocht wird von der Riedler Stubn. Der Gottesdienst findet bei schönem Wetter um 10 Uhr am Sportplatz statt, bei schlechtem Wetter in der Molkenhalle. Der Verein macht ein Primizgeschenk. Die Vorschläge hierfür liegen im Pfarramt Egern auf.
Zehenmaier Franz hat Ulrike angesprochen, ob wir nicht abwechselnd einen Jugendfasching für 12-16 jährige veranstalten möchten. Dies soll heuer am 15. Februar 03 im Leonhardstoanahof stattfinden. Von 16-22 Uhr. Musik Eigenherr/Oberlechner.
Faschingssonntag 02.03. Schneeroafrenna, wenn genügend Schnee. Zum Tanz sollen ebenfalls Eigenherr/Oberlechner aufspielen.
Am Kinderfasching keine Bedienungen, nur zwei Schankkellner. Einer für Getränke, einer zum Kassieren. Küche nur Würstel und Grillfleischsemmeln, Krapfen und Eis. Eintritt -,99 €.
Der Theatervorverkauf ist am 15.04.03, das Stück heißt "Ehestreik".
Um 21.30 Uhr beschließt Thomas Hörth seine letzte Ausschußsitzung.

15.01.2003 Eisstockschießen
Leonhardstoana I belegen den 1. Platz, Leos II den 16. Platz

20.01.2003 Sitzung Gesellschaft und versch. Ausschußmitglieder, dabei wurde festgelegt:
die EKST wird von der Gesellschaft übernommen, Spenden sind für den Verein teiw. schwierig zu handhaben, Gewinn und Verlust werden aufgerechnet, 80% des Stroms laufen auf den Verein. Das Hauptproblem des Vereins ist, trotz der vielen Veranstaltungen, die ja über die Gesellschaft laufen, die Gemeinnützigkeit zu behalten.

22.01.2003 Beginn der Theaterproben

01.02.2003 Hauptversammlung / Vereinsjahr 2002 + Neuwahlen

1) 71 Mitglieder folgten der schriftlichen Einladung zur diesjährigen Hauptversammlung.
Der 1. Vorsitzende Thomas Hörth begrüßte die anwesenden Mitglieder, den 1. Bgm. Jos. Bierschneider, sowie den Ehrenvorstand Georg Gloggner.

2) Der 1. Vorstand bat alle sich zum Gedenken der im letzten Jahr Verstorbenen zu erheben, Gloggner Georg sen. und Kubesch Maria.
Thomas Hörth verlas nun die einzelnen Tagesordnungspunkte, wie sie bereits in der Einladung aufgeführt waren.

3) Bericht des 1. Vorsitzenden
- teilanhme beim Eisstockschießen u.a. mit Willibald Friedl, Kandlinger Hans, Schnitzenbaumer Martin, Jennerwein Thomas.
- Lumpenball mit dem Steilwandexpress war großer Erfolg
- Bei den Hirschberglern fand ein Jugendfasching statt. (12-16 Jahre). Wir haben die Musik mitfinanziert.
- Bei den Sitzungen der Gauuntergruppe, bisherige Leitung Bichler Gregor, war auch unser Vorstand mitbeteiligt. Außerdem fand ein Jugendseminar in der Hanns-Seidel-Stiftung statt. Weiter durften vier Vorstandsmitglieder beim Ausfluf nach Rom mitfahren, Vorstand mit Frau dabei.
- Viel mußte geprobt werden für die sechs Theaterabende
- der Maitanz mit der Rotofenmusi fand guten Anklang.
- Hygieneschlung und Erstbelehrung durch Dr. Kappe für alle Waldfestmitarbeiter.
- Danke an Angelika Hörth und Michi Rieke für die Singproben mit den Kindern
- schlecht besuchte Heimatabende
- Waldfest war voller Erfolg. Dank an Fam. Kiening/Schmid wegen Parkplatzbereitstellung
- Bergwacht-Kletterwand fürs Waldfest kostenlos
- FFW bekommt Spende für Parkplatzdienst
- 2002 ehemaligen Plattlerprobe mit Winkler Sepp
- Mitarbeiteressen: Heil Helmut hat den Hirsch selbst geschossen und gekocht.
- 150 Mitglieder der Gesangsgruppe Harmonie aus Duttweiler waren im Hof
- Ausflug nach Partschins zum Törggelen
- Trachtenball 2002 im Hof. neuer Vorstand der Gauuntergruppe 1. Schäffler Wolfgang, 2. März Georg
- Hörth Ludwig organisierte ein Weihnachtsspiel der Kinder und Jugend, geholfen haben Ulrike R. und Martin S.
- Kandlinger Sepp hat sich als Leiter der Rottacher Musikkapelle verabschiedet und sich für die gute Zusammenarbeit bedankt
- Dank an alle Mitarbeiter, Aktive, Theaterspieler etc. für die gute Zusammenarbeit

4) Ilse Rohnbogner liest aus dem Protokollbuch vor, wodurch so manche Begebenheit wieder ins Gedächtnis gerufen wurde.
Ulrike berichtet von den Aktivitäten mit den ca 40 Kindern.
Gottfried Winkler jun. berichtet von den Aktivitäten der Aktiven.

5+6) Es folgt der Kassenbericht von Stefanie Strohschneider. Die Kassenprüfer Thomas Hagn und Toni Spiegler waren nicht wesend, haben aber Thomas Hörth gebeten, den Bericht kurz vorzutragen. Der 1. Vorsitzende dankte Stefanie und bittet die Versammlung um Entlastung, diese erfolgte einstimmig per Akklamation. ebenso wurde der Ausschuß vor den Neuwahlen per Akklamation einstimmig entlastet.

7) Neuwahlen
Der Wahlausschuß besteht aus Bierschneider Josef, Kieweg Sepp, Gloggner Schorsch.
Wahlberechtigt sind 69 Mitglieder.
Ab der Wahl des Schriftführers waren 70 wahlberechtigt, da Sanktjohanser Sepp sen. noch dazu kam. Der 1. und 2. Vorstand, 1. Kasier und 1. Schriftführer wurden geheim gewählt, alle anderen per Akklamation.
1. Vorstand: Sanktjohanser Sepp jun.
2. Vorstand: Baudrexl Bertl
1. Kassier: Strohschneider Stefanie
2. Kassier: Sanktjohanser Andrea
1. Schriftführerin: Rohnbogner Ilse
2. Schriftführer: Schmid Christine (Wimmer)
1. Fahnenjunker: Bierschneider Rainer (Handl)
2. Fahnenjunker: Winkler Gottfried jun.
1. Hüttenwart: Harrer Thomas
2. Hüttenwart: Aigner Stefan
1. Vorplattler: Mehringer Flori
2. Vorplattler: Sollacher Gitti
Jugendbetreuer: Schnitzenbaumer Martin
Jugendbetreuerin: Rohnbogner Ulrike
Theaterwart: Kandlinger Hans (Thoma)
Beisitzer: Rohnbogner Bernd
Beisitzer: Gloggner Thomas
Kassenprüfer: Melzer Petra und Rieke Barbara
Gesellschaft: Brunner Martina und Baudrexl Bertl
Die ausscheidenden Ausschußmitglieder erhielten Blumen und jeweils einen Gutschein.
Jennerwein Christoph und Sanktjohanser Regina Gutschein Hornsteiner, Hörth Thomas Gutschein Stecher, Hörth Ludwig und Winkler Gottfried je einen Lodenhut

8) Gloggner Schorsch berichtet, daß geredet wird, weil der Verein soviel Geld hat, dies ist auch richtig, doch es stehen in nächster Zeit größere Anschaffungen und Reparaturen an. So muß die Heizung erneuert werden, das Lager sowie der Hof gepflastert und neue Gefriertruhen gekauft werden.
Da keine weiteren Wünsche und Anträge mehr anstanden, beendete der neue Vorstand Sepp Sanktjohanser den offiziellen Teil der Situng. Im Anschluß zeigte Ludwig Hörth sehr nette Dias.

10.02.2003 Ausschußsitzung
nicht da: Bierschneider Rainer.
Seppi Sanktjohanser begrüßte die anwesenden Ausschußmitglieder zu seiner ersten Ausschußsitzung und erinnert gleich daran, daß diese Sitzungen nicht öffentlich sind und daher der Inhalt nicht hinausgetragen wird.
Die Hochzeit von Caroline Strillinger findet von 17-2.30 Uhr statt. Sie bringt ihr eigenes Bier mit, da sie beim Spaten arbeitet, dies ist eine Ausnahmegenehmigung, da wir generell nicht möchten, daß eigene Getränke mitgebracht werden. Die Saalmiete beträgt 300,- €.
Jugendfasching für 12-17 jährige von 18-23 Uhr am Samstag 15.02.03 unter dem Motto "Super Star". Zur Unterhaltung spielt "Quitscherl und die lustigen Blütenstecher". Ulrike wird bei den Hirschberglern anfragen ob sie sich bei den Kosten für die Musik, ca. 400,- € beteiligen.
Faschingssonntag "Schneeroafrennats". Start um 12.61 Uhr an der Winterstubn, durch den Kurpark, übern Riedlerberg, beim Thyssen wieder runter, durch den Eisplatz und zurück zum Leonhardstoanahof, ob noch durch einen Fuchsbau gerobbt werden muß. Für die Siegerehrung muß jeder ein Geschenk im Wert von 5,- € mitbringen, dieses ist beim Start gegen Quittung abzugeben. Die Siegerehrung übernimmt Flori Oberlechner. Jugendliche unter 16 Jahren nur in Begleitung der Eltern. Es muß unbedingt eine Tageshaftpflicht abgeschlossen werden.
03.03.03 ist der Lumpenball mit dem Steilwandexpress, Eintritt 8,- €. Die Türsteher brauchen unbedingt einen Vorhang (wegen Erfrierung), Jugendliche ab 16 Jahren dürfen bis 24 Uhr bleiben - Ausweiskontrolle.
22. März - Bierzeichen versaufen im Bräustüberl am 17 Uhr.
15. April - Kartenvorverkauf um 19 Uhr
Am 1. Mai wird ein Maibaum aufgestellt. Für die Verpflegung sorgt der Burschenverein, Tische und Bänke müssen aufgestellt werden. Außerdem muß sich frühzeitig um die Scheren bei der Brauerei Tegernsee, Frau Schuster, gekümmert werden. zur Unterhaltung spielt eventl. die Jagermusi ab 10 Uhr.
10. Mai Maitanz mit dem Ferchenseeklang, 200,- € pro Stunde, Eintritt 7,- €, von 20-1 Uhr, Einlaß ab 19 Uhr. Annelies Hagn nimmt auch ein Plakat mit nach Mittenwald.
31. Mai Gaujugendtag in Gmund mit Fahnenabordnung und Taferlbua.
21. Juni Johannifeuer
22. Juni Hirschbergler-Waldfest
29. Juni Primiz mit 200 geladenen Gästen im Hof. Es muß noch abgeklärt werden, ob eventl. die Bühne als Altar benötigt wird, fest steht auch noch nicht, ob die Feierlichkeit am Sportplatz oder im Kurpark stattfindet.
2. Juli Heimatabend, eventl. soll auch die Kindersinggruppe von Angelika Hörth und Michi Rieke auftreten.
4.-5. Juli Waldfestaufbau
11.-12. Juli SC-Waldfest
27. Juli Leo-Waldfest
03. August Wallberger Waldfest
8.-9. August FC-Waldfest
27. August Heimatabend
28. September Jugendkulturtage Miesbach Oberlandhalle mit Fahnenordnung und Taferlbua
10. September Heimatabend
13.+14. September allgemeiner Ausflug
19. Oktober Jahrtag 95 Jahre Leonhardstoana und 20 Jahre Leonhardstoanahof.
Winkler Gottfried und Hörth Ludwig werden zu Ehrenmitgliedern. Die Ehrenurkunden soll Steffi Wiesmayer schreiben.
06. November Leonhardi - heuer mit der Rottacher Blasmusik. Wir wollen im 2 Jahres-Rythmus mit den Oberlausern oder anderen wechseln.
27. Dezember Heimatabend ohne Plattler
Für 2004 haben wir eine Floßfahrt geplant. Anmeldung hierfür ist immer an einem Tag im November. Ilse Rohnbogner wird sich kümmern.
Wenn im Mai die Kinderplattlerproben anfangen, werden wir nachfragen, wie groß das Interesse der Kinder am Ziachmusiunterricht ist. Dann wird entschieden, ob noch eine Vereinsmusik angeschafft wird.
Bertl Baudrexl hat wegen der Trachtenkleidung mit Elisabeth Jennerwein telefoniert und diese teilte mit, daß keines der ausgegebenen Kleidungsstücke am Jahresende zurückgekommen ist. Ilse Rohnbogner verfaßt ein Schreiben mit der Bitte an alle Eltern, die ausgeliehene Trachtenkleidung unverzüglich zurück zugeben.
30000,- € werden als Zuwachssparen bei der Bouba angelegt. Weitere 10000,- € werden für die Aluregale im Keller benötigt.
Folgende Schlüssel werden ausgegeben:
Tresor Lager: Sanktjohanser Seppi, Baudrexl Bertl
Tresor Keller: Sanktjohanser Seppi, Baudrexl Bertl
Hofschlüssel: Sanktjohanser Seppi, Baudrexl Bertl, Aigner Stefan, Kandlinger Hans, Schnitzenbaumer Martin, Mehringer Flori, Harrer Thomas, Stanglmayer Günther, Brunner Martin bekommt ihn noch.
KSPK-Schließfach: Strohschneider Stefanie, Sanktjohanser Seppi

15.02.2003 Jugendfasching im Leonhardstoanahof, Motto "Superstar" für 12-17 Jahre.
Die Moderation hatte "Diedäää Bohlen", eine VIP-Bar mit alkoholfreien Drinks und die Leo-Jury sorgten für viel Stimmung beim gut besuchten Faschingsball.

28.02.+01.03. Etliche Mitglieder richten wunderbare Hindernisse fürs Schneeroafrennats her.

02.02.2003 Schneeroafrennats

leider nur 29 Teilnehmer, aber viele Zuschauer, fanden sich am Faschingssonntag beim Scheeroafrennen in Kreuth ein. Das Rennen ging durch ganz Kreuth, beginnend beim Kurpark, durch denselben hindurch, rauf zum Hörth Thomas sein Misthaufen, runter zum Eisplatz und über den Dammweg zum Leonhardstoanahof. Ein herrlicher Gaudiparcour mit vielen Hindernissen. Ob auf der Wippe, beim Spickern, beim Lattlschießen oder im Labyrinth des Fuchsbaues, den Teilnbehmern wurde so einiges abverlangt.
Nachdem es am Vormittag noch in Strömen regnete, hatte der Wettergott mit den Leonhardstoana ein Einsehen und schickte die Sonne und ein laues Lüfterl nach Kreuth. so daß die anschließende Faschingsgaudi an der Schneebar auf dem Waldfestplatz im Freien stattfinden konnte.
Oberlechner Flori fungierte als DJ und übernahm die Siegerehrung. Gewinner aller Klassen wurde Beni Oberwieser, der sich riesig freute.
Was sich die Teilnehmer als Schneeroaf unter die Füße banden war sehenswert. Von ausgeschnittenen Putzkübeln über abgechnittene Tennisschläger, zusammengehängt als Seilschaften, als 10-Füßler auf umgebauten Sitzbänken einer Brauereigarnitur, oder auf Schi mit mehreren Schlaufen, das ganze war herrlich anzuschauen und die Schwierigkeiten bei den einzelnen Disziplinen waren vorprogrammiert. Aber alle hatten Spaß und der Applaus beim Zieleinlauf war groß. Ein herzliches Vergelts Gott allen, die mitgeholfen haben, diesen Nachmittag zu einem vollen Erfolg werden zu lassen.

20.02.2003 Lumpenball
wieder ausverkauftes Haus mit dem super aufspielenden Steilwandexpress.

22.03.2003 Bierzeichenversaufen im Bräustüberl war diesmal wieder besser besucht.
Es waren der Ausschuß, Aktive, Bedienungen, Schankkellner und sonstige gute Geiset des Vereins.

14.04.2003 Ausschußsitzung
nicht da: Winkler Gottfried, Gloggner Thomas, Sollacher Brigitte.
Beim Theaterspielen die Jagermusi, Riedler Musikanten, Winkler, Hirschbergler, Bogner.
Preisänderung für den "Salat mit Putenstreifen" bisher 8,- €, muß billiger werden.
Den Maibaum kaufen wir vom Herzog. Wir müssen uns an Förster Maier wenden und den Baum aussuchen. Beim Maibaumaufstellen spielt die Agatharieder Blechmusi ab 9.30 Uhr, 90,-/Std. Klaus Oberwieser besorgt Daxn für die Girlanden, die die Aktiven Mädel binden müssen. Die Bewirtung erfolgt durch den Burschenverein. Es gibt Grillfleisch und Wiener. Die Maibaumaufsteller bekommen Brotzeit- und Bierzeichen. Maitanz mit dem Ferchenseeklang am 10. Mai von 20-1 Uhr. 1000,- €, Eintritt 7,- €.
Leiner Wastl hat mitgeteilt, daß die Burschenhütte mit Gas beheizt wird und sie gern auf Erdgas umstellen möchten. Lt. Bernd Rohbogner wird die Erdgasleitung in den nächsten 1 1/2 Jahren bis Glashütte weitergeführt. Es soll also unbedingt gewartet werden bis sie sowieso vorbeigeht. Kostenbeteiligung nein, da wir kein Ferngs benötigen.
Die Überprüfung der Kanal-Hausabschlüsse wird mit den Schützen abgesprochen, Angebot einholen.
Hochzeit Spiegel am 24. Mai, für den mitgebrachten Wein muß ein Stopselgeld über 8,- € bezahlt werden.
Für die Hochzeit Strillinger wird der Wein beim Gerg gekauft.
Für den Waldfestgrill brauchen wir eine Wanne, da diese leichter zu reinigen ist (Gesellschaft).
Beginn aller Plattlerproben am 15. Mai.
Hygienebelehrung durch Dr. Kappe am 28. Mai.
Für die Primiz spenden wir 200,- €, für Kelchwäsche und die Albe. Die Buden müssen aufgestellt werden, ebenso Bühne für die Musik, da die Originalbühne als Alltar dient.
Fürs Johannifeuer muß noch Pulver und das bengalische Feuer gekauft werden. Bertl geht am 17.06. zur Gruber Anni ihrem 70. Geburtstag.
20. September Tanzmusik mit der Donisl Danzlmusi
02.10. Mitarbeiteressen
03.10. Ausschußmitgliederausflug mit den Wallbergern, Hirschberglern und den Vorständen von Wiessee und Gmund, wir müssen organisieren.

15.04.2003 Mäßiger Kartenvorverkauf fürs Theater

25., 26., 27.04.+02., 03., 04.05.2003 Theater der "Ehestreik"

ein heiteres Dorfbegebnis in 3 Akten. Das Stück spielt in den 30iger Jahren. Es spielten mit: Martin Schnitzenbaumer, Elisabeth Jennerwein, Han sKandlinger, Susanne Lettner, Gabi Smolka, Angelika Meßner, Marianne Schmeizl, Annelies Hagn, Martin Brunner, Sepp Sollacher, Thomas Harrer, Thomas Jennerwein, Seppi Sanktjohanser, Richard Worm, Soeffleuse: Martha Kandlinger, Maske: Annemie Winkler, Alexandra Dietl, Bühnenbild Hans Kandlinger und Helfer, Licht und Ton: Ludwig Hörth, Vorhang: Schorsch Aigner, Spielleitung: Hans Kandlinger.
Es waren wieder sechs unvergeßliche Theaterabende, allen ein herzliches Vergelts Gott.

01.05.2003 Ein neuer Maibaum wurde aufgestellt.
Wir haben ihn vom Gloggner Hubert gekauft Mayr Hubert zum Gloggner unter der Leiten). Die Zunfttafeln neu getrichen haben Wiesmayer Steffi, Bermanseder Sigi und Hörth Ludwig. Es war ein wunderschöner erster Maitag. Viele Helfer und Aktive haben den Baum aufgercihtet, dazu spielte die Agatharieder Blasmusik. Die Bewirtung übernahmen die Burschen und es wurde ein kleines Dorffest daraus.

09.05.2003 Die Plattlerproben der Aktiven haben begonnen.

10.05.2003 Maitanz mit dem Ferchenseeklang, viel Platz zum Tanzen

15.05.2003 Plattlerproben der Kinder beginnen. Heuer sinds 24 Mädchen und 26 Buben.

16.05.2003 Kleidertauschmarkt im Hof

28.05.2003 Hygieneschulung der Waldfestvereine im Leonhardstoanahof durch Dr. Kappe.

31.05.2003 Gaujugendnachmittag in Gmund

02.06.2003 Auschußsitzung

nicht anwesend: Mehringer Georg und Flori, Harrer Thomas, Schnitzenbaumer Martin, Bierschneider Rainer, Winkler Gottfried.
Beschluß: der Wein für den Hof wird in Zukunft beim Gerg in Enterbach gekauft. Bei Veranstaltungen werden die Getränke vom Hof gestellt. Bei unvermeidlichen Ausnahmen wird ein Stopselgeld von 8,- € verlangt, davon bekommen die Bedienungen 2,- €. Auch fremdes Bier wird nicht mehr ausgeschenkt.
Primiz am 29.06. Verpflegung: Halsgrat wird am Stück beim Sanktjohanser vom Winkler Hubert gebraten. Die ca 30 Kübel Kartoffelsalat werden noch vom Winkler Hubert verfeinert. Außerdem wird in der Limobude Käse verkauft. Hendlbude, Grillbude und Limobude müssen aufgebaut werden. Wir brauchen mindestens 5 Ausgabeplätze. Kaffee und Kuchen in der Skiclubhütte. Zehendmaier Franz bingt 20 Kuchen mit. Andreas Lackermaier spendiert für die Fahnenabordnungen 1 Brotzeitzeichen (5,50) und eine Maß Bier (4,50). Kölbl Karli verteilt für die Wallberger Gutscheine. Der Aufbau findet am 20./21.06. statt. Um die Musik für die Bühne für die Musik kümmert sich Stindl Walter. Die Arbeit am Waldfestplatz teilen sich die Vereine, da wir schon im Hof beschäftigt sind (200 Personen).
Ab sofort muß bei der Reservierung für private Veranstaltungen eine Bestimmung zur Nutzung des Hofes unterschrieben werden. Strohschneider Stefanie fragt beim Steuerberater Breitschafter wegen Formulierung des Textes nach.
17.09. Ausflug der Gauuntergruppe,
20.09.: Lichtmeßmusik,
Heimatabende: 2. Juli, 27. Aug., 10. Sept. und 27. Dez. (1. Teil weihnachtlich, 2. Teil flott),
Mayer Martin möchte am 21. Dez.03 wieder "die hl. Nacht" vorlesen. Der Erlös kommt dieses Jahr der Kreuther Orgel zugute.
Es war eine Ausschußsitzung mit ergiebiger Weinprobe.

06.06.2003 Aktive bei der gemeinsamen Plattlerprobe der Gauuntergruppe

20.+21.06.2003 für die Primiz wird aufgebaut

21.06.2003 Die Aktiven waren auf dem Leonhardstoa und haben das Johannifeuer angezündet.

22.06.2003 Die Aktiven sind zum Hirschberglerwaldfest ausgerückt.

28.06.2003 1 Plattler und ein Musikant der Aktiven auf der Buchsteinhütte
.

29.06.2003 Primizvon Andrae Lackermaier
Bei sehr heißem Wetter fand sich die Gemeinde und viele Gäste zu einem wunderschönen Festtag ein, der mit einer Aufstellung zu einem langen Kirchenzug begann.
Auch unsere Vereinsmitglieder sind sehr zahlreich im Festtagsgewand dabei gewesen. Nach einem seh schönen Gottesdienst auf dem Sportplatz zogen alle zum Waldfestplatz. Die Bewirtung klappte recht gut und wir erlebten einen sehr schönen Festtag.

02.07.2003 Heimatabend Ansage Gustl Bauer, mit der Kreuther Klarinettenmusi, Leonhardstoana Kinderchor, Harfenduo Hofer/Büchl [Schlemm von Oberach], Geschwister Sthulmüller, Plattler Aktive (5 Paare) und Kinder.
Der Heimatabend war mit 80 Gästen gut besucht.

07.07.2003 Ausschußsitzung nicht anwesend: Bierschneider Rainer, Schnitzenbaumer Martin, Sanktjohanser Andrea.
Bei den Plattlerproben klappts nicht. Die Burschen kommen entweder zu spät oder gar nicht, außerdem machen sie unsere Dirndl bei anderen Vereinen schlecht. Die Vorplasttler müssen auf bessere Zusammenarbeit achten.
Die Kindergruppe soll bei allen Heimatabenden singen.
Am 20.09. soll jetzt die Rupertiblech spielen.
Beim Maibaum hat der Blitz eingeschlagen und 3 Tafelnheruntergerissen. Der Riß ist 6 cm tief und 2,5 m lang. Wir schreiben an die Alianz wegen des weiteren Vorgehens.
Für Wurstsalat wurden 30 Suppenteller geliefert.
Waldfest: die Aktiven versorgen alle 1-2 Stunde die Musik mit Getränken.
Bestellungen und Preise werden festgelegt (s. Protokoll), ebenso werden die Budenchefs ernannt.

11.+12.07.2003 SC-Waldfest: Kinder und Aktive sind ausgerückt

17.07.2003 Sitzung der Budenchefs

Ganz allgemein haben viele bisherigen Mitarbeiter abgesagt.
Die einzelnen Bestellungen wurden durchgesprochen.
Wegen der Parkplätze wüssen noch Bierschneider, Walch und Kiening gefragt werden.
In der Bar muß in Zukunft 1,- € Glaspfand bezahlt werden. Dazu brauchen wir 5-6 große Zettel.
Stefanie muß viel Kleingeld besorgen.

26.07.2003 Waldfest herrichten

27.07.2003 Es ist Leonhardstoanawaldfest
.
Den ganzen Tag hat das Wetter gut gehalten, aber am Abend gings dann mit dem Regen los. Trotzdem waren wir zufrieden. Allen Mitarbeitern und Helfern ein herzliches Vergelts Gott für die vielen Helfer.

28.07.2003 Unser Waldfest wird aufgeräumt.
Es hat alles geklappt.

03.08.2003 Die Aktiven sind zum Wallberger Waldfest ausgerückt.
Leider gabs Ärger.

08.+09.08.2003 Aktive und Kinder sind am FC-Waldfest ausgerückt.

18.08.2003 Ausschußsitzung

nicht anwesend: Winkler Gottfried, Sollacher Gitti, Aigner Stefan, Bierschneider Rainer, Strohschneider Stefanie, Mehringer Geor (nicht entsch.).
Sepp berichtete über die Umsätze des vergangenen Waldfestes, das trotz des Regens am Abend gar nicht so schlecht war.
Das Kindertheater findet nur alle 2 Jahre statt. Zum Ausflug heben sich 28 Mitglieder angemeldet.
Am 20. Sept. spielt nun endgültig die Frasdorfer Danzlmusi, Eintritt 7,- €. Die Musik kostet 800,- €.
Am 28. Sept. sind in Miesbach die Jugendkulturtage, es wird mit der Fahne und Taferl ausgerückt.
02.10. Mitarbeiteressen im Batznhäusl.
Ausschußausflug am 03.10., Abfahrt um 8 Uhr in Kreuth, es geht Richtung Innsbruck.
Am Kirchweihsonntag ist heuer unser 95jähriges Vereinsjubiläum und 20 Jahre Leonhardstoanahof. Es werden alle Ortsvereine mit ihren Abordnungen und Fahnenabordnungen eingeladen, außerdem die Fahnenabordnungen aller Trachtenvereine Tegernseer Tal.
Ein großes Fest gibt es erst zum 100 und 125jährigen Jubiläum.
Den Ehrenmitgliedern Hörth Ludwig und Winkler Gottfried wird am Jahrtag ein Geschenk mit der Ehrenurkunde überreicht.
19.12. hält der Lions-Club Tegernsee seine Weihnachtsfeier,
am 31.01.2004 ist unsere Jahreshauptversammlung.
Bertl Baudrexl schlug vor, hinter dem Haus auch ein Kopfsteinpflaster zu verlegen. Eine Tonne Steine würde 80,- bis 85,- € kosten, wir brauchen ca. 60 Tonnen. Verlegen: 16,- €/qm. Gesamt wären dies ca. 15.000,- € incl. Unterbau. Bertl möchte noch verschiedene Angebote einholen, auch beim Reich.
Rauchverbot für die Aktiven Dirndl im Mieder.
Das Verhalten der Burschen am Wallberger Waldfest wurde beanstandet. Es kann nicht sein, daß diese während des Festes zum Baden in die Rottach gehen und dem Vorplattler dabei auch noch die Lederhose verzogen wird. Sollte dies nocheinmal passieren, wird eben nicht mehr ausgerückt.
Wegen einer neuen Kaffeemaschine für die Schänke kümmert sich Bertl.

10.09.2003 Heimatabend
Ansage Flori Oberlechner, mit Hirschbergler Musi, Feierabend Gsang, Rauhecker Zithermusi, Kreuther Kinderchor, Kinder und Aktive Plattler. Leider nur mäßiger Besuch.

27.08.2003 Heimatabend
Ansage Beni Eisenburg, Rottacher Blasmusik, Geschwister Pfab, Vallayer Viergesang, Sonnwendmusi, Kinder und Aktive Plattler.

29.+30.08.2003 Kinderausflug
geplant war ein Zeltlager in der Glashütte, aufgrund des durchweg schlechten Wetters wurde ein Zelt- und Matratzenlager im Leonhardstoanahof gehalten. Viele lustige Spiele und gute Brotzeiten haben diesen Ausflug zu einem unvergeßlichen Erlebnis werden lassen. Ulrike, Martin und einigen Helfern herzlichen Dank.

13.+14.09.2003 Vereinsausflug
Omnibus Baumgartner holte uns mit einem etwas älteren Bus in Kreuth ab. Wir waren nur 29 Leute, aber trotz des schlechten Wetters bester Laune, die sich hob, je weiter es nach Norden ging und das Wetter immer besser und wärmer wurde. Es ging über die Autobahn München-Nürnberg, Richtung Fränkische Schweiz. Kurz vor der Ausfahrt Pegnitz hat uns der Busfahrer erklärt, daß der Sprit zu Ende geht, was natürlich zur Erheiterung beitrug, da kilometerweit keine Tankstelle zu finden war.
In Pottenstein waren wir im Gasthof "Hufeisen" zum Mittagessen angemeldet, nur war es etwas schwierig eine Bus geeignete Ortseinfahrt zu finden, also fuhren wir ein bißchen hin und her und das alles mit einem leeren Tank. Nach dem wir endlich da waren, machten wir so die ersten Bekanntschaften mit der üppigen fränkischen Küche, vor allem die großen Knödel ließen unsere Augen übergehen. Nach diesem sehr guten und oppulenten Mittagsmahl fuhren wir weiter zur Teufelshöhle und dort gabs endlich eine Tankstelle.
Die Besichtigung der Tropfsteinhöhle war sehr interessant und meistens auch recht lustig und nach ca. 1 1/2 Stunden Aufenthalt fuhren wir, endlich mit vollem Tank, weiter nach Gößweinstein zum Kaffeetrinken und um die beeindruckende Kirche zu besichtigen.
Weiter gings über die wunderschöne Fränkische Schweiz, über Beringersmühle, nach Ebermannstadt und unserem Hotel zur Post, mitten im Zentrum. Das war natürlich mit dem Bus nicht zu erreichen, wegen zu enger Straßen, Fußgängerzone und der dort stattfindenden Kerwa. Nachdem unser Busfahrer seine Fähigkeiten im Rückwärtsfahren in engen Straßen unter Beweis gestellt hat, durften wir schließlich zu Fuß zum Hotel gehen. Nach einem wiederum üppigen Mahl mit Schweinsbraten und Riesenknödel, davor natürlich Suppe und hinterher Nachtischt, wurde es recht gemütlich.
Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück nach Bamberg. Dort hatten wir eine Schifffahrt auf dem Regnitz-Main-Kanal gebucht, die sehr ineressant war. Zum Mittagessen waren wir im Gasthof "Brudermühle", einem sehr gemütlichen und direkt am Bamberger Rathaus gelegenen Wirtshaus, angemeldet. Und was gabs zu Essen: natürlich Schaufelabraten mit Kloß.
Pappsatt begann dann um 14 Uhr die Stadtführung, die sich aus Zeitgründen auf den Domberg beschränkte. Unsere sehr nette Führerin zeigte uns die bekanntesten und schönsten Ecken Bambergs, wie das berühmte "Schlenkerla", den Dom mit dem bekannten Domreiter, die Alte Hofhaltung, die Redidenz mit dem Rosengarten und von dort den wunderbaren Ausblick über Bamberg. Die zwei Stunden vergingen wie im Flug und nach einer kurzen Kaffeepause gings nun leider wieder Richtung Heimat, direkt über die Autobahn.
Zum Abendessn kehrten wir noch im Knabl in Hauserdörfl ein und freuten uns nochmal in geselliger Runde über den schönen Ausflug. Übrigens im Knabl hat niemand mehr einen Schweinsbraten gegessen.

19.09.2003 Gemeinsame Plattlerprobe mit den Wallbergern.

20.09.2003 Die Fraßdorfer Danzlmusi spielte zum Tanz auf, leider nur mäßig besucht.

27.09.2003 2 Paare der Aktiven waren in der Schwaigeralm

28.09.2003 Jugendkulturtag in Miesbach.

Ulrike und Martin sind mit den Kindern beim Jugendkulturtag in Miesbach ausgerückt, mit Fahne und Taferl.

29.09.2003 Ausschußsitzung
nicht anwesend: Mehringer Flori, Gloggner Thomas, Sanktjohanser Andrea.
Am 10. Okt. wird im Kurpark eine Kiem Pauli Büste aufgestellt.
Im kleienn Zelt gibt es ab 15 Uhr Kaffe, Stritzl und Krapfen. Ulrike soll mit ein paar ihrer Kinder anwesend sein.
Am Kirchweihsonntag, den 19.10. feiern wir unser 95jähriges Vereinsjubiläum und 20 Jahre Leonhardstoanahof. Zum Jubiläum sind alle Kreuther Ortsdvereine (Fahnenabordnungen) eingeladen. Für alle Abordnungen (3 Pers.) sind Essen und Getränke im Hof frei. Die Vereinsmitglieder bezahlen selbst, bekommen aber einen Gutschein von 5,- €, dieser wird nicht persönlich ausgehändigt, sondern bei Bezahlung wird er gleich von der Bedienung abgezogen.
Die Urkunden für die Ehrungen werden von der Wiedenmann Traudl geschrieben, die Ehrenurkunden schreibt Wiesmayer Steffi. Unsere neuen Ehrenmitglieder Winkler Gottfried und Hörth Ludwig bekommen folgende Geschenke überreicht: einen Hosenträger ca. 150,- und eine Uhrkette für Gottfried, eine Ballonfahrt für 2 Personen für Ludwig, Wert 340,- €. Für die Ehefrauen gibt es einen Blumenstrauß.
Bertl Baudrexl möchte einen Generalputz veranstalten und zwar am 15. Nov.03. Für die Aktiven ist es Pflicht zu erscheinen.
An Leonhardi kann die Familie Hörth nicht auskochen. Dies übernimmt der Koch von der Schwaigeralm, die zu der Zeit Betriebsurlaub haben. Er bringt eine Küchenhilfe und 2 Spüler mit. Die Bedienungen müssen wir selbst stellen. Am Abend spielt der Weber Hans mit 5 Mann zum Leonhardiball auf. Eintritt 7,- €.
Im Frühjahr 2004 möchten wir eventl. einen Frühschoppen veranstalten, bei dem 2 Musikgruppen ganz zwanglos aufspielen.
Es braucht zwei neue Gefrierschränke, ebenfalls für die Küche eine Mikrowelle.
1/4 Magdalener kosten 3,50 €, Granvernatsch 3,20 und Luganer 3,- €.
Wieder gab es Ärger mit den Aktiven. Sie sind beim letzten Heimatabend zu spät erschienen, weil sie die Burschen nicht zusammengebracht haben mußten zwei aus der Jugendgruppe aushelfen.

02.10.2003 Mitarbeiteressen im Batznhäusl
Als kleines Dankeschön für die Mitarbeit beim Waldfest und auch übers ganze Jahr hat der Vorstand alle Waldfesthelfer ins Batznhäusl eingeladen.
Es gab eine Pfannkuchensuppe, gemischter Braten oder Sahnegeschnetzeltes, Salat und Eis, dazu eine Runde Schnaps.
Seppi Sanktjohanser begrüßte alle auf das herzlichste und bedankte sich für die vielen fleißigen Helfer, ohne die so ein Waldfest gar nicht zu bewerkstelligen wäre. Es war ein sehr netter und geselliger Abend und geschmeckt hats einmal "auswärts" auch allen.

03.10.2003 Ausflug der Ausschüsse -Trachtenvereine Tegernseer Tal
Diesen Ausflug mußten heuer wir gestalten, natürlich unter größter Geheimhaltungsstufe, da es wie immer eine Fahrt ins Blaue war. Die Abfahrt war also um 8 Uhr in Kreuth - richtung Innsbruck. Dort besuchten wir das Heimat- und Volkskundemuseum. Nach dem Mittagessen fuhren wir zum Panoramabild, das die Schlacht am Bergisel mit Andreas Hofer sehr beeindruckend zeigt. In dieser Zeit fing es leider stark zu regnen an. Trotzdem zogen wir unser Programm durch und fuhren zur Innsbrucker Sprungschanze und bestaunten die neue Anlage. Im Panoramarestaurant konnten wir Kaffeetrinken und auch ein paar Skispringern beim Training zuschauen. Weiter gings dann über den Zirlerberg und Scharnitz zum Abendessen nach Mittenwald ins Gasthaus "Krone". Der dortige Wirt hatte uns eine zünftige Musik besorgt und so mußten wir schweren Herzens nach einem guten Abendessen und ein paar Tänzchen viel zufrüh nach Hause fahren. Es hat allen sehr gut gefallen.

10.10.2003 Einweihung der Kiem Pauli Büste im Kurpark.
Die Kinder sind mit 4 Paaren ausgerückt und die Aktiven mit 4 Paaren.

19.10.2003 Jahrtag 95 Jahre Trachtenverein d'Leonhardstoana und 20 Jahre Leonhardstoanahof
An diesem besonderen Kirchweihsonntag, unserem Jahrtag versammelten sich viele unserer Vereinsmitglieder, 38 Schalkfrauen, Miedersirndl, Mannerleit und die große Schar unserer Kinder mit den Abordnungen und den Fahnenabordnungen der Hirschbergler, Wallberger, Wiesseer, Neureuther, dem FC-Real Kreuth, Vinzenziverein, Skiclub, Arbeiter-Kranken-Unterstützungsverein, den Burschen, Krieger, Schützen, Verkehrs- und Verschönerungsverein, Freiwillige Feuerwehr, Weißachaugenossenschaft und dem Rodelclub zu einem langen Kirchenzug und leider nur zu einem Wortgottesdienst, der aber von Herrn Faller sehr schön gestaltet war.
Danach gings wieder zurück zum Hof und unser Vorstand Seppi Sanktjohanser begrüßte alle Anwesenden recht herzlich und berichtete aus den letzten 95 Jahren des Vereins und der großartigen Leistung der jeweiligen Vorstände und Ausschüsse, vorallem auch beim Bau unseres beliebten Leonhardstoanahofes.
Anschließend eröffnete er den Tanz und damit gings ersteinmal zum geselligen Teil über.
Nach dem Mittagessen erfolgten nun die Ehrungen für die treue Mitgliedschaft etlicher Mitglieder.
Dies waren für 25 Jahre: Eckstein Marlies, Baudrexl Bertl, Rottensteiner Lisi, Harrer Manfred, Harrer Thomas, Schober Markus, Hechenberger Isabella, Kieweg Sepp sen., Marianne und Sepp jun., Jennerwein Thomas und Christoph, Rieke Barbara, Reifenstuhl Gabi, Oberwieser Klaus, Stich Ulla, Smolka Gabi, Gloggner Christine, Siegler Bernd, Schöpfer Korbinian, Schwarz Wolfgang.
Für 40 Jahre: Winkler Konrad, Frank Friedl, Frank Hannes, Willibald Friedl, Erlacher Hans
und für 50 Jahre Winkler Sepp und Buchner Lisl.
Anschließend erfolgte eine besondere Ehrung und zwar wurden Ludwig Hörth und Gottfried Winkler zu Ehrenmitgliedern ernannt.
In einer launigen Laudatio hob Sepp die vielen geleisteten Arbeitsstunden und den besonderen Einsatz für den Verein, ob als Jugendvertreter, Elektriker, Ziachspieler, Hüttenwart und unermüdlich bei allen anfallenden Arbeiten im Einsatz, hervor. Beide wurden mit einem besonderen Geschenk geehrt. Auch die Ehefrauen erhielten für die vielen Stunden ohne ihre Männer ein kleines Dankeschön in Form von Blumen.
Mit ein paar Plattlern der Kinder und Aktiven und den vom Bäck gespendeten Krapfen klang dieser schöne Jahrtag aus.

06.11.2003 Leonhardi
Bei schönem Wetter fand heuer die Leonhardifahrt statt. Es hat alles prima geklappt, auch die Bewirtung im Hof war in Ordnung, da ja die Riedler Stubn nicht auskochen konnte, mußten wir improvisieren.
Der Koch von der Schwaigeralm, die zur Zeit Betriebsurlaub hatte, hat uns geholfen und gemeinsam hats dann schon geklappt.
Der Leonhardiball am Abend war gut besucht und der Weber Hans hat mit seinen Leuten wunderbar und zur allgemeinen Zufriedenheit aufgespielt.

09.11.2003 Die Aktiven nahmen an der Leonhardifahrt in Fischhausen teil.

11.11.2003 Besprechung der Vorstandschaft mit der Allianz.

Es ging hauptsächlich um die Haftpflicht und die Inhaltsversicherung, außerdem um die vor ein paar Jahren restaurierte Fahne, dem Maibaum (der ja heuer durch Blitschlag Schaden erlitt) und das Waldfest.
Wir machen jetzt keine Tagesversicherung mehr, sondern wollen alles pauschal versichern, mit einem Jahresbeitrag. Beim Maibaum ist der Baum selbst nicht versichert, aber Schäden die vom Schlagen übers aufstellen bis zu eventl. Sturmschäden entstehen. Des weiteren muß auch unser Truhenwagen in der Versicherung enthalten sein. Der Hof wurde besichtigt und die Allianz arbeitet uns einen entsprechenden Vertrag aus.

15.11.2003 Die Aktiven waren am Trachtenball bei den Hirschberglern.

15.11.2003 Ramadama und Putztag im Hof

Ausschußmitglieder, Aktive und Putzerinnen haben den Hof gründlich entrümpelt und anschließend noch geputzt. Es war ein arbeitsreicher Tag, aber es hat sich gelohnt. Dank allen die mitgeholfen haben.

22.11.2003 Aktive - 1 Plattler auf der Buchsteinhütte

07.12.2003 Ausschuß, Ehrenmitglieder und Ehrenvorstände waren zur Wiedereröffnung des Bräustüberl eingeladen.

15.12.2003 Ausschußsitzung

nicht da: Winkler Gottfried, Sollacher Gitti.
Wegen der Gefriertruhe brauchts noch Angebote, mit 500 l Inhalt kostet eine beim Bierbichler ca. 400,- €.
Am 21.12. liest Martin Mayer wieder die hl. Nacht. Nach der Lesung gibts Leberkas, Würst und belegte Brote.
Da am 19.12.03 der Lions-Club im Hof ist, bleibt die Dekoration stehen.
Nach dem Faschingszug kann im Schützenhaus und im Leo-Hof eingekehrt werden. Im Hof spielt der Weber Hans für 500,- €.
Wir wueden vom Trachtenverein Schaftlach-Piesenkam zum 100jährigen Jubiläum am 23. Mai 04 eigeladen. Bei der Hauptversammlung wird eine Liste ausgelegt, wo sich jeder eintragen kann, der zum Jubiläum mitfahren möchte.
Da in 5 Jahren auch die Hirschbergler ihr 100jähriges Vereinsjubiläum feiern, wurde Seppi vom Zehendmaier Franz angesprochen und gefragt ob wir das nicht zusammen feiern möchten. Nach kurzer Diskussion wurde beschlossen, daß wir unser Jubiläum allein feiern möchten.
Der Kartenvorverkauf fürs Theater ist am 6. April 04. Gespielt waird am 16., 17., 18. und 23., 24., 25.04.04.
Die Hauptversammlung ist auf Sonntag 01.02.04 verlegt, da am Samstag ein Partnerschaftsturnier im Eisstockschießen stattfindet.
Die Parkresidenz möchte am 27.04. im Hof im Anschluß an einen internationalen Kongreß einen geselligen Abend veranstalten. Die Theaterbühne muß am 26.04. abgebaut werden. Die Parkresidenz schickt zur Unterstützung einige Mitarbeiter zum Putzen, die unter Aufsicht von Martina Brunner mithelfen werden. Die Bewitung erfolgt durch die Parkresidenz, die Getränke laufen über den Verein.
An der Beerdigung vom Bartl Hans (Feichtn Hansi) am 17.12. nimmt die Fahnenabordnung teil. Den Kranz bestellt Seppi.
Beim Lumpenball spielt zum letzten Mal der Steilwandexpress.
Beim Trachtenball gabs wieder Probleme mit den Burschen, weil diese zu keinem einzigen Freitanz aufgestanden sind. Geplattelt wurde aber gut.
Die Stundenlöhne der Gesellschaft werden von 9,20 € auf 10,- € angehoben.
Kinderfasching ist 2004 bei den Hirschberglern.
Die Aktiven waren beim Schifahren. Die Rechnung für den Bus der Fa. Wedam 250,- € plus Busfahrer 150,- € werden vom Verein übernommen. Es ist zu überlegen, ob der Aktivenausflug gestrichen wird und diese beim allgemeinen Ausflug mitfahren.
Andrea Sanktjohanser möchte, daß ein Stoffdruckkurs im Hof stattfindet. OK.
In der Faschingszeitung kostet eine ganzseitige Annonce 195,- €.

Die Toten des Jahres:
Sollacher Sepp, Edbauer Toni und Bartl Hansi

Kreuth, den 1. Februar 2004 I. Rohnbogner

Tätigkeit des Vereins im Jahr 2004

21.1.2004 Sparkassenpokal Eisstockschießen

31.01.2004 Partnerschafts-Schießen mit Achenkirch

01.02.2004 Hauptversammlung Vereinsjahr 2003

1.) 35 Mitglieder folgten der schriftlichen Einladunf zur diesjährigen Hauptversammlung.
Der 1. Vorsitzende, Sepp Sanktjohanser jun. begrüßte die anwesenden Mitglieder, den 1. Bgm. Josef Bierschneider, die Ehrenvorstände Sepp Sanktjohanser sen. und Georg Gloggner sowie die Ehrenmitglieder Gottfried Winkler und Ludwig Hörth.

2.) der 1. Vorstand bat alle sich zum Gedenken der im letzten Jahr Verstorbenen zu erheben. (Sepp Sollacher, Toni Edbauer und Hans Bartl)
Sepp Sanktjohanser jun. verlas nun die einzelnen Tagesordnungspunke, wie sie bereits in der Einladung aufgeführt waren.

3.) Bericht de 1. Vorsitzenden
Schneeschuhrennen am Faschingssonntag mit mäßider Teilnahme
Lumpenball mit dem Steilwand Express
Der Ehestreik hieß das Theaterstück das 6x aufgeführt wurde.
Der Maibaum wurde in Begleitung der Agatharieder Blasmusik aufgestellt. helmut Mayr aus Scharling hat uns den Maibaum verkauft.
Die drei Heimatabende wurden gut besucht
Das Waldfest 2003 war bis 20 Uhr gut besucht, dnn fing es zu regnen an
allgemeiner Ausflug nach Bamberg. Wir schauten in Pottenstein die Tropfsteinhöhle an, machten eine Stadtführung durch Bamberg. Der Ausklang des schönen Wochenendes fand beim Knabl in Hauserdörfl statt. Leider war an diesem Wochende auch das Pfarrfest, somit haben nur 30 Mitglieder teilgenommen.
die zwei Tanzabende waren sehr schlecht besucht. Mit nur ca. 50 Tänzern ist eine solche Veranstaltung nicht rentabel.
Im September fanden die Jugendkulturtage in der Oberlandhalle in Miesbach statt. Unsere Kinder haben zahlreich teilgenommen.
Ausflug der Ausschußmitglieder (Hirschbergler, Wallberger und Leonhardstoana) nach Innsbruck ins Völkermuseum, Besichtigung des Rundgemälde von Andreas Hofer und die neue Bergisel Schanze.
Jahrtag am Kirchweihsonntag. Wir feierten diesmal unser 95ig-jähriges Vereinsjubiläum und 20 Jahre Leonhardstoanahof. Die Dorfvereine nahmen mit ihren Fahnenabordnungen teil
Zum Schluß bedankte sich unser Vorstand noch bei den Mitgliedern, Aktiven und Theaterspielern für die gute Zusammenarbeit.
Dem Verein beigetreten sind: Ingo Eifler, Kathrin Eitner, Kathi Öttl und Christoph Oberwieder

4.) Ilse Rohnbogner liest aus dem Protokollbuch vor, wodurch so manche Begebenheit wieder ins Gedächtnis gerufen wurde.
Ulrike Rohnbogner berichtete über die Aktualitäten mit den ca. 50 Kindern, Gottfried Winkler jun. berichtete über die Unternehmungen der Aktiven.

5./6.) Es folgt der Kassenbericht, der von Stefaie Strohschneider vorgelesen wurde. Die Kasseprüfer Petra Melzer und Barbara Rieke waren anwesend und mit der Kassenführung sehr zufrieden. Der 1. Vorstand dankte ihr und bittet die Versammlung um Entlastung. Diese erfolgte einstimmig per Akklamation.
Sepp Sanktjohanser deutete kurz auf den Kassenbericht der Gesellschaft hin, dieser ist für jeden einsehbar.

7.) Der 1. Bgm. Josef Bierschneider begrüßte die Versammlung und sagte ein "Vergelts Gott" für die viele Arbeit mit der Jugend, freute sich, daß die Tradition aufrecht erhalten wird. Er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit bei den Heimatabenden und überbrachte schöne Grüße von Pfarrer Andreas Lackermaier.
23. Mai 2004 - 100jähriges Vereinsjubiläum des Trachtenvereins Schaftlach/Piesenkam, alle Mitglieder sind eingeladen
Georg Gloggner fragte, warum die Kaffeemaschine vom Verein gekauft wurde und nicht von der Gesellschaft? Weil sie von der Steuer abgesetzt werden kann.
Hans Kandlinger berichtete über das neue Theaterstück
Mirzl Schnitzenbaumer fragte nach, ob der Maibaum, der vom Blitz getroffen wurde, stehenbleiben kann. Er wurde von mehreren Gutachtern besichtigt und kann stehen bleiben. Für eventl. auftretenden Unfälle haben wir eine Versicherung abgeschlossen.
Rudi Rehle möchte, daß die Tanzabende weiterhin stattfinden. er meint, daß durch Mundpropaganda mehr Teilnehmer zum Tanzen aufgefordert werden. Unser Vorstand erklärte, daß 100 Plakate aufgehängt werden und in der Zeitung und Gemeindeboten inseriert wird, das müßte doch genügen.
im Anschluß zeigte uns Ludwig Hörth wieder sehr nette Dias.

08.03.2004 Ausschußsitzung nicht anwesend: Ulrike Rohnbogner, Stefan Aigner, Flori Mehringer, Georg Mehringer. Unser Vorstand wurde mehrmals darauf angesprochen, warum Flori Hafner beim Lumpenball nicht in den Hof rein kam, der wegen Überfüllung am 21.30 Uhr geschlossen werden mußte. Da weiter 30 Personen vor der Tür standen, diese auch rein wollten, kann es nicht angehen, daß alle draußen warten müssen und Flori Hafner bevorzugt behandelt wird. Theatervorverkauf ist am 6.4. um 19 Uhr. Es wird ein Gefrierschrank (344 l) für 724,- € sowie eine Gefriertruhe (299 l) für 385,- € gekauft. Bierzeichen vertrinken am 3. April um 17 Uhr im Bräustüberl mit den Aktiven, Theaterspielern, Bedienungen, Ausschußmitgliedern und Gesellschafter. Allgemeiner Ausflu 9./10. Oktober. Für Leonhardi wird zur Probe ein Heizstrahler aufgestellt, damit das Essen nicht kalt wird. Die Bedienungen fragten nach, ob wir für den Hof eine eigene weiße Tischwäsche anschaffen sollen. Dies wurde einstimmig abgelehnt. Unser Vorstand wurde angesprochen wegen eines Bittgangs nach Röhrlmoos. Dies haben wir vertagt. Martina Brunner braucht einen neuen Staubsauger. Bertl Baudrexl möchte das defekte Rohr zuerst noch überprüfen. Frühschoppen im Hof am 20.06. um 10 Uhr. Die Weberei Merkl geht wieder nach Würzburg, Stefanie Strohschneider hat noch 40 Meter Pollnkittlestoff gekauft. Stoffdruckkurs im Hof am 21.8.

03.04.2004 Bierzeichen vertrinken im Bräustüberl
mit den Aktiven, Theaterspielern, Bedienungen, Ausschußmitglieder und Gesellschafter.

06.04.2004 Kartenvorverkauf fürs Theater (16., 17., 18. und 23., 24.,25.4.)

27.04.2004 Auftritt der Aktiven im Hof, 5 Paare.

06.05.2004 Beginn der Kinder- und Jugendplattlerprobe jeweils am Donnerstag von 18-20 Uhr bis 9.9.04

07.05.2004 Kleidertauschmarkt Vereinstracht

22.05.2004 Hochzeit von Bertl Baudrexl sowie Gaujugendnachmittag in Schaftlach

23.05.2004 100jähriges Gründungsfest Schaftlach/Piesenkam

10.06.2004 Fronleichnam

13.06.2004 Asphalt-Stecköplattl
Turnier Leonhardstoana 1 - 5. Platz, Leonhardstoana 2 - 13. Platz

14.06.2004 Ausschußsitzung nicht anwesend: Gitti Sollacher, Gottfried Winkler, Ilse Rohnbogner 16.6. Hygieneschulung mit Dr. Bernd Kappe 17.6. Ortstermin wegen der Erdgasleitung 18.6. gemeinsame Plattlerprobe bei den Hirschberglern 19.6. Fahrgenehmigung für Johannifeuer wurde erteilt 20.6. Frühschoppen um 10 Uhr, zur musikalischen Unterhaltung spielt die Feierabendmusi aus Mittenwald. Es wurden neue Speis- und Getränkekarten sowie 30 Weinkühler gekauft Stanglmayr Günther bekommt für die Küche eine Mikrowelle Das neue Pflaster wird am 3./4. und 10./11. September verlegt Lumpenball 2005 mit neuer Band "Bergland light" aus Bad Feilnbach Die Kosten für das Material der neuen Außenbar wird durch drei geteilt (Leonharsdtoana, Skiclub, Fußballer). Außerdem muß sicher gestellt sein, daß an der Ausßenbar keine Boxen aufgestellt werden. 7.7. Heimatabend 6.9. 90. Geburtstag vom Rettermeier Leo, unser Vorstand, Strohschneider Stefanie und Schmid Christine sollen zum Gratulieren gehen. 25.9. ehemalige Plattlerprobe 2.10. Mitarbeiteressen beim Nocker 6.11. Leonhardotanz für die Kronen und Lauben werden Plastikdaxn gekauft

1 6.06.2004 Hygieneschulung mit Dr. Bernd Kappe

18.06.2004 gemeinsame Plattlerprobe der Gauuntergruppe in der Hirschberglerhütte

20.06.2004 Frühschoppen um 10 Uhr im Leonhasrdstoanahof

zur Unterhalten spielt die Feierabendmusi , Mittenwald

26.06.2004 Johannifeuer auf dem Leonhardstein

27.06.2004 Die Aktiven rücken zum Hirschbergler Waldfest
aus.

07.07.2004 Heimatabend

Ansage - Beni Eisenburg, Mitwirkende - Kreuther Klarinettenmusi, Isarwinklerinnen, Bucher-Almmusik, Kinderchor, Plattler- und Jugendgruppe

09.07.2004 Die Aktiven rücken zum Skiclubwaldfest aus.

10.07.2004 Die Kinder rücken zum Skiclubwaldfest aus.

12.07.2004 Ausschußsitzung

nicht anwesend: Thomas Gloggner, Flori Mehringer, Martin Schnitzenbaumer, Ilse Rohnbogner.
Zu Beginn wurden sämtliche Bestellungen für die einzelnen Buden, sowie die Preise fürs Waldfest durchgegangen. Keine Alkopops an Jugendliche unter 18 Jahren, Gläserpfand 1,- €.
Mitarbeiteressen am 2.10. um 19 Uhr beim Nocker.
Der RCO Pendelbus verkehrt zwischen Rottach und Kreuth alle 30 Minuten von 18 Uhr bis 24 Uhr.
Allgemeiner Ausflug Würzburg - Volkach - Helmstedt. Abfahrt Samstag um 8 Uhr am Stachus. In Würzburg ist eine Stadt- und Residenzführung mit eigenem Stadtführer geplant. Am Abend Weinprobe. Am Sonntag fahren wir nach Volkach, Besuch der Wallfahrtskirche "Maria im Weingarten ", Stadtbummel in Volkach. Der gemütliche Ausklang fand beim Schmuck in Arget statt.
21.8. Stoffdruckurs.
Andrea Sanktjohanser bemängelte, daß der Frühschoppen sehr schlecht besucht war, im nächsten Jahr soll er etwas früher stattfinden.
Die Waldfestgebühr für Skiclub und Fußballer für Strom und Wasser beträgt wie bisher pro Tag 150,- €

17.04.2004 Aktivenausflug - Ritterturnier in Kaltenberg

24.07.2004 neuer Wassertrog vor dem Hof aufgestellt.

Die neue große Außenbar wurde aufgebaut.

25.07.2004 Leonhardstoana Waldfest
Das Wetter war prima, deshalb war das Waldfest 2004 ein großer Erfolg. Allen Mitarbeitern und Helfer ein herziches Vergelts Gott.

6./7.08.2004 Die Aktiven und Kinder rückten zum Fußballer Waldfest aus.

08.08.2004 Die Aktiven rücken zum Wallbergler Waldfest aus.

11.08.2004 Heimatabend

Ansage Gustl Bauer, Mitwirkende Leitzachtaler Stubnmusi, Rottacher Musikanten, Rottacher Sänger, Geschwister Stuhlmütter, Kinder- und Aktive Plattler.

21.08.2004 Stoffdruckkurs im Hof, recht gut besucht.

27./28.08.2004 Kinderausflug - Zelten am Leonhardstoanahof.

08.09.2004 Ausschußsitzung

nicht anwesend: Thomas Gloggner, Andrea Sanktjohanser, Gitti Sollacher, Georg Mehringer, Bertl Baudrexl und Ilse Rohnbogner.
Als erstes berichtete Seppi Sanktjohanser über das "super Waldfest 2004". Leider war auch ein falscher 500,- € Schein dabei. Ab sofort werden nur noch Scheine bis 100,- € angenommen, bei 200,- € und 500,- € Scheinen wird der Name, Adresse und Auswei Nr. notiert.
Wir brauchen ein neues Transparent mit der Aufschrift "Trachtenwaldfest".
Das neue Pflaster kostet ca. 1000,- € mehr. Aigner Stefan war sehr enttäuscht und ärgerlich, da er nur von 3-5 Helfern unterstützt wurde. Ebenso ist beim Waldfest abbauen die Beteiligung der Aktiven sehr gering. Die Figurentänze der Aktiven werden so lieblos und ohne Ausstrahlung aufgeführt, daß es keinen Spaß macht zuzuschauen. Es wird diesbezüglich eine Aussprache stattfinden.
Die alte Putzmaschine läuft wieder. Weiter wurde eine gebrauchte Kehrmaschine fürs Pflaster gekauft sowie eine gebrauchte Wurstmaschine für die Brotzeitbude.
Beim allgemeinen Ausflug übernimmt der Verein die Kosten für den Bus, die Weinprobe mit Brotzeit sowie die Stadtführung. Die Übernachtung zahlt jeder selbst.
Das Bayrische Fernsehen "Bei uns dahoam" filmt im Hof einen Volkstanz, es werden mindestens 80 Zuschauer benötigt.
25.9. Heimatabend
17.9. Leseabend im Hof, Erlös für die Renovierung des Stieler Haus.
25.9. Plattlerprobe der ehemaligen Aktiven
2.10. Mitarbeiteressen beim Nocker
23.10. Trachtenball
11./12.12. Kinder Weihnachtstheater

09.09.2004 Fernsehaufzeichnung im Hof

15.09.2004 Heimatabend

Ansage Flori Oberlechner, Mitwirkende Feierabend Gsang, Mittenkirchner Danzlmusik, Goaßerer Zithermusik, Kinderchor und Plattler.

25.09.2004 Plattlerprobe der ehemaligen Aktiven

02.10.2004 Mitarbeiteressen beim Nocker in Enterbach

07.10.2004 Beginn der Theaterproben für das Kinder-Weihnachtstheater.

08.10.2004 Gesellschaft im Leonhardstoana Hof (5 Paare)

7./10.10.2004 Allgemeiner Vereinsausflug nach Würzburg - Helmstedt - Volkach

Abfahrt Samstag um 8 Uhr am Stachus. In Würzburg ist eine Stadt- und Residenzführung mit eigenem Stadtführer geplant. Am Abend Weinprobe. Am Sonntag fahren wir nach Volkach, Besuch der Wallfahrtskirche "Maria im Weingarten ", Stadtbummel in Volkach. Der gemütliche Ausklang fand beim Schmuck in Sauerlach statt.

17.10.2004 Jahrtag mit Ehrungen

23.10.2004 Trachtenball

06.11.2004 Leonhardifahrt in Kreuth

bei Regen, sonst hat alle sgut geklappt auch die Bewirtung im Hof. Am Abend beim Leonharditanz spielte die Rottacher Blaskapelle unt der Leitung von Hans Weber.

07.11.2004 Die Aktiven nehmen an der Leonhardifahrt in Fischhausen teil.

15.11.2004 Ausschußsitzung
nicht anwesend: Gitti Sollacher, Stefan Aigner, Georg Mehringer, Bernd und Ilse Rohnbogner. 29.1.05 Hauptversammlung, Ludwig Hörth zeigt Dias 7.2.05 Lumpenball mit der neuen Band "Bergland light" 22.3.05 Kartrenvorverkauf fürs Theater, Aufführungen am 1., 2., 3. und 8., 9. April 05 Es wurde darüber diskutiert, ob wir alle zwei Jahre, wenn auch der Christkindlmarkt ist, eine Krippenausstellung machen sollen, dieser Punkt wurde nochmals vertagt. Die Rück- und Ausgabe der ausgeliehenen Trachten findet am Freitag den 18.2.05 statt. Da am 7. Mai 05 Stefan Schmid (Retzl) heiratet und gleichzeitig der Gaujugendnachmittag ist, regte Ulrike Rohnbogner an, die Teilnahme wegen mangels an Betreuern abzusagen. Unser Vorstand meinte, daß wir erst einmal abwarten, wer zur Hochzeit überhaupt eingeladen ist, dann kann man immer noch eine Entscheidung treffen. Weiter möchte unser Vorstand von Ulrike Rohnbogner und Martin Schnitzenbaumer besser über die Aktivitäten mit den Kindern infomiert werden. Für den Fuhrmann der Aktiven bei der Leonhardifahrt in Kreuth übernimmt der Verein das Mittagessen, Getränke, Kaffee und Kuchen. Ab dem Leonharditanz am Abend bezahlt dieser seine Zeche selbst, inkl. Eintritt. Ab sofort wird Ulrike Leo (Hazi) unsere Krügl und Teller bemalen und in Bad Tözl brennen lassen, da es mit der Firma Ulbricht Unstimmigkeiten gegeben hat. Die Rottacher Blaskapelle hat einen Förderverein gegründet, die Leonhardstoana werden Mitglied, Jahresbeitrag 10,- €.

11./12.12.2004 Weihnachtsspiel der Kinder, 3 Aufführungen

15.12.2004 Seniorennachmittag im Pfarrsaal, Kinder haben gesungen und einen Sketch aufgeführt.

22.12.2004 Martin Mayr liest "Die heilige Nacht"

Ehrungen 2004
25 Jahre: Kandlinger Martha, Bauer Monika, Parusel Claudia, Parusel Norbert, Knorn Gerhard jun., Falke Monika, Buchner Karin, Schelle Stefanie, Schmid Christine, Oberlechner Flori
40 Jahre: Sanktjohanser Sepp, Winkler Gottfried, Wieser Vroni, Hagn Stefanie, Göttfried Marille, Floßmann Schorsch
50 Jahre: Gruber Elfriede, Rose Eike, Walch Richard, Bermanseder Sigi

Gespendet: 500,- € Leser helfen Leser, 500,- € Sternstunden, 1000,- € Gräfin Schlippenbach Kapelle

Die Toten des Jahres:

Heinz Jennerwein, Ottlilie Schubert, Sepp Hagn (Bachler)

Kreuth, den 25.5.2005 Christine Schmid

2005 bis 2009

Tätigkeit des Vereins im Jahr 2005

5.1.2005 Sparkassenpokal Eisstockschießen - 5. Platz

29.1.2005 Hauptversammlung Vereinsjahr 2004

1.) 36 Mitglieder folgten der schriftlichen Einladung zur diesjährigen Hauptversammlung.
Der 1. Vorstand, Sepp Sanktjohanser jun. begrüßte die anwesenden Mitglieder, die Ehrenvorstände Sepp Sanktjohanser sen. und Georg Gloggner sowie die Ehrenmitglieder Gottfried Winkler und Ludwig Hörth. Der 1. Bgm. Josef Sanktjohanser war verhindert und hat sich entschuldigt.

2.) Der 1. Vorstand bat alle sich zum Gedenken der im letzten Jahr Verstorbenen zu erheben, Heinz Jennerwein. Ottilie Schubert, Sepp Bachler.
Er verlas nun die einzelnen Tagesordnungspunke, wie sie bereits in der Einladung aufgeführt waren.

3.) Bericht des 1. Vorsitzenden
Der Lumpenball mit dem Steiwand Express war wie jedes Jahr ein voller Erfolg
Im Juni machten wir das erste Mal einen Frühschoppen, der leider sehr schlecht besucht war
Das Waldfest war wieder super
Im Herbst wurde auch die hintere Seite vom Hof gepflastert
Im Dezember fand ein Kinderweihnachtstheater mit drei Vorstellungen statt. Vielen Dank an die beiden Jugendleiter Ulrike Rohnbogner und Martin Schnitzenbaumer sowie Ludwig Hörth, Michi Rieke, Angelika Hörth und Annelies Jäckl.
zum Schluß bedankte sich noch unser Vorstand bei den Mitgliedern für ihre Mitarbeit beim Waldfest und fürs Ausrücken beim Jahrtag und Jubiläumsfesten, den Theaterspielern, der Küchenmannschaft und den Service-Kräften, den Aktiven für ihren Einsatz bei den verschiedenen Veranstaltungen.

4.) Christine Schmid liest aus dem Protokollbuch vor, wodurch so manche Begebenheit wieder ins Gedächtnis gerufen wurde.

5./6.) Es folgt der Kassenbericht, der von Stefaie Strohschneider vorgelesen wurde. Die Kasseprüfer Petra Melzer und Barbara Rieke waren anwesend und mit der Kassenführung sehr zufrieden. Der 1. Vorstand dankte ihr und bittet die Versammlung um Entlastung. Diese erfolgte einstimmig per Akklamation.
Sepp Sanktjohanser deutete kurz auf den Kassenbericht der Gesellschaft hin, dieser ist für jeden einsehbar.

7.) Bernhard Gloggner schenkte dem Verein den Schreibtisch, der beim Theater benötigt wurde.
Georg Gloggner berichtete, daß die Gemeinde und der Verschönerungsverein den Weg zum Leonhardstein herrichten werden. Wenn es soweit ist, werden einige Mitglieder der Leonhardstoana bestimmt mithelfen.
Den neuen Brunnen vorm Hof hat der Oberwieser Klaus gemacht.
Hans Kandlinger benötigz fürs Theater noch rüstungen
Rudi Rehle möchte gern, dass die barische Tracht erhalten bleibt und auch weitergegeben wird und diese auch unterm Jahr getragen werden soll, wie z.B. zur Hauptversammlung. Weiter regte er an, das man am Sonntag in die Kirche gehen soll, sich danach am Kriegerdenkmal zum Ratschn trifft und anschließend ins Wirtshaus geht auf eine Maß Bier.
Lisi Oberwieser berichtete, dass beim Volkstrauertag so wenig Schalkfrauen ausgerückt sind und auch die "Jüngeren" teilnehmen sollten.
Weihnachten wird ein Christbaum am Balkon aufgestellt

Da keine weiteren Wünsche und Anträge mehr anstanden, beendete Sepp Sanktjohanser jun. den offiziellen Teil der Sitzung.
Im Anschluß zeigte Ludwig Hörth einen Film über die Entstehung des Leonhardstoanahofs.

10.03.2005 Ausschußsitzung

nicht anwesend: Sollacher Gitti, Aigner Stefan, Winkler Gottfried, Mehringer Flori und Rohnbogner Ilse.
Beim Lumpenball ging die Kasse kaputt, weil ein Weißbier darüber geschüttet wurde. die neue Kasse kostet 3500,- € und wird als Versicherungsschaden abgerechnet.
Der Dampfsauger für Boden, Küche und Toilette kostet 1400,- € inkl. Putzmittel und Saugerdüse, er hat eine Putzleistung von drei Stunden.
Wegen der Gemeinützigkeit hat sich Seppi Sanktjohanser bei einem anderen Steuerberater der Kanzlei Schauer erkundigt, diese kennt keine Vorschriften oder Gesetze, dass die Gemeinützigkeit verloren gehen kann.
Theatervorverkauf am 22.3.05, gespielt wird am 1., 2., 3. April und 8./9. April. Das Stück heißt "Das Jubiläumsstück" von Thomas Landmann, Regie Hans Kandlinger.
Am 17.3.05 kommt in die Hirschbergler Hütte der Grundbacher Sepp und berichtet, wie eine Bauernhochzeit ablaufen soll.
Ausflug der Gauuntergruppe am 6. April 05, allgemeiner Ausflug voraussichtlich am 8./9. Oktober 05. Der Salzburger Bauernherbst wurde vorgeschlagen. Unser Vorstand wird sich wieder mit dem Busunternehmen Baumgartner in Verbindung setzen.
Trachtenball am 22. Oktober 05 bei den Hirschberglern. Der Anteil für die Musik beträgt 120,- €
. 24 September 05 Hoagart im Leonhardstoanahof.
Wegen der Erdgasleitung hat unser Vorstand mit Herrn Frauenhofer telefoniert. Dieser erklärte ihm, dass wir über der Feuerstelle einen Abzug brauchen. Den Zuschuß von je 250,- € (TEG und EWT) dürfen wir behalten, obwohl erst an das Erdgas angeschlossen wird, wenn die bisherige Heizung kaputt ist.
Das Lager und der Keller bekommen einen neuen Boden. Ein Angebot über einen Industrieestrich wird noch eingeholt.
Neuwahlen 2006
Bei "Kreuth spendet" haben wir 5000,- € für die Flutopfer in Asien gespendet. Jemand aus Holzkirchen, der ein Waisenhaus betreut, wird sich um die Spenden kümmern, damit dieses wieder aufgebaut werden kann.
4. Juni 05 Stoffdruckkurs
Zwei neue Transparente fürs Waldfest müssen gekauft werden.
Thomas Gloggner fragte nach, warum seit Jahren keine Mannschaften mehr beim Wimmer-Gedächtnislauf mitfahren. Sobald die Einladungen hierzu gekommen ist, werden wir versuchen, wieder eine oder zwei Mannschaften aufzustellen. Unser Vorstand möchte eine Vereins-Eisstockschießen machen, aber nur für Mitglieder.

22.03.2005 Theatervorverkauf war sehr schlecht besucht.

30.04.2005 Hochzeit Kiening Hans und Büchl Marlies

05.05.2005 1. Plattlerprobe der Kinder

07.05.2005 Hochzeit Schmid Stefan und Mayr Christine

2005 Gaujugendnachmittag in Waakirchen

25.05.2005 gemeinsame Plattlerprobe Gauuntergruppe in Gmund

04.06.2005 Stoffdruckkurs im Hof

11.06.2005 Hochzeit Mehringer Martin und Auchracher Christine

26.06.2005 Hirschbergler Waldfest
und Johannifeuerentzündung

27.06.2005 Ausschußsitzung

nicht anwesend: Aigner Stefan, Mehringer Georg, Bierschneider Rainer, Kandlinger Hans, Rohnbogner Ilse.
Hoagart am 24.9.05 wird abgesagt, da unser Bürgermeister Franzosen von der Partnergemeinde zu Besuch hat und diese den Hof benötigen.
Die Bedienungen fragten nochmals bei Bertl Baudrexl nach, ob wir nicht eine eigene Tischwäsche kaufen können. Dieses wurde einstimmig abgelehnt.
Herr Maier von der Allianz Versicherung hat uns für die kaputte Kasse einen Scheck über 1000,- € überreicht. Da die Putzmaschine schon wieder kaputt ist, haben wir beschlossen, das jetzt doch eine Neue gekauft werden soll. Seppi Sanktjohanser wird sich darum kommen.
24. Juli 05 Waldfest. Das neue Transparent mit der Aufschrift "Trachtenwaldfest in Kreuth" kostet ca. 298,- €. Der Pendelbus verkehrt wieder von 18 bis 24 Uhr.
Heimatabend am 13. Juli 05, weitere Heimatabende am 17. August 05 und 14. September 05.
Ausschußmitglieder-Ausflug am 3. Oktober 05, wird von den Wallbergern organisiert.
Die Budenchefs sowie Seppi Sanktjohanser, Stefanie Strohschneider und Christine Schmid treffen sich am 6. Juli 05 um 19 Uhr im Hof. Neuer Schießbudenchef ist Thomas Sollacher.

8./9.07.2005 Skiclub-Waldfest

13.07.2005 Heimatabend

Ansage Beni Eisenburg, Winkler Sepp, Hagrainer Musikanten, Feierabend Gsang, Kinderchor, Plattler

24.07.2005 Waldfest mit Frühschoppen (Geburtstag von Herrn Hase) war super besucht, bis es leider um 19.30 Uhr zu regnen begann.

5./6.08.2005 Fußballer Waldfest

17.08.2005 Heimatabend

Ansage Sepp Grundbacher, Fuizn Musi, De Gloavadrahdn, Rottacher Sänger, Geschwister Gindhard, Leonhardstoana Jugend- und Plattlergruppe.

20./21.08.2005 Ausflug Aktive Skiclubhütte am Hirschberg

10.09.2005 Ausflug der Kinder in die Freizeitanlage Aufenfeld/Zillertal

14.09.2005 Heimatabend

Ansagr Gustl Bauer, Rottacher Musikanten, Kreuther Saitenmusi, Mittenwalder Feierabend Gsang, Leonhardstoana Kinderchor, Jugend- und Plattlergruppe.

15.09.2005 Letzte Plattlerprobe der Kinder.

02.10.2005 Mitarbeiteressen um 19 Uhr in der Riedler Stubn.

Kürbiscremsuppe, Hirschbraten, gefüllte Kalbsbrust, Salat mit Pfifferlingen und Spinatknödel, Vanilleeis mit mit Holler-Zwetschgenkompott.

03.10.2005 Ausschussmitgliederausflug
organisiert von den Wallbergern zum Königssee - St. Bartolomä.

05.10.2005 Ausschusssitzung
nicht anwesend: Mehringer Georg, Mehringer Flori, Gloggner Thomas, Rohnbogner Ilse.
Einnahmen Waldfest: 53500,- €, Ausgaben 20890,- €. Verein Einnahmen 7224,- €, Ausgaben 7449,- €, zu den Einnahmen kommt noch die Pacht dazu.
Die Mithilfe beim Auf- und Abbau des Waldfestes ist immer sehr gering. Unser Vorstand wird dieses Thema beim Jahrtag und bei der Hauptversammlung nochmals ansprechen. Weiter waren in diesem Jahr die "tiefen Teller" zu wenig, da es außer Wurstsalat auch Apfelstrudel mit Vanilleeis gab.
Am Donnerstag kommen nocheinmal die Aktiven zum Putzen in den Hof, damit es am Jahrtag auch sauber ist.
Ulrike Rohnbogner muß darauf achten, dass "ihre Kinder" am Jahrtag bei den Ehrungen leise sind. Dies gilt auch für die Heimatabende, da es sehr störend für die Sänger ist, wenn die Kinder auf und ab laufen und die Türen zuknallen.
Hauptversammlung am Samstag den 28.1.06 mit Neuwahlen.v Stefan Aigner, 2. Hüttenwart, steht nicht mehr zur Verfügung, als Nachfolger wurde evtl. Florian Reich vorgeschlagen. Mehringer Flori, 1. Vorplattler, hört auch auf. Nachfolger evtl. Gottfried Winkler.
Faschin Ü30-Party am 18.2.06.
Am Lumpenball 27.2.06 werden wir statt einem Stempel auf die Hand, farbige Kabelbinder verwenden bis 16 Jahre, 16-18 Jahre, ab 18 Jahre. Damit kann in der Bar auf den ersten Blick festgestellt werden, wie alt die Jugendlichen sind und ob an sie Alkohol ausgeschenkt werden darf. Weiter wird leichter festgestellt, wer nach 24 Uhr noch da ist.
Am 18.11.05 von 18 Uhr bis 21 Uhr gemeinsame Plattlerprobe der Kinder- und Jugendgruppe mit den Hirschberglern und Wallbergern bei uns im Hof, Musik: Sepp Winkler, Essen und Trinken kostenlos.
Ulrike Rohnbogner berichtete über einen Tanzlehrer, der Tanzkurse für Trachtenvereine gibt. Ulrike soll zuerst Rücksprache mit den Wallbergern und Hirschberglern halten und dann können wir nochmals darüber diskutieren, ob dies überhaupt sinnvoll ist. 10 Abende kosten 10,- € pro Kind.
Theater 21./22. April und 28./.29./30. April 06.

08./09.10.2005 Allgemeiner Ausflug in die Steiermark
1 Tag - Abfahrt um 8 Uhr über Miesbach geht es auf die Autobahn Salzburg, vorbei zum Fuschlsee, Wolfgangsee, Bad Ischl, Mittagessen in Hallstatt, anschließend führt uns der Weg der Drau entlang nach Bad Goisern-Pötscherpass nach Bad Aussee-Grundelsee zum "Rostigen Anker", hier Kaffeepause. Über Bad Mitterndorf-Stainach nach Wörschach in unser Hotel Gasthof Poschenhof.
Die zwei Stunden bis zum Abendessen stehen zur freien Verfügung. Anschließend gemütliches "Zamm sitzn" bei Musi und an Danzä. 2. Tag - Nach dem Frühstück Abfahrt zum Stift Admont mit Besichtigung der weltberühmten Bibliothek. Die Rückfahrt über Gräbming-Schladming vorbei am Dachstein in Richtung Salzburg. Abendessen in Loiderding bei Irschenberg.

16.10.2005 Jahrtag
Bei strahlendem Herbstwetter marschierten wir mit der Rottacher Blasmusik zur Kirche.
Zurück im Leonhardstoanahof wurde der Nachmittag von den Mittenwalder Sängern, dem Kinderchor und den Kinderplattlern mitgestaltet.
Ehrungen:
25 Jahre: Röhrmoser Renate, Stanglmayr Günther, Hagn Peter, Vögele Angelika, Winkler Christoph, Willibald Mathias, Edbauer Vroni, Peschl Wolfgang, Strohmeyer Franz, Strohmeyer Tonerl, Brunner Martina, Huberte Fidelis, Jäckl Thomas, Sennhofer Andrea, Reifenstuhl Peter.
40 Jahre: Hörth Ludwig, Walch Leonhard, Strillinger Siegfried, Hagn Rosi
55 Jahre: Eisenburg Beni

22.10.2005 Trachtenball bei den Hirschberglern

06.11.02005 Leonhardifahrt in Kreuth

18.11.2005 Gemeinsame Plattlerprobe der Kinder- und Jugendpruppe mit den Hirschberglern und Wallbergern.

21.12.2005 Lesung "Stille Nacht, Heilige Nacht"

Die Toten des Jahres:

Strillinger Anderl, Wiedenmann Alfred, Fleischer Lisl, Kiening Michael

Kreuth, den 15.1.2006 Christine Schmid

Tätigkeit des Vereins im Jahr 2006

28.01.2006 Hauptversammlung Vereinsjahr 2005

49 Mitglieder folgten der schriflichen Einladung zur diesjährigen Hauptversammlung.
Der 1. Vorstand, Sepp Sanktjohanser jun. begrüßte die anwesenden Mitglieder, die Ehrenvorstände Sepp Sanktjohanser sen. und Georg Gloggner sowie die Ehrenmitglieder Gottfried Winkler und Ludwig Hörth. Der 1. Bgm. Josef Bierschneider war verhindert und hat sich entschuldigt.
Der 1. Vorstand bat alle sich zum Gedenken der im letzten Jahr Verstorbenen zu erheben, Strillinger Anderl, Wiedenmann Alfred, Fleischer Lisl und Kiening Michael.
Sepp Sanktjohanser jun. verlas nun die einzelnen Tagesordnungspunke, wie sie bereits in der Einladung aufgeführt waren.
Sepp Sanktjohanser jun. berichtete über die Ereignisse im vergangenen Jahr.

Der Lumpenball 2005 mit dem "Bergland light" war wie jedes Jahr ein voller Erfolg.
Die Theatervorstellungen am 1./2./3. April und am 8./9. April waren am ersten Wochende nur mäßig, am 2. Wochenende sehr gut besucht. Vielen Dank an die Regie Hans Kandlinger
Die Fahnenabordnung nahm an der Maiandacht am Dorfplatz teil.
Die Kinder- und Jugendgruppe rückte zum Gaujugendnachmittag nach Waakirchen aus.
Die drei Heimatabende waren gut besucht, auch viele Einheimische mischten sich unter die Gäste.
Das Waldfest war wieder super, das haben wir auch Herrn Hase zu verdanken, weil anläßlich seines Geburtstages ein Frühschoppen veranstaltet wurde. Leider fing es um 19.30 Uhr zum Regnen an.
Allgemeiner Ausflug am 8./9. Oktober in die Steiermark, war wieder sehr nett.
Zu unserm Jahrtag am Kirchweihsonntag rückten zur Freude unseres Vorstands sehr viele Kinder und Schalkfrauen aus.
Der Leonhardiball war auch wieder sehr gut besucht
Am 21. Dezember Lesung "Heilige Nacht" von Martin Mayr
Zum Schluß bedankte sich unser Vorstand noch bei den Mitgliedern für ihre Mitarbeit beim Waldfest und fürs Ausrücken beim Jahrtag und Jubiläumsfesten, den Theaterspielern, der Küchenmannschaft und den Service-Kräften, den Aktiven für ihren Einsatz bei den verschiedenen Veranstaltungen.

Christine Schmid liest aus dem Protokollbuch vor, wodurch so manche Begebenheit wieder ins Gedächtnis gerufen wurde.

Ulrike Rohnbogner berichtete über die Aktivitäten der 64 Kinder, davon 13 Paare in der Jugendgruppe. Neben den Waldfesten nahmen sie am Gaujugendnachmittag in Waakirchen teil, machten einen Ausflug ins Zillertal und zum Abschluß der Saison gab es mit den Hirschberglern und Wallberglern noch eine gemeinsame Plattlerprobe.

Weiter berichtete Flori Mehringer, bei wie vielen Veranstaltungen und Auftritten die Aktiven neben den Waldfesten und Auftritten die Aktiven neben den Waldfesten, Heimatabenden und Hochzeiten teilgenommen haben. Sie entzündeten das Johannifeuer am Leonhardstein und fuhren bei der Leonhardifahrt in Kreuth mit. Zum Saisonabschluß machten sie einen Ausflug auf die Skiclubhütte am Hirschberg.

Es folgt der Kassenbericht, der von Stefanie Strohschneider vorgelesen wurde. Die Kasseprüfer Petra Göbl und Barbara Rieke waren anwesend und mit der Kassenführung sehr zufrieden. Der 1. Vorstand dankte ihr und bittet die Versammlung um Entlastung. Diese erfolgte einstimmig per Akklamation.
Sepp Sanktjohanser jun. deutet kurz auf den Kassenbericht der Gesellschaft hin, dieser ist für jeden einsehbar.
Der Wahlausschuß besteht aus Sepp Sanktjohanser sen. und Georg Gloggner.
Wahlberechtigt sind 46 Mitglieder. Vor der Wahl bat Sepp Sanktjohanser sen. die anwesenden Mitglieder der Vorstandschaft und den Ausschuss zu entlasten, dies erfolgte einstimmig per Akklamation.

Der 1. und 2. Vorstand, der 1. Kassier und der 1. Schriftführer wurden geheim, alle anderen per Akklamation.
1. Vorstand: Sanktjohanser Sepp jun.
2. Vorstand: Baudrexl Bertl
1. Kassier: Strohschneider Stefanie
2. Kassier: Sanktjohanser Andrea
1. Schriftführerin: Schmid Christine
2. Schriftführer: Bock Monika (Thoma)
1. Fahnenjunker: Bierschneider Rainer (Handl)
2. Fahnenjunker: Winkler Gottfried jun.
1. Hüttenwart: Harrer Thomas
2. Hüttenwart: Aigner Stefan
1. Vorplattler: Winkler Gottfried
2. Vorplattler: Mehringer Andrea
Dirndlvertretung: Hübner Sonja
Jugendbetreuer: Schnitzenbaumer Martin
Jugendbetreuerin: Rohnbogner Ulrike
Theaterwart: Kandlinger Hans (Thoma)
Beisitzer: Rohnbogner Bernd
Beisitzer: Gloggner Thomas
Kassenprüfer: Gröbl Petra und Rieke Barbara

Auf eigenen Wunsch schied unsere langjährige 1. Schriftführerin Ilse Rohnbogner aus. Sie bekam einen schönen Blumenstrauß und zwei Gutscheine.
Stefan Aigner berichtete der Versammlung, das er als 2. Hüttenwart stink sauer ist, da nach dem Waldfest die Hilfe der Mitglieder beim Aufräumen sehr gering ist und immer die Gleichen mithelfen und diese zwei bis drei Tage aufräumen müssen. Georg Gloggner regte zu diesem Thema an, daß man am Tag des Waldfestes doch einige Mitglieder und auch Rentner ansprechen soll und ihnen ein Bier- und Brotzeitzeichen gibt, damit sie am nächsten Tag zum Aufräumen kommen.
Zum Schluß gab unser Vorstand noch in eigener Sache bekannt, daß am 18.2.06 eine Ü30- Party im Hof stattfindet.
Da keine weiteren Wünsche und Anträge mehr anstanden, beendete Sepp Sanktjohanser jun. den offiziellen Teil der Sitzung. Im Anschluß zeigte Ludwig Hörth sehr nette Dias von 1990.

18.02.2006 Ü30 Party mit den Los Banditos (Rottacher Blasmusik)

nur ca. 60 Gäste, Musik war nicht faschingsgerecht.

27.02.2006 Lumpenball ca. 400 Gäste - voller Erfolg

22.03.2006 Ausschußsitzung

Als 1. Punkt sprach unser Vorstand das bevorstehende Theater mit dem Titel "Ma ko ois übertreib'n" an. Der Kartenverkauf findet am Dienstag, den 11.05.06 um 19 Uhr im Lesesaal der Kurverwaltung statt. Die Vorstellungen sind am 21./22.4 sowie am 28./29./30.4. Beginn 20 Uhr. Die Generalprobe am Donnerstag vorher. Seppi Sanktjohanser bemerkte, dß er eine Anfrage für 30 Karten hat und ob diese an der letzten Vorstellung vergeben werden können. Den kompletten Betrag läßt er sich schon vorher überweisen.
Als nächstes Theama wurde der Maibaum angesprochen. Da unser Baum blitzgeschädigt ist und die umliegenden Wirte ein unterschiedliches Aufstellen wünschen, wird heuer am Dorfplatz aufgestellt.
Da am 30.4. die letzte Theatervorstellung stattfindet und die Bühne steht, regte Bernd Rohnbogner an, ob der Maitanz nicht um eine Woche verschoben werden kann. Dies ist aber nicht möglich, da der Saal schon für eine Hochzeit vergeben ist. So wurde beschlossen, dass die Bestuhlung noch nach dem Theater ausgeräumt wird und die Bühne stehen bleibt.
Weiter kam die Frage auf, wo man dieses Jahr wegen einem Baum fragen könnte. Bernd Rohnbogner meinte, beim neuen Forstamtsleiter, Herrn Pratsch, hätten wir vielleicht gute Chancen. Beim Aufstellen spielt ab 10 Uhr die Musik, die Bewirtung übernimmt wieder der Burschenverein, auch wird bei Irmis Cafe nachgefragt, ob diese einen Kaffee und Kuchenstand machen würden.
Als nächstes ging es um den Gaujugendnachmittag, der heuer bei uns am 8.7. stattfindet, an diesem Tag findet bei schönem Wetter das Skiclub-Waldfest statt. Die Musik, die auch beim Waldfest spielt muß um 13 Uhr beginnen und wird von uns bis 17 Uhr bezahlt und ab dann vom Skiclub. Die Verpflegung der Kinder wird vereinsmäßig abgeholt, aufgeschrieben und abgerechnet. Die Getränke werden von uns gestellt.
Weiter berichtete unser Vorstand, dass die Mitgliederhefte von Andrea und Stefanie neu geschrieben werden, wofür für Kinder unter 16 Jahren Ulrike ein extra Heft anlegt, da diese aus versicherungstechnischen Gründen 1,- € Mitgliederbeitrag zahlen müssen.
Der Vereinsausflug geht in die Wachau am 7./.8.10.
Zum Abschluß wurde noch eine Termin für das "Bierzeichenversaufen" im Bräustüberl gefunden. Am 1.4.06 ab 18 Uhr. Eingesagt hierfür wird dem Ausschuss, den Aktiven, den Theaterspielern, den Ehrenvorständen, der Küche, den Schankkellnern und den Bedienungen.

01.04.2006 Bierzeichenvertrinken im Bräustüberl

11.04.2006 Kartenvorverkauf fürs Theater,

gespielt wird am 21.22. April und am 28./29. und 30. April, das Stück heißt "Ma ko ois übertreib'n".

01.05.2006 Maibaum wird aufgestellt, gespendet vom Bayer. Forstamt Schliersee, 41,70 Meter hoch.
Am Abend Maitanz im Hof mit der Frasdorfer Tanzlmusik.

04.05.2006 1. Plattlerprobe Kinder

05.05.2006 Weisen bei Huber Susi (Gloggner)

11.05.2006 Tauschmarkt Trachtengwand

29.06.2006 Ausschusssitzung

Als erstea wurde der Vereinsausflug durchgesprochen. Wir fahren in die Wachau und zwar am 7./8.10.06. Als Anzahlung bei der Anmeldung wurden 50,- € vereinbart. Die Busfahrt, ein Mittagessen, Besichtigungen und evtl. eine Schifffahrt übernimmt der Verein.
Als nächstes wurde über das Waldfest gesprochen. Bertl Baudrerxl fragte Thomas Gloggner wie es mit dem Blechdach für die Außenbar aussehen würde. Dieser meinte jedoch, für heuer ist es fast schon zu spät, aber er kümmert sich darum.
Bei Wiefarn Werbung wurden zwei neue Trasparente für alle Kreuther Vereine bestellt. Diese werden dann erstmals am Skiclub-Waldfest am den Ortseingängen aufgehängt. Der Skiclub möchte heuer die Tanzbühne anders aufstellen und zwar zwischen Schützenhaus und Skiclubhütte. Seppi willigte ein, unter der Bedingung, falls es uns nicht gefällt, baut der Skiclub die Bühne fürs Leonhardstoana-Waldfest wieder an den alten Platz.
Für heuer ist auch wieder ein Kinderweihnachtsspiel geplant. Un d zwar am 9./10.12.06.
Unser Vorstand wurde schon des öfteren angesprochen, ob im Leonhardstoanahof in der Adventszeit keine Krippenausstellung stattfinden könnte. Heuer wäre es möglich, da auch kein Weihnachtsmarkt ist. Im Gemeindeboten wird eine Anfrage gedruckt, ob Interesse besteht.
Die jungen Aktiven kaufen ihre neuen Hüte immer mehr beim Wiesner Martin. Da dieser aber für den Hut 160,- € verlangt, 40,- € mehr als beim Schätz, wurde der Zuschuß von 30,- € auf 50,- € erhöht.
Über den Gaujugendnachmittag am 8.7.06 wurde auch noch einmal gesprochen. Beginn ist um 13 Uhr, ende 17 Uhr. Treffpunkt Batznhäusl, Musik ist die gleiche wie am Skiclubwaldfest. Es wird mit ca. 250-300 Kindern gerechnet. Bei Regen findet alles im Hof statt. Getränke werden von den Leonhardstoana gestellt, das Essen wird von den Skiclubbuden geholt und aufgeschrieben und am Schluß mit allen Vereinen abgerechnet.
Für den Leonharditanz wird der Edelmann Karli mit seiner Inntaler Besetzung angagiert. Seppi Sanktjohanser bemerkte, dass es nicht schlecht wäre, wenn drei Monate vorher eine Anzeige in der Sänger- und Musikantenzeitung geschaltet wird. Als Wirt für die Leonharditeilnehmer wird unser Vorstand Axel Winkelmann fragen. Ehrenmitglied Gottfried Winkler hat am 13.7.06 seinen 60. Geburtstag. Am 15.7.06 feiert er diesen beim Südtiroler. Der Ausschuss hat sich auch eingeladen. Als Geschenk bekommt er das übliche Kriagal sowie eine Stresemannhose vom Winkler Sepp.
Am Gaufest in Gmund am 30.7.06 wird nur mit einer Fahnenabordnung ausgerückt.
Monika Bock fragte, wie es mit einer einheitlichen Tischwäsche für Hochzeiten, Gebutrtstage etc. aussehen würde. Seppi Sanktjohanser sagte, dass dies schon zweimal besprochen wurde und immer wieder abgelehnt worden ist. Platz wäre zwar jetzt vorhanden in dem neuen Schrank im Keller, aber die Wirte müßten dann die Kosten für die Reinigung übernehmen. Unser Vorstand wird mit den betreffenden Wirten sprechen.
Rainer Schlichtner hat sich angeboten, am Waldfest Steckerlfisch zu machen, was aber abgelehnt wurde.
Das Mitarbeiteressen wird am 2.10.06 um 19 Uhr in der Schwaigeralm stattfinden.
Zum Schluß bemerkte Ulrike etwas sauer, das sie ganz überrascht gewesen ist, als sie am Hirschbergler Waldfest junge Burschen mit den Aktiven auftreten sah, da ja abgemacht war, dass diese nur in den Plattlerproben bei den Aktiven aushelfen, da dort meist Männermangel herrscht und daher die Figurentänze nicht geprobt werden können. Gottfried Winkler jun. hat den drei Burschen fürs Waldfest eingesagt, da sonst drei Miederdirndl allein ausrücken hätten müssen. Ulrike meinte aber, so war das nicht ausgemacht und sie findet das auch nicht in Ordnung, da sie befürchtet, dass es den Burschen bei den Aktiven besser gefällt und dann bei der Jugend nicht mehr ausrücken mögen. Sie hat soviele junge Mädel, die dann bestimmt aufhören, wenn die Burschen nur noch bei den Aktiven sind. Seppi Sanktjohanser sagte, es handlt sich nur um das Hirschbegler- und Wallbergler Waldfest und den Trachtenball, da rückt die Jugend sowieso nicht aus. Ulrike fragte aber, wie es ist, wenn das Fußballer-Waldfest verschoben wird und dann mit den Wallberglern zusammenfällt. Seppi sagte, dass dann die Aktiven "Ehemalige" fragen werden und die drei Burschen in der Jugendgruppe bei den Fußballern auftreten müssen.

05.07.2006 Heimatabend
Ansage Bauer Gustl - Feierabend Gsang, Bayr. Almmusik, Geschw. Stuhlmüller, Rottacher Musikanten, Kinderchor, Aktive- und Jugendplattler.

08.07.2006 Gaujugendnachmittag in Kreuth
Kanpp 260 Kinder und Jugendliche nahmen am traditionellen Jugendnachmittag der Gaugruppe Tegernseer Tal teil.
Außer den Leonhardstoana die mit 26 Burschen und 32 Dirndl vertreten waren nahmen noch die Hirschbergler, Wallbergler, Gmunder, Wiesseer, Waakirchner und Schaftlach/Piesenkam teil. Treffpunkt war um 13 Uhr am Batznhäusl. Von dort aus marschierten die Kinder und Jugendlichen mit ihren 35 Betreuern und die Blasmusik zum Waldfestplatz.
Dort sorgten die Leonhardstoana für die Bewirtung und versorgten ihre Gäste mit Limonade und Grillfleischsemmeln. Im Anschluß durfte jede Gruppe zwei Plattler aufführen.

8./9.07.2006 Skiclub Waldfest

23.07.2006 Leonhardstoana Waldfest

war wieder ein voller Erfolg, das Wetter war etwas bedeckt aber sehr warm, am Abend hat es kurz getröpfelt. Ab ca. 21 Uhr waren alle Hendl aus und es gab in der Brotzeitbude nur noch Vollkornbrot mit Schnittlauch.

05.08.2006 Fußballer Waldfest

16.08.2006 Heimatabend

Ansage Bauer Gustl - Jagermusi, Kerschbaum Zithermusi, haushamer Bergwachtgsang, Mittenwlder Sänger, Aktive- und Kinderplattler.

08.09.2006 Kinderausflug Freizeitpark St. Jakob

13.09.2006 Heimatabend

Ansage Eisenburg Beni - Kreuther Klarinettenmusi, Harfentrio Fischer-Schauer, Feierabendgsang, Sagschneider Madl, Leonhardstoana Jugen- und Plattlergruppe

14.09.2006 Letzte Plattlerprobe Kinder

21.09.2006 Ausschußsitzung

45 Anmeldungen gab es für den Ausflug in die Wachau am 7./8.10.06
Für die Krippenausstellung haben sich folgenden angemeldet:
Oberwieser Klaus, Tischler, Mesner Alfons, Bone, Wiesmayer Rudi, Eigendorf Klaus, Aigner Georg, Huber Georg, Vogler und Schnitzenbaumer Mirzl. die Ausstellung findet am 2./3. Dezember statt. Am Samstag von 15 Uhr bis 19 Uhr und am Sonntag con 13 Uhr bis 19 Uhr. Es gibt Glühwein und Weihnachtsgebäck.
9./10.12.06 Kinder Theater. Samstag wird um 16 Uhr und um 19.30 Uhr gespielt, Generalprobe ist um 15 Uhr. Am Sonntag beginnt die aufführung um 16 Uhr. eintritt 3,- €.
Auf der Einladung zum Jahrtag soll unten vermerkt werden, dass das ausgeliehene Kinder- und Jugendtrachtengwand am 9.11.06 ab 18 Uhr in der Theaterprobe zurück gegeben werden muß. Unser Vorstand hat drei Gamsbärte für 300,- € gekauft und zwei geschenkt bekommen. Diese können dann beim Tauschmarkt im Januar/Februar 2007 für ca. 50,- bis 100,- € gekauft werden.
21.10.06 Trachtenball
28.10.06 Feuerwehrball
06.11.06 Leonharditanz mit Karl Edelmann
18.11.06 Hochzeit Mehringer Johannes
2008 ist unser 100jähriges Jubiläum. Voraussichtlich findet am Samstag ein Festabend statt, am Sonntag werden die Fahnenabordnungen der Ortsvereine und der Gauuntergruppe eingeladen.
Ulrike Rohnbogner fragte an, ob ein neuer naßsauger für die Küche angeschfft werden kann. Dieses wurde abgelehnt, da wir einen Dampfsauger haben.

7./8.10.2006 Vereinsausflug
Es ging in die Wachau. Abfahrt am Samstag um 8 Uhr am Stachus. Es ging über Irschenberg-Salzburg-Salzkammergut-Linz nach Melk. Nach dem Mittagessen gab es eine Burgführung der Burg Aggstein. Am Nachmittag ging es der Donau entlang nach Krems zu unserm 4****Hotel. Am Abend gings mit dem Bus zum hoteleigenen Heurigenlokal.
Am Sonntag nach dem Frühstück fuhren wir zum Kloster Melk, hier Besichtigung des Klosters mit Ausstellung.
Bevor wir nach Hause fuhren klang der Abend gemütlich in der Post in Rohrdorf aus.

15.10.2006 Jahrtag
Bei strahlendem Wetter marschierten wir mit der Rottacher Blasmusik zur Kirche. Nach dem Mittagessen folgte die Ehrung langjähriger Mitglieder.
Für 25 Jahre: Reichard Hans, Heil Helmut, Walsch Regina, Winkler Hubert, Pienkny Gottfried, Sennhofer Petra, Göttfried Christine, Sanktjohanser Doris, Sanktjohanser Juliane, Buchner Helmut und Petra.
Für 40 Jahre: Gloggner Schorsch, Eggler Gabriele, Frank Christa, Tebbe Jochen und Hagn Alfred
Für 60 Jahre: Mannstein Rosa, Sanktjoahnser Lenz, Rettermeier Lilly, Rehle Rudi, Frank Johanna.

06.11.2006 Leonharditanzmit Karl Edelmann

2./3.12.2006 Krippenausstellung

9./10.12.2006 Kinderweihnachtstheater

Die Toten des Jahres 2006:

Sollacher Stefan, Schober Hans, Mehnert Anni, Stich Ulla

Kreuth, den 19.1.2007 Christine Schmid

Tätigkeit des Vereins im Jahr 2007

11.01.2007 Ausschusssitzung

Als erstes wurde der Termin für die Jahreshauptversammlung festgelegt. Diese findet am 27.1.07 statt.
Der Lumpenball findet wieder am Rosenmontag, den 19.02.07 statt. Wieder mit der gleichen Musik, Bergland light. Eintritt 8,- €. Als Türsteher steht Rainer Bierschneider zur Verfügung.
Das Theater hat den Titel "Schaugt's doch moi vorbei". Kartenvorverkauf ist wieder am Dienstag nach dem Palmsonntag ab 19 Uhr im Lesesaal. Eintritt bleibt wie auch im Vorjahr bei 7,- €. Beginn um 20 Uhr, nur die üblichen Termine können evtl. nicht eingehalten werden, da der Hörth Ludwig an einem Spiel-Freitag seinen 60. Geburtstag im Hof feiern möchte.
Vom letztjährigen Kinderweihnachtsspiel gibt es eine DVD. An der Hauptversammlung werden diese für 10,- € zum Verkauf angeboten.
Am 24.2.07 ab 15 Uhr wird der Kinderkleidertausch stattfinden. Dies soll im Gemeindeboten und in der Zeitung gemeldet werden.
Den üblichen Waldfestterminablauf wie in den letzten Jahren gibt es heuer auch nicht, da die Fußballer nicht mehr die letzten sein wollen. Daher beginnen sie gleich am Wochenende nach den Hirschberglern. Sollte das nicht klappen, nehmen sie entweder den Sonntag als Verschiebetermin oder ihren ursprünglichen, Anfang August.
Allerdings bemerkte Bernd Rohnbogner, dass hier vorher mit der Brauerei gesprochen werden muß, dass wir dann an unserm Waldfest nicht die ganzen alten Garnituren bekommen, sondern nach dem Hirschberglerwaldfest die guten Garnituren zu uns reingebracht werden.
Unser Waldfest ist am 22.7.07.
Termine für die Heimatabende: 12.7., 30.8., 2.10. und 27.12.07.
Am 19.5.07 werden wir wieder eine Tanzmusik ausrichten, evtl. mit dem Edelmann Karl.
Vereinsausflug ist voraussichtlich am 13./14.10.07 zum Törggelen.
Jahrtag am 21.10.07
2008 haben die Hirschbergler die Ausrichtung des Gaufestes übernommen und das findet genau am Termin unseres Waldfestes statt. Da wir als Nachbar- und Patenverein wahrscheinlich nicht nur mit einer Fahnenabordnung eingeladen werden, müssen wir evtl. unser Waldfest verschieben.
Seppi Sanktjohanser meinte, es wäre ganz gut, wenn bei der Terminplanung sämtlicher Feste auch die einzelnen Vorstände der Vereine eingeladen werden. Bernd Rohnbogner wird diesen Antrag bei der Gemeinde stellen.
Stanglmayr Günther und Harrer Uschi stellten den Antrag, ob für die Küche nicht ein Konfektomat gekauft werden könnte, da bei größeren Veranstaltungen, wie z.B. Jahrtag, Leonhardi usw. einfach der Platz nicht genug ist, für so viele Leute einen Braten zu machen. Bisher haben sie immer einen Teil im Schützenhaus machen müssen. Unser Vorstand hat sich Angebote machen lassen. Ein normaler mit einfacher Ausführung würde neu 8000,- € kosten. Allerdings kann man den Wirten die Benutzung des Automaten bei Veranstaltungen für z.B. Enten nicht in Rechnung stellen und nur für die zweimal im Jahr, wo ihn der Verein selbst braucht, ist er zu teuer. Evtl. ist ja ein gebrauchtes Gerät zu bekommen.
Bernd Rohnbogner sprach noch an, dass ja in der letzten Ausschußsitzung gegen einen Kauf von Orgelpfeifen gestimmt wurde und nun doch welche gekauft wurden. Seppi Sanktjohanser sagte, er wäre mehr oder weniger überrumpelt worden und er sagte auch, er würde keine Steigern, so bekam er einen Festpreis für einen Satz Orgelpfeifen für 250,- €.

27.01.2007 Hauptversammlung für das Vereinsjahr 2006
44 Mitglieder folgten der schriflichen Einladung zur diesjährigen Hauptversammlung.

1.) Der 1. Vorstand, Seppi Sanktjohanser jun. begrüßte die anwesenden Mitglieder, den 1. Bgm. Josef Bierschneider, die Ehrenvorstände Sepp Sanktjohanser sen. und Georg Gloggner sowie die Ehrenmitglieder Gottfried Winkler und Ludwig Hörth.

2.) Der 1. Vorstand bat alle sich zum Gedenken der im letzten Jahr Verstorbenen zu erheben, Sollacher Stefan, Schober Hans, Mehnert Anni und Stich Ulla.
Seppi Sanktjohanser jun. verlas nun die einzelnen Tagesordnungspunke, wie sie bereits in der Einladung aufgeführt waren.

3.) Seppi Sanktjohanser jun. berichtete über die Ereignisse im vergangenen Jahr.
Der Lumpenball mit dem "Bergland light" war wie jedes Jahr ein voller Erfolg. Mit ca. 400 Maschkara war der Hof bis auf den letzten Platz voll.
Die Theatervorstellungen am 21./22.4. und am 28./29./30.4. waren gut besucht. Vielen Dank an die Regie Hans Kandlinger
Ein neuer Maibaum wurde aufgestellt, gespendet vom Bayr. Forstamt Schliersee mit einer Höhe von 41,70 Metern- Am Abend des 1. Mai fand ein Tanz im Leonhardstoanahof mit der Frasdorfer Tanzlmusi statt.
Das Waldfest war auch 2006 wieder ein voller Erfolg, trotz eines kleinen Regenschauers.
7./8. Oktober Vereinsausflug in die Wachau.
Zu unserm Jahrtag am Kirchweihsonntag rückten zur Freude unseres Vorstands sehr viele Kinder und Schalkfrauen aus.
Leonhardi sind die Leonhardstoana mit zwei Wagen gefahren.
Zum Schluß bedankte sich unser Vorstand noch bei den Mitgliedern für ihre Mitarbeit beim Waldfest und fürs Ausrücken beim Jahrtag und Jubiläumsfesten, den Theaterspielern, der Küchenmannschaft und den Service-Kräften, den Aktiven für ihren Einsatz bei den verschiedenen Veranstaltungen.

4.) Christine Schmid liest aus dem Protokollbuch vor, wodurch so manche Begebenheit wieder ins Gedächtnis gerufen wurde.

5.) Sonja Hübner berichtete über die Aktivitäten der Aktiven Leonhardstoana. 11 Dirndl und 13 Burschen kamen von Mai bis September regeelmäßig zur Plattlerprobe.
Es wurden zwei Girlanden für den Maibaum und für die Einweihung der Orgel gebunden.
Weiter rückten sie bei Waldfesten, beim Gaufest, Heimatabenden, Jahrtag und Trachtenball aus
Zum Saisonabschluß machten die Aktiven einen Ausflug in die Westernstadt nach Passau.

6.) Nun kam der Bericht der Jugendvertreter, der von Ulrike Rohnbogner vorgetragen wurde.
61 Kinder und Jugendliche trafen sich einmal die Woche von Mai bis September zur Plattlerprobe.
Sie nahmen neben den Waldfesten an den drei Heimatabenden und am Gaujugendnachmittag teil. Der Ausflug ging nach Wörgl in den Freizeitpark "Familien Land"
Am 9./10. Dezember wurde ein Kinderweihnachtstheater aufgeführt, alle Vorstellungen waren bis auf den letzten Platz ausverkauft. Ulrike Rohnbogner bedankte sich noch bei Susi Rohnbogner und Georg Hörth für die Unterstützung bei den Plattlerproben. Weiter bedankte sie sich ganz besonders bei Ludwig Hörth, ohne ihn wäre ein Kindertheater nicht möglich.

7./8.) Es folgt der Kassenbericht, der von Stefanie Strohschneider vorgelesen wurde. Die Kassenprüfer Petra Göbl und Barbara Rieke waren anwesend und mit der Kassenführung sehr zufrieden. Der 1. Vorstand dankte ihr und bittet die Versammlung um Entlastung. Diese erfolgte einstimmig per Akklamation.
Sepp Sanktjohanser jun. deutet kurz auf den Kassenbericht der Gesellschaft hin, dieser ist für jeden einsehbar.

9.) Schorsch Gloggner berichtete, daß ein Steg über die Weißach von Riedlern nach Enterfels gebaut wird. Daraufhin meldete sich unser Bürgermeister zu Wort und fragte, ob sich die "Waldfestvereine" an dem Bau evtl. mit Material beteiligen können. Wenn es soweit ist werden sich die drei Vorstände und der Bürgermeister nochmals zusammensetzen.
Zum Schluß bedankte sich unser Bürgermeister, Josef Bierschneider, im Namen der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit mit den Vereinen, damit unser Dorf weiterhin so lebenswert bleibt.
Im Anschluß zeigte Ludwig Hörth sehr nette Dias. von 1983 bis 1988.

10.05.2007 Ausschußsitzung
Unser Vorstand hat sich schon für unsern diesjährigen Vereinsausflug umgehört. Und wie alle Jahre ist zu diesem Termin, der bei uns passen würde das Spatzenfest und in ganz Südtirol keine Übernachtungsmöglichkeit. Da wir aber gern zum Törggelen fahren würden, haben wir nun einen neuen Termin gefunden, am 3./4.11.07. Das einzige Problem ist, dass an diesen Sonntag in Fischhausen Leonhardi ist. Aber lt. Rainer Bierschneider sind bereits letztes Jahr schon die Hirschbergler gefahren, da unsere Aktiven nicht konnten oder wollten.
Seppi läßt sich nun für dieses Wochenende Angebote machen.
Seppi Sanktjohanser hat sich auch bei den hiesigen Wirten erkundigt, was diese von einer einheitlichen Tischwäsche im Hof halten. Alle waren damit einverstanden und so wird nun für alle Tische passende Wäsche mit Leonhardstoana-Hof-Stickerei bestellt. Die Rechnung von der Wäscherei (ca. 2,50 € pro Kilo Schmutzwäsche) wird dem Brautpaar zu Saalmiete und Getränken in Rechnung gestellt.
Am 19.5.07 haben wir im Hof eine Maimusi. Es spielt "Ruperti Blech", Eintritt 7,- €.
An unserm Waldfesttermin 2008 findet da Gaufest bei den Herschberglern statt. Wenn wir als Ortsverein eingeladen werden, muß natürlich der gesamte Verein ausrücken
Für das Johannifeuer muß wieder Material gekauft werden.
Unser Vorstand hätte gern, dass eine Inventur vom Hofbesteck und Geschirr gemacht wird und alles wieder auf ca. 250 Stück aufgefüllt wird.
Angeschlagenes Geschirr soll gleich aussortiert werden. An Leonhardi kocht wieder der Axel Winkelmann.
Seppi hat 50 Uhren mit Leonhardstoanalogo bestellt. Ein Teil davon soll in den Glückshafen als Preis und der Rest könnte in den Buden verkauft werden.
Hans Kandlinger sprach nocheinmal die hohen Personalkosten in den letzten Jahren an. Unser Vorstand meinte, er kontrolliere nicht die aufgeschriebenen Stunden.

03.05.2007 erste Plattlerprobe Kinder

19.05.2007 Gaujugendnachmittag in Bad Wiessee

04.06. Ausschusssitzung

Vor der Ausschusssitzung fand ein Treffen mit den Budenchefs statt. Wir haben nur noch die Preise besprochen. Den Bierpreis erhöhen wir heuer auf 5,- €. Auch werden dann die Preise fürs Hendl und Grillfleisch ebenfalls auf 5,- € raufgesetzt.
Unser Vorstand meint es reicht, wenn die Kinder am Waldfest bis ca. 20 Uhr aufziehen und die Aktiven bis 22 Uhr. Lieber sollten diese dann mehr Freitänze machen. Auch wäre es besser wenn von den Aktiven keiner in der Bar arbeitet. Die Aktiven Mädl sollen zumindestens am Tag keine Bierkrüge zusammentragen.
Gottfried Winkler hat sich noch erkundigt, mit welcher Farbe das Kreuz am Leonhardstein gestrichen werden soll. Seppi Sanktjohanser meinte, Der Hörth Ludwig müßte noch Restfarbe haben und es soll wieder die Gleiche sein.
Mitarbeiteressen wuede auf den 13.10.07 gelegt, im "Hotel zur Post" Kreuth.

06./07.07.2007 Skiclub Waldfest

12.06.2007 Heimatabend

Ansage: Marianne Obermüller, Wieser Danzlmusi, Kreuther Saitenquintett, Geschwister Gerg, Kreuther Schulchor, Aktive- und Kinderplattler

22.07.2007 Leonhardstoana Waldfest
Als die Vorstandschaft um 9 Uhr bei strömenden Regen am Hof zusammenkam, konnte keiner glauben, daß es heute ein Waldfest geben soll. Doch die Risikobereitschaft unseres Vorstands zahlte sich aus und es wurde ein richtig schönes Waldfest.

03./04.08.2007 Fußballer Waldfest

30.08.2007 Heimatabend

Ansage: Beni Eisenburg, Rottacher Musikanten, Rottstraßler aus Mittenwald, Riederinger Sänger, Sulzberger Dreigsang, Aktive- und Kinderplattler

20.09.2007 letzte Platterprobe Kinder

27.09.2007 Ausschußsitzung

Als erstes berichtete Seppi über die Einnahmen vom Waldfest. Die Gesellschaft machte einen Gewinn von 11847,- EUR. Unser Vorstand hat für's Waldfest einen gebrauchten Gasgrill für EUR 1200,- gekauft.
Am 03. Oktober 07 findet wieder ein Ausschußmitgliederausflug statt. Dieser wird von den Hirschberglern organisiert. Abfahrt am Stachus um 08:30 Uhr.
Allgemeiner Ausflug zum Törggelen findet wie bereits bekannt am 03./04.11.07 statt. Die Übernachtung mit Frühstück im Doppelzimmer kostet pro Person EUR 64,00. Im Einzelzimmer EUR 74,00. Bei Anmeldung wird eine Anzahlung von EUR 50,00 kassiert.
13.10.07 Mitarbeiteressen um 19:00 Uhr im Hotel Post in Kreuth.
Bei der ehemaligen Plattlerprobe am 29.09.07 spielt der Winkler Sepp mit 4 Mann.
Die Erhöhung der Pacht an die Weißachau wurde von uns als auch vom Kassier der Weißachaugemeinschaft die letzten 15 Jahre übersehen. Wir müssen EUR 3000,00 nachzahlen. Die Pacht beträgt jetzt EUR 1200,00 im Jahr. Stefanie wird die nächsten 10 Jahre den Dauerauftrag auf jährlich EUR 1500,- erhöhen. Somit werden EUR 300,- pro Jahr als Nachzahlung geleistet.
Ludwig Hörth möchte zum 100 jährigen Vereinsjubiläum eine Bilderausstellung vorbereiten. Wir waren alle sofort einverstanden und finden das als eine super Idee.
Hans Kandlinger fragte nach, warum der Preis beim Bier beim Waldfest wie in der Ausschußsitzung beschlossen, mit Bedienung EUR 5,20 nicht beibehalten wurde. Unser Vorstand erklärte, daß alle Mitarbeiter ohne Lohn in den Buden stehen und die Bedienungen sowieso ein Trinkgeld bekommen und es deshalb nicht sein soll, daß sie pro Maß zusätzlich EUR 0,20 verdienen.
Im Hof soll wieder ein Markenkaffee (Burghof) ausgeschenkt werden.
Wir brauchen dringend einen Nachfolger für Günther Stanglmayr.

28.09.2007 Gemeinsame Plattlerprobe der Kinder bei den Wallberglern

29.09.2007 ehemaligen Plattlerprobe mit Winkler Sepp

02.10.2007 Heimatabend

Ansage: Hans Kandliner, Kreuther Klarinettenmusi, Hirschbergler Zithermusi, Mittenwald Feierabendgsang, Kirchenchor Kreuth, Aktive- und Kinderplattler, Wagner Anderl.

13.10.2007 Mitarbeiteressen im Hotel Post in Kreuth
Es gab Festtagssuppe, Zwiebelrostbraten, Tafelspitz mit Meerettichsoße und als Nachspeiße Topfenstrudel mit Eis.

21.10.2007 Leonhardstoana Jahrtag
Bei ca. 20 cm Schnee waren doch zur Freude unseres Vorstandes viele Schalkfrauen und auch Kinder ausgerückt. Nach dem Mittagessen folgte die Ehrung langjähriger Mitglieder.
Für 25 Jahre: Hagn Alois, Strohschneider Stefanie, Stanglmayr Monika, Schober Wolfgang.
Für 40 Jahre: Hörth Thomas, Sanktjohanser Annemarie, Winkler Judith, Schnitzenbaumer Mirzl, Lohr Rosi (Mehringer).
Für 50 Jahre: Sanktjohanser Regina, Stanglmair Sepp, Schnitzenbaumer Franz, Jennerwein Christl.

03./04.11.2007 allgemeiner Ausflug nach Goldrain im Vinschgau ins Hotel Tappeiner.
Abfahrt am Samstag um 08:00 Uhr am Stachus bei super schönem Herbstwetter ging es über Innsbruck-Landeck nach Nauders. Hier gab es Weißwürst und Wiener aus dem Buskessel mit frischen Brezeln und Semmeln. Dann fuhren wir weiter über den Reschenpaß. Eine kurze Pause machten wir noch am Reschensee. Weiter ging es bis Latsch, dort sind wir mit der Gondel auf St. Martin raufgefahren und machten eine ca. 40 minütige Wanderung zur Jausenstation. Wieder unten angelangt fuhren wir in unser Hotel. Am Abend gingen wir in den nahegelegen Obermoosburg Keller zum Törggelen. Es gab Gerstensuppe, Grill-und Schlachtplatte mit Sauerkraut, Knödel und natürlich Wein. Am Sonntag nach dem Frühstück fuhren wir nach Meran, wo wir einen wunderschönen Nachmittag verbrachten.
Auf dem Nachhauseweg kehrten wir beim Hagen im Wald in Achenwald ein und kamen um ca. 21:00 Uhr wieder in Kreuth an.

06.11.2007 Leonhardifahrt in Kreuth

27.12.2007 Heimatabend

Ansage: Hans Schönauer, Rottacher Musikanten, Mangfalltaler Stubnmusi, Kerschbaum Zithermusi, Duo Hornsteiner/Krinner, Rottacher Klöpfler, Waldramer Sängerinnen.

Die Toten des Jahres 2007:
Zehendmaier Walter

Kreuth, den 22.1.2008 Christine Schmid

Tätigkeit des Vereins im Jahr 2008

10.01.2008 Ausschußsitzung

Termin Hauptversammlung 26.01.08.
Nachdem der Stanglmayr Günther und seine Monika letzten Herbst nach 24 Jahren mit der Bewirtung im Hof aufgehört haben, wurde entschieden, daß sie einen Wellness-Gutschein von der Alpenrose in Maurauch (2 Übernachtungen) als Dankeschön bekommen.
Der Lumpenball findet traditionell am Rosenmontag den 04.02.08 statt. Musik haben wir wieder "Bergland Light", Eintritt EUR 8,- . Die unter 18 jährigen müssen wieder ihre Ausweise an der Kasse abgeben und bekommen zum Eintrittsstempel noch ein schwarzes Kreuz auf den rechten Handrücken. Damit die Bedienungen und die Bardamen wissen, daß diese Jugendlichen noch minderjährig sind.
Nachdem wir ja nun das Rauchverbot in öffentlichen Räumen haben, müssen wir große Blecheimer für die Zigarettenkippen vor dem Hof aufstellen. Die Musik soll des öfteren durchsagen, daß das Rauchen im Hof verboten ist. Christine Schmid macht mehrere Rauchverbotsschilder, die überall aufgehängt werden.
Am 28./29.03. und 04./05./06.04.08 findet wieder unser Theater statt. Momentan hat das Stück noch den Titel "Zurück zur Natur", wobei der eventuell noch geändert wird. Beginn ist jeweils um 20 Uhr, Kartenvorverkauf wieder in der Karwoche am Dienstag, 18.03.08 um 19 Uhr im Lesesaal.
Seppi Sanktjohanser hatte noch kurz nachgefragt, da die Vögele Angelika am 08.02.08 ihren 60. Geburtstag im Hof feiern möchte. Ob das noch vor dem Bühenaufbau klappt. Hans Kandliner sagte, sie werden dann die Tage darauf die Bühne aufbauen.
Neue Termine für die Heimatabende: 12.06., 24.07., 21.08., 09.10. jeweils Donnerstags. Andrea Sanktjohanser hätte gerne Platzreservierungsschilder.
Als Nachfolger für Stanglmayr Günther kommt eventuell Thamm Jürgen in Frage, dieser möchte einmal mit Harrer Uschi sprechen.
Tanzmusik machen wir heuer erst zum 100 jährigen.
Unser allgemeiner Vereinsausflug findet im Frühjahr statt. Wahrscheinlich am 03./04. Mai Richtung Bodensee. Für das nächste Jahr wäre eine Floßfahrt geplant, hierfür hat man nur einen Tag im Jahr zum Anmelden.
Leonhardstoana Waldfest findet heuer wegen dem Gaufest bei den Hirschberglern am 03.08.08 statt.
Eine Spende für den Kindergarten war noch Thema, es geht hierbei um einen Holzcontainer mit Holzstecker, ca. 500 EUR. Unser Vorstand meinte, er hat nichts gegen den Kiga, aber ihn ärgert es, wenn immer "nur" bei den Leonhardstoana wegen Spenden gebettelt wird. Wir einigten uns darauf, dies auf die nächste Sitzung zu verschieben und Seppi möchte mit Doreen vom Kindergarten sprechen, ob auch andere Kreuther Vereine gefragt wurden.

26.02.2008 Hauptversammlung

Top 1 38 Mitglieder folgten der schriftlichen Einladung zur diesjährigen Hauptversammlung.
Der 1. Vorstand, Sepp Sanktjohanser jun. begrüßte die anwesenden Mitglieder sowie den ersten Bürgermeister Josef Bierschneider, die Ehrenvorstände Sepp Sanktjohanser sen. und Georg Gloggner und die Ehrenmitglieder Ludwig Hörth und Gottfried Winkler. Auch das jüngste Mitglied Pfarrer Seubert wurde namentlich begrüßt.

Top 2 Der 1. Vorstand bat alle sich zum Gedenken des im letzten Jahr verstorbenen Mitglieds Walter Zehendmaier zu erheben.
Sepp Sanktjohanser jun. verlas nun die einzelnen Tagesordnungspunke, wie sie bereits in der Einladung aufgeführt waren.

1. Begrüßung
2. Totenehrung
3. Bericht des ersten Vorsitzenden
4. Bericht aus dem Protokollbuch
5. Berichte des Vorplatters
6. Bericht des Jugendvertreter
7. Kassenbericht und Entlastung des Kassier
8. Kassenbericht der Gesellschaft
9. Verschiedenes - Wünsche und Anträge

Top 3 Sepp Sanktjohanser Junior berichtet über die Ereignisse im vergangenen Jahr.
Der Lumpenball 2007 mit der Musik "Bergland Light" war wieder gut besucht, ein voller Erfolg.
Nach Ostern fand wieder mit 5 Vorstellungen das alljährliche Theater statt. Die Vorstellungen waren unterschiedlich besucht. Da vielerorts mittlerweile Theater gespielt wird, ist es schwierig, den Saal immer bis auf den letzten Platz voll zu bekommen. Ein herzlicher Dank galt der Regie Hans Kandlinger.
Auch ohne Maibaumaufstellen hatten wir wieder eine Maimusi mit "Rupertiblech". Obwohl der Verein viele Mitglieder zählt, ist es sehr schade, daß bei solchen Veranstaltungen immer sowenig ausrücken. Schwingt wieder mehr das Tanzbein.
Alle 4 veranstaltenen Heimatabende waren gut besucht.
Unser Waldfest fand trotz morgendlichem Regen statt und wurde ein richtig gemütliches Fest. Zwar ohne den gewohnten Umsatz, aber Hauptsache schön. Nochmals Dank an alle fleißigen Helfer.
03./04.11.2008 Vereinsausflug zum Törggelen ins Vinschgau
06.11.2008 Leonhardifahrt und am Abend Tanz der gut besucht war

Top 4 Christine Schmid liest aus dem Protokollbuch vor, wodurch so manche Begebenheit wieder ins Gedächtnis gerufen wurden.

Top 5 Sonja Hübner berichtete als Dirndlvertreterin über die Aktivitäten der aktiven Leonhardstoana.
20 junge Buam und Dirndl kamen von Mai bis September regelmäßig zur Plattlerprobe.
Sie beteiligten sich beim Gemeindeschiessen, beim Dorfturnier, bei der Dorfolympiade und beim Steckäplatteln. Weiter rückten sie bei den Waldfesten, Heimatabenden, Leonhardifahrt, Jahrtag und dem Trachtenball bei den Hirschberglern aus, sowie bei einer gemeinsamen Plattlerprobe mit den Nachbarvereinen im Leonhardstoana Hof, bei der Untergruppen Plattlerprobe in Gmund, zum Weisen bei Hans und Marlies Kienig (Schlemm Oberach) und bei der Hochzeit von Sylvia Hagn (Hausotter).
Auch beim Tag der offenen Tür von der Leitzachmühle waren sie dabei.
Das Theater haben sie zusammen angeschaut und das Johannifeuer hergerichtet.
Die nächste gemeinsame Aktivität ist am Faschingssonntag der Faschingszug in Gmund.
Zum Schluß bedankte sich Sonja Hübner noch bei ihren treuen Musikanten für die Plattlerprobe, Gottfried Winkler sowie Ludwig Hörth.

Top 6 Der Bericht der Jugendvertreter wurde von Ulrike Rohnbogner vorgetragen.
Bei 18 Plattlerproben (3. Mai bis Ende September) trafen sich regelmäßig 47 Kinder im Hof. Heuer konnten sie drei Neuzugänge verzeichnen. 2 Mädel gingen zu den Aktiven. Leider hörten auch 3 Buam und 1 Mädl kurz vor dem Übertritt zu den Aktiven auf.
Anfang Mai rückten sie alle zum Gaujugendnachmittag nach Bad Wiessee aus. Von Rottach fuhren sie mit dem Schiff nach Wiessee.
Weiter waren sie bei den Kreuther Waldfesten, sowie den Heimatabenden aktiv.
Zum erstzen Mal wurde auch bei den Kindern eine gemeinsame Plattlerprobe mit den Hirsvchberglern und Wallberglern, bei diesen veranstaltet, was allen viel Spaß machte, nur leider waren zu wenig Buam dabei.
Am 5. Oktober fand der Jahresabschlußausflug statt. Es wurde zum Falkenhof nach Lenggries gefahren und anschließend nach Bad Tölz zum Bowling. Dort bekamen sie ein großes Lob, da sich alle Kinder so anständig benommen haben.
Von den Hirschberglern wurden sie zum Kindertheater eingeladen, wo sie mit 35 Kindern ausrückten. Da wirklich alles frei war (einschließlich Brotzeit) wurde an die Hirschbergler eine kleine Spende gegeben.
Sepp Sanktjohanser jun. dankte für die tolle Arbeit mit den Kindern Ulrike und Susi Rohnbogner, Martin Schnitzenbaumer, Ludwig und Schorschi Hörth.

Top 7 Es folgte der Kassenbericht, der von Stefanie Strohschneider vorgelesen wurde. Die Kassenprüfer Petra Göbl und Barbara Rieke waren anwesend und sprachen ihr für ihre übersichtliche Kassenführung ihr Lob aus. Der 1. Vorstand dankte ihr und bittet die Versammlung um Entlastung. Diese erfolgte einstimmig per Akklamation.
Sepp Sanktjohanser jun. las kurz den Kassenbericht der Gesellschaft vor.

Top 9 Da unter den Besuchern auch Beni Eisenburg war, wurde seine Ehrung für 50 Jahre Mitgliedschaft noch nachgeholt.
Günther Stanglmayr wurde zum Abschied für 25 Jahre Koch bei msämtlichen Veranstaltungen im Hof gedankt, auch seine Frau Monika, die ihn immer tatkräftig unterstützte. Als Geschenk bekamen sie einen Gutschein für ein Wellnesswochenende in Maurach.
Daraufhin wurde von Judith Winkler gefragt, wer denn ab jetzt die Küche schmeißt. Für den Übergang haben sie jetzt jemanden, aber für fest wäre evtl. der Thamm Jürgen interessiert.
Der Eisenburg Beni gab noch den heurigen Termin für den Kindervolkstanz in Gmund bekannt: 6.9.08. Er bedauerte, daß im vergangenen Jahr die Leonhardstoana keine Zeit hatten, und hofft, sie heuer wieder anzutreffen.

Sepp Sanktjohanser hatte nun, da keine weiteren Wünsche und Anträge vorgetragen wurden noch einige Mitteilungen:
Ein herzliches Dankeschön ging von ihm an die Gärtnerei Nachmann, für die großzügige Spende.
Da heuer das Gaufest von den Hirschberglern ausgerichtet wird und wir dort als Partnerverein eingeladen sind, müssen wir unser Waldfest an unserem geplanten Verschiebetermin am 3.8.08 abhalten.
Der 1. Vorsitzende bat auch um zahlreiches Ausrücken am Gaufest.
Heuer hat auch der Verein sein 100jähriges Bestehen. Dies wird so gefeiert, daß am Kirchweihsamstag eine Art Heimatabend veranstaltet wird, mit ein paar Gruppen, Ansage und Tanz.
Am Kirchweihsonntag wie alljährlich Kirchenzug zur Kirche, Gottesdienst, anschließend Tanz im Hof. Natürlich werden hierfür auch die Fahnenabordnungen der Ortsvereine eingeladen. Pfarrer Seubert gab zu bedenken, daß ab Ende April bis voraussichtlich November unsere Kirche renoviert wird. Sepp Sanktjohanser jun. wird sich deswegen mit Pfarrer Kley in Verbindung setzen.
Ludwig Hörth wird anläßlich des Jubiläums eine Woche vorher eine Bilderausstellung "100 Jahre Leonhardstoana" zeigen.
Zum Schluß war noch die Frage von Klaus Oberwieser, ob denn heuer wieder eine Krippenausstellung im Hof gemacht wird. Da sich dies mit dem Kindertheater überschneidet, wird darüber in der nächsten Ausschußsitzung entschieden. Unser Bürgermeister meinte, es wäre doch schön, wenn die Krippenausstellung auch über die Weihnachtstage stattfinden könnte, da viele Gäste im Ort sind und diese bestimmt auch interessiert wären.
Dann wurde von Sepp Sanktjohanser jun. der offizielle Teil der Sitzung beendet. Nun zeigte Ludwig Hörth noch Dias von 1968,1978,1988 und 1998. Auch er aht ein Jubiläum: 40 Jahre Fotografie.

04.02.2008 Lumpenball mit dem "Bergland light"

23.02.2008 Bierzeichenvertrinken im Bräustüberl ab 20 Uhr.

18.03.2008 Theater Vorverkauf am 19 Uhr "Der verhinderte Kurort"

28.03.2008 29.3., 4./5./6.04. 2008 Theater mit Titel "Zurück zur Natur"

30.04.2008 Ausschußsitzung

Um 20.10 Uhr begrüßte unser Vorstand seine anwesenden Ausschußmitglieder.
Toni Engelhardt und Herr Reininger haben angefragt, ob der Hof am 9. Juli 2008 frei ist, da die Landtagsfarktion der CSU mit ca. 200-220 Personen einen gemütlichen Abend veranstalten möchten. Dies wurde einstimmig genehmigt, da es in die Waldfestzeit fällt und eigentlich keine Veranstaltungen abgehalten werden.
Nach kurzer Diskussion wurde beschlossen, daß das neue Kreuz für den Leonhardstein aus Edelstahl bestehen wird. Die Kosten belaufen sich auf ca. 3700,- €. Es wird aber noch ein zweites Angebot bei Gloggner & Reichhart eingeholt. Aufgestellt wird das Kreuz am 8. Juni 08, Treffpunkt 6.30 Uhr am Leonhardstoanahof.
Am 31. Mai 08 feiert der Gloggner Schorsch seinen 60igsten Geburtstag, lt. Seppi ist der ganze Ausschuß eingeladen.
Martin Schnitzenbaumer berichtete, daß er es nicht in Ordnung fand, daß trotz Rauchverbot am Lumpenball in der Bar geraucht wurde. dies ist lt. Sonja Hübner auch etwas dumm gelaufen und fürs nächste Jahr gilt absolutes Rauchverbot.
8.5.08 erste Kinderplattlerprobe ab 8 Jahre um 18 Uhr im Hof. Diese wird dann wahrscheinlich auf Freitag verschoben.
Eine lange und hitzige Diskussion gab es zwischen unserm Vorstand und Martin Schnitzenbaumer ab welchem Alter die Jugendlichen zu den Aktiven dürfen, wann sie nur aushelfen dürfen und wie lange sie am Abend bleiben können usw.
Außerdem wurde noch angesprochen, daß es in der Kinderplattlerprobe sehr unruhig ist und die drei Betreuer oft überfordert sind und sich nicht durchsetzen können. Leider war Ulrike Rohnbogner wieder nicht anwesend und konnte sich dazu nicht äußern.
Wegen der Spende für den Kindergarten möchte Seppi Sanktjohanser noch abwarten, bis er von Doreen Bätz direkt angesprochen wird, daß auch die anderen Verein bereits gespendet haben.

08.05.2008 1. Kinderplattlerprobe ab 8 Jahre

17./18.05.2008 allgemeiner Ausflug

Abfahrt am Samstag um 8 Uhr in Kreuth Richtung München - Lindauer Autobahn. 9.40. Uhr Rast, Kaffee und Rauchpause in Leckwiesen. 10 Uhr Weiterfahrt nach Buxheim. 11 Uhr bis 12.45 Uhr Führung durch Reichskartause Buxheim, Mittagessen im Seegarten. 14.25 Uhr Abfahrt nach Meckenbeuern durchs Tettnacher Hopfengebiet. 16.30 Uhr zimmerbezug im s Sterne Hotel Löwe. Die Jugend bleibt beim Saunen im Hotel, der Rest fährt nach Weingarten auf einen guten Cappuccino.
Rückfahrt nach Mechenbeuern um 18.30 Uhr. Abendessen un 19.30 Uhr, Suppe, Hirschgulasch mit Nudeln, Blaukraut und Preiselbeer-Birne, Rote Grütze. Sonntag Abfahrt um 10 Uhr nach reichhaltigem Frühstück zum Bodensee Richtung Friedrichshafen - Meersburg. Besichtigung von Meersburg. 13.15 Uhr Weiterfahrt nach Birnbau, 13.45 Uhr Abfahrt nach Lindau zum Kaffee.
16 Uhr gehts Richtung Heimat. Um 19.30 Uhr Abendessen in der "Alten Post" in Holzkirchen. Ankunft in Kreuth um 21.30 Uhr bei Regen.

31.05.2008 60igster Geburtstag Gloggner Schorsch

12.06.2008 Heimatabend

Ansage Hans Kandlinger - Wieser Danzlmusi, Kreuther Saitenquintett, Feierabend Gsang, Kreuther Schulchor, Jugend und Aktive Plattler.

15.06.2008 Das neue Edelstahlkreuz wird auf dem Leonhardstein aufgestellt.


20./21.06.2008 Fußballer Waldfest

11./12.07.2008 Skiclub Waldfest

24.07.2008 Ausschußsitzung

Der Bierpreis wird um 0,50 € auf 5,50 € erhöht.
Hendl gibt es jetzt auch ohne Semmel für 5,- € (da sehr viele Semmeln weggeschmissen werden) mit Semmel 5,50 €.
Kosteloser Buspendelverkehr von 18 Uhr bis 24 Uhr.
Erstmals gibt es Wurstsemmeln in der Bar.
Der Hauptpreis bei den Losen ist ein Alpenrundflug für 2 Personen.
Mitarbeiteressen am 2.10. um 19.30 Uhr beim Tischler (Cafe Bayerwald).
Fürs Gaufest bei den Hirschberglern wurden 100 Festzeichen gekauft.
Der Jahrtag findet doch in der Kirche statt. Da die Renovierung bis dahin abgeschlossen ist.

27.07.2008 Gaufest bei unserem Patenverein d'Hirschbergler.
Aufstellung zum Kirchenzug ab 9 Uhr. Kleiderordnung Frauen im Schalk, Männer und Burschen die Kurze und Joppe, Aktive-Mädl im Tanzmieder.

03.08.2008 Leonhardstoana Waldfest

17.08.2008 offizielle Einweihung des Kreuzes auf dem Leonhardstein durch Herrn Pfarrer Kley und dem evangelischen Pfarrer Herrn Weber.

21.08.2008 Heimatabend
Ansage Beni Eisenburg - Rottacher Musikanten, Rottstraßler aus Mittenwald, Geschwister Stuhlmüller aus Riedering, Mittenwalder Sänger, Wagner Andreas, Jugend und Aktive Plattler.

11.09.2008 Heimatabend
Ansage Hans Kandlinger - Hagrainer Musikanten, Familienmusik Wackersberger, Haushamer Bergwachtgsang, Sogschneider Madl, Jugend und Aktive Plattler.

24.09.2008 Ausschußsitzung
Die Schürzen für die Kinder zum Geschirreinsammeln beim Waldfest kamen gut an, es werden noch ein paar Schürzen für die Aktiven und Erwachsenen angeschafft.
Stefanie Strohschneider muß neue Eintrittszeichen bestellen, wir haben beschlossen wieder aus Stoff, da diese mehr hermachen.
Andrea Sanktjohanser fragte nach, ob für den Glückshafen nicht mehr Geld zur Verfügung stehen könnte, da die Preise sehr schlecht sind. Ulrike Rohnbogner schlug vor, auch bei der Spielbank wegen Werbegeschenken nachzufragen, im nächsten Jahr gibt es noch 500,- € dazu.
Die geplante Bilderschau von Ludwig Hörth zum 100jährigen wurde vom 2. Oktoberwochenende auf das Wochenende vom 31.10./1.11./2.11. verschoben.
Das 100jährige Jubiläum wird am Samstasg den 18.10.08 mit einem Festabend gefeiert. Durch den Abend führen die Rottstraßler, Familiengesang Rehm, Schlierseer Sänger und die Rottacher Musik, Ansage Sepp Grundbacher. Beginn um 19.30 Uhr, Eintritt frei. Der Abend ist für Mitglieder, Ortsvereine und geladene Gäste, Fahnenabordnungen der Ortsvereine, 1. Bürgermeister, Weißachaugesellschaft.
Am Sonntag Aufstellung zum Kirchenzug am Hof um 8.30 Uhr, Gottesdienst, Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal. Zurück zum Hof, Ehrungen, Rede des 1. Vorstands Sepp Sanktjohanser jun., Essen und Tanz. Für ältere Mitglieder und die, die nicht gut zu Fuß sind werden Kutschen organisiert. Die Aktiven sollen einen 100. binden.
Martin Schnitzenbaumer fragt bei der Feuerwehr nach, ob die noch den Rohling haben. Auch die Girlande für die Kirche muß noch gebunden werden.
Außerdem wird ein Gruppenfoto gemacht. Am Samstagabend zahlt jeder selbst, am Sonntag gibt es Wertmarken zu 15,- €, Kinder sind frei.
Weiter berichtete unser Vorstand, daß die Rechnung für das neue Kreuz am Leonhardstein deutlich teurer ist als das Angebot (Angebot 3700,- €, Rechnung 6800,- €). Das Angebot war allerdings für ein Komplettkreuz, da geplant war, das Kreuz mit dem Hubschrauber raufzufliegen. Das jetzige Kreuz besteht aus 3 Teilen. Sepp Sanktjohanser hat einen Preis von 5554,- € vereinbart.
Das Kindertheater findet am 13./14.12. statt.
Leonhardi spielt am Abend Karl Edelmann mit der Altbairischen Blasmusik, Eintritt 7,- €, für die, die sitzen bleiben 3,50 €.
Hauptversammlung mit Neuwahlen am 31.1.09. Stefan Aigner, Thomas Harrer, Bernd Rohnbogner, Gottfried Winkler und Ulrike Rohnbogner wollen aufhören. Thomas Harrer soll sich ein paar Burschen als Nachfolger zum Hüttenwart heranziehen, evtl. Severin Reichhart und Tobias Wimmer. Für Ulrike machen Martina Brunner und Elisabeth Jennerwein als Kinderbetreuer weiter.

02.10.2008 Mitarbeiteressen beim Tischler in Bayerwald um 19.30 Uhr.
Ca. 60 Mitarbeiter genossen das gute Essen. Pfannenkuchensuppe, Rumpsteak mit Kräuterbutter, Röstkartoffeln und Salat oder Bayr. Entenbrust mit Kroketten und Salat oder Salatplatte mit Riesengarnelen. Als Nachspeise gab es Bayrisch Cremé mit Waldfrüchten und Sahne.

09.10.2008 Heimatabend
Ansage Hans Kandlinger - Rottacher Musikanten, Mangfalltaler Stubnmusi, Tölzer Sänger, Leonhardstoana Dirndl, Dreigesang Ossianda, Darchinger, Jugend und Aktive Plattler.

18./19.10.2008 100-jähriges Vereinsjubiläum
Am Samstag fand ein Festabend mit geladenen Gästen statt (Vereinsmitglieder, Ortsvereine, Gauuntergruppe). Beginn 19.30 Uhr. Durch den Abend führte Sepp Grundbacher. zur Unrerhaltung spielten die Rottstraßler, Familiengsang Rehm, Schlierseer Sänger und Rottacher Musik.
Bei wunderschönem Herbstwetter stellten wir uns am Sonntag um 8.30 Uhr zum Kirchenzug auf. Mit dabei waren auch zwei Kutschen (Walch Hartl und Bierschneider Rainer (Handl)) die unsere älteren Mitglieder zur Kirche brachten. Der lange Zug mit ca. 200 Teilnehmern marschierte zur frisch renovierten Kirche. 14 Fahnenabordnungen der Ortsvereine nahmen teil. im Anschluß an den Gottesdienst legt unser Vorstand am Kriegerdenkmal zum Gedenken der Verstorbenen einen Kranz nieder. Bevor es zum Mittagessen ging, machten wir noch ein schönes Foto mit allen Beteiligten. Nach dem Essen hielt unser Vorstand Sepp Sanktjohanser jun. eine schöne Rede über die Geschehnisse der letzten 100 Jahre. Im Anschluß fanden noch Ehrungen statt, danach spielten die Rottacher Musikanten zum Tanz auf.
25 Jahre: Hörth Martin, Hörth Flori, Hörth Barbara, Büchl Marlies, Buchberger Anni, Pichler Friedl, Wiedenmann Traudl, Wiedenmann Elisabeth, Mayr Christine, Frank Kathrin, Sigler Manfred, Sigler Margareta, Sanktjohanser Annelies, Schmid Katharina
40 Jahre: Engewicht Klaus
50 Jahre: Maier Corona, Gruber Siegfried, Reich Hans, Kluy Sepp
60 Jahre: Fischhaber Mucki, Jennerwein Resi, Babl Hans

1./2.11.2008 Bilderausstellung von Ludwig Hörth

20.12.2008 Adventfeier um 19 Uhr beim Göttfried

Die Toten des Jahres 2008:

Jäckl Thomas, Meßner Alfons, Schmid Schorsch (Retzl), Buchberger Anni

Kreuth, den 26.1.2009 Christine Schmid

Tätigkeit des Vereins im Jahr 2009

14.01.2009 Ausschußsitzung

Der Kindergarten- und Grundschulverein möchte gern am 14.02.09 einen Kinderfasching im Hof ausrichten. Sie würden alles selbst dekorieren und anschließend putzen. Getränke und Essen wird auch selbst mitgebracht. Alle waren dafür.
Den diesjährige Lumpenball organisieren heuer die Aktiven. Sie haben einen Fleyer entworfen, den sie verteilen werden. Wir haben uns wieder auf zweierlei Armbänder beim Eintritt geeinigt. Die unter 18jährigen bekommen einen andersfarbigen alls die Volljährigen. Außerdem wird nach Bezahlen des Eintritts ein Stempel auf den Hand gegeben. Unser Vorstand sagte deutlich zum Jennerwein Anian, die Türsteher Wimmer Tobias und Hübner Sebastian dürfen, wenn es voll ist, keinen mehr reinlassen, auch nicht einen guten Freund. Unterschriebene Zettel von den Eltern für nicht Volljährige werden nicht angenommen. Rauchverbot bleibt weiterhin bestehen, auch in der Bar.
Die Hauptversammlung mit Neuwahlen findet am 31.1.09 statt.
Ulrike und Susi Rohnbogner hören auf, dafür machen Martina Brunner und Elisabeth Jennerwein (Point) weiter.
Die beiden Hüttenwarte Thomas Harrer und Stefan Aigner hören ebenfalls auf. Hierfür müssen Nachfolger gefunden werden. Seppi wird beim Buchberger Stefan, Bartl Sepp, Hübner Sebastian und Meyer Jackl nachfragen.
Die Vorplattler machen es wieder unter sich aus.
Unstimmigleiten gab es auch, da Bertl Baudrexl seine Stunden nicht wie alle anderen auch im Hof hinten aufschreibt, sondern bei sich zu Hause. Ab jetzt soll jede seiner Stunden im Hof hinten aufgeschrieben und Seppi kontrolliert nach den jeweiligen Veranstaltungen.
Am 24./25.10.09 findet voraussichtlich der Vereinsausflug zum Törggelen statt. Seppi erkundigte sich auch schon einmal beim Oberwieser Klaus wegen einer Telefonnummer zur Anmeldung für eine Floßfahrt. Diese soll 2010 stattfinden
Am 19.9.09 Tanzmusik.
Am 28.3.09 Bräustüberl
Da wir bald eine neue Speiskarte mit anderen Preisen bekommen, hatten wir vom Wein Gerg verschiedene Weine zur Probe da. Diese wurden auch nach der Sitzung fleißig probiert.

31.01.2009 Hauptversammlung

Top 1 Um 20.15 Uhr begrüßte der 1. Vorstand Sepp Sanktjohanser 81 anwesende Mitglieder zur diesjährigen Hauptversammlung.
Namentlich nannte er den 1. Bgm. Josef Bierschneider, die Ehrenvorstände Sepp Sanktjohanser sen. und Georg Gloggner, die Ehrenmitglieder Ludwig Hörth und Gottfried Winkler sowie Herrn Pfarrer Seubert.

Top 2 Der 1. Vorsitzende bat alle, sich zum Gedenken der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder Anni Buchberger, Thomas Jäckl, Alfons Meßner und Georg Schmid zu erheben.

1. Begrüßung
2. Totenehrung
3. Bericht des 1. Vorsitzenden
4. Bericht aus dem Protokollbuch
5. Berichte des Vorplatters
6. Bericht des Jugendvertreter
7. Kassenbericht und Entlastung des Kassier
8. Kassenbericht der Gesellschaft
9. Neuwahlen
10. Verschiedenes - Wünsche und Anträge

Top 3 Sepp Sanktjohanser berichtete über die Ereignisse des vergangenen Jahr:
Der Lumpenball 2008 mit der Musik "Bergland Light" war mit über 300 Personen wieder gut besucht. Nur das Rauchverbot war nicht überall durchzusertzen. Zu späterer Stunde wurde in der Bar geraucht
Nach Ostern fand wieder das alljährliche Theater statt. Die Vorstellungen waren unterschiedlich besucht. In diesem zusammenhang dankte Sepp Sanktjohanser Hans Kandlinger für seine Mühe beim Theater.
Am 15. Juni wurde von vielen Helfern am Leonhardstein das neue kreuz aufgestellt. Hierfür bedankte sich der 1. Vorsitzende bei allen Mitwirkenden.
Viele Mitglieder sind am 27. Juli bei den Hirschberglern am Gautag ausgerückt
Wegen des Gaufestes wurde unser Waldfest auf 3. August verschoben. Es war ein sehr gemütliches Fest.
Am 17. August war mit Pfarrer Kley und Pfarrer Weber die feierliche Einweihnung des neuen Kreuzes am Leonhardstein.
Im vergangenen Jahr veranstaltenen wir vier Heimatabende,die, obwohl gut besucht, immer ein Draufzahlgeschäft sind, da bei vielen Mitwirkenden die Kosten für deren Getränke und Essen nicht reinzuholen sind. Aber es ist schön, immer einige einheimische Gesichter zu sehen.
Am 18./.19.10. feierten wir unser 100 jähriges Vereinsjubiläum. Am Samstag Abend wurde eine Art Heimat/Tanzabend veranstaltet, bei dem leider nicht all zu viele Besucher da waren. Hingegen am Sonntag wurde fleißig ausgeruckt. Hierfür bedankte sich Sepp Sanktjohanser bei allen Mitwirkenden.
Leonhardi spielte beim Ball Karl Edelmann mit seinen Altbayrischen Blasmusik.
Weihnachten führten ca. 35 Kinder ein Weihnachtstheater auf.

Top 4 Schriftführerin Christine Schmid liest aus dem Protokollbuch vor, wodurch so manche Begebenheit wieder ins Gedächtnis gerufen wurde.

Top 5 Vorplattler Flori Reich berichtet kurz über die Aktivitäten der Aktiven Leonhardstoana im vergangenen Jahr.
Mitt Mai fand die erste Plattlerprobe mit vielen "neuen" Gesichtern statt.
Sie haben mitgewirkt bei vier Heimatabenden, fünf Waldfesten, Dorftunier und -olympiade, Johannifeuer, Vorbereitung und Aufstellung des neuen Kreuzes und Leonhardi.

Top 6 Den Bericht der Jugendvertreter las Ulrike Rohnbogner vor.
Es waren heuer "nur" 36 Kinder, da 11 Jugendliche zu den Aktiven gegangen sind. Von Mitte Mai bis Mitte September hatten sie 18 Plattlerproben.
Mitgewirkt wurde bei drei Heimatabenden und drei Waldfesten. Am 14.6. waren sie beim Gaujugendnachmittag in Gmund dabei. Im September hatten die Kinder und auch die Betreuer ein "Highlight", sie durften beim Musikantenstadel die goldenen Schallplatten überreichen.
Der Ausflug führte im September in die Wörgler Wasserwelten. Dann waren drei Wochen Pause und ab Mitte Oktober begannen die Theaterproben für das Weihnachtsspiel. An dieser Stelle bedankte sich Ulrike bei allen Helfern bei den Plattlerproben und für den Kulissenaufbau.

Top 7 Es folgte der Kassenbericht, der von Stefanie Strohschneider vorgelesen wurde. Die Kassenprüfer Barbara Rieke und Petra Göbl waren anwesend und sprachen ihr für ihre übersichtliche Kassenführung ihr Lob aus. Der 1. Vorstand dankte ihr und bat die Versammlung um Entlastung. Diese erfolgte einstimmig per Akklamation.

Top 8 Sepp Sanktjohanser las den Kassenbericht der Gesellschaft vor.

Top 9 Der 1. Vorsitzende bat die Versammlung um drei Wahlhelfer für die Neuwahlen. Zur Verfügung stellten sich Bgm. Bierschneider, der die Wahl leitete, Georg Gloggner und Thomas Hörth.
Von den 81 Anwesenden waren acht noch nicht wahlberechtigt.
Geheim gewählt wurden 1. und 2. Vorstand, 1 Kassier und 1. Schriftführer.

1. Vorstand: Sanktjohanser Sepp jun.
2. Vorstand: Baudrexl Bertl
1. Kassier: Strohschneider Stefanie
1. Schriftführerin: Schmid Christine
per Akklamation:
2. Kassier: Sanktjohanser Andrea
2. Schriftführer: Bock Monika (Thoma)
1. Fahnenjunker: Bierschneider Rainer
2. Fahnenjunker: Winkler Gottfried jun.
1. Hüttenwart: Mehringer Georg
2. Hüttenwart: Mehringer Martin
1. Vorplattler: Reich Flori
2. Vorplattler: Jennerwein Anian
Dirndlvertretung: Hübner Sonja
Jugendbetreuerin: Jennerwein Elisabeth
Jugendbetreuerin: Brunner Martina
Jugendbetreuer: Schnitzenbaumer Martin
Theaterwart: Kandlinger Hans (Thoma)
Beisitzer: Rohnbogner Bernd
Beisitzer: Gloggner Thomas
Kassenprüfer: Gröbl Petra und Rieke Barbara

Der Bürgermeister gratulierte allen Gewählten und bedankte sich bei seinen Wahlhelfern. Auch im Namen der Gemeinde bedankte er sich bei der Vorstandschaft. Der neuen Vorstandschaft wünschte er eine glückliche Hand.
Der 1. Vorstand bedankte sich im Namen der alten und neuen gewählten Vorstandschaft. Die Ausscheidenden bekamen noch ein Geschenk:
1. Hüttenwart Thomas Harrer - Gutschein vom Schätz
2. Hüttenwart Stefan Aigner - Hemd
Jugendvertreterin Ulrike Rohnbogner - Gutschein Kosmetik
Küche: Uschi Harrer - Gutdschein Kirschner Stubn

Top 10 Barbara Bartl (Feicht) fragte, ob die Putzmädels einen zweiten Schlüssel bekommen könnten.
Sepp Sanktjohanser berichtete, daß im September eine Tanzmusi organisiert wird und bittet um viele Besucher. Günther Stanglmayr bemerkte, daß an dem Termin auch das Königsschießen stattfindet.
Am 2. Adventwochenende will der Verein wieder eine Krippenausstellung organisieren.
Reich Flori hätte gern mehr Mithelfer für Waldfest Auf- und Abbau.

Zum Schluß zeigte uns Ludwig Hörth noch einen Film vom Maibaumaufstellen 1998 und vom Schneeroarennats am 2.3.2003.

14.02.2009 Super netter Kinderfasching im Hof, organisiert vom Kindergarten- und Grundschulverein.

23.02.2009 Lumpenball "Bergland light" nur ca. 250 Eintrittskarten wurden verkauft,

so weinig wie schon lang nicht mehr. Es lag evtl. am starken Schneefall und am Tag zuvor war die Bettelhochzeit.

25.02.2009 Ausschußsitzung
Unser Vorstand hat zusammen mit dem Bgm. an das Landratsamt eine Beantragung für eine Voll-Konzession geschickt. Bisher hatten wir nur eine Teilkonzession, die erlaubt, Feste für Vereinsmitglieder und Heimatabende zu veranstalten, aber keine Hochzeiten von Nicht-Mitgliedern, da wir nicht bei der Berufsgenossenschaft gemeldet sind entsteht evtl. eine Nachzahlung ab 2005 von ca. 300,- bis 400,- € pro Jahr.
Fürs Theater ist soweit alles organisiert, nur ein paar Möbel fehlen noch fürs Bühnenbild, Günther Smolka wird bei der Vivo nachfragen.
Hörth Thomas möchte am 4.4.09 seinen 60igsten Geburtstag im Hof feiern, sie kümmern sich selbst um alles.
Bierzeichenvertrinken im Bräustüberl um 18.30 Uhr.
Für den Brückenbau über die Weißach wurden 1500,- € gespendet.
Es wird ein neuer Gurt zum Tragen der Fahne benötigt. Seppi war schon beim Stecher und hat sich erkundigt. Die Anfertigun dauert ca. 1 Jahr.
Weiter brauchen wir noch einen Ballen Stoff für die Waldfestschürzen, auch für die Schenke, darum kümmert sich Klaus Oberwieser.
Die Oberwieser Buam haben 10 neue Kraxn (500,- €) gemacht. Hierfür werden noch Gurte gebraucht. Die soll der Mayr Thomas aus Matratzengurte machen, auch für die 4 alten Kraxn.
Fürs Waldfest werden wir gemeinsam mit dem Skiclub Becher kaufen. Mit dem Logo vom Skiclub, sowie von uns.
Vom Pfarrer Kley haben wir zwei Urkunden zur Kreuzeinweihung bekommen. Seppi fragte, ob wir eine am Kreuz befestigen sollen. Eine wird im Hof aufgehängt, ans Kreuz keine.
Der Vereinsausflug findet am 24./25.10. statt.
Den diesjährigen Ausschußmitgliederausflug am 3.10. müssen wir organisieren. Verschiedene Vorschläge (Geigenbaumuseum, Gletscherschliff, Stadtrundfahrt in München, Oktoberfest, Führung in Weihenstephan, Flughafenbesichtigung).
Für den Lupenball solten wir uns für 2011 eine andere Musikband suchen.

28.03.2009 Bierzeichenvertrinken um 19 Uhr im Bräustüberl

04.06.2009 Heimatabend

Ansage Beni Eisenburg - Mittenkirchner Musikanten, Rottstraßler von Mittenwald, Duo Hornsteiner/Krinner, Geschwister Stulmüller, Jugend und Aktive Plattler.

07.07.2009 Ausschußsitzung
Zuerst ging es um die Bestellung neuer Vereinszeichen, Seppi kümmert sich darum. 50 Stück werden bestellt.
die geplante Krippenausstellung soll am 1. Adventwochenende stattfinden. Eintritt 1,- € oder wir stellen eine Kasse für Spenden auf.
Die Preise auf den Speiskarten werden im Schnitt um 0,50 € erhöht.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag soll auf 5,- € erhöht werden. Abstimmung bei der Hauptversammlung.
Die Saalmiete beträgt 400,- €.
Leider hat das mit den gemeinsamen Bechern fürs Waldfest nicht geklappt, da der Skiclub wieder das Fertiggemisch nimmt und da schon Becher dabei sind.
Allgemein bleiben die Preise fürs Waldfest gleich, nur in der Limobude wird etwas erhöht. Im Glückshafen ist der Hauptpreis wieder ein Rundflug vom Warngauer Flughafen aus. Wir werden auch bei der Rottacher Eisdiele nachfragen wegen Gutscheine.
In der Zeitung soll mit vermerkt werden, daß auch die neue Brücke in Enterfels genutzt werden kann.
Die neuen Scherpen sollen nicht aus Samt sein.
Das Wegkreuz beim Rettermeier gehört wieder hergerichtet. Bernd Rohnbogner hat sich bereits erkundigt, Christus und Madonna herrichten kostet etwa 790,- € + Mwst. Vorher soll Steffi Wiesmayer-Dufter gefragt werden.
Thomas Gloggner hat den Fahnengurt von den Gmundern dabei. Es soll ein Neuer beim Stecher bestellt werde, schwarz, Vereinszeichen und G.T.E.V. d'Leonhardstoana.
Die Plane für die Waldfestbühne ist beim Stettner zu teuer. Thomas Gloggner fragt beim Moser nach.
Zum Schluß meinte Stefanie und Christine noch, daß das mit dem Putzen von den Aktiven nicht mehr so klappt, da es nicht immer so sauber ist. Seppi sagte, es geht auf gar keinen Fall, daß z.B. Kieweg Marianne die Oberaufsicht übernimmt, er spricht mit den Putzmädels und hätte gerne zweimal im Jahr eine allgemeine Putzaktion für alle.

06.08.2009 Heimatabend
Ansage Martin Köck - Kreuther Klarinettenmusi, Mangfalltaler Stubnmusi, Riederinger Sänger, Mühtaler Dreigsang, Leonhardstoana Dirndl, Aktive Plattler.

19.09.2009 Tanzmusik, Eintritt 7,- €, Ebrachtaler Tanzlmusik, ca. 50 Gäste.

28.09.2009 Ausschußsitzung

Das Mittagessen wird von Akal Hassan vorbereitet. Es gibt herbstliche Salate, Hirschbraten oder Saibling, Topfenknödl und Bayrisch Creme. Beim Jahrtag wird auch Akal auskochen, es gibt Rollbraten mit Knödel und Salat. Lreonhardi werden wir von der Schwaigeralm bekocht, diese kümmern sich auch um Kaffee und Kuchen.
Am 11. Oktober findet unser Ausschußmitglieder Ausflug statt, den wir organisiert haben. Es geht an den Chiemsee zur Fraueninsel, anschließend werden wir noch eine Brauerei besichtigen.
Der Kinderausflug geht nach Schwaz ins Silberbergwerk und ins Planetarium am 4.11.09, Abfahrt 9 uhr am Stachus. Für nächstes Jahr haben wir eine Floßfahrt gebucht, am 13. Juni 10. Rainer Bierschneider fragte an, ob es in Ordnung ist, wenn die Goaßler ihr 40-jähriges Jubiläum wieder beim Waldfest am 25. Juli 10 mit einem Frühschoppen feiern - ist natürlich ok.
Am 15. bis 17. Oktober wird die Wiese zwischen Hof und Schützenhaus begrünt bzw. der ganze Platz vor den Buden etwas geebnet. Die Fa. Klimt bringt ca. 6-7 Kubikmeter Humus, pro Kubik ca. 45,- €.
Seppi wird Schober Wolfi beauftragen, den Hof außen zu streichen sowie den Hausgang.
Die Krippenausstellung findet nicht wie geplant am 1. Advent-Wochenende sondern am 2. statt.
Wir benötigen dringend eine neue ausziehbare Alu-Leiter, diese kostet ca. 400,- bis 550,- €.
Martin Mehringer bemängelte, daß im Lager ein riesen Saustall ist. Unser Vorstand berichtete, daß in letzter Zeit die Haustüre vom Hof ca. 6x nicht zugesperrt war, es ist natürlich relativ schwierig, herauszufinden, wer nicht abgeschlossen hat.
Fußballer-Waldfest: 18./19. Juni 10, Skiclub-Waldfest 2./3.7.2010.

01.10.2009 Heimatabend
Ansage Martin Köck - Wieser Tanzlmusi, Kreuther Saitenquintett, Fokastoa Musi, Feierabend Gsang, Jugend und Aktive Plattler.

11.10.2009 Ausschußmitgliederausflug organisiert von uns:
25 Ausschußmitglieder der Hirschbergler, Wallbergler und Leonhardstoana nahmen teil.
Unser Busfahrer Peter Baumgartner brachte uns zuerst nach Amerang, wo wir das Schloß besichtigten, anschließend Mittagessen. Weiterfahrt zum Chiemsee, mit dem Schiff auf die Fraueninsel zum Kaffee trinken. Am Abend Besichtigung der Privatbrauerei Schönram mit Abendessen im angrenzenden Bräustüberl.

18.10.2009 Leonhardstoana Jahrtag

24./25.10.2009 allgemeiner Ausflug

Am Samstag um 14.05 Uhr stiegen alle 24 Mitglieder in das Busunternehmen Neumüller aus Miesbach in Kreuth ein.
Es ging über die Brennerautobahn bis Oberplanitzing (Kaltern) ins Hotel Andergasser. Ankunft im Hotel um 17.15 Uhr. Zum Törggelen um 19 Uhr gab es eine kleine Speckplatte, Schlutzkrapfen, Gerstensuppe und als Hauptgang Schlachtplatte mit Sauerkraut und Knödl. Zum Schluß bekam noch jeder einen Teller Maroni von der überaus netten und freundlichen Bedienung serviert. Zur Unterhaltung spielten uns zwei lustige Musikanten auf. Am Sonntag nach dem Frühstück um 10.30 Uhr fuhren wir nach Toblach (Pustertal) dort besichtigten wir die Drei-Zinnen-Käserei mit anschließender Käseprobe und Rotwein.
Um ca. 19.30 Uhr kehrten wir bei der "Marie" in Achenwald ein und ließen das Wochenende gemütlich ausklingen.

06.11.2009 Leonhardi,
am Abend spielt der Ferchenseeklang aus Mittenwald, Eintritt 7,- €, für dagebliebene 3,50 €.

04.-06.12.2009 Krippenausstellung im Hof
18 Krippen von orientalisch bis bayrisch wurden ausgestellt. Die Ausstellung konnte sich über viele Besucher freuen. Bei Kaffee, Glühwein und Platzerl klang das 2. Adventwochenende gemütlich aus.
Für die Gmunder Tafel wurden 800,- € gespendet, davon haben die Krippenaussteller 551,- € gesammelt, der Rest kommt von den Leonhardstoana.

17.12.2009 Ausschußsitzung
2010 findet der Faschingszug in Kreuth statt. Wenn der Schnee reicht, bauen wir wieder eine Schneebar, es spietl die Rottacher Blasmusik.
Lumpenball am 15.2.10 wird wieder von den Aktiven organisiert, Barbetrieb erst ab 22 Uhr.
6.2.10 Kinderfasching.
Der neue Schrank für das Leonhardstoana-Kindergwand kommt in die Stubn im 1. Stock.
Bis zum Theater soll der ganze Hof neue Vorhänge bekommen und die dazupassenden Vasen sollen bei Ulrike Leo bestellt werden.
Das Geschirr und Besteck wird auf je 250 Teile aufgestockt.
Neue Regale für die Kühlung müssen gekauft werden und zwar aus Edelstahl (glatter Boden).
Bei der Krippenausstellung wurden 551,- € von den Besuchern gespendet.
17.7.10 Gaujugendnachmittag in Bad Wiessee.
13. Juni 10 Floßfahrt
Theater findet am 9./10. April und am 16.-18. April statt. Generalprobe am 8.4.10.
Heimatabende: 3.6.,24.6., 5.8. und 30.9.10.
Kindertheater 11./12.12.2010
Bierzeichenvertrinken am Samstag, den 6.3.10 um 19 Uhr im Bräustüberl.

22.12.2009 Besprechung mit Steuerberater Herrn Breitschafter.

29.12.2009 Heimatabend

Ansage Beni Eisenburg, Riederinger Sänger, Weinberg Zithermusi, Rottacher Musikanten, Drei-Bacherl Musik, Geschwister Ertl.

Die Toten des Jahres:
Babl Hans, Nagl Anderl, Jennerwein Cäcilie, Rettermeier Leo, Stanglmair Sepp, Reich Hans (Pletscherer), Pichler Ludwig (Jager Wiggerl), Gloggner Sepp (Zahler), Tebbe Jochen.

Kreuth, den 25.1.2010 Christine Schmid

2010 bis 2014

Tätigkeit des Vereins im Jahr 2010

30.01.2010 Hauptversammlung

Top 1
Um 20.15 Uhr begrüßte der 1. Vorstand Sepp Sanktjohanser jun. die Anwesenden 58 Mitglieder zur diesjährigen Hauptversammlung.
Namentlich begrüßte er die Ehrenvorstände Sepp Sanktjohanser sen. und Georg Gloggner, die Ehrenmitglieder Ludwig Hörth und Gottfried Winkler sowie Herrn Pfarrer Seubert.

Top 2 Der 1. Vorsitzende bat alle, sich zum Gedenken der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder Leo Rettermeier, Andreas Nagl, Cilly Jennerwein, Jochen Tebbe, Hans Babl, Sepp Stanglmair, Hans Reich, Ludwig Pichler, Josef Gloggner zu erheben.

Die einzelnen Tagesordnungspunke waren
1. Begrüßung
2. Totenehrung
3. Bericht des 1. Vorsitzenden
4. Bericht aus dem Protokollbuch
5. Bericht des Vorplatters
6. Bericht des Jugendvertreter
7. Kassenbericht und Entlastung des Kassier
8. Kassenbericht der Gesellschaft
9. Verschiedenes - Wünsche und Anträge

Top 3 Sepp Sanktjohanser berichtete über die Ereignisse des vergangenen Jahr:
Der Lumpenball 2009 mit der Musik "Bergland Light" war mit knapp 300 Personen nicht ganz so gut besucht wie die letzten Jahre. Besonders bei den Aktiven Plattlern hat sich der 1. Vorsitzende bedankt, da sie sehr fleißig mitgeholfen haben
Nach Ostern fand wieder das alljährliche Theater statt. Die fünf Vorstellungen waren wieder unterschiedlich besucht.
Im vergangenen Jahr veranstalteten wir vier Heimatabende, die sehr gut besucht waren. Sepp Sanktjohanser jun. dankte den Einheimischen, die immer fleißig in die Heimatabende kommen, besonders ein paar "älteren Damen" , die schon ihren Stammtisch am Heimatabend haben.
Das Waldfest war wieder ein voller Erfolg. Dank an alle Helfer.
Die veranstaltete Tanzmusik war leider mit ac. 50 Gästen sehr schlecht besucht.
Am 18. Oktober feierten wir unseren Vereinsjahrtag. Es wurde wieder fleißig ausgerückt. Hierfür bedankte sich Sepp Sanktjohanser bei allen Mitwirkenden, vorallem den Kindern und den "Hockableiban".
Am 24./25.10. war der Vereinsausflug nach Kaltern zum Törggelen. Bei der Heimfahrt wurde dann noch eine Kaserei besichtigt.
Am Leonhardiabend spielte der Ferchenseeklang. Der Leonhardstoanahof war übervoll.
Am 2. Adventwochenende wurden wieder Kripperl im Hof ausgestellt. Da die Aussteller dies umsonst machten, wurde eine Kasse aufgestellt. Der Erlös kam der Gmunder Tafel zu.
Der 1. Vorsitzende bedankte sich bei den Kripperlbauern und -ausstellern für die vielen schönen und auch großen Krippen, die gezeigt wurden
Der Winterheimatabend nach Weihnachten war mit 170 verkauften Eintrittskarten bis auf den letzten Platz ausverkauft. Allein der Vorverkauf mit 130 Plätzen war schon beachtlich.

Top 4 1. Schriftführerin Christine Schmid liest aus dem Protokollbuch vor, wodurch so manche Begebenheit wieder ins Gedächtnis gerufen wurde.

Top 5 Vorplattler Flori Reich berichtet kurz über die Aktivitäten der Aktiven Leonhardstoana im vergangenen Vereinsjahr. Zuvor bedankte er sich noch bei allen Aktiven.
Am 10.4. fand die erste Plattlerprobe statt.
Sie haben mitgewirkt bei vier Heimatabenden, fünf Waldfesten, Johannifeuer und Leonhardi.
Im September waren sie im Aktivenausflug in einem Hochseilgarten und anschließend beim Ritteressen.

Top 6 Den Bericht der Jugendvertreter hat Martina Brunner vorgetragen, die mit ihrer Kolegin Elisabeth Jennerwein, die im März auf einer Gaujugendleiter-Fortbildung war.
Von Mai bis September hatten die Plattlerproben stattgefunden.
Mitgewirkt wurde bei allen Heimatabenden und drei Waldfesten. Auch die Kleinen durften im Oktober ihre Premiere feiern. Am 20.6. waren sie beim Gaujugendnachmittag bei dem Wallberglern und am 31.07. beim Jugendvolkstanz bei den Gmundern.
Am 18.10. sind viele beim Jahrtag ausgerückt.
Am 4.11. war der Ausflug ins Silberbergwerk nach Schwaz und Planetarium.
Weihnachten durften alle zu den Hirschberglerkindern zum Theater.
Für Fasching ist eine vertauschte Platterprobr (Buam als Mädl und Mädl als Buam) geplant. Die Plattlerproben im neuen Jahr beginnen dann schon im Frühjahr, dafür wird in den Sommerferien paussiert.
Zum Schluß bedankte sich Martina noch bei Martin Schnitzenbaumer der immer in den Plattlerproben Musik spielt bei den Plattlerproben und für den Kulissenaufbau.

Top 7 Es folgte der Kassenbericht, der von Stefanie Strohschneider vorgelesen wurde. Die Kassenprüferin Petra Göbl war anwesend und sprach ihr für ihre übersichtliche Kassenführung ihr Lob aus. Der 1. Vorstand dankte ihr und bat die Versammlung um Entlastung. Diese erfolgte einstimmig per Akklamation.

Top 8 Sepp Sanktjohanser jun. las den Kassenbericht der Gesellschaft vor.

Top 9 Der Vorstand teilte den anwesenden Mitgliedern mit, daß eine Beitragserhöhung von 3,- auf 5,- € geplant ist. Dagegen gab es keine Einwände. Dies ist somit einstimmig beschlossen.
Elisabeth Jennerwein teilte noch mit, sie habe sich in Miesbach beim Schuhhaus Röhrl wegen Haferschuhe erkundigt. Dort gibts die, die unsere Männer tragen. Man soll beim Kauf sagen, daß man von den Leonhardstoana ist, dann bekommt man am Jahresende evtl. rückwirkend noch Prozente für den Kauf.
Sepp Sanktjohanser jun. teilte noch mit, daß heuer als Ausflug eine Floßfahrt am 13.6. stattfindet und hierzu nur eine begrenzte Teilnehmerzahl mitfahren kann.
Im Anschluß zeigte Ludwig Hörth und die Videofreunde noch den Film von der Kreuzaufstellung und vom Jubiläum 2008.

06.02.2010 Kinderfasching im Hof.

14.02.2010 Faschingszug zum Leonhardstoanahof mit Schneebar

15.02.2010 Lumpenball mit dem "Berland light" ca. 300 Besucher.

09./10.04.2010 und 16.-18.04.2010 Theater, das Stück heißt: "Die lachende Wahrheit"
.

22.04.2010 Beginn der Kinderplattlerprobe für alle ab 8 Jahre um 17 Uhr, ab 12 Jahre um 18.30 Uhr.

27.04.2010 Ausschußsitzung

Wir brauchen neue Vereinszeichen ohne Fransen. Seppi Sanktjohanser bestellt 50 Stück, eins kostet 15,70 € und sollen für 20,- € verkauft werden.
Für die Buam brauchen wir wieder Gilets, diese, so wies wir haben wollen gibt es nicht mehr von der Stange und müssen extra genäht werden und kosten pro Stück 70,- €. Wir werden 10 Stück machen lassen, die dann vom Verein verliehen werden. Sollten sie im Herbst nicht mehr zurückgegeben werden, wird von den Betreffenden 70,- € kassiert
Die Aktiven bekommen einen Zuschuß von 30,- €.
Am 13.6. findet unsere Floßfahrt auf der Isar statt. 1 Faß Bier muß von dort abgenommen werden. Brotzeit haben wir selbst dabei. Mittag ist eine Einkehr im Wirtshaus geplant. Die Floßfahrt kostet 2100,- €. Bei der Anmeldung werden 25,- € kassiert.
Lumpenball: Heuer war es wirklich schwierig, die unter 18jährigen rauszubekommen, vorallem weil die Türsteher ja Freunde von den meisten waren. Wir haben beschlossen, 2011 keinen Lumpenball zu machen, evtl. eine maskierte Schlittengaudi.
Bei der Schankanlage hatten wir einen Rohrbruch, Martin, Georg und Bertl schauten sich alles an und kamen überein, daß man dies provisorisch macht und im Sommer dann ein neuer Unterbau gemacht wird.
Der Holzboden in der Waldfestbar ist feucht und grau. Bertl erkundigt sich wegen einem Angebot für einen Industrieboden, wie im Lager, aber rutschfest.
Bei der Brotzeitbude ist die Terrasse kaputt. Bretter sind da, müssen nur gehobelt werden.
Reich Flori ist kein Vorplattler mehr. Neu sind Anian Jennerwein und Jakob Meier.
Dann war noch zu überlegen, was auf den Fahnengurt drauf soll, unser Vorstand ruft beim Stecher an, Kreuther Wappen in Farbe.
2011 wird wieder ein Maubaum aufgestellt. Gerade in der Zeit ist wieder Theater, eine Maimusi wird trotzdem gemacht, muß der Saal halt ausgeräumt werden.

03.06.2010 Heimatabend
Ansage Hansl Brandhofer- Rottacher Musikanten, Duo Krinner-Schandl, Riederinger Geigenmusi, Aktive Plattlerr und Kindergruppe.

13.06.2010 allgemeiner Ausflug
Abfahrt um 7 Uhr am Stachus in Kreuth. Floßfahrt auf der Isar ab Wohlfratshausen bis zur Thalkirchner Floßlände. Mit dem Wetter hatten wir richtig Glück, es war zwar bewölkt, hat aber nicht geregnet. Der gemütliche Ausklang fand im "Goldenen Tal" in Naring statt.

24.06.2010 Heimatabend
Ansage Hans Kandlinger - Kreuther Klarinettenmusi, Kreuther Saitenquintett, Weinberg Zithermusi, Reichersdorfer Sänger, Perlseer Diandl, Jugend und Aktive Plattler.

02./03.07.2010 Ski-Club Waldfest

07.07.2010 Besprechung mit den Budenchefs.

09./10.07.2010 Ausschußsitzung

Die Goaßler haben ihr 40jähriges Jubiläum und wollten vor unserem Waldfest einen Frühschoppen machen. Es wurde vereinbart, daß dieser um 10 Uhr beginnt, das Waldfest wie gehabt um 13 Uhr. Es gibt Weißwürstl und Brezln, ab 11 Uhr macht die Brotzeitbude auf, Kaffee ab 10.30 Uhr, Glückshafen um 12 Uhr. Der Hauptpreis beim Glückshafen ist wieder ein Alpenrundflug.
Im letzten Jahr wurden für die Schenke sieben neue Schaber angefertigt, heuer nocheinmal drei. Nun ist noch ein Reststoff für ca. zwei Stück über, die werden dann im kommenden Jahr genäht.
Für Wurstsalat und Apfelstrudel werden Plastikteller gekauft. 500 Stück flache und 100 Suppenteller.
Auch wurde überlegt, ob es in der Brotzeitbude TegernseerLand Käse geben soll. Da dieser schon im Einkauf so teuer ist, wurde beschlossen, keinen anzubieten.
Die Preise in der Bude bleiben wie im Vorjahr. Grillbude, Hendlbude, Los- und Schießbude bleibt gleich, ebenso der Kuchen. Limo alles auf 2,- €, die Taschenmesser werden für 4,- € verkauft. Die Maß Bier wird für 5,50 € und die halbe Weißbier für 3,- € verkauft. In der Bar werden die Mischgetränke um 0,50 € teurer und kosten dann 4,- €. Bei IKEA werden ca. 200 Gläser und 20 Sitzkissen für den Saal gekauft. Das Mitarbeiteressen findet wieder wie jedes Jahr am 2.10. statt. Diesesmal im Batznhäusl.

17.07.2010 Gaujugendnachmittag in Bad Wiessee.

01.08.2010 Leonhardstoana Waldfest

Im zweiten Anlauf klappte das Waldfest sehr gut, es war relativ warm und nicht zu überlaufen, einfach super!

05.08.2010 Heimatabend
Ansage Köck Martin - Rottacher Musikanten, Hofmoar Harfenduo, Echtler Sängerinnen, Dreiwinkl Gsang, Jugend und Aktive Leonhardstoana.

11.09.2010 Kiem Pauli Singen
Ansage Beni Eisenburg - Rottacher Musikanten, Kreuther Klarinettenmusi, Riederinger Sänger, Lindmeier Dreigesang, Schoatn Musi.

30.09.2010 Heimatabend
Ansage Köck Martin - Wieser Tanzlmusi, Duo Krinner-Hornsteiner, Pointer Sängerinnen, Aktive Plattler, Kinder- und Jugendgruppe

17.10.2010 Jahrtag
Bei regnerischem Wetter marschierte der Kirchenzug mit 11 Miederdirndl und 22 Schalkfrauen und vielen Kindern um 8.45 Uhr zur Kirche.
Nach der Messe Essen und Tanz im Hof. Da der Koch kurzfristig wegen Krankheit absagen mußte, sprang unser Vorstand als "Küchenchef" ein. Er drehte die Knödel, schneidete den Braten auf. Das Essen kam gut und heiß zu den hungrigen Mitgliedern.

11./12.12.2010 Kinder- und Weihnachtstheater

Die Toten des Jahres:

Rüstow Heinz

Kreuth, den 19.1.2011 Christine Schmid

Tätigkeit des Vereins im Jahr 2011

19.01.2011 Ausschußsitzung

2012 stehen wieder Neuwahlen an. Bertl Baudrexl stellt sich nicht mehr als 2. Vorstand zur Verfügung, evtl. als Beisitzer. Seppi Sanktjohanser hat sich schon Gedanken gemacht, wer als Nachfolger in Frage kommen würde. Er dachte dabei an Martin Mehringer, dieser muß zuerst noch mit seiner Frau sprechen und wird uns dann seine Entscheidung mitteilen.
2011 findet am Rosenmontag kein Lumpenball statt. Sollte es mit dem Schnee klappen, möchten wir am Faschingssonntag, den 6.3.11 ein maskiertes Rodeln am Setzberg veranstalten. Am Start soll es eine kleine Brotzeit und Getränke geben. Nach der Schlittenfahrt treffen wir uns dann im Hof. Zur Unterhaltung soll ein "DC" spielen. Weiter gibt es eine "kleine Küche" und Getränke.
Für die Kinder ist wieder eine maskierte Plattlerprobe geplant.
Das Theater findet am 29./30.4. und am 6./7./8.5. statt. Es gibt keinen seperaten Vorverkauf, alles geht übers Kuramt.
1. Mai wird in Kreuth ein Maibaum aufgestellt. Ab 10 Uhr werden ein paar Musikanten zur Unterhaltung spielen, die Bewirtung erfolgt wieder durch den Burschenverein. Unser Vorstand wird Helene in Bayern wegen eines Baumes fragen. Am Abend Maitanz im Hof.
Sepp Bogner möchte jedes Jahr einen Kathreintanz, 25.11., veranstalten. Immer im Wechsel mit den Hirschberglern, Wallberglern und Leonhardstoana. Die Kosten sollen auf alle drei Vereine aufgeteilt werden. Evtl. sogar mit zwei Musikgruppen. Es wird noch eine Besprechung mit allen Beteiligten geben und dann wird sich Seppi entscheiden, ob wir da auch mitmachen.
Die Spülmaschine in der Küche wurde nocheinmal auf Kulanz repariert, es wurde ein Ventil ausgetauscht. Da die Maschine sehr verkalkt ist, wurde uns empfohlen eine Enthärtungsanlage einzubauen, der Preis hierfür 2100,- €. Unser Vorstand möchte noch eine zweite Meinung einholen und nach Alternativen schauen.
Es wurden 100 Jubiläumszeichen für 25 Jahre und 50 Zeichen für 40 Jahre bestellt.
Unser Waldfest wird mit einem Frühschoppen beginnen.
Bierzeichenvertrinken am 2. April um 19 Uhr, allgemeiner Ausflug im Herbst.

29.01.2011 Hauptversammlung

Top 1 53 Mitglieder folgten der schriftlichen Einladung zur diesjährigen Hauptversammlung.
Der 1. Vorstand begrüßte die anwesenden Mitglieder, Herrn Pfarrer Seubert, die Ehrenvorstände Sepp Sanktjohanser sen. und Georg Gloggner, die Ehrenmitglieder Ludwig Hörth und Gottfried Winkler sowie den 1. Bgm. Josef Bierschneider

Top 2 Der 1. Vorsitzende bat alle, sich zum Gedenken der im letzten Jahr verstorbenen Mitglied Heinz Rüstow
Sepp Sanktjohanser jun. las nun die einzelnen Tagesordungspunkte vor

1. Begrüßung
2. Totenehrung
3. Bericht des 1. Vorsitzenden
4. Bericht aus dem Protokollbuch
5. Berichte des Vorplatters
6. Bericht der Jugendvertreter
7. Kassenbericht und Entlastung des Kassier
8. Kassenbericht der Gesellschaft
9. Verschiedenes - Wünsche und Anträge

Top 3 Sepp Sanktjohanser berichtete über die Ereignisse des vergangenen Jahr:
Maskierte KInderplattlerprobe
Faschingszug zum Hof mit Schneebar
Rosenmontag Lumpenball
Nach Ostern fanden fünf Theatervorstellungen statt, die unterschiedlich gut besucht waren. Ein herzlicher Dank galt der Regie Hans Kandlinger.v 13. Juni allgemeiner Ausflug - Floßfahrt auf der Isar.v 1. August Waldfest mit Frühschoppen anläßlich 40ig Jahrfeier der Goaßler mit 10-12 verschiedenen Gruppen. dank an die Goaßler, die auch seh fleißig beim Waldfest Auf- und Abbau geholfen haben
Kiem Pauli Singen zum 50. Todestag (11.9.)
Ein sehr schönes Konzert fand im Herbst vom Bernhard Kohlauf Quartett statt. Das Waren Musiker vom Gärtnerplatz und der Staatsoper.
Es fanden vier Heimatabende statt,die eigentlich gut besucht waren, trotzdem ist jeder Heimatabend ein Minusgeschäft.
Jahrtag 14.10. Dank an die vielen Kinder, Miadadirndl und Schalkfrauen, die bei sehr schlechtem Wetter ausgerückt sind.
6.11. Leonhardiball, der sehr gut besucht war.
13.11 Trachtenball im Hof mit mäßiger Teilnahme der benachbarten Vereine.
11./12.. Dezember Kinderweihnachtstheater

Top 4 Christine Schmid liest aus dem Protokollbuch vor, wodurch so manche Begebenheit wieder ins Gedächtnis gerufen wurde.

Top 5 Anian Jennerwein berichtet als Vorplattler über die Aktivitäten der Aktiven Leonhardstoana.
Sie nahmen am Faschingszug teil, organisierten den Lumpenball, am 30. April gings mit der Plattlerprobe los, sie rückten bei allen Waldfesten, den vier Heimatabenden, Fronleichnam und beim Trachtenball aus, zündeten das Johannifeuer am Leonhardstein an, der Aktivenausflug ging zur Blombergbahn, anschließend ins Maislabyrinth und zum gemütlichen Ausklang ins Kesselhaus. Weiter fuhren sie bei der Leonhardifahrt in Kreuth und Fischhausen mit. Plattelten einie Male im Hofbräuhaus um die Aktivenkasse aufzubessern.
Der Jahresausklang am 12. Dezember fand bei einer Feuerzangenbowle statt.

Top 6 Den Bericht der Jugendvertreter wurde von Martin Schnitzenbaumer vorgetragen.
38 Kinder trafen sich regelmäßig vom 22. April bis Ende September zu den Plattlerproben. Sie traten bei Waldfesten und Heimatabenden auf, sowie bei der Geburtstagsfeier von Herrn und Frau Franzen und nahmen am Gaujugendnachmittag. In Bad Wiessee und am Leonhardstoana-Jahrtag teil. Ab Mitte Oktober begannen die Theaterproben, wenn möglich zweimal wöchentlich. Die drei Stücke wurden am 11./12. Dezember aufgeführt. Martin Schnitzenbaumer bedankte sich bei Elisabeth Jennerwein und Martina Brunner für die gute Zusammenarbeit.

Top 7 Es folgte der Kassenbericht, der von Stefanie Strohschneider vorgelesen wurde. Die Kassenprüfer Barbara Rieke und Petra Göbl waren anwesend und sprachen ihr für ihre übersichtliche Kassenführung ihr Lob aus. Der 1. Vorstand dankte ihr und bat die Versammlung um Entlastung. Diese erfolgte einstimmig per Akklamation.

Top 8 Sepp Sanktjohanser las den Kassenbericht der Gesellschaft vor.

Top 9 Unser Vorstand berichtete, dass es ab sofort wieder Leonhardstoana-Huatabzeichen für 20,- € zu kaufen gibt
Sollte das Wetter mitspielen, findet am Faschingssonntag ein maskiertes Rodeln am Setzberg statt.
Unser Waldfest beginnt ab 2011 immer mit dem Frühschoppen.
Im Dezember 2011 soll bei Interesse wieder eine Krippenausstellung stattfinden.
Anian Jennerwein sprach die Bitte aus, ob nicht vielleich doch beim nächsten Waldfestaufbau mehr Eltern mithelfen könnten. Es kommen zum Arbeiten immer die "Gleichen". Sepp Kieweg sagte, dass es früher nicht anders war. Marianne Hörth regte an, ob man nicht beim Waldfest eine zeitliche Einteilung der Mitarbeiter in den einzelnen Buden einführen kann.
Am 1. Mai wird ein Maibaum aufgestellt, am Abend Maitanz im Hof.

Nachdem keine Wünsche und Anträge mehr anstanden, beendete Sepp Sanktjohanser jun. den offiziellen Teil der Sitzung und Ludwig Hörth zeigte uns einen sehr netten Videofilm von der Floßfahrt 2010 sowie Dias über die schwere Holzarbeit von Anno dazumal.

10.02.2011 Ausschußsitzung

Wir haben eine Einladung vom Trachtenverein Miesbachg e.V. bekommen. Die Fahnenabordnung rückt aus.
Unsere Spülmaschine bekommt in der Küche einen Entkalkungsfilter mit kompletten Anschluß für 759,46 €. Nach ca. 16000 Liter Wasser muß eine Regeneration erfolgen, diese Ampulle kostet 133,- €.
Leonhardstoana Waldfest ist am 24. Juli
Am Faschingssonntag, den 6.3. findet ein maskiertes Rodeln am Setzberg statt. Treffpunkt um 10 Uhr am Parkplatz Batznhäusl, Abmarsch um 11 Uhr, Start ca. 14 Uhr. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Jeder Schlitten/Gefährt soll ein Päckchen im Wert von 10,- € mitbringen. Siegerehrung im Leohnardstoanahof.
Das Bierzeichenvertrinken im Bräustüberl haben wir auf den 9. April um 19 Uhr verschoben.

29./30.4. und 6.-8. Mai 2011 Theater
Das Stück heißt Wechseljahre"

01.05.2011 Ein neuer Maibaum wird aufgestellt, der Baum wurde vom Herzog spendiert.

02.06.2011 Heimatabend

Ansage Balthasar Brandhofer, Mitwirkende. Kreuther Klarinettenmusdi, Seewinkelmusi, Echtler Sängerinnen, Jugend- und Aktive Plattler

06.07.2011 Ausschußsitzung
Alle Preise fürs Waldfest wurden kurz durchgesprochen und bleiben überwiegend bestehen. Nur der Barpfand wird auf 2,- € erhöht. Im letzten Jahr wurden für die Bar 900 Becher ausgeliehen. Das kostet 92,- € bei eigener Abholung und Rücklieferung. Heuer werden 1000 Stück für 340,- € gekauft, ebenso 200 Teller für 1,03 €/Stück.
Nächstes Thema war unsere Heizung, die schon gebraucht gekauft wurde. Der Öltank ist nun ca. 50 Jahre alt und der Kessel 42. Sepp Kluy hat uns ein Angebot über eine neue Heizung ausgearbeitet. Er empfiehlt uns eine Gasanlage. Mit Eigenleistung würde diese auf ca. 10000,- € kommen. Fürs Warmwasser reicht ein 200 Liter Boiler für ca. 900,- €.
Der Vereinsausflug soll am 19./20.11. stattfinden, evtl. Bayr. Wald.
Kinder Ausflug mit Übernachtung auf der Duslau 17./18.9.
Das Mitarbeiteressen findet wieder am 2.10. in der Glashüte statt.
3. Oktober Ausschußmitgliederausflug, organisiert von den Wallberglern.
Sonntag 7.8.2011 90jähriges Gründungsjubiläum der Hirschbachtaler in Lenggries.

23.06.2011 Heimatabend
Ansage - Walter Kohlhauf, Mitwirkende Rottacher Musikanten, Saitenmusi aus Tegernsee, Perlseer Dirndl, Tobias Hagn Ziach, Jugend- und Aktive Plattler.

31.07.2011 Leonhardstoana Waldfest
Es war der Zweite Anlauf und wurde ein super Waldfest. Beim Frühschoppen wurden wir von den Goaßlern unterhalten und ab dem frühen Nachmittag war der Platz gut gefüllt. Das Wetter war relativ gut, nicht zu heiß, aber der Regen blieb aus, was in diesem Jahr eher eine Seltenheit war.

06.08.2011 Ein musikalischer Abend mit dem Bernhard Kohlhauf-Esemble - Die wunderbare Welt Concerta Bavarese -

07.08.2011 waren wir bei den Hirschbergtalern in Lenggries zum 90jährigen Gründungsjubiäum eingeladen. Es rückten 8 aktive Paare, 6 Kinderpaare und 8 Schalkfrauen aus.

01.09.2011 Heimatabend
Ansage Martin Köck, Mitwirkende - Miesbacher Musikanten, Eckbank Zithermusi, Drei-Winkel-Gsang, Schlierseer Sänger, Jugend- und Aktive Plattler.

15.09.2011 Heimatabend
Ansage - Walter Kohlhauf, Mitwirkende - Elbacher Musikanten, Kreuther Saitenquintett, Duo Hornsteiner-Krinner, Sogschneider Madl, Jugend- und Aktive Plattler

02.10.2011 Mitarbeiteressen im Gasthaus Glashütte
Leberspatzlsuppe, Hirschbraten, Schweinsbraten oder Käse spätzle, Nachspeise: Vanilleeis mit Kirschen. Ca. 50 Mitarbeiter sind der Einladung gefolgt.

03.10.2011 Ausschußmitgliederausflug
organisiert von den Wallbergern. Abfahrt um 8 Uhr am Stachus in Kreuth nach Valley ins Orgelmuseum vom Sixtus Lampl mit 2 1/2 stündiger Führung und anschließender Besichtigung der Zollinger Halle, die im Jahr 2001/2002 von Grub zum "Alten Schloß" in Valley transportiert wurde. Weiter ging es um 12.30 Uhr zum Hirzinger nach Söllhuben wo wir zum Mittagessen einkehrten. Von 15 Uhr bis 17 Uhr marschierten wir durch das Niedermoor in Raubling. Wir mußten um 19 Uhr wieder daheim sein, da das Ehepaar Obermüller aus Scherfen Karten für den Barocksaal hatte, blieb uns nichts anderes übrig als im Bräustüberl einzukehren.

06.10.2011 Heimatabend
Ansage Balthasar Brandhofer, Mitwirkende Kreuther Klarinettenmusi, Sogschneidermusi, Sachsenkammer Sängerinnen, Greilinger Sänger, Jugend- und Aktive Plattler.

16.10.2011 Jahrtag
Bei schönem aber sehr kalten Wetter marschierten ca. 70 Mitglieder zur Kirche, die vom Pfarrer Waldschütz abgehalten wurde.
Zum schönen Gestalten des Gottesdienstes sangen die Mittenwalder Sänger. Zurück im Hof gab es ein gutes Mittagessen, im Anschluß fanden dann die Ehrungen langjähriger Mitglieder statt.
Geehrt wurden für
25 Jahre: Breunig Bernd und Ingrid, Hörth Leonhard und Georg, Wieser Markus, Leiner Ludwig und Christl, Buchberger Andreas und Marille, Sanktjohanser Leonhard und Gertraud (Zahler Hardl), Jäger-Booth Antonie, Sennhofer Stefanie, Hagn Helmut.
40 Jahre: Hörth Marianne, Hagn Monika, Schöpfer Korbinian
50 Jahre: Aigner Gertrud, Frisch Seffa

06.11.2011 Leonharditanz
mit dem Ferchenseeklang ca 200 Gäste tanzten bis 1 Uhr, Eintritt 7,- €.

19./20.11.2011 Ausflug
Abfahrt am Samstag Kreuth Stachus um 8 Uhr über Augsburg geht es nach Donauwörth vorbei nach Nördlingen zum Hotel Kaiserhof direkt im Zentrum der Stadt. Am Nachmittag stand eine Stadtführung auf dem Plan. Abendessen fand im gemütlichen Gewölbekeller des Hotels statt. Am Sonntag nach dem Frühstück ging es nach Augsburg, auch dort bekamen wir eine Stadtführung. Gegen 16.30 Uhr gings mit einem Einkehrschwung zum Abendessen Richtung Heimat.

21.12.2011 Weihnachtslesung
Hermann Frerichs liest Geschichten von Hanns Vogl und die "Heilige Nacht" von Ludwig Thoma.

29.12.2011 Heimatabend
Ansage Martin Köck - Mitwirkende Rottacher Musikanten, Bernhard Kohlhauf Quartett, Hornsteiner Zithermusi, lindmair Dreigesang, Waldschmied Sänger
Die Toten des Jahres: Manstein Rosa

Kreuth, den 2.4.2012 Christine Schmid

Tätigkeit des Vereins im Jahr 2012

12.01.2012 Ausschußsitzung

Seppi teilte uns mit, daß unsere Fahne komplett zum Richten gebracht werden muß. ebenfalls werden neue Schärpen angeschafft, zum Schlingen. Außerdem wird ein Schutz zum Transport für die Fahne besorgt.
2013 soll wieder am Rosenmontag der Lumpenball stattfinden. Dann alle 2 Jahre, damit er nicht mit dem Faschingszug zusammen fällt. Evtl. wird mit den Schützen gesprochen, ob sie ihren Ball, den sie auch alle 2 Jahre machen, in dem Jahr dazwischen abhalten können. Einlaß beim Lumpenball ab 18 Jahre.
Bei den Wahlen in der HV am 4.2.12 steht Bertl nicht mehr als 2. Vorstand zur Verfügung. Evtl. Mehringer Martin würde dieses Amt belegen. Somit wird aber ein neuer Hüttenwart gesucht. Matthias Radke macht den 2. Hüttenwart.
Bernhard Kohlhauf möchte im Hof ein Frühjahrssingen organisieren. Er kümmert sich um alles. Bewirtung und Reklame machen wir, vom Eintritt müssen die Musiker bezahlt werden.

04.02.2012 Hauptversammlung

Top 1 Um 20.20 Uhr begrüßte der 1. Vorstand Sepp Sanktjohanser jun die anwesenden 62 Mitglieder zur diesjährigen Hauptversammlung, die Ehrenvorstände Sepp Sanktjohanser sen. und Georg Gloggner, die Ehrenmitglieder Ludwig Hörth und Gottfried Winkler sowie Herrn Pfarrer Seubert.

Top 2 Der 1. Vorsitzende bat alle, sich zum Gedenken des im letzten Jahr verstorbenen Mitgliedes Rosa Mansrein zu erheben. Die einzelnen Tagespunkte wie folgt:

1. Begrüßung
2. Totenehrung
3. Bericht des 1. Vorsitzenden
4. Bericht aus dem Protokollbuch
5. Berichte des Vorplatters
6. Bericht des Jugendvertreter
7. Kassenbericht und Entlastung des Kassier
8. Kassenbericht der Gesellschaft
9. Neuwahlen
10. Verschiedenes - Wünsche und Anträge

Top 3 Sepp Sanktjohanser berichtete über die Ereignisse des vergangenen Jahr:
29.01.11 - Hauptversammlung
19.02.11 - Kinderfasching im Hof
09.04.11 - Bierzeichenvertrinken im Bräustüberl
nach Ostern - 5 Theaterabende
01.05.11 - wurde der Maibaum aufgestellt
Das Waldfest fand erst am Verschiebetermin statt
6 Heimatabende
08.08.11 - Bernhard Kohlhauf Konzert
17./18.09.11 - Kinderausflug auf die Duslau
16.10.11 - Jahrtag
29.10.11 - Feuerwehrball im Hof
06.11.11 - Leonharditanz mit dem Ferchenseeklang
19./20.11.11 - Vereinsausflug nach Nörtlingen
9.-11.12.11 Krippenausstellung im
21.12.11 - Lesung der "Hl.Nacht"

Top 4 1. Schriftführerin Christine Schmid liest aus dem Protokollbuch vor, wodurch so manche Begebenheit wieder ins Gedächtnis gerufen wurde.

Top 5 Vorplattler Jakob Mayer berichtet kurz über die Aktivitäten der Aktiven.
Im Januar wurde beim Wimmerlauf teilgenommen, ab 22.4.11 ging es mit der Plattlerprobe los, sie wirkten bei 5 Heimatabenden und allen Waldfesten mit, halfen beim Waldfest auf- und Abbau, waren bei 2 Hochzeiten, beim Maibaumaufstellen, Fronleichnam, Johannifeuer, Gründungsfest in Lenggries, Jahrtag und Leonhardi dabei. Gemeinsame Plattlerprobe bei den Gmundern und Hirschberglern.
Der Ausflug ging an den Gardasee. Das Vereinsjahr endete am 2.12.11 mit einer Feuerzangenparty.

Top 6 Den Bericht der Jugendvertreter wurde von Elisabeth Jennerwein vorgetragen.
Der Gaujugendnachmittag wurde wegen schlechtem Wetter abgesagt. Sie wirkten bei 5 Heimatabenden und 3 Waldfesten mit. Eine gemeinsame Plattlerprobe mit den Hirschberglern und Wallberglern fand im Hof statt. Ausflug auf die Duslau. Im Advent Kindertheater bei den Hirschberglern.

Top 7 Es folgte der Kassenbericht, der von Stefanie Strohschneider vorgelesen wurde. Die Kassenprüfer Barbara Rieke und Petra Göbl waren anwesend und sprachen ihr für ihre übersichtliche Kassenführung ihr Lob aus. Der 1. Vorstand dankte ihr und bat die Versammlung um Entlastung. Diese erfolgte einstimmig per Akklamation.

Top 8 Sepp Sanktjohanser las den Kassenbericht der Gesellschaft vor.

Top 9 Der 1. Vorsitzende bat die Versammlung um drei Wahlhelfer für die Neuwahlen.
Zur Verfügung stellten sich Thomas Hörth, der die Wahl leitete, Georg Gloggner und Sepp Sanktjohanser. Thomas Hörth bat die Versammlung um Entlastung der alten Vorstandschaft. dies geschah einstimmig per Akklamation.
Geheim gewählt wurden 1. und 2. Vorstand, 1 Kassier und 1. Schriftführer. 59 Wahlberechtigte, 3 unter 18 Jahren

1. Vorstand: Sanktjohanser Sepp jun.
2. Vorstand: Mehringer Martin
1. Kassier: Strohschneider Stefanie
1. Schriftführerin: Schmid Christine
2. Kassier: Sanktjohanser Andrea
2. Schriftführer: Bock Monika (Thoma)
1. Fahnenjunker: Bierschneider Rainer (Handl)
2. Fahnenjunker: Winkler Gottfried jun.
1. Hüttenwart: Mehringer Martin
2. Hüttenwart: Radke Matthias
1. Vorplattler: Hübner Sebastian
2. Vorplattler: Mayer Jakob
Dirndlvertreterin: Rottensteiner Verena
Jugendbetreuerin: Brunner Martina, Bock Monika
Jugendbetreuer: Schnitzenbaumer Martin
Theaterwart: Kandlinger Hans (Thoma)
Beisitzer: Rohnbogner Bernd
Beisitzer: Gloggner Thomas
Beisitzer: Baudrexl Bertl
Kassenprüfer: Gröbl Petra und Rieke Barbara
Der Wahlleiter gratulierte allen Gewählten und bedankte sich bei seinen Wahlhelfern. Die Gewählten nahmen die Wahl an.
Der 1. Vorstand bedankte sich im Namen der alten und neu gewählten Vorstandschaft bei allen Anwesenden, sowie den Wahlhelfern.

Top 10 Von der Versammlung kamen keine Wünsche und Anträge.
Nur der 1. Vorsitzende erzählte, ihm sei zu Ohren gekommen, daß Leonhardi in Kreuth auch eine reine Schnapstrinkerei geworden wäre. Dies wurde aber von keinem Anwesenden bestätigt und auch er selbst ist der Meinung, daß das bei uns in Kreuth nicht aus dem Ruder läuft und ein Kittlschnaps gehört halt dazu.

Im Anschluß zeigte Ludwig Hörth noch einen Film/Bilder vom Faschingszug 2004 und 2010, sowie vom Waldfest 2004.

14./15.04. und 20.-22.04.2012 Theater "A gmahde Wies
"
ein super lustiger 3 Akter von Reinhard Seibold, alle fünf Vorstellungen waren so gut wie ausverkauft.

23.05.2012 Ausschußsitzung
Verena Rottensteiner, neue Dirndlvertreterin brachte zum Einstand eine Speckplatte mit. Außerdem war Flori Hauder von der Käserei Tegernseer Land da und hatte uns einige Käsesorten zur Verkostung mitgebracht. Sowie ein Raclette. Da unser Vorstand wieder angesprochen wurde, da wir der einzige Verein im Tal sind, die keinen Teg. Land Käse am Waldfest verkaufen würden. Geschmacklich hat er keinen wirklich umgehauen und preislich sind wir im EK bei 11,60 €/kg, der Emmentaler den wir immer haben kostet 5,60 €/kg und schmeckt sehr gut. Wir einigten uns darauf, einen Raclette-Stand zwischen Hendl- und Brotzeitbude aufzustellen.
Es werden fürs Waldfest 100 Metallmesser und 500 aus Holz bestellt.
Für den Lumpenball nehmen wir die Musik "Edelstoff", die machen uns einen Sonderpreis für 2400,- € von 20 Uhr bis 2 Uhr. Eintritt 8,- €.
Der Vereinsausflug findet am 6./7. Oktoberstatt.
Im OG braucht es eine neue Elektrik. Diese wird von Martin Mehringer und Christian Bock eingebaut. Material zum Nettopreis lt. Angebot.
Am Pfingstsonntag ist Maiandacht, dort wird trotz fehlender Fahne mit 2 Mann ausgerückt. Ebenfalls am Pfingstmontag bei der 900 Jahrfeier in der Egerner Kirche.

09.06.2012 Gaujugendnachmittag in Gmund.

21.06.2012 Heimatabend
Ansage Balthasar Brandhofer, Mitwirkende - Kreuther Klarinettenmusi, Mittberg Musi, Rottstraßer, Schlierseer Sänger, Jugend- und Aktive Plattler.

11.07.2012 Ausschußsitzung
Die Preise fürs Waldfest wurden durchgesprochen, bis auf Kaffee und Kuchen bleiben alle Preise gleich. Heuer gibt es Käse von der Naturkäserei Tegernseer Land aber auch noch den herkömmlichen Emmentaler.
Einen Pendelbus gibt es nicht mehr, die Funker machen wieder den Parkplatzdienst.

29.07.2012 Waldfest
Wetter sehr durchwachsen, bei Regen angefangen, wollten wieder aufhören, dann kam die Sonne und wir haben weitergemacht.

13.09.2012 Heimatabend
Ansage - Hermann Frerichs, Mitwirkende - Rottacher Musikanten, Riederinger Geigenmusi, Geschwister Stuhlmüller, Bergwachtgsang, Kinder und Aktive Plattler.

22.09.2012 Bernhard Kohlhauf Ensemble spielte Bayerische Serenaden.

02.10.2012 Mitarbeiteressen in der Schwaigeralm

04.10.2012 Heimatabend

Ansage Balthasar Brandhofer, Mitwirkende Raffeemoser Musikanten, Rottstraßler, Schaftlacher Dreigesang, Kinder und Aktive Plattler.

06./07.10.2012 Ausflug
Abfahrt am Samstag um 8.15 Uhr in Kreuth Stachus, in Holzkirchen auf die Autobahn gings weiter Richtung Nürnberg - Hallertau - Altmühltal bis nach Prichsenstadt zum Mittagessen im "Grünen Baum". Anschließend Stadtführung mit dem Nachwächter Zapf. Dann ging es weiter zum Quartier nach Sulzbach zum "Goldenen Adler". Ab 18 Uhr war ein tisch in der Eschendorfer Festhalle zum Weinfest für uns reserviert. Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir zur Anlegestelle de "MS Undine" , jungfräulicher Seegeist, um auf der Volkacher-Main-Schleife 14 km die Landschaft bei einem kleinen Mittagessen zu genießen. Am Nachmittag bummelten wir noch über einen Markt und fuhren dann zum Abendessen nach Putzbrunn zum "Alten Wirt". Bei riesigen Portionen und einer äußerst unfreundlichen Bedienung liesen wir den Abend ausklingen und kamen um 21.45 Uhr in Kreuth wieder an.

21.10.2012 Jahrtag
Bei wunderschönem Herbstwetter marschierten wir mit seh vielen Mitgliedern zur Kirche, die von Herrn Pfarrer Waldschütz gehalten wurde. Wieder im Hof zurück wurden nach dem Mittagessen unserre langjährigen Mitglieder geehrt.
25 Jahre: Aigner Georg, Stefan und Markus, Reitmeier Rudi, Sanktjohanser Andrea, Nagl Lydia, Baumgartner Georg
40 Jahre: Sollacher Sepp, Bermanseder Maria, Bierschneider Sepp, Erlacher Simon, Echtler Franz, Zwerger Marianne, Kluy Margot, Peschl Sophie (Mühlauer)
50 Jahre: Stindl Walter, Göttfried Klaus, Knorn Gerhard, Vögele Karl
60 Jahre: Stich Sepp

09.12.2012 Ausschußsitzung
Hans Kiening möchte sich unseren Truhenwagen für die Landwirtschaftsausstellung in Berlin (15.-18.1.2013) ausleihen. Der Wagen kommt in einen LKW und wird nach Berlin gefahren und nur für die Vorführung in einer überdachten Halle aus dem LKW geholt. Da Hans Kiening die Truhe komplett versichert, wuede einstimmig beschlossen, sie auszuleihen. Jackä soll den Truhenwagen vorher noch einmal anschauen.
Es wird ein gebrauchter Konvectomat für 1600,- € angeschafft.
Ein neuer Lagerschuppen, gemeinsam mit Skiclub und Fußballer wird geplant. Er soll hinter der Waldfestbühne stehen. Dort sollen 10-12 Damen WC und evtl ein Behinderten WC zur öffentlichen Nutzung untergebracht werden. Weißachaugesellschaft muß noch abstimmen. Baubeginn wäre nach dem letzten Waldfest, die Planung übernimmt Andi Erlacher.
Der allgemeine Ausflug findet am 22./23.9.13 nach Krems statt.
Am Ende der Sitzung teilte der Jugendleiter und Musikant Martin Schnitzenbaumer mit, daß er als Jugendleiter aufhört. Dies wurde mit großem Unverständnis aufgenommen. Seppi war sehr verärgert, da er vor den Neuwahlen jeden gefragt hatte, ob er noch einmal eine Periode macht und diese sollte man dann auch durchziehen.

21.12.2012 Weihnachtslesung
Vorleser Hermann Frerichs aus Bayrischzell, er liest vorweihnachtliche Geschichten sowie die Geschichte von W.L. Steinberger: Wie sich Michael Kislinger Schuster und Bergführer zu Einöd die Heilige Nacht vorstellt.

Die Toten des Jahres:
Schiller Hans, Frank Johanna, Mehnert Franz, Engewicht Klaus

Kreuth den 23.1.2013 Christine Schmid

Tätigkeit des Vereins im Jahr 2013
26.01.2013 – Hauptversammlung

Top 1 55 Mitglieder folgten der schriftlichen Einladung zur diesjährigen Hauptversammlung.
Der 1. Vorstand, Sepp Sanktjohanser jun., begrüßte die anwesenden Mitglieder, Herrn Pfarrer Seubert, die Ehrenmitglieder Ludwig Hörth und Gottfried Winkler, die Ehrenvorstände Georg Gloggner und Sepp Sanktjohanser sen., sowie den 1. Bürgermeister Josef Bierschneider.

Top 2 Der 1. Vorsitzende bat alle, sich zum Gedenken der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder Schiller Hans, Frank Johanna, Mehnert Franz und Engewicht Klaus zu erheben.
Sepp Sanktjohanser jun. las nun die einzelnen Tagesordnungspunkte, wie sie bereits in der Einladung aufgeführt waren vor:

1.) Begrüßung
2.) Totenehrung
3.) Bericht des 1. Vorsitzenden
4.) Bericht aus dem Protokollbuch
5.) Bericht des Vorplattlers
6.) Bericht der Jugendvertreter
7.) Kassenbericht und Entlastung des Kassiers
8.) Kassenbericht der Gesellschaft
9.) Verschiedenes – Wünsche und Anträge
Top 3 Sepp Sanktjohanser jun. Berichtet über die Ereignisse im vergangenem Jahr:
Das Theatersück „A gmahde Wiesn“ wurde bei vollem Saal fünfmal aufgeführt.
Es fanden vier Heimatabende statt.
09.06.2012 – Kinder rücken beim Gaujugendnachmittag in Gmund aus
29.07.2012 – Leonhardstoana Waldfest
22.09.2012 – Bernhard Kohlhauf Konzert
06./07.10.2012 – allgemeiner Vereinsausflug nach Prichsenstadt
21.10.2012 – Leonhardstoana Jahrtag
Feuerwehrball – sehr geringe Beteiligung
06.11.2012 – Leonharditanz
08./09.12.2012 – Kinder Weihnachtstheater
21.12.2012 – Weihnachtslesung, Vorleser Hermann Frerichs

Top 4 Christine Schmid liest aus dem Protokollbuch vor, wodurch so manche Begebenheit wieder ins Gedächtnis gerufen wurde.

Top 5 Sebastian Hübner berichtete als Vorplattler über die Aktivitäten der Aktiven Leonhardstoana:
Sie nahmen beim Hans Wimmer Gedächtnislauf teil, bei der maskierten Plattlerprobe der Kinder, rückten bei allen Waldfesten, den vier Heimatabenden, Fronleichnam und beim Trachtenball und beim Almbauerntag aus, zündeten das Johannifeuer am Leonhardstein an, der Aktivenausflug ging nach Pullman City,. Weiter fuhren sie bei der Leonhardifahrt in Kreuth und Fischhausen mit. Plattelten auf der Hochzeit von Susanne Büchl in Lenggries.
Der Jahresausklang am 30. November fand bei einer Feuerzangenbowle statt.

Top 6 Der Bericht der Jugendvertreter wurde von Martina Brunner vorgetragen:
38 Kinder trafen sich regelmäßig von Anfang Mai bis Ende September zu den Plattlerproben. Sie traten bei allen Waldfesten und Heimatabenden auf, sowie bei der Geburtstagsfeier von Herrn Albrecht, Plattelten zweimal in der Hanns-Seidel-Stiftung und nahmen am Gaujugendnachmittag in Gmund und am Leonhardstoana-Jahrtag teil. Ab Mitte Oktober begannen die Theaterproben, wenn möglich, zweimal wöchentlich. Die drei Stücke wurden am 08./09. Dezember aufgeführt.
Am 4.11.2012 schauten sie sich im Ludwig-Thoma-Saal in Tegernsee „Romeo und Julia – reloaded“ an.

Top 7 Es folgte der Kassenbericht, der von Stefanie Strohschneider vorgelesen wurde. Die Kassenprüfer Barbara Riecke und Petra Göbl waren anwesend und sprachen ihr für ihre übersichtliche und ordentliche Kassenführung ihr Lob aus. Der 1. Vorsitzende dankte ihr und bat die Versammlung um Entlastung. Diese erfolgte einstimmig per Akklamation.

Top 8 Sepp Sanktjohanser jun. las kurz den Kassenbericht der Gesellschaft vor, diese ist für jeden einsehbar.

Top 9 Unser Vorstand Sepp Sanktjohanser jun. verabschiedete Martin Schnitzenbaumer, der nach 10 Jahren als Jugendbetreuer aufhöhrt. Er bekam einen Gutschein von Martin Wieser überreicht.
Vorankündigung: Allgemeiner Ausflug nach Krems am 21./22. September 2013 zum Winzer „Lesehof Tegernsee“.
Der 1. Bgm. Josef Bierschneider bedankte sich im Namen der Gemeinde Kreuth für die geleistete Arbeit im vergangenem Vereinsjahr, für die Vermittlung der Heimat- und Brauchtumspflege an Jugendliche und hofft, dass der Verein weiterhin das gesellschaftliche Leben bereichtert.
Nachdem keine Wünsche und Anträge mehr anstanden, beendete Sepp Sanktjohanser jun. den offiziellen Teil der Sitzung.

Ludwig Hörth zeigte uns nette Dias und einen Videofilm vom Waldfest 2012

03.02.2013 Sanktjohanser Sepp jun., Rohnbogner Bernd, Strohschneider Stefanie, Mehringer Martin und Schmid Christine besprachen die Einnahmen der Gesellschaft und wo man evtl. noch was einsparen kann.
Bei den Heimatabenden soll evtl. die Gemeinde die Getränke und das Essen von den Sängern und Musikanten übernehmen.
Umsatzpacht 25 % zu hoch ? Geburtstagsglückwünsche zum 60., 70., 80., 85., 90. und 95. Da für das Jahr 2011 und 2012 noch keine Pacht überwiesen wurde ist zu überlegen, ob diese nicht ¼ jährlich bezahlt werden soll und gleich von jeder Veranstaltung die 25 % beiseite getan werden. Am Aschermittwoch haben wir eine Besprechung beim Steuerberater Erhard.

05.02.2013 Ausschußsitzung
Für den Ausschank beim Lumpenball wurden Simon und Christoph Oberwieser, Jackä, Bertl und Seppi eingeteilt, für die Bar ist Chrisnine Bartl und Julie Meyer zuständig, die Preise pro Getränk 5,-- € plus 2,-- € Pfand.
Für die Musik in der Bar wird Frank Huber gefragt. Die Ü-18-Regelung wird strengsten eingehalten, auch wenn jemand um Mitternacht 18. Wird, darf nicht vorher rein. Auch minderjährige mit Eltern haben keinen Zutritt.
Nach dem Lumpenball wird ein gemeinsamer Frühjahrsputz durchgezogen und zwar am 16.03.2013. Beim Lumpenball wurden 110 Eintrittskarten verkauft.

25.03.2013 Ausschußsitzung:
Beginn der Sitzung um 20.05 Uhr,
als erstes wurde ein Termin für`s Bierzeichenvertrinken im Bräustüberl ausgemacht, am 27.4.2013 um 19.00 Uhr.
Dann war die Frage, ob der Lumpenball doch wieder jedes Jahr stattfinden soll, da wir eine gute Musikgruppe (Edelstoff) haben und diese auch 2014 Zeit hat wird der Lumpenball wieder stattfinden.
Der nächste Punkt betraf die Finanzen, wir kommen mit 400,-- € Saalmiete nicht mehr hin. Ab 2014 beträgt die Saalmiete 450,-- € plus Tischwäschenreinigung, plus Spülerstunden, plus Putzstunden.
Mitglieder und Vereine zahlen nur das Putzen.
Desweiteren wird Seppi immer wieder von größeren Hotels gefragt, ob diese ihre Außerhausprogramme im Hof abhalten können. Es wurde beschlossen, dass ein Schriftsatz aufgesetzt wird, in dem genau beschrieben ist wann ein „Nicht-Kreuther-Wirt“ auskochen darf. Auf jeden Fall nicht bei Hochzeiten, Geburtstagen ect. Auch soll ein Mindestumsatz getätigt werden, ansonsten wird die Rechnung dementsprechend hinaufgesetzt.
Am 8. April findet in Rottach-Egern ein Zusammenkommen aller Waldfestvereine rund um den See statt. Dort geht es um eine einheitliche Regelung, wann ein Waldfest zu Ende sein muss, für uns ist 2.00 Uhr o.k.

16.05.2013 Heimatabend
Ansage: Balthasar Brandhofer, Mitwirkende: Elbacher Musikanten, Leitzachtaler Saitenmusi, Pointer Dreigsang, Jugend- und aktive Plattler

13.06.2013 Heimatabend
Ansage: Balthasar Brandhofer, Mitwirkende: Rottacher Musikanten, Familienmusik Wackersberger, Feierabendgsang, Jugend- und aktive Plattler

28.07.2013 Leonhardstoana Waldfest:
Am heißesten Tag des Jahres bei ca. 36 Grad kamen trotzdem ca. 3.200 Gäste zu unserem Waldfest, es war richtig schön.

29.08.2013 Heimatabend
Ansage: Sepp Grundbacher, Mitwirkende: Raffemoser Musikanten, Schlemm Hardl Musi, Haushamer Bergwachtg´sang, Perlseer Dirndl, Kinder und aktive Plattler

12.09.2013 Heimatabend
Ansage: Hermann Frerichs, Mitwirkende: Kreuther Klarinettenmusi, Kreuther Saitenquintett, Riederinger Sänger, Echtler Sängerinnen, Kinder und aktive Plattler

21./22.09.2013 Ausflug nach Krems:
Abfahrt am Samstag um 8.08 Uhr am Stachus in Kreuth. In Irschenberg auf die Autobahn ging es Richtung Salzburg – Salzkammergut, Weißwurstpause am Mondsee, weiter Richtung Linz – Wels – Melk von der Autobahn runter an der Donau entlang bis Krems. Mittagessen mit Buffet im Salzstadl. Nach der Zimmerverteilung im Kolping Studentenwohnheim marschierten wir zum Urban Stagard, wo wir zuerst den Weinkeller und dann den Weingarten anschauten. Im Heurigen „Beim Schweden“ fand der Abend mit einer guten Brotzeit und viel Wein einen schönen Ausklang.
Am Sonntag nach dem Frühstück war um 10.00 Uhr Abfahrt nach Maria Taferl, wo wie ca. 45 Minuten Aufenthalt hatten. Eine kleine Mittagspause machten wir am Rasthof Landzeit am Voralpenkreuz. Zum Abendessen gings nach Riedering zum Hirzinger. Um 21.30 Uhr waren wir nach einer langen Busfahrt wieder zurück in Kreuth.

02.10.2013 Mitarbeiteressen ab 19.30 Uhr beim Göttfried sehr große Beteiligung

03.10.2013 Ausschußmitglieder-Ausflug
:
Organisiert von den Hirschberglern fuhren 28 Ausschußmitglieder der 3 Vereine um 8.00 Uhr am Stachus in Kreuth nach Bad Reichenhall. Wir haben die „alte Saline“ Salzmuseum besichtigt. Mittabessen gabs beim Listwirt. Am Nachmittag fuhren wir noch nach Wasserburg dort machen wir eine historischen Stadt- und Kirchenführung. Abendessen beim Kramerwirt in Irschenberg.

10.10.2013 Heimatabend
Ansage: Hans Kandlinger – Mitwirkende: Wieser Danzlmusi, Harfenduo Saitenwind, Dreigsang Ossiander/Darchinger, Duo Hornsteiner/Kriner, Schuhplattergruppen der Leonhardstoana

20.10.2013 Jahrtag:
Bei schönen Wetter marschierten zahlreiche Mitglieder zur Kirche. Nach der Messe ging es zurück zum Hof wo wir bei einem guten Essen und Tanz einen schönen Nachmittag verbrachten.
Geehrt wurden:
Ehrungen:
25 Jahre: Räß Christian, Kluy Christian, Mehringer Maria, Mehringer Martin, Hagn Flori, Willibald Hannerl, Schiller Kathi, Spiegler Erika, Jäckl Christian, Schmid Stefan, Schnitzenbaumer Martin, Kandlinger Karl, Bock Monika, Edbauer Irmi, Wiesmayer Rudi, Eham Alex Retermeier Angela, Lesch Mathias
40 Jahre: Hörth Angelika
50 Jahre: Winkler Konrad, Frank Friedl, Frank Hannes, Willibald Friedl, Erlacher Hans, 60 Jahre: Winkler Sepp, Buchner Lisl

06.11.2013 Leonharditanz im Hof.
Zum Tanz spielte die Ebrachtaler Danzlusi für ca. 100 Gäste auf.

07.11.2013 Ausschußsitzung:
Grund der Zusammenkunft ist die neu geplante Lagerhalle, die der Verein gemeinsam mit dem Skiclub und den Fußballern bauen möchte. Um uns das rechtliche bzw. finanzielle zu erklären, war unser Steuerberater Hans Erhard mit dabei. Dieser verdeutlichte uns, wie es sich von Seiten der Fußballer vorgestellt wird:
Es wird eine GbR mit den drei Vereinen gebildet, bei dem alle drei gleichberechtigt sind. Diese GbR ist Vertragspartner gegenüber der Weißachauges.(Grundstückseigentümer). Lt. Architekt sind ca. 80.000,00 € für den Hüttenbau (nur Material?!) veranschlagt. Somit soll jeder Verein 10.000,00 € Einlage bringen, und über die restl. 50.000,00 € wird ein Darlehen aufgenommen (bei 3% wäre das in 14 Jahren abgezahlt). Jeder Verein bringt dann eine Jahresmiete von ca. 1.500,00 € ein. Es sollte auch ein Konto mit Rücklagen für evtl. Reparaturen angelegt werden. Lt. Berndi wird auch die Gemeinde auf bestimmte Zeit einen festen Jahresbetrag zuschießen. Es kann sich auch jeder Verein überlegen, ob er seinen Anteil nicht gleich ganz einbringen will, ohne Darlehen.
Unser Verein wird es voraussichtlich so machen. Lt. Erhard wäre dies eine saubere Sache, nur das Problem bei einer GbR ist, dass die Mehrheit anschafft. Es muss also im Vorfeld ein stichfester Vertrag zwischen den 3 Vereinen gemacht werden. Erhard machte den Vorschlag, dass jeder ca. 3 Punkte einbringt, die er im Vertrag haben will. Man kann auch vereinbaren, dass bei wichtigen Entscheidungen ein einstimmiger Beschluss gefaßt werden muss. Auf jeden Fall muss alles geregelt sein, da evtl. bei Vorstandschaftswechsel oder sonstigen Unstimmigkeiten Probleme auftreten können. Auch wer was macht, welche Arbeiten an Firmen vergeben werden, wer den Hüttenwart macht, wie viel Arbeitsstunden jeder Verein einbringt. Es kommen in die Halle auch WC (überwiegend Damen 8-12) und ein Behinderten WC. Es wird aber nicht öffentlich genutzt, nur an den 5 Waldfestterminen und evtl. am Christkindlmarkt. Ausdrücklich vermerkte Seppi, dass die Halle weder für Partys, noch für Mitarbeiteressen usw. verwendet werden darf. Geplanter Baubeginn wäre nach den Waldfesten 2014.
Desweiteren ging es nochmal um die Saalmiete. Da wir mit den bisherigen 450,00 € immer noch nicht hinkommen wird ab 2014 auf 500,00 € erhöht. Plus die bisherigen Nebenkosten.

28.12.2013 – Heimatabend:
Ansage: Schönauer Hans, Mitwirkende: Rottacher Musikanten, Kreuther Saitenquintett, Geschwister Ertl, Geschwister Schabmaier

Die Toten des Jahres:
Fischbacher Josef, Rettermeier Lilly, Spiegler Erika

Tätigkeit des Vereins im Jahr 2014

Protokoll zur Ausschusssitzung am 02.06.2014
um 20.00 Uhr im Leonhardstoanahof
Anwesend: Sanktjohanser Seppi und Andrea, Maier Jakob, Hübner Sebastian Baudrexl Bertl, Strohschneider Stefanie, Kandlinger Hans, Bierschneider Rainer, Gloggner Thomas, Brunner Martina, Mehringer Martin, Rohnbogner Bernd, Bock Monika, Schmid Christine
Nicht anwesend: Rathke Matthias, Rottensteiner Verena
Vor der Ausschusssitzung wurden wir von Ludwig Hörth fotografiert für unsere neue Internetseite.
Um 20.15 Uhr haben wir mit der Ausschusssitzung begonnen:
2015 stehen wieder Neuwahlen an, nicht mehr zur Verfügung stellt sich Rohnbogner Bernd und Kandlinger Hans (Vorschlag: Hagn Annelies und Jennerwein Thomas). Auch die beiden Vorplattler denken ans aufhören und haben den Fischl Flori vorgeschlagen. Dies wurde vom Vorstand nicht akzeptiert, da Flori noch etwas jung ist, er kann die nächste Periode als zweiter Vorplattler fungieren, aber Sebastian müsse noch drei Jahre das Amt des 1. Vorplattlers übernehmen, Jakä könnte dann 1. Hüttenwart werden. Hierüber müsse allerdings nochmals diskutiert werden.
Weiter suchen wir noch einen Koch, Schankkellner und Küchenhilfen.
Da unser Weißbier aus der Zapfsäule (30 oder 50 Liter Fass) nicht mehr schmeckt, da zur Zeit relativ wenig Weißbier getrunken wird, werden wir wieder auf Flaschenbier umsteigen. Herr Poschenrieder von der Brauerei Hopf wird, falls vorhanden, die Fässer wieder zurücknehmen und in Flaschen umtauschen. Außerdem sollen die Leitungen einmal jährlich von einer Fachfirma gereinigt werden.
Allgemeiner Ausflug: 22./23. November 2014
Bierzeichenvertrinken: 27. September um 19.00 Uhr in der Schlossbrennerei.
Lumpenball 16.02.2015: einen Versuch starten wir noch, sollten wieder nur ca. 100 Eintrittskarten verkauft werden wird es keinen Lumpenball mehr geben.
Maskierte ehemaligen Plattlerprobe mit allen Vereinen um den See am 31.01.2015. Motto: Er als Sie, Sie als Er.
Hauptversammlung 24.01.2015
Am Kinderfasching ist der Verstärker kaputt gegangen. Seppi holte ein Angebot von der Fa. Leobner ein. Der Preis für Lautsprechen (ca. 15 Stück), Verstärker, Mikrofon und Einbau kostet 6.244,-- €. Wir haben beschlossen, zuerst im Altbau ca. 5 neue Lautsprechen anzubringen, den Verstärker und das Mikro. Der Rest wird in ca. 2 Jahren eingebaut.
Waldfestaufbau: 14.06.2014 ab 8.00 Uhr.
Andrea ärgerte sich, zu recht darüber, dass einige Mütter die ausgeliehenen Spenzer selber ändern und kreuz und quer Nähte setzen. Dies soll doch nur von einer Schneiderin geändert werden.
Nach dem Jahrtag sollen alle ausgeliehenen Kleidungsstücke (Spenzer, Rock, Schurz, Hut, Gilett) gereinigt zurückgegeben werden, egal ob sie nächstes Jahr noch passen oder nicht. Bei Rückgabe wird ein Zettel hingeheftet, damit das jeweilige Kind die Sachen im nächsten Jahr wieder bekommt. Joppen bleiben im Hof im Schrank und werden nur für den Jahrtag oder den Gaujugendnachmittag ausgegeben. Andrea soll bei der Rück- und Ausgabe anwesend sein.
Ende der Sitzung 22.15 Uhr

Wir trauern um unsern Ehrenvorstand Sanktjohanser Josef sen.
Der Bäcker Sepp verstarb völlig überraschend in der Christnacht 2014 im Alter von 68 Jahren.
Er war seit 1964 aktives Mitglied beim Verein und von 1968 bis 1997 1. Vorstand.
Für seinen leidenschaftlichen Einsatz für d'Leonhardstoana, den Bau des Leonhardstoanahof der nur durch seinen jahrelangen unermüdlichen Einsatz möglich wurde, bedankte sich der Verein im Jahr 2000 mit der Ernennung zum Ehrenvorstand.
Wir gedenken Seiner in Dankbarkeit

Traueransprache zur Beerdigung von Sepp Sanktjohanser, gehalten vom Bürgermeister Bierschneider
Wir alle sind heute gekommen, um Abschied zu nehmen von Herrn Josef Sanktjohanser, dem Bäcker Sepp, der viel zu früh und für uns alle so plötzlich und unerwartet verstorben ist. Der Sepp war in unserer Gemeinde in vielfältigster Weise engagiert und deshalb möchte ich im Namen der Gemeinde Kreuth, aber auch im Namen der Kreuther Ortsvereine sowie der Freien Wähler Gemeinschaft Kreuth seine Verdienste würdigen und ihm unseren letzten Dank aussprechen.
Wir Kreutherer haben den Sepp zunächst als Unternehmer, als unseren Bäcker geschätzt, der dafür gesorgt hat, dass wir täglich unser Brot hatten. Heutzutage ist es für kleine Gemeinden wie Kreuth ein großes Glück, noch einen eigenen Bäcker vor Ort zu haben. Der Sepp war immer großzügig. Wenn die Vereine eine Veranstaltung hatten, hat oft Brotzeiten spendiert oder Sachpreise gespendet und so seine Wertschätzung für die Vereine zum Ausdruck gebracht. Sepp Sanktjohanser war auch in der Gemeindepolitik aktiv. Von 1978 bis 1996 war er für die Freie Wählergemeinschaft Kreuth Mitglied des Gemeinderates und hat in dieser Zeit seinen Sachverstand zur Lösung der gemeindlichen Probleme eingebracht. Der Sepp war ein streitbarer Mensch, der immer lösungsorientiert war und sich stets dem Gemeinwohl verpflichtet sah. Besonders eingesetzt hat er sich im Gemeinderat aber auch als Mitglied der Weißachaugemeinschaft für die Belange der Kreuther Vereine. Von 1990 bis 1996 war der Sepp Zweiter Bürgermeister unserer Gemeinde. Durch den schweren Unfall das damaligen Ersten Bürgermeisters Sepp Hatzl im Jahr 1993 musste Sepp Sanktjohanser von heute auf morgen die Gemeindegeschicke 9 Monate lang leiten. Er hat diese enorme Zusatzbelastung hervorragend gemeistert. Für seine Verdienste hat die Gemeinde Kreuth ihm im Jahr 2001 das silberne Ehrenwappen verliehen.
Der Sepp war auch in vielen Vereinen Mitglied: Beim Arbeiter-Kranken-Unterstützungsverein, beim Skiclub Kreuth, beim Verkehrs- und Verschönerungsverein, bei der Veteranen- und Reservistenkameradschaft, beim Vinzetiusverein, wo er 1993 im Festausschuß für das 175-jährige Jubiläum mitgewirkt hat.
Besonders verdient gemacht hat er sich aber um den Trachtenverein D‘ Leonhardstoana. Dort war der Sepp von 1964 bis zu seinem Tod Mitglied. Gleich vier Jahre nach seinem Eintritt in den Verein ist er mit damals erst 22 Jahren Erster Vorstand geworden und hat über 30 Jahre, von 1968 bis 1997 mit großem Erfolg die Geschicke des Vereins geleitet.
Mit Fug und Recht kann man sagen, dass es ohne den Sepp Sanktjohanser keinen Leonhardstoana Hof gäbe. Der Sepp hat die damals schon seit vielen Jahren bestehende Idee des Baus eines eigenen Vereinsheims für die Leonhardstoana mit Nachdruck verfolgt. Er hat sich auch nicht von den großen Widerständen die gegen dieses Vorhaben seitens des damaligen Bürgermeisters und des Landratsamtes bestanden, entmutigen lassen, sondern hat so lange dafür gekämpft, Unterstützer und Lösungsmöglichkeiten gesucht, bis die Verwirklichung des Vorhabens möglich war in der Form, dass ein denkmalgeschützer Hof in Otterfing abgetragen und an der jetzigen Stelle in Kreuth wieder aufgerichtet und erweitert wurde.
Nach zweijähriger Bauzeit, in der der Sepp auch selbst in hohem Maß Hand angelegt hat, konnte im Herbst 1983 mit dem Leonhardstoana Hof ein Trachtenheim eingeweiht werden, das seinesgleichen im ganzen Oberland sucht. Pünktlich zu seinem 75-jährigen Vereinsjubiläum hatten die Leonhardstoana damit wieder ein eigenes Haus. Dieses Vereinsheim war eine wichtige Grundlage dafür, dass der Verein ein lebendiges Vereinsleben führen kann und heute mit einer Vielzahl an Mitgliedern, und vor allem mit einer großen Schar an Trachtler-Nachwuchs hervorragend dasteht und positiv in die Zukunft schaut.
Der Trachtenverein D‘ Leonhardstoana hat den Sepp im Jahr 2000 zum Ehrenvorstand ernannt. Sein Wirken wird im Verein unvergessen bleiben.
Ich sage Dir Sepp im Namen der Gemeinde Kreuth und im Namen aller Kreuther Vereine, besonders im Namen der Leonhardstoana ein letztes Vergelt’s Gott! Möge der Herrgott Dir den ewigen Frieden geben!

Merkur online am 6. Januar 2015
Nachruf auf den Kreuther Sepp Sanktjohanser
Ein engagierter Vertreter seiner Heimat

Kreuth - Sepp Sanktjohanser, ehemals Zweiter Bürgermeister von Kreuth, ist an Weihnachten überraschend verstorben. Er bleibt als engagierter Vertreter seiner Heimat in Erinnerung.
Sepp Sanktjohanser war ein geradliniger Mensch. Einer, der die Heimat liebte und mit seiner Meinung niemals hinterm Berg hielt – auch dann nicht, wenn ihm das geschäftlich zum Nachteil gereichte. An Weihnachten ist der Bäckermeister und ehemalige Zweite Bürgermeister von Kreuth überraschend verstorben. Er wurde 68 Jahre alt.
Bis zuletzt konnten die Kunden Sepp Sanktjohanser im Laden seiner Bäckerei in Kreuth antreffen. 1977 hat der gebürtige Tegernseer den alteingesessenen Betrieb von seiner Großmutter übernommen. Mit Leidenschaft übte er das Bäcker- und Konditorhandwerk aus. Zugleich engagierte er sich 40 Jahre lang in der Bäcker-Innung – das Überleben der kleinen Handwerksbetriebe lag ihm sehr am Herzen. Dafür kämpfte er mit innerster Überzeugung. „Mein Vater hat nie in einem Supermarkt sein Essen gekauft“, erzählt Sepp Sanktjohanser jun.
Und für seine Überzeugungen kämpfte er auch an anderer Stelle. Als stellvertretender Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Kreuth übernahm Sanktjohanser von 1990 bis 1996 politische Verantwortung, insgesamt saß er von 1978 bis 1996 für die Freien Wähler am Kreuther Ratstisch. In seiner Amtszeit wurden viele wegweisende Entscheidungen für den Ort getroffen. Der zuletzt immer mehr um sich greifende Bauboom im Tegernseer Tal war dem politisch Engagierten ein Dorn im Auge. Und diese Meinung, so sagt sein Sohn, habe er auch mit aller Konsequenz vertreten.
Überhaupt scheute Sepp Sanktjohanser keine Konflikte: Gegen alle Widerstände setzte er als Vorsitzender für seinen Trachtenverein, die Leonhardstoana, den Bau des Vereinsheims durch. Für diesen leidenschaftlichen Einsatz bedankte sich der Verein im Jahr 2000 mit der Ernennung Sanktjohansers zum Ehrenvorstand.
Die wenige Freizeit, die dem umtriebigen Geschäftsmann blieb, nutzte er gerne für ein Bad im Tegernsee. Wenn im Betrieb um 19 Uhr endgültig die Lichter ausgingen, genoss er im Sommer beinahe täglich das Schwimmen im See.
Und auch der Familie widmete er viel Zeit. Sepp Sanktjohanser hinterlässt zwei Söhne und zwei Töchter sowie drei Enkelkinder. Das jüngste, ein Bub, ist gerade einmal fünf Monate alt. Und es ist wieder ein Sepp. Für die Familie und Freunde eine schöne Erinnerung an einen liebenswerten und hochengagierten Menschen.
Gabi Werner

2015 bis 2019

Tätigkeit des Vereins im Jahr 2015

15. Januar 2015 - Ausschusssitzung:

Es geht um die bevorstehende Hauptversammlung mit Neuwahlen. Hans Kandlinger steht als Theaterwart für die kommende Periode nicht mehr zur Verfügung, dafür würden sich Annelies Hagn und Martina Brunner aufstellen lassen. Hüttenwart Martin Mehringer steht zwecks Doppelbelastung (2. Vorstand) nicht mehr zur Wahl. Diesen posten würde Simon Oberwieser und Matthias Radtke übernehmen. Thomas Gloggner gibt seinen Posten als Beisitzer an Christian Bock ab. Die Aktiven haben auch einen Wechsel bei den Dirndlvertreterinnen: Alexandra Messner wechselt Verena Rottensteiner ab.
Seppi hatte noch die Bitte an die Aktiven, ihn bei den Kinderplattlerproben, an denen er keine Zeit hat, zu unterstützen. Die Musik fürn Lumpenball hat abgesagt, deshalb fällt dieser aus. Vom Skiclub und den Fußballern haben wir pro Waldfest für Wasser/Strom/Abwasser 150,-- € (pro Tag) bekommen. Vergangenes Jahr hat Martin extra Strom und Wasser abgelesen und festgestellt, dass hierfür schon Kosten von 373,-- € für 2 Tage entstanden sind. Wir überweisen jährlich noch 130,-- € für die 5 Waldfesttage an den Burschenverein als Kostenbeteiligung. Es wurde beschlossen, rückwirkend für die Saison 2014 – 250,-- € pro Waldfesttag von den beiden Vereinen zu verlangen. Hier ist noch nicht viel für die Abnutzung des Hofes enthalten. Für die Zukunft soll dann möglichst alles was Strom und Wasser betrifft von dem gemeinsam erbauten Stadl weggehen und per Zähler genau erfasst werden.
Monika fragte nach, wer für die Beschilderung am Felsersteg zuständig ist, da dort nur ein Schild „Waldfestplatz“ steht, aber nicht zum Leonhardstoanahof. Martin kümmert sich darum, dass die Gemeinde evtl. ein Schild anbringt.
Am 1.5.2015 wird wieder ein Maibaum aufgestellt. Lt. Seppi werden 2 Bäume von den Bay. Staatsforsten spendiert. Er hat mit Herrn Just und Herrn Bratsch gesprochen, Sie wollen einen Dank mit Foto im Gemeindeboten. Die Burschen übernehmen wieder die Bewirtung und die Gemeinde evtl. die Kosten für die Musik da es ja auch eine Unterhaltung für die Gäste ist. Das Kommando zur Aufstellung soll Flori Hört oder Manfred Walsch übernehmen, Steffi Dufter wird wieder gefragt, ob sie die Tafeln neu bemalt und Schorsch Floßmann ob er die Sicherung des Baumes übernimmt. Maitanz im Hof.

Protokoll zur Hauptversammlung vom 24.Januar 2015 um 20.00 Uhr im Leonhardstoanahof
Top 1
Um 20.15 Uhr begrüßte der 1.Vorsitzende Sepp Sanktjohanser die anwesenden 66 Mitglieder (davon 4 unter 18 Jahren) zur diesjährigen Hauptversammlung. Namentlich nannte er den Ehrenvorstand Georg Gloggner, sowie die Ehrenmitglieder Ludwig Hörth und Gottfried Winkler sen. und Pfarrer Seubert.

Top 2
Der 1.Vorsitzende bat alle, sich zum Gedenken der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder (Gruber Hans, Sanktjohanser Regina, Mühllehner Sepp, Ehrenvorstand Sanktjohanser Sepp) zu erheben.

Die einzelnen Tagesordnungspunkte waren wie folgt:
1.) Begrüßung
2.) Totenehrung
3.) Bericht des 1. Vorsitzenden
4.) Bericht aus dem Protokollbuch
5.) Bericht des Vorplattlers
6.) Bericht der Jugendvertreter
7.) Kassenbericht und Entlastung des Kassiers
8.) Kassenbericht der Gesellschaft
9.) Neuwahlen
10.) Verschiedenes – Wünsche und Anträge

Top 3
Sanktjohanser Sepp berichtet über die Ereignisse im vergangenen Jahr:
Am 01.02.2014 war die Hauptversammlung
Es fand im Leonhardstoanahof der Kinderfasching, organisiert vom Kindergarten-/Grundschulverein Kreuth, statt.
Auch der Lumpenball, leider mit 80 Eintritten zu schlecht besucht
Nach Ostern wurde wieder 5 mal Theater gespielt – hierfür war der Saal gut ausverkauft – Dank an Regie/Theaterwart H.Kandlinger
im April, Juli und September wurde bei den Nachbarvereinen bei 3 Jubiläen ausgeruckt. Leider waren es in Gmund sehr wenig Vereinsmitglieder. Der erste Vorsitzende würde sich wünschen, dass in Zukunft so ausgeruckt wird, wie es bei den Wallbergern im September war.
Unser Waldfest fand erst am Verschiebetermin am 03.08.14 statt, und hier leider auch nur mit einem guten Anfang. Ab 16 Uhr regnete es und hörte auch nicht mehr auf.
Am 20.09.14 gab Bernhard Kohlauf wieder ein Konzert im bestuhlten Leonhardstoanahof. Es war wieder bis auf den letzten Platz belegt.
Dies wäre auch für die Heimatabende wünschenswert. Bei den 5 Heimatabenden, verteilt übers Jahr, sollten auch mehr Einheimische/Vereinsmitglieder gehen.
Am 27.09.2014 wurden in der alten Schloßbrennerei die Bierzeichen verzehrt.
Am 19. Oktober feierten wir unseren Vereinsjahrtag, der gut besucht war und wieder etwas länger gedauert hat. Hierfür bedankte sich Sepp Sanktjohanser bei allen Mitwirkenden
Ende Oktober fand von der Gauuntergruppe der Trachtenball im Hof statt
Beim Leonhardiball spielte die Frasdorfer Tanzlmusi
im November veranstaltete die Familie Nocker ein Sänger- und Musikantentreffen im Leonhardstoanahof
22./23.11.2014 fand der Vereinsausflug nach Windischeschenbach zum zoigln statt.
Am ersten Adventswochenende spielten unsere aktiven Kinder verschiedene Theaterstücke. Dank vom Vorsitzenden, die Kinder haben sich sehr bemüht und 2 gute Vorstellungen abgeliefert.
Seit ca. einem Jahr haben wir eine eigene Internetseite. Judith Winkler pflegt diese sehr aktuell und gewissenhaft. Bitte an die Mitglieder, öfters mal reinzuschauen und auch auf Aktuelles und die Jahresübersicht zu achten.

Top 4
1.Schriftführerin Christine Schmid liest aus dem Protokollbuch vor, wodurch so manche Begebenheit wieder ins Gedächtnis gerufen wurde.

Top 5
Vorplattler Sebastian Hübner berichtet kurz über die Aktivitäten der Aktiven Leonhardstoana im vergangnen Vereinsjahr. Begonnen hat das Vereinsjahr mit der Hauptversammlung am 01.02.14. Am 07.02.14 waren sie dann bei der ehemaligen Aktiven Gitti Sollacher beim Waisn. Den Lumpenball haben überwiegend die Aktiven organisiert. Sie haben stark beim Frühjahrsputz im Hof geholfen. Im April waren sie bei Michi Stanglmayr beim Waisn. Beim 125-jährigen der Neureuther sind sie ausgeruckt und auch lange geblieben, ebenso beim Jubiläum der Miesbacher und der Wallberger. Am 09.05. fand die erste Plattlerprobe statt. Sie haben mitgewirkt bei 5 Heimatabenden und allen Waldfesten (Auf-und Abbau vom Leonhardstoanafest geholfen), beim Trachtenball der Gauuntergruppe und Leonhardi (in Kreuth und Fischhausen). Ihren Ausflug machten sie am 13.09.14 zum Bobfahren an den Königssee und anschließendem Ritteressen auf der Festung Hohensalzburg. Ebenso waren sie beim allgemeinen Vereinsausflug nach Windischeschenbach dabei. Das Vereinsjahr wurde am 05.12.14 mit einer Feier mit Feuerzangenbowle beendet.

Top 6
Der Bericht der Jugendvertreter wurde von Monika Bock vorgetragen. Die Kinder haben das Vereinsjahr mit dem Abschlußausflug von 2013 begonnen. Sie waren im Salzbergwerk Berchtesgaden und anschließend beim Bobfahren am Königssee. Im Fasching wurde für die aktiven Kinder und ihre Geschwister eine Faschingsgaudi im Leonhardstoanahof, Thema Dschungel, organisiert. Im März fand bereits der Gwandtausch statt, damit am 03.04.14 mit den Plattlerproben (mit 16 Diandl und 14 Buam) begonnen werden konnte. Auch die Kinder haben an allen 5 Heimatabenden, an den 3 Waldfesten, bei den Jubiläen der Nachbarvereine, bei einer Hochzeit und einem Geburtstag, sowie am Gaujugendnachmittag bei den Wallbergern mitgewirkt. Am 11.10.14 machten sie dann eine Schnitzeljagd durch Kreuth mit Einkehr in Siebenhütten. Ab Anfang Oktober wurde dann fürs Kindertheater geprobt. Aufführung war dann am 29./30.11.14.

Top 7
Es folgte der Kassenbericht, der von Stefanie Strohschneider vorgelesen wurde.
Die Kassenprüfer Barbara Riecke und Petra Göbl waren anwesend und sprachen ihr für ihre übersichtliche Kassenführung ihr Lob aus. Der 1. Vorstand dankte ihr und bat die Versammlung um Entlastung. Diese erfolgte einstimmig per Akklamation.

Top 8
Sanktjohanser Sepp las den Kassenbericht der Gesellschaft vor.

Top 9
Der 1.Vorsitzende bat die Versammlung um 2 Wahlhelfer für die Neuwahlen.
Zur Verfügung stellten sich Bürgermeister Bierschneider Sepp, der die Wahl leitete, und Gloggner Schorsch. Bierschneider Sepp bat die Versammlung um Entlastung der alten Vorstandschaft. Dies geschah einstimmig per Akklamation.

Vorstandschaft

Geheim wurden nun 1. und 2. Vorstand, sowie 1. Kassier und 1. Schriftführer gewählt.

1. Vorstand Sepp Sanktjohanser 60 ja Stimmen, 1 nein, 1 Enthaltung
2. Vorstand Martin Mehringer 60 ja Stimmen, 1 nein, 1 Enthaltung
1. Kassier Stefanie Strohschneider 60 ja Stimmen, 1 Enthaltung
1. Schriftführer Christine Schmid 60 ja Stimmen, 2 Enthaltung
nachfolgende wurden per Akklamation gewählt.
2. Kassier Andrea Sanktjohanser 61 ja, 1Enthaltung
2. Schriftführer Monika Bock 61 ja, 1Enthaltung
1. Fahnenjunker Rainer Bierschneider 61 ja, 1Enthaltung
2. Fahnenjunker Gottfried Winkler jun. 61 ja, 1Enthaltung
1. Hüttenwart Simon Oberwieser 61 ja, 1Enthaltung - neu
2. Hüttenwart Mathias Radke 61 ja, 1Enthaltung
1. Vorplattler Sebastian Hübner 61 ja, 1Enthaltung
2. Vorplattler Jakob Meyer 61 ja, 1 Enthaltung
Dirndlvertreterin Alexandra Messner 61 ja, 1Enthaltung - neu
Jugendbetreuerin Martina Brunner/Sonja Hübner 62 ja
Jugendbetreuer Sepp Sanktjohanser 61 ja, 1 Enthaltung
Theaterwart Annelies Hagn 62 ja neu
Beisitzer Bernd Rohnbogner 43 ja, 2 Enthaltung
(Julie Meyer 15 ja)
Beisitzer Christian Bock 61 ja, 1Enthaltung - neu
Vertreter der Gesellschaft Bertl Baudrexl ohne Wahl
Kassenprüfer Barbara Riecke/Petra Göbl 60 ja, 2 Enthaltungen

Der Wahlleiter gratulierte allen gewählten und bedankte sich bei seinem Wahlhelfer. Ebenso bedankte sich der Bürgermeister beim Verein für die Erhaltung des Brauchtums und der Tracht, sowie für die Ausrichtung der Heimatabende, die Jugendarbeit und lobte auch das neue Vorhaben der 3 Vereine (Trachtenverein, Fußballclub und Skiclub), den Bau des gemeinsamen Stadls für Lagerung der Waldfestbuden, Damentoiletten...

Der Vorstand gratuliert dem Thoma Hans

Der 1.Vorstand bedankte sich im Namen der alten und der neu gewählten Vorstandschaft bei allen Anwesenden, sowie den Wahlhelfern. Ebenso dankte er der alten Vorstandschaft, besonders den ausgeschiedenen Ausschussmitgliedern (Dirndlvertreterin Verena Rottensteiner für 3 Jahre, Beisitzer Thomas Gloggner für viele Jahre im Ausschuß als 1. und 2. Vorplattler, sowie die letzten Jahre als Beisitzer und Theaterwart Hans Kandlinger für gut 25 Jahre Stücke und Spieler aussuchen und Regie führen) die jeweils ein kleines Geschenk erhielten.

Top 10
Von der Versammlung kam nur die Bemerkung von Julie Meyer, daß das Bier im Hof nicht besonders gut schmeckt. Sie meinte, ob es evtl. an der Leitung liegt. Wirt Bertl Baudrexl meinte, dass das nicht sein kann, da heute das Bier aus Flaschen ausgeschenkt wird.

Ende des offiziellen Teils 21.40 Uhr

Im Anschluß zeigte Ludwig Hörth noch einen Film/Bilder von 1978 vom Waldfest 2004, sowie vom Brand im Dezember 2014 in Schärfen.

10./11. und 17.-19. April 2015 Theater: „Schmugglerbazi“
ländliche Gaunerkomödie in 3 Akten von Rolf Wallner.
Nach 25 Jahren gab Hans Kandlinger die Regie an Annelies Hagn und Martina Brunner ab.

merkur-online vom 19. April 2015
Leonhardstoana Trachtler spielen Theater
Kreuth - Eine neue Ära bei den Leonardstoana-Theaternarrischen: Nach einem Vierteljahrhundert hat Hans Kandlinger den Stab des Theaterleiters an Annelies Hagn und Martina Brunner abgegeben. Der neuen Inszenierung der Leonhardstoana Theatergruppe „Schmugglerbazi ist die weibliche Handschrift deutlich anzumerken: Allein schon der Umstand, dass die Wahl auf einen von starken weiblichen Rollen dominierten ländlichen Schwank gefallen ist, spricht Bände. In dem Dreiakter von Rolf Wallner verdingen sich Fini (Barbara Hagn) und Basti (Veiti Brunner) als Schmuggler, um sich in sieben bis elf Jahren ihre Träume verwirklichen zu können. Für Fini ist das ein kleines Wirtshaus inder Stadt. Basti indes wünscht sich ein „Häuserl“ mit „Bankerl“ und „Garterl“ für sich und sein „Weiberl“ und möglichst sieben Kindern. Dafür nehmen sie Repressalien des zwielichtigen Bockerers (Michi Stanglmayr) in Kauf, der sie mit Schmuggelgut des „Barons“ (Thomas Hörth) über den beschwerlichen Pass schickt und nur leidlich bezahlt.
In die alte Jägerhütte, von der aus Fini und Basti ihre Geschäfte betreiben, flüchten sich Paula (Annelies Hagn) und ihrer Tochter Hanna (Julia Saller). Paulas Kleptomanie zwingt das Gespann wieder dringend zu einem Ortswechsel. Sowohl Mutter als auch Tochter entbrennen für den feschen Basti, der sich kaum retten kann vor Paulas leidenschaftlichen Annäherungsversuchen. In Hanna allerdings verliebt auch er sich. Als Paula durch Zufall an eine größere Summe des Schmugglergeldes des Barons kommt, das sich sowohl der Bockerer, als auch der lispelnde Schmugglergehilfe Fuchs unter den Nagel reißen wollten, eskaliert die Situation. Alle jagen dem Geld nach, und es fallen effektreich auf der stockdunklen Bühne Schüsse… Die mangelnde Romantisierung der männlichen Schmugglerwelt, die gewalttätig und lebensgefährlich dargestellt wird, ist ebenso ein Hinweis auf die weibliche Spielleitung wie die romantischen Regieeinfälle. Wenn beispielsweise der an den Tisch gefesselte Basti die an Fini gefesselte Hanna küssen will und das nur funktioniert, weil Fini sich zurück und Hanna somit in Kussposition kippt. Derlei Regie-Ideen ebenso wie die durchweg beeindruckende schauspielerische Leistung aller Akteure belohnt das Publikum immer wieder mit Szenenapplaus, wie es auch die gut sitzenden und spritzigen Dialoge, die von witzigen und bisweilen derben („Wenn’s Wasser kocht, gehören die Knödel eingelegt“) bayrischen Aphorismen getragen werden, immer wieder mit herzlichen Lachern goutiert. Insbesondere der perfekt lispelnde Thomas Jennerwein hat die Lacher bis zum – ebenfalls wieder durch weibliche Finesse herbeigeführten – Happy End auf seiner Seite. Die Spielleiterinen Annelies Hagn und Martina Brunner empfehlen sich mit dem „Schmugglerbazi“ als kompetente Nachfolgerinnen von Hans Kandlinger, der 25 Jahre und mit insgesamt 100 Schauspieler an dieser Stelle wirkte.
Von Alexandra Korimorth

Personen und Darsteller
Basti- Schmuggler: Brunner Veiti
Fini - Schmugglerin: Hagn Barbara
Paula - Magd: Hagn Annelies
Hanna - deren Tochter: Saller Julia
Bockerer - zwielichtige Gestalt: Stanglmayr Michi
Baron - Schmugglerchef: Hörth Thomas
Fuchs - lispelnder Gehilfe: Jennerwein Thomas
Souffleuse: Walsch Regina
Maske: Winkler Annemarie
Bühnenbild: alle Mitwirkenden
Spielleitung: Hagn Annelies und Brunner Martina

Maibaumaufstellen am 1. Mai 2015
Einen Maibaum im Dauerregen aufzustellen, das war auch für die ca. 40 erfahrenen Männer und Burschen der Leonhardstoana eine echte Herausforderung, die sie aber mit Bravour bewältigten. Beim 12.00 Uhr Läuten stand der 38 Meter hohe Maibaum, der erst um 5.00 Uhr morgens am Setzberg in der Nähe der Wasserreserve geschlagen wurde, zwar noch nicht, aber um 13.40 Uhr war es dann geschafft und der wunderschöne Baum, ragte in den grauen Himmel. Ein herzliches „vergelts Gott“ an die bayerischen Staatsforsten, die den Baum gespendet haben.
Trotz der Kälte kamen viele Zuschauer, die sich vom Burschenverein Kreuth mit Grillfleischsemmeln, Wiener, Kuchen und Bier bewirten ließen.
Am Abend Tanz in den Mai mit "Die Inntaler" um 20.00 Uhr, Eintritt 10,-- €

14. Mai 2015 – "A Musi, a Gsangl, a Tanz"
Sprecher: Englert Martin
Mitwirkende:
Rottacher Musikanten, Mittenwalder Feierabendgsang, Hagn hoch Drei, Schuhplattlergruppen der Leonhardstoana

18. Juni 2015 – "A Musi, a Gsangl, a Tanz"
Ansager: Grundbacher Sepp
Mitwirkende: Seehof Musi, Steirisch/Bayrisch Gsang, Haustisch Musi, Schuhplattler der Leonhardstoana.
Leider kamen nur 30 zahlende Gäste darunter viele Einheimische, die Stimmung war sehr gut.

Johannifeuer
Da es fast den ganzen Juni geregnet hat, konnten die Aktiven das Johannifeuer erst am Sonntag, den 26. Juni anzünden.

29. Juni 2015 - Ausschußsitzung
Die erste Sitzung mit dem neuen Ausschuss wurde gleich auf der Bühne der neuen Hütte (Stadl) abgehalten. Es ging hauptsächlich um unser bevorstehendes Waldfest, das heuer am 26.07.15 stattfindet. Am Anfang wurden kurz alle Preise durchgesprochen. Folgendes ändert sich: Bier 6,20 €, Halbe WB 3,20 €, Maß WB 6,40 €, 2 St. Weißwürstl 5,50 €, 3 St. Weißwürstl 6,50 €, Apfel- und Topfenstrudel 0,50 € teurer, Saftschorlen 3,00 € und Flaschenweine 15,00€. In der Grillbude wird der Senf nun vom Personal auf den Teller gegeben, da immer so viel Rest auf den zusammengeräumten Tellern bleibt. Senfspender wurden abgelehnt, da immer ein großer Rest im Eimer bleibt.
Desweiteren soll auch in Weißach (vorm Aldi von Wiessee kommend) ein Waldfest Transparent aufgehängt werden. Der Schuppen gehört Josef Kathan. Christian kümmert sich darum, ob das in Ordnung geht.
Parkplatzdienst wird der Zug Kreuth übernehmen (ca.10 – 18 Uhr). Leider wurde am letzten Waldfest festgestellt, dass die Akkustik unter der neuen Bühne sehr schlecht ist, und man am Waldfestplatz die Blasmusik kaum hört. Dies wird bei den nächsten Festen nochmal beobachtet und dann mit den beiden anderen Vereinen besprochen, was man da fürs nächste Jahr machen könnte. Martin bemerkte, dass der Fischl Peter als Budenchef (Hendl) aufhören möchte. Er beschwerte sich wohl, dass er immer der einzige in der Früh beim Herrichten ist, sowie auch am nächsten Tag zum Grille putzen. Martin beanstandete allg., dass das Mithelfen sehr zu Wünschen übrig lässt. Außer den Aktiven (auch immer den Gleichen – aber die lobte er an dieser Stelle sehr) seien nur ein paar wenige immer da beim Helfen. Wie könnte man die Termine besser publik machen? E-mail Adressen bräuchten wir halt mehr von den Mitgliedern. Die Eltern der aktiven Kinder, sowie die Ausschussmitglieder wurden per E-mail angeschrieben. Bernd schlug vor, den Auf-/ Abbautermin u.a. im Gemeindeboten anzukündigen. Sepp meinte, er hätte das vom Peter andersverstanden. Dieser wäre nur heuer am Tag nach dem Fest nicht da zum Putzen/Aufräumen.
Für das Waldfest hatte Gottfried noch eine besondere Idee: Ob wir nicht mal eine Steinhebemaschine anmieten wollen, bei der die Besucher ihre Kräfte messen können. Dies würde mit einem Mann zur Betreuung ca. 400 € kosten. Aufstellen könnte man diese Nahe dem Eingang, wo bei den Fußballern die Fischbude stand. Es wird noch überlegt, vor allem wie man es mit einer Prämierung, oder Preisen handhaben soll.
Das nächste Thema erläuterte Martin. Für den Hof wird eine neue Schließanlage benötigt, da für die alte u.a. so viele Schlüssel herumirren und keiner weiß, wo diese sind. Er hatsich verschiedene Angebote machen lassen und mit Berndi schon einmal aussortiert. Ihren Favorit stellten sie uns vor. Dabei handelt es sich um eine Anlage, bei der jeder Schlüssel programmiert werden kann. Sollte dann einer verloren... gehen, kann man diesen sperren. Es wurde beschlossen, dass diese Anlage bei der Fa. Ostermann für ca. 3.100 € netto gekauft wird. Martin und Berndi treffen sich nochmal mit dem Zuständigen dieser Firma.
Dann erklärte uns Sepp, dass es mit der Waldfest GbR (die extra für den Stadlbau gegründet worden ist) Probleme gibt. Die zuständige Dame von der Sparkasse teilte ihm mit, dass z.B. alle Mitglieder eine ordentliche Einladung zu einerVersammlung bekommen müssen, und dort dann ihr O.K. zur Gründung geben sollten. Dies werden wir beim Jahrtag machen. Des weiteren haften wir für den aufgenommenen Kredit der beiden anderen Vereine mit. Da wir unsere Einlage sofort leisteten ist es etwas blöd gelaufen, dass deren Darlehen über die GbR läuft und wir somit mithaftbar sind. Aber anscheinend ging dies nicht anders und war vorher keinem bewußt.
Der Ausschußmitglieder Ausflug mit den Nachbarvereinen wird aufs nächste Jahr verschoben, da die Hirschbergler heuer am 03.10. ihren Jahrtag haben. Organisiert muss er von uns werden. Für den Vereinsausflug wurde das WE 24./25.10.15 vereinbart. Evtl. Richtung Bodensee. Sepp lässt sich Angebote machen. Abschließend brachte Martin noch vor, dass das Recyceln von den Flaschen nicht unbedingt Sache der Hüttenwarte sei, sondern dies der Wirt, bzw. Schankkellner machen sollte. Er regte nochmal an, zusammen zu helfen, dann ist es für jeden weniger und nicht für einen viel.

26. Juli 2015 – Leonhardstoana Waldfest
Um 10.00 Uhr gings mit dem Frühschoppen los, zur Unterhaltung spielte die Gletscherschliff Musi aus Mittenwald. Am Nachmittag spielte zum Tanz die Rottacher Blasmusik auf.

27. August 2015 – "A Musi, a Gsangl, a Tanz"
Ansager: Balthasar Brandhofer
Mitwirkende: Rottacher Musikanten, das Duo Hornsteiner Krinner, Echtler Sängerinnen, Leizachtaler Subenmusi und die aktiven Leonhardstoana.
Im vollbesetzten Hof wurden viele Gäste und Einheimische gut unterhalten.

10. September 2015 – "A Musi, a Gsangl, a Tanz"
Ansager: Grundbacher Sepp
Mitwirkende: Raffemooser Musikanten, Schlemm-Hartl Musi, Waakirchner Sänger und die Schuhplattler der Leonhardstoana.
Es war ein schöner Abend im gutbesuchten Leonhardstoanahof.

19. September 2015 - Konzert Bernhard-Kohlhauf-Ensemble
Kammermusik und Volksmusik vergangener und neuer Zeiten: Musikalisch eine Reise von Bayern durch die ganze Welt und wieder zurück. Es kamen ca. 100 Besucher, auch viele Einheimische. Zum ersten mal gab es Speck- und Bratensemmeln, die sehr gut angenommen wurden. Die Musikanten mussten eine Zugabe spielen, bis sie aufhören durften, ein rundum gelungener Abend.

28. September 2015 – Ausschußsitzung:
Als erstes haben wir kurz über den Ausflug gesprochen. Termin ist am 24./25.10.2015 es geht an den Bodensee.
Wegen dem diesjährigen Weihnachtsmarkt hat Sennhofer Steffi bei Seppi angefragt, ob wir nicht auch einen Stand machen möchten. Nach längerer Diskussion wurde mehrheitlich beschlossen, in diesem Jahr nicht teilzunehmen, evtl. in zwei Jahren. Wir werden das Thema auch bei der HV ansprechen, vielleicht hat ja jemand eine gute Idee. Außerdem wird Seppi beim Peschl Wolfi anfragen wegen Klosterarbeiten.
Herr Frühauf, Chef vom Postillion in Rottach und Wirt bei den Gebrigsschützen, hat bei Seppi angerufen und ihm erklärt, dass ihm eine Doppelbuchung bei den Schützen unterlaufen ist (Schützenjahrtag und Hochzeit). Da alle Säle in Rottach und Umgebung am 10.10.2015 belegt sind fragte er, ob die Hochzeit, wenn das Brautpaar einverstanden ist, im Hof stattfinden kann. Wir machen hier eine absolute Ausnahme, da es sich um einen Wirt aus Rottach-Egern handelt. Aber dem Brautpaar zu liebe, es ist der Chef vom Yachtclub Tegernsee mit ca. 80 Gästen, haben wir zugestimmt. Da wir auch keine finanziellen Einbußen haben. (Tischwäsche ist von uns, Weingläser bringt der Wirt mit, eingedeckt und die Deko macht auch Herr Frühauf, Bezahlung von Schankkellner, Spüler, Bedienungen und Saalmiete wie sonst auch).
Der FC Real Kreuth feiert 2016 sein 50-jähriges Bestehen. Deshalb findet am 05.02.2016 wieder ein Faschingsball statt. Organisiert von den Fußballern, Burschen und Leonhardstoana, ebenso die Bewirtung nach dem Faschingszug. Musik am Faschingsball: Flashlight – 1.500,-- €. Bar: ist in der Waldfestbar, die Fußballer stellen noch ein Zelt auf, die Bar betreiben auch die Fußballer und Burschen. Essen und Getränke: muss noch abgesprochen werden. Kasse/Eintritt: machen die Leonhardstoana.
Wir brauchen einen neuen großen Aschenbecher. Das Fett kommt in Eimer, wenn es fest ist in die Restmülltonne. Kombigläser für Rotwein + Weißwein werden gekauft. Kiening Hansi muss noch gefragt werden, ob er die „Aktiven“ bei der Leonhardifahrt in Fischhausen fahren kann, dies war wohl eine Zusage von ihm, dass er ein paar Jahre in Fischhausen fahren würde, da er von uns den Truhenwagen für Berlin bekommen hat.
Mehringer Martin öchte das Toilettensystem auf Sensoren umstellen um Papier zu sparen. Bei der Seife nehmen wir Flüssigseife. Eine länger Diskussion gab es durch Martin, da bei der letzten Hochzeit die Plattler (Wallbergler) und Goaßler ein Abendessen bekommen haben, was auch angeblich mit der Braut abgesprochen war, diese aber dann von nichts mehr wusste und ca. 600,-- € dafür bezahlen muss. Lt. Martin sind jetzt die Bedienungen schuld, er möchte, dass wir das im Vertrag festhalten, was aber schwierig ist, da die Bewirtung uns nichts angeht.

Neue Schließanlage:
den Master-Schlüssel und die Schließkarte hat der Mehringer Martin

02. Oktober 2015 – Mitarbeiteressen in der Glashütte
zum Essen gab es: Rinderbrühe, Rindergulasch, Hirschbraten, Lachsforelle und Steinpilztascherl, es hat alles sehr gut geschmeckt, es sind ca. 60 Mitarbeiter gekommen.

08. Oktober 2016 – "A Musi, a Gsangl, a Tanz"
Ansage: Brandhofer Hausl
Mitwirkende: Elbacher Musikanten, Mittenwalder Buam, Sogschneider Malan, aktive Plattler und alle Kinder, Saal war voll.

09. Oktober 2015 – Hochrzeit Hübner Sonja
Um 14.00 Uhr heiratete Sonja ihren Seppi im Gmunder Standesamt. Bei schönem Wetter rückten 18 Kinder aus und hielten mit den Kronen ein Spalier für das Brautpaar, Sonja hat sich riesig gefreut. Als Belohnung bekamen die Kinder im Anschluss beim Stehempfang Muffins und Spezi und wir ein Glas Prosecco.

17. Oktober 2015
Wurden alle Trachtenvereine, Sportvereine und Feuerwehr rund um den See in die Abfüllanlage des Brauhaus Tegernsee an der Kreuzstraße eingeladen. Wir haben auch mit 12 Personen teilgenommen. Zur Unterhaltung spielten die Gmunder Musikanten und die Kreuther Goaßler. Es gab Brot mit Griebenschmalz, Schnittlauch und Obazda, Ente oder Rollbraten, Kaiserschmarn und Käse.

18. Oktober 2015 Leonhardstoana Jahrtag
Bei trockenem aber kaltem Wetter marschierten wir um 8.40 Uhr mit einem langen Kirchenzug, (18 Schalkfrauen, 8 Miederdirndl, 20 Kindern) vom Hof zur Kirche. Nach der Messe gabs ein gutes Mitagessen, Schweins- und Kalbsbraten, zum Kaffee Striezel. Die Rottacher Musikanten spielten zum Tanz auf.
Geehrt wurden:
25 Jahre: Edbauer Hannes, Eitner Anton, Mehringer Johannes, Saller Sonja Sollacher Stefan, Spensberger Stefanie, Stillner Toni
40 Jahre: Baumgartner Evi, Bierschneider Marianne, Gruber Anni, Jäckl Annelies, Lindl Karl, Reigl Ingrid, Sollacher Christl, Spiegler Toni, Stecher Martha, Stillner Christl, Strillinger Gertrud
50 Jahre: Hagn Rosi, Hörth Ludwig, Strillinger Siegfried, Walch Leonhard
60 Jahre: Eisenburg Beni

24./25. Oktober 2015- Ausflug an den Bodensee
Abfahrt am Samstag um 8.10 Uhr am Stachus. Mit dem Busunternehmen Baumgartner fuhren wir bis Friedrichshaben, in Landsberg am Lech gab es Weißwürste, Wiener und Brezen. Wir haben das Dornier Museum und das Zeppelin Museum besucht. Übernachtet wurde im Hotel Traube in Friedrichshafen. Am Sonntag um 9.10 Uhr nach dem Frühstück gings über die Deutsche Alpenstraße – Oberstaufen- Immenstadt – Hindelang – Oberjoch - Thannheimer Tal – Mittagessen am Vilsalpsee – Benediktbeuern; ins Bräustüberl zum Abendessen. Um 20.00 Uhr waren wir wieder daheim. Leider sind nur 20 Mitglieder mitgefahren.

6. November 2015 – Leonhardi
Mittagessen kam vom Winkelmann, „Altes Bad“, es gab Pfannenkuchensuppe, Schweinsbraten, Hirschgulasch und Rahmschwammerl mit Knödel. Am Nachmittag Kaffee und Kuchen, unser Kaffee wurde überaus gelobt, am Preis wurde nichts beanstandet. Auch das Abendessen war sehr gut, nur hat etwas „Kaltes“ wie z. B. Wurstsalat auf der Karte gefehlt.
Die Rottacher Blasmusik hat am Nachmittag die 1. Stunde kostenlos gespielt, „weils uns bei eich oiwei so guad geht“ Aussage vom Musi Chef Qutischerl.
Leonharditanz mit dem Ferchenseeklang der Saal war voll.

14. November 2015 – Musikanten- und Sängertreffen
Ansage: Köck Martin
Mitwirkende: Kärtner Viergesang aus Klagenfurt, Großglockner-Kapelle Kals/Osttirol, Gebrüder Dengg Viergsang Zillertal, Vierklee Saitenmusi Wildschönau, Perler-Buam Zwoagsang Berchtesgaden. Es gabt Enten vom Grill, Hirschbraten, Hirschgulasch und Brotzeiten vom Nocker. Einlass ab 18:30 Uhr, Eintritt 15,50 €.

4.-6. Dezember 2015 – Krippenausstellung im Hof
von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr mit Glühwein und Weihnachtsgebäck.

29. Dezember 2015 – Gsunga und gspuit
Ansager: Grundbacher Sepp
Sänger und Musikanten: Waakirchner Viergesang, Mittenwalder Rathausmusi, Steirisch-Bayrisch-Gsang, Riederinger Geigenmusi.
Für das leibliche Wohlsorgte Anneliese Jäckel, das allen sehr gut geschmeckt hat.

Tätigkeit des Vereins im Jahr 2016

Protokoll zur Jahreshauptversammlung am 30. Januar 2016:

Top 1
Um 20.05 Uhr begrüßte der 1. Vorsitzende, Sepp Sanktjohanser, die anwesenden 52 Mitglieder zur diesjährigen Hauptversammlung. Namentlich begrüßte er den Ehrenvorstand Georg Gloggner, sowie das Ehrenmitglied Ludwig Hörth.

Top 2
Der 1. Vorsitzende bat alle, sich zum Gedenken an die im letzten Vereinsjahr verstorbene Lisl Sanktjohanser kurz zu Erheben.

Die einzelnen Tagesordnungspunkte waren wie folgt:

1.) Begrüßung
2.) Totenehrung
3.) Bericht des 1. Vorsitzenden
4.) Bericht aus dem Protokollbuch
5.) Bericht des Vorplattlers
6.) Bericht der Jugendvertreter 7.) Kassenbericht und Entlastung des Kassiers
8.) Kassenbericht der Gesellschaft
9.) Abstimmung Waldfest GbR
10.) Verschiedenes – Wünsche und Anträge

Top 3
Sepp Sanktjohanser berichtet über die Ereignisse im vergangenen Jahr:
Am 24.01. 2015 war die Hauptversammlung mit Neuwahlen.
Es fand im Leonhardstoanahof der Kinderfasching, organisiert vom Kindergarten-/Grundschulverein Kreuth, statt.
Nach Ostern wurde wieder 5 mal Theater gespielt. Dank an die neue Regie/Theaterwart Annelies Hagn und Martina Brunner.
Am 01.05.2015 wurde bei Dauerregen am Dorfplatz ein neuer Maibaum aufgestellt. Dank an alle, die ab 5 Uhr morgens mit dabei waren, besonders an Georg Gloggner und Flori Hörth, die das Kommando hatten. Ebenso ein herzliches Daneschön an die bayr. Staatsforsten, die den Baum gestiftet haben.
Am Abend fand im Hof der Maitanz mit den Inntalern statt.
Übers Jahr verteilt waren 6 Heimatabende, bei denen die ersten beiden nicht so gut besucht waren, aber die weiteren 4 dafür umso besser.
Unser Waldfest fand bei besten Wetterbedingungen statt – nicht zu heiß, aber trocken. Dank an alle Helfer beim Aufbau, Fest und Aufräumen.
Auch fanden zwei Volksmusik Veranstaltung statt. Das Sänger- und Musikantentreffen, organisiert von der Familie Nocker, sowie das Konzert von Bernhard Kohlauf.
Am 18. Oktober 2015 feierten wir unseren Vereinsjahrtag, der gut besucht war und wieder etwas länger gedauert hat.
Im Herbst ging der Vereinsausflug zum Bodensee.
Der Kinderjahresabschlussausflug ging nach München zu den Stadtdedektiven.
Beim Leonhardiball spielte der Ferchenseeklang.
Im Dezember waren die aktiven Kinder mit den Jugendbetreuern bei den Hirschberglerkindern zum Theater eingeladen.

Top 4
1.Schriftführerin Christine Schmid liest aus dem Protokollbuch vor, wodurch so manche Begebenheit wieder ins Gedächtnis gerufen wurde.

Top 5
Vorplattler Sebastian Hübner berichtet kurz über die Aktivitäten der Aktiven im vergangenen Vereinsjahr. Begonnen hat es mit der Hauptversammlung. Am 08.05.2015 fand die erste Plattlerprobe statt. Sie haben bei 5 Heimatabenden und allen Waldfesten, Fronleichnam, Johannifeuer und Leonhardi mitgewirkt. Ihren Ausflug machten sie am 12./13.09.2015 nach Regensburg mit dem Zug. Ebenso waren sie beim allgemeinen Vereinsausflug am den Bodensee dabei. Das Vereinsjahr wurde am 27.11.2015 mit einer Feuerzangenbowle beendet.

Top 6
Der Bericht der Jugendvertreter wurde von Sonja Kordes (Hübner) vorgetragen. Im März fand bereits der Gwandtausch statt, damit am 23.04.2015 mit den Plattlerproben (20 Dirndl und 16 Buam) begonnen werden konnte. Die Kinder haben an 3 Heimatabende, 3 Waldfesten und bei einem Polterabend mitgewirkt und sind bei Sonja Hübner (Kordes) standesamtlicher Hochzeit Spalier gestanden. Ebenso waren sie beim Jugendvolkstanz in Gmund dabei. Am 25.09.2015 richteten die Hirschbergler die gemeinsame Plattlerprobe mit den 3 Vereinen aus. Am 31.10.2015 fuhren sie nach München zu den Stadtdedektiven und anschließend wurde noch in Tegernsee zum Pizzaessen eingekehrt. Am 19.12.2015 durften sie dann noch zu den Hirschberglerkinder zum Theater.

Top 7
Es folgte der Kassenbericht, der von Stefanie Strohschneider vorgelesen wurde. Die Kassenprüferin Barbara Riecke war anwesend und sprache ihr für ihre übersichtliche Kassenführung ihr Lob aus. Der 1. Vorstand dankte ihr und bat die Versammlung um Entlastung. Diese erfolgte einstimmig per Akklamation.

Top 8
Sepp Sanktjohanser las den Kassenbericht der Gesellschaft vor.

Top 9
Zum Bau des Waldfeststadels durch den FC Real Kreuth e.V., dem Skiclub Kreuth e.V. und dem GTEV Leonhardstoana wurde die Waldfest Raineralm GbR gegründet, bei der jeder Verein zu einem Drittel beteiligt ist.
Gegenstand der Waldfest Raineralm GbR ist der Bau, Unterhalt, Betrieb und Vermietung von Gebäuden zur Aufbewahrung des Waldfest-Inventars sowie der Erwerb, Wartung und Unterhalt weiteren Waldfest-Inventars.
Sollte ein Gesellschafter aus der GbR ausscheiden, wird die GbR unter den überigen Gesellschaftern fortgesetzt. Die Abtretung eines GbR-Anteils an einen Dritten ist nur mit Zustimmung sämtlicher Gesellschafter zulässig.
Die entstehenden Kosten der GbR werden zu gleichen Teilen aufgeteilt. Nachdem der FC Real Kreuth und der Skiclub Kreuth nicht genügend finanzielle Reserven haben, um den Bau des Stadels bezahlen zu können, hat die GbR ein Darlehen über 50.000,-- € bei der Kreissparkasse Miesbach-Tegnersee aufgenommen um den Bau zu finanzieren. Die Tilgung inkl. Zinszahlungen für dieses Darlehen erfolgt über die GbR vom FC Real Kreuth und Skiclub Kreuth.
Die Leonhardstoana haben bisher im Jahr 2014 – 20.000,-- € und 2015 – 17.227,50 € über die GbR in den Bau investiert. Deshalb werden sich die Leonhardstoana entsprechend dem GbR Vertrag nicht an der Darlehenstilgung und Zinszahlungen beteiligen.
Per Akklamation erfolgte eine einstimmige Zustimmung durch die Mitgliederversammlung.

Top 10
Wünsche und Anträge gab es keine. Somit teilte der Vorsitzende noch mit, dass von der Gaugruppe am 13. März 2016 nach Holzhausen zum neu gebauten Trachtenzentrum gefahren wird. Wer mit will, soll sich bitte bei ihm melden.
Des weiteren dankte Sepp Sanktjohnser dem Verein noch für die Übernahme der Bewirtungskosten bei der Beerdigung des Ehrenvorstandes Sepp Sanktjohanser sen.

Ende des offiziellen Teils 20.40 Uhr

Im Anschluss zeigte Ludwig Hörth noch Filme vom Maibaumaufstellen 2015, vom Schneeroafrennen 2003 und verschiedene ältere Bilden.

05.02.2016 – Ruaßiger Freitag Vereinsfasching mit großer Waldfestbar
Unter dem Motto „Hurra, de Gams“ hatten die Mitglieder der D'Leonhardstoana - Kreuther Burschen und FC Real Kreuth eingeladen. Der große Andrang und der reibungslose Ablauf machten die Strapazen der tagelangen Auf- und Abbauten wieder wett. Für beste Stimmung sorgte die Band Flash-Light.
Beginn ab 20.00 Uhr, Einlaß ab 18 Jahre

01., 02. und 08., 09. und 10. April 2016 – Theater: "Ois paletti oder A bisserl Maffia muaß scho sei"
Komödie in 3 Akten von Reinhard Seibold
Theresa ist vor 20 Jahren in ihrem Urlaub in Italien und bei Giancarlo hängengeblieben und betreibt seitdem mit ihm die Pension "Adriatica". Es ist kein Honigschlecken für Theresa, da sie sich nicht nur mit typisch deutschen Gästen wie der Familie Hampel herumschlagen muss. Sie hat zudem auch noch die schutzgeldeintreibende Maffia am Hals, die in der Person von Roberto regelmäßig abkassiert. Zu allem Überfluss hat Giancarlo auch noch laufend Frauengeschichten. Sie kann ihren "Papagalli" nicht aus den Augen lassen; denn dieser bändelt schon wieder mit Pamela, einer blutjungen Touristin an. Da erscheint Theresa's Jugendliebe Franz und nichts bleibt wie bisher...

26.04. - Ausschusssitzung
Unser Vorstand erklärte uns, dass die Bonierungskasse, die wir haben ein veraltetes Modell ist und vom Finanzamt ab 2017 nicht mehr anerkannt wird. Nachrüsten geht bei diesem Modell auch nicht, daher wurden zwei Angebote eingeholt.
1.) bei der Fa. Geil (da ist das momentane Modell her) 3.200 €
2.)bei der Fa. Angermeier 4.165 € hierfür brauchen wir keine neuen Drucker (2 St. an Schenke und Küche). Bei dem 2. Angebot könnte sich der Sachbearbeiter auch per Fernwartung einloggen, falls es ein Problem gibt. Der Chef war auch selbst da, und hat seine Modelle vorgestellt.
Dies wollen wir nun von der Fa. Geil auch. Es wird nochmal Rücksprache mit dem Steuerberater gehalten und gefragt, ob wir es bis zum Theater 2017 rauszögern können, da ja im Januar bzw. Febrruar nur der Faschingsball ist. Endgültige Entscheidung welches Modell von welcher Firma nach dem Waldfest 2016. Desweiteren muss der Schankboden vom Waldfestplatz neu gemacht werden. Es wurde sich mit dem Skiclub und den Fußballern getroffen und beratschlagt. Es gab ein Angebot für einen Pinienboden mit 30jähriger Garantie, 112m² 5.100 € Skiclub war dafür, Fußballer nicht. Nun wurde ausgemacht, die Unterlage wird aus dem Spezialboden gemacht, oben wird es aus Tannenholz gefertigt.
Unsere Schankanlage im Hof hat bei den Zapfhähnen 2 verschiedene Stärken von den Schläuchen, so kann man sie nicht reinigen. Wir bräuchten einen neuen Zapfhahn, in dem der stärkere Schlauch Platz hat. Es wird geschaut, ob man irgendwoher einen gebrauchten bekommen kann.
Am 03.10. ist der Ausschussmitgliederausflug (mit den Hirschberglern und Wallbergern). Wir würden evtl. eine Stadtrundfahrt in München machen mit vorherigem Frühstück und anschließend noch auf die oide Wiesn.
Vereinsausflug am 08./09.10. oder 22./23.10. - es werden Vorschläge vom Baumgartner für Südtirol oder Richtung Passau eingeholt. Dann wird dringend Personal für die Küche (kochen und spülen), fürs putzen und an der Schank gesucht. Erstmals eigene Mitglieder, ansonsten allgemein fragen.
Für die künftigen Maibaumaufstellungen werden wieder neue Stangen gebraucht, ebenso für den Stangenzaun. Gute Daten zum Arbeiten sind 17.-20.10., 23.-29.10., 15.-17.11., 20.-26.11., 17.-23.12., 27./28.12.16 - Klaus Oberwieser kümmert sich um den Platz, welche Bäume gearbeitet werden dürfen.
Die Vorschläge vom Baumgartner für Südtirol oder Richtung Passau eingeholt.
Dann wird dringend Personal für die Küche (kochen und spülen), fürs putzen und an der Schank gesucht. Erstmals eigene Mitglieder, ansonsten allgemein fragen.

30.04.2016 – Hochzeit Sonja Hübner/Kordes
Die Kinder plattelten am Nachmittag für Sonja und Sepp, die Aktiven am Abend.

19.05.2016 – "A Musi, a Gsangl, a Tanz"
Ansage: Brandhofer Balthasar, Mitwirkende: Waakirchner Sänger, Rottacher Musi, Schlemm Hardl Musi und die Schuhplattler der Leonhardstoana. Leider kamen nur 55 Gäste, die Stimmung war gut.

26. 06.2016 - Waldfest der Hirschbergler – abgesagt

27.06.2016 - Ausschusssitzung
Hauptthema der Sitzung war unser bevorstehendes Waldfest.
Wieder mit Frühschoppen. Die Goaßler planen ein Preisgoaßln zu organisieren und kümmern sich somit auch um die Musik. Deswegen bekommen alle Mitwirkenden Goaßler eine Brotzeit und 2 Maß Bier. Preise werden teils nur geringfügig geändert. So wie es auch die Fußballer vor 2 Wochen bei ihrem Fest hatten. In der Bar wird wieder 2€ Pfand verlangt. Der Hauptpreis für die Losbude ist wieder ein Alpenrundflug. Das Mitarbeiteressen soll heuer am Samstag 01.10.2016 um 19.30 Uhr stattfinden, da am 02.10.2016 die Fußballer ihr Jubiläum haben. Riedler Stubn.
Unser Ausflug findet am 22./23.10.2016 statt.
Bei der Registrierkasse ist immer noch keine Entscheidung gefallen. Das Angebot der Fa. Geil war für das kleine Modell, das größere ist 1.000 € teurer. Somit Fa. Geil 5.320 € mit 2 Drucker, Fa. Angermeier 5.100 € mit 2 Drucker vom Bedienungssystem her sind beide identisch. Bei der von Fa. Angermeier kann man auf 2 Ebenen arbeiten, man könnte die alten Drucker vorerst weiterverwenden, sie haben mehrere Kassen im Tal. Fa. Geil nur Nocker, ansonsten nur Großküchen... Wir werden sie zum Theater 2017 bestellen.

30.06.2016 – "A Musi, a Gsangl, a Tanz"
Ansage: Grundbacher Sepp, Mitwirkende:Fischbachauer Dreigsang, Elbacher Musikanten, Feierabend Musi und Gsang, Schuhplattler der Leonhardstoana. Leider war er nicht sehr gut besucht, nur ca. 40 Gäste.

03.07.2016 - Waldfest der Hirschbergler

24.07.2016 - Waldfest der Leonhardstoana
Beim Frühschoppen ab 10.00 Uhr fand das 1. oberlandlerische Paarpreisgoaßln mit acht Gruppen aus dem Oberland statt. Ab 13.00 Uhr spielte die Rottacher Blasmusik. Leider fing es um 20.00 Uhr zu regnen an. Es war aber ein sehr schönes Waldfest mit ca. 3.400 Gästen.

07.08.2016 - Heimatfest der Wallberger

25. 08. – "A Musi, a Gsangl, a Tanz"
Mit 72 Gästen war es der best besuchte Heimatabend in diesem Jahr. Durchs Programm führte der Grundbacher Sepp. Es sangen die Echtler Sängerinnen und der Haushamer Bergwachtgsang, es spielten die Raffemoser Musikanten und die Haustisch Musi, und die Aktiven der Leonhardstoana. Der anschließende „Tanz für alle“ wurde mit großer Begeisterung angenommen.

08.09.2016 – "A Musi, a Gsangl, a Tanz"
Wurde wegen der Beerdigung von Bernd Rohnbogner, der am Sonntag, den 04.09.2016 verstorben ist abgesagt.

17.09.2016 - "Scheene Hoamat" mit dem Kohlhauf-Ensemble
Bach - Landler – Tango, 130 Gäste, 13,-- € Eintritt, es gab Vinschgerl mit Speck und Käse für 5,-- €

01.10.2016 – Mitarbeiteressen
ab 19.00 Uhr in der Riedler Stub´n war sehr gut. Es gab Leberspätzlesuppe, Geschnetzeltes vom Kalb, Hirschbraten, Spinatknödel und gedünsteten Seelachs, als Nachspeise Apfelkücherl mit Vanilleeis.

02.10.2016 – 50 Jahre FC Real Kreuth
von uns waren Bierschneider Rainer, Mehringer Martin und Hübner Sebastian mit der Fahne dabei und Stefanie und ich. Aufstellung zum Kirchenzug mit anschließendem Festgottesdienst. Die Predigt von Martin Weber war super zum Schluss spielten die Rottach Musikanten die Bayernhymne. Kaffee und Abendessen gabs im Schützenhaus.

03.10.2016 – Ausschußmitgliederausflug
von uns organisiert: Abfahrt am Stachus um 8.00 Uhr es waren 13 Hirschbergler, 1 Wiesseer und 9 Leonhardstoana dabei. Stadtrundfahrt in München, Mittagessen im Hofbräuhaus, im Anschluß Besichtigung des Alten Peter weiter gings dann nach Nymphenburg ins Marstall Museum mit Porzellansammlung und Kutschen. Abendessen in der Schlossgaststätte Schwaig.

06.10.2016 – "A Musi, a Gsangl, a Tanz"
Ansage: Kogler Erich, Mitwirkende: Seehofmusi, Drei-sama-musi, Steirisch-bayrisch Gsang, Plattler der Leonhardstoana und alle Kinder. 60 Gäste kamen die viel Freude an dem Heimatabend hatten.

16.10.2016 – Leonhardstoana-Jahrtag
Bei schönstem Herbswetter marschierten wir mit einem schönen Kirchenzug zur Kirche. Nach der Messe Essen, Tanz und Ehrungen im Hof.

Ehrungen:
25 Jahre: Bartl Marie, Irmi und Josef, Hagn Franz, Strohschneider Markus, Hagn Christoph, Willibald Heidi und Markus, Grill Vroni, Kiening Hansi, Lackermeier Andreas, Oberwieser Josef und Brigitte
40 Jahre: Walch Rosi, Schmeizl Marianne
50 Jahre: Frank Christa, Gloggner Schorsch, Hagn Alfred, Eggler Gbriele
60 Jahre: Jennerwein Christl
70 Jahre: Sanktjohanser Lenz, Rehle Rudi

22./23.10. – Vereinsausflug
Abfahrt um 8.00 Uhr am Stachus. Mit dem Busunternehmen Baumgarten fuhren 30 Mitglieder nach Passau. Am Autobahn Rastplatz Moosburger Au haben wir Weißwürste und Brezen gegessen. In Passau angekommen machten wir eine Stadtführung und besichtigten den Dom. Vor dem Abendessen beim Peschl haben wir unser Quartier im Hotel Passauer Wolf bezogen. Der Abend klang in einem Irisch Pup bei einem Guinness aus.
Am Sonntag nach dem Frühstück fuhren wir weiter nach Landshut zum Mittagessen ins Zollhaus. Anschließend Besichtigung des Gewandhauses der Landshuter Fürstenhochzeit. Der Einkehrschwung fand in Sauerlach beim Postwirt statt. Um 21.00 Uhr waren wir wieder daheim.

06.11.2016 - Leonhardi
Musi mit den Raffemoser Musikanten, Eintritt: 10,-- €

12.11.2016 – Sänger- und Musikantentreffen

10./11.12.2016 – Weihnachtstheater der Leonhardstoana Kinder
Generalprobe am Freitag 9. Dezember: 18:30 Uhr da kamen die Hirschbergler Kinder
Samstag: 19:30 Uhr, Einlaß 18:00 Uhr warme Küche und Brotzeiten
Sonntag: 15:30 Uhr, Einlaß 14:30 Uhr Kaffee und Kuchen, Eintritt 5 Euro, Kinder frei, beide Tage waren voll besetzt.

Verstorbenen des Jahres 2016
Sanktjohanser Annelies (Pletscherer), Schnitzenbaumer Franz, Gloggner Elisabeth (Zahler), Leiner Ludwig, Rehle Rudi, Rohnbogner Bernd, Sennhofer Toni

Tätigkeit des Vereins im Jahr 2017

Protokoll zur Hauptversammlung am 04. Februar 2017 um 20.00 Uhr im Leonhardstoanahof

Top 1
50 Mitglieder folgten der schriftlichen Einladung zur diesjährigen Hauptversammlung. Der 1. Vorstand, Sepp Sanktjohanser, begrüßte die anwesenden Mitglieder, die Ehrenmitglieder Ludwig Hörth und Gottfried Winkler, den Ehrenvorstand Georg Gloggner sowie den 1. Bürgermeister Josef Bierschneider.

Top 2
Der 1. Vorsitzende bat alle, sich zum Gedenken der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder Sanktjohanser Annelies, Schnitzenbaumer Franz, Gloggner Elisabeth, Leiner Ludwig, Rehle Rudi, Rohnbogner Bernd und Sennhofer Toni zu erheben.
Sepp Sanktjohanser las nun die einzelnen Tagesordnungspunkte, wie sie bereits in der Einladung aufgeführt waren vor:
1.) Begrüßung
2.) Totenehrung
3.) Bericht des 1. Vorsitzenden
4.) Bericht aus dem Protokollbuch
5.) Bericht des Vorplattlers
6.) Bericht der Jugendvertreter
7.) Kassenbericht und Entlastung des Kassiers
8.) Kassenbericht der Gesellschaft
9.) Verschiedenes – Wünsche und Anträge

Top 3
Sepp Sanktjohanser berichtete über die Ereignisse im vergangenen Jahr:
- 30.01.2016 war Hauptversammlung.
- 05.02.2016 Ruaßiger Freitag Vereinsfasching unter dem Motto „Hurra de Gams“ ausgerichtet von den Leonhardstoana, FC Real Kreuth und Burschenverein, für Stimmung sorgte die Band „FlaschLigth.
- 07.02.2016 Faschingszug in Kreuth
- Das Theatersück „Ois paletti oder a bisserl Maffia muaß scho sei“ wurde bei vollem Saal fünfmal aufgeführt. Dank an Martina und Annelies.
- Über das Jahr verteilt fanden vier Heimatabende statt. Die zum Teil nur mäßig besucht waren.
- 24.07.2016 – Leonhardstoanawaldfest mit Frühschoppen. Zum 1. Mal fand das oberlandlerische Paarpreisgoaßln mit acht Gruppen aus dem Oberland statt. Leider fing es um 20.00 Uhr zu regnen an. Es war aber trotzdem ein schönes Waldfest mit ca. 3.400 Gästen.
- 17.09.2016 – Bernhard Kohlhauf Konzert „Scheene Hoamat“
- 16.10.2016 Leonhardstoanajahrtag bei schönstem Wetter marschierte wir zur Kirche. Nach der Messe Essen, Tanz und Ehrungen im Hof.
- 22./23.10.2016 – allgemeiner Vereinsausflug Stadtführung in Passau und Besichtigung des Dom, am Sonntag ging es weiter nach Landshut ins Gwandhaus der Landshuter Fürstenhochzeit.
- 06.11.2016 – Leonharditanz mit den Raffemoser Musikanten
- 12.11.2016 Sänger- und Musikantentreffen
- 10./10.12.2012 – Kinder Weihnachtstheater

Top 4
Christine Schmid liest aus dem Protokollbuch vor, wodurch so manche Begebenheit wieder ins Gedächtnis gerufen wurde.

Top 5
Sebastian Hübner berichtete als Vorplattler über die Aktivitäten der Aktiven Leonhardstoana: sie halfen fleißig bei der Vorbereitung zum Faschingsball „Hurra de Gams“ mit, haben am 21. April mit der Plattlerprobe begonnen. Plattelten am 30.04. auf der Hochzeit von Sonja Hübner, rückten bei allen Waldfesten, den vier Heimatabenden, Fronleichnam und am Jahrtag aus, zündeten am 18. Juni das Johannifeuer am Leonhardstein an. Weiter fuhren sie bei der Leonhardifahrt in Kreuth mit. Der Jahresausklang am 25. November fand bei einer Feuerzangenbowle statt. Der Aktivenausflug ging am 18.01.2017 in die Christlum zum Schlittenfahren.

Top 6
Der Bericht der Jugendvertreter wurde von Sonja Kordes vorgetragen: 18 Mädchen und 11 Buben trafen sich regelmäßig von Anfang Mai bis Ende September zu den Plattlerproben. Sie traten bei allen Waldfesten und zwei Heimatabenden auf und nahmen am Gaujugendnachmittag in Waakirchen und am Leonhardstoana-Jahrtag teil. Ab Mitte Oktober begannen die Theaterproben, wenn möglich, zweimal wöchentlich. Die drei Stücke wurden am 10./11. Dezember aufgeführt. Am 29.12.2016 war der Abschlußausflug, es ging nach Riedering zum Himmegugga.

Top 7
Es folgte der Kassenbericht, der von Stefanie Strohschneider vorgelesen wurde. Die Kassenprüfer Barbara Riecke und Petra Göbl waren anwesend und sprachen ihr für ihre übersichtliche und ordentliche Kassenführung ihr Lob aus. Der 1. Vorsitzende dankte ihr und bat die Versammlung um Entlastung. Diese erfolgte einstimmig per Akklamation.

Top 8
Sepp Sanktjohanser las kurz den Kassenbericht der Gesellschaft vor, dieser ist für jeden einsehbar.

Top 9
Hörth Ludwig fragte nach, wer denn die Blumenkästen am Hof bepflanzt. Dies macht die Firma Nachmann, da ihm der Weihrauch nicht gefällt. Diesen werden wir im nächsten Jahr weglassen.
Gloggner Schorsch berichtete, dass er es schade findet, dass die Gemeinde die Toiletten bei der neuen Waldfesthütte nicht übernommen hat. Da viele Wanderer und Spaziergänger, wenn dort gearbeitet wird, nach der Benützung der Toiletten fragen. Weiter findet er es schade, das bei Beerdigungen, besonders bei Mitgliedern, die viel für den Verein getan haben, so wenig ausrucken.
AignerSchorsch hat mit Eigendorf Klaus und Gloggner Schorsch sowie zwei Mitarbeiter vom Bauhof die Brettlkrippe abgebaut. Er fragte nach, wie es im nächsten Jahr weitergeht und ob noch Geld vorhanden ist. Geplant ist ein Hintergrund als Fotodruck, hierfür hat Pfeffer Stefan bereits Bilder gemacht.
Der 1. Bgm. Josef Bierschneider bedankte sich im Namen der Gemeinde Kreuth für die geleistete Arbeit im vergangenem Vereinsjahr, für die Vermittlung der Heimat- und Brauchtumspflege an Jugendliche und hofft, dass der Verein weiterhin das gesellschaftliche Leben bereichert.

Nachdem keine Wünsche und Anträge mehr anstanden, beendete Sepp Sanktjohanser den offiziellen Teil der Sitzung um 21.00 Uhr und Ludwig Hörth zeigte uns einen Videofilm vom 90ig jährigen Jubiläum (18.10.1998) sowie vom Waldfest 2001, 2013, 2016, Kreuth von 1979-2009, und vom Ausflug nach Passau.